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Montag, 21. Januar 2019

"Gelbwesten" demonstrieren zum zehnten Mal

Frankreich: "Gelbwesten" demonstrieren zum zehnten Mal

"Gelbwesten" Foto: Screenshot
Samstag ist in Frankreich Protesttag. Es ist bereits das zehnte Wochenende in Folge, daß in Frankreich Menschen aus Protest gegen die Regierung auf die Straße gingen. Erneut versammelten sich in Paris Tausende "Gelbwesten" und es kam wieder zu Ausschreitungen.

Obwohl Macron Armeen von Polizisten, in der Regel wird einem demonstrierenden Bürger ein Polizist zur Seite gestellt, mobilisiert, gehen wieder Tausende mutiger Demokraten zum Wohle der Bevölkerung auf die Straße. Die mutigen Bürger werden mit Tränengas und Gummigeschossen bedroht. Die Helden riskieren ihre Gesundheit für das Allgemeinwohl. Rund 2/3 der Bevölkerung unterstützen die Volkshelden.

Da scheint sich eine Bewegung zu verfestigen. Die "Gelbwesten" wird der Herr im Elysee wohl nicht mehr loswerden, trotz eines "Bürgerdialogs" zu dem er die Bürgermeister zu gewinnen versuchte.

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Freitag, 29. April 2016

Auf Lesbos entlädt sich die Spannung - Polizei setzt Tränengas ein

Thema: EU-Türkei-Deal

Wegen EU-Türkei-Deal
Auf Lesbos entlädt sich die Spannung

Auf Basis des EU-Türkei-Deals können Flüchtlinge wieder zurück in die Türkei gebracht werden. Doch kein Schutzsuchender will zurück. Die Menschen sind enttäuscht und verzweifelt. Auf der griechischen Insel Lesbos kommt es zu Ausschreitungen.

Im Aufnahmelager Moria auf Lesbos hat es stundenlange Auseinandersetzungen zwischen Migranten und Polizisten gegeben. Flüchtlinge protestierten gegen eine mögliche Ausweisung in die Türkei und die ihrer Meinung nach schlechten Lebensbedingungen.

Polizei setzt Tränengas ein

Die Protestierenden bewarfen unter anderem den griechischen Migrationsminister Ioannis Mouzalas mit Wasserflaschen und anderen Gegenständen. Einige zündeten Mülleimer an. Als einige Migranten versuchten auszubrechen, setzten Sicherheitskräfte Tränengas ein. Mindestens 17 Menschen wurden nach Berichten örtlicher Medien leicht verletzt.

Den Sicherheitskräften auf Lesbos gelang es erst am frühen Mittwochmorgen, die Ordnung wieder herzustellen. Die Stimmung sei dennoch weiter explosiv, berichteten Reporter vor Ort.

Griechenland schiebt in die Türkei ab

Griechenland hatte am Mittwoch insgesamt 49 illegal eingereiste Migranten in die Türkei abgeschoben. Grundlage dafür ist der EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei. Dieser sieht vor, dass alle ab dem 20. März illegal eingereisten Flüchtlinge von Griechenland in die Türkei zurückgeschickt werden. Insgesamt sind bislang 374 Menschen von den Inseln der Ostägäis in die Türkei ausgewiesen worden.

Lage in Idomeni weiter kritisch

Der Flüchtlingszustrom hat unterdessen nachgelassen. Im Elendslager von Idomeni verteilten die Behörden am Mittwochmorgen erneut Flugblätter in fünf Sprachen. Darin hieß es, die Grenze nach Mazedonien werde nicht wieder öffnen. Das provisorische Lager von Idomeni solle aufgelöst werden, deswegen müssten alle Menschen in naheliegende Lager gehen.

Wie das Staatsradio berichtete, brachten die Behörden Delegationen von Migranten aus Idomeni in die organisierten Lager, damit sie sie sehen und ihre Landsleute informieren, dass es sich dort besser leben lasse, hieß es. In Idomeni befinden sich nach Angaben des Stabes für die Flüchtlingskrise immer noch mehr als 10.000 Menschen. In ganz Griechenland stecken knapp 54.000 Schutzsuchende nach der Schließung der Balkanroute fest.

Quelle: t-online.de

Freitag, 20. März 2015

Blockupy-Proteste gegen EZB

Thema: Blockupy Frankfurt
T-Online.de

220 Verletzte
Blockupy-Proteste gegen EZB teils friedlich, teils gewalttätig
18.03.2015, 19:00 Uhr | dpa, t-online.de

Bei der Einweihung des neuen Frankfurter EZB-Turms ist die Gewalt zunächst eskaliert. Danach zeigten die EZB-Kritiker aber, dass sie auch friedlich protestieren können - 10.000 waren es auf dem Frankfurter Römerberg, 17.000 zogen anschließend von dort durch die Innenstadt zum Opernplatz. Ein Tag, der gewaltsam begonnen hatte, fand dort dann ein überraschend schnelles Ende.

Die Proteste begannen am frühen Morgen im Umkreis der hermetisch abgeriegelten EZB-Türme und schlugen schnell in massive gewaltsame Auseinandersetzungen um - Stunden vor einem Festakt zur offiziellen Eröffnung des imposanten EZB-Baus. Demonstranten warfen Pflastersteine und Böller gegen Polizisten. Überall in dem Stadtteil brannten Mülltonnen, Reifen oder Polizeiautos. Sogar Feuerwehrleute wurden angegriffen, als sie die Brände löschen wollten.

Die Polizei setzte Wasserwerfer, Tränengas und Schlagstöcke gegen Randalierer ein und nahm 15 Personen fest. Politiker und Polizeigewerkschaften reagierten entsetzt auf die Krawalle. Am Donnerstag will sich der Bundestag mit den Krawallen befassen.

Gewalt rund um die EZB

Rauchschwaden zogen über das Mainufer, in der Luft lag der beißende Geruch von Tränengas. Erst am Mittag beruhigte sich die Lage rund um die EZB.

Nach Angaben der Polizei versuchten rund 3000 Demonstranten, das EZB-Gelände zu stürmen, wurden aber von den Beamten gestoppt. Auch ein Polizeirevier wurde angegriffen. Insgesamt waren laut Blockupy etwa 6000 Aktivisten unterwegs, davon 1000 aus dem Ausland.

Nach Polizei-Angaben wurden bis zum Nachmittag mindestens 94 Polizisten verletzt, die meisten davon durch Reizgas. Das Blockupy-Bündnis teilte mit, beim Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken durch die Polizei seien mehr als 130 Demonstranten verletzt worden.

Blockupy entsetzt, aber verständnisvoll

Blockupy-Anmelder Ulrich Wilken (Linke), der einen "bunten Protest" angekündigt hatte, zeigte sich "entsetzt und bestürzt" angesichts der Gewalt. "Das ist nicht das, was wir geplant haben." Gleichzeitig äußerte er Verständnis "für die Wut und die Empörung" der Demonstranten auf die EZB-Politik. Die Zentralbank ist einer der entscheidenden Akteure bei der Bewältigung der Finanz- und Schulden-Krise, die in vielen Euro-Ländern hohe Jugendarbeitslosigkeit und wirtschaftliche Probleme zur Folge hatte.

Polizeigewerkschaften sehen in den Ausschreitungen eine neue Dimension der Gewalt. Auch zahlreiche Politiker kritisierten das Verhalten der Demonstranten. "Alle, die sich hier missbräuchlich auf Freiheitsrechte berufen, müssen mit der vollen Härte des Rechtsstaats rechnen", sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). "Das Ausmaß der Gewalt spricht dafür, dass solche Aktionen seit langem geplant waren." Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) sagte: "Das sind Straftäter, die da unterwegs waren."

Bei einer vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) veranstalteten Demonstration mit rund 1000 Teilnehmern sagte der Frankfurter DGB-Vorsitzende Harald Fiedler: "Das ist total kontraproduktiv, wenn Randale gemacht wird und Polizisten angegriffen werden." Die DGB-Aktion verlief friedlich, ebenso die Kundgebung von Blockupy auf dem Römerberg in der Frankfurter Innenstadt am Nachmittag.

In seiner Rede beim Festakt vor rund 100 ausgewählten Gästen war EZB-Präsident Mario Draghi auch auf die Demonstranten und die vielen unzufriedenen Menschen im Euroraum eingegangen, die in den vergangenen Krisenjahren Einkommen und Wohlstand verloren hätten. Als eine Institution der Europäischen Union, die eine zentrale Rolle in der Krise gespielt hat, sei die EZB in den Fokus der Frustrierten geraten, sagte Draghi. "Möglicherweise ist dieser Vorwurf nicht fair. Denn unser Handeln zielte genau darauf ab, die wirtschaftlichen Schocks abzufedern."

Abschlusskundgebung fällt praktisch aus

Am Abend fand der Protesttag auf dem Frankfurter Opernplatz seinen Abschluss. Bis zu 17.000 Menschen waren nach Angaben der Polizei zuletzt durch Frankfurt gezogen, nach Angaben der Veranstalter 20.000 - begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot. Trotzdem konnten die Beamten nicht verhindern, das Pyrotechnik und Rauchbomben gezündet worden. Es kam erneut zu Steinwürfen auf die Ordnungskräfte. Möglicherweise war das der Grund dafür, dass die Veranstaltung überraschend bereits um 18:45 Uhr offiziell für beendet erklärt wurde. Die Abschlusskundgebung fiel praktisch aus.


Kommentare aus dem T-Online-Forum

pmw2013
Unsere Politik in Deutschland ist schon sehr kurios, wenn ich z. B. zum Zahnarzt gehe muss ich alles selbst bezahlen, neue Kronen u.s.w. obwohl ich jeden Monat über 600,- € Krankenkassenbeitrag bezahle. Aber Flüchtlinge die nie einen Cent in unsere Sozialkassen eingezahlt haben, bekommen die medizinische Versorgung sofort kostenlos, auch wenn es schon feststeht das sie wieder ausreisen müssen. So darf man nicht mit den Steuer - und Beitragszahlern umgehen. Wir zahlen in ein Fass ohne Boden, und was bekommen wir, 8,50 € Mindestlohn, das sins ca. 17,- DM, die hatte ich schon vor 35 Jahren. Jetzt soll mir bloß keiner sagen das mit dem Euro alles billiger geworden ist.

Business1997
Gewalt ist keine Lösung und in jedem Fall abzulehnen. Die vielen gewaltfreien, friedlichen Demonstranten jedoch zeigen auf das Merkels Worte zum neuen Jahr, wie gut es uns Deutschen doch geht, bei den Bürgern völlig anders gesehen werden. Die Unzufriedenheit nimmt in allen Bevölkerungsschichten zu.

rankegor
Gegen die terroristischen linken Schlägertruppen sind die Kundgebungen und Spaziergänge der Pegida die reinsten Friedensgebete und Osterspaziergänge, aber das sind ja die Nazis, alle anderen sind die Guten!

Romeo
Das zweierlei Mass ist typisch für unsere Machthaber! Als auf dem Maidan in Kiew die brutalsten Demos stattfanden unterstützten unsere Medien siese Gewalt. Jetz verurteilt man diese, weil sie uns schadet. Aber so sind unsere Medien und Politik. Immer auf dem einen Auge blind. Ich verurteile sowohl die Gewalt in FFM aber auch die brutalen Verbrechen auf dem Maidan!

vorwaerts58
Was in Deutschland bald abgehen wird,gegen das war Frankfurt/M Heute ein Kindergarten!!! Es sei denn,daß Kapital und Politik denkt um!! Wie sagte Ludwig Erhard??? Maß halten!

Juergen
"EZB , der Molloch in Brüssel. Da entscheiden plötzlich Menschen über unser Leben die wir dazu nicht eingeladen haben. Was ist aus "unserem" Deutschland geworden?


Dienstag, 11. März 2014

Venezuela: Demonstranten liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei

Thema: der nächste Kandidat für einen "Umbruch" ist schon ausgesucht.

In der Hauptstadt Venezuelas kam es erneut zu gewaltsamen Protesten. Die Demostranten warfen Steine, die Polizei setzte Tränengas ein. Präsident Maduro spricht von einem gezielten Umsturzversuch der USA.


Bei Protesten in Caracas kam es zu Ausschreitungen zwischen Polizei und Demonstranten. (Foto: dpa)
Die gewaltsamen Proteste in Venezuela nehmen kein Ende. Auch am Samstag gab es in der Hauptstadt Caracas Straßenschlachten zwischen Demonstranten und der Polizei. Den ganzen Tag über lieferten sich kleine Gruppen von Regierungsgegnern Kämpfe mit den Sicherheitskräften. Es flogen Steine, die Polizei setzte Tränengas ein.

Anhänger der Opposition demonstrieren schon seit fast einem Monat gegen die Regierung in Venezuela und fordern den Rücktritt von Präsident Nicolas Maduro.

„Wir kämpfen für eine bessere Zukunft. Denn in Venezuela gibt es keine Zukunft und wir brauchen eine echte Chance. Das hier ist die einzige Möglichkeit die wir haben, um zu zeigen, dass wir noch Würde haben“, sagte einer der Regierungsgegner. Die Demonstranten werfen der Regierung vor, mit unverhältnismäßiger Härte gegen sie vorzugehen.

Maduro sprach hingegen von einem Protest, der aus Washington gesteuert werde, um seine Regierung zu stürzen. Es handele sich um Vandalismus und pure Zerstörungslust. Die Proteste sind eine schwere Belastung für das Land. Es sind die schwersten Unruhen seit zehn Jahren.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers «
Nach Angaben der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat Venezuela seit Ende 2010 den ersten Platz nach dem Umfang seiner Ölreserven inne und sogar Saudi Arabien hinter sich gelassen. Dieses Wachstum hat das Land den neuen Vorkommen am Fluss Orinoco zu verdanken, wo schätzungsweise 86,41 Milliarden Barrel Öl lagern.
http://de.ria.ru/politics/20120321/263120096.html
Na, wenn das kein Grund für die USA ist, denen die Demokratie zu bringen, was dann?


Venezuela sagt:
Dieser Text könnte eine Beschreibung sämtlicher gewalttätiger Demonstrationen der letzten 10 Jahre weltweit sein, so nichtssagend ist der.
Was hier wirklich passiert ist, ist dass es einen Demonstrationszug zum Landwirtschaftsministerium geben sollte, um gegen den Lebensmittelmangel im Land zu demonstrieren. Menschen, die an dieser Demonstration teilnehmen wollten, sind daran aktiv gehindert worden. Der Bürgermeister des Bezirkes Libertador, Jorge Rodriguez, liess sämtliche Strassen die von seinem Bezirk aus zum Landwirtschaftsministerium führen, von der Bezirkspolizei und der Armee abriegeln. Die Soldaten waren bewaffnet und hatten Tränengasgranaten an den Westen ihrer Uniform hängen. Über dem Bezirk Libertador kreisten Hubschrauber der Armee. In anderen Bezirken wurden Demonstranten von bewaffneten Colectivos der Zugang zur Demonstration versperrt.

Es gibt Millionen Videos im Internet, die zeigen wie das Militär und die motorisierten bewaffneten Gruppen, die auch gerne als Regierungsanhänger bezeichnet werden, Wohnviertel terrorisieren. Es gibt Videos, in denen venezolanische Mütter, die Gewalt der Guardia Nacional gegen ihre inhaftierten Kinder verurteilen. Es gibt Berichte über Vergewaltigungen während der Haft. Geraldine Moreno zum Beispiel, tritt vor die Haustür ihres Elternhauses um dort gegen die Regierung zu protestieren in dem sie mit einem Löffel gegen einen leeren Topf schlägt. Als ihre Mutter ihr nur Minuten später folgt, liegt Geraldine bereits mit einer Gesichtsverletzung am Boden.Verursacht wurde ihre Verletzung durch ein Gummigeschoss der Polizei, der schwere Grad ihrer Verletzung deutet darauf hin, dass dieses Geschoss aus allernächster Nähe abgefeuert wurde.

Es gibt Videos von der ersten Demonstration am 12. Februar, die zeigen wie Geheimdienstmitarbeiter (VENEZOLANER) in die Demonstranten schiessen. Es sterben drei Menschen und der Oppositionsführer Leopoldo Lopez wird für diese Taten verantwortlich gemacht und verhaftet. Er sitzt immer noch im Gefängnis, obwohl die venezolanische Staatsanwaltschaft inzwischen 7 Mitarbeiter des SEBIN (venez. Geheimdienst) wegen dieser Toten festgenommen und angeklagt hat. Zwei dieser Männer sind Bodyguards im Dienste des derzeitigen Ministers für Inneres, Justiz und Frieden, Miguel Rodriguez Torres. Das wäre doch mal eine Nachricht wert oder nicht?

Stattdessen bekommt der Maduro-Quatsch, der internationalen Verschwörung gegen Venezuela erneut ein Forum geboten.

Ich persönlich fände es ja schön wenn man das so wie früher machen würde, da wurden Auslandskorrespondenten in die Länder geschickt, um zu schauen, was wirklich los ist.

baugent sagt:
Man kann ihren Auzsführungen z.T. folgen. Leider haben Sie das Problem Ursache und Wirkung zu verwechseln, wie es die meisten im trockenen Sessel der BRD sitzend tun.

Ihre Bemerkung:
“Stattdessen bekommt der Maduro-Quatsch, der internationalen Verschwörung gegen Venezuela erneut ein Forum geboten.” Eine solche Behuptung müssten Sie mit belastbaren Fakten unterlegen und nicht emotional in den Raum stellen. Fakt ist nämlich, dass eine Reihe von NGO´s schon unter Chavez mit erheblichen US Mitteln versucht haben, das Land zu destabilisieren. Das Destabilisierungen in armen Ländern einfacher zu realisieren sind, als in gefestigten Ländern gleichwelcher politischen Coleur versteht sich von selbst.

Auch unter Beachtung der Tatsache, dass das venezolanische Volk mit Recht von dieser pseudosozialistischen Regierung enttäuscht ist, darf man einfach nicht vergessen, dass hier die Bevölkerung ganz klar gezündelt wird.
Was nützt es also eine schlechte Maduro-Regierung zu entmachten, um dann eine ebenso, oder vielleicht schlechtere Konzern (-Marionetten ) regierung der USA zu installieren?
Die einzige jüngere nicht US Revolution haben Sie in Thailand gesehen. Was daraus geworden ist, haben Sie hoffentlich bemerkt, weil die US Konzerne kein Interesse an einem Machtwechsel hatten.

Herle King sagt:
So abwegig ist die Sache mit der ausländischen ( USA ) Einmischung nicht..
Venezuela: USA planen “Revolution” wie in der Ukraine
http://www.youtube.com/watch?v=gI7FC6aFvks

Venezuela sagt:
Venezuela befindet sich auch “geografisch günstig nahe” Kuba. Das Land bekommt täglich kostenlos 100 000 Fässer Öl von Venezuela, so viel, dass Kuba angefangen hat, selber Öl zu exportieren. Rechnen Sie selber mal nach: 100 000 x 70 Euro x 365 Tage. Das sind 2555 000 000 Dollar im Jahr.
Aber hey, die sind ja die Guten, so wie die anderen völlig missverstandenen Vorzeigedemokratien wie Syrien, Weissrussland, Russland und der Iran. Alle gute Freunde des venezolanischen Regimes.
Deswegen ist es auch völlig Ok wenn Russland hier in Venezuela Militärbasen bauen will und es ist auch völlig OK, dass Kuba einen kubanischen Mitarbeiter im Büro der venezolanischen Verteidigungsministerin hat, oder dass Kuba überhaupt Mitarbeiter sowohl in der venezolanischen Verwaltung, als auch im venezolanischen Geheimdienst und in den höchsten Rängen des venezolanischen Militärs hat.
Weiterhin ist es auch völlig OK, weil das ja die Guten sind, dass Kuba, die venezolanischen Häfen über die Firma CUBACONTROL kontrolliert und über die Firma Albet Ingeniería y Sistemas S.A. die Personalausweise für die Venezolaner ausstellt.
Es ist auch völlig OK, dass Venezuela Kuba Kredite mit Zinsen von 1% gewährt für die es sich selber auf dem Markt mit 12 % verschulden muss.
Jetzt erzählen Sie mir doch noch mal, wer hier welche finanziellen Interessen in Venezuela verfolgt. Denken Sie, dass die Venezolaner auf den Demos rufen, dass sie nicht in einer kubanischen Diktatur leben wollen, weil ihnen vor drei Wochen die CIA Textblätter in die Hand gedrückt hat, auf der die Slogans für die Proteste stehen?
Nochmal: DIE LEUTE HIER SIND NICHT BLÖD UND KÖNNEN IHRE EIGENEN LEBENSUMSTÄNDE SOWOHL VERSTEHEN ALS AUCH INTERPRETIEREN.
Ich bin mir nicht sicher, ob SIE die Lage hier in Venezuela von der heimischen Couch in Deutschland aus beurteilen können.