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Montag, 18. Januar 2016

Seymour Hersch, einer der bekanntesten US-Journalisten: „Erdogan wird verlieren“

Thema: Interview

Seymour Hersch:
US-Militärs haben Respekt vor Leistung der Russen in Syrien

Seymour Hersch, einer der bekanntesten amerikanischen Investigativ-Journalisten, berichtet, dass die US-Militärs die militärischen Erfolge der Russen in Syrien anerkennen. Die Russen seien sehr professionell vorgegangen und hätten es geschafft, die syrische Armee wieder kampfstark zu machen. Die US-Politik in der Region sei dagegen inkonsistent, weil säkulare Regimes entfernt wurden und dadurch ein Vakuum entstanden sei. In dieses seien die radikalen Islamisten gestoßen, gegen die der Westen nun kämpfen muss.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Diesem mutigen Journalisten ist es zu verdanken, dass im Vietnamkrieg 1969 die Kriegsverbrechen der US-Armee im Massaker von My Lai aufgedeckt wurden.
2004 berichtete er über das Gefängnis von Abu-Graib und die Folterungen der US-Armee.
Er deckte im Syrienkrieg auf, dass mit großer Wahrscheinlichkeit der Sarin-Angriff in Ghuta, nicht wie vom Westen immer behauptet, von der syrischen Regierung durchgeführt wurde, sondern von Geheimdiensten und Islamisten.
Seit diesen Enthüllungen und seinen offenen Worten über die traditionellen Medien, sie seien nur Lautsprecher für die Propaganda der US-Regierung, wird er von ihnen attakiert.

Lesen Sie das sehr interessante Interview (hier)

Seymour Hersh wird am 11. März 2016 bei einer Konferenz des Centre for Investigative Journalism in Berlin sprechen. Thema der Tagung: „Challenge Power! Building Alliances against secrecy, surveillance and censorship“.

Mittwoch, 29. April 2015

Ist der nächste militärische Zwischenfall nur noch eine Frage der Zeit?

Thema: Geopolitik

USA und Russland bereiten sich auf neue Eskalation in der Ukraine vor
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 25.04.15

Die Waffenruhe in der Ost-Ukraine ist trügerisch: Offenbar bereiten sich Russen und Amerikaner auf neue militärische Aktionen vor. Die US-Regierung will das Thema am Köcheln halten, um die EU beim TTIP unter Druck zu setzen. Die USA sind im Energie-Krieg unter Zugzwang geraten, seit Moskau bekanntgegeben hat, sein Erdgas ab 2019 nicht mehr über die Ukraine leiten zu wollen. Der nächste militärische Zwischenfall scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Lesen Sie den Artikel hier: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Was ging voraus?

F.A.Z.
Obama verspottet Russland als Regionalmacht

Rede in Den Haag 25.03.2014

Präsident Obama hat Russland vorgeworfen, aus Schwäche, nicht aus Stärke zu handeln. Es gebe größere Bedrohungen für Amerika. Er drohte mit neuen Sanktionen, sollte Moskau weiter in der Ukraine intervenieren. Die Sache sei nicht erledigt.

http://www.faz.net/aktuell/politik/rede-in-den-haag-obama-verspottet-russland-als-regionalmacht-12863534.html



Angst vor „Ereignis“ in New York:
US-Notenbank verlegt Büros nach Chicago
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 25.04.15 09:45 Uhr

Die Fed verlegt ihren Hauptsitz von New York nach Chicago. Offizieller Grund: In New York könne es zu Naturkatastrophen kommen. Auch Cyber-Attacken werden befürchtet. Ob Unruhen oder auch Terror eine Rolle spielen, ist nicht bekannt.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/19/angst-vor-ereignis-in-new-york-us-notenbank-verlegt-bueros-nach-chicago/#comment-1082310



Donnerstag, 9. April 2015

Ukraine: Rechtsradikaler Dimitri Jarosch wird Berater der Armee-Führung

Thema: Ukraine
Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Ukraine: Rechtsextremist Jarosch wird Berater der Armee-Führung

Die ukrainische Armee hat den rechtsradikalen Dimitri Jarosch zum offiziellen Berater der Armee-Führung ernannt. Seine Milizen sollen offiziell Teil der Armee werden – unter der unabhängigen Führung von Jarosch. Damit erhalten die Rechtsextremen auch Zugriff auf US-Waffen und Waffen, die von europäischen Steuergeldern finanziert werden. Russland wird diese Rochade als Bedrohung interpretieren.
Lesen Sie hier weiter.

Kommentare

lfm978 sagt:
Waffen SS a la Ukraine.

Bruder Theodor sagt:
Mehr als es positiv bewerten, dass DWN nicht müde werden, nah aus der Ukraine zu berichten, kann man die Art Artikel wie diesen hier wahrscheinlich nicht. Jede Ebene aber, die unter der geopolitischen höchsten ist, die höchste heute Friedman von STRATFOR vermittelt wie vor nunmehr fünf Generationen Bismarck, ist eine, die sich am Ende empörend an die höchste Ebene richtet – u. man macht sich klein u. blöd dabei. Anders gesagt: Von einer Technik kann eine Faszination ausgehen, sie kann als Werkstück Zeugnis von Intelligenz u. Genialität sein, so selbstverständlich betrifft das Verhältnis zur Technik auch die Waffentechnik. Wie im Einzelfall gesehen u. zu sehen war bis heute in der Ukraine, in jedem einzelnen Fall des Einzelfalls, sind u. waren die Anwender u. Krieg-Ermöglicher d. Gegenteil.

Verkehrte Welt sagt:
Und in Deutschland will Merkel die NPD verbieten. Wie passt das zusammen?

Severa Snape sagt:
Es passt überhaupt nicht zusammen, aber unseren Leit(d)medien zufolge gibt es ja in der Ukraine gar keine Faschisten und die ukrainische SA, verkörpert durch z.B. das Asow-Bataillon sorgt nur für Ruhe und Ordnung (O-Ton ZDF).

frohgemut hambsch sagt:
es ist jetzt offensichtlich das die amerikaner nicht nur die ölbohr und schiefergas rechte der ukraine im auge haben sondern auch die rechte unterwanderung europas,,und diese rechte unterwanderung wird auch noch von den europäern finanziel unterstützt-

zauberberg sagt:
Ekehaft – wenn ich könnte, würde ich alle Steuerzahlungen sofort einstellen, um diesen widerlichen Gestalten keine Mittel mehr zukommen lassen zu müssen.

Na Logo sagt:
Diese Provokation geht allein von den USA aus. Sie sind es, die Krieg wollen. Einen Stellvertreterkrieg Russland vs. Ukraine.
Wie die deutsche Bundesregierung mit dieser rechten Horte (Regierung) noch mit Krediten und wirtschaftlicher Zusammenarbeit um sich werfen kann, ist einfach nicht mehr erklärbar. Die einzige Partei, welche klar Stellung bezieht und im Bundestag verteten ist, sind die LINKEN.
Ich bin kein Linker, aber durchaus bereit, diese Partei zu unterstützen. Alle anderen Parteien kann man nur noch Kriegstreiberei und Verrat am eigenen Volk vorwerfen.
Wer das höchste Gut – den Frieden – eines Volkes derart in Gefahr bringt und/oder die Kriegstreiber unterstützt, gehört eigentlich sofort verhaftet, im Schnellverfahren abgeurteilt und hingerichtet.

AS sagt:
Das rechtsextreme Pack wird von unseren Steuergeldern finanziert und unsere Regierung findet das in Ordnung.
So weit sind wir nun schon wieder.
Einfach nur noch beängstigend, so schnell wird eine Demokratie zu einer Diktatur.

Helmut Schramm sagt:
Das ist für das neutrale Österreich untragbar!
http://eu-austritt.blogspot.co.at/2015/03/skandal-die-regierungspartei-ovp-will.html

Bürger 0816 sagt:
Ich bin mal gespannt, wie die Politiker der CDU/CSU, der SPD und vor allem die Grünen dies beschönigen werden. Diese Politiker finanzieren mit unseren Geld Nazis und erzählen uns immer, dass die paar wenigen Rechten in der Regierung ja kaum Einfluss haben. Ich vermute mal, dass es bald immer weiniger Wortmeldungen zu diesem Thema gibt und man die Sache einfach totschweigt. Mit tatkräftiger Unterstützung unserer Massenmedien wird das vielleicht auch gelingen. Darum ist es so wichtig, Freunden und Bekannten Links zu solchen Artikeln weiter zu leiten, damit immer mehr Menschen informiert werden.
Eine unabhängige Division? Die können also weiter machen was sie wollen, bekommen aber jetzt auch vom Westen bezahlte Waffen gestellt.

Rote Lola sagt:
Warum liest man davon nichts in den Qualitätsmedien?

Beobachter sagt:
Wieso? In DWN steht doch alles was Sie wissen sollen.

Munnie sagt:
Den Rechten Sektor, und damit Kolomoisky, in das Ukrainische Militär einzubinden, wird Poroschenkos einzige Möglichkeit sein, um diesen unter Kontrolle zu halten und zu verhindern, dass er ihm in den Rücken fällt oder wegputscht. Das ist für Poroschenko das kleinere Übel.

Komm sagt:
Farbige Revolutionen nach Jean Sharp zerstören vor allem die staatliche Institutionen, zB Polizei. Es gibt momentan in der Ukraine keine politischen Kräfte, die sich dem Rechten Sektor widersetzen können

Josef Wanner sagt:
Jaja. mit dem Kampf gegen Rechts hat es Herr Gauck und die Merkel-Administration ab der Landesgrenze nicht mehr so. Damit entlarvt sich das “innenpolitische Gebahren” als das was es ist: Lippenbekenntnisse & Heuchelei !

Bastian sagt:
Was für eine Überraschung! In Wirklichkeit haben wir schon vor 5 Jahren unsere ukrainischen Kameraden auf dem Territorium der EU für ihren Terror gedrillt. Und von Anfang an finanziert haben wir sie sowieso.
Wahrscheinlich haben wir sie sogar gegründet. Die wahren Faschistenführer sitzen in den westlichen Regierungen.

Montag, 27. Oktober 2014

Russisches U-Boot war ein Fischer - Schwedischer Militäretat wird aufgestockt

Thema: Russlandphobie
Jagd war PR-Kampagne
Schwedische U-Boot-Jäger blamiert: Es war Ove, der Fischer

Die Suche nach einem russischen U-Boot vor Stockholm erweist sich im Nachhinein als eine Farce: Ein russischer Spezialkämpfer wurde enttarnt - es handelte sich um einen harmlosen Fischer namens Ove. Eine bewaffnete Einheit flog auf - es war ein Reporter-Team der Zeitung Dagens Nyheter. Trotzdem hat der angebliche russische Überfall dazu geführt, dass die schwedische Armee mehr Geld bekommt. Offenbar, um sich auch gegen Phantome schützen zu können.

Die niederländische Bruinvis S810
im Hafen von Tallinn am 18. Oktober 2014
Das schwedische Militär verbrachte sieben Tage mit der Suche nach einem russischen U-Boot in den Gewässern bei Stockholm. Es sollten 30.000 Inseln durchsucht werden. Am Freitagmorgen wurde die Militär-Aktion abgeblasen. Die Jagd auf ein angeblich russisches U-Boot entpuppte sich als Unsinn.

So veröffentlichten die schwedischen Medien im Zuge der Suchaktion ein Bild von einer „geheimnisvoll schwarz gekleideten Person“, die als mögliches Mitglied der russischen Spezialeinheit Spetsnaz gehandelt wurde. Doch später kam heraus, dass es sich um einen Fischer handelte: Es war Ove, ein einheimischer schwedischer Fischer. Zur selben Zeit soll eigentlich ein niederländisches U-Boot in den Gewässern eine Übung durchgeführt haben.

Die FT berichtet von einer zweiten Posse: Die schwedische Boulevard-Zeitung Expressen berichtete vom Auftauchen „schwer bewaffneter Truppen“ und illustrierte die Invasion mit einem Boot voller Menschen. Diese waren jedoch keine russischen Kämpfer, sondern Reporter vom Konkurrenzblatt Dagens Nyheter, die sich offenbar in Kompanie-Stärke auf die Suche nach dem mysteriösen Feind gemacht hatten.

Der schwedische Verteidigungs-Analyst Peter Mattsson schrieb am Dienstag in der Zeitung SvD NYHETER: „Russland verfügt über die stärksten Motive (…) Wenn es tatsächlich ein russisches U-Boot ist, dann hat Russland sein Ziel erreicht. Russland zielt darauf ab, Schwedens Unfähigkeit zu zeigen, sich vor Unterwasser-Aktivitäten zu schützen. Vor allem Politiker und die Bevölkerung sollen gegen das schwedische Militär aufgebracht werden. Wir nennen das psychologische Kriegsführung.“

Die schwedische Regierung legte am Donnerstag das Haushaltsbudget bis 2019 vor. Es sieht nun eine Erhöhung des Verteidigungs-Etats vor. Am Montag hatte der schwedische Premierminister Stefan Löfven am Höhepunkt der Suche nach dem Phantom seine Entschlossenheit unterstrichen. „Wir müssen unsere Kapazitäten erweitern und mehr für die Verteidigung ausgeben“, zitiert die FT den Premierminister. Schweden wird von einer Mitte-Links-Regierung regiert. Auch die Grünen sind ein Teil der Koalition. Doch diese hatten sich in den vergangenen Monaten für einschnitte bei der Verteidigung eingesetzt.

Die ehemalige Sprecherin der schwedischen Grünen, Maria Wetterstrand, zog auf Twitter denn auch das Fazit: „Das Budget ist beschlossen, die U-Boot Jagd beendet“.

Jedenfalls war die U-Boot-Jagd der schwedischen Marine die größte Militär-Aktion des Landes seit dem Ende des Kalten Kriegs. Die fast zweitägige PR-Aktion für einen höheren Verteidigungshaushalt hat die schwedischen Steuerzahler 2,2 Millionen Euro gekostet.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
Foto: Pjotr Mahhonin, CC-BY-SA 4.0

Kommentare

Kopfschüttler sagt:
Juhu, wir sind kein Einzelfall! Liebe Schweden herzlich willkommen im “Club der von der Regierung Verar ...ten”. Als nächstes tretet ihr wohl der NATO bei.

Tante Ho sagt:
In Schweden ist es das angebliche russische U Boot, in Deutschland taegliche Berichte der verlottern Bundeswehr Ausruestung.
Das Muster ist überall das Gleiche. Schaffe Angst und Aufregung um deine Ziele durchzusetzen.

ronja w. sagt:
Das ist ja wohl der Kracher des Jahres!
Man kann den gesammten Westen nicht mehr ernst nehmen. Dabei haben wir doch noch kein Karneval.

Klärchen sagt:
Wieviele Schüsse in’s eigene Knie dürfen wir denn noch erwarten? Mein Gott, auch wenn man erreicht hat, dass der Verteidigungsetat erhöht wurde, hat man sich doch vor der Weltöffentlichkeit bis auf die Knochen blamiert! Das müsste doch nun auch selbst den Schlafschafen auffallen.

ghostdance sagt:
Das Kasperletheater ist recht clever inszeniert: Politik und Presse gleichermaßen bloßgestellt und als Lügenkasper entlarvt, der nicht mehr geneigte Leser lernt: traue keinem, sie lügen und manupulieren alle. Das wird dann noch ein bißchen gesteigert und dann kommt der geplante Systemkollaps, bei dem sich leider alles, was man für Geld hielt, in Luft auflöst. Die wahren Machthaber haben längst vorgesorgt mit Anwesen im Land weit-weit-weg, der gelinkte Wut-Mob hier haut sich gegenseitig den Schädel ein. Wollen wir hoffen, daß genug Leute das Drehbuch rechtzeitig durchschauen und den Spieß umdrehen.

Der "Westen" ist verrückt geworden sagt: Der (NATO)-Westen verrückt geworden ist.
Erst die völlig ungerechten Sanktionen gegen Russland, obwohl die CIA-Regierung in Kiew MH17 abgeschossen hat. Wenn wir nicht aufpassen dann beginnen unsere Politiker noch WW3 wegen eines Fischers mit einem schwarzen Mantel. Und natürlich war es sofort ein böser Russe. Wer soll die Spinnerbande noch ernst nehmen? Verpasst Vasallen-Merkel einen kräftigen Tritt in den Hintern, damit diese FDJ-Trulla über den großen Teich zu ihren Spinnerfreunden der USA fliegt und nie mehr zurück kommt. Die Systempresse (ARD, FAZ, Zeit, Welt, Süddeutsche, Spiegel) kann Merkel dabei gleich mitnehmen. Niemand in Deutschland braucht diese gefährlichen Kriegstreiber!
Die NATO muss aufgelöst werden. Diese gefährlichen Kriegstreiber passen nicht ins 21 Jahrhundert.

Stephan Achner sagt:
Eine bewusste Falschmeldung nach der anderen jagt durch die Presse. Der Pole Sikorski, der einem Gespräch zugehört, das aber gar nicht stattgefunden hat und sich dann auf seine vorübergehende Bewusstseinsstörung beruft.
Dann die schwedische Marine, die vergeblich ein russisches U-Boot jagt, das aber nur in der Phantasie der Militäroberen existiert, um den Verteidigungshaushalt zu erhöhen.
Dann der Einmarsch einer russischen Panzerarmee in der Ostukraine, die aber nirgendwo in der Ukraine aufzufinden war.
Ach ja, da war noch eine russische Atombombe, die nach Angaben des ukrainischen Verteidungsministers in der Ostukraine von den Russen gezündet wurde, deren Atompilz aber unsichtbar blieb.
Gibt es eigentlich noch Leute, die nicht der Demenz und dem Wahn verfallen sind?

Transformer sagt:
Eine geplatze Staatsoperation unter “falscher Flagge”. Kann ja mal passieren. Könnte man als geschenkten Satz für die vermeindlichen Verschwörungstheoretiker sehen. Interessant wäre nun zu wissen, wer den Auftrag gab. Meine Vermutung wäre eine Gemeinschaftsarbeit von Waffenlobby und Staat, da beide vom Ergebnis profitiert hätten.

verTTIPt sagt:
Das ganze Theater war nur dazu eingefädelt, die Steuerzahler für höhere Militärausgaben zu gewinnen. Mit Erfolg.

Domestos Kakerlakis sagt:
Dirk Müller würde sagen, “…die sind so blöd, dass sie die Schweine beissen…”
Heutzutage kann wohl keine Lüge mehr groß genug sein, dass man sich schämen müsste, sie unter’s Volk zu bringen.
Lügen in der Ukraine, Lügen in Schweden, Lügen in Polen, Lügen in… aber immer war Putin Schuld! Und überall muss nun kräftig aufgerüstet werden. Natürlich mit US Waffen, die schon zur Verschiffung im Hafen bereit stehen.

Tarper sagt:
Meinen aufrichtig empfundenen Respekt an die Schweden!
Unsere Ffeifen hätten den Vorfall einfach unter den Teppich gekehrt, festgetreten und Gras drüberwachsen lassen. Daß sich’s die Schweden bei aller Peinlichkeit allen Ernstes leisten das Rätsel öffentlich aufzulösen macht sie in meinen Augen nachhaltig sympathisch.
Und genauso ehrlich: Danke dafür, daß wir in diesen “interessanten” Zeiten zwischendurch auch mal diesen Lacher zu lesen gekriegt haben!

Rob T. sagt:
Ja, ist schon verdammt sympathisch, erst mal jemanden, ins Blaue hinein, zu verdächtigen und Unterstellungen zu machen. Aber klar, sind ja nur Russen, die kann man ja mittlerweile für alles verantwortlich machen! In letzter Zeit hört man ja öfters von Unterstellungen und wie dann heimlich, still und leise zurück gerudert wird! Oder Vorfälle wie der Flugzeugabsturz, den man mittlerweile ganz unter den Teppich gekehrt hat! Das ist eine Strategie, die da heißt, irgendetwas wird schon hängen bleiben! Die einzigen, die hier wirklich sympathisch reagieren, weil sie eben eine Engelsgeduld haben und sich nicht provozieren lassen, sind ausschließlich die Russen!

Michael sagt:
Ja, ja, und der abgefangene Funkverkehr kam von verirrten Walen… . Die Schweden und anderen Nordländer werden das schon richtig einordnen und entsprechend handeln. Ob das dann irgendwann mal versenkte U-Boot aus Deutschland oder sonstwoher kam ist egal, ein Staat hat die Aufgabe seine Souveränität zu schützen. Das ist viel sinnvoller, als sich an “Friedensmissionen” zu beteiligen.



Freitag, 3. Oktober 2014

Dieses Morden unterstützen ARD, ZDF & Spiegel durch Nichtberichten

Thema: Ost-Ukraine

Das Abschlachten der zivilen Bevölkerung im Osten der Ukraine durch ukrainische Armee und bewaffnete Neonazis-Bataillone geht munter weiter. Deutsche Medien und Bundesregierung schweigen um das prowestliche Putschisten-Regime in Kiew in Schutz zu nehmen. Ein Bericht des russischen TV vom 1. Oktober 2014. Deutsche Übersetzung der Kanal "Russische Wochenschau".


Veröffentlicht am 03.10.2014

Kommentare

Michael Babilinski
Ukraine: niemand wird sich mit Unwissenheit heraus reden können Das Argument der Unwissenheit war schon im dritten Reich ein scheinheiliges. Doch in Zeiten des Internet, wird sich niemand auf Unwissenheit darauf heraus reden können!

Rita Vuia
Du hast in allem Recht, Genauso ist es. Da kann sich keiner rausreden. Nicht die Bösen sind schuld sondern die, die das Böse zulassen.

Stanislav Slavezki
Ist es eine Waffenruhe? Worauf wartet man noch? Wie lange wird noch Europa weg schauen?

Carl Gutmanns
Wie lange wollen wir uns in Deutschland noch vom Staatsfernsehen verarschen lassen. Poroschenko hat eine 500 Millionen Bürgschaft erhalten und schon beschießt er am ersten Schultag Kinder. Das geht alles gar nicht mehr.

Danke Klaus für den Link

Montag, 18. August 2014

USA deponieren neues Kriegs-Gerät in Höhlen von Norwegen

Thema: Militär

USA deponieren neues Kriegs-Gerät in Höhlen von Norwegen

Die USA verstauen weltweit an wichtigen strategischen Punkten Kriegs-Material. In Norwegen werden in Höhlen schwere Waffen und Panzer gelagert. Diese sollen im Ernstfall möglichst schnell an US-Truppen geliefert werden. Zuletzt kamen die verstauten Waffen bei der multinationalen Militärübung „Cold Response 2014“ zum Einsatz.

Klimatisierte Höhlen in Norwegen dienen den USA seit Jahrzehnten als Lagerhallen für Kriegs-Geräte. Washington ist derzeit dabei, die veralteten Kriegs-Geräte durch neue zu ersetzen. In der norwegischen Region Trøndelag sollen Mitte August rund 400 Fahrzeuge und 350 Container mit Militär-Ausrüstung entladen und anschließend in die Höhlen verfrachtet werden.

Zur Fracht gehören M1A1-Kampfpanzer, Bergepanzer, gepanzerte Fahrzeuge mit erweiterter Kapazität, bewaffnete Räumungs-Panzer, amphibische Kampf-Fahrzeuge und einige 7,5-Tonner-Lkw, berichtet die Army Times.

Das gelagerte Material in den Höhlen kam zuletzt während der Militärübung „Cold Response 2014“ zum Einsatz. Die massive multinationale Militärübung wurde im März mit der Beteiligung von 16.000 Soldaten aus 16 Nationen in Nordland und Troms abgehalten.

Die Militär-Höhlen gehören zum „Prepositioning Program – PM3“ des Pentagons. Der erfolgreiche weltweite Einsatz von US-Militärs in Verbund mit Washingtons Alliierten hängt von der Versorgung der Truppen ab.

Deshalb wurden weltweit 36 strategische Versorgungspunkte angelegt, die im Ernstfall zum Einsatz kommen sollen. Die verstauten Kriegs-Materialien werden dann in ebenfalls strategisch positionierte Schiffe verladen. Anschließend werden die Materialien an die Truppen geliefert.


Die internationale Militärübung „Cold Response 2014“ unter Führung der USA wurde in Norwegen durchgeführt. Es kamen jegliche Waffengattungen zum Einsatz. (Graphik: Norwegian Armed Forces)
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Harald Klein sagt:
Norwegen hat Öl und ist nahe an der Arktis und Russland: Klar, dass es von den Amerikanern “besetzt” wird.

Eve sagt:
Man sollte seinen Blick auf die Skandinawischen Länder richten, denn dort wird leider ein übles Szenario für kommende kriegerische Auseinandersetzungen vorbereitet. So beschlossen auf der BIlderbergkonferenz in Dänemark im Juni 2014. Alle Nachrichten die zur Zeit aus dieser Richtung kommen, sollte man also mit Argusaugen beobachten und seine Ohren spitzen. Kriegsvorbereitungen werden immer ! vor einem gewissen SZENARIO lange vorher getroffen.

biersauer sagt:
Ja, die Norweger, als fortschrittliche Europäer, bezahlen für diesen Betrug am Europäer, denn der Ami macht sowas nicht umsonst. Als ob Norwegen nicht genug Eisenschrott vorrätig hätte! Für die Amis ein enormer Vorteil, weil sie für Schrott bezahlt werden, der nie mehr wieder benötigt werden wird( Erdölfressende Ungethüms, welche der Ami nicht mehr selbst betanken kann, weil dazu das Geld fehlt).

Hella sagt:
Da hilft nur noch ein Ultimatum der Russen gegen die Amis und die Drohung mit dem atomaren Erstschlag – so wie es John F. Kennedy in der Kuba-Krise tat und seitens der europäischen Bevölkerung ernsthafte Maßnahmen in Richtung Aufkündigung der Nato, wenn die Amerikaner die Füße nicht endlich stillehalten. Ein transatlantisches VERTEIDIGUNGS-Bündnis ist ja keine schlechte Idee – GEWESEN!
Aber:
Diese heutige, überaus und grundlos aggressive Politik braucht komplett niemand!
Wir haben ganz andere Probleme zu lösen!
Wer auf Angriff setzt, MUSS KONSEQUENT aus dem Verkehr gezogen werden!
Ohne Diskussion!
Die Amis haben in Europa nichts mehr zu suchen, wenn sie hier rumstänkern!
Wir haben andere Sorgen, als Krieg zu machen – für nichts, außer um ein paar Unfähige zu pampern …
Hella

argus germanicus sagt:
Es wird allerhöchste Zeit, dass die BRICS endlich diesem Verbrecher-Dollar den Saft abdrehen, denn rund ein Drittel ihres BIP generieren diese Vereinigten Pleitestaaten allein durch ihren Weltgeldbetrug mittels Dollar-Leitwährung! Nur so kann man sich fast weltweit als “Rambo” aufspielen und nach Gusto Kriege anzetteln!


Montag, 3. Februar 2014

Krise in der Ukraine

Was man im Westen kaum zu lesen bekommt
RIA Novosti schreibt:

Armee hält zu Janukowitsch
Thema: Pro-EU-Proteste in Kiew

KIEW, 02. Januar (RIA Novosti).
In der andauernden politischen Krise in der Ukraine gibt die Armee Präsident Viktor Janukowitsch Rückendeckung. Laut Verteidigungsminister Pawel Lebedew unterstützen die meisten Soldaten den Kurs des Staatschefs.


Krise in der Ukraine: Armee hält zu Janukowitsch
© RIA Novosti. Pawel Palamartschuk
„Rund 87 Prozent des Personals haben die Schritte des Präsidenten unterstützt … und zur Beendigung der rechtswidrigen Handlungen aufgerufen, wie wir jetzt beobachten“, teilte Lebedew am Samstag in Kiew mit. Nach seinen Worten hält die Armee eine weitere Konfrontation in der Gesellschaft für unzulässig. „Als Verteidigungsminister hoffe ich, dass die Meinung der Streitkräfte berücksichtigt wird. Das gilt insbesondere für die radikalen Organisationen und Bürger, die die Unruhen auf den Straßen anrichten“, so Lebedew nach Angaben seines Presseamtes.

In der Ukraine dauern seit dem 21. November Anti-Regierungs-Proteste an. Der Auslöser war die Entscheidung des Kabinetts, den Assoziierungsprozess mit der Europäischen Union auszusetzen und stattdessen den Handel mit Russland auszubauen. In den vergangenen Wochen arteten die Proteste in der ukrainischen Hauptstadt in schwere Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften aus. Es gab drei Tote unter den Demonstranten. Nach Angaben der Ärzte wurden seit dem 30. November mehr als 1200 Menschen bei den Zusammenstößen verletzt. Bei Krisengesprächen mit der Opposition in dieser Woche hat Präsident Janukowitsch in mehreren Punkten Zugeständnisse gemacht.



RIA Novosti:
Lawrow: Warum verurteilen EU-Spitzenpolitiker Besetzung ukrainischer Amtsgebäude nicht?
Thema: Pro-EU-Proteste in Kiew


Situation in Kiew © RIA Novosti. - Andrey Stenin
MÜNCHEN, 01. Februar (RIA Novosti).
Moskau kann es nicht fassen, warum europäische Spitzenpolitiker die Besetzung von Amtsgebäuden in der Ukraine nicht verurteilen, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

„Warum sind keine rügenden Stimmen an die Adresse derjenigen zu hören, die Verwaltungsgebäude besetzen, Polizisten angreifen sowie rassistische und antisemitische Parolen verbreiten?“, fragte Lawrow. Warum würden bedeutende europäische Politiker solche Aktivitäten faktisch fördern, obwohl sie „bei sich zu Hause“ jeden Angriff auf den Buchstaben des Gesetzes sofort und hart unterbinden würden?

„Wie wäre die Reaktion seitens der EU, wenn die russischen Kabinettsmitglieder ihre Unterstützung der Teilnehmer an Straßenkrawallen in London, Paris oder Hamburg ausdrücken würden – darunter auch durch die persönliche Präsenz?"

Gegenwärtig müsse die Rede nicht von einer neuen Aufteilung von Einflusssphären sein, sondern davon, „auf welche Weise alle Länder Europas vorteilhafte Positionen in einer von großer Konkurrenz geprägten Welt beziehen können“, sagte der russische Außenminister.

Europäische Politiker, darunter auch die EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton, hatten nach dem Ausbruch der gewaltsamen Proteste mehrmals Kiew besucht. Dabei rufen sie die Seiten zu einem Dialog auf und erklären sich bereit, die Gespräche über die EU-Assoziierung der Ukraine fortzusetzen. Auch die USA fordern die Konfliktseiten in der Ukraine zu einem Dialog auf, verurteilen jedoch zugleich die Besetzung ukrainischer Amtsgebäude durch Radikale.


» der Kommentar des Blogschreibers«

Die Frage ist berechtigt:
„Warum sind keine rügenden Stimmen an die Adresse derjenigen zu hören, die Verwaltungsgebäude besetzen, Polizisten angreifen sowie rassistische und antisemitische Parolen verbreiten?“, fragte Lawrow. Warum würden bedeutende europäische Politiker solche Aktivitäten faktisch fördern, obwohl sie „bei sich zu Hause“ jeden Angriff auf den Buchstaben des Gesetzes sofort und hart unterbinden würden?

Anstatt die Rechtsradikalen in der ukrainischen Opposition zur Ordnung zu rufen, was liest man stattdessen? "Merkel unterstützt ukrainische Opposition mit allen Mitteln"
http://politikparadox.blogspot.de/2014/01/merkel-unterstutzt-ukrainische.html

Ein Gastbei DWN
"Man sollte nicht vergessen daß die Opposition ( wir haben ja keine mehr ) unter dem deutschen Bürger Klitschko nur eine Minderheit ist. Es gibt viele andere Oppositionen welche im europäischen Reich nicht genannt oder gefördert werden – nur die EU-Getreuen. Der Aufstand der Opposition unter Klitschko hat nichts mit dem EU-Abkommen zu tun welches ja NUR ausgesetzt wurde. Es soll aussehen als ob dies ein Vorwand wäre aber die Bürger in der Ukraine demonstrieren nicht wegen einem lächerlichen EU-Abkommen. Dort herrscht Anarchie und Willkür, Armut, Korruption und Vetternwirtschaft und dies ist der Grund für Demonstrationen und Neuwahlen."


Sonntag, 10. November 2013

US-Militär will neue Atomwaffen in Deutschland stationieren

Thema: Nato

Die für Atomwaffen zuständige US-Behörden planen, eine neue Generation von Nuklear-Waffen in Deutschland zu stationieren. Damit das Budget genehmigt wird, spricht die Behörde von der Ablöse von alten Waffen und Sicherheits-Verbesserungen. Tatsächlich geht es in dem Papier jedoch darum, aus alten Bomben moderne Lenkwaffen zu machen. Die bundesdeutsche Zustimmung zu diesen dann auch in Deutschland gelagerten Atomwaffen ist nicht vorgesehen.

Die B 61-Raketen, die mit neuen Nuklear-Sprengköpfen ausgestattet werden sollen.
(Foto: United States Department of Defense, SSGT Phil Schmitten)

Die NNSA (National Nuclear Security Administration) hat eine Vorlage für den US-Kongress vorgelegt, um neue Atomwaffen anzuschaffen, die auch in Deutschland stationiert werden sollen. In dem Papier wird einleitend gesagt, die alten Atomsprengköpfe seien überaltert und entsprächen nicht mehr den neuesten Sicherheits-Standards.
 
In der detaillierten Aufstellung der Umrüstung zeigt sich jedoch, wie die Union of Concerned Scientists herausgefunden hat: Es geht nicht um das Umrüsten von schrottreifen Atomwaffen, sondern um eine neue Generation von Waffen. Die Beschreibung der Anforderung der neuen B 61-Bomben weisen darauf hin, dass die Waffensysteme von herkömmlichen, auf den senkrechten Abwurf beschränkten Fliegerbomben, auf Waffensysteme mit Lenkwaffen-Fähigkeit umgerüstet werden sollen.
 
So sollen die Sprengköpfe mit Radar, JTA-Antennen, Informations-Prozessoren und optischen Komponenten versehen werden. Dies sind eindeutige Anforderungen, die auf Lenkwaffen-Systeme schließen lassen.
 
Von den acht nicht-nuklearen Technik-Komponenten, die sich in der Entwicklung befinden, ist die Verbesserung der Leistungsfähigkeit („Performance“) „der Antrieb für die Entwicklung“ in allen acht angeforderten Komponenten, analysiert Stephen Young von der Union of Concerned Scientists. Die Verbesserung von Sicherheit und Zuverlässigkeit sind ist in drei Komponenten ausschlaggebend. Das fortgeschrittene Alter ist nur in zwei Komponenten der Grund.
 
Das Dokument, das im Internet in voller Länge als Beschaffungs-Plan für das Budget-Jahr 2014 veröffentlicht ist, und das vom Spiegel ausfindig gemacht worden ist, versteckt die neue Waffensysteme aus gutem Grund hinter der scheinbar notwendigen Erneuerung und Sicherheits-Verbesserung. Wegen der knappen Haushaltsmittel hatte der Kongress der NNSA bereits zwei Ansuchen auf neue Waffensysteme abschlägig beschieden: Es sei kein Geld für neue Systeme vorhanden.

Die UCS-Experten kommen in ihrer Analyse zu dem Schluss, dass die B 61, wie sie heute in Deutschland stationiert sind, weder veraltet sind noch ein Sicherheits-Risiko darstellen. Die Wissenschaftler vermuten hinter der Tarnung den Versuch der NNSA, sich nicht eine weitere Abfuhr bei der Beschaffung neuer nuklearer Waffensysteme einzuhandeln. Es sei „viel realistischer, mit Bedenken wegen der Sicherheit und des fortgeschrittenen Alters“ an die finanziellen Mittel zum Bau neuer Nuklear-Systeme zu kommen, schreibt Young.

In Deutschland sind nach Angaben des Spiegel am Standort Büchel in der Eifel „bis zu 20 Bomben“ gelagert, die entsprechend durch neue Systeme ersetzt werden sollen.


Deutscher Tornado, Foto: Wikipedia
Deutsche Tornados können als Träger für die neuen Systeme dienen und sie bei einem Einsatz der Nato abfeuern. Zwar sollen die Kampfflugzeuge stillgelegt werden. Allerdings soll der „Tornado in reduzierter Stückzahl über das Jahr 2025 hinaus“ eingesetzt werden, wie aus einer Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, Christian Schmidt (CSU), vom September 2012 auf eine Frage des Linken-Abgeordneten Paul Schäfer hervorgeht.
 
Eine gesonderte politische Zustimmung Deutschlands zur Stationierung neuer Atomwaffen-Systeme auf deutschem Boden ist im Rahmen des Nato-Vertrags nicht vorgesehen.
 
Es ist ausschließlich eine Frage des Geldes, ob die US-Militärs die neuen Waffen erhalten und dann in Deutschland stationieren. Dies dürfte die größte Hürde sein: In der US-Armee herrscht schon seit langem erheblicher Unmut wegen der finanziellen Beschränkungen. Führende Militärs halten die Streitkräfte für unterfinanziert – und haben deshalb auch den Syrien-Feldzug boykottiert (mehr hier).
 
Ebenfalls ungeklärt ist, was eigentlich im Falle eines Nuklear-Unfalls mit den Waffen auf deutschem Boden passiert: Eine nach Fukushima nicht ganz unwichtige Überlegung. Diese Frage könnte man den Amerikanern in jedem Fall stellen: Nimmt man das Papier beim Wort, dann sind die alten Atomsprengköpfe nicht mehr sicher.
 
Keine erfreuliche Vorstellung.
 
Man kann davon ausgehen, dass die deutsche Zivilbevölkerung und die Steuerzahler für die Folgen eines Unfalls aufzukommen haben.
 
Unter diesem Gesichtspunkt wäre eine politische Debatte über die US-Atomwaffen auf deutschem Boden dringender geboten als allgemeines Wehklagen über die Bespitzelung der deutschen Politiker durch die NSA.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers «
Wer die Kosten für die Stationierung zu tragen hat?
Ein Blick ins Grundgesetz genügt.

http://dejure.org/gesetze/GG/120.html
Grundgesetz Artikel 120
(1) Der Bund trägt die Aufwendungen für Besatzungskosten und die sonstigen inneren und äußeren Kriegsfolgelasten nach näherer Bestimmung von Bundesgesetzen...

Ist denn Deutschland nicht souverän?

Wikipedia zum Thema Alliiertes_Vorbehaltsrecht:
    Seitens der Bundesrepublik Deutschland ist dieser Vorbehalt nochmals im Grundlagenvertrag mit der Deutschen Demokratischen Republik (1972) bestätigt worden. Beides, der Sonderstatus von Berlin (Besatzungsstatus von Berlin (West) als Teil Groß-Berlins) und die Reste der alliierten Vorbehaltsrechte bezüglich Gesamtdeutschland, endete erst am 3. Oktober 1990, dem Tag des Wirksamwerdens des Beitritts der DDR.
    Mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag, durch den die völkerrechtlichen Voraussetzungen für die staatliche Einheit Deutschlands besiegelt wurden, bekam das vereinte Deutschland die volle Souveränität über seine inneren und äußeren Angelegenheiten zugesprochen, die es mit Inkrafttreten des Vertrages am 15. März 1991 schließlich erhielt.
    Es wurden allerdings keine Verträge und keine Geheimabkommen gekündigt, wie der Historiker Josef Foschepoth in DIE ZEIT im Zusammenhang mit dem NSA-Abhörskandal feststellt. "Nach der Einheit wurde kein Vertrag und kein Geheimabkommen gekündigt.
    Nach sechs Jahrzehnten Überwachungsgeschichte in Deutschland müssten dringend neue vertragliche Vereinbarungen geschlossen werden, die den Geheimdiensten Barrieren setzen, insbesondere den amerikanischen. Die USA müssten verpflichtet werden, Deutschland nicht mehr zu überwachen."


Wolfgang R.Grunwald sagt:
ceterum censeo:
Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung. Selbstherrschaft statt Fremdherrschaft.
200 Jahre Befreiung von französischer Fremdherrschaft.
Wann feiern wir die Befreiung von dem Joch der USA und EUdSSR und ihren globalistischen Dirigenten von Wallstreet, FED und City of London – und ihren medialen Helfern?
Brandaktuelle Studie: „Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie“. http://www.gsm-grunwald.de/Gehirnwaesche_Zsfg.pdf

La Paloma sagt:
Waehrend diese Kriegstreiber der USA immer nur auf- oder umruesten ist man anderswo schon laengst weiter.
Atomwaffenfreie Zonen
Fast die gesamte südliche Hemisphäre, der Weltraum und der Meeresboden sind atomwaffenfrei. Der Pelindaba-Vertrag regelt die atomwaffenfreie Zone in Afrika, der Vertrag von Tlatelolco betrifft ganz Süd- und Mittelamerika, der Raratonga-Vertrag den Südpazifik. Der Vertrag von Bangkok deckt einen großen Teil von Südasien ab, nicht jedoch Indien und Pakistan. Auch die Mongolei hat sich für atomwaffenfrei erklärt. 1992 haben Nord- und Südkorea eine gemeinsame Erklärung für die Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel verabschiedet. Zuletzt wurde der Vertrag von Semei, der die zentralasiatische Atomwaffenfreie Zone regelt, abgeschlossen.
http://www.atomwaffena-z.info/atomwaffen-heute/die-atomwaffenfreie-welt/atomwaffenfreie-zonen/

Feldwebel >sagt:
Deutschland darf nicht entscheiden ob es diese Waffen hier will
GG 120 der Bund trägt die besatzungskosten …
… Das sind lupenreine Beweise für unsere Souveränität


Dienstag, 17. September 2013

Türkei schießt syrischen Hubschrauber ab - Syrien wirft Türkei Provokation vor

Thema: Syrien-Kriese / Türkei

Sie geben keine Ruhe, sie provozieren wo es nur geht, … und das sollen die “Guten” sein?
Sind die mit uns befreundet? Ich glaube es nicht!


Es waren zwei Meldungen. jetzt wurde eine daraus

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 16. September 2013, 23:27 Uhr |
Die türkische Luftwaffe hat einen syrischen Kampfhubschrauber abgeschossen. Der soll sich unrechtmäßig im türkischen Luftraum aufgehalten haben. Nach dem Abschuss soll der Hubschrauber auf syrisches Territorium gefallen sein. Der Pilot ist offenbar tot.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 17.09.13, 11:42 | Aktualisiert: 17.09.13, 11:45 |
Während sich die Türkei auf Selbstverteidigung beruft, ist für Syrien klar: Der Abschuss des Helikopters habe die Absichten der Erdogan-Regierung deutlich gemacht. Diese sei nur an einer gezielten Eskalation in der Region interessiert.


Wie war das noch vor nicht langer Zeit mit Erdogan und Assad?
Foto: Hürriyet Daily News AA Photo
Das angespannte Verhältnis zwischen der Türkei und Syrien droht zu eskalieren. Türkische Kampfjets haben an der Grenze zu Syrien einen Militärhubschrauber der syrischen Luftwaffe abgeschossen.

Vizepremier Bülent Arınç sagte, dass der Hubschrauber in den türkischen Luftraum eingedrungen sei. Mehrere Warnungen der türkischen Luftwaffe seien missachtet worden. „Eine MI 17 ist um 14.20 Uhr Ortszeit etwa zwei Kilometer in den türkischen Luftraum eingedrungen (…) Um 14.25 Uhr wurde der Hubschrauber von der Luftverteidigung mit Raketen abgeschossen“, zitiert Haberturk Arınç.
 
Die Türkei habe sich strikt an die geltenden Einsatzregeln gehalten. Über den aktuellen Zustand des Hubschrauber-Piloten sei nichts bekannt, da der Hubschrauber auf das syrische Territorium abgestürzt sei.
 
Doch offenbar ist der Pilot getötet worden. Erste Videoaufnahmen der syrischen Opposition zeigen, dass der Hubschrauber vollkommen ausgebrannt ist. Unklar ist noch, ob der Pilot rechtzeitig sein Fallschirm betätigt hat.
 
Der Abschuss des syrischen Hubschraubers könnte auch ein Akt der Revanche sein. Denn im vergangenen Jahr wurde ein türkischer Aufklärungs-Jet von der syrischen Luftwaffe abgeschossen. Bei dem Abschuss kamen zwei Piloten ums Leben. Ankara behauptete, dass das Flugzeug sich auf einem unbewaffneten Testflug befand und in internationalen Gewässern heruntergeholt worden sei.
 
Syrien bestand jedoch darauf, dass man den Jet im eigenen Luftraum mit einer Luftabwehrwaffe und nicht via Laser gesteuerten Raketen abgeschossen hätte.

Nachdem das türkische Militär am Montag einen Kampfhubschrauber der syrischen Armee abgeschossen hat, spricht Syrien von einer „voreiligen“ Reaktion der Türkei. Der Abschuss habe nur einen Grund: Erdogan wolle eine Eskalation der Situation. So könnte ein Militärschlag auch ohne die UN gerechtfertigt werden.

Außenminister Davutoglu will den Fall nach einer genauen Untersuchung der UN und der Nato vorlegen. „Niemand wird es wagen, die türkische Grenze auf irgendeine Art und Weise erneut zu verletzen“, so Davutoglu.

Für Syrien ist der Fall allerdings klar: „Die voreilige Reaktion der türkischen Seite, vor allem, weil der Helikopter bereits auf dem Rückweg war und keine Kampfmission hatte, zeigt die wahre Absicht von Erdogans Regierung“, zitiert Reuters aus dem Statement der syrischen Armee. Die Türkei wolle gezielt eine „Eskalation der Situation an der türkischen Grenze“ herbeiführen. Der Abschuss (hier) sei ein Akt der Selbstverteidigung im Einklang mit den dafür geltenden Regeln gewesen. Wiederholte Warnungen seien nicht beachtet worden, so die Türkei.

Über den Verbleib der Piloten gibt es noch keine offiziellen Angaben. Der türkischen Zeitung Radikal zufolge sollen sich zwei Piloten mit ihren Fallschirmen gerettet haben. Jedoch sollen sie kurz darauf angeblich von syrischen Rebellen getötet worden sein.

Davutoglu traf sich am Montag mit seinen französischen, britischen und US-amerikanischen Kollegen. Die Außenminister kamen beim sogenannten P 3+1-Treffen zusammen, um die weiteren Schritte bezüglich des Syrien-Konflikts zu besprechen.

Die Einigung zwischen den USA und Russland bezüglich der syrischen Chemiewaffen wird von Davutoglu begrüßt. Für die türkische Regierung ist der Deal allerdings nicht ausreichend (mehr hier). „Die türkische Regierung hat immer noch ernsthafte Bedenken angesichts der Massaker des syrischen Regimes, die auch ohne Rückgriff auf chemische Waffen durchgeführt werden“, so Davutoglu auf dem Treffen.

Beide Berichte:
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentare

Das scheinen ja wirklich Wunderwaffen zu sein, über die die Türken verfügen. Zwei Kilometer in türkischem Luftraum und dann wird der Hubschrauber nur durch den Abschuss wieder zurück auf syrisches Gebiet geschleudert, Respekt!
Da müssen magische Kräfte am Werk zu sein.

Jetzt, wo die westlichen Kriegstreiber allem Anschein nach vorerst kein Glück mit Giftgas als Kriegsgrund haben, provozieren sie auf alle möglichen Arten.
Diesmal dürfen die Türken wieder den Anfang machen und ihren Freund reizen.
Was wurde ihnen wohl dafür versprochen?

Die meisten europäischen Medien fiebern schon lange einem Angriff entgegen, nur in wessen Auftrag? Saudi-Arabien – Katar – USA?
Hoffentlich fällt Assad nicht auf dieses diletantische Treiben rein.

Lassen wir uns überraschen, was sie sich noch alles einfallen lassen.
Die halten wohl die ganze Welt für bescheuert.



Bookface sagt:
Was an diesem Abschuss auffällt, ist die bemerkenswerte Fallrichtung des syrischen Helikopters: Über türkischem Hoheitsgebiet abgeschossen und einen Kilometer weit von der türkischen Grenze entfernt in Syrien aufgeschlagen. Es erstaunt mich sehr, dass NATO-Staaten jetzt schon Naturgesetze außer Kraft setzen können, um die Schuld für kriegerische Handlungen gegen Syrien dem Feind anzulasten.


Sammy sagt:
> Syrien bestand jedoch darauf, dass man den Jet im eigenen Luftraum
> mit einer Luftabwehrwaffe und nicht via Laser gesteuerten Raketen
> abgeschossen hätte.
Kann man sich noch immer auf YT ansehen. Die verwendeten Geschütze haben nur eine begrenzte Reichweite – die türkischen Jets waren klar in syrisches Hoheitsgebiet eingedrungen, 1 km von der Küste weg. Selbst die Absturzstelle – 9km weiter – liegt in syrischem Hoheitsgebiet. Dort hat man dann auch die Piloten auf dem Meeresgrund gefunden. Die Verletzung syrischen Luftraums hatte der türkische Präsident Abdullah Gül ggü. der Nachrichtenagentur Anatolia ja auch eingeräumt (Zitat: “Passiert öfters ohne böse Absicht, weil Jets so schnell fliegen”, na sicher, deswegen landen Jets auch immer 20km neben der Landebahn, kennt man ja!), bevor dann die NATO-Sprachregelung griff.


neousin sagt:
jetzt bloß die nerven bewahren, Assad..
das ist doch genau das, was die türken wollen, DIESEN EINEN GRUND, nachdem die giftgaslüge nimmer zieht..
dem Pilot mein allerherzlichstes Beileid, aber bitte, bitte, keine unüberlegte “Vergeltung”..

Wer einmal sehen will wie Erdogans Freunde, die vom Westen unterstützten "Freiheitskämpfer", mit dem Piloten umgegangen sind.
Ist aber nur was für wirklich starke Nerven

http://urs1798.wordpress.com/2013/09/17/edrdogans-freunde-unsere-nato-proxy-milizen-haben-einen-piloten-enthauptet-syrien-syria/

Sonntag, 1. September 2013

Historische Blamage: Meuterei der US-Militärs zwang Obama zum Rückzug

Thema: Politik und Krieg
 
US-Präsident Barack Obama musste den geplanten Militärschlag gegen Syrien offenbar wegen einer gewaltigen Meuterei in der US-Militärführung abblasen. Die Soldaten konnten keine Strategie des Präsidenten erkennen – und äußerten massive Bedenken gegen die Aktion. Noch nie haben die Soldaten in Amerika einem Präsidenten derart offen die Gefolgschaft verweigert.


Die US-Militärs verweigerten US-Präsident Barack Obama (hier mit dem Chef des Generalstabs, Admiral Michael Mullen und Verteidigungsminister Robert Gates beim Gedenken an den 11. September) die Gefolgschaft: Obama hat den Bogen im Kampf gegen den Terror überspannt. Seine Soldaten wollen nicht in einen Krieg ziehen, den sie nicht verstehen. (Foto: White House)

Der überraschende Rückzieher von US-Präsident Barack Obama von seinen Syrien-Plänen ist offenbar auf eine massive Meuterei in der US-Armee zurückzuführen.

Die Washington Post berichtet, dass von den vier-Sterne-Generälen bis zu den einfachen Soldaten kaum einer den Nutzen der von Obama vorangetriebenen Militär-Aktion erkennen konnte.
Die Post berichtet, dass den Soldaten vor allem eine klare Strategie fehlt, was denn nach den geplanten Militärschlägen geschehen solle. Viele US-Soldaten haben schlechte Erfahrungen mit den Einsätzen im Irak und in Afghanistan gemacht. Zunächst wurden ihnen heroische Ziele versprochen. Doch kaum waren die Interventionen im Gang, wurden die Truppen in stets neue Abenteuer geschickt. In beiden Fällen gab es keine Exit-Strategie. Die Ankündigungen zum Rückzug aus den Kampfzonen waren widersprüchlich und zogen sich in die Länge.

Im Falle Syriens ist es Obama nicht gelungen, die Militärs vom Sinn einer militärischen Operation zu überzeugen.

Bisher haben die US-Militärs stets öffentlich geschwiegen und den Befehlen der militärisch-politischen Führung gehorcht. Grundlage für die Einsätze war meist, dass es den Präsidenten gelungen war, die Soldaten davon zu überzeugen, dass der jeweilige Einsatz der „nationalen Sicherheit“ diene.

Auch im Falle Syriens bemühte Obama diesen Begriff.
Doch seine eigenen Soldaten glauben ihm nicht.

Noch peinlicher für Obama: Die meisten Offiziere und Soldaten haben einen wesentlich klareren Blick für die Realität als ihr Präsident und Oberbefehlshaber.

So sagte der pensionierte Generalleutnant Gregory S. Newbold der Post: „Die Politiker sind naiv über die Verpflichtungen, die es in der Außenpolitik gibt. Viele sind erschreckend ahnungslos über das, was ein Militär-Einsatz erreichen kann.“ Newbold war im Führungskader im Irak-Krieg. Er sagte, dass viele seiner aktiven Kollegen seine schweren Bedenken teilen.

Ein Offizier, der sich nur anonym äußern wollte, sagte: „Ich kann es nicht fassen, dass der Präsident diesen Schritt überhaupt in Erwägung zieht. In den vergangenen 10 Jahren haben wir gegen Aufständische gekämpft. Syrien hat moderne Waffensysteme. Wir würden in einen klassischen Krieg kämpfen müssen.“

Schon in der vergangenen Woche hatte General Martin Dempsey, der Chef der Oberbefehlshaber, auf die Kopflosigkeit der Obama-Administration hingewiesen. Er sagte dem Sender ABC: „Der simple Einsatz von Waffen, ohne eine genaue Strategie, wie der Einsatz zu Ende geführt wird, führt vermutlich nie zu dem Ergebnis, das wir uns vorstellen.“

General James Mattis sagte: „Wenn die Amerikaner tatsächlich einen derartigen Einsatz durchführen, dann wird das ein brutaler, sehr, sehr ernster Krieg.“

Ein anderer Offizier sagte: „Welchen politischen Endzustand wollen wir erreichen? Ich weiß nicht, was es ist. Wir sagen, es soll kein Regime-Wechsel sein. Wenn es Bestrafung sein soll – es gibt andere Wege, um jemanden zu bestrafen.“

Andere Offiziere kritisieren die Halbherzigkeit des Einsatzes. So wie von Obama geplant, werde ein Militärschlag bei den Verbündeten der USA im Nahen Osten den Eindruck erwecken, dass die Amerikaner nicht ernsthaft ihre Interessen in der Region verteidigen wollen. Die Aktion hätte den Anschein, dass Raketen abgefeuert werden, bloß, damit irgendetwas getan würde.

Die meisten aktiven Soldaten und Militärs sagten ausdrücklich, dass ihnen nichts ferner liege, als der politischen Führung in den Rücken zu fallen.

Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, dass sie sich überhaupt äußern und nicht in den nach dem 11. September 2001 immer wieder erfolgreich abgerufenen Reflex eines simplen Patriotismus verfallen.

Der Krieg gegen den Terror scheint bei denen, die für ihn ins Feuer geschickt werden, nicht mehr als Motivation zu verfangen. Die meisten US-Soldaten können nicht mehr nachvollziehen, welchen Sinn die geopolitischen Volten ihrer politischen Führung haben. Sie haben offenbar keine Lust, als Weltpolizei in immer entferntere Regionen der Erde geschickt zu werden.

Der Dissens deckt sich mit der Einschätzung der amerikanischen Bevölkerung: Nur eine kleine Minderheit befürwortet einen Militärschlag.

Für Obama dürfte es nun schwierig werden, den Kongress zu überzeugen. Denn auch die Abgeordneten stehen der Aktion mehr als skeptisch gegenüber. 200 Abgeordnete hatten eine Petition gegen den Militär-Einsatz unterzeichnet.

Für den Kongress stellt sich darüber hinaus ein Problem, das auch die Soldaten als Grund für ihre Ablehnung nannten: Der Verteidigungshaushalt wurde dramatisch gekürzt, weil das US-Budget durch die jahrzehntelange Schuldenpolitik unkontrolliert aus dem Ruder gelaufen ist.
Die Meuterei der US-Armee ist ein Novum in der amerikanischen Geschichte.

Der Druck auf Obama scheint jedoch in den vergangenen Tagen so groß geworden zu sein, dass er schließlich die Reißleine ziehen und den unmittelbar bevorstehenden Einsatz wieder abblasen musste.

Und so erleben wir ein Phänomen, das sich viele bis vor kurzem nicht vorstellen konnte: Der mächtige US-Präsident erklärt einem Land den Krieg. Und seine eigenen Soldaten sagen: „Stell Dir vor: Der Präsident sagt, es ist Krieg, und keiner geht hin.“

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Was ist eigentlich so schwer daran, einmal zu sagen: "Ich habe mich geirrt, das mit der roten Linie war voreilig."
Ziemt es sich nicht für einen Präsidenten? Muss ein Präsident immer Recht haben?
Oder geht es vielmehr um die Männer hinter ihm, die aus dem Dunkel heraus seinen Wahlkampf finanziert haben, ihn sich quasi als Marionette halten, aber selber zu feige sind, gegenüber der Öffentlichkeit für ihr Handel einzustehen?

Die halbe Welt weiß, dass es keinem dieser Strippenzieher auch nur im geringsten um die Zivilbevölkerung geht, dass ihnen getötete Frauen und Kinder egal sind, egal wer sie getötet hat, solange sie die Möglichkeit haben, an Gas, Öl und weitere Rohstoffe zu kommen und nebenbei die arabischen Banken unter ihre Kontrolle bringen können.
Auf jeden Fall muss der Dollar Weltwährung bleiben sonst machen sie Riesenverluste und das ganze Land ist ruck-zuck weg vom Fenster!

Kurz gesagt, ihnen geht es nur um Profit und nochmals Profit, mit dem geringsten Aufwand das Meiste rausholen, ohne Rücksicht auf die Gesundheit und das Leben von Mitmenschen.
Sie wollen ihre Macht und ihren Reichtum vergrößern, dabei sind "Kollateralschäden" an "Humankapital" einkalkuliert. Von ihnen selber riskiert natürlich keiner auch nur die kleinste Schramme, auch dazu sind sie zu feige.



wurm sagt:
Naja…hoffen wir das es Stimmt.
Also brauchen “SIe”nun was ganz grosses um die Kriegsmüden zu mobilisieren.
Es geht ja schon im Netz rum das eine False Flag geplant ist indem die bösen Achsen”mächte”einen Cyberangriff auf die Banken machen was zum zusammenbruch des Geldsystems führt.
Wobei ja mittlerweile viele wissen das dieses System so und so eine Halbwertszeit hat und schon von der Dynamik her zum scheitern verurteilt ist.
Nur wollen die oben im Sattel bleiben……Krieg ist der eine Plan…..was da noch im Köfferchen ist?

Novaris sagt:
General James Mattis sagte: „Wenn die Amerikaner tatsächlich einen derartigen Einsatz durchführen, dann wird das ein brutaler, sehr, sehr ernster Krieg.“

Diesen brutalen Krieg wollen “das Komitee von 300 Leuten, die unsere Welt regieren und deren Identität nur ihresgleichen bekannt ist”(Reichsaußenminister Walther Rathenau),
deren Marionette Mr. Obama ist und welche die Welt beherrschen wollen.
Diese Figuren agieren hinter den Kulissen und werden nun gezwungen, aus den Kulissen hervorzutreten und ihr hässliches Gesicht der Welt zu zeigen.
Die Menschen lassen sich nicht mehr für dumm verkaufen und vor den Karren dieser Figuren spannen und das ist gut so.



Raffi sagt:
Ich glaube hier findest du die Namen von diesen 300 Banditen…
http://www.pseudoreality.org/committeeof300.html


Buerger67 sagt:
“..Und so erleben wir ein Phänomen, das sich viele bis vor kurzem nicht vorstellen konnte: Der mächtige US-Präsident erklärt einem Land den Krieg. Und seine eigenen Soldaten sagen: „Stell Dir vor: Der Präsident sagt, es ist Krieg, und keiner geht hin.“..”
Ich danke den amerikanischen Soldaten, die aus den vergangenen völkerrechtswidrigen Kriegen der USA gelernt haben und auf Grund ihres Verstandes und Herzens solche Kriege nicht mehr mitmachen, denn Gewalt hat noch NIE einen Sieger gebracht!
Bravo! Weiter so!


Endgame sagt:
Die Überschrift klingt gut, allerdings erschließt sich mir nicht, was die geäusserte Kritik, noch dazu von hauptsächlich schon pensionierten Generälen, mit einer Meuterei zu tun haben sollen.
Bedenken zu äußern ist eine Sache, eine Befehlsverweigerung – Meuterei – ist weit und breit nicht erkennbar.
“Und so erleben wir ein Phänomen, das sich viele bis vor kurzem nicht vorstellen konnte: Der mächtige US-Präsident erklärt einem Land den Krieg. Und seine eigenen Soldaten sagen: „Stell Dir vor: Der Präsident sagt, es ist Krieg, und keiner geht hin.“
Wo kann man dieses Phänomen, das wir angeblich erleben, denn besichtigen? :-)