Posts mit dem Label Prozess werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Prozess werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 6. April 2016

hart aber fair - Mo. 04.04.16 Wegschauen, kleinreden – wie gefährlich ist die rechte Gewalt?

Thema: NSU-Morde



Wegschauen, kleinreden
wie gefährlich ist die rechte Gewalt?

hart aber fair - Mo. 04.04.2016, 21.50 Uhr
Zehn Morde, zwei Bombenanschläge, 15 Raubüberfälle. Angeklagt: Beate Zschäpe und vier andere. Die Frage: was haben sie gewusst, was haben sie getan, um die blutigen Verbrechen des NSU ("Nationalsozialistischer Untergrund") geschehen zu lassen. Je länger der Prozess dauert, umso beklemmender sind die Einblicke in deutsche Abgründe der Nachwendezeit. Es geht auch um das Versagen der Ermittler, um mögliche Helfershelfer der braunen Szene, um die Frage, wie möglich war, was lange für unmöglich gehalten wurde: mörderischer Rechtsterrorismus, mitten in Deutschland, über Jahre unerkannt.

Fotos: Screenshots bzw. ARD
Zu Gast:
  • Meral Sahin, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Keupstraße e.V.
  • Günther Beckstein, CSU Ehem. Bayerischer Innenminister (1993-2007)
  • Thomas Mücke, Gründer des Vereins „Violence Prevention Network“; Diplom-Pädagoge und Diplom-Politologe
  • Annette Ramelsberger, Gerichtsreporterin „Süddeutsche Zeitung“
  • Thomas Bliwier, Fachanwalt für Strafrecht; vertritt die Familie des NSU-Opfers Halit Yozgat

  • Seite der Sendung (hier)

    Einige Kommentare

    Anne Heinemann
    Gegen rechts sein und die Nazi-Keule immer schön hoch halten, jede Schmiererei als rechte Straftat zählen, rechte Gewalt immer mehr aufpolieren und in den Fokus rücken, ist nichts anderes als ein Business. Soeben wurden die Steuergelder für den Kampf gegen rechts verdoppelt auf 100 Millionen Euro im Jahr. Hiervon werden Unmengen Pöstchen geschaffen und bezahlt auf Kosten des dummen Michel. Diese sprudelnde Geldquelle wird freilich keiner aufgeben, darum werden immer mehr rechtsextreme Taten herbei geredet und die Statistiken aufpoliert. Für Gewalt der Antifa zahlt ebenfalls der Steuerzahler, lässt sich alles im Netz finden. Es geht nicht um politische Strömungen, es geht um das Abgreifen der Steuermillionen für eine angebliche Eindämmung scheinbarer rechter Gewalt. Genauso verhält es sich mit der Asylindustrie. Es geht nicht um die Menschen, sondern um das Geld, das man mit ihnen unter pseudomoralischen Aspekten verdienen kann. Einfach mal darüber nachdenken.

    G. Arnika
    Was für ein eigenartiges einseitiges Thema in dieser Zeit. Wenn Sie gerade heute in die Sächs. Zeitung schauen, zeigt der Bericht, dass es erheblich mehr linke Verbrechen in Sachsen gibt als rechte. Wenn in Sachsen, besonders in der Hochburg der Antifa Leipzig, Autos brennen, Bahnanlagen demoliert werden und das Leben hunderter Fahrgäste gefährdet wird, Wohnungen von Politikern angegriffen und Polizisten schwer verletzt werden, sind es immer die Kampfgruppen der Linken. Mir ist bis heute kein Prozess bekannt, wo diese Leute hinter Gittern gebracht wurden. Der Staat ist eindeutig auf dem linken Auge blind. Schon Ihre Sendung, Herr Plasberg, zeigt das wieder. Warum machen Sie keine Sendung zu den Wohnungseinbrüchen durch ausländische Banden? Was wollen Sie mit solch einseitiger Sichtweise erreichen. Sowohl der linken als auch der rechten Gewalt muss der Staat entgegentreten.

    Ludwig Fender
    Der NSU-Fall zeigt für mich eindeutig auf, dass der Verfassungsschutz gemeinsame Sache mit der "Rechten" gemacht hat, und vielleicht sogar noch macht. Jeder, der eins und eins zusammen zählen kann, wird das erkennen. Nur trauen es sich die wenigsten, es auszusprechen. Weil es unfassbar ist.

    Eduard Kessler
    Als hier in der Nähe ein geplantes, noch unbewohntes Asylantenheim abbrannte, fühlte ich mich nicht bedroht. Die Feuerwehr löschte professionell das Feuer wie jedes brennende Haus auch. Bedroht fühlte ich mich aber am Folgetag, als eine Linksaktivisten-Demo lärmend durch unsere Straße zog und mich als "Faschistenschwein" beschimpfte, weil ich im Vorgarten - in Erinnerung an die Fußball-WM - eine Deutschlandflagge hängen habe.

    anonym
    Warum nur will Frau Merkel unser Deutschland VERÄNDERN? Das Land ist mittlerweile mit ihrer Politik schon auf dem Weg dazu. Ich jedenfalls will keine Veränderung bis auf alle unliebsamen Ausländer, die müssen gehen; die wohl Integrierten dürfen bleiben. Aber Kopftuchfrauen, die ihre islamische Gesinnung aufreizend nur zur Schau tragen wollen, so nach dem Motto, jetzt erst recht, dürfen keine Sympathie erwarten.

    Reinhold Lukowicz
    Das die Rechten solch einen Zulauf haben liegt an der Politikverdrossenheit. Kurz vor Wahlen erinnern sich Politiker daran, was die Menschen benötigen. Nach den Wahlen ist wieder alles vergessen. Um den Politikern einen Denkzettel zu verpassen gibt es für viele nur noch entweder gar nicht wählen oder rechts. Das die Rechten so einen Zulauf haben dafür sorgen Politiker die alles klein oder schön reden. Ich befürchte das der Zulauf noch größer wird, wenn nicht im Sinne der Bürger gehandelt wird. Warum fühlen sich wohl viele nicht für ernst genommen und bewaffnen sich ? Das liegt an der Politik!

    Barracuda
    Linke Gewaltäter gehen mit staatlicher Untersützung auf demokratische Parteien los. Davon höre ich selten was in unseren Qualitätsmedien. Leipzig oder Jena lassen grüßen. Wenn eine Frau Roth oder andere Spitzenpolitiker der Grünen vor Bannern des schwarzen Blocks herlaufen auf denen steht "Deutschland verrecke oder "Bomberharris machs nochmal". Da braucht sich niemand zu wundern wenn viele in die rechte Ecke gehen.

    Kai Blume
    Merkel hat sich kritisch über diese Erdogan Satire geäußert. Hat auch in der Türkei Abbitte getan, vermutlich sich im Namen von uns Deutschen dort entschuldigt. Viele Bürger wollen aber nicht mehr, eine Merkel die in unseren Namen spricht. Uns Bürgern trennt immer mehr zu Merkel. Ich weiß nicht was mich mit der Merkel noch verbinden soll. Merkel will in Deutschland ihr Volk haben. Das sind aber nicht mehr wir Deutschen, sondern Merkels islamischen Brüder, die genau zu Merkels Deutschland passen. Sorry Frau Merkel, dann rutscht Deutschland auf das dritte Welt Niveau. An vielen Stunden am Tag wird dann Richtung Mekka gebetet. Für Arbeit ist dann keine Zeit mehr. Merkel verbindet mehr mit den Grünen als mit den Christen in Deutschland. Die nächste Partei die nach der FDP abserviert wird ist die SPD. Nur diese SPD hat es noch nicht mitbekommen. Wird NDR, ARD, ZDF bald zensiert, so wie in der Türkei und Polen? Das ist doch rechts!

    Alle Kommentare gibt es hier

    Montag, 2. November 2015

    Stuttgart 21 - Opfer verklagen das Land Baden Württemberg

    Thema: Stuttgart 21

    Stuttgart 21 Protest:
    Opfer verklagen das Land wegen Polizeigewalt

    Einer der Stuttgart 21-Protestteilnehmer erblindete fast wegen dem brutalen Vorgehen der Polizisten. Über den Zwischenfall sagte er: "Es war ein Verbrechen."

    Die Vorkommnisse während der Demonstration gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 in 2010 hinterließen bei mehreren Protestteilnehmern tiefe Spuren. Über 100 verletzte Demonstranten gab es an diesem "Schwarzen Donnerstag". Sie alle fielen der Polizeigewalt zum Opfer. Sieben der Betroffenen klagen nun gegen das Land Baden-Württemberg als Dienstherr der Polizei, berichtet "Focus-Online". Sie fordern Schadenersatz.

    Wenn das Verwaltungsgericht die Rechtmäßigkeit des Einsatzes vom 30. September 2010 für überzogen und rechtswidrig betrachtet, steigen die Chancen der Kläger auf Schmerzensgeld. Das Land beantragte, die Klagen abzuweisen.

    Der Prozess läuft seit Mittwoch. Eine Entscheidung soll Ende November vorliegen.

    "Es war ein Verbrechen"

    An diesem "Schwarzen Donnerstag" im September 2010 versammelten sich tausende Demonstranten auf der Baustelle des Tiefbahnhofs Stuttgart 21. Sie wollten das Fällen von Bäumen verhindern. Die Polizei ordnete eine Räumung der Versammlung an. Als diese misslang, ordnete der damalige Polizeichef und Einsatzleiter Siegfried Stumpf den sogenannten unmittelbaren Zwang an, womit der Einsatz von Pfefferspray, Wasserwerfern und Schlagstöcken freigegeben war, so "Focus".

    Einer der Kläger Dietrich Wagner erblindetet damals fast. Heftige Druckstöße aus einem Wasserwerfer prallten gegen seinen Kopf sodass er aus den Augen blutete. Die erlebten Szenen schilderte er dem Gericht als "wie aus einem Bürgerkrieg" im Schlossgarten. "Es war ein Verbrechen."

    Die zentrale Frage für das Verwaltungsgericht ist es nun, ob der Protest im Schlossgarten eine Versammlung war, die grundgesetzlich geschützt gewesen wäre, und ob der Einsatz am 30. September 2010 verhältnismäßig war. (so)

    Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de

    Dienstag, 23. September 2014

    MH17: Angehörige deutscher Opfer verklagen Regierung der Ukraine wegen Totschlags

    Thema: MH17
    Totschlag durch Unterlassen

    Die Ukraine wird von den Hinterbliebenen der Opfer des abgeschossenen Flugzeugs MH17 verklagt: Die Ukraine sei nach internationalem Recht für die Sicherheit verantwortlich gewesen und hätte diese entweder garantieren oder aber den Luftraum sperren müssen. Die ukrainische Regierung sei des Totschlags durch Unterlassen schuldig und habe eine Menschenrechtsverletzung begangen.

    Die Angehörigen der deutschen Opfer des abgeschossenen malaysischen Verkehrsflugzeuges wollen die Ukraine vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagen. Rechtsanwalt Elmar Giemulla, der drei deutsche Opferfamilien vertritt, sagte der Bild am Sonntag, nach internationalem Recht sei jeder Staat für den Luftraum über seinem Staatsgebiet verantwortlich, wenn er ihn für Durchflüge öffnet. Könne ein Staat die Sicherheit nicht gewährleisten, müsse er seinen Luftraum sperren. Dies sei nicht geschehen, sagte der Professor für Luftfahrtrecht. Damit habe der ukrainische Staat in Kauf genommen, dass das Leben Hunderter von unschuldigen Menschen “vernichtet worden ist”.

    Giemulla stuft dies als Menschenrechtsverletzung ein. Daher werde er in etwa zwei Wochen für die deutschen Hinterbliebenen Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen die Regierung der Ukraine und Präsident Petro Poroschenko wegen Totschlags durch Unterlassen in 298 Fällen einreichen. Er wolle dabei Schmerzensgeldforderungen von mindestens einer Million Euro pro Opfer durchsetzen, berichtete die Zeitung weiter. Bislang hat Malaysia Airlines den Hinterbliebenen 5000 Dollar gezahlt.

    Die Untersuchungen der Absturzursache laufen schleppend: Der offizielle Bericht der Niederländer stellte allerdings fest, dass die Maschine abgeschossen wurde. Das dürfte eine wichtige Grundlage für die Klage darstellen. Den genauen Hergang kennen nur die Geheimdienste: Die Bundesregierung hat ihre diesbezüglichen Informationen als geheime Verschlusssache eingestuft und verweigert die Herausgabe von Details aus Gründen der internationalen Sicherheit.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Kommentare

    Stephan Schäfer sagt:
    "Die Bundesregierung hat ihre diesbezüglichen Informationen als geheime Verschlusssache eingestuft und verweigert die Herausgabe von Details aus Gründen der internationalen Sicherheit.
    Was wäre, wenn der Abschlussbericht eindeutige Beweise fuer die Schuld Russlands oder der “Rebellen” gehabt haette?

    Power sagt:
    Es ist schon bezeichnend, dass gerade die Angehörigen der Opfer auf die Schuld der ukrainischen Regierung hinweisen müssen.
    Jeder Mensch, der seine Sinne noch ein bisschen beinander hat muss zu dem Schluss gelangen, dass die Ukraine die volle Verantwortung zu tragen hat, da der Luftraum für den zivilen Luftverkehr nicht geschlossen war. Es wurden bis zum Unglückstag 20+ Maschinen vom Himmel geholt.
    Das wäre die Aufgabe der Medien von Anfang an gewesen darauf hinzuweisen, aber uns wollten die von Anfang an erzählen dass die Separatisten oder sogar Putin höchstpersönlich verantwortlich seien. Bei dieser Klage sieht man, wie es um den deutschen Journalismus bestellt ist – es ist eine SCHANDE!

    bluesbower sagt:
    Wer sagt denn, dass die sog. Übergangsregierung nicht sogar direkt am Abschuss von MH 17 beteiligt war. Bisher werden die Untersuchungsergebnisse vom Westen unter Verschluss gehalten.
    Ein russisches Gutachten spricht davon, dass MH 17 durch den Beschuss von Bordkanonen eines Kampfjets zum Absturz gebracht werden konnte. Ob dieses Untersuchungsergebnis Propaganda ist oder sachlich richtig, kann man nicht beurteilen.
    Da der Westen um die Absturzursachen eine Mauer des Schweigen aufbaut, muss man annehmen, dass es etwas zu verbergen gibt.

    Detlev G. Pinkus sagt:
    Dass das Flugzeug des Fluges MH17 abgeschossen wurde, darueber besteht kein Zweifel. Russland war das nicht und ebenfalls auch nicht die Seperatisten, sonst hätte nämlich Angela Merkel sofort diese Kunde verbreitet. Stattdessen stuft man das einfach als geheim ein.
    Das ist die Ukrainische Luftwaffe in Zusammenarbeit mit dem CIA gewesen.
    Da bin ich gespannt was bei der Klage heraus kommt.

    heide sagt:
    30 Millionen zur Aufklärung:
    Die Detektei Wifka will folgendes wissen:
    - Wer hat am 17. Juli das Flugzeug MH17 abgeschossen?
    - Wer hat den Abschuss angeordnet?
    - Wer deckt die Tat? (auch wenn es sich um einen politisch, wirtschaftlich, militärisch versehentlichen Abschuss gehandelt haben sollte)
    - Wer kann Details zu den Umständen nennen, die zum Abschuss führten?
    - Wer war am Abschuss direkt beteiligt?
    - Was ist aus den Menschen geworden, die am Abschuss beteiligt waren? Was wurde aus der Tatwaffe?
    - Wer kann die Person(en) benennen, die den Abschuss freigegeben haben?
    http://www.wifka.de/wer-hat-mh17-abgeschossen-30-000-00000-mio-dollar-belohnung-fuer-hinweise-auf-die-taeter.html


    Donnerstag, 14. August 2014

    Gericht spricht Gustl Mollath frei und er erhält eine Entschädigung

    Thema: Recht in Deutschland
    T-Online
    Kein Freispruch "ohne Wenn und Aber"

    14.08.2014, 10:49 Uhr | dpa, t-online.de Der jahrelang gegen seinen Willen in der Psychiatrie festgehaltene Gustl Mollath ist vom Landgericht Regensburg freigesprochen worden. Zusätzlich erhält der 57-Jährige wegen der mehr als sieben Jahre dauernden Unterbringung eine finanzielle Entschädigung.

    Dennoch war es für Mollath ein Freispruch zweiter Klasse: Das Gericht sprach ihn teilweise schuldig. Man sei nämlich davon überzeugt, so die Richter, dass der Angeklagte seine Ehefrau im August 2001 geschlagen, getreten, gewürgt und ihr in den Unterarm gebissen habe.

    Zur Tatzeit möglicherweise schuldunfähig

    Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass er zur Tatzeit aus psychischen Gründen schuldunfähig gewesen sei, weshalb er nach dem Grundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten" bei diesem Tatvorwurf freizusprechen sei. Mollath selbst und sein Anwalt hatten dagegen einen Freispruch "ohne Wenn und Aber" angestrebt.

    Das Gericht sprach Mollath außerdem wegen der Anklagepunkte der Freiheitsberaubung und des Zerstechens dutzender Autoreifen frei: Hier sei es nicht möglich gewesen, die Taten nachzuweisen.

    Staatsanwalt trotz Freispruchs erfolgreich

    Dass es einen Freispruch für Mollath geben würde, hatte bereits festgestanden, weil er im ersten Verfahren wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen worden war und ein Angeklagter im Wiederaufnahmeverfahren nicht schlechter gestellt werden darf.

    Mit Spannung war aber erwartet worden, ob das Gericht ihn wegen der Körperverletzung seiner Ex-Frau für schuldig erklärt. Dies hatte die Staatsanwaltschaft gefordert. Die Einschätzung des Gerichts, dass Mollath ein Gewalttäter ist, stellt definitiv einen Erfolg für die Ankläger dar.

    Das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte ihn 2006 von den Vorwürfen wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen, ihn aber in die Psychiatrie eingewiesen. Der Fall löste eine Debatte über die Unterbringung in psychiatrischen Kliniken aus.


    Kommentare aus dem T-Online-Forum

    hpklimbim
    Der Fall hat in mehrfacher Hinsicht Symbolwert für dieses Land - beschreibt er doch Zustände in einer Bananenrepublik. Und die amtlich gewillkürte Wertlosigkeit des einzelnen Bürgers. Und wer garantiert für das gleiche Strafmaß für die Täter?

    Hans3934
    glückwunsch gustl, jetzt kauf dir die politiker der csu den du deine wegsperrung verdankst

    umyvadlo
    ich denke ihm hätte es besser gefallen das seine Peiniger samt Merk bestraft werden. die Entschädigung wiegt sein Leid nicht auf 20€ am Tag ist sowieso ein Hohn und Spott

    Tiro
    auch in totalitären staaten werden unliebsamme personen in die psychiatrie gesteckt....hier spielte sogar vom finanzamt bis zur bayrischen justizministerin alles mit...

    juergen_goetz
    Ich empfinde dieses Urteil als lange ausstehende Gerechtigkeit und freue mich sehr für Gustl Mollath. Gespannt bin ich, ob nun den verursachenden Personen in Politik, Banken, Gerichten und Medizin auch ihre gerechte Strafe widerfährt. Wohl eher nicht....

    moselaner2541
    Ich würde mir mehr solche Freisprüche wünschen, bei denen Personen gezielt fertig gemacht werden sollen. Ich wünsche mir aber vor allem solch mutige Richter, die sich nicht verleiten lassen, auf Grund von Gutachten und dubiösen Zeugen Urteile zu fällen.

    ehemals-betroffener
    und wann tritt die frühere csu-justizministerin merk endlich ihre verdiente strafe in der psycho an?? nach deren aussagen im november letzten jahres bestand KEINERLEI grund, den fall mollath neu zu verhandeln - hätte sie gesagt den fall "amigos" wäre die richtung klar gewesen - aber könig horst hat dieses weiberl ja nach brüssel entsorgt damit die hier nicht mehr präsent ist

    nowhereman
    Wie kommen hier einige dazu Herrn Mollath "schuldig" zu sprechen? Ich kenne den Herrn nicht persönlich und kann und werde mir kein Urteil über seine Person erlauben. Was aber danach geschah mit Verwicklungen bis in die Politik durch Wegsperren eines Unbequemen ist einer der grössten Skandale in dieser unseren Bananen-Republik- und nur das ist Fakt

    diagnosticoreal
    Wie hätte es zu einem Freispruch erster Klasse kommen können? Es ist schon ein Wunder dass es zu einem zweiter Klasse gekommen ist. Ohne Druck der Öffentlichkeit wäre selbst dieses Urteil nicht zustande gekommen. Wie kann ein Richter einem Kollegen in das Zeugnis schreiben, dass er seine Arbeit nicht gemacht hat, gar beeinflusst worden ist oder schlimmeres. Siehe das Verhalten des damaligen Justizministeriums und das zögerliche Verhalten der danach zuständigen Justizministerin.

    8tung
    Es ist mehr als bezeichnend, dass sich die "Geschädigte" auch in diesem Verfahren nicht äußern wollte. Wer seine - angeblich - schweren Verletzungen erst dann zur Anzeige bringt, wenn es einem nutzen könnte, der hat wohl mehr zu verbergen als zu offenbaren. Und wenn Gutachter mittels Ferndiagnosen auf Zuruf ein Gutachten erstellen, dass jemand vielleicht zeitlebens in der Psychiatrie verschwinden lässt, dann ist ein Freispruch zweiter Klasse und eine Entschädigung wohl kaum als angemessen oder gerecht einzustufen.


    Freitag, 11. Oktober 2013

    Gladio: Pofalla räumt deutsche Beteiligung an NATO-Geheimarmee ein

    Thema: Terror und Politik

    Die Truppe fürs Grobe

    Aus einem Schreiben von Kanzleramts-Minister Roland Pofalla geht hervor, dass der deutsche Geheimdienst an sechs Operationen der NATO-Geheimarmee „Gladio“ beteiligt gewesen ist. Der Geheimorganisation werden mehrere Bombenanschläge und politische Morde vorgeworfen. Details wollte Profalla nicht enthüllen: Es handle sich um eine geheime Verschluss-Sache.


    Jedem seine Armee: Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (Bundeswehr) und Ronald Profalla (Gladio). (Foto: dpa)
    Der Chef des Bundeskanzleramts, Roland Pofalla, gesteht, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) an sechs Operationen der NATO-Geheimarmee „Gladio“ teilgenommen habe.

    Das geht aus einem Schreiben Pofallas an die Verteidigung im aktuellen Luxemburger „Bombenleger-Prozess“ hervor. Das Antwortschreiben war als geheime Verschlusssache eingestuft worden. Das Luxemburger Wort schreibt, dass die deutschen Geheimdienste bereit waren, ihre Unterlagen zu deklassifizieren.

     Darin steht unter anderem:
      Deutsche Dokumente befassen sich mit der Anschaffung von „Harpoon“-Funkgeräten durch den SREL deren Bezahlung über eine „Einziehungsstelle für Ausgleichsforderungen“ in Köln geregelt wurde. Zur Erklärung: AEG-Telefunken stellte diese Datenfunkgeräte für das „Allied Clandestine Comittee“ her, unter deren Schirmherrschaft alle europäischen Stay-Behind-Netzwerke funktionierten.
    Zuvor hatte die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke eine Kleine Anfrage im Bundestag gestellt. Inhalt der Anfrage war die Aufdeckung der Tätigkeiten von Gladio. Ein Zeuge hatte im „Bombenleger-Prozess“ den BND im Rahmen seiner Aussage schwer belastet. So soll sich der BND an mehreren Bombenanschlägen in Europa beteiligt haben. Der deutsche Geheimdienst sei auch für das Attentat auf das Münchner Oktoberfest im Jahr 1980 verantwortlich.

    Doch eine vollständige Aufklärung der Aktivitäten des Gladio-Netzwerks ist offenbar nicht zu erwarten. Denn Pofalla schreibt in seinem Geheimbrief, dass das Informationsinteresse des Parlaments nach „konkreter Abwägung der betroffenen Belange hinter die berechtigten Geheimhaltungsinteressen“ zurücktrete.

    „Gladio“ ist eine paramilitärische Geheimarmee. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegen eine mögliche Sowjet-Invasion Westeuropas gegründet. Ihr Personal wurde aus rechtsradikalen Kreisen in Deutschland, Griechenland, Italien, Belgien, Spanien, Luxemburg, Österreich und der Türkei rekrutiert. Der NATO-Geheimarmee werden zahlreiche Bombenanschläge, Morde und weitere Terrorakte angelastet.

    Ob und wieviel Steuergeld für diese patriotischen Tätigkeiten verschwendet wurde, ist noch unbekannt.

    Verschluss-Sache eben.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Kommentare

    Ein Schweizer sagt:

    Die “Operation Gladio” ist der beste Beweis, dass während 40 Jahren (1950-1990), Nato-Staaten sogenannte “False-Flag Terroranschläge” gegen die eigene Bevölkerung durchgeführt haben um politische Ziele zu erreichen.

    Der Bombenanschlag in Italien in den 80er Jahren im Hauptbahnhof von Bologna, wurde vom italienischen Militärgeheimdienst SISMI durchgeführt, um danach die Schuld den “Roten Brigaden” in die Schuhe zu schieben.

    In der Bundesrepublik verhält es sich ähnlich mit der RAF. Ich denke hier vor allem an den Auftragsmord am Banker Alfred Herrhausen von der Deutschen Bank und an das Münchner Oktoberfest. Auch hier waren ganz andere Kräfte am Werk, als dies in der Öffentlichkeit propagiert wird.

    Man nennt diese Vorgehensweise “Strategie der Spannung”.

    Man ist in der Spitzenpolitik erst dann ein “Global Player”, wenn man die eigenen Landsleute umbringt.


    Wolfgang R. Grunwald sagt:

    Kapitalverbrechen organisieren

    Unterwanderung von nationalen Gruppen – durch den „Staatsschutz“.
    Anstiften und Durchführen von Straftaten in der BRD und Europa.

    Der sog. „Staatsschutz“ bzw. ausländische Geheimdienste plazieren seit Jahrzehnten in nationalen Kreisen der BRD und in Europa Straftäter – und organisieren Kapitalverbrechen, um Beweise zu produzieren, die sich für die Diffamierung nationalen und anti-globalistischen Gedankengutes eignen.

    Dann kann man wunderbare Überschriften lesen wie „Das Sterben endet nicht“
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13685389.html

    Das ist wieder eine Art Erinnerungskultur, um die Deutschen in einem Schuldgefühl baden zu lassen – eine Art perpetuum culpae.

    Gleichzeitig sollen mögliche Grundfragen psychologisch verunmöglicht werden:

    – Wem nutzte die Aktion? Cui bono?
    – Wer waren die Hintermänner?
    – Was waren ihre Ziele?

    Mögliche Kritik an der Politik der Block-Parteien wird so abgewürgt.
    Das Bundesverfassungsgericht sah sich übrigens 2003 veranlasst, den Antrag von Bundestag, Bundesrat und Regierung zum Verbot der NPD abzuschmettern. Die angeführten „Beweise“ d.h. die nationalen Deutschen zu Last gelegten Verbrechen hatten die „Staatsdiener“ selbst begangen.<

    Auszug aus: „Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie“. http://www.gehirnwaesche.info


    DirtyDickDaddy sagt:

    … und am Ende kommt man zu dem Schluss, dass alle Terroranschläge von Organisationen verschiedenster Regierungen gesteuert oder selbst ausgeführt werden, welche wiederum alle zusammenarbeiten.

    Ich kann gut verstehen, dass der Großteil der Menschheit die Augen vor der Realität verschließt. Immerhin ist die Realität so ernüchternd und grausam, dass man sie nur schwer ertragen kann.

    Sie geben uns Nahrung und Obdach. Unser Leben ist der Preis dafür.