Montag, 29. April 2019

Presseclub - 28.04.2019 - Von Impfpflicht bis Organspende – wie weit darf der Staat in die Freiheit des Einzelnen eingreifen?


So. 28. April 2019, 12.03 - 13.00 Uhr

Von Impfpflicht bis Organspende –
wie weit darf der Staat in die Freiheit des Einzelnen eingreifen?



Bild: Screenshot

Moderation:
Ellen Ehni
Chefredakteurin des WDR-Fernsehens

Die Zahl der Masern-Erkrankungen hat in den USA den höchsten Stand seit 25 Jahren erreicht. In Los Angeles befinden sich 200 Studenten und Universitätsmitarbeiter in Quarantäne. Weltweit ist die Zahl der Infektionen stark angestiegen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation, WHO, sind 136.000 Menschen an Masern gestorben, 70 Todesfälle gab es im vergangenen Jahr in Europa. In Deutschland gab es seit Jahresbeginn rund 200 Erkrankungen. Vor diesem Hintergrund hat eine Debatte über eine Impfpflicht begonnen.

Aktiv wird der Gesetzgeber in Berlin auch beim Thema Organspende. Obwohl die Bereitschaft zur Spende laut Umfragen hoch ist, fehlt es in der Praxis an Spendern. Lang sind die Wartelisten der Patienten, die auf eine Transplantation dringend angewiesen sind. Bundesgesundheitsminister Spahn schlägt gemeinsam mit Politikern anderer Parteien eine doppelte Widerspruchslösung vor: Wer zu Lebzeiten nicht widerspricht, wird damit automatisch zum Spender.

Es geht also um existenzielle Fragen, um Krankheit, um Leben und Tod

Wie weit reicht das Recht des Einzelnen, über seinen Körper zu bestimmen? Dürfen Kinder ohne Impfschutz nicht mehr in die Kita?

In welcher Weise darf der Staat eingreifen, um Infektionen zu verhindern oder die Zahl der Spenderorgane zu erhöhen? Was ist zumutbar, wo liegen die Grenzen?

Und welche Rolle spielt dabei der zuständige Gesundheitsminister Jens Spahn: Packt er heiße Eisen an, damit endlich etwas passiert oder löst er mit Aktionismus und strengen Vorgaben Widerstände aus, die seine Ziele gefährden?

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Kommentare zum Presseclub

Kommentar 326:
Frank Rademacher schreibt am 28.04.2019, 14:06 Uhr :
Die vielen Kommentar-Ausfallnummern im Gästebuch zeigen, daß der Presseclub an keiner sachlich-kritischen Diskussion des Themas interessiert ist, sondern die Merkel-Richtlinien"kompetenz" wahren muß.

    Antwort von
    Moderation , geschrieben am 28.04.2019, 14:13 Uhr :
    Woher nehmen Sie diese Erkenntnis? Sie können doch gar nicht wissen, was in den gesperrten Beiträgen steht. Wer sich sachlich mit dem Thema befasst, einen Namen angibt und keinen Link mit postet, wird auch veröffentlicht. Und: Wir haben keine entsprechende "Richtlinie" in der Redaktion!

    Antwort von
    Robert Schuster , geschrieben am 28.04.2019, 14:26 Uhr :
    @ Moderation: Wer nur wenig von der Mutti-Richtlinie abweicht, wird war kommentar-gesperrt, aber erscheint wenigstens noch mit seinem Namen und einer Kommentar-Nummer im Gästebuch. Alle anderen, die in direkter Opposition zu Merkel stehen, bekommen nicht mal eine Kommentar-Nummer.

    Antwort von
    Moderation , geschrieben am 28.04.2019, 14:32 Uhr :
    Das ist völliger Unsinn! Die Zeit den Grad einer "Abweichung" von irgendeiner nicht existenten "Richtlinie" abzumessen und danach zu entscheiden, hat hier keiner! Wer krass unsachlich formuliert, kann nicht veröffentlicht werden. Und manchmal ist es der Hektik geschuldet, dass ein Haken weniger gesetzt wurde als bei anderen Posts. Das ist alles. Und Nummern haben hier alle Beiträge, nur nicht die Antworten auf Beiträge! Die hatten noch nie Nummern.
    Antwort von
    Gerd Dietrich , geschrieben am 28.04.2019, 14:36 Uhr :
    Werte Redaktion, natürlich haben Sie keine Richtlinie in der Redaktion, sowas gibt es doch nicht schriftlich. Es wird bei der zwanglosen Zusammenkunft aller Medienschaffenden zu Jahresanfang im Bundeskanzleramt ganz nebenbei erwähnt, aber das wissen Sie doch. Denken Sie doch nur an Nikolaus Brender vom ZDF oder fragen Sie ihren Chefredakteur dazu.

    Antwort von
    Moderation , geschrieben am 28.04.2019, 14:41 Uhr :
    Sind Sie da immer zugegen, Herr Dietrich, dass Sie darüber so genau Bescheid zu wissen glauben? Wir wiederholen uns hier aber das muss wohl sein: Ausgemachter Unfug! Eine solche "Richtlinie" gibt es hier nicht.

Kommentar 332:
Gerd Dietrich schreibt am 28.04.2019, 14:15 Uhr :
Bei Impfpflicht fällt mir ein: Schweinegrippe und die vertrauensbildende Maßnahme "Zwei-Klassen-Impfung". Eine Sorte Impfstoff für Behörden, Politiker und Bundeswehr, die andere für das gemeine Volk. Ist das alles schon wieder vergessen? Ist das ein erneuter Profilierungsversuch eines Gesundheitsministers?


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