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Mittwoch, 26. April 2017

Uniper, ENGIE, OMV, Shell und Wintershall unterzeichnen Finanzierungsvereinbarungen mit der Nord Stream 2 AG,

Thema: North Stream 2

Uniper investiert eine Milliarde Euro
Deutscher Versorger unterstützt Gazprom

Düsseldorf/Paris/Moskau. Mehrere europäische Konzerne, darunter auch der deutsche Versorger Uniper, wollen dem russischen Gasgiganten GaZprom bei der Finanzierung der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 unter die Arme greifen. Damit wird eine wichtige Hürde für das Projekt aus dem Weg geräumt. Neben Uniper wollen auch Wintershall, Shell, OMV und Engie für je 950 Millionen Euro und damit jeweils rund zehn Prozent der Kosten für das Milliarden-Projekt einstehen, wie sie gestern in Paris weiter erklärten. Gazprom sprach von einem Zeichen westlicher Unterstützung für das Projekt. Die Pipeline Nord Stream 2 soll Erdgas von Russland durch die Ostsee bis nach Deutschland leiten.

Uniper selbst prüft,"einen Partner ins Boot zu holen", teilte das Unternehmen zudem mit. Für etwa 30 Prozent der Finanzierung werde Uniper Mittel zur Verfügung stellen, die von der Nord Stream 2 AG voraussichtlich 1m ]ahr 2017 beansprucht würden. Der verbleibende Finanzierungsanteil von 70 Prozent solle über eine „gemeinsame Projekttinanzierung“ abgedeckt werden. Uniper prüfe darüber hinaus „mögliche Strukturen zur Beteiligung eines Partners“. rtr

Quelle: WP 25.04.2017 und DGAP-News

Samstag, 10. September 2016

Sioux wollen Pipelinebau durch ihr Gebiet noch stoppen

Thema: USA

Angehörige des Sioux-Stammes und Umweltschützer kämpfen verzweifelt gegen den Bau einer Pipeline im US-Staat North Dakota. Die geplante Pipeline wird durch Grabstätten der Vorfahren gehen und möglicherweise die Wasserversorgung des Stamms gefährden. Ein Gericht hat den Bau nun gestoppt, allerdings nur teilweise. Am Freitag soll eine endgültige Entscheidung fallen. Der Anwalt der Sioux, Jan Hasselman, hat wenig Hoffnung. Er meint: “Wir sind enttäuscht über das, was sich da im Gericht ereignet hat. Dort, wo sich die Grabstätten befinden, darf weiter gebaut werden, und genau dort hätte das Gericht den Bau ebenfalls anhalten sollen. Der Bau geht also weiter, genau an der Stelle, die der Stamm als Ort großen kulturellen Interesses identifiziert hat.”

Die Pipeline ist ein 3.7 Milliarden-Dollar-Projekt und ihr Bau kann wahrscheinlich nicht mehr aufgehalten werden. Das sieht auch der Häuptling so: “Es scheint, dass ihre Gesetze für uns nicht gelten, wir sind spirituelle Menschen, das verwenden sie gegen uns. Immer und immer wieder. Und sie halten sich nicht einmal an ihre eigenen Gesetze.”

An einem Ort wie einer Grabstätte, die von kulturellem Interesse ist, darf auch in North Dakota eigentlich nicht gebaut werden. Die Sioux fühlen sich von der Regierung im Stich gelassen.

Die Sioux haben eine Art Campingplatz eingerichtet. Am Wochenende werden bis zu 10.000 Menschen erwartet. Es wird davon ausgegangen, dass das Gericht für die Pipeline und gegen den beantragten Baustopp der Sioux entscheiden wird.

Quelle: Euronews

» der Kommentar des Blogschreibers «

Wie nannten Sie es nochmal wenn sich jemand fremdes Gebiet aneignet und ohne jede Genehmigung dort Baumaßnahmen durchführt Frau Dr. Merkel?
Nannten Sie es nicht "Annexion"?
Wo bleibt ihr Aufschrei, wo bleiben Ihre Sanktionen?
Im Falle der Krim waren Sie sehr schnell dabei, obwohl sich Russland ein ehemals russisches Gebiet zurückgeholt hat.
Bei den Sioux hört man von Ihnen gar nichts. Die Ureinwohner der USA werden jetzt schon mindestens zum zweitenmal betrogen, Sie aber schweigen.
Sie schweigen ebenso wie zu Israel und Palästina, was ja nun wirklich eine Annexion ist!
Wie kommt das Frau Dr. Merkel? Dürfen Sie sich dazu nicht äußern?

Freitag, 5. August 2016

Projekt „Turkish Stream“ soll weitergehen

Thema: Pipelines

"Turkish Stream" -
EU macht sich Sorgen über türkisch-russische Verhandlungen

Moskaus und Ankaras Gespräche über die mögliche Wiederbelebung des Gaspipelineprojekts „Turkish Stream“ haben die EU beunruhigt. Brüssel befürchtet, dass dadurch die Ukraine als Haupttransitland für russisches Gas abgelöst wird. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf diplomatische Quellen.

In Brüssel glaubt man, die neue Pipeline würde Russlands Position stärken. Die europäischen Diplomaten sind der Meinung, die Ukraine werde nach dem Start von „Turkish Stream“ ihren Status als Haupttransitland für russisches Gas in Europa verlieren, die EU-Abhängigkeit von „Gazprom“ werde demnach steigen, und alternative Gaslieferungen aus dem Kaspischen Raum würden gestoppt.
    „Die neue Freundschaft zwischen der Türkei und Russland kann ein Problem werden, wenn Russland versucht, die Ukraine gegen die Türkei auszutauschen,“
kommentierte ein hochrangiger EU-Diplomat.

Seinen Worten zufolge sei Ankara an billigem Gas aus Russland interessiert und könne problematische Forderungen an die EU stellen.

Die EU werde das bevorstehende Treffen des russischen Präsidenten und seines türkischen Amtskollegen, bei dem sie sich über das Geschäft abstimmen können, aufmerksam verfolgen, so Reuters.

Beim Projekt „Turkish Stream“ soll die Pipeline von Russland aus in die Türkei auf dem Boden des Schwarzen Meeres und dann auf türkischem Boden bis zur griechischen Grenze verlegt werden. Das Gas-Pipelineprojekt wurde nach dem Abschuss des russischen Kampfjets Su-24 aufs Eis gelegt. Nachdem sich die türkische Seite offiziell für den Vorfall entschuldigt hatte, wurden die Verhandlungen über den Bau „Turkish Stream“ wieder aufgenommen.
    „Die Türkei ist daran interessiert, Gas direkt zu beziehen – ohne Umweg durch andere Transitländer. Dafür ist ein Strang allein für die türkischen Verbraucher vorgesehen. Seine Durchlassfähigkeit macht 15,7 Milliarden Kubikmeter aus. Wir verhandeln also derzeit über den Bau von zwei Strängen. Der zweite ist für die europäischen Verbraucher, für die Verbraucher aus Südwesteuropa bestimmt. Er kann auch auf dem Boden des Schwarzen Meeres und durch die Türkei verlegt werden,“
wird der russische Energieminister Alexander Nowak von RIA Novosti zitiert.

Nach einem Interfax-Bericht habe die russische Seite alles für die praktische Umsetzung des Gaspipelineprojekts vorbereitet. In der Russischen Föderation ist die Infrastruktur für die Lieferungen in die Schwarzmeer-Gasleitung bereit, die Rohre für den Offshore-Teil sind gekauft und die dafür notwendigen Verträge sind abgeschlossen worden.

Nach den Worten von Alexander Medwedew, dem Vorstands-Vizechef des russischen Konzerns Gazprom, werden die weiteren Geschäftstermine nach dem 9. August vereinbart. An diesem Tag sollen die Gespräche zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan stattfinden.

Quelle: RT-Deutsch

Samstag, 2. Mai 2015

Annäherung Griechenlands an Russland - ein Dorn im Auge der USA

Thema: schon wieder Einmischung der USA

Keine Zustimmung aus Ankara
USA wollen Gas-Allianz zwischen Russland und Griechenland verhindern

Griechenland könnte im Zuge des russischen Pipeline-Projekt Turkish Stream zu einer wichtigen Energiedrehscheibe innerhalb der EU werden. Doch die USA wollen jegliche Energie-Deals zwischen Athen und Moskau verhindern. Allerdings hat der US-Verbündete Türkei dem Projekt noch keine Zusage gegeben. Die Regierung in Ankara möchte sich nicht mit den USA anlegen.
Lesen Sie hier weiter: Deutsche Wirtschafts Nachrichten


Kommentare

Orwell sagt:
Die USA versuchen unter der Flagge der NATO die komplette EU-Mitgliedsstaatenriege zu erobern, sie versuchen die Konformität der EU-Mitglieder und deren Gehorsam gegenüber dem obersten Befehlshaber zu erzwingen, was buchstäblich einem Euro-Staatsstreich im Schatten des Ukrainekriegs gleichkommt. Mithilfe von TTIP will die USA eine Art Wirtschaftsnato errichten um komplett ganz Europa mit wertlosen Dollars aufkaufen.
TTIP,CETA und TiSA sollen die Macht der USA und von transnationalen Konzernen in Europa noch weiter zementieren und deren Einfluss auf Europas Politik noch erheblich erweitern . . .
Mithilfe von IWFs Strukturanpassungsprogrammen sollen Europas Krisenstaaten amerikansieirt werden und zu willenlosen Knechten mit totalem Kadavergehorsam gegenüber USA zu einer US-Kolonie umstrukturiert.

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
Die Amis wollen Russland aus dem Energie-Markt in der EU drängen! Blockieren sie Europa deshalb? https://correctiv.org/recherchen/ttip/blog/2015/04/22/usa-blockieren-europa/ „Einen“ Erfolg dieser US-Politik erlebten wir, als von den Amis das Sud-Stream-Projekt verhindert wurde. http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/wirtschaft-and-finanzen/das-groe-jammern-beginnt—bulgarien-will-die-leitung-sd-stream/ , worauf das „große Jammern“ schon einmal begann!!! Nun soll es mit der Turkish Stream so weitergehen!?
„Ich“ allerdings bin davon überzeugt: Nicht erst wenn „den Deutschen“ die Energieversorgung aufgrund des Berliner u. Brüsseler (Washingtoner!) Diktats zusammen bricht, „wird“ es zu den schon jetzt befürchteten sozialen Unruhen kommen!!!

H.E. sagt:
Wenn die USA Griechenland Vorschriften macht, soll sie auch deren ganze Schulden übernehmen. Und waren da nicht auch Swaps im Spiel von Goldman Sachs bei der Euroeinführung in Griechenland?

Hartmut sagt:
Dies ist doch wieder nur ein Beweis dafür das die USA unbedingt ihre Weltmachtstellung (sofern noch vorhanden) ausbauen wollen, koste es was es wolle.
Vor nichts fürchtet sich die USA so sehr wie vor der Annäherung oder sogar einem Freihandelsabkommen zwischen Russland und der EU!
Die wollen ihr Fracking Gas in die EU liefern, da ist Russland ein “Störenfried”. Also muss interveniert werden wo es nur geht.
Ich traue der USA zu das sie dieses Spiel soweit treiben werden das es zu einem Krieg mit Russland kommen wird, kommen könnte!
Danach stellen sie sich dann wieder als die “guten” hin. Das hat nach dem 2. Weltkrieg schon geklappt. (Ich spreche hier der USA nicht ihre Hilfe ab, nicht die Luftbrücke nach Berlin oder ähnlich GUTEM!)

Delinix sagt:
Vor diesem Hintergrund ist sicher auch die Tatsache zu sehen, dass in letzter Zeit andauernd von den Morden an den Armeniern berichtet wird. In D wohnen etwa 3 Mill. Türken – oder sind es sogar mehr? -, die alle auch diese Beiträge gucken… die sollen sicher damit gegen Erdogan aktiviert werden.
In der Türkei selbst hat die Aktion, die weltweit von vielen USA-“Freunden“ durchgezogen wird, bereits erst „Erfolge“ gehabt. Alle möglichen oppositionelle Gruppen gingen auf die Straße, um gegen Erdogan zu protestieren. UNRUHEN in der Türkei, die Türkei zu DESTABILISIEREN – so sieht für mich das Ziel der EU und der USA aus.
Und warum? Die mögliche Zusammenarbeit zwischen Russland und GR in Sache Erdgas KÖNNTE in Grund sein. Die mögliche Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Russland ist es auf jeden Fall. Und einen weiteren Unruheherd an den Grenzen Russlands zu initiieren – was kann es Schöneres für die USA geben.

Samstag, 24. Mai 2014

Russisches Gas: Taktieren der EU wird zum Bumerang für Europa

Thema: Energie

Die EU hat gegen Russland auf amerikanischen Druck hin taktiert. Nun haben die Russen einen Gas-Deal mit China abgeschlossen. Das werden die Europäer noch bitter bereuen. Denn die EU hat mutwillig einen wichtigen Gas-Lieferanten brüskiert - und muss nun anderswo teurer einkaufen: Die Amerikaner wollen ihr Schiefergas nach Europa importieren. War der ganze Kriegslärm eine Export-Fördermaßnahme aus Washington?

Der Spiegel meint, der russische Gas-Deal mit China hätte wenig Bedeutung für uns. Uns blieben noch Jahre, um uns Ersatzlieferungen zu verschaffen, falls Russland sich mehr auf China hin orientieren sollte. Außerdem hätte Putin den Deal teuer erkauft und hohe, wenn auch unbekannte Preiskonzessionen machen müssen (mehr hier). Der Spiegel vermutet einen Preis von 350 Dollar für 1.000 cbm. Doch das wäre nicht viel weniger als der von Deutschland entrichtete Preis von 365 US$. Die Spiegel-Schlussfolgerung, es seien teure Jubelbilder, die Wladimir Putin da gerade aus China produziere, ist wohl eher anti-russische Propaganda, die in deutschen Medien wieder hoch im Kurs ist.

Man muss sich vergegenwärtigen: Die USA sind schon seit mehr als 40 Jahren gegen die deutschen Gaseinkäufe in der UdSSR und später in Russland gewesen. Schließlich haben sie selbst mit ihren Ölunternehmen starke Energieinteressen und produzieren neuerdings viel Gas aus den Schiefervorkommen, was ihnen erlaubt, immer mehr Kohle nach Europa zu exportieren (Abb. 18354). Man kann sogar vermuten, dass ein nicht geringer Teil der anti-russischen Propaganda mit den amerikanischen Energie-Interessen zusammenhängt.


Entwicklung von US-Kohle-Exporten und russischen Gasexporten nach Europa (Grafik: Jahnke)
Der Spiegel übersieht in seiner polemischen Story allerdings drei zentrale Punkte.

Erstens sichert uns der Leitungsverbund mit Russland weit günstigere Gaspreise, als sie jetzt anderswo zu bekommen sind, vor allem wenn Flüssiggas importiert werden müsste und dafür neue Anlagen zu bauen wären. Schon in den kommenden Jahren werden in Erwartung der chinesischen Nachfrage die Preise für russisches Gas zu unserem Nachteil steigen. Zweitens ist Erdgas aus Russland der bei weitem umweltfreundlichste unter den fossilen Energieträgern, da das Gas noch in Russland entschwefelt wird (anders als importiertes Öl) und dann in Deutschland mit sehr wenig Umweltbelastung verbrennt. Sollte stattdessen noch mehr Kohle eingesetzt werden müssen, werden unsere Nachkommen durch die Klimaaufheizung und die Schwefelbelastung unserer Luft einen hohen Preis zahlen müssen.

Welt-Erdgasreserven 2012 (ohne Schiefergas). (Grafik: Jahnke)
Drittens wird der russisch-chinesische Gas-Deal politische Konsequenzen haben, die nicht zu unserem Vorteil sein werden. Hier gehen die zwei weltgrößten relativ autokratisch regierten Länder zusammen, die häufig im Sicherheitsrat die gleichen Positionen vertreten. Wenn Russland mit der Zeit unabhängiger von Gaslieferungen nach Europa wird, werden wir das mit Sicherheit zu spüren bekommen. Es wird also am Ende viel weniger um unsere Abhängigkeit von Russland als die russische von uns gehen. Immerhin hat Russland die weitaus größten Reserven in der Nachbarschaft der europäischen Verbraucher und mit einem total ausgebauten Transportsystem (Abb. 18355).


Welt-Nachfrage nach Erdgas. (Grafik: Jahnke)
Schlimmer noch, die EU hat mit ihrem Taktieren auf amerikanischen Druck und den wiederholten Ankündigungen, nach anderen Gasquellen suchen zu wollen, eine Entwicklung eingeleitet, die weit über die Ära Putin hinausgehen wird und die sie daher voraussichtlich noch schwer bedauern wird. Freiwillig einen wichtigen Lieferanten für einen wertvollen Rohstoff, bei dem die weltweite Nachfrage langfristig stark steigt (Abb. 18356), an China abzutreten, verlangt schon eine kräftige Portion an Masochismus.

Joachim Jahnke, geboren 1939, promovierte in Rechts- und Staatswissenschaften mit Anschluss-Studium an französischer Verwaltungshochschule (ENA), Mitarbeit im Kabinett Vizepräsident EU-Kommission, Bundeswirtschaftsministerium zuletzt als Ministerialdirigent und Stellvertretender Leiter der Außenwirtschaftsabteilung. Europäiscbuchhe Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London, zuletzt bis Ende 2002 als Mitglied des Vorstands und Stellvertretender Präsident. Seit 2005 Herausgeber des „Infoportals“ mit kritischen Analysen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung (globalisierungskritisch). Autor von 10 Büchern zu diesem Thema, davon zuletzt „Euro – Die unmöglich Währung“, „Ich sage nur China ..“ und „Es war einmal eine Soziale Marktwirtschaft“. Seine gesellschaftskritischen Analysen beruhen auf fundierter und langjähriger Insider-Erfahrung.

Sein Buch über das Ende der sozialen Marktwirtschaft (275 Seiten mit 176 grafischen Darstellungen) kann unter der ISBN 9783735715401 überall im Buch- und Versandhandel für 15,50 Euro bestellt werden, bei Amazon hier.
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers «
Wäre es nicht langsam an der Zeit für Politiker einen gewissen Ausbildungs-Mindeststandard zu fordern, ähnlich wie er auch bei anderen Berufen gilt?
Eine große Klappe, Wichtigtun, schauspielerische Fähigkeiten, ein mieser Charakter und Obrigkeitshörigkeit reichen z.Z. aus um ganze Völker in den Abgrund zu stürzen.
Einer Regierung anzugehören, bei der Jeder jeden Ministerposten kann, wenn nur sein Schauspieltalent groß genug ist, ist das heutzutage der Sinn von Politik?
Die Interessen einer winzigen Clique von Möchtegern-Weltherrschern und einigen Konzernbossen ohne Rückfrage zu bedienen, dadurch das eigene Leben mit Taschen voll Geld in Luxus beenden zu können, dafür nehmen sie jahrelange Arschkriecherei in der Partei auf sich?
Gerade wir Deutschen müssten doch wissen wie Grössenwahnsinn enden kann.


PecuniaOlet sagt:
Hinzu kommt dann noch, dass für amerikanische Konzerne durch TTIP ein Türchen offen steht, in Deutschland Fracking durchzuführen und – sollten Bürgerentscheide dem im Wege stehen – durch hohe Schadensersatzforderungen zu profitieren.
Merkel hat die amerikanischen Verkaufsseminare: “Wie verkaufe ich erfolgreich mein Volk” mit summa cum laude abgeschlossen.

noch einer sagt:
“War der ganze Kriegslärm eine Export-Fördermaßnahme aus Washington? ”
Win-Win-Win für die USA
Die USA spalten ihre Kolonie EU politisch-wirtschaftlich erfolgreich von Russland ab, die europäische Industrie wandert ob der nun weiter steigenden Energiepreise (in die USA) ab, die USA kommen mit ihrem kreditfinanzierten Fracking-Schrott nach Europa.
Die EU Politiker als Handlanger der US Interessen müssen für die Zerstörung Europas zur Verantwortung gezogen werden.

Kölsche Jupp sagt:
Es ist schon erstaunlich, von welch einfältigen Zeitgenossen ganze Staaten offenbar regiert werden. Ob deren Grips nicht ausreichte, sich diese Entwicklung der Beziehungen zu Russland auszumalen? Zu glauben dass Putin wie das Karnickel vor der Schlange sitzend darauf wartet, wie ein paar durchgeknallte größenwahnsinnige Politgreise ihm und dem russischen Volk die Butter vom Brot nehmen?
Eigentlich unvorstellbar. Was kann den dann der Grund für eine solch schizophrene Haltung der EU sein ?
Erpressung des großen Bruders etwa ?

bluesbower sagt:
Die Eingangsfrage beantwortet sich von selbst. Ein weiterer Grund für die antirussische Kampagne ist das TTIP. Die USA wollen die EU um jeden Preis hineindrängen.

Julia la prémiere sagt:
Bravo! Wieder ein guter Artikel der DWN.
Europa hat es “versaut”, wegen der Obrigkeitshoerigkeit zu den USA. Was aber immer vergessen wird, die USA ist so raffiniert, was dem gutglaeubigen Europaer nicht einfaellt. Durch Gas aus Schiefereinkommen versaeucht man Erde. Was kommt danach? Wasser! Sauberes Wasser wird man dann teuer zahlen muessen. Hat die USA auch schon daran gedacht. Die USA ist den Europaern immer einen Schritt voraus.
Wir sollen den Russen als Feind sehen. Obwohl der Russe uns immer die Hand entgegenstreckte. Der Russe hat den Ami als das erkannt was er ist. Nur wir in Europa sind nur daemlich. Dieses alte Europa war schon immer daemlich.Der Russe braucht uns nicht, der braucht die Amis nicht.Mit Russland haette die EU etwas wunderbares aufbauen koennen.

WELTBRANDSTIFTER aus den Nachrichten der Schweiz sagt:
Schweizmagazin
Viele Jahrzehnte war es auf unserem Kontinent weitgehend ruhig und es gab kaum kriegerische Handlungen. Von Ex-Jugoslawien, das völkerrechtswidrig und ohne UN Mandat niedergebombt wurde, einmal abgesehen. Unser europäischer Friede dürfte seit der Ukraine endgültig vorbei sein. Die amerikanischen Weltbrandstifter haben jetzt ihr Feuer der Zerstörung in Europa entfacht.


Dienstag, 22. April 2014

US-Regierung will Putins Privatvermögen sperren

Thema: Ukraine-Krise

40 Milliarden US Dollar, die Russlands Präsident Putin auf Schweizer Bankkonten geparkt hat, geraten in den Fokus der US-Administration. Washington will das Privatvermögen Putins sperren, um in der Ukraine-Krise mehr Druck auf Russland auszuüben.


Das Gesamtvermögen Wladimir Putins ist schwer abzuschätzen. Der USA zufolge sollen umgerechnet 40 Milliarden US-Dollar auf Schweizer Bankkonten liegen. (Foto: SALVATORE DI NOLFI /dpa)
Einem Zeitungsbericht zufolge versucht die US-Regierung, das Privatvermögen von Russlands Präsident Wladimir Putin einzufrieren. Die Times of London berichtet, dass die US-Administration Schweizer Bankkonten Putins sperren könnte, auf denen Geld im Wert von über 40 Milliarden US-Dollar liegt.

Das Weiße Haus will sich auf Nachfrage nicht dazu äußern, machte aber erneut deutlich, dass Individuen, Offizielle, Mitarbeiter der Führungsebene und Oligarchen potenzielle Ziele möglicher Sanktionen seien, heißt es einem Bericht von The Hill zufolge.

Der Westen droht Russland mit weiteren Wirtschaftssanktionen, sollte Russland in der Ukraine-Krise nicht deeskalierend wirken. Putin hat hingegen die Truppen an der Ukraine-Grenze verstärkt (mehr hier).

Bislang verpuffen US-Drohungen jedoch wirkungslos. Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland hätten auch für Europa und Deutschland negative Folgen.

Die Gaslieferungen, die über die Ukraine nach Europa kommen, sind in Gefahr. Bulgarien befürchtet sogar die Blockade der South-Stream-Pipeline durch die EU (hier). Die USA haben auch angekündigt, drohende Gasblockaden aus Russland mit eigenen Lieferungen nach Europa kompensieren zu wollen.

Die Ukraine-Krise spitzt sich zu. Am Samstag wurde bekannt, dass die USA Bodentruppen nach Polen entsenden will, um in der Region mehr Präsenz zu zeigen (hier).

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Flo sagt:
[...] Stellt sich natürlich die Frage, woher dies unsere “amerikanischen Freunde” überhaupt wissen wollen.
Vielleicht wäre es jetzt mal langsam an der Zeit, dass die Russen ihre Geheimarchive i.S. 9/11, IM Erika und IM Larve offenlegen um die Bevölkerung zu informieren. Spätestens dann können unsere Politclowns die Wahlen im Mai 2014 getrost vergessen.

Flo sagt:
Ich habe die Korrektur eben gelesen.
Aber es glaubt doch hoffentlich niemand daran, dass Putin 40 Mrd. irgendwo gebunkert hat und wenn, dann ganz sicher nicht unter dem Namen Putin; Schweizer Franken, vielleicht aber ganz sicher keine Dollars.
Nein, hier soll ein Gegner auf billigste Art und Weise demontiert werden, um damit Unruhe ins russische Volk zu tragen.
Aber dies könnte nun wirklich in die virtuelle Hose gehen.

joe sagt:
WIR haben es in der Hand. Wir müssen endlich unserer Pflicht nachkommen und Grundgesetz Artikel 139 und 146 umsetzen. Dann sind wir die US gesteuerte BRD endlich los und werden nicht mehr ausgebeutet! Informiert euch unter http://www.staatenlos.info über die Ursachen und die Lösung für eine friedliche ZUKUNFT aller Völker!

kontro vers sagt:
Liebe Schweiz, wenn ihr bei diesem Drecksspiel mitmachen solltet, dass seid ihr keinen Deut besser als der Ami selbst.

Roland Jahn sagt:
Wie es scheint wollen die USA unbedingt Krieg. Die sind so Pleite das sie unbedingt Krieg brauchen. Und dieser Krieg soll unbedingt wieder in Europa stattfinden.
Man kann nur Hoffen, das Russland, China, und andere befreundete Staaten den Krieg mal auf Amerikanischen Boden bringen.

Wolfgang Press sagt:
Wie wäre es denn wenn Hussein Obama sich aufraffen würde seine Söldner, die von Blackwater, jetzt Academi, zurück zu pfeifen. Ein großer Teil dieser Söldner sind Strafgefangene denen man einen Erlass ihrer Strafen angeboten hat.
Die Untergehenden Staaten machen sich immer mehr zu dem was Georg W. Busch als Schurkenstaat bezeichnet hat. Hat eigentlich schon jemand gezählt wie viele Kriege und Umstürze die USA seit 1945 angezettelt haben und wie viele Menschen durch die ihr Leben verloren. Auch das verschwinden von MH370 könnte auf das Konto der USA gehen.
Diesem Obama sollte das Nobelpreiskomitee den Friedensnobelpreis umgehend aberkennen. Der Kerl hat den als letzter verdient, womit ich nicht sage, dass Putin den verdient hat.



Montag, 2. September 2013

Schmutzige Deals: Worum es im Syrien-Krieg wirklich geht

Thema: Syrien-Krieg

Öl, Gas und der Dollar

Syrien ist der Spielball in einem knallharten wirtschaftlichen Konflikt um den globalen Energie-Markt. Es geht vielmehr um den Zugriff auf Erdöl und Erdgas und um die Währung, in der diese Ressourcen bezahlt werden. Die Amerikaner haben viel zu verlieren, die Russen auch. Der Strippenzieher im Hintergrund kommt aus Saudi-Arabien.


Der saudische Geheimdienst-Chef Bandar bin Sultan wollte mit Russlands Präsident Wladimir Putin einen Deal schließen, der dem Gazprom-Konzern eine wirtschaftliche Perspektive nach dem Sturz von Assad in Syrien eröffnet hätte. Putin lehnte ab. (Foto: RUSSIA/RIA Novosti/Alexei Druzhinin)
Die Amerikaner wollen den syrischen Machthaber Assad stürzen. Doch nicht aus moralischen Gründen, weil dieser Giftgas eingesetzt hat.

In Syrien geht es um die Weichenstellungen für den internationalen Energiemarkt.

Es geht, wie immer bei Kriegen, um Öl, Gas und Marktzugänge.

Deutlich wurde dieser Konflikt aus den Notizen von einem Treffens zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und dem saudischen Geheimdienst-Chef Prinz Bandar bin Sultan. Von diesem Treffen berichtete die Nachrichtenagentur AFP Anfang August.

Die Frage, wer den Giftgas-Einsatz am 21. August wirklich durchgeführt hat, ist weiterhin ungeklärt – trotz der amerikanischen Erklärung, man wisse mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass Assad hinter dem Verbrechen stecke (hier).

Zwei renommierte Reporter, die lange für die Associated Press gearbeitet haben, haben in Syrien eine ganz andere Version recherchiert. Für MPN schreiben sie, dass der saudische Geheimdienst für den Giftgas-Einsatz verantwortlich sei. Dies gehe aus zahlreichen Interviews hervor, die sie vor Ort geführt haben.

Wenn das stimmt, müssten die Amerikaner Saudi-Arabien bombardieren.

Doch das geht nicht.
 
Saudi-Arabien ist der engste Verbündete der USA in der Golf-Region.
 
Zudem hätten mehr als ein Dutzend der befragten Rebellen gesagt, dass sie von der saudischen Regierung bezahlt würden.
 
Dass Saudi-Arabien tatsächlich Rebellen unterstützt, wird aus den Gesprächsnotizen eines Vier-Augen-Gesprächs Angang August im Landhaus des russischen Präsidenten Wladimir Putin deutlich. Der saudische Geheimdienst-Chef Prinz Bandar bin Sultan soll dabei nach einem Bericht des Telegraph gesagt haben:
 
„Ich kann Ihnen garantieren, die Olympischen Winterspiele im kommenden Jahr zu schützen. Die tschetschenischen Gruppen, die die Sicherheit der Spiele gefährden, werden von uns kontrolliert.“
 
Doch der saudische Geheimdienst-Chef soll nicht nur die Kontrolle der tschetschenischen Rebellen für sich in Anspruch genommen haben. Bandar sagte zudem, er könne den Russen die Sicherheit ihrer Marine-Basis in Syrien garantieren, wenn die Regierung von Baschar al-Assad gestürzt ist. Er könne die tschetschenischen Rebellen in Syrien an- und ausschalten.
 
„Diese Gruppen machen uns keine Angst. Wir nutzen sie, um Druck auf die syrische Regierung auszuüben, aber sie werden keine Rolle in Syriens Zukunft spielen.“
 
Für die Russen ist Syrien von enormer strategischer Bedeutung, weil die Russen verhindern wollen, dass Katar für den europäischen Energie-Markt zur Alternative wird. Wenn Russland seinen Einfluss in Syrien verliert, hätte dies zur Folge, dass dem russischen Energieriesen Gazprom ein ernster Konkurrent aus der Golf-Region erwachsen könne. Gegenwärtig ist Europa bereits vom russischen Gas-Monopol abhängig – vor allem im Winter.
 
Einer der wichtigsten politischen Berater von Gazprom ist der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder.
 
Die Saudis wissen um die wirtschaftlichen Interessen Moskaus und machten daher den Russen ein Angebot, wie man ein Ende des Bürgerkriegs in Syrien auch in einem Vorteil für Russland umwandeln könnte. Der saudische Geheimdienst-Chef schlug den Russen vor:
 
„Lassen Sie uns prüfen, wie wir eine gemeinsame russisch-saudische Strategie zum Thema Öl aufsetzen können. Das Ziel besteht darin, eine Einigung über den Ölpreis und die Fördermengen zu erzielen, die den Preis auf den globalen Märkten stabil halten. (…) Wir verstehen Russlands großes Interesse am Öl und Gas im Mittelmeer von Israel bis Zypern. Und wir verstehen die Bedeutung der russischen Erdgas-Pipeline nach Europa. (…) Wir könnten auf diesem Gebiet zusammenarbeiten.“
 
Bandar sagte, er spreche mit der vollen Unterstützung der USA. Saudi-Arabien hat Russland offenbar ein Bündnis mit der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) angeboten. Russland und die OPEC fördern zusammen 45 Prozent des weltweiten Öls.
 
Putin strebt seit längerem ein solches Abkommen an. Wenn Saudi-Arabien seine Fördermenge reduzieren würde und der Ölpreis steigen würde, könnte Russlands Regierung zusätzliche Einnahmen erzielen. Putin lehnte das Angebot der Saudis jedoch ab:
 
„Unsere Haltung zu Assad wird sich niemals ändern. Wir glauben, dass die syrische Regierung der beste Vertreter des syrischen Volkes ist und nicht diese Kannibalen.“
 
Damit spielt Putin auf ein Video an, das einen Rebellen zeigt, der das Herz und die Leber eines syrischen Soldaten gegessen haben soll.
 
Putin pokert, weil er darauf setzt, dass der Westen nicht in der Lage sein werde, einen Krieg in Syrien zu gewinnen. Die FT kommentierte: Je mehr sich die Amerikaner in Syrien verstricken, um so besser für Russland.
 
Die Saudis haben allerdings ein starkes Argument auf ihrer Seite: Sie planen gemeinsam mit Katar eine Pipeline, die vom Golf bis in die Türkei verlaufen soll. Damit würde Gazprom einen echten Konkurrenten bekommen – vor allem im wichtigen europäischen Markt.
 
Katar, das die syrischen Rebellen mit 3 Milliarden Dollar unterstützt hat, will über diese Pipeline Europa mit Erdgas beliefern. Doch solange Assad in Syrien herrscht, wird diese Pipeline nicht gebaut werden, weil Russland diese Konkurrenz unbedingt verhindern will (mehr hier).
 
Neben der Kontrolle des europäischen Energiemarkts geht es jedoch auch um die Währung, in der Erdöl und Erdgas bezahlt werden. Der Dollar steht immer mehr unter Druck, seinen Status als Weltreservewährung und als Ölwährung zu verlieren. Saudi-Arabien als treuer Verbündeter der USA wird am Dollar festhalten. Im Falle von Russland ist das jedoch nicht der Fall.
 
Seit dem erfolglosen Treffen zwischen Putin und Bandar hat der Druck des Westens in Richtung eines Militärschlags gegen Syrien stetig zugenommen. Nachdem das britische Parlament einen Militärschlag abgelehnt hat, will US-Präsident Barack Obama notfalls allein losschlagen. Der französische Präsident Francois Hollande hat ihm allerding schon seine Unterstützung zugesichert (hier). Gerade für Frankreich ist es wegen der wirtschaftlichen Krise wichtig, dass die Ölpreise nicht gänzlich von einem Kartell kontrolliert werden.
 
Bei dem Giftgas-Einsatz vom 21. August kamen hunderte Menschen ums, Leben, darunter viele Kinder. Aber um sie geht es nicht.
 
Es geht um schmutzige Deals.
 
An diesen Deals hängt der Reichtum einiger weniger.
 
Diese sind bereit, für ihre Interessen mit allen Mitteln zu kämpfen. - Und sterben zu lassen.
 
Das sind die Fakten einer globalen Wirtschafts-Ordnung.
 
Syrien ist nur ein Kapitel in einer unendlichen, grausamen Geschichte.



Der grüne Teil der Pipeline (durch Syrien) ist nicht im Interesse Russlands und wird unter Präsident Assad mit Sicherheit nicht gebaut werden. (Grafik: Zero Hedge)


Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN



GoldMorgs sagt:
Stimmt. Ziel ist um Rohrleitungtransport durch Syrien zu sperren. Das wollen sowohl die VS als auch Rusland. Also beide wollen jahrenlange Kriegslage in Syrien. Sperrung des Rohrleitungstransports durch Syrien bedeutet, dass Rusland mehr Oel und Gas verkaufen kann.
Der Grund für die VS ist viel schlimmer. Die amerikanische Wallstreet bankster bankster familien GoldMorgs haben WK 3 veranlasst um zum dritten Mal Deutschland vernichten zu lassen. Diese GoldMorgs führen die Zeitungen und Fernsehsender, bestimmen somit was die Bevölkerung weis und wen sie kennt und wählt. Daher bedienen die Politiker die GoldMorgs, die auch mit ihren Bediensten das Finanzwesen führen.
Die Banken- und Eurokrise ist Teil des WK 3 gegen Deutschland. Die “arabische Frühling” soll die Oel- und Gasversorgung für Europa unterlaufen. Algerien und Lybien sind gefährlich geworden für europäische Unternehmen. Syrien ist gesperrt worden. In Egypten steht die Sprengung von Rohrleitungen und Tankschiffe im Suezkanal bevor.
Ein stabiles Syrien wäre geeignet für Transit der ungeheuere Mengen des Oel und Gas aus (Nord) Irak und vor Allem Iran.


Sabine sagt:
Syrische Rebellen in Ghouta, dem Vorort von Damaskus in dem es vorige Woche zu einem Zwischenfall mit chemischen Kampfstoffen kam, haben gegenüber der AP-Korrespondentin Dale Gavlak zugegeben, dass die Kampfstoffe von ihnen selbst – und nicht von Assad freigesetzt wurden!
Dale Gavlak, seit 20 Jahren in Jordanien als Korrespondentin für AP (Associated Press) arbeitend und mit Beiträgen für u.a. die BBC, Salon und NPR könnte, wenn ihre Story die Schweigemauer der Mainstream-Medien durchbricht, Obama und seinen Kriegskurs in ernsthafte Schwierigkeiten bringen.
Nach ihren Recherchen und Befragungen am Ort des Geschehens, haben ihr verschiedene Rebellenvertreter, Ärzte und Anwohner berichtet, dass es sich bei dem mutmaßlichen Chemieangriff in Ghouta vom 21. August um einen Unfall handelte, der durch das unsachgemäße Handhaben chemischer Kampfstoffe durch Rebellen ausgelöst wurde.
Gemäß dem Report wurden die Kampfstoffe von Saudi-Arabien geliefert und an die Al-CIAda-Kämpfer der Al-Nusra-Front übergeben. Beim Transport der Behälter kam es in einem der von den Rebellen genutzten unterirdischen Tunnel zu einer Explosion, die in der nachfolgenden Katastrophe mündete.
Diese Story hat das Potenzial die Kriegspropaganda der US-Administration zum Einsturz zu bringen, wenn sie an soviel Menschen wie möglich herangetragen wird!


Thomas Stegmann sagt:
Öl, Gas, und Dollar um was sollte es sonst gehen wen sich Amerika wieder mal ein mischt, das ist einfach zu Kotzen


Rabe sagt:
Es geht um Öl, Gas und Marktzugänge. Die Bagdadbahn, Aleppo war eine der Stationen, erschlossen dem deutschen und dem osmanischen Reich Marktzugänge die nicht von England kontrolliert wurden. Die Bagdadbahn war eine der Gründe die zum Ersten Weltkrieg führte. Die Amerikaner griffen in den Krieg ein. Sie konstruierten sich auch damals einen Kriegsgrund. Die Geschichte der verdrehten Wahrheiten schreiben jedoch immer die Sieger, so war es und so bleibt es.


Krieg um Ressourcen sagt:
Fast genau dasselbe habe ich auch gedacht. In Deutschland wird man zugemüllt mit einfachsten Dokus und Fernsehspielen über Hitler und Konsorten.
Detaillierte und versierte Unterrichtung über heutige Geschehenisse findet in den gebührenpflichtigen Mainstream-Verblödungs-Medien à la heute journal nicht statt.
Wer hätte denn gewußt, dass die Briten – wie Sie es beschrieben haben – den 1. WeltKrieg als Vehikel genutzt haben, um 1. Deutschland machtpolitisch zu neutralisieren (hält übrigens noch bis heute vor), 2. An die Öl-Reserven des Nahen Ostens zu kommen und die Region politisch zu destabilisieren (Stichwort Palästina) und 3. Den Bundesgenossen Frankreich um seine Kriegsbeute zu prellen.
Diese Art der Politik wird bis heute zumindets noch von den USA betrieben; Und anscheinend will Frankreich auch eine Rolle dabei spielen.
Also wie schon seit hundert Jahren, es geht nicht um Menschenrechte, Menschlichkeit oder Gerechtigkeit, sondern einfach um wirtschaftliche Ressourcen.