Montag, 4. Mai 2015

Günther Jauch - 03.05.2015

die Gäste

Foto: ARD
  • Gregor Gysi, Die Linke, Vorsitzender der Bundestagsfraktion
  • Reiner Hoffmann Vorsitzender Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
  • Michael Hüther Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln
  • Katja Suding FDP, Fraktionsvorsitzende in der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Rainer Voss Ehemaliger Investmentbanker

Link zur Sendung: (hier)
Link zum Blog: (hier)


Das Thema:
Deutschlands Löhne - was ist unsere Arbeit wert?

Dazu schreibt die Redaktion:
Welchen Job machen Sie? Was verdienen Sie mit dieser Arbeit? Und fühlen Sie sich damit gerecht bezahlt? Wovon hängt für Sie eine gerechte Bezahlung ab?

Deutschlands Löhne - was ist unsere Arbeit wert?
Ob Erzieherin, Postzusteller oder Busfahrer: Sie alle gehen derzeit für mehr Lohn auf die Straße. Besonders die Erzieher verleihen ihren Forderungen Nachdruck – nachdem die Tarifverhandlungen gescheitert sind, stimmen sie nun über einen unbefristeten Streik ab. Ab Ende kommender Woche könnten Kitas bundesweit geschlossen bleiben.

Hinter den Demonstrationen und Streiks steckt jedoch nicht nur der Wunsch nach mehr Gehalt, sondern auch die Forderung nach mehr Wertschätzung ihrer Arbeit. Viele der derzeit Protestierenden halten ihren Lohn für ungerecht und nicht fair – ihre Arbeit sei deutlich mehr wert. Das müsse anerkannt werden, nicht zuletzt durch mehr Lohn am Monatsende.

Wer verdient in Deutschland wie viel? Welche Arbeit wird angemessen honoriert? Sind die Löhne fair? Was ist überhaupt ein „gerechter“ Lohn?

Der Kommentar des Blogschreibers



Kommentare aus dem Forum

Paulus schrieb auf Seite 4
Das Thema, wenn es in einer Talk-Show behandelt wird, fungiert als Beruhigungspille (der 1. Mai lässt grüßen), denn wir erleben gegenwärtig den Zynismus zur Lohn- bzw. Verteilungsgerechtigkeit, insbesondere mit Blick auf die Entwicklung der funktionalen (nach Einkommensarten) Einkommensverteilung für gesellschaftlich (und damit ökonomisch) so relevanten Fragen, wie die nach Bestimmungsgründen der Lohnfindung..
Aber das Thema ist nur Teilaspekt der allgemeineren Frage nach der Gerechtigkeit in einem Staate. In Platons Konzept (dem ältesten europäischen, aufgezeichneten Vorstellungen zur Problematik einer politischen Ordnung) ist "Gerechtigkeit" unverzichtbar für den Bestand des Gemeinwesens (obwohl Platon - kein Freund demokratischer Empfindungen - unter Gerechtigkeit ("jedem das Seine")) anderes verstand, als die politischen Akteure unserer Tage.
Nicht nur Karl Marx lange vor ihm , auch der (alt-neoliberale) Wilhelm Röpke war davon überzeugt, (abweichend von Platons Konzeption) der kapitalistische Staat wird nie die Interessen der Allgemeinheit (was immer das sei) durchsetzen, er kann nur Büttel einflussreicher Kräfte sein - unter welcher Partei-Fahne auch immer. Hier wird ein der politischer Grundirrtum von Willy Brandt sichtbar: "durch die Wahl der SPD wird der Staat zur Schutzmacht der kleinen Leute". Eine Abwandlung des Satzes von August Bebel: " Die SPD sei die Schutzmacht der kleinen Leute"
(wird fortgesetzt) Gruß Paulus

Paulus schrieb auf Seite 4
Fortsetzung:
Absolut gültige und berechenbare Formeln zur Lohnbestimmung kann es nicht geben. Ideen zur Gerechtigkeit sind dem Wandel unterworfen. Wenn aber die Daten zur funktionale Einkommensverteilung eine wachsende Spreizung von "oben" und "unten" anzeigen, wird die Empfindung von einer Zunahme der Ungerechtigkeit zur politischen Fragen wie "Was ist hier los?", "Wo wird das enden?" "Wohin gehrt die Reise?". Placebo`s und weiße Salbe wie von Frau Merkel gern ausgeteilt: "Es gab noch nie soviel sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland wie zur Zeit", wirken wie blanker Zynismus. Paradoxer Weise klammert die Frage nach der Gerechtigkeit der Lohnhöhe die wichtigere Frage nach dem Reservat der "Souveränität", wie es für die EZB interstaatlich inzwischen eingerichtet wurde, aus und geht damit am Kern des Verteilungsmechanismus vorbei. Mit der Geldmengen- und Zinspolitik kann mühelos jede Form der Lohnfindung - sei sie als gerecht oder nicht empfunden - in ihrer Wirkung überspielt werden.
Gruß Paulus

Maria schrieb auf Seite 4
Ich finde, dass Günther Jauch überbezahlt ist, und nicht nur Günther Jauch sondern auch alle anderen, die soviel verdienen wie er oder mehr. Dazu gehören sicher auch die obersten Banker und Industriebosse.
Keiner arbeitet zehn oder hundertfach mehr als ein einfacher Arbeiter, und hat darum auch nicht ein so exorbitantes Vielfaches verdient. Fast jeder ist auf die Arbeit anderer angewiesen und wäre ohne diese gar nichts.
Natürlich müssen aber auch Ausbildung und Leistung in die Bewertung mit einfließen.
Nichts gegen Günther Jauch persönlich.Er macht seine Arbeit gut. Es ist nur eine allgemeine Beurteilung, dass die da oben (z. B. Richter, Politiker, Medienfachleute, Banker) zu viel verdienen, so dass die unten von ihrem Gehalt nicht mehr leben können und aufstocken müssen, von späteren Renten ganz zu schweigen.
Kindergärtner sind weit unterbezahlt. Ebenso wichtig wie deren Lohnerhöhung ist eine Halbierung der Gruppenstärke, auch zum Wohle der Kinder.Urvertrauen muss in den beiden ersten Lebensjahren von der Mutter vermittelt werden,dadurch dass sie immer zur Stelle ist. Das kann eine Kindergärtnerin nicht leisten, obwohl man es vielfach von ihr verlangt.
Traurig finde ich es, dass ebenso wie bei der Bahn dafür längere Zeit gestreikt werden muss. Das belastet die Menschen und ihre Wirtschaft über die Maßen und sollte verboten werden. Für vieles andere wie Waffen und Ukraine ist ein Vielfaches an Geld da.

leevancleef schrieb auf Seite 6
Jobwunder Deutschland.
Geleistete Arbeitsstunden:
2000 57,7 Mio.
2014 58,5 Mio.
Reife Leistung der Politik, aber nachvollziehbar.
Millionen Arbeitsplätze wurden vernichtet und durch unterbezahlte Dreckarbeitsplätze ersetzt. Die Gewinne der Wirtschaft sind explodiert und der Pöbel verarmt immer weiter. H. Hüther, als Büttel der Unternehmer, wird's freuen. Aber es gibt auch Menschen, die gerne in Würde leben würden. Nun ja, jetzt kommen ja weitere Millionen Fachkräfte aus Afrika oder Ostblock. Werden die Löhne noch weiter fallen und - mit der FDP zu reden - alles wird gut.

Happy Pingu schrieb auf Seite 7:
Um welches Vielfaches mehr man sich heute mehr leisten kann als früher, zeigen auch gerne diese Beispiele, wie lange man mit einem Durchschnittsberuf im Büro oder an der Werkbank für diese Produkte 1960 und 2009 arbeiten musste:

Bezeichnung 1960 2009
250 g Butter 39 Min 4 Min
Herren-Anzug 68 Std 17 Std
1 Liter Benzin 14 Min 5 Min
Flaschenbier 15 Min 3 Min
500 g Bohnenkaffee 213 Min 19 Min
Briefporto 5 Min 2 Min
10 Eier 51 Min 8 Min
Fernseher 351 Std 38 Min 13 Std 23 Min
1 kg Edamer 112 Min 33 Min
2,5 kg Kartoffeln 17 Min 11 Min
1 Liter Vollmilch 11 Min 3 Min
1 Kinokarte 38 Min 28 Min
Damenkleid 26 Std 28 Min 6 Std 35 Min
Kühlschrank   156 Std 30 Min     23 Std 46 Min  
  1 kg Schweinekotelett   2 Std 37 Min 32 Min
200 kWh Strom 10 Std 7 Min 3 Std 29 Min
Damenstrümpfe 1 Std 13 Min 17 Min
Waschmaschine   224 Std 30 Min   32 Std 4 Min
1 kg Zucker 30 Min 4 Min

Alle obigen Beispiele gelten für „Durchschnittsverdiener!
krümelchen schrieb
Es ist kaum zu fassen. Ich arbeite als Vertretungslehrer (Seiteneinsteiger)mit abgeschlossenem Hochschuldiplom und unterliege einer Willkür vom Staat, der mit dem Mittelalter vergleichbar ist. Am Gymnasium hatte ich 2!! Gehaltsstufen E12 mehr, als Hauptschullehrer mit E 10 darf ich mehr Stunden arbeiten, bekomme eine schlechtere Bezahlung und schlechtere Lohnerhöhungen als vorher. Die Krönung ist aber, dass ich sogar meine Stufe die ich beim Gymnasium bezahlt bekam verliere, wenn ich 3 Jahre nicht am Gymnasium war. Was ist das für ein Schwachsinn? Mein Studium ist das gleiche geblieben, ich habe nur den Schultyp gewechselt, die Schüler mit über 90% Migranten sind super stressig. Die sind in Klasse 5 bereits sehr schwierig, die Pubertät beginnt immer früher. Sogar die Schulsekretärin bekommt weniger Gehalt als am Gymnasium. Wieso? Die Arbeit ist doch die gleiche!
Diese bescheuerte Gleichmacherei: jedem Kind die gleiche Chance...nette Idee aber schlicht unmöglich!!Die Elternhäuser sind nun mal verschieden und das lässt sich nicht mit anderen Einrichtungen auffangen.Man sollte die Eltern entsprechend in die Pflicht nehmen, die mal erziehen lernen sollten und konsequent in der Erziehung sein sollten. Das Elternhaus

Pressestimmen
TV-Kritik:
Günther Jauch
Die soziale Lage von Günther Jauch
In der Sendung von Günther Jauch wird über „gerechten Lohn“ gestritten. Leider verwechselte Jauch den Arbeitsmarkt mit Statusfragen. Diesen Fehler machen aber nicht nur gut bezahlte Fernseh-Moderatoren.
F.A.Z.

„Deutschlands Löhne – was ist unsere Arbeit wert?“
Gehälter-Striptease bei Günther Jauch
Bei „Günther Jauch“ wird der Lohnzettel transparent gemacht: In der Debatte geht es um fette Banker-Boni und Niedriglohn-Empfänger. Im Laufe der Diskussion kristallisieren sich schnell sechs verschiedene Typen heraus
Focus

Danke Klaus für die Tabelle

Die Wirklichkeit der Meinungsfreiheit

Thema: Meinungsfreiheit

www.politaia.org
Sprechverbot - Beweisverbot - Verteidigungsverbot
Deutschland wird zerstört, mit gefälschter Geschichtsschreibung:
Sylvia Stolz auf der Anti-Zensur-Koalition in der Schweiz


Deutschland wache auf. Deutschland lade dieses Video herunter und verteile es an alle, in diesem Land. Deutschland begreife, welch Unrecht Dir zuteil wird, durch die Fremdherrschaft. Deutschland verstehe, daß es keine Amtsträger in diesem Besatzer-Konstrukt gibt.
Deutschland nehme zur Kenntnis, daß bereits Helmut Schmidt Hochverrat am Deutschen Volk begangen hat, bis heute, zur Bilderberg Marionette Merkel. Denn Deutsches Volk höre: Konrad Adenauer sagte bereits, daß er nicht zum Wohle des Deutschen Volkes regieren darf, sonder lediglich den Befehlen der Besatzungsmächten gehorcht.

Deutschland google nach SHAEF Gesetze. Deutschland google nach "Wer begann den 2. Weltkrieg wirklich." Deutschland frage Hans Dietrich Genscher, warum er es ablehnte, daß Deutschland den Friedensvertrag unterzeichnet. Deutschland informiere dich, warum Helmut Kohl(Kohn) Polen auf Knien angebettelt hat, damit die deutschen Ostgebiete im Zuge der Wiedervereinigung nicht an Deutschland abgetreten werden würden.

Deutschland wisse: Du wirst nach Konrad Adenauer verarscht, verkauft, belogen und betrogen.
Deutschland stehe auf!



Babba Gum
Im November 2012 trat Stolz auf Einladung Ivo Saseks, des Leiters der sogenannten Anti-Zensur-Koalition (AZK), bei einer Veranstaltung dieser in Chur auf. Weil sie dort erneut den Holocaust geleugnet und für Rechtsextremismus geworben haben sollte, erstattete ein Berner Anwalt Anzeige gegen Stolz und den Veranstalter Sasek wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das Schweizer Antirassismusgesetz. Nachdem das Verfahren an die deutschen Behörden überwiesen wurde, begann im Februar 2015 in München ein Prozess, bei dem Stolz von Wolfram Nahrath verteidigt wird. Am 25. Februar 2015 verurteilte das Landgericht München Stolz wegen Volksverhetzung sowie wegen des Missbrauchs von Titeln (sie unterzeichnete trotz Ausschlusses aus der Anwaltskammer in Schriftstücken an das Gericht mit der Berufsbezeichnung "Rechtsanwältin") zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und acht Monaten Haft ohne Bewährung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Sonja Schulze
Die Situation am Schluss des Vortrages hat mich sehr bewegt. Die beeindruckenden Lobesworte des Moderators an Frau Sylvia Stolz, und die Schweigeminute. Und der Vortrag von Frau Stolz selber war sehr aufschlussreich für mich. Eine Unglaublichkeit, mit welch subtilen Mitteln die Rechtsverdrehung vonstatten geht. Vom Verbot über bestimmte Äusserungen, den Absolutheitsanspruch ... und wehe, die Richter stellen einen Beweisantrag, um das angeblich Offenkundige auch sichtbar beweisen zu können, wird man bestraft und ausgeschlossen.
Das hat mit fairen Methoden ganz sicher nichts zu tun. Respekt an Frau Sylvia Stolz.
Irgendwann wird das an sich brüchige Lügengebäude der Geschichtsschreibung - wie sie uns die Alliierten Mächte weismachen wollen - gänzlich einstürzen. Da hilft es auch nicht, dass man bei bestimmten Sätzen und Worten als Rechts oder Antisemit verunglimpft wird. Die Wahrheit kommt ans Tageslicht.


Sonntag, 3. Mai 2015

Russischer Rockerclub "Nachtwölfe" zur Gefallenenehrung in Wien und auf dem Weg nach Deutschland

Thema: Nachtwölfe

t-online.de
Auf dem Weg nach Deutschland
"Nachtwölfe" legen Kranz in Wien nieder

Eine kleine Gruppe des russischen Motorradclubs "Nachtwölfe" hat auf ihrer umstrittenen "Siegestour" von Moskau nach Berlin in Österreich Station gemacht. Einen Tag vor der geplanten Weiterreise nach Deutschland legten zwei Clubmitglieder am Samstag gemeinsam mit dem russischen Botschafter in Wien einen Kranz vor dem dortigen Heldendenkmal der Roten Armee nieder.

An die 20 Biker von der Bikergruppe "Nachtwölfe" haben am Russendenkmal in Wien dem Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren gedacht. Es waren auch insgesamt 500 Sympathisanten vor Ort. - Foto: Screenshot vom Video
Am Sonntag wollen die kremlnahen Motorrad-Rocker nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA nach Deutschland weiterreisen. In Wien waren sie von rund 500 Sympathisanten und Schaulustigen in Empfang genommen worden. Die Aktion beim Russendenkmal sei ohne Zwischenfälle verlaufen, sagte ein Polizeisprecher.

"Nachtwölfe" wollen angeblich auch nach Nürnberg

Zuvor hatten russische Rocker in der slowakischen Hauptstadt Bratislava am Kriegerdenkmal Slavin einen Kranz niedergelegt. Von dort aus wurden die beiden russischen Staatsbürger auf dem Weg nach Wien von rund 20 Sympathisanten sowie ab der Staatsgrenze von der österreichischen Polizei begleitet. Die Tour der "Nachtwölfe" soll am 9. Mai, der in Russland als Tag des Sieges gefeiert wird, in Berlin enden.

Der russische Botschafter Sergej Netschajew hatte der APA gesagt, eine weitere Aktion in Österreich sei nicht geplant. Ein Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien sagte, eine weitere Kranzniederlegung sei in Nürnberg denkbar.

Deutschland hatte die Visa einiger Biker annulliert. Mindestens drei Rocker sollen bisher am Flughafen in Berlin-Schönefeld abgewiesen worden sein. Russland protestierte gegen diesen Schritt und fordert von der Bundesregierung eine Erklärung. "Nachtwölfe"-Präsident Alexander Saldostanow ist mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin befreundet.


» der Kommentar des Blogschreibers «
Da t-online auch zu den Nato-Pressestellen gehört, darf natürlich der Hinweis auf Putin im letzten Satz nicht fehlen. Dass Nazis in der Ukraine an der Regierung beteiligt, bzw. mit den Marionetten in der obersten Etage befreundet sind, spielt bei ähnlichen Nachrichten selbstverständlich keine Rolle, auch wenn wir europäischen Steuerzahler für deren Allüren aufkommen müssen, geht uns das nichts an. Stattdessen wird ein paar Motorradfahrer, die gefallene Soldaten ehren wollen, die Einreise verweigert, obwohl sie nicht einmal hierbleiben wollen.
Angeblich ist Deutschland doch so gastfreundlich und für Jeden aufnahmebereit. Wäre es eventuell anders, wenn sie über Syrien und übers Mittelmeer angereist wären?


Kommentare aus dem T-Online-Forum

anmayer7
die deutsche Regierung ist schon sehr kleinkariert und misst mit verschiedenem Maß. Den Nachtwölfen wird die "Nachfahrt" verweigert, unsere geliebte Frau Merkel will aber nach Russland zur Gedenk-und Siegesfeier. Islamisten und gewaltbereite Salafisten dürfen demonstrieren, wann und wofür sie wollen. Erdogan darf sogar im Wahlkampf gegen Deutschland hetzen. "Aber der Islam und Erdogan gehören ja auch zu Deutschland", die Rocker nicht. Das zeigt die ganze momentane Armseligkeit.

PitM
Man kann gar nicht glauben wie schnell ein Beitrag von T online oder von den Amis gelöscht wird . Ich habe geschrieben: es ist eine Schande wie man in der deutschen politik mit Russland umgegangen wird. Dieses volk das neben der heutigen Ukraine durch den 2.weltkrieg am meisten gelitten hat, hat sich aus Deutschland und den bis dahin besetzten Gebieten zurückgezogen. Nur die russen sind weg. Mit Hilfe der russen wurden in gesamtösterreich die ersten freien Wahlen nach dem 2.wK abgehalten. Der Staatsvertrag der Österreich die wirkliche Freiheit brachte könnte ebenfalls nur durch Russland entstehen. Wie ist man doch in Deutschland verblendet. Von den angeblichen Freunden ausspionieren lassen, Kriegshandlungen aus Deutschland heraus (Rammstein lässt grüßen) durchzuführen. Wie bescheuert ist man hier eigentlich um die wirkliche Gefahr nicht zu erkennen. Bin gespannt wann wieder gelöscht wird.

Natalka
Dank polnischer Hysterie sind jetzt die "Nachtwölfe" in Europa berühmt geworden. Wer hat denn aus der ganzen Sache ein Politikum gemacht ?! Russland bestimmt nicht !! Die andere Gruppe aus Russland fährt in gleicher Mission und wird kaum wahrgenommen.
P.S. Die "Nachtwölfe" sind nicht zu ersten Mal hier und bis jetzt war alles in Ordnung.

Schuschi
Ich heiße sie willkommen. Sie legen Kränze nieder an den Gedenktafeln ihrer gefallenen Landsleute. Was so mancher Gauckler hingegen macht, erscheint mir bedenklicher.

Eddy1937
Der Unterschied besteht darin, dass die "Nachtwölfe" das Gedenken an ihre Gefallenen hochhalten, ein anderer "Herr" aber keine Gelegenheit verpasst, das Gedenken an dt. Soldaten zu besudeln, auch wenn die meisten keine fanatischen Nazis waren ! Alles eine Sache von Charakter und Ehrgefühl ! Wer als Pfarrer Bigamie betreibt und von sogenannten "Christparteien" ins Amt gehievt wird, erklärt viel über unsere BRD !

FreiesLeben
Am russischen Ehrenmal in Berlin legen die jedes Jahr friedlich ihre Kränze nieder. Na und, wen stört's?

henne3108
das Zentralkomitee' der CDU unter Vorsitzt der Genossen Angela und Joachim haben beschlossen....! Stehender Beifall, anhaltend stehender Beifall, frenetischer Zuspruch. Klatschsalven....
Genau da sind wir angekommen, der Leierkasten ist der gleiche nur die Kurbel wurde gewechselt.

FreiesLeben
Wann probiert unsere Merkel-GroKo es eigentlich mal mit Leistung, anstelle von Verboten und Hass-Polemik gegen jeden, der seinen Kopf nicht in einem Ami-Hintern stecken hat?

britta121175
reinerschüze "Die Bande in Berlin läßt doch alles rein. Die Amis haben in Mannheim die "Coleman Barracks" wieder reaktiviert. Die ersten Kampfpanzer sind im Rheinau-Hafen schon entladen worden. Was soll das?" es gibt einen großen unterschied-die russen kommen nicht mit panzern.

FreiesLeben
Verbrechen der Bundesregierung:
  1. Spionage gegen befreundete Staaten
  2. Spionage für eine fremde Nation.
  3. Wirtschaftsspionage
  4. Ausspionieren von Privatpersonen (Verstoß gegen GG und BDSG)
  5. Veruntreuung von Steuergeldern (die Steuerkasse ist für Belange der Bürger da, nicht für Lobbyfreunde und ausländische Investoren)
  6. Korruption (Nebenjobs, Lobbyarbeit, Parteispenden für polit. Gegenleistungen)
  7. Waffenhandel mit Krisenstaaten etc.
Noch ein paar gefällig?


rbb: "Nachtwölfe" sollen es über die EU-Grenze geschafft haben

Thema: Russische Rocker auf "Siegesfahrt" nach Berlin

An der polnischen Grenze wurden sie abgewiesen, an der litauischen auch: Nun vermelden die Rocker des russischen Clubs "Nachtwölfe", dass sie es doch geschafft haben, die Grenze zur Europäischen Union zu passieren. Ein Teil der Gruppe soll nach Tschechien eingereist sein, ein anderer nach Ungarn.

+++Alexander Chirurg erklärt seine Motivation für die Tour nach Berlin+++
Hört ihm einfach mal zu!+++


Das, was am Reichstag passiert war, war eine viel größere Tragödie für mich. Vor drei Tagen wurde unseren Veteranen der Zutritt verweigert. Mehr noch: Einer der ukrainischen Bandera-Unterstützer stand dort und beschimpfte unsere Veteranen laut.
Britische und amerikanische ‪#‎Veteranen‬ wurden reingelassen, unsere Veteranen nicht.

Unter einem erfundenen Vorwand! Ja, die deutschen Behörden haben sich später entschuldigt. Wem nützt das aber jetzt?
Dasselbe passierte in Polen. Wir wurden nicht einfach an der Grenze gestoppt. Bewaffnete Polizisten standen uns gegenüber. Einfach lächerlich.[...]"

Zu dem angesprochenen Vorfall im ‪#‎Reichstag‬: "Berlin entschuldigte sich bei den russischen Veteranen dafür, dass sie nicht in den Reichstag gelassen wurden.
Das Außenministerium Russlands hat die Situation um die Delegation des Rates der Veteranen der Streitkräfte der Russischen Föderation aufgeklärt, die kurz vor dem 9. Mai daran gehindert wurden, den Reichstag zu besuchen. Wie es in der Mitteilung des Amtes heißt, war es “das rein technische Missverständnis”.

“Noch im Stadium der Durcharbeitung des gegebenen Punktes des Programms des Aufenthaltes der erwähnten Delegation wurde bekannt, dass in diesen Tag umfängliche Exkursionen durch den Reichstag wegen der Plenarsitzungen des Bundestags nicht durchgeführt werden, es war nur die Kurzvariante in Form des Aufstiegs in die Kuppel möglich. Bei der Ankunft der Delegation war jedoch als Ziel des Besuches gerade die Exkursion benannt, deren Durchführung infolge der obengenannten Gründe möglich nicht war”, teilt das Außenministerium Russlands mit.

Zuvor war außerdem bekannt geworden, dass sich zu jenem Moment, als die Russen nicht ins Gebäude gelassen wurden, sich dort schon Veteranen aus den USA und Großbritannien befanden. Und die Botschaft hatte mit den Behörden den ganzen Zeitplan der Delegation mehrere Monate vor deren Ankunft in Deutschland vereinbart. Aber der Wachschutz des Reichstags hatte von der voraussichtlichen Ankunft des Rates der Veteranen aus irgendeinem Grunde keine Kenntnis.

Außerdem hat ein Augenzeuge des Vorfalls erzählt, dass, kaum waren die Veteranen in den Bus gestiegen, auf dem Platz etwa zwanzig aggressiv eingestellte Migranten aus der Ukraine auftauchten. Sie versuchten, die Aktivisten der gesellschaftlichen Organisationen, darunter auch Deutsche, die Georgsbänder trugen, anzugreifen."
https://alternativepresseschau.wordpress.com/
russische Quelle:
http://www.pravda.ru/ne…/world/23-04-2015/1257703-skandal-0/

https://youtu.be/UdOgSEdh3ao

Ukrainischer Außenminister ehrt in München Bandera
Foto: Screenshot - Twitter

Der Beitrag entstand mit Hilfe von Klaus

Odessa: Aktivisten verfolgt, ihre Demos verboten, aber Rechtsradikale dürfen marschieren - freundlich finanziert von den EU-Steuerzahlern

Thema: Odessa
RT-Deutsch
Jahrestag des Massakers von Odessa:
Aktivisten verfolgt, ihre Demos verboten, aber Rechtsradikale dürfen marschieren


Foto: Quelle: Ruptly
Heute jährt sich das Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa am 2. Mai 2014. Gendenkveranstaltungen wurden „zum Schutz der Bevölkerung“ von ukrainischen Behörden verboten, zugleich aber die Gegendemonstration des Rechten Sektors erlaubt. RT Deutsch berichtet von vor Ort.

Die Aktivisten-Gruppen vor Ort, die seit einem Jahr versuchen Druck auf die Behörden auszuüben, um zu einer strafrechtlichen Aufarbeitung des Massakers zu kommen werden regelmäßig drangsaliert. Festnahmen, Verschwindenlassen und Einschüchterungsversuche scheinen an der Tagesordnung.

Erst heute sprach RT Deutsch mit einer 60-jährigen Frau, die Angehörige im Gewerkschaftshaus verloren hatte und sich seitdem in einer Gruppe engagiert, die die Aufklärung des Massakers fordert. Gegenüber RT Deutsch erzählte sie, wie sie am gestrigen Abend Besuch vom ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU bekommen hatte. In aggressivem Ton soll sie nach ihren Verbindungen und Motiven für ihr Engagement befragt worden sein und ihr wurde mehr oder weniger unverhohlen gedroht, falls sie „damit weitermachen“ sollte.

Auch lesen: “Wir wissen wer die Mörder sind“ – Demo vor ukrainischer Botschaft wegen Odessa-Massaker
Zahlreichen jüngeren Odessa-Aktivisten wird nicht nur gedroht. Bis zu 35 befinden sich laut Angaben der Organisationen die sich die Aufklärung des Brandes auf die Fahne geschrieben haben, seit Monaten, oft ohne richterlichen Beschluss, in „Sicherheitsverwahrung“, die zudem in vielen Fällen ohne Angabe von Gründen alle zwei Monate verlängert wird.

Ermittlungsuntersuchungen werden bewusst verschleppt, indem regelmäßig die für den Fall verantwortlichen Richter und Staatsanwälte ausgewechselt werden, dies berichten gegenüber RT Deutsch übereinstimmend zahlreiche Aktivisten und Angehörige, die alle aus Angst vor Repressionen anonym bleiben wollen.

Von der scheinbaren Einseitigkeit der Behörden konnte sich RT Deutsch vor Ort selbst ein Bild machen. Die anlässlich des Jahrestages des Odessa-Massakers einberufene Pressekonferenz der Aktivisten wurde kurzerhand von der Stadtverwaltung ebenso verboten, wie die geplante Demonstration, da bei beiden Aktivitäten „Musik und Mikrofone“ genutzt werden sollten. Im Vorfeld war anscheinend die Nutzung von „Musikanlagen und Mikrofonen“ untersagt worden.

Dies geschehe laut den ukrainischen Behörden „zum Schutz der Bevölkerung“. Dem gingen zahlreiche Festnahmen voraus, darunter auch ein 18-jähriger, der der Rädelsführerschaft in einem “Separatistenring” angeklagt wurde.

Der SBU gab in diesem Zusammenhang am Freitag bekannt:
“Es ist uns gelungen einen Separatistenring, bestehend aus ehemaligen Polizisten, pro-russischen Kulikowo-Aktivisten sowie Kriminellen zu sprengen und festzunehmen.”
Die gleichzeitig stattfindende Gegendemonstration des ukrainischen Rechten Sektors und der rechtsradikalen Swoboda-Partei wurde jedoch im Gegenzug ohne weitere Auflagen erlaubt.

Aus der gesamten Ukraine sollen 3.000 Polizisten und Spezialkräfte nach Odessa gebracht worden sein, um für „Ruhe und Ordnung“ zu sorgen.

Der Ort des Massakers, das Gewerkschaftshaus von Odessa, soll nach dem Willen des Gouverneurs von Odessa, Igor Palitsa, entweder das Hauptquartier der ukrainischen Marine oder ein Militärkrankenhaus werden. Dies gab er am heutigen Samstag in einer Pressekonferenz bekannt.
Quelle: RT-Deutsch


Samstag, 2. Mai 2015

Annäherung Griechenlands an Russland - ein Dorn im Auge der USA

Thema: schon wieder Einmischung der USA

Keine Zustimmung aus Ankara
USA wollen Gas-Allianz zwischen Russland und Griechenland verhindern

Griechenland könnte im Zuge des russischen Pipeline-Projekt Turkish Stream zu einer wichtigen Energiedrehscheibe innerhalb der EU werden. Doch die USA wollen jegliche Energie-Deals zwischen Athen und Moskau verhindern. Allerdings hat der US-Verbündete Türkei dem Projekt noch keine Zusage gegeben. Die Regierung in Ankara möchte sich nicht mit den USA anlegen.
Lesen Sie hier weiter: Deutsche Wirtschafts Nachrichten


Kommentare

Orwell sagt:
Die USA versuchen unter der Flagge der NATO die komplette EU-Mitgliedsstaatenriege zu erobern, sie versuchen die Konformität der EU-Mitglieder und deren Gehorsam gegenüber dem obersten Befehlshaber zu erzwingen, was buchstäblich einem Euro-Staatsstreich im Schatten des Ukrainekriegs gleichkommt. Mithilfe von TTIP will die USA eine Art Wirtschaftsnato errichten um komplett ganz Europa mit wertlosen Dollars aufkaufen.
TTIP,CETA und TiSA sollen die Macht der USA und von transnationalen Konzernen in Europa noch weiter zementieren und deren Einfluss auf Europas Politik noch erheblich erweitern . . .
Mithilfe von IWFs Strukturanpassungsprogrammen sollen Europas Krisenstaaten amerikansieirt werden und zu willenlosen Knechten mit totalem Kadavergehorsam gegenüber USA zu einer US-Kolonie umstrukturiert.

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
Die Amis wollen Russland aus dem Energie-Markt in der EU drängen! Blockieren sie Europa deshalb? https://correctiv.org/recherchen/ttip/blog/2015/04/22/usa-blockieren-europa/ „Einen“ Erfolg dieser US-Politik erlebten wir, als von den Amis das Sud-Stream-Projekt verhindert wurde. http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/wirtschaft-and-finanzen/das-groe-jammern-beginnt—bulgarien-will-die-leitung-sd-stream/ , worauf das „große Jammern“ schon einmal begann!!! Nun soll es mit der Turkish Stream so weitergehen!?
„Ich“ allerdings bin davon überzeugt: Nicht erst wenn „den Deutschen“ die Energieversorgung aufgrund des Berliner u. Brüsseler (Washingtoner!) Diktats zusammen bricht, „wird“ es zu den schon jetzt befürchteten sozialen Unruhen kommen!!!

H.E. sagt:
Wenn die USA Griechenland Vorschriften macht, soll sie auch deren ganze Schulden übernehmen. Und waren da nicht auch Swaps im Spiel von Goldman Sachs bei der Euroeinführung in Griechenland?

Hartmut sagt:
Dies ist doch wieder nur ein Beweis dafür das die USA unbedingt ihre Weltmachtstellung (sofern noch vorhanden) ausbauen wollen, koste es was es wolle.
Vor nichts fürchtet sich die USA so sehr wie vor der Annäherung oder sogar einem Freihandelsabkommen zwischen Russland und der EU!
Die wollen ihr Fracking Gas in die EU liefern, da ist Russland ein “Störenfried”. Also muss interveniert werden wo es nur geht.
Ich traue der USA zu das sie dieses Spiel soweit treiben werden das es zu einem Krieg mit Russland kommen wird, kommen könnte!
Danach stellen sie sich dann wieder als die “guten” hin. Das hat nach dem 2. Weltkrieg schon geklappt. (Ich spreche hier der USA nicht ihre Hilfe ab, nicht die Luftbrücke nach Berlin oder ähnlich GUTEM!)

Delinix sagt:
Vor diesem Hintergrund ist sicher auch die Tatsache zu sehen, dass in letzter Zeit andauernd von den Morden an den Armeniern berichtet wird. In D wohnen etwa 3 Mill. Türken – oder sind es sogar mehr? -, die alle auch diese Beiträge gucken… die sollen sicher damit gegen Erdogan aktiviert werden.
In der Türkei selbst hat die Aktion, die weltweit von vielen USA-“Freunden“ durchgezogen wird, bereits erst „Erfolge“ gehabt. Alle möglichen oppositionelle Gruppen gingen auf die Straße, um gegen Erdogan zu protestieren. UNRUHEN in der Türkei, die Türkei zu DESTABILISIEREN – so sieht für mich das Ziel der EU und der USA aus.
Und warum? Die mögliche Zusammenarbeit zwischen Russland und GR in Sache Erdgas KÖNNTE in Grund sein. Die mögliche Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Russland ist es auf jeden Fall. Und einen weiteren Unruheherd an den Grenzen Russlands zu initiieren – was kann es Schöneres für die USA geben.

Wo bleibt der Respekt vor Ihrer Heimat, Herr Gauck?

Thema: Falsche Spuren

Original erschienen bei lupocattivoblog.com
Posted by Maria Lourdes - 05/09/2014

Joachim Gauck
Foto: lupocattivoblog.com
Zwei Jahre ist er jetzt im Amt. Gute Jahre für Deutschland? Er hat Polen besucht, Frankreich, Griechenland, Belgien … und überall hat er Spuren hinterlassen. Falsche Spuren – geschichtlich falsche Spuren.
Spuren zum Schaden unseres Landes.
Absicht wird man ihm nicht unterstellen dürfen – aber Unwissenheit, Naivität, vielleicht auch ein Stück linker Ideologie. Schon seit seinen ersten Reisen und Reden fragen sich immer mehr Bürger:
    Warum spricht der Mann so? Warum beschädigt er sein Land durch „Schuldbekenntnisse“, die schlichtweg falsch sind? Warum weint er über deutsche Verbrechen, die es nicht gegeben hat?
Geschichtlicher Nachhilfeunterricht für den Bundespräsidenten. Ein Beitrag von Lutz Radkte – Mein Dank sagt Maria Lourdes!

Eine beschämende, eine unerträgliche Situation für den Ersten Mann dieses Staates. Und eine unwürdige Situation für diesen Staat selbst, für unseren Staat, für Deutschland. Entweder kennt Gauck die Geschichte wirklich nicht – oder er erliegt Einflüsterungen seines Umfeldes. Beides würde nicht für Format und Persönlichkeit eines deutschen Bundespräsidenten sprechen …

In den zwei Jahren seiner bisherigen Amtszeit haben empörte Bürger immer wieder versucht, Gauck auf geschichtliche Fehler in seinen Reden hinzuweisen, ihn zu korrigieren – alles ohne Ergebnis. In Einzelfällen gab es nichtssagende Antworten seiner Mitarbeiter, das war´s dann. Letztes Beispiel Danzig – Die Mär vom deutschen Überfall auf Polen …

Joachim Gauck wieder in seinem Element. Es ist der 1. September 2014, ein Jahrestag. Denn am 1. September hatte bekanntlich der 2. Weltkrieg begonnen, auf der Westerplatte in Danzig 1939. „Die Menschen in Polen haben entsetzlich gelitten unter diesem Krieg, der ihnen vom Deutschen Reich aufgezwungen worden war.“

Da ist er nun, wieder ein unsäglicher Ausspruch des Bundespräsidenten: „…vom Deutschen Reich aufgezwungen.“ Er ist ganz einfach falsch. Er ist irreführend. Er stellt Ursache und Wirkung auf den Kopf – wie bei diesem Präsidenten inzwischen so oft üblich!

Lesen Sie den ganzen Beitrag (hier)


Ergänzung am 04.05.2015
t-online log uns am 14.09.2014 vor:

Hohe Zustimmung für Bundespräsident Gauck

Zur Halbzeit der Amtsperiode von Bundespräsident Joachim Gauck wünscht sich nach einer Umfrage gut die Hälfte der Bürger, dass er ein zweites Mal antritt. Die Zustimmung für seine bisherige Arbeit ist noch viel größer.

und so sah das Umfrageergebnis auf der gleichen Seite aus:



Freitag, 1. Mai 2015

change.org: Olympische Spiele in Hamburg? So nicht!

Hallo liebe Leser, dieser Aufruf wurde vor kurzem auf Change.org gestartet. Wir dachten, Sie möchten sich vielleicht engagieren?

An den Deutschen Olympischen Sport Bund (DOSB): Olympische Spiele in Hamburg? So nicht!

Seifert / Vrenegor
Deutschland
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat entschieden, sich mit Hamburg für die Olympischen Spiele im Jahr 2024 zu bewerben.
Angesichts der weitgehend fehlenden Informationen zu den Kosten, den sozialen und ökologischen Auswirkungen und aus der Sorge, dass die negativen Folgen in der Summe überwiegen werden, sagen wir: Nein, zu Olympia!
Die ehemals als „kostenneutral” angepriesene Elbphilharmonie in Hamburg ist für uns eine Mahnung, ganz genau hinzusehen. Wir erinnern daran, dass der Londoner Bevölkerung für die Olympischen Sommerspiele 2012 im Vorfeld Kosten von 2,6 Milliarden Euro verkündet wurden. Am Ende waren es insgesamt 18 Milliarden Euro.
Die Handelskammer und andere Wirtschaftsvertreter wollen mit der Olympia-Bewerbung „Hamburg in der Welt bekannter machen”. Ihr Ziel: Mehr Touristen und vor allem mehr Investoren sollen in die Stadt gelockt werden.

Olympische Spiele, die in Hamburg im und um den Hafen durchgeführt werden sollen, werden mächtigen Druck auf die Lebensbedingungen in Hamburg und die Mieten ausüben. Schon heute ist bezahlbarer Wohnraum für viele Menschen in dieser Stadt eine Rarität. Die Gefahr weiterer Privatisierungen von bislang preiswerten städtischen Flächen und Immobilien würde die soziale Spaltung der Stadt verschärfen. Das wollen wir nicht!

Nicht absehbar ist, welche Folgen für die Umwelt, das Klima und den Verkehr auf Hamburg zukommen. Umwelt- und Klimaschutz haben für den Senat in den letzten Jahren kaum eine Rolle gespielt, der Haushalt der Umweltbehörde wurde deutlich gekürzt. Mit klimaneutralen Spielen ist das bislang nicht vereinbar.

Wir fragen auch: Wen laden wir uns mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eigentlich nach Hamburg ein? Das IOC steht für Gigantomanie, Korruption, Intransparenz und undurchsichtige Machenschaften. Viel ist derzeit von Reformen die Rede. Dass ausgerechnet diejenigen, die Olympische Spiele zur Geschäftemacherei entwickelt haben, wirkliche Reformen betreiben, überzeugt uns nicht. Immer noch werden mit dem „Host-City-Vertrag”, den die Ausrichter-Städte unterschreiben müssen, dem IOC und seinen Konzern-Sponsoren monopolartige (Verwertungs-) Rechte eingeräumt und der Ausrichter-Stadt weitgehend eigene Gestaltungsmöglichkeiten genommen. Oslo und andere Städte haben ihre Bewerbungen zurückgezogen, nachdem diese Verträge öffentlich wurden.

Aus all diesen Gründen und Sorgen sagen wir jetzt: Nein zu Olympia.
Weitere olympiakritische Informationen finden sich auf:

Sind “Putin-Trolle” die Schrecken der Kommentarspalten der westlichen "Wahrheitsmedien"?

Thema: Kriegspropaganda

RT-Deutsch
Putin-Trolle allerorten?
Wie deutsche Mainstream-Medien Kritik aus dem Weg gehen und westliche Geheimdienste das Internet manipulieren

Putin-Meme. Quelle: Internet
Deutsche Mainstream-Medien haben eine neue Lieblings-Verschwörungstheorie: Die Kritik an ihrer Arbeit stamme nicht von den eigenen Lesern, sondern sei das Ergebnis einer perfiden Kreml-Strategie. Mit einer Armee so genannter “Putin-Trolle” habe es Moskau auf die wertvollen Kommentarspalten deutscher Leitmedien abgesehen. Was dabei unerwähnt bleibt: Genau eine solche Strategie der Meinungsmanipulation verfolgen westliche Geheimdienste seit Jahren mit ausgefeilten Programmen. Auch Rufmord an kritischen Journalisten oder Aktivisten wird dabei gezielt eingesetzt.

Der Glaube an die eigene Unfehlbarkeit muss schon sehr groß sein, glaubt man den teils absurden Theorien, mit denen der deutsche mediale Mainstream versucht sich gegen Kritik an seiner eigenen Arbeit zu immunisieren. Ein besonders beliebtes Narrativ ist dabei die Mär der Horden von “Putin-Trollen”, die angeblich – na klar: in Chefsache vom Kreml – eingesetzt werden, um die Kommentarspalten der deutschsprachigen Leitmedien mit Desinformation und Propaganda (meint: Widerspruch) zu fluten. Nicht einmal den Chefredakteuren großer Redaktionshäuser, wie dem stellvertretenden Chefredakteur des ZDF, Elmar Theveßen oder auch Gero von Randow, dem Ex-Chefredakteur von Zeit Online, ebenso wie der FAZ-Mitherausgeber Günther Nonnenmacher ist es peinlich in der Öffentlichkeit mit derlei abenteuerlichen Geschichten hausieren zu gehen.

Auch lesen: Kritik an Mainstream-Medien wächst: Berichterstattung zum Germanwingsabsturz führt zu Beschwerderekord beim Presserat
In BILD, FAZ, Die Welt, Focus Online und weiteren Mainstream-Publikationen wurde jüngst eingängig über “Putins Trollfabrik”, “Cyberattacken” und “Kommentar-Armeen” fabuliert. In einer offensichtlich konzertierten Aktion des deutschen Kampagnen-Journalismus wurde Russland ein orchestriertes Vorgehen in Sachen Meinungsmache vorgeworfen. Auch durften angebliche “Ex-Trolle” auspacken, die ihr karges Online-Krieger-Leben in muffigen russischen Büroräumen, im Stile eines Sweatshops, fristen und, so das gängige Narrativ, mit kalter postsowjetischer Strenge unter Druck gesetzt wurden, die wertvollen Kommentarspalten deutschsprachiger “Qualitätsmedien” zu “zertrollen”. Geschichten die sich mittlerweile jedoch entweder als Fälschungen herausgestellt haben, oder ganz einfach falsch wiedergegeben wurden, wie im Falle der angeblichen Ex-Trollin Ljudmilla Sawtschuk, die in ihren Offenbarungen kein Sterbenswörtchen davon berichtet, dass die vermeintlich systemgefährdende Trollarbeit in deutscher Sprache stattfindet. Auch sind die angeblichen Verbindungen zu offiziellen russischen Behördern oder gar der Regierung allenfalls wage erleutert und bleiben im Bereich der reinen Spekulation.

Eine viel logischere Erklärung für die seit einem Jahr nicht mehr weg zu diskutierende Flut ablehnender Kommentare im deutschen Medienmainstream scheint den Zeitungsmachern nicht in den Sinn zu kommen: Vielleicht fußt die Reaktion der Leser ganz einfach darauf, dass ein Großteil der im deutschen Mainstream veröffentlichten Artikel, selbst für politische Einsteiger, eine ganz klar erkennbare transatlantische und neoliberale Färbung hat? Vielleicht fühlen sich die Leser ganz einfach deshalb belogen, weil sie belogen werden? Vielleicht lehnt es die Mehrheit der Leserschaft ganz einfach ab, sich für plumpe Feindbildpropaganda und Anti-Russland-Hetze einspannen zu lassen? Vielleicht sind die Medienkonsumenten vielen Medienmachern längst überlegen in Sachen Reflexionsvermögen und Abstraktionsfähigkeit? All das kann offenbar nicht sein. Dann doch lieber die Putin-Trolle.

Was teilweise amüsant bis lächerlich klingen mag, hat einen ernsten Hintergrund. Denn tatsächlich ist Meinungsmanipulation im Internet gang und gäbe. Im großen Stil zweifelsfrei belegt allerdings erst auf Seiten der NATO-Staaten. Bereits 2011 wurde aufgedeckt, dass die USA eine Spezialeinheit unterhalten, um die Meinungsbildung im Internet zu manipulieren. Auch Großbritannien ist mit der “Joint Threat Research Intelligence Group” des britisches Geheimdienstes GCHQ dabei. In einem als geheim eingestuften Papier heißt es, Ziel der Operation sei es:
    “Internet-Techniken zu benutzen, damit etwas in der realen oder der Cyber-Welt geschieht.”
Zu den angewandten Taktiken gehöre die Umsteuerung von Online-Diskussionen nach gewünschtem Muster, aber auch die Verbreitung falscher Informationen, um Reputation und Ruf der Zielpersonen zu zerstören. Die Informationen stammen aus geleakten Dokumenten von Edward Snowden und wurden auf der Enthüllungsplattform “The Intercept” des britischen Journalisten und Snowden-Vertrauen Glenn Greenwald veröffentlicht.

Obwohl auch der sonst viel gescholtene deutsche Mainstream – in Teilen – offen über diese Praktiken berichtete, blieb die Kritik, oder gar eine gesellschaftliche Empörung über derartige demokratiefeindliche geheimdienstliche Umtriebe aus.

Jörg Wellbrock widmet sich in einem aktuellen Beitrag auf dem Blog “Der Spiegelfechter” ebenfalls der Thematik der gezielten Zersetzung von politischen Bewegungen und dem willentlichen Rufmord an kritischen Journalisten und Aktivisten. Ob ein Zusammenhang zwischen den von Wellbrock aufgedeckten so genannten “Watch”-Seiten auf Facebook und den Programmen der GCHQ und anderen westlichen Geheimdiensten besteht, muss noch untersucht werden.
Quelle: RT-Deutsch


» der Kommentar des Blogschreibers «
Sind es tatsächlich "Putintrolle", die die Nachrichtenredaktionen zu solchen Maßnahmen veranlassen:
Liebe Leserin, lieber Leser, bei t-online.de können Sie die meisten Artikel kommentieren. Einige Themen sind allerdings nicht kommentierbar. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion. Weitere Hinweise finden Sie in unserer Netiquette. Wir danken für Ihr Verständnis.

Aber was haben "Putintrolle" mit so einem Artikel bei t-online.de zu tun?
Zeugin aufgetaucht
Mary Jane Veloso entgeht in letzter Sekunde der Hinrichtung

29.04.2015, 08:57 Uhr | Christoph Sydow, Spiegel Online

Auch darunter steht der magische Satz mit der Netiquette.
Ist vielleicht doch der wahre Grund die wachsende Zahl der Leser, die sich die einseitige, manipulative Berichterstattung nicht mehr gefallen lassen?