Posts mit dem Label Assange werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Assange werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 13. Mai 2023

Brasiliens Lula: Inhaftierung Assanges eine Schande - Weltwoche Daily DE

Brasiliens Lula: Inhaftierung Assanges eine Schande - Weltwoche Daily DE, 10.05.2023

DIE WELTWOCHE.de

Brasiliens Lula: Inhaftierung Assanges eine Schande.
Slava Ukraini: Schlachtruf der ukrainischen Nazis.
Katholische Kirche macht mit beim Gender-Wahn.
Klima-Kleber: Infantilisierung der Politik.
Rettet die deutschen Autobahnen ohne Tempolimiten.

Werden Sie jetzt Weltwoche-Abonnent! https://weltwoche.de/abonnemente/

Die Weltwoche auf Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/weltwoche/
Twitter: https://twitter.com/Weltwoche
TikTok: https://www.tiktok.com/@weltwoche
Facebook: https://www.facebook.com/DIE.WELTWOCHE

Kommentare

Gerhard Kappe
Ich bleibe weiterhin fassungslos, welche Informationen uns täglich vorenthalten werden, wenn unsere öffentlichen Medien ihre Aufgabe nicht mehr wahrnehmen. Umso mehr Dank Ihnen, Herr Köppel!
sepp depp
Assange ist das beste Beispiel dafür, wie es mit der Redefreiheit und freiem Journalismus in der EU ausschaut.
Wolfgang Zopp
Silva da Lula hat recht damit, dass man Julian Assanges freilassen sollte. Es ist eine Schande wie einseitig die Berichterstattung in den Öffentlich rechtlichen Medien ist.
Walter Niedermayer
Alle Menschen, die mit Präsident Putin reden wollen, haben meinen höchsten Respekt. Sie schätzen noch den Frieden in Europa.
Thorin
Ich habe viele Jahre als Deutscher die NZZ abonniert und gern gelesen. Der Linkssturz kam nicht schleichend, er passierte in meiner Wahrnehmung sehr schnell. Heute Mainstream in Reinstform. Schön die Weltwoche zu haben 😊
S i m o
Ich mag die Leute aus dem Osten. Sie sind viel aufgewachter .♥️ Danke Herr Köppel für Ihren unermüdlichen täglichen Einsatz. 🌷


Samstag, 18. Dezember 2021

Australiens Vize-Premier: "Hätte Assange den Koran entweiht, gehörte er dann den Saudis überstellt?"

Australiens Vize-Premier: "Hätte Assange den Koran entweiht, gehörte er dann den Saudis überstellt?"

Thilo Hahn hat gerade ein Update zur Petition „Verhindert die Auslieferung von Julian Assange an die USA!” veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:

Neuigkeit zur Petition

Australiens Vize-Premier: "Hätte Assange den Koran entweiht, gehörte er dann den Saudis überstellt?"

Foto: Quelle: Frank Augstein/AP/dpa/Archivbild

Australiens Vize-Premier: "Hätte Assange den Koran entweiht, gehörte er dann den Saudis überstellt?"


Publicado: 15 Dec 2021 | 15:44 Uhr
AP Frank Augstein


Eine Auslieferung von Julian Assange an die USA würde eine Ausweitung der (zudem nicht korrekt angewendeten) US-Gesetze auf die ganze Welt bedeuten. Dahingehend hat sich Australiens Vize-Premier...


Vollständiges Update lesen







Montag, 28. Juni 2021

change.org - Snowden: Das ist das Ende des Verfahrens gegen Julian Assange – US-Kronzeuge hat gelogen

 

Neuigkeit zur Petition 

Snowden: Das ist das Ende des Verfahrens gegen Julian Assange – US-Kronzeuge hat gelogen

Thilo Hahn
PF, Deutschland

Sie können noch unterschreiben. 
508.460 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 1.000.000.

27. Juni 2021 —
Snowden: Das ist das Ende des Verfahrens gegen Julian Assange – US-Kronzeuge hat gelogen

Die Hauptvorwürfe im Verfahren gegen den WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange, dem im Falle der Auslieferung an die USA bis zu 175 Jahre Haft drohen, basieren Berichten zufolge auf der Aussage eines verurteilten Betrügers, der nun gegenüber den Medien zugab, dass er gelogen hatte.

Sigurdur Ingi Thordarson ("Siggi the Hacker" Sigurður Ingi Þórðarson) heißt ein isländischer Staatsbürger und ehemaliger ehrenamtlicher Mitarbeiter von WikiLeaks, der für eine Summe von 5.000 US-Dollar zum FBI-Informanten wurde. Nun gab der frühere Kronzeuge gegenüber der isländischen Zeitung Stundin zu, dass er entscheidende Teile seiner Behauptungen für eine Anklageschrift gegen Julian Assange erfunden hatte.

In einem Artikel, der am Samstag veröffentlicht wurde, beschreibt Stundin mehrere Teile seiner damaligen Aussage, die er nun bestreitet und neuerdings sagt, dass Assange ihn niemals angewiesen hatte, irgendwelche Cyberhacking-Aktionen durchzuführen.

Die Zeitung weist darauf hin, dass ein Gericht in London – trotz Ablehnung der Auslieferung an die USA aus humanitären Gründen – sich in dem "Fall Assange" dennoch grundsätzlich auf die Seite der USA gestellt hatte, als es um die Anklagepunkte ging, die auf Thordarsons nun bestrittener Aussage basierten. Zum Beispiel heißt es in dem Urteil, dass "Herr Assange und Teenager bei einem gemeinsamen Versuch gescheitert sind, eine Datei zu entschlüsseln, die von einer Bank des 'NATO-Landes 1' gestohlen wurde", wobei sich die Umschreibung "NATO-Land 1" vermutlich auf Island bezieht, während sich allgemeine Bezeichnung "Teenager" wohl auf die Person Thordarson bezieht.

Snowden zu McAfees mutmaßlichem Selbstmord: Assange könnte der Nächste sein

Snowden zu McAfees mutmaßlichem Allerdings behauptet Thordarson jetzt, dass die fragliche Datei nicht wirklich als "gestohlen" angesehen werden kann, da anzunehmen war, dass sie von Whistleblowern innerhalb der "bestohlenen" Bank selbst verteilt wurde, nach außen durchgesickert war und zu dieser Zeit online viele Leute versuchten, sie zu entschlüsseln. Das lag daran, dass sie angeblich Informationen über ausgefallene Kredite der isländischen Landsbanki enthielt, deren Zusammenbruch im Jahr 2008 zu einer großen Wirtschaftskrise in dem Land führte.

Thordarson stellte der Zeitung auch Chat-Protokolle aus seiner Zeit als ehrenamtlicher Mitarbeiter von WikiLeaks in den Jahren 2010 und 2011 zur Verfügung, aus denen hervorgeht, dass er häufig Hacker dazu aufforderte, isländische Einrichtungen und Webseiten entweder anzugreifen oder Informationen zu beschaffen. Aber laut Stundin zeigt keines der Protokolle, dass Thordarson von irgendjemandem anderen innerhalb von WikiLeaks gebeten wurde, dies zu tun. Was die Protokolle laut der Zeitung zeigen, sind ständige damalige Bemühungen des ehemaligen ehrenamtlichen Mitarbeiters der Organisation, seine Position bei WikiLeaks aufzublähen, indem er sich als Stabschef oder Kommunikationschef bezeichnet.

Im Jahr 2012 erstattete WikiLeaks schließlich Strafanzeige gegen Thordarson wegen Veruntreuung und Finanzbetrug. Er wurde später in Island wegen beider Delikte verurteilt.

Stundin zitiert auch Ögmundur Jónasson, den damaligen isländischen Innenminister, der sagte, dass die US-Behörden alles daran setzten, um der Person Julian Assange habhaft zu werden:

"Sie versuchten, Dinge hier [in Island] auszunutzen und Menschen in unserem Land zu benutzen, um ein Netz zu spinnen, ein Spinnennetz, das Julian Assange fangen würde."

Die Zeitung behauptet weiter, dass Thordarsons Aussage schließlich der entscheidende Punkt für die Argumentation der Staatsanwaltschaft war und ist, mit der Assange als ein Krimineller dargestellt wird und nicht als ein Journalist, der Material veröffentlicht, wie es in den USA durch den ersten Verfassungszusatz geschützt ist, analog zur New York Times oder anderen Medien, die die gleichen Dokumente wie WikiLeaks verbreitet haben.

Als Reaktion auf den Artikel von Stundin twitterte der NSA-Whistleblower Edward Snowden umgehend: "Dies ist das Ende des Falles gegen Julian Assange."

Assange hat nun bereits mehr als zwei Jahre hinter Gittern im Belmarsh-Gefängnis in Großbritannien verbracht. Die US-Regierung hat den australischen Journalisten unter dem US-amerikanischen "Espionage Act" (Spionage-Gesetz) angeklagt und beschuldigt ihn, im Jahr 2010 geheime Informationen weitergegeben zu haben. Damals veröffentlichte WikiLeaks Dokumente, die Misshandlungen – einschließlich möglicher Kriegsverbrechen – durch das US-Militär in Afghanistan und im Irak öffentlich machten.

In Washington, D.C. bemüht sich die US-Regierung derzeit unvermindert um seine Auslieferung, und Assange könnte bei einem Schuldspruch in den USA bis zu 175 Jahre ins Gefängnis kommen.

Anfang Juni forderte der UN-Sonderberichterstatter für Folter Nils Melzer die britische Regierung erneut auf, den Journalisten freizulassen, und er verurteilte dessen Inhaftierung als "einen der größten Justizskandale der Geschichte".

Dienstag, 5. Januar 2021

change.org - Britisches Gericht: Assange darf nicht an USA ausgeliefert werden!!!

Thilo Hahn hat gerade ein Update zur Petition „Verhindert die Auslieferung von Julian Assange an die USA!” veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:

Neuigkeit zur Petition

Britisches Gericht: Assange darf nicht an USA ausgeliefert werden!!!

Hallo liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Rechte Julian Assanges!

Ausgeliefert wird Julian Assange nicht!

Bleibt zu hoffen, dass er jetzt sofort/umgehend frei gelassen wird!!!

Breaking News

Britisches Gericht: Assange darf nicht an USA ausgeliefert werden

Ein Gericht in London lehnt den US-Auslieferungsantrag für Wikileaks-Gründer Assange ab. Der 49 Jahre alte gebürtige...


Vollständiges Update lesen


Dienstag, 25. Februar 2020

Der Staat und die Wahrheit

Maximilien de Robespierre
Friedrich Hölderlin
Bilder: Wikipedia
Wird die strukturelle Gewalt der Staatsmacht unkontroliert gegen Bedrängte und Verfolgte angewendet, ist dies ein deutlicher Ausdruck der Jakobiner-Herrschaft unter Maximilien de Robespierre von 1793 bis 1796.

Hölderlin erwähnt in seinem Gedicht »An den Bruder« in den Zeilen die Bedingung einer verwerflichen Freiheit "unter der eiskalten Zone des Despotismus". Wenn der Staat strukturele Gewalt anwendet, lupft er damit auch die Mütze des Jakobinismus.

In welchem Verhältnis steht der Staat zu Recht und Wahrheit? Der Staat ist einerseits an Recht und Wahrheit gebunden und hält sich doch nicht daran, wenn seine eigenen Interessen gefährdet sind - wie der Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange beweist.

Der Staat hat einen recht variablen Spielraum in der Anwendung von Recht und Gesetz. Er hält sich nur dann an Recht und Gesetz, wenn seine eigenen Interessen nicht gefährdet sind, geht aber rigoros gegen Personen vor, die die Interessen des Staates durch investigative Ermittlungen gefährden und schreckt dabei vor Folter, Verfolgung und Manipulation von Beweisen und unberchtigten Vorwürfen nicht zurück.

Der Fall Assange ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Staat reagiert, wenn dieser seine Interessen als gefährdet sieht: Manipulierte Beweise, konstruierte Vorwürfe gegen Julian Assange. Wie die Staatsanwaltschaft bekannt gab, wird der Vorwurf der Vergewaltigung gegen Julian Assange nicht länger aufrechterhalten.

Nur ein Whistleblow von einiger Brisanz und schon lupft der Jakobiner die Mütze! - Whistleblower leben tatsächlich noch immer - was die staatliche Verfolgung ihrer auklärerischen Aktionen angebelangt - um es mit den Worten von Schopenhauer zu sagen - in der »Schlechtesten aller Welten«.

Für die Beschuldigten und Bedrängten kann dann Hilfe nur noch von außen durch Proteste und öffentliche Aktionen kommen. Auf Druck von Außen läßt sich Einiges bewirken und auf den Weg bringen. - Wie die schwedische Staatsanwaltschaft bekannt gab, wird der Vorwurf der Vergewaltigung gegen Julian Assange nicht länger aufrechterhalten.

Der Kyniker setzt dem Aufgeklärtheit simulierenden Mainstream seine Direktheit und Vulgarität als Gegenpart entgegen. Er entlarvt die angebliche Alternativlosigkeit des Handelns als Farce, als Ausrede, indem er Alternativen öffentlich vorlebt: "Der Herrenzynismus ist eine Frechheit, die die Seite gewechselt hat [...]. Machtzwang, Sachzwang!" (222).

In der menschlichen Krise haben Denker und Philosophen Konjunktur, denn gerade in der Krise sind Meinungen gefragt, welche die Menschen als Hilfe, Ratgeber und Anweisungen verstehen können.

Und so gibt immer wieder Philosophen, welche selber leidhafte Erfahrungen gemacht oder Leid erfahren haben und aus dieser Grunderfahrung heraus das Leid zu einer Philosophie ausgebaut haben.
Arthur Schopenhauer
Bild: Wikipedia
"Das Leben ist eine missliche Sache, ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen über dasselbe nachzudenken." So begründete der junge Arthur Schopenhauer gegenüber dem 78jährigen Dichter Wieland in Weimar seine Absicht Philosophie zu studieren.

Schopenhauer gilt als Vertreter des Pessimismus, der das Leben als Leiden definiert hat. "Die Welt ist die Äußerung einer unvernünftigen und blinden Kraft; in ihr zu leben heißt leiden."

Weblink:
Arthur Schopenhauer Biografie - www.die-biografien.de

Blog-Artikel:
Der Staat und die Wahrheit - Gastartikel
Philosophenwelt-Blog

Eingestellt von Blogger auch unter Torpedo - Gesellschafts- und Politik-Blog mit stets aktuellen Themen
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.


Samstag, 8. Juni 2019

Assange war erst der Anfang!

Die Mächtigen knebeln die Presse, in den USA, in Frankreich und jetzt auch in Deutschland.
von Norbert Häring

Julian Assange wurde nach Aussagen des UN-Menschenrechtsbeauftragen (1) jahrelang mitten in Europa psychisch gefoltert, und soll lebenslänglich ins Gefängnis, weil er es wagte, uns über Kriegsverbrechen der US-Armee zu informieren. In Frankreich werden eine Journalistin und ihre Zeitung von der Regierung drangsaliert, weil sie über gewalttätige Eskapaden von Macrons Leibwächter und Vertuschungsversuche schrieb. Und in Deutschland soll der Geheimdienst ganz offiziell das Recht bekommen, sich in die Computer von Journalisten zu hacken, um deren Quellen für unliebsame Veröffentlichungen zu enttarnen.

Jetzt rächt sich für die etablierten Medien, dass sie die zunehmende Zensur der sozialen Medien unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Hasssrede und Fake News nur halbherzig und die infame Verfolgung von Julian Assage gar nicht anprangerten und bekämpften. Schon betätigen sich alle wichtigen Plattformen der sozialen Medien als Zensoren in staatlichem Auftrag und Google als Reichweitenunterdrücker für Unbequeme.

Weil die CDU-Chefin empört ist, dass einige YouTuber sich vor der Europawahl gegen die CDU ausgesprochen haben, wollen nun einige in ihrer Partei und die Landesmedienanstalten anfangen, YouTuber zu beaufsichtigen.
Aber nun geht es an die großen Zeitungen und andere große Medienhäuser.
Seit die US-Regierung Assange wegen Spionage anklagen und mehrfach lebenslänglich einsperren will, weil er unter anderem Videos von US-Soldaten veröffentlichte, die zum Spaß vom Helikopter aus eine massenmörderische Jagd auf Zivilisten veranstalteten, sind sogar die großen US-Zeitungen aufgewacht.

Sie merken und beklagen nun, dass man auf diese Weise fast das gesamte (echte) investigative Geschäft der Medien kriminalisieren und ausmerzen kann. Reichlich spät, nachdem sie jahrlang Assange entweder totgeschwiegen, oder ihn, ganz aus der Perspektive der Mächtigen, wie einen Volksfeind verunglimpft haben.

Vorzeigedemokratien wie Schweden und Großbritannien haben aktiv mitgemacht und machen weiter mit bei dieser Verhöhnung des Rechts und der Unterdrückung der Pressefreiheit und der Menschenrechte.

In Paris wurde die Journalistin der führenden Tageszeitung Le Monde, Ariane Chemin, von Sicherheitsbehörden verhört und mit Zuchthaus bedroht, weil sie eine Serie von Artikeln über Gewalttätigkeiten von Präsident Macrons Leibwächter veröffentlichte, die letztlich zu einigen Rücktritten führten.

Auch der Geschäftsführer von Le Monde wurde vom Generaldirektorat für innere Sicherheit verhört und eingeschüchtert. Insgesamt wurden in letzter Zeit acht Journalisten verhört, die Unbequemes veröffentlichten, etwa über Waffenlieferungen an Saudi Arabien und Jemen.

Und in Deutschland? Hier gibt es den Referentenentwurf des Innenministeriums für ein Gesetz, das es den deutschen Inlands- und Auslandsgeheimdiensten ausdrücklich erlaubt, Server, Computer und Smartphones von Verlagen, Rundfunksendern sowie freiberuflichen Journalistinnen und Journalisten zu hacken, verschlüsselte Kommunikation abzufangen und verdeckt nach digitalen Daten zu suchen.

Reporter ohne Grenzen warnt, dass damit eine Säulen der Pressefreiheit in Deutschland, das Redaktionsgeheimnis, fallen würde:
Während es pro forma verboten bliebe, mit einer physischen Redaktionsdurchsuchung die Identität journalistischer Quellen zu erlangen, könnte dies mit einer Online-Durchsuchung sehr wirkungsvoll digital umgangen werden.
Erschwerend kommt hinzu, dass das Innenministerium das Trennungsgebot zwischen Geheimdiensten und Polizei deutlich aufweichen will, sodass die Strafverfolgung von Medienschaffenden erleichtert würde.

Medien und ihre Quellen würden die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit verlieren. Die Mächtigen könnten weit stärker als bisher darauf vertrauen, ihr Tun und ihre Ziele vor der Öffentlichkeit verborgen halten zu können.

Nennen wir es beim Namen. Solche Bestrebungen haben in einer funktionierenden Demokratie keinen Platz. Sie sind Zeichen des Übergangs zu einem totalitären System, in dem Widerspruch gegen die Mächtigen ein Verbrechen ist.

Nachtrag: Australien

In Sydney hat die Polizei am Mittwoch den Sender Australian Broadcasting Corporation (ABC) durchsucht. Der Durchsuchungsbefehl richtete sich gegen zwei Journalisten und den Nachrichtenchef. Auch die Privatwohnung einer Zeitungs-Journalistin war am Tag zuvor durchsucht worden. ABC hatte in den sogenannten „Afghan Files“. auf Basis von dem Sender zugespielten geheimen Regierungsdokumenten über „ungesetzliche Tötungen“. und weiteres Fehlverhalten australischer Truppen in Afghanistan berichtet. Die Journalistin hatte 2018 über einen geheimen Regierungsplan berichtet, die australische Bevölkerung auszuspionieren. Der Vorwurf lautete jeweils auf Veröffentlichung geheimer Dokumente. Der Executive Direktor von ABC berichtete, der Durchsuchungsbefehl habe der Polizei erlaubt „Material auf den Computern von ABC zu ergänzen, zu kopieren, zu löschen oder zu verändern“. Sie hätten Tausende Dokumente und interne E-Mails in Augenschein genommen. Die britische BBC, der die Verfolgung und jahrelange Misshandlung von Julian Assange für ähnliche "Verbrechen" mitten in London nicht gleichgültiger hätte sein können, zeigte sich ebenso empört über die Durchsuchung ihres Partnersenders wie die australischen Medien. Wir erinnern uns. Damit es Filmaufnahmen von Julian Assanges Verhaftung gab, musste der russische Fernsehsender RT in London aktiv werden. BBC could not be bothered.

Quellen und Anmerkungen:
(1) https://www.reuters.com/article/us-wikileaks-assange-un-idUSKCN1T10WP

Norbert Häring, Jahrgang 1963, ist Wirtschaftsjournalist, promovierter Volkswirt, Blogger und preisgekrönter Autor mehrerer populärer Wirtschaftsbücher. Zuletzt erschien von ihm „Schönes neues Geld“.


Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen. 

Erschienen ist der Artiekl bei Rubikon.news

Donnerstag, 29. November 2018

Geheimanklage gegen Assange - Schattenarmee bei der Bundeswehr?


Thema: ExoMagazin-TV

Schattenarmee - Geheimanklage gegen Assange
UFOs | Das 3. Jahrtausend #14


ExoMagazinTV
Am 22.11.2018 veröffentlicht

Eine unglaubliche Verschwörung kommt ans Licht: Existieren geheime, Gladio-ähnliche Strukturen in der Bundeswehr? Die Parallelen zu früheren Stay-Behind-Organisationen sind jedenfalls frappierend. Auch die Verschwörungs-"Theorie" des Wikileaks-Gründers Julian Assange erweist sich plötzlich als Verschwörungs-"Praxis": Wie er bereits bei seiner Flucht in die ekuadorianische Botschaft vermutet hatte, liegt bei den Amerikanern längst eine geheime Anklage gegen ihn in der Schublade - wegen Spionage. Blöd nur, dass sie jetzt versehentlich bekannt wurde. Außerdem: Eine Umfrage in der deutschen Bevölkerung offenbart gar schröööckliche Defizite in der Lenkung der öffentlichen Meinung - Die Deutschen haben weit mehr Angst vor den USA als vor Russland. Was ist da schief gelaufen? Über all dies und mehr berichten die Journalisten Robert Fleischer und Dirk Pohlmann in der neuesten Ausgabe #14 des Dritten Jahrtausends!
(WICHTIG: Eine komplette Linkliste zur Sendung findet sich unter
 http://exomagazin.tv/schattenarmee-ge...)

BITTE UNTERSTÜTZT UNSERE UNABHÄNGIGE ARBEIT mit einem Abo auf ExoMagazin.tv! http://www.exomagazin.tv/rabatt/
Oder als Spende hier: https://paypal.me/3j1000
ODER PER BANKÜBERWEISUNG:
Robert Fleischer
IBAN: DE86 4306 0967 1228 1444 00
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: SPENDE 3J1000

Abonniere ExoMagazin hier! http://bit.ly/Abonniere-Exopolitik
Kategorie Nachrichten & Politik

Mittwoch, 25. Juli 2018

Assange soll Behörden übergeben werden

Der Aufenthalt von Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London soll laut Medienberichten gegen dessen Willen beendet werden.

Ecuadors Präsident Lenin Moreno wolle Assange in nächster Zeit das Asyl entziehen und eine Vereinbarung mit Grossbritannien aushandeln, um ihn den britischen Behörden zu übergeben, berichtete Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald am Samstag auf der Website «The Intercept».

Assange lebt seit gut sechs Jahren in der ecuadorianischen Botschaft. Er war dorthin geflüchtet, um einer Festnahme und Auslieferung nach Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen zu entgehen. Die schwedische Justiz stellte ihre Ermittlungen zwar im Mai vergangenen Jahres ein. Die britischen Behörden erklärten aber, dass sie ihn beim Verlassen der Botschaft trotzdem festnehmen würden - weil er durch die Flucht in die Landesvertretung das Gesetz verletzt habe.

Angst vor Auslieferung in die USA

Assange hatte stets erklärt, er befürchte am Ende eine Auslieferung in die USA, wenn er die Botschaft verlassen sollte. Washington macht ihn für die Veröffentlichung brisanter US-Dokumente aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak über die WikiLeaks-Plattform verantwortlich. Im vergangenen US-Präsidentschaftswahlkampf veröffentlichte Wikileaks aber auch von mutmasslich russischen Hackern gestohlene E-Mails der Demokratischen Partei und schadete damit der am Ende gegen Donald Trump unterlegenen Kandidatin Hillary Clinton.

US-Justizminister Jeff Sessions bekräftigte unlängst Vorwürfe gegen Assange. Dennoch ist unklar, ob die USA eine Auslieferung des Wikileaks-Gründers fordern würden - und wie die Erfolgsaussichten in diesem Fall überhaupt stünden. Medien haben sich in den USA grosse Freiheiten beim Veröffentlichen auch geheimer Dokumente erkämpft.

Bereits in den nächsten Tagen?

Greenwald bezog sich bei seinem Bericht auf Kreise aus dem Umfeld des ecuadorianischen Aussenministeriums und des Präsidialamtes. Der «Intercept»-Journalist war seinerzeit massgeblich an der Aufarbeitung der Unterlagen des Informanten Edward Snowden beteiligt, der eine Internet-Überwachung schier gigantischen Ausmasses durch den US-Geheimdienst NSA enthüllt hatte.

Vor wenigen Tagen schrieb auch die Chefredakteurin des russischen Auslandssenders «Russia Today», Margarita Simonjan, bei Twitter, Assange könne ihren Quellen zufolge in den kommenden Wochen oder sogar Tagen an Grossbritannien übergeben werden. Assange hatte eine Zeit lang eine Sendung auf dem Kanal, dem im Westen oft vorgeworfen wird, ein Propaganda-Instrument der russischen Regierung zu sein.

Internetzugang abgestellt

Zwischen Assange und den Behörden Ecuadors gab es bereits Spannungen. So verlor er den Zugang zum Internet, nachdem er die spanische Regierung im Streit mit der Provinz Katalonien kritisiert und damit gegen die Forderung seiner Gastgeber verstossen hatte, sich mit politischen Botschaften zurückzuhalten.

Assange hatte auch schon angekündigt, sein Exil aufzugeben und freiwillig in die USA zu gehen, falls Whistleblowerin Chelsea Manning freikomme. Sie gilt als eine Quelle für einige der bekanntesten frühen Wikileaks-Enthüllungen. Als Manning nach der vorherigen Begnadigung durch US-Präsident Barack Obama im Mai vergangenen Jahres das Gefängnis verliess, feierte der Wikileaks-Gründer dies zwar als Sieg, liess seiner Ankündigung aber keine Taten folgen. (scl/sda)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Samstag, 10. Dezember 2016

Interview mit Julian Assange, Wikileaks über Emails der Hillary Clinton

Thema: US Regierung

Assange über die geheime Welt der US Regierung
Veröffentlicht am 08.12.2016



Assange über die geheime Welt der US Regierung Kategorie Menschen & Blogs
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Mittwoch, 7. Oktober 2015

WikiLeaks: Neue Enthüllungen wegen Assange-Interview

Thema: WikiLeaks

Neue WikiLeaks-Enthüllungen:
US-Außenministerium beeinflusste TV-Sender bei Assange-Interview

Laut neuer, von WikiLeaks veröffentlicher Dokumente hat das US-amerikanische Außenministerium mindestens einen Kanal darum gebeten, ein Interview mit Julian Assange „auszubalancieren“. Auch RT sieht sich immer wieder Angriffen von US-Beamten ausgesetzt. Der politische Analyst Calep Maupin wirft gegenüber RT den USA Doppelstandards in Fragen der Pressefreiheit vor.



Quelle: RT-Deutsch

Dienstag, 23. Juli 2013

Medien: Worüber man im Westen nicht gerne berichtet

alle drei Beiträge sind von http:// de.rian.ru

Westen gesteht seine Niederlage in Syrien ein
Thema: Unruhen in Syrien
MOSKAU

Unruhen in Syrien - © REUTERS/ Mahmoud Hassano
Großbritannien gibt seine Pläne zur Bewaffnung der syrischen Rebellen auf und vertritt die Meinung, dass der syrische Präsident Baschar Assad noch viele Jahre im Amt bleiben kann.
Wie Reuters am Freitag unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, kann die geplante Friedenskonferenz zur Beilegung des Syrien-Konfliktes frühestens im nächsten Jahr, wenn überhaupt, stattfinden.

„Großbritannien hat offensichtlich nicht vor, die Aufständischen mit Waffen zu versorgen, in welchem Fall und in welcher Form auch immer“, sagte ein Gesprächspartner der Agentur. Er verwies auf eine frühere Resolution des syrischen Parlaments, laut der einer Beschlussfassung zur Militärhilfe  Konsultationen mit den Parlamentariern vorangehen müssen. 

Die Veränderung der Position Londons erklärt sich damit, dass sich die Öffentlichkeit Großbritanniens gegen die Bewaffnung der syrischen Opposition einsetzt. Zudem gibt es Befürchtungen, dass die von Großbritannien gelieferten Waffen in die Hände der Islamisten gelangen könnten.

Es wird ferner die Meinung vertreten, dass die Teilnahme des Iran und der Hisbollah-Bewegung an dem Konflikt das Kräftegleichgewicht zugunsten Assads geändert hat. Nun habe Assad weniger Interesse an den Verhandlungen und der Westen habe keine Strategie zu einer baldigen Konfliktbeendigung, hieß es.

„Die Situation werde vom Westen anders bewertet“, sagte ein weiterer Experte. „Wir waren der Meinung, dass Assad nur wenige Monate durchhalten könne. Jetzt sind wir der Meinung, dass er mehrere Jahre an der Macht bleiben kann“, betonte der Gesprächspartner der Agentur.



WikiLeaks-Gründer Assange: Selbst kluge Menschen können zur Herde werden – Snowden ist ein Held
Thema: WikiLeaks-Gründer Julian Assange
MOSKAU

Julian Assange - © AFP/ Ben Stansall
Die größte Enttäuschung für den WikiLeaks-Gründer Julian Assange war nach seinen Worten die Erkenntnis, dass sich selbst gebildete Menschen in eine Herde verwandeln können und dass Kühnheit seltener vorkommt als Scharfsinnigkeit. Dies gestand er in einem Interview für die Zeitung „The Daily Mail“. 

Als seine größte Leistung betrachte der Gründer des Enthüllungsportals seinen „Sieg“ im Kampf gegen die amerikanische Staatsmaschine. „Wir haben im Kampf gegen das US-Außenamt, das Pentagon, das Weiße Haus, die CIA und den FBI einen Sieg errungen“, behauptete er. „WikiLeaks hat seine Publikationen nicht zurückgezogen und die Veröffentlichungen nicht eingestellt,  egal wer das verlangt haben mag. Dies bot die Möglichkeit, das Internet aus einem unpolitischen Raum in einen Arbeitsmechanismus zur Bildung von Standpunkten zu verwandeln.“ 

Auf den Ex-Geheimdienstler und Whistleblower Edward Snowden angesprochen, der Informationen über das geheime Spähprogramm Prism der amerikanischen Sicherheitsagentur NSA offengelegt hatte, erklärte Assange, er betrachte dies als einen weiteren Beweis dafür, dass sich der Westen in eine Antiutopie verwandelt, in der der Staat die Bürger kontrolliert. „Prism hat Orwells Alpträume und die Wunschträume der Stasi übertroffen“, erklärte Assange. „Obama hat das übernommen, was Bush gestartet und zu seiner ‚Priorität‘ gemacht hat. Snowden ist ein Held.“ 

Wie Assange hinzufügte, verbreiten einige Medien Lügen über seine Person, etwa dass er mit CIA und Mossad kooperiere oder dass er als Agent des Financiers George Soros agiere. „Außerdem habe ich erfahren, dass ich Tiere quäle“, sagte er. „Eine Katze soll wegen mir in Psychose verfallen sein.“



Nicaraguas Staatschef: „Passen Sie auf, Präsident Obama!“
Thema: US-Abhörskandal
BUENOS AIRES

Nicaraguas Staatschef: „Passen Sie auf, Präsident Obama!“ - © AFP/ Elmer Martinez
Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hat dem US-Präsidenten und amerikanischen Top-Politikern geraten, dafür zu sorgen, dass sie nicht zu Objekten der Spionage eigener Geheimdienste werden, berichten lateinamerikanische Medien.
„Ich mahne Präsident Obama zur Wachsamkeit“, sagte Ortega am Freitagabend in seiner Rede anlässlich des 34. Jahrestages der sandinistischen Revolution. „Höchstwahrscheinlich wird er bespitzelt.“

Ortega riet auch den Mitgliedern der Präsidentenadministration und den US-Kongressabgeordneten, sich vor der Spionage zu schützen, „weil sie ebenfalls bespitzelt werden.“

„Passen Sie auf, Präsident Obama. Letzten Endes geraten diejenigen, die in den Staatsmachtorganen arbeiten, in die Hände des Spionageapparates und werden dann leicht zu Objekten verschiedener Erpressungen“, so Ortega.

Als „unproportional“ bewertete er die Reaktion der USA auf die Situation um den Ex-Geheimdienstler Edward Snowden. „Ich frage mich: Was kann Snowden noch alles wissen? Wie viel Information hat er noch über furchtbare Fakten, dass man gegen ihn ausgerechnet in den USA einen Prozess machen kann, wo es die Todesstrafe gibt?“


Kommentar


Montag, 15. Juli 2013

Edward Snowden hat noch "eine enorme Menge Dokumente"

t-online schreibt:

Edward Snowden könnte die USA mit weiteren Enthüllungen schocken (Quelle: picture alliance / ZUMAPRESS.com )
Noch immer hält sich der Ex-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden im Transitbereich des Moskauer Flughafens auf. Die USA wollen ihn unbedingt vor Gericht stellen. Wohl auch, weil sie weitere Enthüllungen durch den Whistleblower fürchten müssen.

Der US-Computerexperte Snowden hat laut einem ihm nahestehenden Journalisten weitere Informationen, deren Veröffentlichung enormen Schaden für die USA anrichten würde.

"Mehr Schaden als irgendjemand in der US-Geschichte"

"Snowden hat ausreichend Informationen, um in einer Minute mehr Schaden anzurichten, als irgendjemand es in der Geschichte der USA getan hat", sagte der US-Journalist Glenn Greenwald in einem in der argentinischen Zeitung "La Nacion" veröffentlichten Interview.

"Die US-Regierung sollte sich jeden Tag hinknien und darum bitten, dass Snowden nichts passiert, denn wenn ihm irgendwas zustoßen sollte, würden alle Informationen enthüllt", sagte Greenwald der Zeitung. "Und diese könnten ihr schlimmster Alptraum werden." Greenwald hatte in der britischen Zeitung "The Guardian" die ersten Enthüllungen Snowdens zum US-Programm "Prism" zur Überwachung der Telefon- und Internetkommunikation veröffentlicht.

Snowden will angeblich Risiken aufzeigen

Der frühere Mitarbeiter des US-Geheimdiensts NSA habe noch "eine enorme Menge Dokumente, die der Regierung der USA schweren Schaden verursachen würden, wenn sie veröffentlicht würden", sagte Greenwald "La Nacion".

Dies sei jedoch "nicht das Ziel von Snowden", betonte der Journalist, der weiterhin in Kontakt mit Snowden steht. Sein Ziel sei es vielmehr, die Risiken der Informatikprogramme aufzuzeigen, die Menschen weltweit benutzen", sagte Greenwald.

Vorübergehend Asyl in Russland?
Snowden hatte Anfang Juni mit der Enthüllung geheimer Überwachungsprogramme des US-Geheimdiensts weltweit für Aufsehen gesorgt. Aus Hongkong, wo er vorübergehend Zuflucht gesucht hatte, flog er Ende Juni nach Moskau, strandete dort aber im Transitbereich des Flughafens Scheremetjewo.
Die US-Justiz will ihm den Prozess machen, Russland lehnt aber seine Auslieferung ab. Venezuela, Bolivien und Nicaragua gewährten ihm Asyl, doch kann Snowden nicht ausreisen, weil die USA seine Reisepapiere für ungültig erklärten. Am Freitag kündigte Snowden an, vorübergehend in Russland Asyl beantragen zu wollen.


Kommentare


Es würde mich brennend interessieren wer euch beauftragt, bei der Berichterstattung immer den Eindruck zu erwecken, Edward Snowden habe die ganzen Sauereien verursacht.

Werte Redakteure,
ist das denn so schwer zu verstehen? Die US-Geheimdienste haben im Auftrag ihrer Regierung mit der Schnüffelei den Schaden angerichtet. Edward Snowden hat die Weltöffentlichkeit darüber informiert. Was ist daran so verwerflich?

Wie würdet ihr reagieren, wenn der russische oder der chinesische Geheimdienst dahinterstecken würde? Wäre eure Empörung dann nicht riesengroß?
Wäre dann in euren Augen der Whistle-Blower auch der Böse?

Warum macht ihr hier wieder das gleiche miese Spiel mit wie seinerzeit bei Wikileaks und Julian Assange? Assange hat die unbewaffneten Zivilisten nicht erschossen.
Das waren die Hubschrauberbesatzungen, die im Auftrag ihrer Regierung handelten. Er hat das ihm zugespielte Video veröffentlich und damit einmal mehr die Welt über die Doppelzüngigkeit und Falschheit der US-Regierung aufgeklärt, mehr nicht.

Warum macht ihr mit bei der Diskreditierung der Überbringer von Botschaften?
Warum macht ihr mit bei den Versuchen die Täter zu schützen und die Taten zu verharmlosen? Habt ihr so eine große Angst vor ihnen?




Nizza schrieb:

Lieber Herr Snowden
Setze alle Dokumente ins Internet, damit die ganze Welt endlich weiss dass die Freiheitsstatue nur eine leere Hülle darstellt.


benedikt-gresser schrieb:

Was Snowden bereits an die Öffentlichkeit gebracht, überschreitet die hier zu bemüht strapazierte "kriminelle" Energie des Aufdeckens so überdimensional, dass man den Mut nur bewundern kann, mit dem die Ertappten jetzt "Haltet den Dieb" spielen. So wird sich die Image-Katastrophe nicht mehr aufhalten lassen, die sich alle Beteiligten einhandeln. Die Akteure des amerikanischen Schüffeldienstes bis zu den "befreundeten" Regierungsvertretern, die offenbar keine verlässliche Wahrnehmung von dem Abgrund haben, an dem sie sich entlangjonglieren.
Snowdens Motive sind die Offenbarung von Gefahren, die ein "big brother"-Kommando über Milliarden von Menschen bringt unter dem Vorwand einer inzwischen unglaubwürdigen Terrorbekämpfung.
Die Motive der "Retter" sind sich durch den Angriff auf die Integrität so vieler offensichtlich Unbeteiligter entlarvt.
Der Geist ist aus der Flasche und jeder kann ihn sehen, der seine Augen und seinen Verstand noch zu benutzen weiß.


waldieno schrieb:

@Ozzi ...eigentlich haben wir laut der Aussage von Merkel & Co gar keine Feinde! Da sind zum Beispiel die guten Amis unsere "besten Freunde"!! Sie tun uns doch nur Gutes indem sie alles mithören und ausspionieren und somit Terroranschläge in Deutschland verhindert werden.....Leider wird der wahre Grund aber verschwiegen:Weil die Deutschen so bescheuert sind und nach der Pfeife der Amis tanzen(z.B.Krieg in Afghanistan) gehen die Terroristen natürlich auch gegen Deutschland vor.Im Grunde genommen sind die Amis selber schuld,dass sie überall in der Welt als Feind gelten. Es ist nun einfach von dem Minister Friedrichs den Amis in den Hintern zu kriechen und uns Deutsche für Deppen zu stempeln.


Schwabo schrieb:

Den Schaden hat nicht er (Snowden) angerichtet, sondern die Verbrecher die im Namen des Staates / Volkes ihre heimlichen Schweinereien betrieben haben und betreiben. Dass diese und das bekannt wird, versuchen sie mit allen Mitteln zu verhindern. Ich weiß nicht, aber bei diesen verbrecherischen "Staatsdienern" kommen mir immer Begriffe wie Gestapo, Mossad, BND, Stasi, Blockwart, KZ-Schergen usw. in den Sinn. Was Recht ist und wer recht hat und ungeschoren sauigeln darf, bestimmt, wer die Macht hat??? Der Normalbürger weiß sehr wohl zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden.