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Sonntag, 14. November 2021

MH17 - Bericht: "Die Beweise sind absurd!"


Dieser Beitrag sollte eigentlich schon im Juni 2018 erscheinen

Das hier vorgesehende Video wurde von Youtube zensiert
gemerkt habe ich das am 28.09.2021

Der Offizier der NVA-Luftverteidigung bei Flugabwehrraketen Bernd Biedermann erläuterte im Video die wesentlichen Merkmale eines Abschusses durch eine Rakete wie die eines BUK-Systems. Im Interview mit Maria Janssen erzählte er, warum er es für ausgeschlossen hält, dass der Abschuss der malaysischen Boeing von einem solchen System durchgeführt worden sein

Thema: MH 17

Spricht man noch über die MH 17 Tragödie?
oder ist es, wie so vieles in der heitigen Zeit, aus den Augen, aus dem Sinn?

Am 17. Juli 2014 befanden sich 298 Menschen an Bord der Boeing 777 auf dem Flug MH17 von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Alle Passagiere und die Bord-Crew kamen beim Absturz über dem ukrainischen Gebiet Donezk ums Leben. Kiew beschuldigte die Donezker Volkswehr, für die Tragödie verantwortlich zu sein. Diese beteuerte jedoch, über keine Waffen zu verfügen, die ein Flugzeug in einer solchen Höhe abschießen könnten.

Experten zufolge führte die Verantwortungslosigkeit der Ukraine zum Tod von 298 Menschen. Warum? Weil die Ukraine den eigenen Luftraum nicht sperrte, wobei sie absichtlich die Tatsache der großangelegten Kampfhandlungen auf ihrem Territorium ignorierte. Ob es sich um die Angst handelte, die Fluggebühren einzubüßen, oder einfach um Fahrlässigkeit, ist eine offene Frage.

Die niederländischen Behörden vertuschen die Schuld der Ukraine für die Nicht-Sperrung ihres Luftraums und schieben die Verantwortung in Richtung internationale Organisationen und Flugunternehmen. Allerdings wäre es nicht zu der Tragödie gekommen, hätte Kiew den Luftraum gesperrt, wie dies das Chicagoer Abkommen von 1944 erfordert, meinen Experten.

Spezialisten im Bereich des internationalen Flugrechtes weisen außerdem darauf hin, dass die Untersuchung in einem geschlossenen Bereich erfolgt und sich in die Länge zieht. Dabei bekommt die Öffentlichkeit nur einen leisen Nachhall davon, womit sich die Gemeinsame Ermittlungsgruppe unter Leitung der niederländischen Staatsanwaltschaft befasst. Den Verwandten der Opfer wurden nur wenig aussagekräftige Videos über den Verlauf der Untersuchung gezeigt.

Von Anfang an dominierten bei diesem Fall die politische Voreingenommenheit, die Ausrichtung auf ein bestimmtes Sujet, das für den Westen und die Ukraine vorteilhaft sein würde, wobei der gesunde Menschenverstand in den Hintergrund geschoben wurde. Bei den niederländischen Ermittlern gab es zahlreiche Ungenauigkeiten, Manipulationen und offen unglaubwürdige Angaben.

Das niederländische Ministerium für Sicherheit und Justiz soll eine Reihe von Dokumenten, die den Absturz einer Boeing 777 im Osten der Ukraine im Juli 2014 betreffen, nicht freigeben. Eine entsprechende Empfehlung gab der Behörde am Mittwoch nach Angaben des niederländischen Fernsehens der Staatsrat des Landes.

Dem Beschluss der Behörde zufolge „überwiegen das Recht der Regierung auf Vertraulichkeit ihrer Tätigkeit, die Einheit der Staatspolitik und die Sensibilität der Frage die Wichtigkeit der Freigabe der Information“.

Laut dem ehemaligen Major der ukrainischen Streitkräfte, Juri Baturin, ist die malaysische Boeing 777/Flug MH17, die im Juli 2014 im Gebiet Donezk abgestürzt war, von dem damals von Kiew kontrollierten Territorium des Dorfes Saroschtschenskoje aus abgeschossen worden. Das geht aus einem Interview Baturins für den TV-Sender Swesda hervor.

Baturin, der zum Zeitpunkt der Flugzeugkatastrophe den Befehlsstand des Truppenteils A-1215 der Fla-Raketentruppen bei Charkow geleitet hatte, will die Boeing am Unglückstag auf Radarbildschirmen gesehen haben.

Man habe alle Flugzeuge beobachtet, die über dem Kampfgebiet geflogen seien, so Baturin. Das Verschwinden der Boeing sei bemerkt worden, als die entsprechende Kennungsmarke plötzlich vom Bildschirm verschwunden sei, so Baturin.

Wenige Tage nach dem Boeing-Absturz sei eine Militärkolonne, die Kampftechnik des 156. Fla-Raketenregiments ins Dorf Saroschtschenskoje verlegen sollte, im Befehlsstand bei Charkow eingetroffen. Unter den Waffen habe sich ein Fla-Raketenkomplex Buk befunden.

Durch die Zusammenstellung der Fakten ist der Ex-Major nach eigenen Worten zu dem Schluss gelangt, dass die auf dem Radarbildschirm angezeigte Boeing „im Wirkungsbereich einer gelenkten Rakete des Fla-Raketenkomplexes Buk verschwunden war, zu dem auch der Punkt ‚Dorf Saroschtschenskoje‘ gehörte“.

„Eben damals wurde alles klar“, sagte der Ex-Major. Die Medien in aller Welt hätten faktisch gleichzeitig und mit gleichen Worten an die große Glocke gehängt, dass Russland ein Verkehrsflugzeug abgeschossen habe, ergänzte er.

Baturin, der gegenwärtig in Russland lebt, betonte, er trage die volle Verantwortung für jedes seiner Worte.

Inzwischen hat der Konzern Almas-Antej, der Hersteller von Fla-Raketenkomplexen Buk, nach drei Experimenten die Version bestätigt, laut der die besagte Buk-Rakete vom Ort Saroschtschenskoje abgefeuert worden war.


MH-17: Weiter Streit um russische Primär-Radardaten
Russland hat nun die Daten im geforderten ASTERIX-Format geschickt, russische Medien schießen nach, das Gemeinsame Ermittlungsteam (JIT) werde sie weiterhin wahrscheinlich ignorieren
[...]
So aber bleibt alles im Nebel von Behauptungen beider Seiten, auch wenn man den Eindruck gewinnen kann, dass das JIT die Analyse der angeblichen Primärdaten hinauszieht. Hätte die russische Seite Interesse an einer Aufklärung, könnte sie Daten beispielsweise von einer unabhängigen Expertengruppe auf Authentizität prüfen und auswerten lassen. Offiziell unbeantwortet ist bislang auch die Frage, warum in der Ukraine kein Radarsystem aktiv war. Eine Wartung in Kriegszeiten, als noch ukrainische Militärmaschinen Ziele in der Ostukraine angriffen und dort von Artillerie zwei Maschinen abgeschossen worden waren, klingt kaum glaubhaft.
(Florian Rötzer)
Lesen Sie den sshr interessanten Artikel - hier - bei Heise.

Die damals noch nicht zensierten Links zu Sputniknews habe ich entfernt

Ein Leserkommentar

Hallo Gerd,

Nun wird wieder - wie vor ein paar Monaten - dieselbe Story aufgetischt. Die Fußball-WM in Russland steht unmittelbar bevor, der Skripal-Fall war ein Flop, dann kam am Pfingstsonntag Seppelt auf der ARD mit den angeblich gedopten russischen Fußballern. Das führte auch nicht zum gewünschten Erfolg. Das ist nun die letzte Möglichkeit, die Russen unmöglich zu machen und ihnen die WM noch wegzunehmen.

1. Die JIT ist eine internationale Kommission mit der Ukraine, ohne Russland. Da kann doch nie ein Ergebnis rauskommen, das die Ukraine belastet. Die Gruppe der Ermittler vereinbarte, dass kein Dokument veröffentlicht werden darf, wenn eines der Mitglieder dem widerspricht. Das ist so, als ob ein Mordverdächtiger sich selbst die Fakten aussuchen darf, über die das Gericht verhandelt. JIT hat bei der Pressekonferenz am Donnerstag den größten Teil der von Russland zur Verfügung gestellten Informationen ignoriert. Außerdem, nicht alle Wrackteile wurden nach Holland geschafft und untersucht. Kreisrunde Ein-,Austrittslöcher im Cockpit, die nicht von Schrapnells einer BUK-Rakete stammen können, wurden ignoriert. JIT stützt sich auf Bellingcat-Filmchen und Fotos. Selbst SPIEGEL Online war nicht von der Seriosität überzeugt und schrieb am 3.6.2015:„Bellingcat betreibt Kaffeesatzleserei“. Und am 5.6.2015:„Bellingcat-Autor war hauptamtlicher Stasimitarbeiter“ .Und die sind ja für besonders seriöse Recherchen bekannt. (Ironie aus)

2. Es wurde berichtet, dass am 17.7.14 früh von den Russen die BUK-Abschussvorrichtung in das Gebiet der Separatisten gefahren wurde, die MH17 wurde 16:20 Uhr Ortszeit abgeschossen und danach die Abschussvorrichtung wieder rausgefahren. Nun sollte allerdings die MH17 eine südlichere Route fliegen, nicht über das Kampfgebiet. Erst durch ein Unwetter wurde sie von der ukrainischen Luftüberwachung über das Kampfgebiet geleitet und genau über die Stelle, wo sie von der BUK-Rakete abgeschossen wurde.
( Wikipedia:“In der Umgebung der MH17-Flugroute gab es mehrere Gewitter. Gegen 13:00 Uhr [UTC-Zeit = 16:00 Ortszeit] genehmigte die Flugverkehrskontrolle eine wetterbedingte Abweichung von der vorgesehenen Route in nördliche Richtung,“)
Welch merkwürdiger Zufall! Oder haben die Russen hellseherische Fähigkeiten?

3. Es ist schon interessant, dass Wrackteile eines Flugzeugs, das mit 900km/h in 10.000 m Höhe fliegt und mit einer BUK-Rakete mit Näherungszünder abgeschossen wird, nach hinten fliegen.
Spiegel Online 6.8.2014: „Frust im Trümmerfeld : Der westliche Teil des Trümmerfeldes befindet sich in der Hand der Ukrainer, der östliche liegt im Rebellengebiet“.
Wo landet z.B. ein abgeschossener Vogel, vor oder hinter der Abschussstelle?

Diese 3 simplen Dinge müssten eigentlich jedem zu denken geben, der nun nach fast 4 Jahren das Ergebnis hört, das der SPIEGEL schon nach paar Tagen im Heft 31/2014 verkündete: STOPPT PUTIN JETZT! Damals war schon klar, was rauskommen musste.

Freitag, 11. September 2015

Griechenland soll Luftraum für russische Flüge nach Syrien schließen

Thema: Syrien

RT-Deutsch
Athen sagt OXI
USA fordern Griechenland auf Luftraum für humanitäre russische Flüge nach Syrien zu schließen

Das griechische Außenministerium hat bestätigt, dass die USA das Land aufgefordert haben, für russischen Flugzeuge, die humanitäre Hilfe für Syrien leisten, den Luftraum zu sperren. Doch die griechische Regierung hat das US-Anliegen „kategorisch“ abgelehnt. Dafür hat das bulgarische Außenministerium bekannt gegeben, dass es „aufgrund ernsthafter Zweifel über den Inhalt der Transporte“, den russischen Transportmaschinen die Durchquerung des Luftraums verneint.

Der Pressesprecher des Außenministeriums in Athen teilte mit, dass die US-Bitte registriert wurde und in Betracht gezogen werde.

Eine diplomatische Quelle aus Griechenland erklärte der Nachrichtenagentur RIA Novosti allerdings, dass Athen es abgelehnt habe, den Luftraum für russische Flugzeuge, welche humanitäre Hilfslieferungen fliegen, nach Syrien zu schließen.

Im Vorfeld hatte sich die US-Botschaft an die Syriza-Regierung in Athen gewandt und sie aufgefordert, zu einem ihrer wichtigsten politischen und ökonomischen Partner auf Wunsch Washingtons auf Konfrontationskurs zu gehen. RIA Novosti berichtete unter Berufung auf einen Informanten aus griechischen Politikerkreisen, dass Athen kein Interesse an einer Verschlechterung der bilateralen Beziehungen zu Russland habe. Die Griechen lehnten das fragwürdige Anliegen der USA deshalb kategorisch ab.

Moskau hat Griechenland für den Zeitraum vom 1. bis zum 24. September gebeten, den Luftraum zu öffnen, damit die Föderation effektiv humanitäre Hilfen für das bürgerkriegsgeschüttelte Syrien organisieren könne. Athen erlaubte die Nutzung.

Die USA scheinen offenbar unter dem Eindruck vermeintlicher russischer Waffenlieferungen an die Assad-Regierung eine diplomatische Offensive gegen Moskau gestartet zu haben. Bei genauerer Recherche stellt sich heraus, dass auch diese Gerüchte Teil eines anti-russischen Propagandarausches mit Ursprung in den USA sind.

Quelle: RT-Deutsch

Dienstag, 23. September 2014

MH17: Angehörige deutscher Opfer verklagen Regierung der Ukraine wegen Totschlags

Thema: MH17
Totschlag durch Unterlassen

Die Ukraine wird von den Hinterbliebenen der Opfer des abgeschossenen Flugzeugs MH17 verklagt: Die Ukraine sei nach internationalem Recht für die Sicherheit verantwortlich gewesen und hätte diese entweder garantieren oder aber den Luftraum sperren müssen. Die ukrainische Regierung sei des Totschlags durch Unterlassen schuldig und habe eine Menschenrechtsverletzung begangen.

Die Angehörigen der deutschen Opfer des abgeschossenen malaysischen Verkehrsflugzeuges wollen die Ukraine vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagen. Rechtsanwalt Elmar Giemulla, der drei deutsche Opferfamilien vertritt, sagte der Bild am Sonntag, nach internationalem Recht sei jeder Staat für den Luftraum über seinem Staatsgebiet verantwortlich, wenn er ihn für Durchflüge öffnet. Könne ein Staat die Sicherheit nicht gewährleisten, müsse er seinen Luftraum sperren. Dies sei nicht geschehen, sagte der Professor für Luftfahrtrecht. Damit habe der ukrainische Staat in Kauf genommen, dass das Leben Hunderter von unschuldigen Menschen “vernichtet worden ist”.

Giemulla stuft dies als Menschenrechtsverletzung ein. Daher werde er in etwa zwei Wochen für die deutschen Hinterbliebenen Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen die Regierung der Ukraine und Präsident Petro Poroschenko wegen Totschlags durch Unterlassen in 298 Fällen einreichen. Er wolle dabei Schmerzensgeldforderungen von mindestens einer Million Euro pro Opfer durchsetzen, berichtete die Zeitung weiter. Bislang hat Malaysia Airlines den Hinterbliebenen 5000 Dollar gezahlt.

Die Untersuchungen der Absturzursache laufen schleppend: Der offizielle Bericht der Niederländer stellte allerdings fest, dass die Maschine abgeschossen wurde. Das dürfte eine wichtige Grundlage für die Klage darstellen. Den genauen Hergang kennen nur die Geheimdienste: Die Bundesregierung hat ihre diesbezüglichen Informationen als geheime Verschlusssache eingestuft und verweigert die Herausgabe von Details aus Gründen der internationalen Sicherheit.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Stephan Schäfer sagt:
"Die Bundesregierung hat ihre diesbezüglichen Informationen als geheime Verschlusssache eingestuft und verweigert die Herausgabe von Details aus Gründen der internationalen Sicherheit.
Was wäre, wenn der Abschlussbericht eindeutige Beweise fuer die Schuld Russlands oder der “Rebellen” gehabt haette?

Power sagt:
Es ist schon bezeichnend, dass gerade die Angehörigen der Opfer auf die Schuld der ukrainischen Regierung hinweisen müssen.
Jeder Mensch, der seine Sinne noch ein bisschen beinander hat muss zu dem Schluss gelangen, dass die Ukraine die volle Verantwortung zu tragen hat, da der Luftraum für den zivilen Luftverkehr nicht geschlossen war. Es wurden bis zum Unglückstag 20+ Maschinen vom Himmel geholt.
Das wäre die Aufgabe der Medien von Anfang an gewesen darauf hinzuweisen, aber uns wollten die von Anfang an erzählen dass die Separatisten oder sogar Putin höchstpersönlich verantwortlich seien. Bei dieser Klage sieht man, wie es um den deutschen Journalismus bestellt ist – es ist eine SCHANDE!

bluesbower sagt:
Wer sagt denn, dass die sog. Übergangsregierung nicht sogar direkt am Abschuss von MH 17 beteiligt war. Bisher werden die Untersuchungsergebnisse vom Westen unter Verschluss gehalten.
Ein russisches Gutachten spricht davon, dass MH 17 durch den Beschuss von Bordkanonen eines Kampfjets zum Absturz gebracht werden konnte. Ob dieses Untersuchungsergebnis Propaganda ist oder sachlich richtig, kann man nicht beurteilen.
Da der Westen um die Absturzursachen eine Mauer des Schweigen aufbaut, muss man annehmen, dass es etwas zu verbergen gibt.

Detlev G. Pinkus sagt:
Dass das Flugzeug des Fluges MH17 abgeschossen wurde, darueber besteht kein Zweifel. Russland war das nicht und ebenfalls auch nicht die Seperatisten, sonst hätte nämlich Angela Merkel sofort diese Kunde verbreitet. Stattdessen stuft man das einfach als geheim ein.
Das ist die Ukrainische Luftwaffe in Zusammenarbeit mit dem CIA gewesen.
Da bin ich gespannt was bei der Klage heraus kommt.

heide sagt:
30 Millionen zur Aufklärung:
Die Detektei Wifka will folgendes wissen:
- Wer hat am 17. Juli das Flugzeug MH17 abgeschossen?
- Wer hat den Abschuss angeordnet?
- Wer deckt die Tat? (auch wenn es sich um einen politisch, wirtschaftlich, militärisch versehentlichen Abschuss gehandelt haben sollte)
- Wer kann Details zu den Umständen nennen, die zum Abschuss führten?
- Wer war am Abschuss direkt beteiligt?
- Was ist aus den Menschen geworden, die am Abschuss beteiligt waren? Was wurde aus der Tatwaffe?
- Wer kann die Person(en) benennen, die den Abschuss freigegeben haben?
http://www.wifka.de/wer-hat-mh17-abgeschossen-30-000-00000-mio-dollar-belohnung-fuer-hinweise-auf-die-taeter.html


Dienstag, 17. September 2013

Türkei schießt syrischen Hubschrauber ab - Syrien wirft Türkei Provokation vor

Thema: Syrien-Kriese / Türkei

Sie geben keine Ruhe, sie provozieren wo es nur geht, … und das sollen die “Guten” sein?
Sind die mit uns befreundet? Ich glaube es nicht!


Es waren zwei Meldungen. jetzt wurde eine daraus

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 16. September 2013, 23:27 Uhr |
Die türkische Luftwaffe hat einen syrischen Kampfhubschrauber abgeschossen. Der soll sich unrechtmäßig im türkischen Luftraum aufgehalten haben. Nach dem Abschuss soll der Hubschrauber auf syrisches Territorium gefallen sein. Der Pilot ist offenbar tot.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 17.09.13, 11:42 | Aktualisiert: 17.09.13, 11:45 |
Während sich die Türkei auf Selbstverteidigung beruft, ist für Syrien klar: Der Abschuss des Helikopters habe die Absichten der Erdogan-Regierung deutlich gemacht. Diese sei nur an einer gezielten Eskalation in der Region interessiert.


Wie war das noch vor nicht langer Zeit mit Erdogan und Assad?
Foto: Hürriyet Daily News AA Photo
Das angespannte Verhältnis zwischen der Türkei und Syrien droht zu eskalieren. Türkische Kampfjets haben an der Grenze zu Syrien einen Militärhubschrauber der syrischen Luftwaffe abgeschossen.

Vizepremier Bülent Arınç sagte, dass der Hubschrauber in den türkischen Luftraum eingedrungen sei. Mehrere Warnungen der türkischen Luftwaffe seien missachtet worden. „Eine MI 17 ist um 14.20 Uhr Ortszeit etwa zwei Kilometer in den türkischen Luftraum eingedrungen (…) Um 14.25 Uhr wurde der Hubschrauber von der Luftverteidigung mit Raketen abgeschossen“, zitiert Haberturk Arınç.
 
Die Türkei habe sich strikt an die geltenden Einsatzregeln gehalten. Über den aktuellen Zustand des Hubschrauber-Piloten sei nichts bekannt, da der Hubschrauber auf das syrische Territorium abgestürzt sei.
 
Doch offenbar ist der Pilot getötet worden. Erste Videoaufnahmen der syrischen Opposition zeigen, dass der Hubschrauber vollkommen ausgebrannt ist. Unklar ist noch, ob der Pilot rechtzeitig sein Fallschirm betätigt hat.
 
Der Abschuss des syrischen Hubschraubers könnte auch ein Akt der Revanche sein. Denn im vergangenen Jahr wurde ein türkischer Aufklärungs-Jet von der syrischen Luftwaffe abgeschossen. Bei dem Abschuss kamen zwei Piloten ums Leben. Ankara behauptete, dass das Flugzeug sich auf einem unbewaffneten Testflug befand und in internationalen Gewässern heruntergeholt worden sei.
 
Syrien bestand jedoch darauf, dass man den Jet im eigenen Luftraum mit einer Luftabwehrwaffe und nicht via Laser gesteuerten Raketen abgeschossen hätte.

Nachdem das türkische Militär am Montag einen Kampfhubschrauber der syrischen Armee abgeschossen hat, spricht Syrien von einer „voreiligen“ Reaktion der Türkei. Der Abschuss habe nur einen Grund: Erdogan wolle eine Eskalation der Situation. So könnte ein Militärschlag auch ohne die UN gerechtfertigt werden.

Außenminister Davutoglu will den Fall nach einer genauen Untersuchung der UN und der Nato vorlegen. „Niemand wird es wagen, die türkische Grenze auf irgendeine Art und Weise erneut zu verletzen“, so Davutoglu.

Für Syrien ist der Fall allerdings klar: „Die voreilige Reaktion der türkischen Seite, vor allem, weil der Helikopter bereits auf dem Rückweg war und keine Kampfmission hatte, zeigt die wahre Absicht von Erdogans Regierung“, zitiert Reuters aus dem Statement der syrischen Armee. Die Türkei wolle gezielt eine „Eskalation der Situation an der türkischen Grenze“ herbeiführen. Der Abschuss (hier) sei ein Akt der Selbstverteidigung im Einklang mit den dafür geltenden Regeln gewesen. Wiederholte Warnungen seien nicht beachtet worden, so die Türkei.

Über den Verbleib der Piloten gibt es noch keine offiziellen Angaben. Der türkischen Zeitung Radikal zufolge sollen sich zwei Piloten mit ihren Fallschirmen gerettet haben. Jedoch sollen sie kurz darauf angeblich von syrischen Rebellen getötet worden sein.

Davutoglu traf sich am Montag mit seinen französischen, britischen und US-amerikanischen Kollegen. Die Außenminister kamen beim sogenannten P 3+1-Treffen zusammen, um die weiteren Schritte bezüglich des Syrien-Konflikts zu besprechen.

Die Einigung zwischen den USA und Russland bezüglich der syrischen Chemiewaffen wird von Davutoglu begrüßt. Für die türkische Regierung ist der Deal allerdings nicht ausreichend (mehr hier). „Die türkische Regierung hat immer noch ernsthafte Bedenken angesichts der Massaker des syrischen Regimes, die auch ohne Rückgriff auf chemische Waffen durchgeführt werden“, so Davutoglu auf dem Treffen.

Beide Berichte:
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentare

Das scheinen ja wirklich Wunderwaffen zu sein, über die die Türken verfügen. Zwei Kilometer in türkischem Luftraum und dann wird der Hubschrauber nur durch den Abschuss wieder zurück auf syrisches Gebiet geschleudert, Respekt!
Da müssen magische Kräfte am Werk zu sein.

Jetzt, wo die westlichen Kriegstreiber allem Anschein nach vorerst kein Glück mit Giftgas als Kriegsgrund haben, provozieren sie auf alle möglichen Arten.
Diesmal dürfen die Türken wieder den Anfang machen und ihren Freund reizen.
Was wurde ihnen wohl dafür versprochen?

Die meisten europäischen Medien fiebern schon lange einem Angriff entgegen, nur in wessen Auftrag? Saudi-Arabien – Katar – USA?
Hoffentlich fällt Assad nicht auf dieses diletantische Treiben rein.

Lassen wir uns überraschen, was sie sich noch alles einfallen lassen.
Die halten wohl die ganze Welt für bescheuert.



Bookface sagt:
Was an diesem Abschuss auffällt, ist die bemerkenswerte Fallrichtung des syrischen Helikopters: Über türkischem Hoheitsgebiet abgeschossen und einen Kilometer weit von der türkischen Grenze entfernt in Syrien aufgeschlagen. Es erstaunt mich sehr, dass NATO-Staaten jetzt schon Naturgesetze außer Kraft setzen können, um die Schuld für kriegerische Handlungen gegen Syrien dem Feind anzulasten.


Sammy sagt:
> Syrien bestand jedoch darauf, dass man den Jet im eigenen Luftraum
> mit einer Luftabwehrwaffe und nicht via Laser gesteuerten Raketen
> abgeschossen hätte.
Kann man sich noch immer auf YT ansehen. Die verwendeten Geschütze haben nur eine begrenzte Reichweite – die türkischen Jets waren klar in syrisches Hoheitsgebiet eingedrungen, 1 km von der Küste weg. Selbst die Absturzstelle – 9km weiter – liegt in syrischem Hoheitsgebiet. Dort hat man dann auch die Piloten auf dem Meeresgrund gefunden. Die Verletzung syrischen Luftraums hatte der türkische Präsident Abdullah Gül ggü. der Nachrichtenagentur Anatolia ja auch eingeräumt (Zitat: “Passiert öfters ohne böse Absicht, weil Jets so schnell fliegen”, na sicher, deswegen landen Jets auch immer 20km neben der Landebahn, kennt man ja!), bevor dann die NATO-Sprachregelung griff.


neousin sagt:
jetzt bloß die nerven bewahren, Assad..
das ist doch genau das, was die türken wollen, DIESEN EINEN GRUND, nachdem die giftgaslüge nimmer zieht..
dem Pilot mein allerherzlichstes Beileid, aber bitte, bitte, keine unüberlegte “Vergeltung”..

Wer einmal sehen will wie Erdogans Freunde, die vom Westen unterstützten "Freiheitskämpfer", mit dem Piloten umgegangen sind.
Ist aber nur was für wirklich starke Nerven

http://urs1798.wordpress.com/2013/09/17/edrdogans-freunde-unsere-nato-proxy-milizen-haben-einen-piloten-enthauptet-syrien-syria/