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Sonntag, 3. Mai 2015

rbb: "Nachtwölfe" sollen es über die EU-Grenze geschafft haben

Thema: Russische Rocker auf "Siegesfahrt" nach Berlin

An der polnischen Grenze wurden sie abgewiesen, an der litauischen auch: Nun vermelden die Rocker des russischen Clubs "Nachtwölfe", dass sie es doch geschafft haben, die Grenze zur Europäischen Union zu passieren. Ein Teil der Gruppe soll nach Tschechien eingereist sein, ein anderer nach Ungarn.

+++Alexander Chirurg erklärt seine Motivation für die Tour nach Berlin+++
Hört ihm einfach mal zu!+++


Das, was am Reichstag passiert war, war eine viel größere Tragödie für mich. Vor drei Tagen wurde unseren Veteranen der Zutritt verweigert. Mehr noch: Einer der ukrainischen Bandera-Unterstützer stand dort und beschimpfte unsere Veteranen laut.
Britische und amerikanische ‪#‎Veteranen‬ wurden reingelassen, unsere Veteranen nicht.

Unter einem erfundenen Vorwand! Ja, die deutschen Behörden haben sich später entschuldigt. Wem nützt das aber jetzt?
Dasselbe passierte in Polen. Wir wurden nicht einfach an der Grenze gestoppt. Bewaffnete Polizisten standen uns gegenüber. Einfach lächerlich.[...]"

Zu dem angesprochenen Vorfall im ‪#‎Reichstag‬: "Berlin entschuldigte sich bei den russischen Veteranen dafür, dass sie nicht in den Reichstag gelassen wurden.
Das Außenministerium Russlands hat die Situation um die Delegation des Rates der Veteranen der Streitkräfte der Russischen Föderation aufgeklärt, die kurz vor dem 9. Mai daran gehindert wurden, den Reichstag zu besuchen. Wie es in der Mitteilung des Amtes heißt, war es “das rein technische Missverständnis”.

“Noch im Stadium der Durcharbeitung des gegebenen Punktes des Programms des Aufenthaltes der erwähnten Delegation wurde bekannt, dass in diesen Tag umfängliche Exkursionen durch den Reichstag wegen der Plenarsitzungen des Bundestags nicht durchgeführt werden, es war nur die Kurzvariante in Form des Aufstiegs in die Kuppel möglich. Bei der Ankunft der Delegation war jedoch als Ziel des Besuches gerade die Exkursion benannt, deren Durchführung infolge der obengenannten Gründe möglich nicht war”, teilt das Außenministerium Russlands mit.

Zuvor war außerdem bekannt geworden, dass sich zu jenem Moment, als die Russen nicht ins Gebäude gelassen wurden, sich dort schon Veteranen aus den USA und Großbritannien befanden. Und die Botschaft hatte mit den Behörden den ganzen Zeitplan der Delegation mehrere Monate vor deren Ankunft in Deutschland vereinbart. Aber der Wachschutz des Reichstags hatte von der voraussichtlichen Ankunft des Rates der Veteranen aus irgendeinem Grunde keine Kenntnis.

Außerdem hat ein Augenzeuge des Vorfalls erzählt, dass, kaum waren die Veteranen in den Bus gestiegen, auf dem Platz etwa zwanzig aggressiv eingestellte Migranten aus der Ukraine auftauchten. Sie versuchten, die Aktivisten der gesellschaftlichen Organisationen, darunter auch Deutsche, die Georgsbänder trugen, anzugreifen."
https://alternativepresseschau.wordpress.com/
russische Quelle:
http://www.pravda.ru/ne…/world/23-04-2015/1257703-skandal-0/

https://youtu.be/UdOgSEdh3ao

Ukrainischer Außenminister ehrt in München Bandera
Foto: Screenshot - Twitter

Der Beitrag entstand mit Hilfe von Klaus

Dienstag, 15. Oktober 2013

Veteranen randalieren in Washington: „Schließt das Weiße Haus!“


Politiker reden, Bürger randalieren

In Washington haben am Sonntag tausende Demonstranten die Barrikaden vor den Kriegs-Denkmälern niedergerissen. Sie warfen die Barrikaden vor das Weiße Haus. Die Polizei rückte mit Scharfschützen an und befand sich im „Ausschreitungs-Modus“. Hinter den Kulissen verhandeln die Parteien über einen Kompromiss im Schulden-Streit. Deutsche Bank-Chef Anshu Jain befürchtet eine Katastrophe, wenn die Schulden-Obergrenze nicht angehoben wird. 


Absperrgitter, abgeladen vorm Weißen Haus.
In einem Marsch von tausenden Krieg-Veteranen entlud sich am Sonntag in Washington der Zorn vieler Amerikaner gegen das politische Establishment. Die Veteranen, ihre Familien und Freunde wollten gegen die Schließung der Kriegs-Denkmäler protestieren, die durch den Shutdown nicht mehr öffentlich zugänglich sind.

Wie CBS berichtet, demontierten die Demonstranten die Eisen-Barrikaden vor dem Denkmal für den Zweiten Weltkrieg. Bilder auf Social Media-Plattformen zeigen, wie die Demonstranten die Eisenteile dann vor das Weiße Haus schleppten und sie dort vor den Zaun warfen.

Der „Million Vet March“ richtet sich gegen die katastrophale Politik und im besonderen gegen US-Präsident Barack Obama. Einige Demonstranten trugen Schilder mit der Aufschrift „Schließt das Weiße Haus“. Andere fordern die Amtsenthebung von Präsident Barack Obama. Auf anderen Plakaten stand: „Tear down these walls!“ und „Ihr arbeitet für uns!“



Die Veteranen am Sonntag vor dem Weißen Haus, auf dem Dach sind Scharfschützen postiert. (Foto: Jake Harris via Twitter)
An der Demonstration nahmen auch prominente Vertreter der Tea Party teil: Sarah Palin und der texanische Senator Ted Cruz unterstützen die Forderungen der Demonstranten. Palin sagte, dass die Veteranen zum Bauernopfer der US-Politik würden.

Die Polizei war während der Demonstration in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden. Sie befürchtete, dass die Ausschreitungen eskalieren könnten. Auf dem Dach des Weißen Hauses waren Scharfschützen postiert.


Veteranen werfen die Barrikaden, die sie zuvor beim Weltkriegs-Denkmal demontiert hatten, vor den Zaun des Weißen Hauses in Washington. (Foto: Jake Harris via Twitter)
Der Protest der Veteranen gegen die politischen Eliten
(Foto: veterans protest via pinterest)

Nach dem Ende der Proteste wurden die Kriegs-Denkmäler wieder geschlossen. Eine Person wurde nach Angaben der Polizei in Washington verhaftet.

Nach den Fernfahrern, die die Proteste der Veteranen teilweise mit ihren Fahrzeugen verstärkten, war dies der zweite heftige Protest der Amerikaner gegen ihre politische Klasse.

In der Zwischenzeit führen Republikaner und Demokraten hektische Gespräche hinter den Kulissen, um die Staats-Pleite der USA zu verhindern, wie die Washington Post berichtet. Politico berichtet ebenfalls, dass die beiden Parteiführer im Kongress, Harry Reid von den Republikanern und Mitch McConnell von den Demokraten, über einen Kompromiss verhandeln. Demnach hat es den Anschein, als könnten sich die Republikaner mit ihrer Forderung der Abschaffung von Obamacare nicht durchsetzen.

Die amerikanischen Politiker bekommen auch mächtig Druck von den Banken: Bei der Jahrestagung von IWF und Weltbank sagte Deutsche Bank-Chef Anshu Jain, eine US-Pleite hätte „katastrophale Folgen“ für das Weltfinanz-System.

Die Börsen in Asien reagierten unentschlossen auf die weiter angespannte Lage in den USA.

Am Samstag waren die Computer für die Lebensmittel-Karten ausgefallen.

Amerika zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare


BOOM! Veterans march past the White House carrying Obama's 'barrycades


Veröffentlicht am 13.10.2013 Now this is an awesome clip. Veterans are, according to the video, marching by the White House carrying Obama's barricades.
Alles nur wegen der "guten" Versorgung?


Es wird noch viel Freude aufkommen



Murksel sagt:
Wie krank ist die Elite eines Landes, die den Regierungssitz mit Scharfschützen meint verteidigen zu müssen?
Ich hoffe die amerikanische Bevölkerung macht weiter so. Und ich hoffe dass schwappt nach Europa rüber. Dann käme endlich einmal etwas Gutes zu uns aus Usrael.

Zitat:
Bei der Jahrestagung von IWF und Weltbank sagte Deutsche Bank-Chef Anshu Jain, eine US-Pleite hätte „katastrophale Folgen“ für das Weltfinanz-System.
Zitat ende

Dann wollen wir doch hoffen dass dies passiert. Besser ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende. Weg mit diesem Finanzsystem, den Bankern und der dahinter stehenden Finanzoligarchie. Und wenn es gilt ein längere Durststrecke durchzustehen, ist dies immer noch besser als weiter in die Sklaverei der Finanzoligarchie getrieben zu werden.

Maria sagt:
Heutzutage beherrschen die “Auserwählten” auf allen Ebenen die USA. Wirtschaft, Finanzen, Militär, Medien, einfach alles. Die Veteranen und die “Tea-Party” sind Vertreter eines patriotisch-christlichen Amerika, welches zu einem “Letzten Gefecht” bläst. Sie werden es verlieren!

Trecker sagt:
Ich bin total verwirrt. Nicht wegen DWN, deren Arbeit ich vorbildlich finde, sondern wegen der Massenmedien. So war z.B. auf der Tagesschau nichts von den Truckern und auch nichts von den Veteranen in den USA zu lesen.
Nun könnte man glauben, dass Tausende Teilnehmer zu wenig für unsere Mainstreammedien sind, aber über Tausend Russen, die sich fremdenfeindlich zeigen, wurde berichtet oder 3 mal täglich über einen Bischof aus Limburg.

Sieht denn niemand, dass hier bewusst politisch fokussiert wird, dass da nur noch eine Ideologie dahinter stehen kann. Nachrichten werden gefiltert, andere verstärkt. So etwas kenne ich aus der Zeit der DDR, da hat man das so hingenommen. Aber heute rühmt man sich der Pressefreiheit und Demokratie. Aber warum merkt man davon nichts?

Leute, klärt unbedingt Eure Nachbarn auf. Hier läuft etwas gewaltig schief.

henriette sagt:
Lieber Trecker,
“klärt unbedingt eure Nachbarn auf”, das ist ein gut gemeintes Ansinnen.

Dennoch, jeder der es wissen möchte, weiss es. Meine Erfahrung: die lieben Nachbarn wollen so was nicht hören, die wollen ihr Fernseh-Tralala ungestört geniessen.

spöke sagt:
Genauso ist es.
Die Masse der Menschen lehnen negativ Informationen strikt ab.

”Satt” geht nicht auf die Straße!!


Donnerstag, 1. August 2013

Mein letzter Brief, Ein Irak-Veteran klagt G.W. Bush und Dick Cheney an

Thema: Irakkrieg
gefunden bei http://www.20min.ch

Mein letzter Brief, ein Veteran klagt an

Thomas Young wurde im Irakkrieg schwer verwundet.
Jetzt liegt der Friedensaktivist im Sterben und schreibt einen letzten Brief an George W. Bush – eine schonungslose Abrechnung.


storybild


An: George W. Bush und Dick Cheney
Von: Thomas Young


Infobox
Thomas Young
Thomas Young (33) wurde am 4. April 2004, nur fünf Tage nach seiner Ankunft im Irak, in Bagdad von einer Kugel in die Wirbelsäule getroffen und ist seither von der Brust abwärts gelähmt. Nach seiner Rückkehr war er zu einer der ersten Veteranen, die den Irakkrieg öffentlich kritisierten. Der
Dokumentarfilm «Body of War» (2007) handelt von seinem erfolglosen Versuch der Wiedereingliederung ins Zivilleben. Nach mehreren schweren Komplikationen, die von seinen Kriegswunden herrühren, kann Young nur noch über einen Schlauch ernährt werden. Inzwischen liegt er in einer Sterbeklinik in Kansas City und hat angekündigt, die künstliche Ernährung im April einzustellen.
Ich schreibe diesen Brief am 10. Jahrestag des Irakkriegs und im Namen meiner Kameraden.
Ich schreibe diesen Brief im Namen der 4488 Soldaten, die im Irak fielen.
Ich schreibe diesen Brief im Namen der Hunderttausenden verwundeter Veteranen und im Namen jener, denen seelische und körperliche Wunden das eigene Leben zerstört haben.

Ich bin einer von denen, die schwer verwundet wurden.
Ich bin querschnittgelähmt, seit ich 2004 in Sadr City in einen Hinterhalt geriet. Mein Leben neigt sich dem Ende zu. Ich befinde mich in einer Sterbeklinik.

Ich schreibe diesen Brief im Namen der Männer und Frauen, die ihren Ehepartner verloren haben, im Namen von Kindern, die einen Elternteil verloren haben, im Namen von Vätern und Müttern, die Söhne und Töchter verloren haben und im Namen jener, die meine Tausenden Kameraden mit Hirnverletzungen pflegen.

Ich schreibe diesen Brief im Namen jener Veteranen, deren Trauma und Ekel über das, was sie im Irak gesehen, ertragen und selbst gemacht haben, sie in den Selbstmord getrieben haben und im Namen jener Soldaten, von denen im Schnitt jeden Tag einer Selbstmord begeht.

Ich schreibe diesen Brief im Namen der rund einen Million toten Iraker und der zahllosen irakischen Verwundeten.

Ich schreibe diesen Brief in unser aller Namen – dieser menschlichen Trümmerlandschaft, die Ihr Krieg zurückgelassen hat. Im Namen jener, die den Rest ihres Lebens mit endlosem Schmerz und Kummer verbringen werden.

Ich schreibe diesen Brief, meinen letzten Brief, an Sie, Herr Bush und Herr Cheney.

Ich schreibe nicht, weil ich glaube, dass Sie die schrecklichen menschlichen und moralischen Konsequenzen Ihrer Lügen, Täuschungen und Ihres Macht- und Geldhungers begreifen.

Ich schreibe diesen Brief, bevor ich selbst sterbe, weil ich Ihnen klarmachen will, dass ich und Hunderttausende meiner Kameraden und Millionen meiner Mitbürger und Hunderte Millionen im Irak und Nahen Osten begriffen haben, wer Sie sind und was Sie gemacht haben.

Sie mögen sich dem Zugriff der Justiz entziehen, aber in unseren Augen haben Sie sich ungeheuerlicher Kriegsverbrechen, Plünderungen und des Mordes schuldig gemacht, einschließlich des Mordes an Tausenden jungen Amerikanern – meinen ehemaligen Kameraden –, die Sie ihrer Zukunft beraubt haben.

Ihre politischen Ämter, Ihre Millionen an Privatvermögen, Ihre PR-Berater, Ihre Privilegien und Ihre Macht vermögen nicht Ihre Charakterlosigkeit zu verbergen.

Sie haben uns in den Kampf und in den Tod im Irak geschickt, Herr Cheney, nachdem Sie selbst sich vor der Einberufung nach Vietnam gedrückt haben, und Sie, Herr Bush, sich damals unerlaubt von Ihrer Einheit in der Nationalgarde entfernt hatten. 

Ihre Feigheit und Selbstsucht sind seit Jahrzehnten bekannt.

Sie weigerten sich, für unser Land das eigene Leben aufs Spiel zu setzen, aber Sie schickten Hunderttausende junger Männer und Frauen in einen sinnlosen Krieg, so gedankenlos, wie man den Müll hinausbringt. 

Zwei Tage nach 9/11 wurde ich Soldat. Ich tat es, weil unser Land angegriffen worden war. Ich wollte gegen jene zurückschlagen, die knapp 3000 meiner Landsleute umgebracht hatten.
Ich wurde nicht Soldat, um in den Irak zu gehen, ein Land, das mit 9/11 nichts zu tun hatte und keine Bedrohung für seine Nachbarn, geschweige denn für die USA darstellte.

Ich wurde nicht Soldat, um die Iraker zu «befreien» oder imaginäre Massenvernichtungswaffen auszuschalten oder etwas, was Sie zynisch «Demokratie» nannten, in Bagdad und im Nahen Osten zu installieren.
Ich wurde nicht Soldat, um den Irak wiederaufzubauen, was mit dem Ölreichtum Iraks bezahlt werden sollte, wie Sie uns damals weismachten.

Tatsächlich kostete dieser Krieg die USA über drei Billionen Dollar.

Vor allem aber wurde ich nicht Soldat, um einen Präventivkrieg zu führen, was laut internationalem Recht illegal ist.

Als Soldat im Irak beförderte ich, wie ich heute weiss, Ihren Schwachsinn und Ihre Verbrechen. 

Der Irakkrieg ist der grösste strategische Fehltritt in der amerikanischen Geschichte.

Er hat das Kräftegleichgewicht im Nahen Osten zerstört. Er brachte eine korrupte und brutale pro-iranische Regierung an die Macht, die ihre Herrschaft mit Folter, Todesschwadronen und Terror zementiert.
Der Iran ist nun die dominierende Regionalmacht. Egal in welcher Beziehung – moralisch, strategisch, militärisch und wirtschaftlich: Der Irakkrieg war ein Desaster. Sie, Herr Bush und Herr Cheney, haben ihn angefangen. Also sollten auch Sie die Konsequenzen tragen. 

Ich würde diesen Brief nicht schreiben, wäre ich in Afghanistan verwundet worden, beim Kampf gegen jene Mächte, welche die Terroranschläge von 9/11 verübt haben. Wäre ich dort verwundet worden, würde ich mich zwar elend fühlen, wegen meines sich verschlechternden Gesundheitszustandes und nahenden Todes.

Aber wenigstens hätte ich die Gewissheit, dass meine Verletzungen ein Resultat meiner Entscheidung sind, das Land, das ich liebe, zu verteidigen. Ich müsste nicht in meinem Bett liegen, den Körper voller Schmerzmittel, langsam sterbend, im Wissen, dass Hunderttausende Menschen, einschließlich Kinder und ich selbst, von Ihnen geopfert wurden.

Für wenig mehr als die Gier von Ölfirmen, für Ihr Bündnis mit den Ölscheichs in Saudi-Arabien und für Ihr wahnhaftes Streben nach einem Weltreich. 

Ich habe wie viele andere Kriegsversehrte unter der unzureichenden und oft unfähigen Betreuung des Kriegsveteranenministeriums gelitten. Ich habe wie viele andere Kriegsversehrte begriffen, dass Sie und vielleicht alle Politiker sich nicht um unsere seelischen und körperlichen Wunden scheren.
Wir wurden benutzt.
Wir wurden verraten.
Und wir wurden im Stich gelassen.

Sie, Herr Bush, geben lautstark vor, ein Christ zu sein.
Aber ist nicht die Lüge eine Sünde?
Ist nicht Mord eine Sünde?
Sind nicht Diebstahl und Egoismus Sünden?
Ich bin kein Christ, aber ich glaube an christliche Ideale.

Ich glaube, was man dem Geringsten antut, tut man letztlich sich selbst und seiner Seele an.

Mein Tag der Abrechnung naht.
Auch Ihrer wird kommen.
Ich hoffe, dass Sie vor Gericht gestellt werden.
Aber am meisten hoffe ich, in Ihrem Interesse, dass Sie irgendwann den Mut finden zu akzeptieren, was Sie mir und vielen anderen angetan haben, die es verdient hätten, zu leben.

Ich hoffe, dass, bevor Ihre Zeit auf der Erde endet, wie meine nun endet, Sie die Charakterstärke finden werden, sich vor die amerikanische Bevölkerung, die Welt und vor allem die irakische Bevölkerung zu stellen und um Vergebung zu bitten. 

Genehmigter Abdruck von «The Last Letter», erschienen am 18. März auf «truthdig». Übersetzung: Kian Ramezani

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch
gefunden von Klaus, Danke Klaus für diesen Link
(alle Hervorhebungen von mir)