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Donnerstag, 29. November 2018

Geheimanklage gegen Assange - Schattenarmee bei der Bundeswehr?


Thema: ExoMagazin-TV

Schattenarmee - Geheimanklage gegen Assange
UFOs | Das 3. Jahrtausend #14


ExoMagazinTV
Am 22.11.2018 veröffentlicht

Eine unglaubliche Verschwörung kommt ans Licht: Existieren geheime, Gladio-ähnliche Strukturen in der Bundeswehr? Die Parallelen zu früheren Stay-Behind-Organisationen sind jedenfalls frappierend. Auch die Verschwörungs-"Theorie" des Wikileaks-Gründers Julian Assange erweist sich plötzlich als Verschwörungs-"Praxis": Wie er bereits bei seiner Flucht in die ekuadorianische Botschaft vermutet hatte, liegt bei den Amerikanern längst eine geheime Anklage gegen ihn in der Schublade - wegen Spionage. Blöd nur, dass sie jetzt versehentlich bekannt wurde. Außerdem: Eine Umfrage in der deutschen Bevölkerung offenbart gar schröööckliche Defizite in der Lenkung der öffentlichen Meinung - Die Deutschen haben weit mehr Angst vor den USA als vor Russland. Was ist da schief gelaufen? Über all dies und mehr berichten die Journalisten Robert Fleischer und Dirk Pohlmann in der neuesten Ausgabe #14 des Dritten Jahrtausends!
(WICHTIG: Eine komplette Linkliste zur Sendung findet sich unter
 http://exomagazin.tv/schattenarmee-ge...)

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Kategorie Nachrichten & Politik

Montag, 9. Juli 2018

Die Manipulation der Wikipedia durch Geheimdienste

Thema: Wikipedia

Wikipedia - Geschichten aus Wikihausen #07:
"Gladio: US Field-Manual 30-31 B"



Gruppe42
Am 27.06.2018 veröffentlicht

Groteske postfaktische Inhalte aus der Wikipedia präsentiert von Dirk Pohlmann und Markus Fiedler

Inhalt: Im Artikel Gladio und im Artikel "Stay Behind Organisation" wird die Echtheit des wichtigen Dokumentes "Field-Manual 30-31b" bezweifelt und alle, die die Echtheit bestätigen lächerlich gemacht, u.a. auch Daniele Ganser. Vorangetrieben wird dies maßgeblich z.B. von Kopilot, der hier wichtige Passagen des ehemals guten Artikels "Gladio" gelöscht bzw. verändert hat. Dirk Pohlmann geht der Frage nach, ob das "Field-Manual 30-31b" echt ist oder nicht. "Gladio" ist also ein weiteres Beispiel für einen manipulierten Wikipediaartikel aus dem Bereich Politik und Geopolitik. Schauen Sie die ganze Serie "Geschichten aus Wkihausen", in der wir in jeder Folge eine weitere groteske Episode aus der Wikipedia enthüllen.

Kommentare

bonzaich
Ich schaue gerade eine doku über den Vietnamkrieg. Da dachte ich, schauste mal auf Wiki nach... bei dem Eintrag über den Golf von Tonkin Zwischenfall, ist auch der Herr Kopilot dabei.
Danke für eure wertvolle Arbeit!

Bernd Welke
Ich hatte in Dirk Pohlmanns Wikipedia-Artikel eingetragen, dass er in Geschichten aus Wikihausen über angebliche Manipulationen durch Kopilot und Felix berichtet.
Ich hatte extra angeblich geschrieben um neutral zu sein. Nach einer Minute war die Änderung abgelehnt mit der Begründung, dass mein Eintrag schädlich für Wikipedia sei :-)

Bernd Welke
Zirkelschlüsse in Wikipedia: 1) Jemand trägt eine Behauptung ohne Beleg in Wikipedia ein. 2) Eine Zeischrift behauptet das Gleiche mit Wikipedia als Beleg.
3) Dann wird der Wikipedia-Eintrag, da ohne Beleg, gelöscht und sofort wieder eingetragen mit der Zeitschrift als Beleg.
Man kann also mit Wikipedia Belege für falsche Behauptungen erzeugen.

lichterdenker
ich hab mir gerade den artikel über regine igel angeschaut, ist das gleiche spiel: ihre bücher werden kurz besprochen, und zu jedem wird dann ein "experte" zitiert, der erklärt wie schlecht und einseitig sie recherchiert hat. stammt allerdings in dem fall nicht von kopilot, aber immerhin Phi kommt vor.

Bernd Welke
Das Problem ist meiner Meinung nach gar nicht, dass in Wikipedia-Artikeln, die Politik tangieren, Müll steht, sondern, dass Google diesen Müll immer auf Platz eins anzeigt. Google macht Wikipedia erst so relevant. Es wäre, glaube ich, einfacher auf Google einzuwirken statt auf die Wikipedia selber.


Freitag, 18. August 2017

Die geheimen Armeen der NATO - Operation Gladio

Thema: Gladio

Die geheimen Armeen der NATO
(Doku) Operation Gladio


Von den späten 1960er bis in die 1980er-Jahre erschütterte Europa eine Welle brutaler Terroranschläge, darunter auch das Oktoberfestattentat 1980 in München. Hunderte unschuldiger Zivilisten starben. Damals glaubte man, diese Anschläge seien das Werk von Extremisten, doch 30 Jahre später scheint es, als stecke eine andere, noch beunruhigendere Geschichte dahinter: Eine paramilitärische Geheimorganisation der NATO mit dem Decknamen 'Gladio' soll der Auslöser der Anschläge gewesen sein. Mit dem Projekt 'Strategie der Spannung' wollte man einen politischen Linksruck Europas verhindern.

Kategorie Nachrichten & Politik
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Sonntag, 5. Oktober 2014

Gladio: Die Geheimen Naziarmeen in Europa

Thema: Naziarmee

GLADIO:
Die Geheimen Naziarmeen in Europa (25.9.14)



Veröffentlicht am 25.09.2014

Nazis die in der Ukraine im Auftrag von CIA, NATO und EU einen Putsch auf dem Maidan inszenierten, ist das etwas neues? Nein, dass dies ein altes und bewährtes Verfahren der westlichen Geheimdienste und der NATO ist, darauf gibt diese TV Dokumentation, von 2010 vom SWR, eine ausführlich Antwort.
Und die Dokumentation zeigt auf, dass wir in Mitteleuropa und Deutschland ganz konkret von diesen Machenschaften betroffen sind, sowohl als Täter wie auch als Opfer.

Quellen:
TV Dokumentation vom SWR 2010
Erstausstrahlung in ARTE 16.2.2011:

https://www.youtube.com/watch?v=HtUoP...

Antwort der Bundesregierung zu Gladio 3.3.2014:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/1...
http://deutsche-wirtschafts-nachricht...

Die in diesem YT Videos angesprochenen Videos von uns:
https://www.youtube.com/watch?v=I61tb...
https://www.youtube.com/watch?v=juw4E...

Einige weiterführende Links dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio
http://de.verschwoerungstheorien.wiki...
http://www.3sat.de/page/?source=/ard/...
http://www.voltairenet.org/article182...
https://www.youtube.com/watch?feature...
https://www.youtube.com/watch?feature... (bei 9 min30sek., Gladio bei Markus Lanz)
https://www.youtube.com/watch?feature... (bei Frontal21 ZDF)
http://www.sueddeutsche.de/politik/ns... (NSU Untersuchungsausschuss)



Übrige Bilder und Videos etc. von Privat oder im YT-Video gekennzeichnet.

Musik von YT: Cataclysmic Molten Core, Pachabelly

Achtung: Im Internet findet bereits, wie in den Mainstream Medien, eine Zensur statt! Mit obskurer Hilfe von vermeintlichem Jugendschutz, Video-, Bild- und Ton-Urheberschutz wird versucht Seiten, Kanäle und Videos zu sperren, die sich mit der Ukraine-Krise befassen.

Daher ist es notwendig, dieses Video herunter zu laden, auf die eigene Festplatte, um es gegebenenfalls wieder hoch laden zu können. Oder es gleich zu kopieren und anderweitig hoch zu laden. Habe das Recht dazu, im Anhang des Videos, freigegeben.

Kategorie: Nachrichten & Politik
Lizenz: Standard-YouTube-Lizenz

Danke Klaus für den Link

Samstag, 2. August 2014

Nato-Experte: USA wollen militärische Kontrolle der Ukraine

Thema: Nato

In der Ukraine geht es nach Ansicht des Nato-Experten Daniele Ganser um den nächsten Schritt der Nato-Erweiterung. Deutschland müsse mitziehen, weil die Amerikaner den Oberbefehl haben und verhindern wollen, dass eine neue Achse Moskau-Berlin entsteht. Die USA spielen zu diesem Zweck die EU-Staaten gegeneinander aus - um sie weiter kontrollieren zu können.

Die Nato ist das größte und einflussreichste Militärbündnis aller Zeiten. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten sprachen mit dem Historiker und Nato-Experten Daniele Ganser über die Struktur der Nato, Deutschlands Rolle in der Organisation, ihren Einfluss in der EU und ihre Rolle im Ukraine-Konflikt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
Der Däne Rasmussen tritt bald als Nato-Generalsekretär ab. Sein Nachfolger wird vermutlich der Norweger Stoltenberg. Welchen Einfluss haben ihrer Meinung nach die Europäer in der Nato?

Daniele Ganser: Ich glaube der Einfluss der Europäer in der Nato ist klein, weil die Nato von den USA angeführt wird. Man sieht das daran, dass die Europäer immer den Generalsekretär stellen dürfen und dieser tritt sehr viel in den Medien in Europa auf. Darum hat man das Gefühl, der Generalsekretär ist die wichtigste Person der Nato. Das stimmt aber nicht! Eine sehr viel einflussreichere Person in der Nato ist der SACEUR (Supreme Allied Commander Europe) und das ist immer ein amerikanischer General. Dieses militärische Kommando ist noch weit mächtiger als das öffentliche Amt des Generalsekretärs. Der ehemalige US-Präsident Nixon hat das einmal so formuliert: „Die Nato ist die einzige internationale Organisation, die funktioniert. Und das deshalb, weil sie eine militärische Organisation ist und die USA an der Spitze stehen.“

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Über welche Kanäle setzt die Nato ihre Interessen in der EU durch?

Daniele Ganser: Die Nato hat in allen Nato-Mitgliedsländern die Nato-Botschafter. Das sind die Botschafter, die jedes Land schickt, um informiert zu sein, was die Nato als nächstes wünscht. Die Kanäle funktionieren so, dass die Nato – und dabei vorwiegend die USA – sagt: So ist es und jetzt müsst ihr das machen. So zumindest war es bei 9/11 und dem Krieg gegen Afghanistan. Die Europäer gehorchen dann oft einfach nur. Sie haben nie gesagt: Wir müssen eine eigenständige Entwicklung machen. Eine gemeinsame EU-Außen- und Sicherheitspolitik funktioniert ja nicht richtig. Man ist immer etwas hin und her gerissen: Soll man mit den Amerikanern in den Irak ziehen? Das haben die Briten gemacht und die Franzosen nicht. Oder soll man mit den Amerikanern das OPEC-Land Libyen bombardieren? Die Franzosen haben das gemacht, die Deutschen nicht. Den USA gelingt es sehr gut, die verschiedenen Länder in Europa gegeneinander auszuspielen. Im Moment spielt man Deutschland gegen Russland aus, natürlich im amerikanischen Interesse. Das ist das alte System von „Divide et impera“ – „Teile und herrsche“. Es ist nicht das Ziel von Washington, dass die EU und Russland zusammenarbeiten und einen großen Wirtschaftsraum aufbauen, der auch noch über die größten Öl- und Gasreserven verfügt. Das wäre nicht im Interesse der USA.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Aufgrund der mangelnden Transparenz ist es schwierig herauszufinden, wie sich die Finanzierung der Nato im Detail darstellt. Dies mussten kürzlich auch niederländische Parlamentarier feststellen. Wissen Sie etwas Konkretes zur Finanzierung der Nato?

Daniele Ganser: Nein, weil die Nato tatsächliche keine transparente Organisation ist. Diese Frustration der niederländischen Parlamentarier teile ich, weil ich mich ja bemüht habe über die Nato-Geheimarmeen Informationen herauszubekommen. Man hat meine Fragen einfach ignoriert und mir nichts mitgeteilt. Manche Leute denken, die Nato sei eine demokratische und transparente Organisation. Aber das ist sie nicht. Es ist eine militärische Organisation, die stets versucht, ihre Geheimnisse zu hüten. Relevant für die Finanzierung ist letztlich das Budget des Pentagon und das umfasst etwa 700 Milliarden Dollar im Jahr oder 2 Milliarden Dollar pro Tag. Dann ist natürlich die Frage, ob hierbei ein Pentagon-Tag auch ein Nato-Tag ist oder wie man das verrechnet. Aber das sind buchhalterische Operationen und man kann das verschieden verrechnen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Welche Rolle spielt die Nato bei im Ukraine-Konflikt?

Daniele Ganser: Ich bin der Meinung, dass der Streit in der Ukraine sich im Kern um die Nato und um das Erdgas dreht. Die Nato hat seit 1990 eine Bewegung gegen Osten gemacht. Der erste Schritt war ja, dass man in Deutschland die DDR aus dem Warschauer Pakt herausgelöst hat und in die Nato aufgenommen hat. Dafür brauchte es damals das Einverständnis von Gorbatschow. Das heißt, diese Fusion von der BRD und der DDR – die sehr wertvoll ist und die ich sehr begrüße – war nur möglich, weil Russland eine Aufnahme des wiedervereinten Deutschlands in die Nato zugelassen hat. Aber die Russen haben auch gesagt, dass sie nicht möchten, dass die Nato sich weiter ausbreitet. Und Gorbatschow sagte, die Nato habe ihm das zugesichert.

Doch die Nato hat ihr Wort nicht gehalten. Es wurden Estland,Lettland und Litauen in die Nato aufgenommen, auch Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Slowenien, Tschechien und die Slowakei. Später folgten noch Albanien und Kroatien. Wenn sie es aus russischer Perspektive betrachten, dann hat die Nato ihr Wort gebrochen und nun versucht sie die fehlenden Bausteine – also die Ukraine und Georgien – auch noch in die Nato aufzunehmen und dadurch Russland zu umzingeln.

In den westlichen Medien steht immer: Die Russen sind völlig irrational und verhalten sich komisch. Aber de facto verhalten sie sich wie ein Schachspieler, der Zug um Zug hier einen Turm, dort einen Springer und dort wieder einen Bauern verliert. Die Russen fühlen sich bedrängt. Und diese Ausdehnung der Nato wird in den westlichen Medien überhaupt nicht thematisiert und auch nicht zur Kenntnis genommen. Man kann das ganz einfach kommunizieren, indem man eine Landkarte der Nato von 1990 nimmt und eine Landkarte 2014 zur Hand nimmt (Hier finden Sie eine entsprechende Karte).

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Geht es der Nato nur um die militärische Einkreisung Russlands oder hat sie es auf die Ressourcen des Landes abgesehen?

Daniele Ganser: Das ist das Gleiche. Den ersten Platz der weltweiten Erdöl-Förderung teilen sich Russland und Saudi Arabien. Die Russen produzieren etwa zehn Millionen Barrel pro Tag. Die Saudis produzieren ebenfalls rund zehn Millionen Barrel pro Tag. Russland ist das flächenmäßig größte Land der Erde und verfügt über sehr große Erdgasreserven. Der Kampf um die weltweiten Erdöl- und Erdgasreserven ist also auch der Kampf um Russland. Putin will auf keinen Fall, dass die Ukraine der Nato betritt. Aus russischer Sicht wurde der Sturz von Janukowitsch von westlichen Geheimdiensten orchestriert. Ob man das jetzt so sieht wie Putin oder nicht, spielt keine Rolle. Aber aus seiner Sicht, ist es nun legitim zu sagen: Wenn der Winter kommt, kann ich euch dann auch das Gas abstellen. Oder ich kann sagen: Ihr schuldet mir mehr Geld für das Gas. Das heißt, diese Verbindung Öl, Gas und Nato ist im Ukraine-Konflikt in Reinkultur zu beobachten.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Welche Indizen gibt es dafür, dass der Umsturz in der Ukraine von westlichen Geheimdiensten orchestriert wurde?

Daniele Ganser: Was wir bis jetzt wissen, ist: 2014 ist das Jahr, in dem Janukowitsch abgesetzt und Poroschenko installiert wurde. Das ist ein Fakt. Und wenn wir ein bisschen weiter reingehen, kommen wir auf die Feinheiten. Wann wird er abgesetzt? Er wird im Februar 2014 abgesetzt. Und nun kommen wir zum springenden Punkt, nämlich der Eskalation der Proteste durch die Scharfschützen vom Maidan. Interessant ist dabei: Die Scharfschützen – nach den Informationen, die ich habe – erschießen sowohl Demonstranten als auch Polizisten. Und das ist doch sehr ungewöhnlich. Hierbei ist durchaus denkbar, dass das eine Geheimdienst-Aktion war, die die Ukraine ins Chaos stürzen sollte. Das was wir als Indiz hierfür haben, ist das Telefonat zwischen Urmas Paet, Außenminister Estlands, und Catherine Ashton, EU-Außenbeauftragte. In dem Gespräch geht es darum, dass hinter den Scharfschützen vom Maidan nicht Janukowitsch, sondern jemand von der neuen Koalition stand. Die neue Koalition ist die Gruppe um Klitschko, Jazenjuk und Poroschenko, die nach dem Umsturz an die Macht kam.

Sollte sich herausstellen, dass Poroschenko durch Scharfschützen an die Macht gekommen ist, dann haben wir einen Regierungsputsch vor unseren Augen, ohne dass wir es begreifen. Das ging dann so schnell, dass wir wirklich zugeben müssen: Wir sind zu blöd, um das wirklich zu begreifen. Und dann könnte es sein, dass Putin weniger blöd ist und das richtig gesehen hat. Ich möchte aber nicht sagen, man soll Putin blind glauben, denn auch er hat seine Agenda.Die Frage, die wir in der Wirtschaftsgeschichte und auch in der historischen Zeitgeschichte beantworten müssen: Ist das ein Ereignis wie 1953, als der US Geheimdienst CIA und der britische Geheimdienst MI6 die Regierung Mossadegh im Iran gestürzt haben, weil sie das Öl verstaatlicht haben? Damals hat man Agenten als Terroristen verkleidet, die Anschläge verübt und so Chaos im ganzen Land ausgelöst haben. Das nennt sich „Strategie der Spannung“, also absichtlich Chaos und Spannungen erzeugen um dadurch eine Regierung zu Fall zu bringen, das funktioniert, das ist historisch belegt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Die Nato führt in den letzten Monaten verstärkt Manöver durch. Aufgrund eines Nato-Manövers fiel sogar in mehreren europäischen Staaten die Flugsicherung aus. Handelt es sich dabei nur um militärische Präsenz oder steht mehr hinter den Truppenbewegungen?

Daniele Ganser: Ich kann nur ganz allgemein sagen, dass sowohl auf Seiten Russlands als auch auf Seiten der Nato die militärische Präsenz erhöht wird. Doch entgegen der Meinung vieler Kommentatoren, denke ich, wir befinden uns nicht kurz vor dem Dritten Weltkrieg wie zu Zeiten der Kuba-Krise 1962. Doch wir befinden uns in einem Moment des tiefen Misstrauens. Moskau und Washington misstrauen sich sehr und Berlin ist dazwischen gefangen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: In Deutschland befinden sich mehrere zentrale Nato-Stützpunkte, darunter die US-Airbase Ramstein und die AFRICOM-Zentrale in Stuttgart. Welche Rolle spielt Deutschland derzeit und künftig in der Strategie der Nato?

Daniele Ganser: Deutschland ist in der Nato ein Juniorpartner, weil die USA die Nato anführen. Aus Sicht der USA ist Deutschland besetztes Land. Das schmerzt natürlich, wenn man das so liest als deutscher Leser, ist aber trotzdem die derzeitige Situation. Sie haben amerikanische Stützpunkte in Deutschland und das Handy von Kanzlerin Merkel wird vom US-Militärgeheimdienst NSA abgehört. Und wenn die Amerikaner sagen: Wir gehen an den Hindukusch, dann müssen die deutschen Soldaten losziehen und Afghanen erschießen, obschon sie mit denen zuvor noch nie ein Problem hatten. Das heißt, Deutschland hat hier leider die Position des Vasallen übernommen. Und man hat Mühe in Deutschland sich aus dieser Position zu befreien.

Aus Sicht der USA, ist Deutschland ein besetztes Land. Die US-Airbase Ramstein – hier US-Offiziere bei der Feier zum 60-jährigen Bestehen – spielt bei ihren weltweiten Militär-Einsätzen eine entscheidende Rolle. (Foto: dpa)
Der Grund ist ein ganz einfacher: Die USA sind das Imperium. Ein Imperium zeichnet sich immer dadurch aus, dass es die größte Volkswirtschaft der Welt ist, gemessen am BIP. Das sind die USA. Es hat die meisten Flugzeugträger und die mächtigste Luftwaffe, gemessen an Anzahl, Typ und Modernität. Das sind wiederum die USA. Es stellt die Weltreserve-Währung. Das ist der Dollar, also nochmals die USA. Und schließlich haben die USA die meisten Militärstützpunkte weltweit, also nicht nur Guantanamo, Diego Garcia und Afghanistan, sondern auch Ramstein etc. Wichtig zudem: Das Imperium dominiert die Medien und schaut, dass diese wohlwollend berichten. Das ist also die Position Deutschlands: Es befindet sich in einer untergeordneten Position im amerikanischen Imperium und die meisten deutschen Medien getrauen sich nicht das offen darzustellen. Die Schweiz ist übrigens nicht viel besser dran, auch auf die Schweiz übt das US-Imperium Druck aus, aber zumindest sind wir nicht Mitglied der Nato sind und haben auch keine amerikanischen Militärstützpunkte- das wollen wir Schweizer nicht.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Dafür ist die Schweiz, wie auch Finnland, Mitglied in einer Vorstufe der Nato…

Daniele Ganser: …der „Partnership for Peace“, ja. Das wird in der Schweiz auch heftig kritisiert, und das zu Recht, denn wir wollen auf keinen Fall Mitglied der Nato werden. Das heißt, einige Politiker wollen das sehr wohl, aber die Schweizer Bevölkerung nicht. Eine Abstimmung würde mehrheitlich abgelehnt, denn die Schweizer Bevölkerung ist gegen die Angriffskriege der Nato. Die Meinung der Schweizer zu den USA hat sich in den letzten Jahren stark ins Negative geändert.

Die USA werden hier je länger je mehr als verlogen empfunden, weil sie weltweit Wirtschaftskriege führen. Sie haben die Datentransfers der Welt – vor allem die Swift-Daten – mit Hilfe des US-Geheimdienstes NSA abgehört und verwenden diese Daten gegen die Schweizer Banken UBS und Credit Suisse. Sie machen die Schweizer schlecht, weil Schweizer Banken amerikanischen Bürgern in der Tat geholfen haben, Steuern zu hinterziehen, was nicht richtig war. Gleichzeitig beobachten die Schweizer aber mit Erstaunen, dass die Steuerhinterziehung in den USA – also in Delaware – oder in England – über die Trusts – weiterhin möglich ist. Insofern verstehen die Schweizer nicht, dass die USA sich moralisch gegen Steuerhinterziehung aufspielen, aber die eigenen Schlupflöcher weiter offen lassen. Deshalb ist die Stimmung hier zunehmend anti-amerikanisch.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Der 11. September 2001 spielt historisch auch in Bezug auf die Nato eine Schlüsselrolle, denn damals kam es zum Bündnisfall nach Artikel 5. Ist der Bündnisfall nach wie vor in Kraft?

Daniele Ganser: Das ist eine interessante Frage. Das müsste man die Nato fragen. Es gab darüber nach dem 11. September eine große Debatte. Auf jeden Fall wurde der Bündnisfall nach 9/11 ausgerufen, das ist klar. Die Amerikaner kamen rüber nach Europa und haben gesagt: So war es und jetzt geht es ab an den Hindukusch. Dann war 9/11 eine fixe Geschichte, die man entweder schlucken konnte oder nicht. Dabei war das der erste Nato-Bündnisfall in der Geschichte. Auch hier zeigt sich die Rolle des Imperiums. Die wichtigste Deutungshoheit, die das Imperium hat, ist dass es jedes geschichtliche Ereignis auch selber deutet. Die Anschläge zum 11. September sind unter Historikern umstritten – es gibt verschiedene Meinungen zum Thema. Aber sobald ein Historiker auch nur den Kopf ein bisschen hebt, wird er als Verschwörungstheoretiker niedergeschrien. Und das heißt, wir dürfen nicht sagen: Moment, bei der Aktivierung des Artikels 5 gibt es große Fragezeichen. Die Nato will nicht darüber sprechen. Sie will keine kritischen Diskussionen über 9/11 und über Operation Gladio. Sie versucht einfach, diese Themen zu unterdrücken. Aber ich glaube, das wird ihr längerfristig nicht gelingen, weil wir im Informationszeitalter leben. Die Leute können sich je länger je mehr verschiedene Perspektiven zu einem Thema erarbeiten, und das ist gut so.

Dr. Daniele Ganser ist Historiker und Friedensforscher. Er untersucht die Themen Energie, Krieg und Frieden aus geopolitischer Perspektive. Seine Schwerpunkte dabei sind Internationale Zeitgeschichte seit 1945, Geheimdienste und Spezialeinheiten, Verdeckte Kriegsführung und Geostrategie sowie Peak Oil und Ressourcenkriege. Sein Buch „NATO-Geheimarmeen in Europa – Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung“ wurde 2005 veröffentlicht und in zehn Sprachen übersetzt.

Sein aktuelles Buch „Europa im Erdölrausch – Die Folgen einer gefährlichen Abhängigkeit“ erschien im September 2012. Ganser legt die erste Gesamtdarstellung zu Europas Erdöl-Abhängigkeit vor. Er schildert die Hintergründe des andauernden, blutigen Kampfs ums Erdöl bis hin zu den jüngsten Kriegen im Irak und in Libyen. Für heiße Diskussionen werden auch seine Szenarien zur energiepolitischen Zukunft sorgen: Spitzt sich der globale Kampf ums Erdöl zu? Gelingt den Europäern die Wende hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien?

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

stefan kienzler sagt:
Jetzt wird offensichtlich, wer die Strippenzieher im Ukrainekonflikt sind , die USA und ihre Vasallen ! Vorauseilender Gehorsam, wie es unsere Politiker zeigen, kann zum 3. Weltkrieg führen. Es ist viel Dummheit und Überheblichkeit im Spiel!

hans sagt:
Die USA und Angelsachsen, DAS Übel des 20. und 21. Jahrhunderts!
Ami go home, Du hast hier nichts verloren!

forelli sagt:
Breedlove = uebersetzt = verbreite Liebe
Mein Gott wie weit hat sich dieser Mann von seinem Ursprung entfernt!
Heute predigt er den kalten und wohl bald den heissen Krieg!
Wo sind die US-Satellitenbilder vom Zeitpunkt des MH17-Absturzes?
Wo sind die vom prowestlichen ukrain. Geheimdienst beschlagnahmten Aufzeichnungen von der Kommunikation zwischen Kiew Tower und Pilot MH17?

Hella sagt:
“Die Nato ist das größte und einflussreichste Militärbündnis aller Zeiten.”
Aller BISHERIGEN(!!) Zeiten!
Warten Sie mal ab, was dagegen Russen, Chinesen, Inder, Lateinamerikaner und Afrikaner zusammenzaubern werden!
Ist doch bei DER amerikanischen Außen- und Innenpolitik irgendwie absehbar, oder?
Hella

Drumsolo sagt:
“Und Gorbatschow sagte, die Nato habe ihm das zugesichert.”
Ergänzung: Diese Zusicherung wurde der russischen Delegation auch schriftlich gegeben, obwohl die NATO diesen Fakt heute bestreitet.
Schön, dass es für den sehr geschätzten Herrn Ganser hier bei den DWN ein Interview gibt, vielen Dank dafür!

Euroami sagt:
“Der Historiker und Nato-Experte Daniele Ganser ist der Auffassung, dass Deutschland aufgrund seiner Einbindung in das Militärbündnis nichts anderes ist als ein Vasallenstaat der USA”.
Dieser Satz könnte nicht wahrer sein.
Wir sind US-hörig.
Und Mutti hat schiss, es kämen weitere Wahrheiten ans Licht, die sie vom Sockel stoßen könnten.
Da hält sie lieber den Mund!!

Veda1966 sagt:
Deutschland wurde nicht besetzt um es zu befreien, sondern damit es unseren Interessen dient. (Harry S. Truman, 33. Präsident der Vereinigten Staaten)
Mehr braucht man dazu nicht zu schreiben.


Montag, 17. März 2014

Geheimarmee Gladio: Half der BND mit Waffenlagern in Deutschland?

Thema: Strategie der Spannung

Zwei in den neunziger Jahren entdeckte Waffendepots in Berlin gehörten der NATO-Geheimarmee Gladio, die in diverse Terrorakte verwickelt war. Der Bundesnachrichtendienst kontrollierte die deutsche Gladio-Abteilung. Für eine Beteiligung des BND am Oktoberfest-Attentat gäbe es jedoch „keine Bestätigung“, so die Bundesregierung. Deutsche Wirtschafts Nachrichten


Ob die NATO noch immer Untergrund-Armeen in Europa unterhält, weiß wohl nur General-Sekretär Anders Fogh Rasmussen. (Foto: dpa)
Zwei in den neunziger Jahren entdeckte Berliner Waffendepots gehörten der NATO-Geheimarmee Gladio. Die genaue Rolle des Bundesnachrichtendienstes bei den Gladio-Operationen bleibt jedoch weiterhin unklar. Dies geht aus einer kleinen Anfrage der Partei DIE LINKE hervor.

Zu Zeiten des Kalten Krieges baute die NATO eine Reihe von Untergrund-Organisationen auf, das sogenannte „Stay-behind“-Netzwerk (Gladio). Diese Organisationen unterstanden nicht direkt der NATO selbst, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort bekräftigt. Vielmehr „agierten sie in nationaler Verantwortung“ und unterstanden hierzulande dem Bundesnachrichtendienst (BND). Demnach verfügte der BND über 75 „Schläfer“ im Rahmen des „Stay-behind“- Programms.

Ziel dieses Netzwerks war es Widerstand in Form von Sabotage-Akten und Attentaten im Falle einer Invasion durch die Warschauer-Pakt-Staaten zu leisten. Dazu wurden geheime Depots angelegt, in denen sich die Mitglieder von Gladio mit Material versorgen konnten.

„Überall in Europa wurden Geheimdepots mit Waffen, Funkgeräten und Kartenmaterial angelegt. Es besteht der konkrete Verdacht, dass „Gladio“ in manchen Staaten auch hinter Terroranschlägen steckt, wie zum Beispiel auf den Bahnhof in Bologna 1980“, so die federführende Abgeordnete Ulla Jelpke in der Anfrage.

Abzeichen der italienischen Gladio. Deutscher Wortlaut des Schriftzugs: „Durch Schweigen bewahre ich die Freiheit“ - Urheber unbekannt, vermutlich NATO oder CIA
Zwischen Juli und August 1996 wurden in Berlin zwei Depots entdeckt, die der NATO-Geheimarmee Gladio zugerechnet werden. Darin befanden sich laut Landeskriminalamt (LKA) unter anderem Messer, Handfeuerwaffen, Munition, Anleitungen für den Partisanenkampf, Werkzeug, Karten und Funkgeräte. Die Depots wurden der Regierung zufolge von „unbekannten Alliierten“ in den fünfziger Jahren angelegt. Um welche Alliierten es sich handelte, darüber schweigt sich Bundesregierung aus.

Aufmerksam wurde die Regierung überhaupt erst auf die Depots, nachdem „das Bundeskanzleramt im Frühjahr 1996 englischsprachige, als ‚Secret‘ klassifizierte Unterlagen eines Partners erhalten habe“. Eine intensive Suche habe zwei Depots in einem Waldgebiet in Berlin Grunewald enttarnt. Das Grundstück befand sich damals wie heute im Besitz des Land Berlin. Die anderen, in dem Geheimdokument erwähnten, Depots konnten nicht ausfindig gemacht werden.

Schließlich wollte Die Linke noch wissen, ob die Regierung neue Erkenntnisse über die Verwicklung des BND in die Anschläge auf das Oktoberfest 1980 habe, bei denen 13 Menschen ums Leben kamen.

Demnach waren Mitglieder der paramilitärischen und rechtsextremen Wehrsportgruppe Hoffmann, die für das Oktoberfest-Attentat verantwortlich war, und Mitglieder der rechtsextremen Ordine Nuovo zusammen im Libanon in Ausbildungslagern. Die Ordine Nuovo war für die Anschläge auf den Bahnhof von Bologna im August 1980 verantwortlich. Der BND wusste Aktenberichten zufolge wohl über diesen „Zufall“ bescheid, wie die Regierung in ihrer Antwort andeutet.

Für die Unterstellung, die „Stay-behind“-Organisation des BND sei in Terroranschläge verwickelt gewesen, gäbe es keine Bestätigung, so die Regierung. An einer weiteren Aufklärung wird sich die Regierung nicht aktiv beteiligen. Die Erforschung historischer Sachverhalte sei nicht ihre Aufgabe und alle Akten, die nicht mehr unter Geheimhaltung stünden, seien der Allgemeinheit zugänglich.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

der Kommentar des Blogschreibers
"In Deutschland hat man versucht, die Gladio-Forschung zu verhindern, aber das wird nicht gelingen, das Thema ist zu wichtig, gerade auch wegen den vermuteten Verbindungen zum Anschlag in München von 1980." Daniele Ganser
Ganser erklärte, dass es es in Deutschland zunächst nur hinter verschlossenen Türen, im November 1990, eine Bestätigung der Stay-behind-Strukturen gab: "Aber in der Öffentlichkeit log man die Bevölkerung an", so Ganser weiter. Am 30. November 1990 habe Staatsminister Lutz Stavenhagen im Namen der Regierung Kohl gesagt, dass es Gladio-Einheiten in Deutschland nie gab. "Das war eine glatte Lüge. Kohl wollte vor den ersten gesamtdeutschen Wahlen keinen Geheimdienstskandal."
http://www.heise.de/tp/artikel/39/39095/1.html

Der Bremer sagt:
https://www.compact-magazin.com/compact-tv-exklusiv-oktoberfestattentat-1980-das-streitgespraech-zwischen-karl-heinz-hoffmann-und-daniele-ganser/

Politinteresse sagt:
“Es besteht der konkrete Verdacht, dass „Gladio“ in manchen Staaten auch hinter Terroranschlägen steckt, wie zum Beispiel auf den Bahnhof in Bologna 1980“, so die federführende Abgeordnete Ulla Jelpke in der Anfrage.”

Das Comapct Magazin hat hierzu schon etliche Artikel veröffentlicht. Um es etwas deutlicher zu sagen: das Gladio-Netzwerk (oder davon abtrünnige bzw. missbrauchte Teile) wurden für eine sog. “Politik der Spannung” genutzt. Hauptsächlich um politisch ungenehme Gruppen/Parteien zu diffamieren (früher hauptsächlich linke seit der Wehrsportgruppe Hoffmann aber auch rechte). Deshalb sind die Gladio-Strukturen auch so interessant im NSU-Fall.

La Paloma sagt:
Gladio: Geheimarmeen in Europa
https://www.youtube.com/watch?v=HtUoPRERbXk
ARTE-Doku

http://programm.ard.de/TV/arte/gladio—geheimarmeen-in-europa/eid_287246210276138

Wiewahr sagt:
Sehr gut dazu die Forschungen von Historiker an der Uni Basel, Daniele Ganser aus der Schweiz. Und Herr Bundeskanzler Schmidt sagte in einem Interview: “Sie werden aber übertroffen vom Staatsterrorismus”

http://www.youtube.com/watch?v=UI0vx7nPlk8

Und wann “rekrutieren” diese Nato-Leute: “Rechts-Sozialisten”!
Wie der BND die NPD mit V-Leuten (80%) aufbaut, baut die NATO die Wehrsportgruppe Hoffmann auf.
Und so erklärt sich auch, warum es “2″ (!) Schützen in Winnenden gab: einer der mit einem gezielten Schuß exakt genau traf, und der andere, der wild herumballerte, apathisch auf dem Autoparkplatz stand und sich dann erschießen lies. Wie dies genau zuging, werden wir dann in 5-10 Jahren hören.


Freitag, 11. Oktober 2013

Gladio: Pofalla räumt deutsche Beteiligung an NATO-Geheimarmee ein

Thema: Terror und Politik

Die Truppe fürs Grobe

Aus einem Schreiben von Kanzleramts-Minister Roland Pofalla geht hervor, dass der deutsche Geheimdienst an sechs Operationen der NATO-Geheimarmee „Gladio“ beteiligt gewesen ist. Der Geheimorganisation werden mehrere Bombenanschläge und politische Morde vorgeworfen. Details wollte Profalla nicht enthüllen: Es handle sich um eine geheime Verschluss-Sache.


Jedem seine Armee: Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (Bundeswehr) und Ronald Profalla (Gladio). (Foto: dpa)
Der Chef des Bundeskanzleramts, Roland Pofalla, gesteht, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) an sechs Operationen der NATO-Geheimarmee „Gladio“ teilgenommen habe.

Das geht aus einem Schreiben Pofallas an die Verteidigung im aktuellen Luxemburger „Bombenleger-Prozess“ hervor. Das Antwortschreiben war als geheime Verschlusssache eingestuft worden. Das Luxemburger Wort schreibt, dass die deutschen Geheimdienste bereit waren, ihre Unterlagen zu deklassifizieren.

 Darin steht unter anderem:
    Deutsche Dokumente befassen sich mit der Anschaffung von „Harpoon“-Funkgeräten durch den SREL deren Bezahlung über eine „Einziehungsstelle für Ausgleichsforderungen“ in Köln geregelt wurde. Zur Erklärung: AEG-Telefunken stellte diese Datenfunkgeräte für das „Allied Clandestine Comittee“ her, unter deren Schirmherrschaft alle europäischen Stay-Behind-Netzwerke funktionierten.
Zuvor hatte die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke eine Kleine Anfrage im Bundestag gestellt. Inhalt der Anfrage war die Aufdeckung der Tätigkeiten von Gladio. Ein Zeuge hatte im „Bombenleger-Prozess“ den BND im Rahmen seiner Aussage schwer belastet. So soll sich der BND an mehreren Bombenanschlägen in Europa beteiligt haben. Der deutsche Geheimdienst sei auch für das Attentat auf das Münchner Oktoberfest im Jahr 1980 verantwortlich.

Doch eine vollständige Aufklärung der Aktivitäten des Gladio-Netzwerks ist offenbar nicht zu erwarten. Denn Pofalla schreibt in seinem Geheimbrief, dass das Informationsinteresse des Parlaments nach „konkreter Abwägung der betroffenen Belange hinter die berechtigten Geheimhaltungsinteressen“ zurücktrete.

„Gladio“ ist eine paramilitärische Geheimarmee. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegen eine mögliche Sowjet-Invasion Westeuropas gegründet. Ihr Personal wurde aus rechtsradikalen Kreisen in Deutschland, Griechenland, Italien, Belgien, Spanien, Luxemburg, Österreich und der Türkei rekrutiert. Der NATO-Geheimarmee werden zahlreiche Bombenanschläge, Morde und weitere Terrorakte angelastet.

Ob und wieviel Steuergeld für diese patriotischen Tätigkeiten verschwendet wurde, ist noch unbekannt.

Verschluss-Sache eben.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Ein Schweizer sagt:

Die “Operation Gladio” ist der beste Beweis, dass während 40 Jahren (1950-1990), Nato-Staaten sogenannte “False-Flag Terroranschläge” gegen die eigene Bevölkerung durchgeführt haben um politische Ziele zu erreichen.

Der Bombenanschlag in Italien in den 80er Jahren im Hauptbahnhof von Bologna, wurde vom italienischen Militärgeheimdienst SISMI durchgeführt, um danach die Schuld den “Roten Brigaden” in die Schuhe zu schieben.

In der Bundesrepublik verhält es sich ähnlich mit der RAF. Ich denke hier vor allem an den Auftragsmord am Banker Alfred Herrhausen von der Deutschen Bank und an das Münchner Oktoberfest. Auch hier waren ganz andere Kräfte am Werk, als dies in der Öffentlichkeit propagiert wird.

Man nennt diese Vorgehensweise “Strategie der Spannung”.

Man ist in der Spitzenpolitik erst dann ein “Global Player”, wenn man die eigenen Landsleute umbringt.


Wolfgang R. Grunwald sagt:

Kapitalverbrechen organisieren

Unterwanderung von nationalen Gruppen – durch den „Staatsschutz“.
Anstiften und Durchführen von Straftaten in der BRD und Europa.

Der sog. „Staatsschutz“ bzw. ausländische Geheimdienste plazieren seit Jahrzehnten in nationalen Kreisen der BRD und in Europa Straftäter – und organisieren Kapitalverbrechen, um Beweise zu produzieren, die sich für die Diffamierung nationalen und anti-globalistischen Gedankengutes eignen.

Dann kann man wunderbare Überschriften lesen wie „Das Sterben endet nicht“
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13685389.html

Das ist wieder eine Art Erinnerungskultur, um die Deutschen in einem Schuldgefühl baden zu lassen – eine Art perpetuum culpae.

Gleichzeitig sollen mögliche Grundfragen psychologisch verunmöglicht werden:

– Wem nutzte die Aktion? Cui bono?
– Wer waren die Hintermänner?
– Was waren ihre Ziele?

Mögliche Kritik an der Politik der Block-Parteien wird so abgewürgt.
Das Bundesverfassungsgericht sah sich übrigens 2003 veranlasst, den Antrag von Bundestag, Bundesrat und Regierung zum Verbot der NPD abzuschmettern. Die angeführten „Beweise“ d.h. die nationalen Deutschen zu Last gelegten Verbrechen hatten die „Staatsdiener“ selbst begangen.<

Auszug aus: „Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie“. http://www.gehirnwaesche.info


DirtyDickDaddy sagt:

… und am Ende kommt man zu dem Schluss, dass alle Terroranschläge von Organisationen verschiedenster Regierungen gesteuert oder selbst ausgeführt werden, welche wiederum alle zusammenarbeiten.

Ich kann gut verstehen, dass der Großteil der Menschheit die Augen vor der Realität verschließt. Immerhin ist die Realität so ernüchternd und grausam, dass man sie nur schwer ertragen kann.

Sie geben uns Nahrung und Obdach. Unser Leben ist der Preis dafür.


Sonntag, 26. Mai 2013

Nato-Geheimarmeen: Bundesregierung überprüft Einleitung eines Ermittlungsverfahrens

Wieder ein Paradebeispiel aus der Reihe Manipulation und Volksverarschung
Allerdings dauert dies Beispiel schon sehr lange.

Es scheint auf jeden Fall ein gefährliches Thema zu sein, über das es diese sehr empfehlenswerte Arte - Dokumentation gibt:

"Gladio - Geheimarmeen in Europa"
siehe unten.

Es sind Zeugen plötzlich und unerwartet verstorben oder haben sich selbst umgebracht, wie "ernsthafte Ermittlungen" ergaben. Andere Zeugen konnten sich auf einmal nicht mehr erinnern und es wurde jahrelang aus politischen Gründen in die falsche Richtung ermittelt.
Kommt uns das bekannt vor?

Eine unglaubliche Geschichte über Vertuschen und Verheimlichen der Deutschen Regierungen wird gerade in der Zeit des NSU-Prozesses wieder interessant.

Von Anfang an, seit der Regierung Adenauer immer das Gleiche: Beim wirklichen Terror in Deutschland ist der Verfassungsschutz an vorderster Front mit dabei. Und jetzt, wo der NSU-Prozess auch noch in der ehemaligen "Hauptstadt der Kunst und unserer Bewegung" stattfindet, sollte man doppelt genau hinschauen, auch wenn das "Braune Haus" im Krieg zerstört wurde.
Schließlich hat man sich sogar 1981, 36 Jahre nach Kriegsende, bei den alliierten Soldaten für die Befreiung vom Faschismus bedankt. Verdammt spät, aber immerhin.
Sogar mit dem anfangs so ungeliebten Grundgesetz hat sich Bayern arangiert

Aber wer ist oder war "Gladio"

Dazu schreibt Marcus Klöckner bei heise.de:

Logo des italienischen Zweigs der Geheimorganisation Gladio
Genehmigung nicht möglich, da Urheber unbekannt (Wikipedia)
Die Vorwürfe des Duisburger Historikers Andreas Kramer, wonach der Bundesnachrichtendienst (BND) an Anschlägen auf Strommasten in Luxemburg beteiligt war (Stay Behind - Agenten sterben einsam), werden derzeit auf Veranlassung der Bundesregierung überprüft.
 
Das geht aus einer Antwort von Staatsminister Eckhard von Klaeden (CDU) hervor, die der Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Andrej Hunko, auf seiner Internetseite veröffentlicht hat. Hunko wollte im April wissen, ob die Bundesregierung über Details zur Beteiligung des BND an den Anschlägen in Luxemburg vor beinahe 30 Jahren verfügt und welche Anstrengungen vonseiten der Bundesregierung unternommen wurden, um die Verwicklung deutscher Gladio-Einheiten in mögliche weitere Anschläge aufzuklären.

Klaeden ließ verlauten, dass "eine Prüfung der einschlägigen Unterlagen … bislang keine Hinweise ergeben (hat), die die … angesprochenen Sachverhalte bestätigen könnten".
Gleichzeitig erklärte Klaeden, dass dessen ungeachtet, "die Bundesregierung eine weitere Prüfung veranlasst" habe, "unter anderen die Prüfung, ob ein Ermittlungsverfahren einzuleiten ist".
Klaeden sagte außerdem zur Existenz der deutschen Gladio-Einheiten: "Infolge der weltpolitischen Veränderungen hat der Bundesnachrichtendienst in Abstimmung mit seinen alliierten Partnern zum Ende des 3. Quartals 1991 die Stay-behind-Organisation vollständig aufgelöst."

Der Schweizer Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser, der intensiv zu den Geheimarmeen der Nato geforscht hat, sagte gegenüber Telepolis, dass sich Deutschland sehr schwer tue, einer Aufarbeitung des Kapitels Gladio im eigenen Land zu stellen.

In Deutschland hat man versucht, die Gladio-Forschung zu verhindern, aber das wird nicht gelingen, das Thema ist zu wichtig, gerade auch wegen den vermuteten Verbindungen zum Anschlag in München von 1980. (BND und Gladio in Oktoberfestattentat verwickelt?).

Daniele Ganser erklärte, dass es es in Deutschland zunächst nur hinter verschlossenen Türen, im November 1990, eine Bestätigung der Stay-behind-Strukturen gab:
"Aber in der Öffentlichkeit log man die Bevölkerung an", so Ganser weiter. Am 30. November 1990 habe Staatsminister Lutz Stavenhagen im Namen der Regierung Kohl gesagt, dass es Gladio-Einheiten in Deutschland nie gab. "Das war eine glatte Lüge. Kohl wollte vor den ersten gesamtdeutschen Wahlen keinen Geheimdienstskandal."

Bislang ist es nicht einfach, die Glaubwürdigkeit Kramers einzuschätzen. Seine Äußerungen zum Anschlag auf das Münchner Oktoberfest 1980 könnten, wenn sie sich als richtig herausstellen, zu einem Staatsskandal führen Rechtsradikale Verbindungen zu Gladio.

In Italien und Deutschland sterben in den 60er bis 80er Jahren zahlreiche Menschen bei Bombenanschlägen. Indizien belegen bestimmte Zusammenhänge, die Spuren führen zu einer geheimen Struktur namens "Gladio".

Ursprünglich als Spionage- und Sabotageorganisation im Falle eines sowjetischen Angriffs gegründet, diente Gladio politischen Interessen und wird nun verdächtigt, im Umfeld rechtsradikaler Gruppen Gewalttaten im Auftrag politischer Interessen begangen zu haben.

Hier nun das Video. Wirklich interessante 84 Minuten:



Siehe aber auch (hier) und (hier)

Bei Gelegenheit werde ich mich mal mit "Eurogendfor" beschäftigen und wofür die Privatarmee Europas wirklich da ist. Auch so ein interessantes Thema.

Kommentare

Prot insPlatt
Dieser Doku sollte gerade wegen der jetzigen NSU-Prozesse mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Hier ein interessantes Gespräch zum Thema mit Jürgen Elsässer

MEKonezero
auch gerade aus aktuellem Anlass ein interessantes Thema! gerade findet in Luxemburg, von der breiten Öffentlichkeit beinahe unbemerkt, ein Jahrhundertprozess statt... Luxemburgs Premier musste dem Geheimdienstausschuss seines Parlaments Rede und Antwort stehen

MrCoopacabana
Stay behind gibt es heute noch.