Posts mit dem Label Kleine Anfrage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kleine Anfrage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 15. Juni 2020

Klimafragen – SPD und GRÜNE haben geantwortet

Newsletter #5 14.06.2020

Wir suchen weiterhin Mitzeichner
Klimafragen.org


Siehe auch Blogbeitrag vom 15. März 2020
Klimawandel - Wir hätten da ein paar Fragen


Liebe Mitzeichner und Unterstützer,

nach zahllosen Erinnerungen und beharrlichen Nachhaken haben wir jetzt auch von SPD und GRÜNEN eine Reaktion erhalten. CDU/CSU und LINKE haben auch unsere letzte Frist verstreichen lassen und sind auf Tauchstation gegangen. Wir haken diese beiden Parteien nunmehr endgültig ab.

Die SPD hat auf unsere Fragen im Einzelnen geantwortet. Inhaltlich könnte man die Antworten salopp so zusammenfassen, dass die SPD in praktisch allen Punkten gegenüber unseren Annahmen von alternativen Fakten ausgeht. Trotzdem sind wir der SPD dankbar, dass sie den Diskurs angenommen hat. Aber bitte schauen Sie selbst und bilden sich darüber eine Meinung.

Die GRÜNEN haben sich ausdrücklich geweigert, unsere Fragen zu beantworten, weil „Klimawandelleugner“ zu den Erstunterzeichnern gehörten. Abgesehen davon, dass von den Erstunterzeichnern niemand den Klimawandel als solches in Abrede stellt, zeigt der Vorgang eine sehr fragwürdige Auffassung der Grünen vom Miteinander in einer freiheitlich-demokratischen Ordnung. Haben Bürger mit abweichender Ansicht kein Recht, Fragen zu stellen? All die früheren grünen Forderungen nach herrschaftsfreiem Diskurs, offener Aussprache, Verzicht auf Berufsverbote aus politischen Gründen usw. scheinen nicht mehr zu gelten, nachdem die Grünen an die Fleischtöpfe der Macht gelangt sind. Die Einzelheiten und eine Reaktion finden Sie hier.

Wir arbeiten derzeit an einer Stellungnahme zu den inhaltlichen Antworten der Parteien.

Einige von Ihnen haben uns angeschrieben und ihrer Verwunderung darüber Ausdruck verliehen, dass diese Aktion so wenig Presseresonanz hervorgerufen habe. Das ist in der Tat so, obwohl wir durchaus die üblichen Verteiler bemustert haben. Wir müssen davon ausgehen, dass über dieses Thema von den Medienmachern keine weitere Diskussion erwünscht ist und daher auch künftig allenfalls über strittige Fragen in Randbereichen des Klimathemas berichtet werden wird.

Allerdings steht die Bundesregierung jetzt doch in der Pflicht. Abgeordnete der Opposition haben uns informiert, dass sie die Fragen gestückelt als parlamentarische Anfrage in den Bundestag einbringen werden. Die erste Frage wurde bereits vorgelegt. Wir werden eingehende Antworten sammeln und Ihnen darüber berichten.

Mit freundlichen Grüßen
Titus Gebel, Annette Heinisch, Peter Heller und Carlos Gebauer

Impressum

Dr. Titus Gebel
c/o RA Carlos A. Gebauer
Königsallee 30, 40212 Düsseldorf
E-Mail: mail@klimafragen.org

Mittwoch, 8. Mai 2019

Die Linke bringt kleine Anfrage ein und schweigt zu importierter Gewalt

Thema: Frauenmorde

Linke bringt Kleine Anfrage zu Frauenmorden in Deutschland ein –
und schweigt zu importierter Gewalt


Von Reinhard Werner
7. Mai 2019 Aktualisiert: 7. Mai 2019 16:15

Zur spezifisch deutschen Ausprägung eines globalen Phänomens des Femizids brachte die Linksfraktion im Bundestag jüngst eine Kleine Anfrage ein. Dabei war viel die Rede von Gesetzgebungen in Guatemala oder Peru. Das gestiegene Sicherheitsrisiko für Frauen seit 2015 blieb unerwähnt.

Meinungsumfragen einschlägiger Institute haben wiederholt bestätigt, was als Phänomen auch in sozialen Medien immer wieder zu beobachten war: Die scheidende Vorsitzende der Linksfraktion, Sahra Wagenknecht, genießt als eine von wenigen Politikern ihrer Partei auch rechts der Mitte ein auffällig hohes Maß an Sympathien.

Einer der wesentlichen Gründe dafür dürfte sein, dass sie in der Frage der Migration stets eine kritische Position gegenüber der Politik Angela Merkels bezogen hat und auch von der Ideologie der „offenen Grenzen“ abwich, die von ihrer Partei und der Linksfraktion vertreten wird. Die frühere AfD-Bundessprecherin und Gründerin der „Blauen Partei“, Frauke Petry, hatte zum Jahreswechsel sogar noch eine mögliche Kooperation mit der Linkspolitikerin ins Auge gefasst.

Im Gegenzug sahen manche Konservative sogar darüber hinweg, dass sie als Vorsitzende jede Initiative der Linksfraktion mittrug, insbesondere aber auch über ihren ausgeprägten Antiamerikanismus oder ihre Position zu den Paragrafen 218 und 219.

Femizid im Mutterleib war gar nicht erst ein Thema

Dabei wäre beispielsweise die Praxis in Ländern wie der Volksrepublik China oder Indien, auf dem Wege legaler Abtreibung gezielt weiblichen Nachwuchs im Mutterleib zu töten, ein durchaus interessanter Aspekt gewesen, der mit dem Thema der jüngst eingebrachten Kleinen Anfrage der Linksfraktion (Drucksache 19/9695 vom 26. April 2019) – dem „internationalen Femizid“ – zu tun gehabt hätte. Nicht zuletzt in Indien ist die Zahl der Gruppenvergewaltigungen mit Todesfolge sprunghaft angestiegen, seit sich der Mangel an weiblichem Nachwuchs und in weiterer Folge das unfreiwillige Singledasein indischer Männer im heiratsfähigen Alter immer stärker bemerkbar macht.

Stattdessen lautete das Thema „Frauenmorde – deutsche Ausprägung eines globalen Phänomens“. Von den in der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018 aufgeführten 147 Tötungen an Frauen und 224 versuchten Tötungen durch sogenannte „Partnerschaftsgewalt“ spannt die Linksfraktion darin den Bogen über die Femizid-Gesetzgebung in lateinamerikanischen Staaten bis hin zur Frage, inwieweit dies „eng mit einer diskriminierenden Struktur“ zusammenhänge.

In weiterer Folge ist viel die Rede davon, inwieweit Gewalt gegen Frauen und Mädchen auf „historischer und struktureller Ungleichheit von Machtverhältnissen zwischen Frauen und Männern“ basiere, welche „in allen Ländern der Welt als eine allgegenwärtige Menschenrechtsverletzung andauert“ – und mit welchen Nichtregierungsorganisationen die Bundesregierung international zusammenarbeite, um dem Einhalt zu gebieten.

Anteil tatverdächtiger Asylbewerber bei schweren Gewalttaten 2018 anhaltend hoch

Was an keiner Stelle zur Sprache kommt, ist hingegen, welche Auswirkungen die 2015 verkündete Politik der offenen Grenzen auf die Sicherheit von Frauen und Mädchen hatte, die in weit überdurchschnittlichem Maße jungen, männlichen und allein reisenden Migranten aus arabischen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas die Einreise nach Deutschland ermöglichte.

Der „Hessische Rundfunk“ berichtete bereits im Vorjahr, dass der Anteil von Tatverdächtigen, die sich als Asylbewerber in Deutschland aufhalten, bei Delikten wie gefährliche Körperverletzung, Mord, Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung überdurchschnittlich hoch ist. Von 100 Tatverdächtigen waren 2017 jeweils rund 13 Migranten.

Die Anfang April von Bundesinnenminister Horst Seehofer präsentierte Statistik für 2018 bestätigte diesen Trend noch einmal. Vor allem in Fällen schwerer Gewaltkriminalität waren junge, männliche Tatverdächtige aus der Gruppe der Asylsuchenden abermals weit überrepräsentiert.

Ökonomische Ungleichheit und „Diskriminierung“ als entscheidende Faktoren im Mia-Mord?

Unter den 144 161 ermittelten Tatverdächtigen in Fällen schwerer oder gefährlicher Körperverletzung fielen 15,7 Prozent in diese Kategorie, bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung 16,4 Prozent von 8047 Verdächtigen und bei Mord und Totschlag gar 18,6 Prozent von 2823 Verdächtigen.

Die Linksfraktion hielt es dennoch nicht für erforderlich, in ihrer Anfrage zur „deutschen Ausprägung“ der Gewalt gegen Frauen diesen Zusammenhang anzusprechen. Stattdessen setzt man seine Hoffnung auf die UNO und darauf, dass diese helfen werde, den „Femizid“ in Guatemala oder Mexiko in ähnlicher Weise als Ausdruck ökonomischer Ungleichheit zu begreifen wie die Fälle Mia oder Maria Ladenburger.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Samstag, 23. Mai 2015

Kriegswaffenkontrollgesetz? - aber doch nicht mit der besten Regierung seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland

Thema: Rüstungsindustrie

Wie war noch ihre Pointe als sie meinte sie könne Satire?
"Dies ist die beste Regierung seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland"
dazu passend, aber satirefrei:

Deutschland liefert Saudi-Arabien Waffen für Jemen-Krieg

Deutschland hat Saudi-Arabien vor und während des Militäreinsatzes im Jemen mit Rüstungsgütern versorgt. Alles deutet darauf hin, dass die Bundesregierung auch künftig Waffen-Lieferungen an das Königreich genehmigen wird. Schließlich werden deutsche Regierungsmitglieder bei ihren Staatsbesuchen in Saudi-Arabien regelmäßig von Vertretern der deutschen Rüstungsbranche begleitet.
Lesen Sie hier weiter: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Kommentare
produster sagt:
Ich bin nicht sicher, aber ich glaube, der Jemen war einmal Schwerpunktland für deutsche Entwicklungshilfe. Jetzt unterstützt Deutschland die Zerstörung Landes. Mehr muss man wohl nicht sagen.

Da kann der Blogschreiber helfen

Focus.de
Hintergrund: Deutsche Entwicklungshilfe für Jemen
Montag, 04.01.2010
Mit rund 37 Millionen Euro pro Jahr leistet kaum ein anderes westliches Land im Jemen soviel Entwicklungshilfe wie Deutschland. Allein für das vergangene und das laufende Jahr wurden nach Angaben des Entwicklungsministeriums insgesamt 79 Millionen Euro zugesagt.

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
Noch Ende Januar d. J. hieß es:
„In einer Umfrage für die Zeitung lehnten 60 Prozent der Deutschen es angesichts der Menschenrechtsverletzungen ab, überhaupt weiter Geschäfte mit Saudi-Arabien zu machen. Nur 29 Prozent sprachen sich für weitere Geschäftsbeziehungen aus. Waffenexporte nach Saudi-Arabien lehnten 78 Prozent der Befragten ab. Lediglich 17 Prozent befürworten sie.“
http://www.berliner-zeitung.de/politik/deutsche-ruestungsindustrie-bundesregierung-stoppt-waffenexporte-nach-saudi-arabien,10808018,29658528.html
So schnell wird ein Land der Instabilität für Berlin schützenswert!!!

Die Dr. Merkel, der Gabriel incl. ihrer Teams entwickelten sich scheinbar zu derartigen Superdemokraten, dass sie inzwischen grundsätzlich „gegen“ die Mehrheit nicht nur ihrer Wähler regieren!!!?

khaproperty sagt:
Immerhin zahlt Saudi seine Bestellungen auch noch, was etwa im Falle Griechenland u.a. seit Jahren nicht der Fall ist. Notfalls gibt´s Öl.
Innerhalb Europas bezahlt der deutsche Steuerzahler nämlich all die schönen “Exporte” anstelle der Empfänger oftmals lieber selber.
Daher und wegen der trickreichen Target-2-Salden bei der “Verrechnungsstelle” EZB bemerkt nur kaum einer, daß viele der so gerühmten großartigen Exporte nichts einbringen, uns nur selber Geld kosten und dazu auch noch für die Regierungspropaganda mißbraucht werden.
Irgendwann wird auch diese Euro-politische Blase platzen.
Wir sollten uns schon mal fürsorglich die Ohren zuhalten – und die Nase.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Abschuss MH17: Neuer Verdacht gegen die Regierung der Ukraine

Thema: Flug MH17

Die Bundesregierung hat in der Antwort auf eine Anfrage der Links-Partei zugegeben, dass sie nichts Genaueres über den Abschuss von Flug MH17 weiß. Allerdings räumt sie ein, dass AWACS-Flugzeuge eine Rakete geortet haben, wie sie sich im Besitz der ukrainischen Armee befindet. Emirates-Chef Tim Clarke schließt nicht mehr aus, dass die MH-17 von einem ukrainischen Raketenabwehrsystem abgeschossen wurde.
Die SA-3 GOA wird auf Anhänger und Lkw montiert. Das ermöglicht ihr einen schnellen Wechsel des Standorts. (Foto: World Military and Police Forces)
Die Bundesregierung hat zu einer Kleinen Anfrage der Links-Partei Auskunft über den Abschuss der MH-17 gegeben. Sie meldet über den Einsatz von Aufklärungsflugzeuge des Typs AWACS in der Region:
    „Die AWACS erfassten in ihrem Auffassungsbereich Signale von einem Flugabwehrraketensystem sowie ein weiteres durch AWACS nicht zuzuordnender Radarsignal. Das Flugabwehrsystem wurde durch AWACS automatisiert als ,Surface to Air-Missile‘ SA-3 klassifiziert, ein in der gesamten Region routinemäßig erfasstes Signal.“
Das radargeleitete Flugabwehrsystem SA-3 GOA wurde 1961 in der Sowjetunion entwickelt. Es kann auf Lkw und Anhängern transportiert werden und hat eine maximale Reichweite von 25 Kilometer.

Es verfügen insgesamt 31 Staaten über die SA-3 GOA. Zu ihnen zählen vor allem ehemalige Staaten des Warschauer Pakts wie die Ukraine. Doch in Russland wurde die SA-3 GOA durch die S-300 ersetzt und ist mittlerweile ausrangiert.

Eine modernisierte Version der SA-3 GOA setzt die Ukraine seit 2010 ein, berichtet Aerotechnica.

Der Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke, Alexander Neu, sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten:
    „Der Abschuss der MH-17 bleibt dubios. Kurz vor dem Abschuss verschwand das Flugzeug aus dem Aufklärungsbereich der beiden AWACS-Maschinen. Es gibt weder Beweise für einen Abschuss durch die Ukraine noch durch Russland oder die Rebellen. Doch die Bundesregierung hat die Schuld frühzeitig bei den Russen und Rebellen gesucht. Damit wurden auch die Russland-Sanktionen gerechtfertigt. Nun gibt sie offen zu, dass sie über den Abschuss eigentlich nichts Genaueres weiß.“
Dass MH17 vorsätzlich von einem Raketenabwehrsystem abgeschossen wurde, denkt auch der Chef der Fluggesellschaft Emirates Airlines, Tim Clark:
    „Alles was ich weiß ist, wie komplex die Waffen waren, die benutzt wurden: Die Notwendigkeit von Ortungsgeräten, um zu erfassen was sie abschießen wollten. Und solche, um es zu identifizieren und um die Daten vom Kontrollfahrzeug in die Raketensteuerung zu laden, damit sich die Rakete ans Ziel heften konnte. Dies war keine hitzesuchende Rakete. Sie konnte bis 79.000 Fuß (24.079 Meter) aufsteigen. Also gab es bis auf 79.000 Fuß ein Risiko, aber so hoch fliegen wir nicht, da hätte man fast einen Satelliten mit abschießen können. Wir müssen diese Fragen stellen und brauchen Antworten. Das war ein krimineller Akt, ich würde das vorsätzlichen Mord nennen.“
Im Interview mit airliners.de berichtet Clark zudem, dass er keine Ahnung von der Verlegung jedweder Raketenabwehrsysteme in den Osten der Ukraine hatte.
Clark sagt:
    „Nein, ich persönlich hatte davon keine Ahnung, dass diese Art von Waffensystemen in den Osten des Landes verlegt wurden. Und hätte ich das gewusst, wäre ich definitiv nicht glücklich darüber gewesen. Heute ist aber klar, dass einige Leute davon wussten. Aber ich mache ihnen keine Vorwürfe, das ist sehr schwierig alles. Die Sensibilitäten, Informationen weiterzugeben, die von Geheimdienst-Apparaten verschiedener Länder stammen, sind schon von der Natur der Sache her geheimnisumwittert.“
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

gabco sagt:
Die Russen haben von Anfang an gesagt, dass genau in dieser Gegend ein ukrainisches Manöver genau mit diesen Waffen durchgeführt wurde. Und dass die marode und demoralisierte ukrainische Armee zu doof ist, diese Waffen richtig zu bedienen.

La Paloma sagt:
Zur Auffrischung hier noch einmal die Tweets des wohl verschwundenen spanischen Fluglotsen, die sich irgendwo im NET auch in deutscher Sprache finden
http://slavyangrad.org/2014/07/18/spanish-air-controller-kiev-borispol-airport-ukraine-military-shot-down-boeing-mh17/

Detlev G. Pinkus sagt:
Die Bundesregierung weiss also nichts Genaueres über den Abschuss von Flug MH17?
Worauf basieren denn denn die Sanktionen gegen Russland?
Wenn man solche Statements liest die von der amtierenden Bundesregierung, Angela Merkel spielt dabei die glueckliche Kanzlerin, abgegeben werden, muss die Frage erlaubt sein, wer alles von dieser Truppe dem Tollhaus entsprungen ist.
Ich hoffe das nehmen auch die CEO’s Deutscher Unternehmen zur Kenntis sowie die grosse Zahl der Deutschen Waehlerinnen und Waehler, und strafen Angela Merkel sowie ihre wilde Regierungstruppe gruendlich ab.
Der Steuerzahler in Deutschland sollte nach Wegen suchen wie diesen Leuten die Gehaltszahlungen eingefroren werden koennen.

Brigitta sagt:
Warum überrascht mich das so gar nicht??
Die ukrainische Regierung kam nicht durch freie Wahlen sondern durch Putsch an die Macht. Mit freundlicher Unterstützung der USA, die ihnen die Heckenschützen am Maidan geliehen haben, um die Stimmung mal ein bisschen anzuheizen.
Für mich sind das kaltblütige Mörder. Ganz profane Mörder. Und dafür steht in Amerika die Todesstrafe.

Jacqueline Zwahlen sagt:
Was geschieht eigentlich, wenn sich herausstellt, dass die ukrainischen Militärs die MH17 zu Boden brachten? Werden die Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine im gleichen Stil weiterlaufen wie bislang? Wird die Ukraine weiterhin von überall her Gelder und sonstige Unterstützung kriegen? Wird der Antrag der Ukraine auf EU-Mitgliedschaft dereinst Chancen auf Annahme haben? Ich wünschte, die Medien würden diese Fragen mal an Merkel und Co. richten.
Kann sich irgend jemand vorstellen, wie sehr es nicht sein darf, dass es weder die prorussischen Separatisten noch die Russen selber waren, die dieses Flugzeug abgeschossen haben? Dann müssten ja alle, die sofort nach dieser Katastrophe gegen Putin gewettert haben, geschlossen zurücktreten. Das wäre einmalig in der Geschichte.

Hajo Blaschke sagt:
In Moskau sitzt zur Zeit eine Scharfschützin vor Gericht. Rebecca Harms wollte sie besuchen und wurde als Persona non Grata postwenden wieder nach Hause geschickt. Diese Scharfschützin hat zwei russische Journalisten kaltblütig erschossen. Sie hat bei ihrer Vernehmung ausgesagt, dass ukrainische Junta-Söldner die MH17 abgeschossen haben. aus dem weiteren Gerichtsverlauf werden wir immer mehr Details erfahren. Auf der Webseite des Verbandes Russischer Ingenieure kann man übrigens den höchstwahrscheinlichen Tathergang nachlesen.

SoIstEs sagt:
Dieser rückgratlose Steinmeier sagte damals wörtlich: “der Abschuß von MH17 lässt uns keine andere Wahl ...”

Tanja sagt:
Erst wird die Flugroute der Boeing verändert und so über das Kriegsgebiet gelenkt dann wird sie von der Ukraine abgeschossen. DAS war also kein Versehen sondern geplant. Und ohne Rückendeckung schießt die Ukraine sicher kein westliches Passagierflugzeug ab. Eine Woche nach dem Boeingabschuss wurden dann die von USA gewünschten Sanktionen von der EU beschlossen…. So ein Zufall … Unfassbar!

False Flag- Kriegsführung sagt:
“Die Bundesregierung hat in der Antwort auf eine Anfrage der Links-Partei zugegeben, dass sie nichts Genaueres über den Abschuss von Flug MH17 weiß”
So, so die Bundesregierung weiß also nicht wer die Täter sind aber Russland wird durch Sanktionen bestraft und damit die D/EU Wirtschaft vernichtet.
Merkel und die Polen haben haben eine gute Arbeit geleistet.


Dienstag, 9. September 2014

Flug MH17 - Ein Dokument des Schweigens - Warum?

Thema: Flug MH17
Bundesregierung besteht auf Geheimhaltung von Funksprüchen

Die Bundesregierung hat in der Antwort auf eine Anfrage der Links-Partei eine Aussage zu den Hintergründen über den Abschuss von Flug MH17 verweigert. Obwohl der Bundesregierung der Inhalt der Funksprüche bekannt ist, wird die Angelegenheit als „Verschlusssache gemäß der Verschlusssachenanweisung (VSA) mit dem Geheimhaltungsgrad ,Geheim‘ eingestuft“. Die Behauptung der USA und der EU, die Russen seien für den Abschuss verantwortlich, ist die Grundlage für die Sanktionen gegen Russland. Das Schweigen ist interessant: Hätte die Bundesregierung einen Beleg für die Täterschaft der Russen, würde sie die Ergebnisse vermutlich bekanntgeben.


Obwohl die Angehörigen der Opfer des Absturzes von Flug MH17 aus Malaysia und den Niederlanden ein Recht auf Aufklärung haben, hat die Bundesregierung die entscheidenden Funksprüche als geheime Verschlusssache qualifiziert. Die Sanktionen der EU beruhen auf der Behauptung, Russland sei für den Abschuss verantwortlich. (Foto: dpa)
Die Bundesregierung hat in der Beantwortung einer Kleinen Anfrage der Links-Partei keine Auskunft über ihr Wissen bezüglich der Hintergründe über den Abschuss einer Boeing der Malaysian Airlines Flug MH17 gegeben. Die Bundesregierung bezieht sich auf die Notwendigkeit der Geheimhaltung. Das Schweigen der Bundesregierung nährt den Verdacht, dass nicht die Russen – wie von der EU und den Amerikanern behauptet – die Maschine abgeschossen haben. Der US-Journalist Robert Parry hatte bereits vor einiger Zeit aus US-Geheimdienstkreisen erfahren, dass die USA über Belege verfügen, dass nicht die Russen, sondern möglicherweise ukrainische Kämpfer die Maschine abgeschossen haben. Die Russen hatten Belege vorgelegt, denen zufolge sich ein ukrainischer Kampfjet in der Nähe der Boeing 777 befunden habe.


Aufgrund des Absturzes von MH 17 am 17. Juli wurden zwei Wochen später die Russland-Sanktionen verschärft. Die dritte Sanktionsstufe enthielt erstmals ernsthafte ökonomische Elemente gegen Moskau. (Foto: dpa)
Die Linke ist empört über die Geheimhaltung und teilt mit:
    „Die Antworten der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. zeigen ganz deutlich: Die Bundesregierung verfügt über keinerlei Kenntnisse, ob die MH17 in der Ukraine abgeschossen wurde und vor allem von welcher Kriegspartei sie abgeschossen wurde. Diese Aussagen kontrastieren enorm mit den Vorwürfen der Bundesregierung und ihren westlichen Partnern gegen die Aufständischen und gegen Russland, sie seien für den Abschuss verantwortlich, so Alexander Neu, Obmann im Verteidigungsausschuss.

    Neu weiter: „Es findet somit eine Schuldzuweisung auf der Grundlage wilder Spekulationen, von Wunschdenken und vor allem aufgrund politischer Interessen gegenüber Russland statt, die jeglichen rechtsstaatlichen Ansprüchen auf hinreichende Beweislagen widersprechen. Und mit diesen bislang nicht bewiesenen Beschuldigungen wird die Sanktionsspirale gegen Russland hochgedreht. Die Bundesregierung beteiligt sich bewusst an der Eskalation des Ukraine-Konfliktes, anstatt zur De-Eskalation beizutragen. Eine verantwortungsvolle Außen- und Sicherheitspolitik sieht anders aus.“
Die Abgeordneten Alexander S. Neu, Sevim Dağdelen, Diether Dehm, Heike Hänsel, Inge Höger, Andrej Hunko und die Fraktion Die Linke haben der Bundesregierung zuvor eine Kleine Anfrage gestellt. Der Titel: Erkenntnisse über bewaffnete Aktivitäten in der Ostukraine (Originaldokument hier).

Konkret wollten die Abgeordneten wissen, welche Erkenntnisse der Bundesregierung zu Radaraktivitäten oder sonstigen Aktivitäten von Raketenstellungen vorliegen. Das Fazit der Bundesregierung: „Aus der Bundesregierung vorliegenden Informationen lassen sich keine gesicherten Erkenntnisse auf etwaige Einsätze von Flugabwehrlenkflugkörpern gegen das Luftfahrzeug (MH-17) ableiten.“

Diese Aussage ist ebenso bemerkenswert wie die Geheimhaltung: Denn der angebliche Abschuss durch die Russen ist die Begründung für die Sanktionen, die die USA und die EU gegen Russland verhängt haben.

Die Anfrage der Linken und die Antworten der Bundesregierung im Wortlaut:

1. Welche Funksprüche oder (sonstige) Telekommunikation bzw. (sonstiger) Datenaustausch mit Bezug zum Absturz des Fluges MH 17 am 17. Juli 2014 wurden nach Erkenntnissen der Bundesregierung bzw. nachgeordneter Stellen von welchen in- oder ausländischen Stellen abgehört oder auf andere Art abgefangen, und welchen Inhalt hatten diese Kommunikationsvorgänge?

Die niederländische Flugunfalluntersuchungsbehörde ist von der Ukraine mit einer Untersuchung über die Umstände des Absturzes beauftragt worden. Der Bundesregierung liegen Informationen zur möglichen Aufzeichnung des Flugfunkverkehrs vor. Die Inhalte der Flugunfalluntersuchung unterliegen nach Annex 13 der Chicagoer Konvention der International Civil Aviation Organisation und laut EU-Verordnung Nr. 996/2010 jedoch dezidierten Verschwiegenheitsverpflichtungen. Die Chicagoer Konvention (Annex 13) schreibt vor, dass Staaten keine Zwischenberichte oder auch nur Teile davon weitergeben dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung des die Untersuchung leitenden Staates. Ausnahmen gelten nur für bereits durch den die Untersuchung leitenden Staat veröffentlichte Informationen. Etwaige Auskünfte zum Inhalt möglicher Aufzeichnungen des Flugverkehrs können daher nur von der niederländischen Flugunfalluntersuchungsbehörde erteilt werden (Anmerkung der Redaktion: Diese Veröffentlichung soll am Dienstag Vormittag stattfinden.)

Der Bundesregierung ist auch ein in den Medien veröffentlichter Telefonmitschnitt des ukrainischen Geheimdienstes bekannt. Dessen Authentizität konnte nicht verifiziert werden.

2. Kann die Bundesregierung – bzw. können deren nachgeordnete Stellen – die u. a. vom stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion für die Themen Außen-, Verteidigungs- und Sicherheitspolitik Dr. Andreas Schockenhoff getätigte Äußerung bestätigen, der russische Präsident Wladimir Putin habe „unmittelbaren Einfluss“ auf die Aufständischen im Osten der Ukraine, die Aufständischen würden von Russland, d. h. staatlichen russischen Stellen, mit „schwerem Kriegsgerät“ unterstützt, „von russischen Spezialkräften geführt“, und der Abschuss des Fluges MH 17 sei durch Aufständische in der Ostukraine mit Flugabwehrsystemen, „angeleitet“ durch russische Spezialkräfte, erfolgt?

Hinsichtlich der Frage nach Erkenntnissen für eine Zusammenarbeit bzw. Unterstützung der Aufständischen in der Ostukraine durch russische Stellen wird auf die Antwort zu Frage 6 verwiesen.
Die Bundesregierung appelliert an Russland, auf die Separatisten einzuwirken, um zu einem beiderseitigen Waffenstillstand zu gelangen. Durch effektive und umfassende Grenzkontrollen muss der Nachschub von Kämpfern und Waffen aus Russland für die Separatisten unterbunden werden. Die Bundesregierung erwartet Aufklärung von Russland zu Berichten über die wiederholte Verletzung der ukrainischen Grenzen durch russische Truppen und russisches Kriegsmaterial. Dies stellt eine sehr ernste und durch nichts gerechtfertigte Entwicklung dar. Die Bundesregierung hat Russland aufgefordert, alles zu unterlassen, was einer weiteren Eskalation Vorschub leistet.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.

3. Liegen dem ggf. abgehörte oder auf andere Art abgefangene Funksprüche zu Grunde?

4. Woher stammten die ggf. abgehörten oder auf andere Art abgefangenen Funksprüche, und wer zeichnete diese wo, wann, und wie auf?

5. Welchen (weiteren) Inhalt hatten ggf. diese Funksprüche?
Die Fragen 3 bis 5 werden wegen des inhaltlichen Zusammenhangs gemeinsam beantwortet. Es wird auf die Antworten zu Frage 1 und Frage 2 verwiesen.

6. Verfügen die Bundesregierung bzw. nachgeordnete Stellen darüber hinaus über eindeutige Belege für eine Zusammenarbeit bzw. Unterstützung der Aufständischen in der Ostukraine durch russische Stellen?

Der Bundesregierung sind dazu Aussagen von Separatisten und russischen Soldaten bekannt, die allerdings von Russland dementiert werden. Die Bundesregierung hat zudem Kenntnis von Berichten über den Zustrom von russischen Soldaten und russischen Waffen in die Ostukraine über die von Separatisten kontrollierten Grenzabschnitte. So hat die ukrainische Regierung beispielsweise am 26. August 2014 die Verhaftung von zehn russischen Soldaten der Militäreinheit Nr. 71211 des Regiments Nr. 331 der 98. Division auf ukrainischem Territorium nahe des Dorfes Dzerkalne im Gebiet Donezk bekannt gegeben. Am 27. August 2014 veröffentlichte die NATO umfangreiches Dokumentationsmaterial, das den Einsatz von mindestens 1000 russischen Soldaten in der Ostukraine festhält.

Eine weitere offene Beantwortung dieser Frage ist nicht möglich. In der Beantwortung der Frage sind Auskünfte enthalten, die unter dem Aspekt des Schutzes der nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit mit ausländischen Diensten besonders schutzbedürftig sind. Eine öffentliche Bekanntgabe von Informationen zu technischen Fähigkeiten von ausländischen Nachrichtendiensten und damit einhergehend die Kenntnisnahme durch Unbefugte würde erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit haben. Würden in der Konsequenz eines Vertrauensverlustes Informationen von ausländischen Diensten entfallen oder wesentlich zurückgehen, entstünden signifikante Informationslücken mit negativen Folgewirkungen für den Schutz deutscher Interessen im Ausland. Die künftige Aufgabenerfüllung der Nachrichtendienste des Bundes würde stark beeinträchtigt. Insofern könnte die Offenlegung der entsprechenden Informationen die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden oder ihren Interessen schweren Schaden zufügen. Deshalb ist die Antwort zu dieser Frage als Verschlusssache gemäß der Verschlusssachenanweisung (VSA) mit dem Geheimhaltungsgrad „Geheim“ eingestuft. Es wird insoweit auf die in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages hinterlegte Anlage verwiesen.

7. Um welche Belege bzw. Erkenntnisse handelt es sich hierbei im Einzelnen, und welchen Inhalt haben diese ggf. im Weiteren?

Eine offene Beantwortung dieser Frage ist nicht möglich. In der Beantwortung der Frage sind Auskünfte enthalten, die unter dem Aspekt des Schutzes der nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit mit ausländischen Diensten besonders schutzbedürftig sind. Eine öffentliche Bekanntgabe von Informationen zu technischen Fähigkeiten von ausländischen Nachrichtendiensten und damit einhergehend die Kenntnisnahme durch Unbefugte würde erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit haben. Würden in der Konsequenz eines Vertrauensverlustes Informationen von ausländischen Diensten entfallen oder wesentlich zurückgehen, entstünden signifikante Informationslücken mit negativen Folgewirkungen für den Schutz deutscher Interessen im Ausland. Die künftige Aufgabenerfüllung der Nachrichtendienste des Bundes würde stark beeinträchtigt. Insofern könnte die Offenlegung der entsprechenden Informationen die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden oder ihren Interessen schweren Schaden zufügen. Deshalb ist die Antwort zu dieser Frage als Verschlusssache gemäß der Verschlusssachenanweisung (VSA) mit dem Geheimhaltungsgrad „Geheim“ eingestuft. Es wird insoweit auf die in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages hinterlegte Anlage verwiesen.

8. Wann werden die zu den Fragen 1 bis 7 in Bezug genommenen Belege bzw. Erkenntnisse den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und der Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht?

9. Warum wurden die zu den Fragen 1 bis 7 in Bezug genommenen Belege bzw. Erkenntnisse den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und der Öffentlichkeit bislang vorenthalten?

Die Fragen 8 und 9 werden wegen des inhaltlichen Zusammenhangs gemeinsam beantwortet. Auf die Antworten zu Fragen 6 und 7 wird verwiesen.

10. Welche von Aufklärungssatelliten, u. a. der USA und der russischen Föderation, gesammelten Erkenntnisse zu möglichen Ursachen bzw. Auslösern des Absturzes des Fluges MH 17 am 17. Juli 2014 liegen der Bundesregierung bzw. nachgeordneten Stellen vor?

Der stellvertretende Generalstabschef der Streitkräfte Russlands, General Kartapolov, präsentierte im Rahmen einer Pressekonferenz am 21. Juli 2014 russische Satellitenbilder, auf welchen zu sehen sein soll, welche ukrainischen Luftverteidigungssysteme zum Zeitpunkt des Absturzes von MH-17 im Raum disloziert und in Reichweite gewesen wären. Deren Authentizität kann hier nicht bestätigt werden.

Eine weitere offene Beantwortung dieser Frage ist nicht möglich. In der Beantwortung der Frage sind Auskünfte enthalten, die unter dem Aspekt des Schutzes der nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit mit ausländischen Diensten besonders schutzbedürftig sind. Eine öffentliche Bekanntgabe von Informationen zu technischen Fähigkeiten von ausländischen Nachrichtendiensten und damit einhergehend die Kenntnisnahme durch Unbefugte würde erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit haben. Würden in der Konsequenz eines Vertrauensverlustes Informationen von ausländischen Diensten entfallen oder wesentlich zurückgehen, entstünden signifikante Informationslücken mit negativen Folgewirkungen für den Schutz deutscher Interessen im Ausland. Die künftige Aufgabenerfüllung der Nachrichtendienste des Bundes würde stark beeinträchtigt. Insofern könnte die Offenlegung der entsprechenden Informationen die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden oder ihren Interessen schweren Schaden zufügen. Deshalb ist die Antwort zu dieser Frage als Verschlusssache gemäß der Verschlusssachenanweisung (VSA) mit dem Geheimhaltungsgrad „Geheim“ eingestuft. Es wird insoweit auf die in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages hinterlegte Anlage verwiesen.

11. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung bzw. nachgeordneten Stellen bezüglich der am 17. Juli 2014 aufgezeichneten bzw. erfassten Radar- oder sonstigen Aktivitäten von Raketenstellungen vor?

Aus der Bundesregierung verliegenden Informationen lassen sich keine gesicherten Erkenntnisse auf etwaige Einsätze von Flugabwehrlenkflugkörpern gegen das Luftfahrzeug (MH-17) ableiten. Es wird auf die Antwort zu Frage 14 verwiesen.

12. Liegen die Erkenntnisse aus der am 18. Juli 2014 veranlassten Auswertung der Radaraufzeichnungen von AWACS-Flugzeugen am 17. Juli 2014 inzwischen vor?

Ja.

13. Was hat die Auswertung der Radaraufzeichnungen von AWACS-Flugzeugen erbracht?

Der Flug MH-17 wurde von den zwei AWACS-Luftfahrzeugen, die sich im Rahmen der vom Nordatlantikrat beauftragten Rückversicherungsmaßnahmen der östlichen Alliierten (NATO Re-Assurance Measures) zur Lageverdichtung und Rückversicherung in ihren sogenannten Orbits, d.h. ihrem jeweiligen Flugbereich über polnischem bzw. rumänischem Staatsgebiet befanden, sowohl durch Radar wie auch durch die Ausstrahlung des MH-17 Luftfahrzeugtransponders erfasst. Die Radaraufzeichnungen des Fluges MH-17 verlieren sich um 14.52 Uhr MEZ mit Verlassen der MH-17 aus dem Aufklärungsbereich der AWACS Luftfahrzeuge.

14. Welche Erkenntnisse ergaben sich aus der Auswertung der Radaraufzeichnungen von AWACS-Flugzeugen bezüglich der Aktivität von Flugabwehrsystemen, Boden-Luft- und Luft-Luft-Raketensystemen, in einem Aktionsradius, aus dem heraus Flug MH 17 hätte getroffen werden können, und welche weiteren Signale zeichneten die AWACS auf?

Die AWACS erfassten in ihrem Auffassungsbereich Signale von einem Flugabwehrraketensystem sowie ein weiteres durch AWACS nicht zuzuordnendes Radarsignal. Das Flugabwehrsystem wurde durch AWACS automatisiert als „Surface to Air-Missile“ SA-3 klassifiziert, ein in der gesamten Region routinemäßig erfasstes Signal.

15. Falls bislang noch keine Erkenntnisse aus der Auswertung der von den AWACS-Flugzeugen aufgezeichneten Daten vorliegen, wann ist damit zu rechnen?
Auf die Antworten zu Fragen 13 und 14 wird verwiesen.

16. Falls Erkenntnisse aus der Auswertung der von den AWACS-Flugzeugen aufgezeichneten Daten vorliegen, die Bundesregierung und nachgeordnete Stellen darauf aber noch keinen Zugriff haben,

a) warum besteht bislang kein Zugriff,

b) wann wird eine Zugriffsmöglichkeit voraussichtlich bestehen,

c) was wurde wann von welcher deutschen Stelle unternommen, um welchen Zugriff auf die Daten zu erhalten?

Die Daten der AWACS werden in das NATO-Luftbild eingegeben. Dieses wird zu einem Gesamtlagebild zusammengefasst und bewertet und so den Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt.
Auf die Antworten zu Fragen 13 und 14 wird verwiesen.

17. An welchen Tagen zwischen dem 1. April 2014 und dem 31. Juli 2014 erfolgten keine Aufklärungsflüge der entsandten NATO-AWACS bzw. keine Aufklärungsflüge, bei denen das Gebiet der Ukraine überwacht wurde, und welche Gründe gab es hierfür?

In dem genannten Zeitraum wurden täglich zwei AWACS Flüge im Rahmen der Russland-Ukraine-Krise zur Lageverdichtung und Rückversicherung in einem sogenannten Orbit, d.h. einem jeweiligen Flugbereich über polnischem bzw. rumänischem Staatsgebiet beauftragt. Mehr als 95 Prozent dieser Flüge wurden durchgeführt. Ausfälle waren in der Mehrheit ungeeignetem Flugwetter am Start- und/oder Landeplatz geschuldet.

18. Welche Erkenntnisse zieht die Bundesregierung aus den Satelliten- und Radardaten und ggf. deren Auswertung durch die russische Regierung im Kontext des Absturzes des Fluges MH 17, und welche Schlussfolgerungen und Konsequenzen zieht sie daraus?

Die Bundesregierung hat die durch die Russische Botschaft Berlin am 4. August 2014 versandte „Information des Verteidigungsministeriums zum Absturz des malaysischen Flugzeugs in der Ukraine“ zur Kenntnis genommen. Über die Validität der getroffenen Aussagen und Bewertungen, sowie eine detailliertere Auswertung liegen der Bundesregierung keine weiteren Erkenntnisse vor.

19. Hat die russische Regierung die Satelliten- und Radardaten der Bundesrepublik Deutschland, der NATO oder nach Kenntnis der Bundesregierung einer anderen internationalen Organisation zwecks Überprüfung der Daten zur Verfügung gestellt? Wenn nein, welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung, warum dies nicht erfolgt ist?

Auf die Antworten zu den Fragen 1 und 18 wird verwiesen.

20. Wird die Bundesregierung diese Daten bei der russischen Regierung erbitten, um die Daten zu prüfen? Wenn nein, warum nicht?

Auf die Antworten zu den Fragen 1 und 18 wird verwiesen.

21. Welche Erkenntnisse besitzen die Bundesregierung bzw. nachgeordnete Stellen bezüglich einer operativen, logistischen oder finanziellen Ausstattung bzw. Unterstützung der ukrainischen De-facto-Regierung oder der ukrainischen Armee mit Blick auf deren Einsatz in der Ostukraine durch die EU bzw. Stellen in NATO-, EU- oder sonstigen Staaten?

Im NATO- und im EU-Rahmen ist vereinbart, dass derartige Unterstützungsanfragen, selbst wenn sie dort anhängig gemacht werden, rein bilateral zu behandeln sind. NATO und Europäische Union haben zudem keine so genannte „Clearinghouse“-Funktion für Ausrüstunghilfen oder sonstige Unterstüzungsmaßnahmen, die der Ukraine von EU- oder NATO-Partnern zur Verfügung gestellt werden. Daher liegen der Bundesregierung keine umfassenden Informationen über die bilateralen Lieferungen einzelner NATO oder EU-Partner vor. Die Bundesregierung hat aber beispielsweise Kenntnis davon, dass Litauen die Lieferung nicht-letaler Ausrüstungsgüter wie Schutzwesten oder Schlafsäcke an die Ukraine angekündigt hat.
Die Bundesregierung hat deutschen Unternehmern Ausfuhrgenehmigungen für nicht-letale und defensive Güter zum persönlichen Schutz von Soldaten erteilt.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentare

wirtschaftswunder sagt:
Das zeigt doch mal wieder die Arroganz und Überheblichkeit mit der die Merkelsche Regierung ihr Volk führt.
Das Volk wird beformundet, und Nachrichten werden zensiert, Demokratie und freie Meinungsbildung kann so nicht stattfinden. Aber die Mehrzahl der Bürger nimmt es hin sei es aus mangelndem Interesse oder Bequemlichkeit. Das hat Tradition in Deutschland … denn später will wieder keiner etwas gewusst haben…

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
„Die Behauptung der USA und der EU, die Russen seien für den Abschuss verantwortlich, ist die Grundlage für die Sanktionen gegen Russland. Das Schweigen ist interessant: Hätte die Bundesregierung einen Beleg für die Täterschaft der Russen, würde sie die Ergebnisse vermutlich bekanntgeben.“
Das ist auch aus meiner Sicht „der springende Punkt“!!! Solange man die Wahrheit wie auch beim WTC(?) geheim hält, kann man alle gegenteiligen Überlegungen als Verschwörungstheorien abtun!?
Allerdings liegt bei MH 17 die Wahrheit nun auch offiziell vor! Könnte bei bekanntwerden etwa das gesamte westliche System auseinanderbrechen? Doch haben wir nicht ein Recht auf Wahrheit?
https://wissenschaft3000.wordpress.com/category/recht-auf-wahrheit/
Ist der sich ankündigende Krieg wirklich alternativlos?

Rundherum sagt:
Wenn es tatsächlich Beweise geben würde, dass die Russen für den Abschuss der Maschine verantwortlich sind, dann würde gar nichts geheim gehalten werden.
Da der Russe aber so gar nichts mit dieser Tragödie zu tun hat, sondern diese faschistischen EU-Ganoven mit ihren amerigaunischen Freunden, welche mit der Hilfe des Naziregimes in Kiew Völkermord begehen, ist die Sache natürlich streng geheim.
Dieser ganze kriminelle EU-Haufen ist schon sowas von durchschaubar, dass einem nur mehr schlecht werden kann und man sich fragt, warum sich die Völker Eruopas das überhaupt noch gefallen lassen und diese Bande nicht dahin schicken, wo sie hingehört.
Die Menschen in Europa sollten aber nicht mehr lange damit warten aufzustehen, da es ansonsten zu spät sein wird. Diese machtgeile, kriminelle, verlogene Bagage wird noch ganz andere Sachen aus dem Hut zaubern und dann wird es für einen Wiederstand zu spät sein.
Sie werden keine Sekunde davor zurückschrecken, auch mitten in Europa Völker abzuschlachten, wie sie es zur Zeit in der Ostukraine machen.
Wacht auf und seid achtsam, denn ihr werdet von vorne bis hinten belogen, während ihr als Konsum- und Arbeitssklaven gehalten werdet.
Ihr glaubt ihr seid frei, aber das stimmt nicht!

Quichote243 sagt:
Habe vor kurzem von einem sehr einfach durchzuführenden und gleichzeitig interessanten Hinweis gelesen: Einfach mal in der Google Bildersuche zwei Suchen starten:
“MH17 family”
“MH370 family”
Ein Unterschied, der einem mit der Keule umhaut, nicht wahr? Für MH17 scheint es gar keine trauernden Familien zu geben. Trotz 298 Toten nur lachende Gesichter?
1. MH17
https://www.google.de/search?q=%22MH17+family%22&hl=de&gbv=2&um=1&tbm=isch
2. MH370
https://www.google.de/search?q=%22MH370+family%22&hl=de&gbv=2&um=1&tbm=isch
Archiv (Screenshoots) zum 09.09.2014:
1. MH17
http://s28.postimg.org/7wffze7el/01_MH17_family.jpg
2. MH370
http://s29.postimg.org/th0rhtgcn/01_MH370_family.jpg

Eine Meinung sagt:
Wären die Beweise, dass Russland die MH17 abgeschossen hat, eindeutig, so würden sie uns von morgens bis abends im Dauerfeuer alle 10 Minuten in den Nachrichten präsentiert.

Sapperlot sagt:
Fassen wir einmal kurz zusammen:
Man drängt Russland mit Sanktionen dazu, zur Aufklärung eines Flugzeugabschusses, der weder über russischem Gebiet stattfand, noch Anhaltspunkte anderer Art über irgendeine, wie auch immer gearteten russiszchen Beteiligung an diesem bietet, beizutragen.
Gleichzeitig verweigert man Auskünfte und Informationen, welche einem selbst zu Verfügung stehen, und die eigentlich für oben erwähntes Vorgehen als öffentliche Begründung dienen müssten, insbesondere dann, wenn man die möglichen schwerwiegenden wirtschaftlichen und friedenspolitischen Folgen für Europa und hier insbesondere Deutschland mit einbezieht.
Kurzum, es wird deutlich, dass die gewünschten Sanktionen eine Begründung brauchten, und nicht als Folge eines Ereignisses zu werten sind.

der Nonkonformist sagt:
Die Raketen auf KUBA wurden der ganzen Welt gezeigt.
Die gefaketen Massenvernichtungswaffen Saddams auch.
Gaebe es irgendwelche stichhaltigen Beweise, seien es Funksprueche oder Sateliten- oder Radarbilder, sie wuerden ganzseitig in der BILD abgedruckt.
Das sind Maerchen, wie im Falle Irak oder Vietnam.
Sie haben NICHTS in der Hand!
DAS muss man allerdings geheim halten.

Jürgen Blim sagt:
Hier handelt es sich um ein untragbares Verhalten einer Regierung. Diese müsste im Anbetracht der aktuellen Situation die Niederländische Regierung darauf drängen, die Untersuchungsergebnisse öffentlich zu machen.
Dass nicht einmal eine Stellungnahme zu den von Russland vorgelegten Daten “vorhanden” sind ist einfach nicht glaubhaft oder “Stümperei”.
Darum stellt sich die Frage, kann sich das Deutsche Volk sich eine Regierung leisten, welche wie anzunehmen ist, absichtlich das Volkswohl gefährdet?
Hacker diese Welt vereinigt euch und holt diese Daten und macht sie öffentlich!
(Bitte verwendet keine Russischen Proxys)

Gast sagt:
“keine gesicherten Erkenntnisse” …. Na dann sanktionieren wir mal alternativlos und beschuldigen die Russen ohne Erkenntnisse darüber. Echte Lügenpolitiker!
“Insofern könnte die Offenlegung der entsprechenden Informationen die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden oder ihren Interessen schweren Schaden zufügen.”
Interessant!! In wie weit könnte dies so sein wenn die Bundesregierung Merkel nicht aktiv an den Vorgängen in der Ukraine mitgewirkt hat. Da dies weder bestätigt noch geleugnet wird, KANN keine Gefahr bestehen. Laut Aussage der Bundesregierung Merkel besteht jedoch eine Gefahr, woraus schliessen läßt daß die Bundespolitik aktiv an den Vorgängen in der Ukraine beteiligt war und den deutschen Staat somit vorsätzlich gefährdet hat.
Verfassungswidriges Verhalten.

Wolfgang Press sagt:
Warum denn diese Geheimhaltung? Wenn es doch so ist wie der Westen behauptet dass es die Separatisten und/oder Russland waren welche die Maschine abgeschossen haben, dann würde eine Veröffentlichung das doch nur bestätigen.
Durch die Geheimhaltung bekommen aber all jene Recht welche den Verdacht hegen, dass es die vom Westen unterstützt Ukraine war, vielleicht sogar nur die USA welche die Maschine abgeschossen haben. Hier deckt die Bundesregierung ein schweres Verbrechen, ein Verbrechen gegen das Völkerrecht.

alfons sagt:
Es ist längst klar, dass das Flugzeug von einer ukrainischen SU-25 abgeschossen wurde; einen anderen Schluss lässt das Agieren der “westlichen Wertegemeinschaft” nicht zu.
Da der Befehl zum Abschuss mindestens 2 Tage vor dem Abschuss gegeben worden sein muss und die CIA direkt beim ukrainischen Geheimdienst 2 Etagen besetzt, MUSS auch die CIA von diesem Befehl gewußt haben und diese Nachricht nach Washington weitergegeben haben.
Es gibt deshalb nur 2 Möglichkeiten:
- der Flieger wurde mit stillschweigender Zustimmung Washingtons abgeschossen.
- der Flieger wurde auf BEFEHL Washingtons abgeschossen.
Fragte man sich bereits unmittelbar nach dem Abschuss, wem dieser alleinig nützt, so waren das Putschisten-Regime und seine Unterstützer und Installateure offenkundig einzige Nutznießer.

hp sagt:
Im Klartext bedeutet dies, dass die BRD direkt und unmittelbar am Abschuss der MH17 BETEILIGT ist! Und zwar mit ihren AWACS Maschinen, die die Positionsbestimmungen an die kampfjets der Ukraine mitgeteilt haben und so den Abschuss erst ermöglichten.
ES gibt keine Begründung für ein Verschweigen, ausser das die BRD sich aktiv an den Kriegshandlungen beteiligt hatte. NUN hat Frau Merkel weder einen Grund, Sanktionen zu verhängen noch einen Grund, die deutsche Bevölkerung zu belügen.
Hier wird ein Riesen-Fass aufgemacht: Deutschland ist mit der NATO und den USA im Krieg mit der Ukraine!

Donnerstag, 13. Februar 2014

Preissteigerung bei Heizkosten von 2002 bis 2012

Thema: Preissteigerung bei Heizkosten

Bündnis 90/die Grünen hat im Januar 2014 eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt.
"Maßnahmen gegen steigende Heizkosten zur Bekämpfung der Energiearmut"


Nach einer Nacht mit Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius qualmen am Montagmorgen (06.02.2012) die Schornsteine von Wohnhäusern in Leipzig. © picture alliance / dpa
09.01.2014 Berlin: (hib/HLE) Maßnahmen gegen steigende Heizkosten sind Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/174).
Die Abgeordneten wollen unter anderem erfahren, wie sich die Preise für Energieträger wie Heizöl, Gas oder Fernwärme und der Energieverbrauch der Haushalte entwickelt haben.
Die Bundesregierung soll zudem Angaben zur finanziellen Belastung der Haushalte durch Energiekosten machen.
Außerdem geht es in der Kleinen Anfrage um Heizungsanlagen und den energetischen Zustand von Wohngebäuden.
http://www.bundestag.de/presse/hib/2014_01/2014_005/01.html

Die kleine Anfrage als PDF:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/001/1800174.pdf

Das Ergebnis ist erschütternd:
Heizkosten explodieren - Ölpreis steigt acht Mal schneller als Inflation

Die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag „Maßnahmen gegen steigende Heizkosten“ ergab, dass Preissteigerungen für Heizen deutlich über der allgemeinen Teuerung liegen. Während die allgemeine Teuerung von 2002 bis 2012 17,5 Prozent betrug, fielen die Preissteigerungen bei den einzelnen Heizungsenergieträgern deutlich höher aus.

Für einen Liter leichtes Heizöl mussten VerbraucherInnen 2012 140 Prozent mehr ausgeben als 2001, für Erdgas im gleichen Zeitraum 57 Prozent und für Fernwärme 62 Prozent mehr. Holzpellets fielen mit 33 Prozent vergleichsweise moderat aus (2002 bis 2012).

Insgesamt mussten die Haushalte einen Preisanstieg um 43 Prozent (von 2002 bis 2012) für Raumwärme und Warmwasser verkraften, während die Nominallöhne im gleichen Zeitraum nur um 17 Prozent gestiegen sind.

Folglich stieg auch der Anteil, den die Haushalte für Energiekosten aufwenden mussten, stetig an.

Betrug der Anteil, den ein durchschnittlicher Vier-Personen Haushalt für Energiekosten aufwenden musste (in Relation zum Nettoeinkommen) 2002 noch 2,8 Prozent, waren es 2013 rund 3,9 Prozent.

Einkommensschwache Haushalte mussten dabei einen nochmal wesentlich höheren Teil ihres Nettoeinkommens für Energiekosten aufwenden (6,5 Prozent) als Haushalte mit Durchschnittseinkommen (3,9 Prozent) (Zahlen für 2013).
Quelle: http://www.gruene-bundestag.de/themen/energie/heizkosten-explodieren_ID_4390639.html


» der Kommentar des Blogschreibers «

Angesichts dieser Zahlen kann man nur denken: "unsere Kanzlerin hat aber eine ganz seltsame Art von Humor."
Sie verkündet ohne rot zu werden die Satire: "Deutschland geht es gut", definiert aber nicht, wen sie mit Deutschland meint.
Sollte sie die Bänker, Industriebosse und Politikerdarsteller meinen, alle die weitgehend ihr Einkommen selber bestimmen, dann trifft ihre Feststellung hundertprozentig zu, denen geht es mehr als gut.
Wenn man Leute hat, die die Boni, Profite und Diäten durch kümmerliche Löhne bei harter Arbeit erwirtschaften, dann soll es einem wohl gut gehen.
Nur - sicher sein, dass das auf alle Zeit so ist, sollte man nicht. Das kann sich auch sehr schnell ändern, wie einige Vorkommnisse in den lezten Jahren
, besonders im nordafrikanischem Raum, gezeigt haben.