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Sonntag, 14. Juli 2019

KenFM im Gespräch mit: Jochen Scholz, Oberstleutnant a.D.

KenFM im Gespräch mit: Jochen Scholz
(Oberstleutnant der Bundeswehr a.D. und geopolitischer Analyst)



KenFM
Am 16.06.2019 veröffentlicht

Jochen Scholz ist ehemaliger Bundeswehroffizier der Luftwaffe. Bis zum Jahr 2000 war er unter anderem 12 Jahre lang in multinationalen NATO-Gremien sowie sechs Jahre lang im Bundesministerium der Verteidigung tätig. Nachdem sich die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder 1999 an der völkerrechtswidrigen Bombardierung Jugoslawiens beteiligte, trat Scholz aus seiner damaligen Partei, der SPD, aus.

Scholz kennt die Bundeswehr noch aus Zeiten, als diese noch nicht zum alleinigen Spielball transatlantischer Interessen mutiert war. Während seiner aktiven Laufbahn konnte er jedoch den Wandel seines Arbeitgebers von einer Landesverteidigungsarmee zu einer „Out-of-area-Armee“ aus nächster Nähe mitverfolgen.

Heute wie damals vertritt Scholz die Ansicht, dass eine Armee nicht dazu da sei, Interessen außerhalb des eigenen Landes durchzusetzen, sondern um das eigene Territorium zu schützen. Aus diesem Grund verweist er auch immer wieder auf Paragraph 7 des Soldatengesetzes, der da lautet: „Der Soldat hat die Pflicht, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

Wenn jedoch das Völkerrecht, das über dem deutschen Recht steht, in diesem Land nicht mehr respektiert und verteidigt, sondern mit Füßen getreten wird, dann sind das Zustände, die nicht länger hinnehmbar sind.

Scholz betreibt daher mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln wertvolle Aufklärungsarbeit. Im Interview mit KenFM liefert der unermüdliche Pensionär mitreißende Einblicke in eine bewegte berufliche Laufbahn und zeigt sich als mutiger Kämpfer für eine wirklich humanitäre deutsche Außenpolitik. Wir hoffen sehr, dass seine Arbeit bei den Bundeswehrsoldaten sowie einigen seiner ehemaligen Kollegen auf offene Ohren stößt.

Kategorie Unterhaltung

Freitag, 29. März 2019

Interview mit Jochen Scholz - Ehemaliger Oberstleutnant der Luftwaffe

Thema: Jochen Scholz

Ehemaliger Oberstleutnant der NATO-Luftwaffe packt aus


DeutschlandBuschFunk
Am 26.03.2019 veröffentlicht

Jochen Scholz ist langjähriger Bundeswehr-Offizier in der Luftwaffe (bis zum März 2000 Oberstleutnant der Bundeswehr), der in verschiedenen NATO-Gremien und im Bundes­ministerium der Verteidigung tätig war.

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

Udo Spickermann
Endlich mal ein Mann der aus beruflicher Erfahrung bestens in Kenntnis dessen ist was hier ablaueft und der es auch Jahre nach seinem Abschied von der Truppe ausspricht.Dafuer gebührt ihm höchster Respekt.Es stimmt auch was er sagt,wir werden von niemanden ausserhalb unseres Landes bedroht.Und Russland bedroht und überhaupt nicht.Hier wird ein Feindbild aufgebaut und dieses Land soll als Kriegstreiber dargestellt werden.In Wahrheit sitzt der größte Feind im eigenem Land.Wir Deutsche haben mit den Russen.sehr viele Gemeinsamkeiten und dieses Volk bedroht niemanden.Es ist zutiefst verwerflich,dass gerade eine gewisse Person ,die in der damaligen DDR fuer die Russen,genauer der damaligen Sowjetunion Freundschaft geheuchelt hat,gerade jetzt gegen die Russen agiert.Auch Präsident Trump will keinen Krieg.Seine Vorgänger hätten mit Sicherheit schon wieder die Waffen sprechen lassen,insbesondere eine gewisse blonde Person würde dies tun.Ich Frage mich nur warum einige unserer Generäle nicht schon längst den Reichstag umstellt und die Verbrecher ausser Dienst gestellt haben.Wir sind ja immerhin noch bis zum Jahre 2099 ein besetztes Land und die Amerikaner wurden ja immer als unsere "Beschützer" dargestellt.Jetzt wäre es wohl Pflicht,diese Elemente wegen ihrer Verbrechen gegen das eigene Volk vor Gericht zu stellen.So steht auch im Grundgesetz.Durch diese Volkshasser wurde unser Land verraten und verkauft und noch immer "arbeiten" die an unserer Vernichtung .Deutschland wurde zum Ramschladen fuer die ganze Welt gemacht und alle Welt lacht schon über unsere Dummheit.Man vergesse bitte nie,wir galten einst als ein Volk der Dichter und Denker.Wir müssen endlich wieder Stolz fuer unser Land zeigen und wir dürfen nicht laenger unsere Identitaet verleugnen.Wir haben überhaupt keinen Grund mehr, länger im Buesergewand zu laufen und wir müssen endlich die Ketten der Schande welche man uns eingeimpft hat abwerfen.Es wird auch durch den simplen Austausch der Personen nichts erreicht werden.Es wird dann alles wie gehabt weiterlaufen.Das ganze System muss verschwinden und es müssen alle Nationalstaaten bestehen bleiben.Denn nur als Nation vereint kann ein Land oder ein Volk weiter leben.Auch nur eine Nation hat eine Zukunft in Frieden mit anderen Nationen friedlich zusammen zu leben.

Claudio Surland
NOCH ein klarblickender, kluger Kopf. Die Bundeswehr ist auch nach seinem Ausscheiden ein Gutteil ärmer! ... Im übrigen: Russland ist ein (kultureller) Teil Europas und UNS ein Stückchen näher ... ...

ingrid zwirn
Super Analyse der gewollten verkehrten deutschen Politik.

martin vogel
Toller Typ mit klarem Kopf. Den hätte ich gerne in der Politik!

Monika Taubert
RESPEKT, DER MANN HAT WAS IM KOPF, MEHR ALS UNSERE POLITSCHRANZEN ZUSAMMEN


Sonntag, 9. Dezember 2018

Flugzeug mit Merkel Notlandung

Thema: Migrationspakt

Flugzeug mit Merkel Notlandung spricht von IS Terror


Asuna Lissie

Am 01.12.2018 veröffentlicht
Merkel Stromausfall in Regierungsmaschine Zufall? Totalausfall der Kommunikation. Aktuell und spannend, Hintergründe der Geostrategie in Europa, Definition Rechts Links vom VL u.v.m.

Kategorie Menschen & Blogs

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Wie gefährlich war die Situation im Kanzler-Jet?
Von Peter Haisenko

Der A 340-300 „Konrad Adenauer“ der Luftwaffe gehörte einst der Lufthansa und damals habe ich diese Maschine oftmals selbst als Kapitän geflogen. Ich kann mich an keine technische Störung bei diesem Flugzeug erinnern, die eine Verspätung oder gar den Ausfall eines Fluges verursacht hätte. Wie kommt es dazu, dass sich die Ausfälle der „Konrad Adenauer“ in der letzten Zeit häufen?
Hier weiterlesen AnderweltOnline


Kommentare

Harry Hirsch
Fluchtländer werden Menschen leer gemachen damit die Eliten ganz einfach an die Bodenschätze kommen. Dann ist ja auch keiner mehr da, der die Schätze bewacht.

Carl-Heinz Frohwein
Anscheinend ist die Erlösung von dieser Person kein leichtes Unterfangen.Auf der anderen Seite ,wer immer sie ersetzt ,wird diese unheilvolle Politik weiterführen müssen,denn unsere Politik wird woanders gemacht

Louis
Der Jungspund hat als einer von wenigen jungen Menschen verstanden, was hier passiert und wie es läuft. Klasse❣️ Es gibt doch noch junge Leute mit Verstand.

Angelika
Sie ist mit der Vollendung ihres Plans fast zu Ende und dann wird sie klamm heimlich verschwinden wollen. Ich hoffe, wir finden sie vorher. Was sie uns angetan hat ,nicht nur den Deutschen, sondern ganz Europa ,ist unglaublich bösartig.


Sonntag, 4. Oktober 2015

Die russische Luftwaffe hat Ziele in Syrien beschossen

Thema: Syrien

tagesschau.de

Kampf gegen den IS in Syrien
Russland fliegt Angriffe in Syrien - aber gegen wen?
30. September 2015 - 21:20 Uhr

Die russische Luftwaffe hat Ziele in Syrien beschossen - soweit sind sich alle einig. Doch wer wurde getroffen? Russland behauptet, die Angriffe richteten sich gegen die Terroristen des "Islamischen Staates". Washington widerspricht und übt scharfe Kritik an Moskau.

Schon länger war es angekündigt - jetzt macht Russland Ernst und fliegt Luftangriffe auf Ziele in Syrien. Kampfjets hätten unter anderem Munitionsdepots und Treibstofflager der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) bombardiert, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte kamen bei den Luftangriffen mindestens 27 Menschen ums Leben. Aktivisten berichteten von mehr als 35 Toten, darunter Frauen und Kinder.

Unklar ist, ob sich die Angriffe wirklich, wie von Moskau behauptet, gegen den IS richteten - oder gegen die syrische Opposition. Die Angriffe fanden den russischen Angaben zufolge in den zentralen Provinzen Hama und Homs statt. Die dort bombardierten Gebiete werden überwiegend nicht vom IS, sondern von der mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbundenen Al-Nusra-Front und anderen islamistischen Gruppen kontrolliert.

Wer kontrolliert die Zielgebiete?

Die bombardierte Region werde von gemäßigten Rebellengruppen kontrolliert, sagte dagegen Samir Naschar, führendes Mitglied des Oppositionsbündnisses Nationale Syrische Koalition. Dessen Vorsitzender Khaled Khudscha erklärte über Twitter, in dem Gebiet gebe es weder Kämpfer des IS noch des Terrornetzwerkes Al-Kaida. Auch aus diplomatischen Kreisen in Paris hieß es, die russischen Luftangriffe hätten sich offenbar nicht gegen die IS-Extremisten gerichtet. Das Ziel seien vielmehr "Oppositionsgruppen" gewesen. Die Angriffe seien daher vor allem eine Unterstützung der Regierung des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad gewesen.

Russland wies die Vorwürfe zurück, in Syrien andere Gruppen als den IS anzugreifen. Dies sei eine Verzerrung der Tatsachen, sagte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa vor Journalisten am Sitz der Vereinten Nationen in New York.

Putin: Unterstützen Assads Armee

Präsident Wladimir Putin nannte Russlands Intervention den "einzigen Weg im Kampf gegen den internationalen Terrorismus". Russland werde die syrische Armee so lange unterstützen, bis diese ihren Kampf beendet habe, kündigte er an. Er bezeichnete die Luftangriffe als "Präventivschlag". Terroristen müssten in den besetzten Gebieten "vernichtet" werden - "statt zu warten, dass sie zu uns kommen". Alle Partner seien informiert.

USA verärgert

Die USA zeigten sich allerdings verärgert über die Art und Weise, wie sie über die bevorstehenden Luftangriffe Russlands informiert wurden. Der Sprecher des US-Außenministeriums, John Kirby, sagte dazu: "Ein russischer Vertreter in Bagdad informierte heute Morgen das Personal der US-Botschaft, dass russische Militärflugzeuge heute mit Anti-IS-Einsätzen über Syrien beginnen würden." Nach Angaben eines US-Militärvertreters erfolgte die Vorwarnung etwa eine Stunde vor dem ersten Luftangriff, indem ein russischer General aus einem Geheimdienstzentrum in der irakischen Hauptstadt über die Straße zur US-Botschaft ging und dort mündlich über die bevorstehenden Luftangriffe informierte. Nach Angaben von US-Außenamtssprecher Kirby verlangte der russische Vertreter in Bagdad auch, "dass US-Flugzeuge den syrischen Luftraum während dieser Einsätze meiden" sollten.

Kerry: Würden russische Angriffe auf IS begrüßen

Dabei sind die USA nach Worten von Außenminister John Kerry nicht grundsätzlich gegen ein militärisches Eingreifen Russlands in den Syrien-Konflikt. So lange sich die russischen Luftangriffe gegen den IS richteten, "sind wir bereit, diese Bemühungen zu begrüßen", sagte Kerry bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York. Allerdings dürfe mit den Angriffen nicht der syrische Machthaber Bashar al-Assad gestützt werden. "Wir haben deutlich gemacht, dass wir ernste Sorgen hätten, sollte Russland Gebiete angreifen, in denen mit dem IS und Al-Kaida verbundene Ziele nicht operieren", sagte Kerry. Dies würde Russlands "ernsthafte Absichten" beim Kampf gegen die Dschihadisten in Frage stellen.

Zuvor hatte Kerry sich über das russische Vorgehen bei seinem Kollegen Sergej Lawrow beschwert, wie ein hochrangiger US-Vertreter sagte. Kerry habe die Bombardements als "kontraproduktiv" eingestuft. Bei einem Gespräch mit Lawrow am Rande der UN-Vollversammlung in New York habe Kerry zudem betont, dass das russische Vorgehen dem Bemühen zuwider laufe, einen militärischen Zusammenstoß von Flugzeugen verschiedener Länder in Syrien zu vermeiden.

Lawrow legt Resolution vor

Lawrow hatte die Weltgemeinschaft zuvor zum gemeinsamen Kampf gegen den IS aufgerufen und versprochen, bei den eigenen Angriffen den Weltsicherheitsrat einzubinden. Zugleich appellierte er an die gemäßigte syrische Opposition und die Führung um Machthaber Assad, den Dialog zu suchen. Moskau will einen Sturz des Regimes in Damaskus, seines wichtigsten Partners in Nahost, verhindern. Die USA fordern dagegen einen Machtwechsel in Syrien. Sie verurteilen Assad als "Tyrannen", der im Bürgerkrieg mit rund 250.000 Toten sein eigenes Volk brutal bekämpfe.

Frankreich nennt Bedingungen für Zusammenarbeit mit Russland

Frankreich formulierte Bedingungen für eine Zusammenarbeit mit Russland im Kampf gegen den IS: So müsse die Gewalt gegen Zivilisten in Syrien beendet und das Ausscheiden von Präsident Assad vorbereitet werden, sagte der französische Außenminister Laurent Fabius in New York. Ziel müsse ein politischer Übergang sein, ohne dass "Syriens Henker" an der Macht bleibe. Darüber hinaus müsse absolute Klarheit darüber herrschen, wer bekämpft werden soll.

Steinmeier warnt vor "Missverständnissen"

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zeigte sich besorgt über die russischen Luftangriffe in Syrien. "In dieser aufgeheizten Situation besteht die große Gefahr, dass es zu weiteren Missverständnissen zwischen den Partnern kommt, die wir brauchen, um zu einer Beruhigung der Lage beizutragen", sagte Steinmeier in New York. Er hoffe, dass Russland mit seinen Luftschlägen nicht all die Türen zuschlage, die in den vergangenen Tagen mühsam geöffnet worden seien.

Erstmals skizzierte Steinmeier auch eine mögliche Rolle Deutschlands bei der Beilegung der Syrienkrise: Die Gruppe aus UN-Vetostaaten, EU-Kommission und Deutschland, die einen Ausweg aus dem Streit um das iranische Atomprogramm gefunden habe, bilde mit einigen Erweiterungen eine gute Basis, um eine diplomatische Lösung des Syrienkonflikts anzugehen. An solchen Gesprächen müssten auch die Türkei, Saudi-Arabien und der Iran teilnehmen.

Kommentare

Am 30. September 2015 um 19:17 von hofer andreas
Unmoralisch
Wenn es so wäre wie die Amerikaner uns berichten (wir wurden ja schon öfters belogen) dann muss man auch erwähnen dass ihre türkischen Freunde den IS auch nicht bombardieren sondern nur die Kurden.
Lassen wir einfach das Spiel wer gut oder böse ist, im Krieg sind alle unmoralisch!

Am 30. September 2015 um 19:17 von Linker.
Treffer
Irgendwen werden die russischen Bomben schon treffen. Vermutlich Zivilisten. Das ist der gleiche beschämende kriegerisch Aktionismus, wie bei den Aamerikanischen Angriffen.

Am 30. September 2015 um 19:18 von Anonymus2015
Warum erscheint diese Nachricht erst jetzt in den Deutschen Medien?? In den New York Times war sie heute Früh schon ausgestellt!

Am 30. September 2015 um 19:18 von Kenner
Da ist sie wieder die Tendenz bzgl. Russland
Ich verfolge die Nachrichten auf TS sehr regelmässig und konnte in den vergangenen Monaten und Jahren nicht ein einziges mal von Zivilopfern der US-Luftschläge in Syrien lesen. Nun dafür gleich im ersten Absatz beim ersten russischen Luftschlag. Wie kommt das? Ich finde es gut wenn darüber berichtet wird nur bitte ausgewogen.

Am 30. September 2015 um 19:19 von joachims
Erdgas
Da Assad die Oberhand über sein Land verloren hat, greift jetzt Putin ein. Es geht aber, wenn überhaupt nicht um den Kampf gegen den IS primär sondern darum, die Erdgasvorkommen in Syrien zu schützen. Um die Grenzen zu ISIS zu verstärken, müssen daher zuerst die Rebellen in Syrien unter Kontrolle gebracht werden.
Putin spielt ein ebenso falsches Spiel wie Erdogan gegen die Kurden, um seinen eigenen Machtbereich zu verstärken.

Am 30. September 2015 um 19:19 von Joes daily World
fprinz, 16:01 Artikel 15 Uhr Wir brauchen Assad nicht mehr, wenn
4. In, sowohl von der IS befreiten, als auch in den bisher von Assad gehaltenen Gebieten, zügig Provinzwahlen abgehalten werden. Unter Aufsicht der UNO. Und die neuen Landesregierungen, beginnen sofort mit ihrer Arbeit. 5. Die Sunniten, in den Gebieten der IS, sehen, dass sie keine Rache der Aleviten um Assad zu fürchten brauchen. Denn sie sehen an den schon funktionierenden Provinzen, dass diese wirklich demokratisch selbst verwaltet werden. Mit eigener Polizei und ohne Assads Geheimdienst. Das könnte die Absetzbewegung der Bevölkerung vom IS beschleunigen. Das alles funktioniert aber nur, wenn Putin und die USA da an einem Strang ziehen. Denn nur so können die zwei Mächte die Türkei dazu bringen, einen Kurdenstaat zu akzeptieren. Der ein Puffer zu Syrien und potentiellen Extremisten wäre.
Nur durch Zusammenarbeit Putin und USA, kann Assad gestürzt und durch einen Aleviten ersetzt werden. Der bereit ist, Syrien in einen föderalen Staat umzuwandeln.

Am 30. September 2015 um 19:24 von derzweitekommentator
Der Angriff ist völkerrechtlich legitimiert
Der syrische Präsident hat um Hilfe gebeten, Russland ist dem nachgekommen. Wenn die Amerikaner die sogenannten "moderaten Rebellen", die in Wahrheit auch für den IS kämpfen, unterstützen, muss Russland das nicht auch tun.

Am 30. September 2015 um 19:24 von Baum im Sonnenschein
Ich warte schon auf die nächste Flüchtlingswelle.
Nachdem Putin heute nicht die IS, sondern gemäßigte Rebellen und deren Familien bombadiert hat.
Etliche tote Kinder, soll es geben.
Die Zivilisten müssen nun fürchten, entweder durch die Bomben der Russen zu sterben, oder danach von Assads Armee getötet oder seinem Geheimdiensten gefoltert zu werden. Sobald Assad so Gebiete der Gemäßigten zurückerobern kann. Es kommt also eine neue Flüchtlingswelle auf uns zu.
Und so schwächt Putin auch gleich die EU.
Ein genialer Schachzug von ihm, um selber noch mächtiger zu werden.

Am 30. September 2015 um 19:24 von Selbstaufklärer
"Unklar ist, ob sich die Angriffe wirklich, wie von Moskau behauptet, gegen den IS richteten - oder gegen die syrische Opposition."
Ja, klar doch, diese Art der Darstellung "Unklarheit" von Golineh Atai in unsereren Medien, war für jeden Bürger vorhersehbar!

Am 30. September 2015 um 19:25 von Linker.
Hauptsache Schießen
Aus meinem Dienst in der NVA kann ich mir genau vorstellen, wie das bei den Kampfpiloten läuft. Wenn kein eindeutiges Ziel auszumachen ist, wird halt auf die geschossen, die am ehesten so aussehen. Das Resultat ist nur weiteres Leid.
Auch Russland kann Krieg nicht mit Krieg bekämpfen, das ist grundfalsch. Frieden kann man nur mir Gesprächen erreichen.

Am 30. September 2015 um 19:28 von sola bona
Also, nix ...
... Genaues weiß man über die Bombardements der Russen in Syrien. Aber Kerry stuft sie als "kontraproduktiv" ein. Merke wohl:
russische Bombardements in Syrien: "kontraproduktiv", US Bombardements in Syrien: produktiv"

Am 30. September 2015 um 19:28 von Nora Kraft
"Aktivisten berichteten von mehr als 35 Toten, darunter Frauen und Kinder".
Und wie viele zivile Opfer gab es schon durch US-Luftangriffe auf den IS?
Davon wird nicht berichtet.
Dieses ganze Bombardement aus der Luft bringt doch nur unschuldige Menschen um! Gegen den IS scheint es nichts zu nützen.
Warum schickt keiner Bodentruppen dorthin? Mit einer geschlossenen, gut ausgebildeten Truppe in großer Überzahl, wäre der IS längst platt gemacht. Statt dessen wird immer noch gestritten, ob Assad ja oder Assad nein. Das ist doch inzwischen schon wurscht. Erst mal müssen diese Bestien weg!

Am 30. September 2015 um 19:29 von Hugomauser
Es geht nicht um die IS...
... es geht einzig um den Einfluss, den Militärhafen und den Militärstützpunkt Russlands. Russland greift genau dort ein, wo eben KEINE IS sind, sondern sogenannte Freiheitskämpfer, in einem Gebiet, das wichtig ist für die Aufrechterhaltung der Versorgung und des Nachschubs eben dieses Militärstützpunktes.
So bombardiert also nun Russland die "Freiheitskämpfer", die Türkei die Kurden und die Allianz allein die IS. Jeder kocht dort seine eigene Suppe. Die Menschen können einem Leid tun.

Am 30. September 2015 um 19:32 von Linker.
Frauen und Kinder
Es zeichnet sich ab, dass die russische Luftwaffe schon gleich bei ihrem ersten Angriff Frauen und Kinder getötet hat. Traurige Bilanz, Herr Putin.

Am 30. September 2015 um 19:32 von Helmut Baltrusch
RF-Eintritt in Syrien-Krieg mit Bomben auf Rebellen irritierend
Russlands Eintritt in den Syrien-Bürgerkrieg kann schnell zu Eskalationen und einen Stellvertreterkrieg führen, zumal die russischen Militärmaschinen gemeinsam mit Assads Jets offenbar nicht die Stellungen vom IS, sondern die von den gegen Assad kämpfenden Rebellen angegriffen haben. Moskau sagt zwar, man würde nur IS-Stellungen angreifen. Um Homs herum gibt es aber nur Stellungen von gemäßigten Rebellen, die von den USA unterstützt werden.
Auf diese Weise kann es schnell zu einem Zusammenstoß zwischen den US-geführten Aktionen in der Luft und russischen Maschinen kommen. Dieses Risiko geht Moskau bei seiner Unterstützung für das mordende und wankende Assad-Regime offenbar bewusst auf Kosten der Syrer ein, weil Bagdad das Wasser am Hals steht und die Rebellen bereits von Vororten das Zentrum der Hauptstadt mit selbstgebastelten Waffen beschießen können. Das russische Eingreifen in Syrien führte bislang also weder zur Beruhigung noch zur Befriedung, sondern zum Gegenteil.

Am 30. September 2015 um 19:32 von Wiederda
Die Freie Syrische Armee sollte ihren Kampf aufgeben und die Waffen niederlegen. Dann kann sie auch nicht beschossen werden. Die sind genauso Terroristen, die gegen den Staat und eine legitime Regierung kämpfen. Assad ist genauso legitim wie das Königshaus von Saudi Arabien. Dort haben sie sogar die gleiche Rechtsgrundlage und Strafen, wie sie der IS einführen will und keiner von den Herrschaften aus Europa und USA stört sich daran.
Es ist gut so, dass die FSA bombardiert wird, auch wenn sie von den USA unterstützt werden.

Am 30. September 2015 um 19:33 von suomalainen
was mich anwidert...
...ist diese doppelmoral!
sicher ist es fragwürdig, was russland da gerade im moment veranstaltet und auch kontraproduktiv. aber: wer, wie die USA, keine chance auslässt, mit aus deutschland gesteuerten drohnen unheil und verderben zu bringen (ich rede hier von den kollateralschäden, die man billigend in kauf nimmt - ein affront gegen die menschlichkeit schlechthin), sollte sich jetzt nicht künstlich aufregen.
vielmehr sollte man endlich mal den allerwertesten hochbekommen und konstruktive gespräche mit russland suchen. die einen wollen nur mit assad, die anderen ohne ihn. irgendwo in der mitte wird die lösung liegen, um endlich syrien in ruhige gewässer zu bringen. nur: man muss auch mal reden WOLLEN und nicht gleich wiede rrussland vor den kopf stossen, indem man, wie frankreich, assad mal gleich im presse-statement einen "schlächter" nennt.
was die informationspolitik angeht: die USA informieren russland, NACHDEM die bomben gefallen sind, russland wenigstens 1 stunde vorher.

Am 30. September 2015 um 19:34 von georgeR.
Soso, Washington übt Kritik?
Also wenn die Amis bombardieren fragt kein Mensch wen und was und ob das Ganze Sinn oder Unsinn ist. Die Amerikaner machen das schon, dass es paßt. Aber die Russen, diese Übeltäter, wie kommen die überhaupt dazu, einfach dort unten mit Flugzeugen herumzuturnen? Also, ich denke die Bundeswehr sollte den Russen mal zeigen wo der Barthel den Most holt....

Am 30. September 2015 um 19:36 von Tutgut77
Cleverer Schachzug von Putin!
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lächeln. Da trifft sich Putin mit Obama um mit ihm eine militärische Front gegen den IS auf die Beine zu stellen, holt sich danach die Absolution für die Angriffe und bombardiert dann falls wirklich wahr, die oppsositionellen Gruppen Assads.
Gehts noch dreister?

Am 30. September 2015 um 19:37 von Kessl
Böse Russen
Al Kaida und seine Anhänger darf man natürlich nicht bombardieren! Das macht doch die Drohnenmörder arbeitslos, die seit 10 Jahren nicht anderes tun. Böse, böse Russen!

Am 30. September 2015 um 19:37 von hbacc
Opposition
"...bombardierten Gebiete werden überwiegend nicht vom IS, sondern von der mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbundenen Al-Nusra-Front und anderen islamistischen Gruppen..."
Sind das "unsere" Lieben? Die darf man nicht bekämpfen? Nur weil sie (bisher?) nicht öffentlich Köpfe abschneiden? Hier kommt wohl das ganze Dilemma"unserer" Politik zum Vorschein. Da dachte ich einfältig, Al-Kaida sei für das eEine oder andere verantwortlich.

Am 30. September 2015 um 19:38 von Kukuschka
USA ist verärgert?
USA ist so wie eine Diva, jemand hat ihr in der heutige Vorstellung die Hauptrolle weggeschnappt. Leider waren ihre letzte "Bühnenauftritte" mit keinen Applaus belohnt.

Am 30. September 2015 um 19:39 von Möbius
Russland muss eindeutig handeln
Die Angriffe müssen IS oder Al-Qaida gelten. Mit der gemäßigten syrischen Opposition (FSA) wird noch zu reden sein bei einem möglichen Regierungswechsel. Ich bin nicht zufrieden damit das Zweifel aufkommen an Russlands Entschlossenheit, den IS zu bekämpfen. Nur damit kann man Punkte sammeln! Die russischen Streitkräfte sollten sich auf die Vernichtung dieser Mörder und Kulturschänder konzentrieren. Es ist meine Hoffnung und mein Rat dass das russische Oberkommando dies in Betracht zieht.

Am 30. September 2015 um 19:41 von Claudia Bauer
Claudia Bauer meint ....
Rußland fliegt Angriffe gegen die Kräfte, die den legitimen und demokratisch gewählten Präsidenten Syriens stürtzen wollen. Wo ist das Problem?

Am 30. September 2015 um 19:41 von TRR
UN-Mandat: wo bist Du?
Zitat von Funkgerät: "Vor ein paar Tagen hat Putin noch gesagt, dass er seine Streitkräfte nicht einsetzen würde in Syrien, solange er kein UN-Mandat hat. Wo ist denn das Mandat??" Sie haben wohl das Konzept nicht verstanden: man braucht kein UN-Mandat für die Luftangriffe when die legitime Regierung hat darum gebeten.
Daher: die US-geführten Luftangriffe sind nicht legitim, aber die Russische Luftangriffe sind dagegen legitim.

Am 30. September 2015 um 19:46 von marciaroni
kann man die denn unterscheiden?
die USA schaffen es ja noch nichtmal, Terroristen von Zivilisten zu unterscheiden, wie sollen die Russen da zwischen Terroristen und Terroristen unterscheiden können? Ach nein, die einen waren ja Freiheitskämpfer. Waren die anderen übrigens auch (damals, als die Russen in Afghanistan standen), heute sind es Terroristen. Das wechselt munter hin und her, je nachdem von welchen Punkt man es betrachtet.

Am 30. September 2015 um 19:46 von DKAQI
Bericht
G.Atai Bericht unterscheidet sich allein schon in der, von ihr gewohnten, Art und Weise von dem ZDF-Bericht. Auffallend, dass das ZDF sich mit spektakulären Vermutungen zurückhält.
Die "Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte" als Quelle für solche Berichte ist nicht unbedingt vertrauenerweckend. Im Moment sehe ich G.Atais Bericht als gewagt an.
Zu einer Einschätzung reichen die bisherigen Angaben nicht aus.

Am 30. September 2015 um 19:46 von Moderation Schließung der Kommentarfunktion
Liebe User,
wegen der hohen Anzahl der Kommentare kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Am 30. September 2015 um 19:47 von eli
amerikanische IS-Angriffe in Syrien
galten auch mal nicht der daisch, sondern einer anderen Terrorgruppe, die laut Geheimdiensterkenntnissen, die USA bedrohten.
Wenn Putin von Terroristen spricht, dagegen die USA immer noch differenzieren wollen zwischen "Rebellen", wo allseits bekannt ist, das sich der FSA Oberkommandierende abgesetzt hat, islamistische Milizen der FSA die Waffen abgenommen haben mit der Begründung, sie könnten sie ja nicht vor dem Zugriff von anderen Stinkfingern (z.B. ISIS -könnten aber auch Kurden sein, die waren nämlich auch schon Ziel der "Rebellen" einschließlich Giftgasexperimenten in Aleppo (wie schnell die Welt vergisst)
Und überhaupt ist die Rechnung Assad sei an 250 000 Toten schuld anmaßend und offensichtlich die größte Schuldvertuschung überhaupt. Das Baathsyrien hat ebenfalls demonstriert, hat Reformen durchgeführt und mitnichten Krieg heraufbeschworen, die innere Opposition ist politisch beteiligt und dafür von der Exil"opposition" bei einem Kairoer Treffen geschasst worden.

Am 30. September 2015 um 19:47 von Nemez
Die USA und Frankreich flogen illegale Angriffe in Syrien -
- aber gegen wen?

Am 30. September 2015 um 19:47 von whtvr
Ich versuche zusammenzufassen:
Russland bombardiert ein Gebiet, in dem die mit "Al-Kaida verbundene Al-Nusra-Front und andere islamistische Gruppen" herrscht. Obwohl es regelmaessig Berichte von Ueberlaeufern der Al-Nusra-Front zum IS gibt und die Verbindung zu Al-Kaida unstrittig ist, duerfen diese nicht etwa Terroristen oder gar Extremisten genannt werden, sondern es handelt sich hierbei wahlweise um "Oppositionsgruppen", "gemaessigte Rebellen" oder "moderate Islamisten", die nach westlicher Lesart fuer Demokratie, Freiheit und Menschenrechte kaempfen - daher ist Russland und Assad boese, da beide gegen diese "moderaten Islamisten" kaempfen. Oh, und: wenn die Tuerkei Kurdengebiete bombardiert, da die Kurden die Einzigen sind, die sich dem IS entgegenstellen, ist das ganz wunderbar und lobenswert, da die Kurden nicht etwa "Oppositionsgruppen", sondern "Terroristen" sind.
Habe ich das alles so richtig verstanden? Ich habe naemlich das Gefuehl, dass es Zeiten gab, in denen Kriegspropaganda deutlich plausibler war.

Am 30. September 2015 um 19:48 von Forengeschwätz
Reaktion der Amerikaner wird kommen
Sollte es sich bestätigen, dass die russische Luftwaffe nicht den IS angegriffen hat, sondern gezielt die pro-westlichen und säkular eingestellten Rebellen, dann wird eine militärische Reaktion der Amerikaner vermutlich nicht ausbleiben. Man wird dann sicher die russischen Maschinen an weiteren Starts hindern, auf die eine oder andere Art. Die Mittel stehen bereit.


Sonntag, 28. Juni 2015

Libyen droht europäische Kampfschiffe vor seiner Küste anzugreifen

Thema: Libyen

RT-Deutsch
„Verteidigung der territorialen Integrität“
Libyen droht europäische Kampfschiffe vor seiner Küste anzugreifen

Infolge des Starts militärischer Alleingänge europäischer Staaten vor den Küsten Libyens hat die Luftwaffe des nordafrikanischen Staates nun erklärt, künftig Kampfschiffe aus der EU angreifen zu wollen. Libyen betrachtet die seit Montag anlaufende Operation der Europäischen Union gegen vermeintliche Schleuserbanden als Aggression gegen seine territoriale Integrität.

Quelle: European Union Naval Force Somalia Operation Atalanta / CC BY-ND 2.0
Nachdem sich die Außenminister der Europäischen Union für ein militärisches Vorgehen am Montag entschieden hatten, quittierte die libysche Armee dies mit großer Ablehnung. Der Chef der libyschen Luftwaffe Sakr al-Dscharuschi warnte gar, nachdem er bereits vermehrt seine Ablehnung hinsichtlich der Ambitionen Brüssels geäußert hatte, die Schmugglerkriminalität in Nordafrika kurzerhand militärisch zu lösen, dass die Armee das europäische Eindringen in den libyschen Hoheitsgewässern nicht ohne weiteres hinnehmen werde. Im Interview mit dem Nachrichtensender Al-Arabiya teilte der General hinsichtlich der EU-Operation mit, dass seine Streitkräfte jedes militärische Ziel ins Visier nehmen werden.

Trotz des seit letztem Jahr wütenden Bürgerkrieges sind sich beide Konfliktparteien in Tripolis und Tobruk darüber einig, dass die EU-Pläne äußerst „bedenklich“ seien.

In einer Erklärung, ebenfalls am Dienstag veröffentlicht, teilte das Innenministerium der in Tripolis ansässigen Regierung mit, dass die EU die schwierige Lage in Libyen weder berücksichtige noch ihre Aktionen mit den Behörden koordiniere.

Dennoch wollen sich an der EU-Operation nicht weniger als 14 Staaten beteiligen. Berichten zufolge sei auch Deutschland mit der Fregatte „Schleswig-Holstein“ und dem Tender „Werra“ Teil der „Mission“.

Zunächst sollen dabei mittels Geheimdiensten, Kriegsschiffen, Beobachtungsflugzeugen und Drohnen Informationen über die illegalen Flüchtlingswege und Schlepperstrukturen gesammelt werden. Im weiteren Verlauf sollen dann Routen und Netzwerke zerschlagen werden. Um die Migrationsströme nach Europa zu stoppen, sollen Schiffe von Schleppern beschlagnahmt und zerstört werden.

Seit dem Sturz des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi ist der Flüchtlingsstrom aus Afrika nach Europa dramatisch angestiegen.
Quelle: RT-Deutsch


» der Kommentar des Blogschreibers «
Man könnte es als Fortsetzung dieses Beitrag sehen:
Link: EU beschließt umfassenden Militär-Einsatz im Mittelmeer

Kommentare

Beobachter
An die Ursachen der Flüchtlingsströme wagen sich die sog. Volksvertreter nicht: Vom Westen angezettelte Kriege, Ausplünderung der Länder Afrikas, extrem ungerechtes Weltwirtschaftssystem.
Wenn man die Menschen nicht alle 5 Jahre mit Krieg überzieht und ihnen die Ressourcen stiehlt, dann haben die meisten Leute auch keinen Grund ihre Heimat zu verlassen und dann sind auch wesentliche Flucht- und Destabilisierungsgründe weg. Aus Syrien floh kein Mensch vor dem vom Westen mit angeheizten Bürgerkrieg (durch die Unterstützung oder gar Erfindung div. Terrorgruppen auch auf Geheiß eines bestimmten Staates der Gegend, der als einziger davon profitiert, wenn sich die arabischen Nachbarn gegenseitig umbringen)
Diesen simplen Zusammemhang will diese Bande nicht erkennen oder erkennt ihn und billigt ihn wissentlich.

Uwe
Wie viele IS Kämpfer werden eingeschleust nach Europa. Unsere Gutmenschen sind Geistesgestört. Wir fördern die Illegale Einwanderung.
Gestern war ein Bericht im 3Sat über Australien wo Fremde Pflanzen und Tiere die Einheimischen verdrängen und sich extrem vermehren.
Ich spreche mit vielen Menschen die sagen alle das gleiche die sind nicht Rechtsradikal wir wollen keine Armutsflüchtlinge die keine Chancen haben hier jemals Arbeit zu bekommen.
Wir sollten keine Boot mehr Retten so tritt ein Lerneffekt ein ! Wie und wann erkenne ich ein Schlepperboot wohl erst dann wenn überfüllte Boote auf den Meer sind dann wollen Sie diese versenken ?

Danke Klaus für den Link

Donnerstag, 4. September 2014

Nato verstärkt Aktivitäten an Russlands Grenzen - Bodentruppen im Manöver

Thema: Ukraine
RIA Novosti
NATO schickt im September 1000 Soldaten zu Manöver in die Ukraine

WASHINGTON, 02. September (RIA Novosti).
Die USA setzten die Vorbereitungen auf ein groß angelegtes Militärmanöver in der Ukraine fort, das zwischen 16. und 26. September im Westen der Ex-Sowjetrepublik durchgeführt wird. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters vom Dienstag sollen an den Übungen bis zu 1000 NATO-Soldaten teilnehmen.

© Flickr/ MATEUS_27:24&25
Es handelt sich um etwa 200 US-Militärs sowie um Armeeangehörige aus der Ukraine, Aserbaidschan, Großbritannien, Kanada, Georgien, Deutschland, Lettland, Litauen, Moldawien, Norwegen, Polen, Rumänien und Spanien. Bei dem Manöver, das bislang alle zwölf Monate stattfand, sollen unter anderem Friedensoperationen und das Entschärfen von Sprengladungen geübt werden.

Zuvor sollte das Manöver im Juli stattfinden, musste aber wegen einer Operation der ukrainischen Armee im Südosten des Landes verschoben werden.

Zudem verlegen die USA mehrere Panzer und 600 Soldaten nach Polen und in die baltischen Länder, die an einem für Oktober geplanten Manöver teilnehmen werden. Bislang waren in diesen Ländern nur leicht bewaffnete US-Truppen stationiert gewesen. Darüber hinaus gewährte Washington der Ukraine militärische Hilfe in Höhe von 52 Millionen Dollar.



RIA Novosti
Deutsche Welle:
Ex-NATO-General Kujat: Allianz versagt auf eklatante Weise


MOSKAU, 02. September (RIA Novosti).
Der ehemalige NATO-General Harald Kujat hat dem Verteidigungsbündnis schwere Fehler im Umgang mit Russland in der Ukraine-Krise vorgeworfen. Beide Seiten müssten miteinander reden, besonders jetzt, sagte Kujat in einem Interview für die Deutsche Welle, dessen Wortlaut der Sender am Dienstag auf seiner Internetseite dw.de veröffentlichte.

© AP/ Virginia Mayo
Gemäß der NATO-Russland-Grundakte sollten sich die Partner immer dann zusammensetzen, „wenn die Sicherheit beider oder die Sicherheitsinteressen einer Seite betroffen sind, und in bester Absicht eine Lösung des Konflikts suchen. Das hat die NATO bislang nicht getan. Das hat sie auch 2008 nicht getan, als der Konflikt zwischen Russland und Georgien entstand. Sie hat zwar formal die Zusammenarbeit nicht aufgekündigt, sie hat die praktischen Programme aufgekündigt oder ruhen lassen. Das ist ein Fehler!“, betonte Kujat.

Der General zweifelte ferner an der Zweckmäßigkeit der gegen Russland verhängten Sanktionen. „Russland hat sich in der Ukraine in eine Situation hineinmanövriert, die im Grunde eine Sackgasse ist. Aber der Westen auch, denn die Sanktionen führen am Ende zu nichts. Das ist eigentlich die letzte Möglichkeit, noch zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, aber dazu muss man sich an einen Tisch setzen.“

Dass nach dem EU-Gipfel in Brüssel nur die NATO-Ukraine-Kommission tagt und der NATO-Russland-Rat nicht zusammentritt, sei in der Tat ein Fehler. „Aber so kurzfristig hätte das jetzt keine Aussicht auf Erfolg gehabt. Das hätte man langfristig vorbereiten müssen. Da hätten zunächst die Außenminister miteinander reden müssen und dann hätte man das bis zu den Staats- und Regierungschefs steigern können. Das ist wirklich bedauerlich, dass die NATO hier auf so eklatante Weise versagt“, betonte der General.


Deutsche Wirtschafts Nachrichten
„Zeichen der Solidarität“
USA schicken Bodentruppen an die Grenze zur Ukraine

Im Frühjahr waren Soldaten der 173. Fallschirmjäger-Brigade zu einem Manöver im Baltikum (hier auf dem Flughafen Swidwin in Polen). Nun werden bei einem Manöver an der Grenze zur Ukraine auch Bodentruppen mit schweren Waffen zum Einsatz kommen. (Foto: dpa)
Die Amerikaner werden eine 600 Mann starke Bodentruppe zu einem Manöver an die ukrainische Westgrenze schicken. Insgesamt sollen 1.000 Nato-Soldaten verlegt werden, um ein Zeichen der Solidarität an die Ukraine im Kampf gegen Russland zu geben.

Mit dem Manöver „Rapid Trident“ will die Nato an der Grenze zur Ukraine Präsenz zeigen. Das Manöver findet vom 16. Bis zum 26 September statt. Reuters ordnet das Manöver ein: Die Entscheidung, das Manöver trotz der Spannungen mit Russland durchzuführen, sei ein „Zeichen der Verpflichtung der Nato-Staaten, das nicht-Nato-Mitglied Ukraine zu unterstützen, ohne dass ein militärisches Eingreifen in den Konflikt erfolgt“.

Die Nato trifft sich am Mittwoch zu einem Gipfel in Wales und will mit dem Manöver dokumentieren, dass sie schnell handlungsfähig ist. Spätestens im kommenden Jahr soll dann eine „schnelle Eingreiftruppe“ unter britischem Oberkommando in der Lage sein, militärisch in Osteuropa zu intervenieren.

Die Nato wird für das Manöver etwa 1.000 Soldaten einsetzen. 600 werden aus den USA nach Polen, Litauen, Lettland und Estland verlegt. Der Einsatz von Bodentruppen ist neu: Bisher waren nur Übungen mit der Luftwaffe und leicht bewaffneten Fallschirmspringern geplant. Nun werden auch US-Panzer an die Westgrenze der Ukraine verlegt. An dem Manöver werden auch Truppen der Ukraine teilnehmen – was insoweit erstaunlich ist, als die Ukraine im Kampf gegen die Rebellen im Osten massiv ins Hintertreffen geraten ist und man eigentlich annehmen würde, dass sie alle verfügbaren Truppen zum Kampf um den Donbass benötigt.

Präsident Barack Obama wird am Mittwoch Estland besuchen. Der estnische Premier hatte bereits den Wunsch geäußert, eine ständige US-Militärpräsenz in seinem Land zu etablieren.

Das Manöver ist kein offizielles Nato-Manöver, sondern, wie das Pentagon mitteilt, eine gemeinsame Übung zur Friedenserhaltung.
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Oxana Temporowa sagt:
Scheinbar sind amerikanische u. Nato-Truppen in der Ukraine eingefallen. Die Invasion des von einem Putsch zerrütteten Landes ist vollzogen. Seltsam … trotz Dauermedienberieselung hat man nicht einen einzigen Russen dort angetroffen, nun aber ist plötzlich die USA wieder mal einmarschiert.

Weiß sagt:
Als Russland an der Grenze zur Ukraine Militärübungen abhielt, hatte man die Befürchtung, die marschieren gleich ein. Nun hält die USA Militärübungen an der Grenze zur Ukraine ab – ob die wohl bald offiziell mit regulären Truppen in die Westukraine einmarschieren, um Gleichberechtigung für alle Ukrainer (=Krieg im ganzen Land) zu schaffen?

Eve sagt:
Um es mal ganz salopp auszudrücken: Wir sind im Ar…,trotz all der warnenden Stimmen, all der Friedensmahnwachen, sogar in Israel gingen in den vergangenen Wochen zehntausende Menschen auf die Strassen und protestierten gegen den Wahnsinn der zur Zeit abläuft, machen diese Verrückten weiter bis es tatsächlich zu einem Punkt of NO RETURN kommt. Und allüberall werden diese Menschen die sich für eine friedvolle Lösung einsetzen als Deppen und Neurechte verunglimpft, alles ist total auf den Kopf gestellt. Eine Israelische Freundin berichtete mir dass in ihrem Land bei vielen Menschen die Angst vor einem letzten großen Krieg genauso groß ist wie in Europa, sie sagte, wir werden uns weiterhin an den Friedensmahnwachen beteidigen ,in Solidarität mit allen Völkern. Dito Rabea, viel Glück.

Nikodemus sagt:
Aus: http://www.grundeigentum.net/?page_id=1077
Vergil, Georgica 2, 490: Felix, qui potuit rerum cognoscere causas
02.09.2014
Die Tatsache, dass sich Europa unter der Federführung der EU-Kommission opfert, um auf Amerikas Geheiß Rußland zu unterwerfen, wirft die Frage auf, ob die Gründung der Europäischen Union und des Euro überhaupt nach der Wende 1989 nur die Aufgabe hatte ein geeintes, starkes Bollwerk zu bilden, um Rußland endgültig der Universalherrschaft des “Westens” zu unterwerfen. Parallel zu immer weiterer Bildung des Supranationalstaats “Vereinigten Staaten von Europa” erfolgte nämlich auch die zunehmende Einkreisung Rußlands, dessen Höhepunkt die Eingemeindung der Ukraine gebildet hätte und die Abschnürung der russischen Schwarzmeerflotte.

Nikodemus sagt:
Das ungeheure Geschrei des “Westens” und der EU wegen der Krimabstimmung ist ein klares Indiz, dass das Selbstmordprojekt “Europäische Union” sich jetzt zu höheren Zwecken zu opfern hat.
Der Sinn der Europäischen Union war somit eine Art von Napoleonischer Rheinbund zu schaffen, um eine stärkere Kraft zur Unterwerfung Rußlands zusammenzuschweißen. Da dieses Ziel aus Sicht des “Westens” derzeit gefährdet erscheint, müssen wir befürchten, dass die Projektentwickler nichts unversucht lassen, um das Ziel mit allen Mitteln coute que coute zu erreichen.
Wenn die Europäische Union hierzu bis zum Äußersten zur Erreichung des Zieles strapaziert wird und dabei sogar auf der Strecke bliebe, dann eben doch nur, weil sie für ihre Aufgabe eingesetzt und geopfert wird.


Dienstag, 17. September 2013

Türkei schießt syrischen Hubschrauber ab - Syrien wirft Türkei Provokation vor

Thema: Syrien-Kriese / Türkei

Sie geben keine Ruhe, sie provozieren wo es nur geht, … und das sollen die “Guten” sein?
Sind die mit uns befreundet? Ich glaube es nicht!


Es waren zwei Meldungen. jetzt wurde eine daraus

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 16. September 2013, 23:27 Uhr |
Die türkische Luftwaffe hat einen syrischen Kampfhubschrauber abgeschossen. Der soll sich unrechtmäßig im türkischen Luftraum aufgehalten haben. Nach dem Abschuss soll der Hubschrauber auf syrisches Territorium gefallen sein. Der Pilot ist offenbar tot.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 17.09.13, 11:42 | Aktualisiert: 17.09.13, 11:45 |
Während sich die Türkei auf Selbstverteidigung beruft, ist für Syrien klar: Der Abschuss des Helikopters habe die Absichten der Erdogan-Regierung deutlich gemacht. Diese sei nur an einer gezielten Eskalation in der Region interessiert.


Wie war das noch vor nicht langer Zeit mit Erdogan und Assad?
Foto: Hürriyet Daily News AA Photo
Das angespannte Verhältnis zwischen der Türkei und Syrien droht zu eskalieren. Türkische Kampfjets haben an der Grenze zu Syrien einen Militärhubschrauber der syrischen Luftwaffe abgeschossen.

Vizepremier Bülent Arınç sagte, dass der Hubschrauber in den türkischen Luftraum eingedrungen sei. Mehrere Warnungen der türkischen Luftwaffe seien missachtet worden. „Eine MI 17 ist um 14.20 Uhr Ortszeit etwa zwei Kilometer in den türkischen Luftraum eingedrungen (…) Um 14.25 Uhr wurde der Hubschrauber von der Luftverteidigung mit Raketen abgeschossen“, zitiert Haberturk Arınç.
 
Die Türkei habe sich strikt an die geltenden Einsatzregeln gehalten. Über den aktuellen Zustand des Hubschrauber-Piloten sei nichts bekannt, da der Hubschrauber auf das syrische Territorium abgestürzt sei.
 
Doch offenbar ist der Pilot getötet worden. Erste Videoaufnahmen der syrischen Opposition zeigen, dass der Hubschrauber vollkommen ausgebrannt ist. Unklar ist noch, ob der Pilot rechtzeitig sein Fallschirm betätigt hat.
 
Der Abschuss des syrischen Hubschraubers könnte auch ein Akt der Revanche sein. Denn im vergangenen Jahr wurde ein türkischer Aufklärungs-Jet von der syrischen Luftwaffe abgeschossen. Bei dem Abschuss kamen zwei Piloten ums Leben. Ankara behauptete, dass das Flugzeug sich auf einem unbewaffneten Testflug befand und in internationalen Gewässern heruntergeholt worden sei.
 
Syrien bestand jedoch darauf, dass man den Jet im eigenen Luftraum mit einer Luftabwehrwaffe und nicht via Laser gesteuerten Raketen abgeschossen hätte.

Nachdem das türkische Militär am Montag einen Kampfhubschrauber der syrischen Armee abgeschossen hat, spricht Syrien von einer „voreiligen“ Reaktion der Türkei. Der Abschuss habe nur einen Grund: Erdogan wolle eine Eskalation der Situation. So könnte ein Militärschlag auch ohne die UN gerechtfertigt werden.

Außenminister Davutoglu will den Fall nach einer genauen Untersuchung der UN und der Nato vorlegen. „Niemand wird es wagen, die türkische Grenze auf irgendeine Art und Weise erneut zu verletzen“, so Davutoglu.

Für Syrien ist der Fall allerdings klar: „Die voreilige Reaktion der türkischen Seite, vor allem, weil der Helikopter bereits auf dem Rückweg war und keine Kampfmission hatte, zeigt die wahre Absicht von Erdogans Regierung“, zitiert Reuters aus dem Statement der syrischen Armee. Die Türkei wolle gezielt eine „Eskalation der Situation an der türkischen Grenze“ herbeiführen. Der Abschuss (hier) sei ein Akt der Selbstverteidigung im Einklang mit den dafür geltenden Regeln gewesen. Wiederholte Warnungen seien nicht beachtet worden, so die Türkei.

Über den Verbleib der Piloten gibt es noch keine offiziellen Angaben. Der türkischen Zeitung Radikal zufolge sollen sich zwei Piloten mit ihren Fallschirmen gerettet haben. Jedoch sollen sie kurz darauf angeblich von syrischen Rebellen getötet worden sein.

Davutoglu traf sich am Montag mit seinen französischen, britischen und US-amerikanischen Kollegen. Die Außenminister kamen beim sogenannten P 3+1-Treffen zusammen, um die weiteren Schritte bezüglich des Syrien-Konflikts zu besprechen.

Die Einigung zwischen den USA und Russland bezüglich der syrischen Chemiewaffen wird von Davutoglu begrüßt. Für die türkische Regierung ist der Deal allerdings nicht ausreichend (mehr hier). „Die türkische Regierung hat immer noch ernsthafte Bedenken angesichts der Massaker des syrischen Regimes, die auch ohne Rückgriff auf chemische Waffen durchgeführt werden“, so Davutoglu auf dem Treffen.

Beide Berichte:
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentare

Das scheinen ja wirklich Wunderwaffen zu sein, über die die Türken verfügen. Zwei Kilometer in türkischem Luftraum und dann wird der Hubschrauber nur durch den Abschuss wieder zurück auf syrisches Gebiet geschleudert, Respekt!
Da müssen magische Kräfte am Werk zu sein.

Jetzt, wo die westlichen Kriegstreiber allem Anschein nach vorerst kein Glück mit Giftgas als Kriegsgrund haben, provozieren sie auf alle möglichen Arten.
Diesmal dürfen die Türken wieder den Anfang machen und ihren Freund reizen.
Was wurde ihnen wohl dafür versprochen?

Die meisten europäischen Medien fiebern schon lange einem Angriff entgegen, nur in wessen Auftrag? Saudi-Arabien – Katar – USA?
Hoffentlich fällt Assad nicht auf dieses diletantische Treiben rein.

Lassen wir uns überraschen, was sie sich noch alles einfallen lassen.
Die halten wohl die ganze Welt für bescheuert.



Bookface sagt:
Was an diesem Abschuss auffällt, ist die bemerkenswerte Fallrichtung des syrischen Helikopters: Über türkischem Hoheitsgebiet abgeschossen und einen Kilometer weit von der türkischen Grenze entfernt in Syrien aufgeschlagen. Es erstaunt mich sehr, dass NATO-Staaten jetzt schon Naturgesetze außer Kraft setzen können, um die Schuld für kriegerische Handlungen gegen Syrien dem Feind anzulasten.


Sammy sagt:
> Syrien bestand jedoch darauf, dass man den Jet im eigenen Luftraum
> mit einer Luftabwehrwaffe und nicht via Laser gesteuerten Raketen
> abgeschossen hätte.
Kann man sich noch immer auf YT ansehen. Die verwendeten Geschütze haben nur eine begrenzte Reichweite – die türkischen Jets waren klar in syrisches Hoheitsgebiet eingedrungen, 1 km von der Küste weg. Selbst die Absturzstelle – 9km weiter – liegt in syrischem Hoheitsgebiet. Dort hat man dann auch die Piloten auf dem Meeresgrund gefunden. Die Verletzung syrischen Luftraums hatte der türkische Präsident Abdullah Gül ggü. der Nachrichtenagentur Anatolia ja auch eingeräumt (Zitat: “Passiert öfters ohne böse Absicht, weil Jets so schnell fliegen”, na sicher, deswegen landen Jets auch immer 20km neben der Landebahn, kennt man ja!), bevor dann die NATO-Sprachregelung griff.


neousin sagt:
jetzt bloß die nerven bewahren, Assad..
das ist doch genau das, was die türken wollen, DIESEN EINEN GRUND, nachdem die giftgaslüge nimmer zieht..
dem Pilot mein allerherzlichstes Beileid, aber bitte, bitte, keine unüberlegte “Vergeltung”..

Wer einmal sehen will wie Erdogans Freunde, die vom Westen unterstützten "Freiheitskämpfer", mit dem Piloten umgegangen sind.
Ist aber nur was für wirklich starke Nerven

http://urs1798.wordpress.com/2013/09/17/edrdogans-freunde-unsere-nato-proxy-milizen-haben-einen-piloten-enthauptet-syrien-syria/