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Mittwoch, 12. Juni 2019

Venezuela - Aufgerieben zwischen Sozialismus und Imperialismus?

Thema: Venezuela

Dr. Rainer Rothfuß: Erdölgigant #Venezuela -
Aufgerieben zwischen Sozialismus und Imperialismus?



eingeSCHENKt.tv
Am 06.06.2019 veröffentlicht

Venezuela besitzt die größten Ölreserven der Welt und gerät damit in den geopolitischen Fokus der Westmächte. Präsident Nicolás Maduro gerät unter Druck. Der vom Westen unterstützte Oppositionsführer Juan Guaidó strebt an die Macht. Wie geht es nun weiter und was sind die Hintergründe, die dieses Land so unter politische Spannung versetzen? Dr. Rainer Rothfuß, der selbst in Folge seines Studiums als Geopolitik-Analyst einige Zeit in Venezuela verbrachte, erklärt die Hintergründe. Der Vortrag wurde am 22. Mai 2019 in Bautzen aufgezeichnet.

Kommentare

Amun Re
Venezuela ist die Strategische Öl Reserve der Amis. Und weil dem so ist wird dort auch auf absehbare Zeit Achterbahn sein. Ganz gleich welches Wirtschaftsystem die einführen, sie werden keine Stabilität erzielen können/ dürfen.
Chinas Energiehunger eröffnet einen Ausweg. Sollte es im Iran zum Krieg kommen dürfte

infidels Deutschland
Das Buch von Billi kaufe ich auf alle Fälle. Darauf freue ich mich schon. Der nächste Krieg wird gegen den Iran geführt werden. Hat Potential für einen 3. WK. Na die nwo wird es freuen, dann kann man mal schnell die Weltbevölkerung reduzieren.

Fuchsbaum1
Es wird immer und überall bestechlich beeinflusste unfähige labile Taugenichtse geben ,die für Geld und Macht ihre eigene Mutter verraten und verkaufen.! Venezuelas Bodenschätze sind das geopolitisch begehrte Ziel der ausländischen eindringenden Fremden Invasoren ,mit ihren gekauften Komplizen und der moralisch skrupellosen sozialen Ausplünderung des


Dienstag, 2. April 2019

Venezuela - Das Auswärtige Amt verloren im eigenen Lügengeflecht

Thema: Bundespressekonferenz

Bundespressekonferenz zu Venezuela:
Das Auswärtige Amt verloren im eigenen Lügengeflecht


RT Deutsch
Am 25.03.2019 veröffentlicht

Außenminister Maas hat am Wochenende erklärt, dass der Präsident Venezuelas "dem venezolanischen Volk jegliche Hilfe von außen verweigert". RT wies in der BPK darauf hin, dass diese Aussage nachweislich falsch ist. Die Reaktion des Außenamtssprechers spottet jeder Beschreibung.

In einem Interview mit der Springer-Zeitung Welt am 24. März erklärte der deutschen Außenminister wortwörtlich: "Maduro verweigert in einer dramatischen Notlage dem venezolanischen Volk jegliche Hilfe von außen. Das finde ich infam. Wir werden den Druck aufrechterhalten, damit die Hilfe endlich bei den Menschen ankommt".

Diese Aussage ist nachweislich falsch. So schickten China, Kuba und die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) auf Ersuchen der venezolanischen Regierung 933 Tonnen humanitäre Hilfe ins Land. Die Hilfslieferungen des Roten Kreuzes und der Vereinten Nationen sowie die von Russland entsandten 300 Tonnen humanitäre Hilfe erreichten Venezuela ebenso problemlos. Als RT-Deutsch-Redakteur Florian Warweg vom Auswärtigen Amt wissen wollte, auf welcher Faktenlage der deutsche Außenminister zu seiner nicht belegten Aussage kommt, griff Außenamtssprecher Rainer Breul ganz tief in die rhetorische Mottenkiste: Mehr auf unserer Webseite:
https://deutsch.rt.com

Kategorie Nachrichten & Politik

Mittwoch, 20. Februar 2019

Venezuela lässt EU-Politiker nicht ins Land

Thema: Einreiseverbot

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro gibt dem Druck aus Europa nicht nach

Mehrere Mitglieder der Europäischen Volkspartei sind auf dem Flughafen von Caracas gestrandet. Ihnen wurden «konspirative Motive» vorgeworfen.

Venezuela hat am Sonntag einer Gruppe von EU-Abgeordneten die Einreise verboten und ihnen «konspirative Motive» vorgeworfen. Die fünf Mitglieder der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) wollten sich nach Angaben eines Delegationsmitglieds mit dem venezolanischen Oppositionsführer Juan Guaido treffen.

«Wir werden von Venezuela ausgewiesen», sagte der spanische EU-Parlamentarier Esteban González Pons am Sonntag am Flughafen der venezolanischen Hauptstadt Caracas. «Sie haben unsere Pässe eingezogen und sie haben uns keinen Grund für die Ausweisung genannt.»

González Pons betonte, er und die vier anderen Europaabgeordneten hätten eine offizielle Einladung des venezolanischen Parlaments, dessen Präsident Oppositionsführer Guaidó ist. Zusammen mit González Pons wollten die spanischen EU-Abgeordneten José Ignacio Salafranca und Gabriel Mato Adrover, die Niederländerin Esther de Lange und der Portugiese Paulo Rangel einreisen. Sie alle gehören der Fraktion der christdemokratischen Europäischen Volkspartei (EVP) an.
La delegación de eurodiputados invitada a Venezuela es expulsada por un régimen aislado y cada vez más irracional.Es el usurpador quien eleva el costo a lo que es un hecho: la transición.Ejerceremos toda la presión necesaria para lograr el cese de la usurpación. ¡Seguimos! pic.twitter.com/Mwvzi2l4Jr– Juan Guaidó (@jguaido) 18. Februar 2019
Guaidó kritisierte im Kurzbotschaftendienst Twitter, die EU-Abgeordneten seien von einem «isolierten und immer irrationaleren Regime» ausgewiesen worden. Das venezolanische Aussenministerium erklärte dagegen auf Twitter, den EU-Abgeordneten sei schon vor Tagen über «offizielle diplomatische Wege» mitgeteilt worden, dass ihnen eine Einreise untersagt sei. Sie hätten das Land mit «konspirativen Zielen» besuchen wollen und sollten sich weiterer «Provokationen» enthalten.

Das Europaparlament hatte Guaidó Ende Januar als Übergangspräsidenten anerkannt. Im Machtkampf zwischen dem Oppositionsführer und dem umstrittenen Staatschef Nicolás Maduro haben inzwischen rund 50 Staaten Guaidó als Interimspräsidenten anerkannt.

Maduro: Plumpe Einmischungaktion

In einer ersten Reaktion der Regierung Maduros auf den Einreiseversuch der EU-Politiker schrieb Aussenminister Jorge Arreaza auf Twitter: Venezuela werde nicht zulassen, dass «die extreme Rechte Europas den Frieden und die Stabilität des Landes mit einer weiteren ihrer plumpen Einmischungsaktionen stört.»(chk/sda)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Mittwoch, 23. Mai 2018

Rückkehrer aus Venezuela - „Die Leute essen aus Not Katzen und Hunde"

Thema: Venezuela

Deutsche erzählen von Not im sozialistischen Venezuela: „Die Leute schlachten Katzen und Hunde und essen die"
Epoch Times 21. Mai 2018

Zwölf Jahre lang lebten die Hamburger Franz und Gisela Holl in Venezuela. Wegen der massiven Wirtschaftskrise kam das Rentnerpaar nun nach Deutschland zurück. Im Interview mit dem "Spiegel" schildert das Paar die Lage vor Ort unter der sozialistischen Führung von  Nicolás Maduro.
Gisela Holl berichtet, dass es seit über einem Jahr kein Fleisch mehr gibt. Die Rente der Leute würde nicht einmal für ein Kilo Fleisch reichen, sagt Frau Holl. „Es gibt keine Butter, keine Salami, keine Aufschnittwurst”, erzählt sie. Es gebe auch kein Gemüse.
Die Menschen würden Hunde, Katzen und Tauben essen, sagt ihr Mann Franz Holl. „Es gibt überhaupt keine Tauben mehr.”
Das Paar berichtet, dass in den Apotheken - wenn überhaupt - nur noch Cola und Chips verkauft werde, aber keine Arzneien. In den Krankenhäusern gebe es keine Notstromaggregate, deshalb würden immer wieder Säuglinge sterben.
Dass die Menschen in Venezuela nicht massenweise gegen die korrupte Regierung demonstrieren, sei klar: "Die Leute haben Angst vor der Miliz", sagt Herr Holl. „Die schießen in die Leute rein.”

Maduro-Herausforderer Falcón fordert neue Präsidentschaftswahl

Unterdessen ist bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag Amtsinhaber Maduro erneut zum Sieger erklärt worden.
Maduro komme nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmzettel auf 67,7 Prozent, erklärte die Präsidentin des Wahlrats (CNE), Tibisay Lucena, am Sonntag (Ortszeit).
Der venezolanische Präsidenschaftskandidat Henri Falcón hat die Wahl als ungültig bezeichnet und Neuwahlen gefordert. "Wir erkennen diesen Wahlprozess nicht als gültig, nicht als wahr an", sagte Falcón bei einer Pressekonferenz. "Für uns gab es keine Wahlen", sagt er.
Der Regierung warf er vor, Wähler unter Druck gesetzt zu haben. In Meinungsumfragen hatte Falcón zuletzt mit 30 Prozent vor dem sozialistischen Maduro gelegen. Aber die erwartete niedrige Wahlbeteiligung spielt Maduro in die Hände; er dürfte sich gegen Falcón durchsetzen.
Die Opposition boykottierte die Wahl, international gab es heftige Kritik an dem Urnengang.

Die USA, die Europäische Union und zahlreiche Länder Lateinamerikas erkennen die Wahl nicht an, weil sie nicht demokratisch und frei sei. (so/afp)

Mit freundlicher Genehmigung von: EpochTimes.de


Dienstag, 10. März 2015

Obama erklärt Venezuela zum Feind der USA

Thema: Venezuela

Der schon lange schwelende Streit zwischen den USA und Venezuela spitzt sich zu. US-Präsident Obama erklärte das Land am Montag zu einer Bedrohung für die nationale Sicherheit.

Official White House Photo by Pete Souza
the image is in the public domain.
Der Streit zwischen den Regierungen der USA und Venezuelas ist der schlimmste seiner Art seit der Wahl von Präsidenten Nicolas Maduro zum Nachfolger von Hugo Chavez 2013. Maduro wirft den USA vor, ihn stürzen zu wollen und verlangt, dass die US-Botschaft in Caracas ihr Personal von 100 auf 17 Mitarbeiter verkleinert.
Venezuela reagierte mit dem Schritt auf eine kürzlich getroffene Anweisung Washingtons, mehreren venezolanischen Regierungsmitgliedern die Einreise zu verweigern.
Den in der Anweisung genannten sieben Personen aus Sicherheitskreisen würde die Einreise verweigert und ihr Eigentum in den USA eingefroren. USA-Angehörigen werde jede Geschäftsbezihung mit ihnen verboten.

Die Opposition in Venezuela spricht von einem Versuch Maduros, von den schweren Wirtschaftsproblemen des Landes abzulenken. Trotz der scharfen Worte ist bisher keine Rede von einem Stopp der venezolanischen Öl-Exporte in die USA. Obama hat ausdrücklich erklärt, die Maßnahme habe weder den Energiesektor noch Venezuelas Wirtschaft allgemein zum Ziel.
Quellen: Kleine Zeitung.at | Reuters canada

oder sollte dies eventuell auch eine Rolle spielen:
Weltbank-Schiedsgericht: Venezuela hatte keine Lust mehr
Venezuela hatte keine Lust mehr beim außerstaatlichen Weltbank-Schiedsgericht ICSID als “Verklagungsziel” mitzumachen und beendete seine Mitgliedschaft im Jahr 2012. Trotzdem werden dort laufend neue Klagen gegen Venezuela eingereicht und auch entschieden. Wir erklären warum. weiterlesen...

Danke Klaus für die Links

Dienstag, 17. Februar 2015

Sie können es nicht lassen - schon wieder US-Putschversuch aufgedeckt

Thema: Putsch
RT-Deutsch
Können die USA es nicht lassen?
Erneuter Putschversuch in Venezuela aufgedeckt


Der Präsident von Venezuela, Nicolás Maduro, hat die Vereitelung eines Putschversuches gegen seine Regierung bekanntgegeben. Parlamentspräsident Diosdado Cabello präsentierte am gestrigen Donnerstag umfassendes Beweismaterial, inklusive Waffenarsenale und Dokumente über “taktische Bombardierungsziele” des Putsches, wie den Regierungssitz, das Verteidigungsministerium und den Fernsehsender Telesur. Er betonte darüber hinaus, dass die laufenden Untersuchungen eine “Implikation der USA” in den Umsturzplänen belegen.

Quelle: Gobernación de Aragua
Laut Maduro hatten Luftwaffen-Offiziere geplant mit einem EMB-32-Tucano-Flugzeug der Luftwaffe unter anderem den Regierungssitz Miraflores-Palast im Zentrum von Caracas ebenso zu bombardieren, wie das Verteidigungsministerium und den lateinamerikanischen Fernsehsender Telesur.

Anschließend sollte der Brigadegeneral Oswaldo Hernández Sánchez, in einem Video verkünden, die Streitkräfte hätten sich gegen Präsident Maduro erhoben. Dieses sollte über internationale Nachrichtenagenturen wie Reuters und AP schneller verbreitet werden.

Hernández Sánchez war bereits 2014 wegen Verstrickungen in angebliche Putschpläne vorübergehend in Haft genommen worden.

Parlamentspräsident Diosdado Cabello präsentiert am Donnerstag in seiner wöchentlichen TV-Sendung “Con El Mazo Dando” im staatlichen Sender VTV Beweise in Form von Bildmaterial von Hausdurchsuchungen. Darunter Computer mit belastendem Material, Mobiltelefone, Waffen und Kartenmaterial über “taktische Ziele”.
Quelle: Telesur
Die Finanzierungsquellen des Putsches sollen vor allem aus den USA (Miami) gekommen sein. Zudem soll die US-Botschaft in Caracas einigen Beteiligten Visen bereitgestellt haben, für den Fall, dass der Umsturzversuch scheitern sollte.
Aufgedeckt wurde den Plan, laut dem Onlineportal Ameriak21, durch Informationen, die Jung-Offiziere an den staatlichen Aufklärungsdienst weitergegeben hatten.


Maduro bedankte sich explizit dafür bei seiner Fernsehansprache mit den Worten:
    “Ich möchte diesen jungen Offizieren und den Nachrichtendiensten danken, weil wir diesen Putschversuch gegen unser Land nachverfolgen und verhindern konnten.”


Kommentare

mundderwahrheit
Die USA handeln wie Wiederholungstäter…Diese Art von Putsch weckt die Erinnerungen an der Operation Northwoods bzw. Mongoose, die gegen Kuba ausgedacht, aber nicht ausgeführt wurden. http://mundderwahrheit.wordpress.com

MsHoerby
Wieso wie Wiederholungstäter?
Kuba war doch nur einer der US-Versuche, wenn auch immer wieder. Aber es fing doch bereits 53 im Iran an und es hat auch in Südamerika Regierungschefs das Leben gekostet, dass sie Sozialisten waren.
Die USA ist immer über Leichen gegangen, wenn ihnen die Politik anderer Länder nicht passte.

Mmmh....
Warum sich von Aktionen verabschieden, die Erfolge aufweisen? Außerdem können sie nichts anderes mehr als Unheil stiften.

Hans
Und genau da muss angesetzt werden. Wenn die Rothschilds und Rockefellers weg sind kann sich auch die USA erholen. Bei allem Geld und aller Macht, ich verstehe nicht wieso sich Staaten und Menschen nicht gegen diese Milliardäre wehren und sie loswerden?

Bär
Weil Sie noch nicht verstanden haben, wie die Infiltration sämtlicher Macht- und Schlüsselpositionen durch die älteste globale Mafiaorganisation funktioniert. Banken – Konzerne – Medien – Regierung – Gewaltmonopol. Sie kontrollieren einfach ALLES!
Das Geldsystem ist ihr Mittel zum Zweck. Über das Geld und die Zinsknechtschaft beherrschen sie unsere Existenz.
Geldsystem: Gib mir die Welt plus 5 Prozent
George Orwell beschreibt die Zwangslage

Dienstag, 11. März 2014

Venezuela: Demonstranten liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei

Thema: der nächste Kandidat für einen "Umbruch" ist schon ausgesucht.

In der Hauptstadt Venezuelas kam es erneut zu gewaltsamen Protesten. Die Demostranten warfen Steine, die Polizei setzte Tränengas ein. Präsident Maduro spricht von einem gezielten Umsturzversuch der USA.


Bei Protesten in Caracas kam es zu Ausschreitungen zwischen Polizei und Demonstranten. (Foto: dpa)
Die gewaltsamen Proteste in Venezuela nehmen kein Ende. Auch am Samstag gab es in der Hauptstadt Caracas Straßenschlachten zwischen Demonstranten und der Polizei. Den ganzen Tag über lieferten sich kleine Gruppen von Regierungsgegnern Kämpfe mit den Sicherheitskräften. Es flogen Steine, die Polizei setzte Tränengas ein.

Anhänger der Opposition demonstrieren schon seit fast einem Monat gegen die Regierung in Venezuela und fordern den Rücktritt von Präsident Nicolas Maduro.

„Wir kämpfen für eine bessere Zukunft. Denn in Venezuela gibt es keine Zukunft und wir brauchen eine echte Chance. Das hier ist die einzige Möglichkeit die wir haben, um zu zeigen, dass wir noch Würde haben“, sagte einer der Regierungsgegner. Die Demonstranten werfen der Regierung vor, mit unverhältnismäßiger Härte gegen sie vorzugehen.

Maduro sprach hingegen von einem Protest, der aus Washington gesteuert werde, um seine Regierung zu stürzen. Es handele sich um Vandalismus und pure Zerstörungslust. Die Proteste sind eine schwere Belastung für das Land. Es sind die schwersten Unruhen seit zehn Jahren.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers «
Nach Angaben der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat Venezuela seit Ende 2010 den ersten Platz nach dem Umfang seiner Ölreserven inne und sogar Saudi Arabien hinter sich gelassen. Dieses Wachstum hat das Land den neuen Vorkommen am Fluss Orinoco zu verdanken, wo schätzungsweise 86,41 Milliarden Barrel Öl lagern.
http://de.ria.ru/politics/20120321/263120096.html
Na, wenn das kein Grund für die USA ist, denen die Demokratie zu bringen, was dann?


Venezuela sagt:
Dieser Text könnte eine Beschreibung sämtlicher gewalttätiger Demonstrationen der letzten 10 Jahre weltweit sein, so nichtssagend ist der.
Was hier wirklich passiert ist, ist dass es einen Demonstrationszug zum Landwirtschaftsministerium geben sollte, um gegen den Lebensmittelmangel im Land zu demonstrieren. Menschen, die an dieser Demonstration teilnehmen wollten, sind daran aktiv gehindert worden. Der Bürgermeister des Bezirkes Libertador, Jorge Rodriguez, liess sämtliche Strassen die von seinem Bezirk aus zum Landwirtschaftsministerium führen, von der Bezirkspolizei und der Armee abriegeln. Die Soldaten waren bewaffnet und hatten Tränengasgranaten an den Westen ihrer Uniform hängen. Über dem Bezirk Libertador kreisten Hubschrauber der Armee. In anderen Bezirken wurden Demonstranten von bewaffneten Colectivos der Zugang zur Demonstration versperrt.

Es gibt Millionen Videos im Internet, die zeigen wie das Militär und die motorisierten bewaffneten Gruppen, die auch gerne als Regierungsanhänger bezeichnet werden, Wohnviertel terrorisieren. Es gibt Videos, in denen venezolanische Mütter, die Gewalt der Guardia Nacional gegen ihre inhaftierten Kinder verurteilen. Es gibt Berichte über Vergewaltigungen während der Haft. Geraldine Moreno zum Beispiel, tritt vor die Haustür ihres Elternhauses um dort gegen die Regierung zu protestieren in dem sie mit einem Löffel gegen einen leeren Topf schlägt. Als ihre Mutter ihr nur Minuten später folgt, liegt Geraldine bereits mit einer Gesichtsverletzung am Boden.Verursacht wurde ihre Verletzung durch ein Gummigeschoss der Polizei, der schwere Grad ihrer Verletzung deutet darauf hin, dass dieses Geschoss aus allernächster Nähe abgefeuert wurde.

Es gibt Videos von der ersten Demonstration am 12. Februar, die zeigen wie Geheimdienstmitarbeiter (VENEZOLANER) in die Demonstranten schiessen. Es sterben drei Menschen und der Oppositionsführer Leopoldo Lopez wird für diese Taten verantwortlich gemacht und verhaftet. Er sitzt immer noch im Gefängnis, obwohl die venezolanische Staatsanwaltschaft inzwischen 7 Mitarbeiter des SEBIN (venez. Geheimdienst) wegen dieser Toten festgenommen und angeklagt hat. Zwei dieser Männer sind Bodyguards im Dienste des derzeitigen Ministers für Inneres, Justiz und Frieden, Miguel Rodriguez Torres. Das wäre doch mal eine Nachricht wert oder nicht?

Stattdessen bekommt der Maduro-Quatsch, der internationalen Verschwörung gegen Venezuela erneut ein Forum geboten.

Ich persönlich fände es ja schön wenn man das so wie früher machen würde, da wurden Auslandskorrespondenten in die Länder geschickt, um zu schauen, was wirklich los ist.

baugent sagt:
Man kann ihren Auzsführungen z.T. folgen. Leider haben Sie das Problem Ursache und Wirkung zu verwechseln, wie es die meisten im trockenen Sessel der BRD sitzend tun.

Ihre Bemerkung:
“Stattdessen bekommt der Maduro-Quatsch, der internationalen Verschwörung gegen Venezuela erneut ein Forum geboten.” Eine solche Behuptung müssten Sie mit belastbaren Fakten unterlegen und nicht emotional in den Raum stellen. Fakt ist nämlich, dass eine Reihe von NGO´s schon unter Chavez mit erheblichen US Mitteln versucht haben, das Land zu destabilisieren. Das Destabilisierungen in armen Ländern einfacher zu realisieren sind, als in gefestigten Ländern gleichwelcher politischen Coleur versteht sich von selbst.

Auch unter Beachtung der Tatsache, dass das venezolanische Volk mit Recht von dieser pseudosozialistischen Regierung enttäuscht ist, darf man einfach nicht vergessen, dass hier die Bevölkerung ganz klar gezündelt wird.
Was nützt es also eine schlechte Maduro-Regierung zu entmachten, um dann eine ebenso, oder vielleicht schlechtere Konzern (-Marionetten ) regierung der USA zu installieren?
Die einzige jüngere nicht US Revolution haben Sie in Thailand gesehen. Was daraus geworden ist, haben Sie hoffentlich bemerkt, weil die US Konzerne kein Interesse an einem Machtwechsel hatten.

Herle King sagt:
So abwegig ist die Sache mit der ausländischen ( USA ) Einmischung nicht..
Venezuela: USA planen “Revolution” wie in der Ukraine
http://www.youtube.com/watch?v=gI7FC6aFvks

Venezuela sagt:
Venezuela befindet sich auch “geografisch günstig nahe” Kuba. Das Land bekommt täglich kostenlos 100 000 Fässer Öl von Venezuela, so viel, dass Kuba angefangen hat, selber Öl zu exportieren. Rechnen Sie selber mal nach: 100 000 x 70 Euro x 365 Tage. Das sind 2555 000 000 Dollar im Jahr.
Aber hey, die sind ja die Guten, so wie die anderen völlig missverstandenen Vorzeigedemokratien wie Syrien, Weissrussland, Russland und der Iran. Alle gute Freunde des venezolanischen Regimes.
Deswegen ist es auch völlig Ok wenn Russland hier in Venezuela Militärbasen bauen will und es ist auch völlig OK, dass Kuba einen kubanischen Mitarbeiter im Büro der venezolanischen Verteidigungsministerin hat, oder dass Kuba überhaupt Mitarbeiter sowohl in der venezolanischen Verwaltung, als auch im venezolanischen Geheimdienst und in den höchsten Rängen des venezolanischen Militärs hat.
Weiterhin ist es auch völlig OK, weil das ja die Guten sind, dass Kuba, die venezolanischen Häfen über die Firma CUBACONTROL kontrolliert und über die Firma Albet Ingeniería y Sistemas S.A. die Personalausweise für die Venezolaner ausstellt.
Es ist auch völlig OK, dass Venezuela Kuba Kredite mit Zinsen von 1% gewährt für die es sich selber auf dem Markt mit 12 % verschulden muss.
Jetzt erzählen Sie mir doch noch mal, wer hier welche finanziellen Interessen in Venezuela verfolgt. Denken Sie, dass die Venezolaner auf den Demos rufen, dass sie nicht in einer kubanischen Diktatur leben wollen, weil ihnen vor drei Wochen die CIA Textblätter in die Hand gedrückt hat, auf der die Slogans für die Proteste stehen?
Nochmal: DIE LEUTE HIER SIND NICHT BLÖD UND KÖNNEN IHRE EIGENEN LEBENSUMSTÄNDE SOWOHL VERSTEHEN ALS AUCH INTERPRETIEREN.
Ich bin mir nicht sicher, ob SIE die Lage hier in Venezuela von der heimischen Couch in Deutschland aus beurteilen können.