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Montag, 20. November 2017

Libysche Schlepper verkaufen Migranten als Arbeitssklaven

Thema: Flüchtlinge

Sklavenmärkte in Libyen
Schmuggler verkaufen Flüchtlinge wie Vieh

Statt sie nach Europa zu schleusen, verkaufen libysche Schlepper Migranten als Arbeitssklaven. CNN hat eine Auktion mit versteckter Kamera gefilmt.

«900 ... 1000 ... 1100» – wie an einer Rinderauktion wiederholt der Versteigerer die Gebote der potenziellen Käufer. Angeboten werden hier aber keine Tiere, Möbel oder Häuser – sondern Menschen. Das Handy-Video, auf dem «grosse, starke Jungs für Landarbeit» feilgeboten werden, wurde dem Sender CNN zugespielt. Es soll afrikanische Migranten zeigen, die in Libyen verkauft werden. CNN-Reporter machten sich auf den Weg nach Tripolis – und sahen ihre Befürchtungen bestätigt.

Mit versteckter Kamera filmten sie, wie ausserhalb der libyschen Hauptstadt ein Dutzend Menschen unter den Hammer kommen – innerhalb weniger Minuten und für einen Preis, der nur wenigen hundert Franken pro Person entspricht. Opfer dieser Praxis sind offenbar Migranten, die ihr letztes Hemd dafür gegeben haben, dass Schlepper sie über Libyen nach Europa bringen. Die libysche Küstenwache greift härter durch als früher, deshalb schaffen es weniger Boote aufs offene Meer. Die Lagerhäuser, in die die Schleuser ihre Kundschaft pferchen, sind überfüllt. Um Platz zu schaffen und an Geld zu kommen, versteigern sie die Flüchtlinge als Sklaven.

«Ja, ich wurde verkauft»

In mindestens neun libyschen Städten finden solche Sklaven-Auktionen statt, vermutlich ist das Problem aber viel verbreiteter. In einem offiziellen Auffanglager für afrikanische Migranten in Tripolis treffen die Reporter auf viele Menschen, die ihnen den Menschenhandel bestätigen. «Ja, ich wurde verkauft», sagt ein Nigerianer, der aus den Fängen der Schleuser befreit wurde und nun darauf wartet, in sein Heimatland zurückgeschickt zu werden. Die Schlepper versprachen ihm, die Kosten für seine Überfahrt würden sich dadurch verringern. Sie verkauften ihn mehrmals, erpressten sogar Geld von seiner Familie, nach Europa kam er nie. Andere zeigen vernarbte Wunden von Schlägen und Tritten, die ihnen von ihren «Besitzern» zugefügt wurden.

Den libyschen Behörden ist das Problem gemäss CNN bewusst. Allerdings habe man keine Handhabe, da es an Beweisen mangle. «Ich höre viele Geschichten», sagt etwa Anes Alazabi, Aufseher in dem Auffanglager. «Ich leide mit ihnen. Was ich hier jeden Tag sehe, lässt mich ihren Schmerz fühlen.»

Die CNN-Reporter haben ihr im Oktober gedrehtes Filmmaterial den Behörden übergeben, diese wollen nun ermitteln. «Die Situation ist fatal», sagt auch Mohammed Abdiker von der Internationalen Organisation für Migration. Die Berichte über Migranten-Sklavenmärkte reihten sich ein in eine lange Liste von Schandtaten im Zusammenhang mit dem Schleuser-Geschäft.

UNO prangert Bedingungen an

Die Lebensumstände der in Libyen gestrandeten Migranten sorgen international für Kritik. Erst am Dienstag handelte sich die EU eine scharfe Rüge der UNO ein – für ihre Zusammenarbeit mit der libyschen Küstenwache beim Aufgreifen von Flüchtlingen im Mittelmeer. UNO-Menschenrechtskommissar Said Raad al-Hussein kritisierte das Vorgehen der EU als «unmenschlich». Sie trage dazu bei, dass die Flüchtlinge zurück nach Libyen gebracht würden, wo sie unter «grausamen» Umständen leben müssten.

«Das Leiden von Flüchtlingen, die in Libyen festgehalten werden, ist ein Verbrechen am menschlichen Gewissen», erklärte der Menschenrechtskommissar. Die internationale Gemeinschaft dürfe nicht länger die Augen verschliessen vor dem «unvorstellbaren Grauen, das Flüchtlinge in Libyen ertragen».

Dem Kommissar zufolge waren UNO-Mitarbeiter kürzlich beim Besuch von Auffanglagern in Libyen «schockiert»: Sie hätten «ausgemergelte und traumatisierte Männer und Frauen» gesehen, die «übereinandergestapelt» und eingesperrt gewesen seien. «Das Haftsystem für Flüchtlinge in Libyen ist irreparabel zerstört», sagte Said. Trotz zugesagter EU-Hilfe verschlimmere sich die Situation und sei inzwischen «katastrophal». Nach Angaben der libyschen Regierung waren Anfang November 19'900 Menschen in Auffanglagern – 7000 mehr als noch Mitte September. (mlr)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Mittwoch, 1. November 2017

USA - schon bald erste Verhaftungen in Trumps Wahlkampfaffäre mit Russland?

Thema: Donald Trump - Wahlkampfaffäre

US-Sonderermittler zu Russland, Robert Mueller, will in Trumps Wahlkampf Affäre Anklage erheben
Schon in Kürze könnte es in den USA die ersten Verhaftungen geben.

Sonderermittler Robert Mueller
Foto: FBI
Wie der Fernsehsender CNN berichtete, hat die Geschworenen-Jury eines Washingtoner Gerichts auf Antrag des Ermittlers Robert Mueller die ersten Anklageerhebungen gebilligt. Mueller ist mit der Untersuchung einer möglichen russischen Einflussnahme auf den US-Präsidentschaftswahlkampf beauftragt.
Unklar blieb allerdings, was genau die Anschuldigungen sind und gegen wen Mueller vorgehen will.

Berichten zufolge interessiert sich Mueller für mutmaßlich illegale Russlandkontakte des Donald-Trump-Wahlkampfteams zu Russland und mutmaßlicher Hackerangriffe aus Russland zugunsten Trumps vor der Wahl in 2016. Weiterhin interessiert er sich für die Umstände, die zur Entlassung Trumps erstem Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn sowie des früheren FBI-Chefs James Comey führten.

Trump hatte Comey Anfang Mai entlassen und die Entlassung später selbst in Zusammenhang mit den Russland-Ermittlungen gebracht. Nach dem Rauswurf Comeys setzte das Justizministerium den früheren FBI-Chef Mueller als Sonderermittler ein.

Auch ist denkbar, dass die Ermittlungen in eine ganz andere Richtung verlaufen könnten. Wie nämlich die Washington Post vor einigen Tagen berichtete, hat die Demokratische Partei das ominöse Dossier gegen Trump finanzieren lassen. Das FBI habe die Obama-Regierung im Zusammenhang mit einem Uran-Deal mit Russland gewähren haben lassen, obwohl gegen einen russischen Geschäftsmann wegen Korruption und Geldwäsche ermittelt worden sei.

Obwohl viele amerikanische Rechtsprofessoren seit Jahren die Abschaffung der Grand Jury, also von Geheimgerichten ähnlich wie im Mittelalter, fordern, berief Mueller im Zuge seiner Ermittlungen so ein geheim tagendes Geschworenengericht ein. Es kann Zeugen unter Eid vernehmen und Anklage erheben.

Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten vom 28.10.2017

Samstag, 20. Mai 2017

ARD weltspitze - bei der Negativ-Berichterstattung über Trump

Thema: Kalter Krieg

Harvard-Studie:
ARD bei negativer Berichterstattung über Trump weltweit an der Spitze

Medienwissenschaftler der Harvard-Universität haben die Ausgewogenheit führender Medien mit Blick auf die Trump-Präsidentschaft untersucht - mit eindeutigem Ergebnis. Besonders die ARD tut sich demnach mit einer besonders negativen Berichterstattung hervor.

In einer Studie analysierte das zur Harvard-Universität gehörige Harvard Kennedy School's Shorenstein Center on Media, Politics and Public Policy die Medienberichterstattung über die ersten 100 Tage der US-Präsidentschaft Donald Trumps. Das Ergebnis war eindeutig: Die Behauptung Trumps und seiner Anhänger, es gebe eine einhellige, einseitige Negativberichterstattung über seine Amtsführung, erfuhr eher Bestätigung als dass sie widerlegt worden wäre.

In ihrer Analyse konzentrierten sich die Wissenschaftler bezüglich der Printausgaben von US-Zeitungen auf die New York Times, das Wall Street Journal und die Washington Post. Im Bereich der Nachrichtensender waren CBS, CNN, Fox News und die NBC Teil der Analyse. Das Shorenstein Center hat auch die Berichterstattung europäischer Medien untersucht. Darunter die der britischen Ausgabe der Financial Times, der BBC und auch der deutschen ARD.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die mediale Berichterstattung über US-Präsident Donald Trump "neue Negativ-Maßstäbe" setzte. Demnach war die Berichterstattung in 80 Prozent der untersuchten Fälle negativ. In keiner Phase seiner noch jungen Amtszeit fiel dieser Wert nach Erkenntnissen der Wissenschaftler auf unter 70 Prozent, an seinem Höhepunkt erreichte er sogar stattliche 90 Prozent. Aus der Medien-Analyse der Harvard-Wissenschaftler geht hervor, dass die Medienberichtung über den US-Präsidenten mit 87 Prozent Negativ-Berichten ihren schlechtesten Wert während seiner dritten und vierten Amtswoche erreichte.

Einseitige Berichterstattung anhand von Zahlen offengelegt

Das waren jene Wochen, in denen US-Bundesrichter den so genannten Muslim Ban zurückgewiesen hatten. Übertroffen wurde der rekordverdächtige Wert nur von Trumps neunter und zehnter Amtswoche mit 88 Prozent negativer Berichterstattung über den US-Präsidenten. Zu dieser Zeit kam es zu Auseinandersetzungen zwischen der Trump-Regierung und dem US-Repräsentantenhaus um eine von Trump im Wahlkampf versprochene Abwicklung des von Barack Obama eingeführten Gesundheitssystems.

Sechs der sieben der Studie zugrundegelegten Medien hat Trump als Mainstream-Medien bezeichnet. Dabei handelte es sich um CBS, CNN, NBC, die New York Times, das Wall Street Journal und die Washington Post. Wie sich herausstellte, taten sich die genannten Medien in der Tat durch eine "höchst unvorteilhafte" Berichterstattung über den Präsidenten hervor. An die Spitze der Gruppe stellten sich CNN und NBC, deren negative Berichte die positiv konnotierten in einem Verhältnis von 13 zu 1 hinter sich ließen. Nur beim Nachrichtensender Fox News hielten sich demnach negative und positive Berichte mit einem Wert von 48 Prozent zugunsten Trumps fast die Waage.

Deutsche Gründlichkeit: 98 Prozent aller ARD-Berichte mit negativem Unterton

Schlecht schnitt Trump ebenfalls bei den genannten europäischen Medienhäusern ab, wobei die ARD unter diesen nochmals herausstach. Nach Erkenntnissen der Harvard-Wissenschaftler lag 98 Prozent aller ARD-Berichte über Donald Trump ein negativer Tenor zugrunde.

Wie die Verfasser der Studie festhalten, sei die Berichterstattung nicht lediglich im Wege einer Durchschnittsbetrachtung schlecht. Sie sei vielmehr "auf jeglicher Ebene unvorteilhaft". Demnach gab es nicht ein einziges Thema, bei dem im Ergebnis eher positiv als negativ über den Milliardär im Weißen Haus berichtet wurde.

Verschnaufpause nur nach Angriff auf Syrien

Das Thema Immigration war in diesem Zusammenhang nicht nur das am umfassendsten behandelte Thema der Berichterstattung, sondern auch das Thema, das diesbezüglich am negativsten für Trump zu Buche schlug. Das Verhältnis von negativen zu positiven Berichten lag dabei bei 30 zu 1. Beim Thema Wirtschaft schnitt Trump demnach noch am besten ab. Hier lag das Verhältnis lediglich bei 54 Prozent zu 46 Prozent zu Ungunsten Trumps.

Es erstaunt im Grunde auch nicht, dass Trump seine besten Werte in seiner zwölften Regierungswoche erzielte. In dieser Woche ordnete der US-Präsident, nach einem bis heute unbewiesenen, angeblichen Giftgasangriff der syrischen Regierung in der Region Idlib, einen Vergeltungsangriff auf eine syrische Luftwaffenbasis an.

Quelle: RT-Deutsch

Samstag, 1. April 2017

Erstaunlich, was Google so alles für seine Auftraggeber erfasst

Thema: Kurioses

Überwachung 3.0:
Google checkt, wie viel Pornos Sie schauen

Im Browser Google Chrome gibt es nun eine Funktion, die seine Nutzer benachrichtigt, wenn diese dem Anschauen von pornographischen Inhalten zu viel Zeit widmen, berichtet das Newsportal Metro.

In dem Browser gibt es den sogenannten Inkognito-Modus, der von den meisten Usern angeblich dazu genutzt wird, um sich Pornos anzuschauen.

Nun will Google die größten Fans von solchen Inhalten mit einem blinkenden Smiley informieren, sobald sie 100 Tabs gleichzeitig aufgemacht haben. Bislang funktioniere die Neuheit nur in der Android-Version von Google Chrome.


Geht´s noch härter? –
CNN sendet halbe Stunde Porno

Statt eines Reisemagazins hat der TV-Sender CNN seinen Zuschauern in Boston am 24.11.2016 eine halbe Stunde lang einen Hardcore-Porno gezeigt – wegen eines Übertragungsfehlers, berichtet das Portal „International Business Times“.
absolutely my favorite screenshot from the @PartsUnknownCNN marathon last night #bourdainporn pic.twitter.com/QgjWdMuLDp
— Rose (@solikearose) November 25, 2016
Da muss der US-Journalist Anthony Bourdain nicht schlecht gestaunt haben, als der TV-Sender statt seiner Reisesendung ein Pornovideo ausstrahlte.

Nach ein paar Zuschauerbeschwerden habe der Kabelnetzbetreiber RCN den Fernsehsender vorübergehend abgeschaltet. Ein Übermittlungsfehler sei die Ursache für den Vorfall gewesen, sagte ein Unternehmenssprecher.
Oops! @CNN's Boston TV channel accidentally broadcasts 30 minutes of hardcore #porn https://t.co/BM05uUjY8L pic.twitter.com/XjjOKOOXv6
— Mary-Ann Russon (@concertina226) November 25, 2016
Eine ähnliche Peinlichkeit war auch dem Rugby-Spieler Jarryd Hayne passiert: Bei einem Vortrag vor den Studierenden einer australischen Hochschule hatte Haynes statt einer Präsentation Pornobilder von seinem Smartphone an die Wand projiziert.


Besser dienen ohne Porno? –
Britischen Matrosen drohen neue strenge Vorschriften

Den Marinesoldaten der britischen Royal Navy ist es nun verboten, pornographisches Material auf Kriegsschiffen, U-Booten sowie auf Stützpunkten anzuschauen. Diese Entscheidung sei nach Beschwerden seitens Marinesoldatinnen getroffen worden, berichtet die britische Zeitung „The Sun“.

Ein Teil-Verbot soll es für die britische Flotte schon seit 2013 geben, gemäß dem Marinesoldaten verboten sei, pornographisches Material im Pin-up-Stil auf Kriegsschiffen vor den Augen der Öffentlichkeit anzuschauen. Nun betreffe das Verbot es sämtliches Material mit sexuellem Inhalt in elektronischer oder Print-Form. Außerdem sei es den Marinesoldaten untersagt, Fotos von ihren Partnerinnen, Freundinnen oder Ehefrauen mit pornographischem Subtext beispielsweise auf Smartphones bei sich zu führen.

Gegenüber der Zeitung sagte ein Vertreter der Royal Navy, dass die Entscheidung über das Komplett-Verbot von Pornos damit zusammenhänge, keine Frauen zu beleidigen. Er konkretisierte dabei allerdings nicht, welche Strafe den Soldaten bei einem Verstoß gegen die neue Regel drohe. Dennoch würden die Vorfälle im Rahmen eines Militär-Tribunals untersucht. Dabei fügte er hinzu, dass einige Marinesoldaten das Verbot bedauern würden, da ihrer Meinung nach „Pornographie für ganze Generationen als wichtiger Bestandteil des Seedienstes gilt“
„Zuerst haben sie uns unsere tägliche Ration Rum (dies war in den 1970er Jahren abgeschafft worden – Anm. d. Red.) verweigert, dann unseren Zugang zu Alkohol reduziert, und jetzt haben sie verboten, Pornos anzuschauen“, kommentierte ein Marinesoldat gegenüber dem Blatt.

Quelle: Sputniknews,com

Donnerstag, 14. Januar 2016

New York Times: „Germany on the Brink“ (Deutschland am Abgrund)

Thema: Flüchtlingskrise


„Merkel muß gehen, damit Deutschland nicht einen zu hohen Preis für ihre Dummheit bezahlen muß.“fordert die "New York Times"

Bild: Screenshot
Seit Tagen sind die Ereignisse von Köln Topthema in der internationalen Presse. Vorläufiger Höhepunkt war die Demo am Samstag, von der CNN & Co. (im Gegensatz zu deutschen Medien) live berichteten.

Die ausländische Presse berichtet in dramatischen Tönen und Bildern zu den Ereignissen von Köln. Bei CNN & Co. wird Deutschland immer mehr als eine gefährliche No-Go-Area dargestellt, in der fast bürgerkriegsähnliche Verhältnisse herrschen und Frauen nachts nicht mehr auf die Straße sollten.

Das Augenmerk lag dabei auf gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei, Tränengas, Wasserwerfer, Böller. Per Lupeneffekt - wie bei der Presse üblich - wurden einzelne Krawawllereignisse herausgepickt, live kommentiert von Reportern vor Ort und "Experten" im Studio. Beim unbedarften Zuschauer musste zwangsläufig der Eindruck entstehen, dass man zumindest Köln nicht mehr betreten kann.

Garniert wurde die Berichterstattung mit neuen Erkenntnissen zu den Vorgängen an Silvester. Motto: In deutschen Großstädten nachts rausgehen ist eine Gefahr besonders für Frauen. Jetzt fehlt nur noch eine Reisewarnung der USA in Sachen Deutschland.

Immer neue Augenzeugen und Berichte insbesondere zu den Silvesterübergriffen sollen den Zuschauern Angst einjagen. So stürzt sich insbesondere auch die britische Presse auf das Thema mit immer neuen Horrorberichten und einer Karte, welche die Gegenden mit den schlimmsten Übergriffen zeigt.

Die DailyMail titelte am Wochende: "Furcht vor Migranten durchzieht Europa: Frauen wird angeraten, nachts nicht mehr allein auf die Straße zu gehen". In dem furchterregenden Artikel zeigt das Blatt die Brennpunkte u.a. in Deutschland.

Touristen stornieren Köln-Reisen

Erste Touristen haben nach den Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof ihre Reise in die Domstadt storniert, zahlreiche drohen derzeit mit Hotel-Stornierung: "Das Image Kölns hat einen Knacks erlitten", sagte Köln-Tourismus-Geschäftsführer Josef Sommer dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Eine Gruppe aus dem Erzgebirge kündigte der Stadt am Mittwoch an, ihre geplante Sommerreise nach Köln abzusagen: "Sie werden verstehen, dass wir Leib und Leben nicht unter diesen Umständen aufs Spiel setzen."

Standort Deutschland in Gefahr

Der CSU-Bundestagsabgeordnete und Unternehmer Hans Michelbach befürchtet, dass durch die hohe Zahl an nicht-arbeitsfähigen Flüchtlingen die Lohnnebenkosten steigen: "Der Flüchtlingsstrom führt unweigerlich zu einem Anstieg der Sozialabgaben mit zusätzlichen Belastungen für die Arbeitnehmer und die Unternehmen", sagte Michelbach der WirtschaftsWoche am Rande der CSU-Klausurtagung in Wildbad Kreuth.

Für den Standort Deutschland und die Bürger sei dies eine unzumutbare Schwächung. Wie die WirtschaftsWoche weiter berichtet, hält Michelbach eine schnelle Integration für undenkbar. Zu viele Flüchtlinge verfügten über keine Deutsch- oder Englischkenntnisse und seien teilweise Analphabeten.

Zudem gebe es bürokratische Hürden am Arbeitsmarkt. Michelbach: "Der Anteil der integrierbaren Flüchtlinge in dem Arbeitsmarkt beträgt in den nächsten drei Jahren maximal zehn Prozent." Umgekehrt hieße dies, dass gut 90 Prozent der Flüchtlinge in die Sozialsysteme abglitten.

Quelle: MMnews.de

Montag, 9. Februar 2015

Obama: Wir überraschten Putin mit Deal zum Machttransfer in der Ukraine

Thema: Ukraine und die USA
RT-Deutsch
Obama im CNN-Interview:
Wir überraschten Putin mit Deal zum Machttransfer in der Ukraine

US-Präsident Barack Obama hat in einem CNN-Interview am Sonntag mit unverholenem Stolz verkündet, dass die USA einen Deal zur Machtübergabe in der Ukraine ausgehandelt und damit Putin überrascht hätten. Zudem betonte er, dass die USA dabei seien, die Sanktionskosten für Russland immer weiter in die Höhe zu treiben.

Quelle: Screenshot CNN
Im Gespräch mit dem CNN-Moderator Fareed Zakaria über die russisch-US-amerikanischen Beziehungen sagte der US-Präsident:
    “Putin traf die Entscheidung in Bezug auf die Krim, nicht etwa aus einer großen Strategie heraus, sondern einfach, weil er von den Protesten des Maidan und der Flucht von Janukowytsch [gestürzter Präsident der Ukraine] überrascht wurde, nachdem wir einen Deal zur Machtübergabe ausgehandelt hatten.”
Nobelpreisträger Obama:
Größter Erfolg – Russland isoliert und seine Wirtschaft ruiniert
Im weiteren Verlauf des Interviews hat er, auf die Frage nach möglichen weiteren Sanktionen gegen Russland, zudem freimütig eingeräumt:
    “Wir sind in der Lage die Kosten [für Russland] immer weiter in die Höhe zu treiben. Und das ist genau das was wir machen, in Verbindung mit diplomatischem Druck.”
Zahlreiche Politik-Analysten aus dem In- und Ausland, zeigten sich erstaunt darüber, in welcher Offenheit sich Obama zu der US-Rolle beim Sturz des gewählten ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch bekannt hatte und kritisierten das dahinter stehende “Demokratieverständnis”.


Kommentare

Auf die Strasse
West Agenten tarnen sich, je harmloser, umso auffälliger :
Die Round-Table-Agenten aus Amerika hatten nicht den Vorteil der Verwendung in dem diplomatischen Dienst als Deckung und mussten deshalb deutlich genialer sein. Sie kamen nicht als Diplomaten oder auch als interessierte Geschäftsleute, aber sie verkleideten sich als Vertreter des Roten Kreuzes auf einer humanitären Mission. Die Gruppe bestand fast ausschließlich aus Finanziers, Anwälten und Wirtschaftsprüfer aus den New Yorker Banken und Investmenthäuser. Sie hatten einfach die amerikanische Rote Kreuz Organisation mit großen Beiträgen überwältigt und in der Tat kaufte sich Franchise ein, das Rote Kreuz in seinem Namen zu betreiben.

hala alfred
alles kommt mal zurück.irgendwer wird auch diesen schweinen den abmarsch blasen.am höhepunkt ihrer wiederlichen selbstverherrlichung werden auch sie abstürzen.

Andreas Dietrich
Seittdem der kalte Krieg vorbei ist, gibt es kein “nur schwarz“ und kein “nur weiss“. Heute gibt es zwischen diesen beiden viele Schattierungen. Dies gibt es heute auch nicht mehr: USA und der Westen sind die Guten. Russland und der Osten sind die Bösen. Nein, heute sind USA und Russland einmal die Bösen und später mal die Guten. Was mir bei den Kommentaren hier auffällt und mich ärgert ist: das Schwarz/Weiss und USA Böse/Russland Gut. Mir fehlen einfach die Schattierungen.
Dies gilt auch für andere Sachen, wie bei Talkshows, Zeitungen, Internet, die so genannte “Lügenpresse“ oder das “Staatsfernsehn“. Bei uns ist das Problem, dass wir einen zu ausgeprägten Amerikanismus haben. Ich würde es noch drastischer ausdrücken: Wir haben einen regelrechten und tiefgründigen Hass auf Amerika. Das merke ich zum Beispiel an einem Kommentar hier. Dort stand der Satz (sinngemäss): “Man sollte sie erschießen.“ Ich glaube mein Schwein pfeift. Das ist doch purer Hass und nicht gerade konstruktiv. Wir sind doch nicht im Krieg. Jetzt ist Obama dran. Der ist doch ganz anders als George Bush jun. Der war ein Verbrecher und Lügner. Obama ist doch demokratischer als sein Vorgänger. Der Amerikanismus sitzt anscheinend bei vielen so tief, dass es egal ist, wer die USA regiert, ob Demokrat oder Republikaner.
Das trifft auch leider auf die Bundeskanzler zu. Wenn man Menschen fragt, die von den Amerikanern im 2. Weltkrieg befreit wurden, wie Menschen aus dem KZ, die Kriegsgefangenen in Lagern in Deutschland oder Menschen aus von den Deutschen besetzten Ländern, wie Frankreich, dann sind diese Pro USA. Auch hat Amerika Deutschland geholfen und zwar durch die Luftbrücke und durch viel Geld (Marschall-Plan). Sollte dies nicht in den Überlegungen miteinfliessen, wenn wir über, zum Beispiel, diesen Bericht diskutieren? Ich denke, Ja. Bei der Ukraine haben Deutschland, Amerika, USA, Russland und EU viel richtiges gemacht, aber auch vieles falsch gemacht, zu Gunsten und Ungunsten der Ukraine.
Das ist für mich nicht Schwarz und Weiss, sondern gesunder Menschenverstand und es gibt da viele Schattierungen zwischen Schwarz und Weiss. Kann man sich auf dies gemeinsam einigen? Trotz dieser Probleme sehe ich trotzdem gerne amerikanisches Kino und höre gerne russische Klassik. Wer dies nicht verstehen will, dann tut es mir leid.
Ich kann nicht jedem meinen Standpunkt vermitteln, dies will ich auch nicht. In diesem Land kann jeder anderer Meinung sein und diese öffentlich kundtun. Aber bitte ohne Wörter wie “erschießen“. Ich hoffe auf eine gute Lösung des Ukrainekonflikts. Ich bete dafür, Amen.

    P.S.
    zu Andreas Dietrich
    gehen Sie in die Geschichte zum Ende des 2. WK und Sie finden den begründeten Hass der Deutschen auf Amerika und seine Verbündeten. Atombomben auf Japan. Sinnlose Zerstörung Dresdens und deren tausende Tote. Klicken Sie im Internet auf ” Rheinwiesenlager ” u. Sie werden feststellen, dass ca. 1 Million deutscher Kriegsgefangener elendig umgekommen sind, obwohl die Schweiz Rotkreuzhilfszüge geschickt hatte, diese aber durch die Amerikaner abgewiesen wurden.
    Im weiteren hatten die USA damals schon vor Russland (Sowjetunion=Kommunismus) zu vernichten. Dazu sollte auch Deutschland wiederherangezogen werden,deshalb die Hilfe an die spätere Bundesrepublik. Man brachte einen Festlandflugzeugträger in Europa. Schauen sie in den Artikel 53 der UN Charta, dort wird Deutschland u. Japan noch heute als Feindstaaten geführt (man versucht es heute mit andere Einlassungen abzumildern).
    Die USA haben nach dem 2. WK 38 Kriege auf der ganzen Welt geführt. Beispiele wie Vietnam (3 Millionen Tote -Kriegsverbrechen-Massaker-Folter) , Irak u. Afganistan. Hören Sie sich Obama an, er will die Weltmacht Amerika und er will und auch wie seine Vorgänger, die absolute Kontrolle über die Wirtschaft der Welt, mit welchem Recht mischt die USA sich in alles ein . Wegen der Freiheit? oder der Demokratie?, die ist ein Deckmantel. Im eigenen Land werden Demokratie und Freiheit unterdrückt (siehe Rassentrennung bis 1968, NSA, willfährige Gesetzgebung, Todesstrafe. Kriegsverbrecher wie Bush jn., angeklagt wegen Kriegsverbrechen in Malaysia, werden nicht verfolgt, dies nur als Beispiele genannt).
    Deutschland hat auch nach den 2+4 Abkommen (Siegermächten des 2. WK) keinen Friedensvertrag. Obamas Interview im CNN vom 01.02.2015 stellt eindeutig dar, er gibt es zu, dass er den Umsturz in der Ukraine in einem “Deal” wie er es darstellt, mitorganisiert hat, um Russland einen Schlag zu versetzen. Der bisherige Verlauf sollte Ihnen bekannt sein u. Sie sollten sich in weltweiten Medien informieren.
    Ich wünsche Ihnen viel Glück, ein Atheist

Eva Schulz
Als ob man das nicht schon seit langem gefühlt, geahnt, bis zu einem gewissen Grad tatsächlich gewusst hätte. Aber es mit einer derart genüßlichen, arroganten, unverfrorenen Schlechtigkeit ins Gesicht gespuckt zu bekommen, das ist echt zu viel.

Interessieren würde mich, von wem Obama selbst gesteuert wird. DEN sollte man abstellen bzw. sind es ja wohl mehrere. Obama selbst ist als Persönlichkeit viel zu schwach um sowas selbst auf die Beine stellen zu können.

Meine Hoffnung gründet sich jetzt darauf, dass Obamas Amtszeit (und eine weitere bekommt er nicht mehr!!!) früher endet als die derzeitige von Präsident Putin, wobei dieser ein weiteres Mal antreten und – falls er gewinnt – eine weitere Amtszeit von 6 Jahren absolvieren könnte. Sofern er mit der gleichen standfesten Zähigkeit wie bisher durchhält und die Verbindungen mit China, Indien… bis dahin dicht und fest genug sind, könnte es gelingen, den heißen Krieg, den die USA offensichtlich anfangen wollen gegen eine (nach US-Plan und -Meinung) bis dahin bereits wirtschaftlich geschwächte Russische Föderation, abzuwenden bzw. mit guten Chancen schnell und hart auszufechten. Dies für den Fall, dass der Ami es mit einzelnen Überfällen und Anschlägen nach Partisanen-Manier versucht. Sollten die so irre sein, es à la Napoleon oder à la Adolf versuchen, dann braucht man ohnehin nur zu warten bis sie steckenbleiben.

Danke Klaus für den Link
Noch mehr Kommentare gibt's hier: http://www.rtdeutsch.com/10795/international/obama-im-cnn-interview-wir-ueberraschten-putin-mit-deal-zum-machttransfer-in-der-ukraine/


Samstag, 20. September 2014

Schottlandwahlen 2014

CNN verkündet den Sieger

Mit 110% war die Wahlbeteiligung höher als sich Honnecker & Co. in ihren besten Zeiten jemals hätten erträumt.

Das offizielle Ergebnis lag am Ende bei 55,3 Prozent Ja- und 44,7 Prozent Nein-Stimmen.

Allerdings gibt es reichlich Stimmen und "Beweisvideos", die den Verdacht auf Wahlfälschung beim Auszählen aufkommen lassen und dieses Ergebnis in Zweifel ziehen.


Sonntag, 3. August 2014

Gaza drängt Syrien-Krieg aus den Schlagzeilen

auch der Krieg in der Ukraine ist kaum noch Thema der westlichen Medien
Der Monitor-Chef Georg Restle begründet am 31. Juli 2014 das Verschwinden der Ukraine aus den Nachrichten damit, dass für mehr als einen Krieg kein Platz in den Nachrichten ist. http://hinter-der-fichte.blogspot.de/

Thema: Kriegsschauplätze

02. August 2014 12:35; Akt: 02.08.2014 12:40
Die letzten Tage gehörten zu den blutigsten im syrischen Bürgerkrieg.
In zehn Tagen starben 1600 Menschen. Viele Zeitungen schrieben jedoch keine Zeile darüber – wegen Gaza.



Gehört in Aleppo mittlerweile zum Stadtbild: Tote auf der Strasse.
Bild: AFP/Zein Al-rifai
So schlimm der Krieg im Gazastreifen auch ist: Der Krieg in Syrien ist schlimmer. Die letzten Tage zählten zu den blutigsten in der mehr als dreijährigen Geschichte des Bürgerkriegs. Eine syrische Menschenrechtsgruppe zählte in den vergangenen zehn Tagen 1600 Tote. Allein am vergangenen Wochenende starben 700 Frauen und Männer im erbitterten Machtkampf zwischen Präsident Bashar al-Assad und seinen Widersachern.

Militante Aufständische der Gruppe Islamischer Staat im Irak und Syrien (Isis) gehen in Syrien beispiellos brutal vor. Auf Amateurvideos ist laut CNN ein Eisenzaun zu sehen, auf dem Isis-Islamisten die Köpfe ihrer Gegner aufgespiesst haben.

Keine Zeile über Syrien

Trotz solcher Gräueltaten schafft es der syrische Bürgerkrieg dieser Tage kaum in die Spalten der wichtigen Zeitungen. Der erfahrene weltpolitische Journalist Jeffrey Goldberg hat für das Magazin «Atlantic» die Berichterstattung in der «New York Times» untersucht. Die wichtigste Zeitung der USA rühmt sich ihres weitgespannten Netzes von Auslandkorrespondenten und ist für viele andere Medien so etwas wie eine Messlatte hinsichtlich News.

Goldberg erwartete, dass die «Times» über das Blutwochenende in Syrien schreiben würde. Er hoffe, er werde etwas darüber in der Zeitung vom Montag finden, tweetete er am Sonntagabend:
    I sincerely hope the @nytimes covers the slaughter in Syria -- 700 dead in 48 hours -- in tomorrow's paper. Very important story as well.
    — Jeffrey Goldberg (@JeffreyGoldberg) July 21, 2014
Doch die Montagsausgabe der «Times» enthielt keine einzige Zeile über Syrien. Ebenso wenig war am Dienstag etwas über den Bürgerkrieg zu lesen, obwohl CNN am Montag die Enthauptungsvideos vermeldet hatte.

Gaza überstrahlt andere News

Ist die Weltöffentlichkeit angesichts von über 170'000 Kriegstoten in Syrien abgestumpft? Das glaubt Goldberg nicht, denn er hat beobachtet, dass die «Times» auch den Konflikten in Libyen, Ägypten, Nigeria, dem Jemen und anderen islamischen Ländern nicht die Aufmerksamkeit schenkt, die sie verdienen würden. Goldbergs These: Gaza überstrahlt alles.

Der Journalist nennt mehrere Gründe, warum die wichtigen News-Institutionen so intensiv über die erneut aufgeflammten Nahost-Krieg berichten, obwohl das Kräftemessen in Syrien strategisch bedeutsamer ist. Gaza ist leichter erreichbar und für Journalisten weniger gefährlich, schreibt er. Auch verstehe es die Hamas sehr gut, die internationalen Medienleute an Orte zu führen, wo sie emotional aufrüttelnde Bilder finden. Zudem sei Israel ein enger Verbündeter der USA, weshalb alle seine Aktionen sehr genau beobachtet würden.

Wenn Israeli töten, ist es anders

Am Ende gebe jedoch das mangelnde Interesse an Syrien in der islamischen Welt den Ausschlag, schliesst Goldberg. Er zitiert Joyce Karam, Washington-Bürochefin der panarabischen Zeitung «al-Hayat». Sie hatte getweetet: «Syrien ist im Grund Gaza mal 320 an Toten und mal 30 an Flüchtlingen, aber es gibt keinen Protest in Pakistan ...»

Die Frage nach dem Grund für das Desinteresse beantwortete Karam illusionslos: «Muslime, die Muslime töten, oder Araber, die Araber töten, sind akzeptabler als Israel, wenn es Araber tötet.»
Mit freundlicher Genehmigung von http://www.20min.ch

Samstag, 2. August 2014

UN: Russland hat mit Eskalation von Konflikt in der Ukraine nichts zu tun

Thema: Regelung der Krise in der Ukraine
RIA Novosti

MOSKAU, 01. August (RIA Novosti).
Den UN liegen nach Worten von Menschenrechtskommissarin Navi Pillay keinerlei Beweise dafür, dass Russland die Volkswehr im Osten der Ukraine mit Waffen versorgt. „Diese Äußerung der UN-Menschenrechtskommissarin zeugt davon, dass Vorwürfe an die Adresse Moskaus, den Konflikt in der Ukraine zu eskalieren, haltlos sind“, betonte das russische Außenamt am Freitag.

Pillay habe ihre Erklärung am Vortag vor der Presse in Genf abgegeben. Die Urheber der Vorwürfe sollten lieber politischen Willen an den Tag legen und ihren Einfluss geltend machen, im die blutige Strafoperation Kiews im Osten des Landes zu stoppen, hieß es in der Mitteilung.

Zugleich äußerte das Außenamt Erstaunen darüber, dass Pillays Erklärung von westlichen Medien ignoriert wurde. „Allem Anschein nach passt sie (Erklärung) nicht in die Desinformationskampagne, die einen Versuch zum Ziel hat, Russland für die Entwicklung in der Ukraine verantwortlich zu machen“, betonte das russische Außenministerium.



RIA Novosti
Deutsche Welle: Nato bestätigt Einsatz ballistischer Raketen durch ukrainische Armee

MOSKAU, 01. August (RIA Novosti).
Die Nato hat nach Angaben der Deutschen Welle bestätigt, dass die ukrainische Armee im Osten des Landes ballistische Raketen gegen die Volksmilizen eingesetzt hat.

Die ukrainische Armee habe ballistische Raketen geringer Reichweite eingesetzt, teilte ein Bündnissprecher am Freitag DW mit. Dabei berief er sich auf US-amerikanische Spionagedaten, so die Deutsche Welle auf ihrer russischsprachigen Webseite. Das Pentagon habe eine entsprechende Anfrage der DW bislang nicht beantwortet.

Am Dienstag hatte bereits der Fernsehsender CNN unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise berichtet, dass die Kiewer Armee gegen die östlichen Regionen ballistische Raketen eingesetzt habe. Tags später meldeten die ostukrainischen Milizen, sie hätten einen fast zwei Meter großen Sprengkopf gefunden. Die Regierung in Kiew bestritt dies. Russischen Militärexperten zufolge handelt es sich um Raketen des Typs „Totschka-U“ mit einer Reichweite von rund 100 km.



Mittwoch, 23. Juli 2014

USA blasen zum Rückzug: Putin ist nicht schuld am Abschuss von MH17

Thema: MH17

CIA mit leeren Händen
Die amerikanischen Geheimdienste blasen zum Rückzug: Sie erklärten am Dienstag vor Medienvertretern in Washington, dass es keine direkte Verbindung der russischen Regierung zum Abschuss von MH17 gebe. Die CIA kann nicht ausschließen, dass die Schützen aus der Ukraine gekommen sind.

Die US-Geheimdienste haben am Dienstag die Vorbereitungen der Politik auf eine Eskalation der Krise mit Russland zunichte gemacht: Die Nachrichtenagenturen Reuters und AP – beide immer sehr gut informiert über die Gedanken der Dienste – meldeten übereinstimmend, dass Geheimdienst-Funktionäre in einem Presse-Briefing gesagt hätten: Sie wissen nicht, wer MH17 abgeschossen hat – nicht einmal die Nationalität sei zu bestimmen.

Reuters wörtlich:
    “Prorussische Separatisten haben das malaysische Verkehrsflugzeug über der Ostukraine nach Einschätzung von US-Geheimdienstlern wohl versehentlich abgeschossen. Die USA wüssten aber nicht genau, wer genau die Boden-Luft-Rakete abgefeuert habe, hieß es am Dienstag aus Geheimdienstkreisen. Demnach liefert Russland weiter Waffen wie Panzer und Raketen an die Rebellen.”
Die Associated Press (AP) überliefert unter der Überschrift “Es gibt keine Verbindung zwischen der russischen Regierung und dem Abschuss des Flugzeugs” die Aussage eines Geheimdienst-Mannes:
    “Wenn Sie uns fragen, wer die Rakete abgeschossen hat: Wir kennen keinen Namen, wir kennen keinen Dienstgrad, wir sind nicht einmal zu hundert Prozent sicher, welcher Nationalität der Schütze ist. Es wird hier keinen Perry Mason Moment geben.”
Die Los Angeles Times spekuliert, dass die Rebellen mit einem unzureichenden Radar-Gerät gearbeitet haben sollen und verwechselten daher die zivile Maschine mit einer ukrainischen Militärmaschine.

Mit diesen Meldungen bestätigt sich, was sich bereits vergangene Woche abgezeichnet hatte: dass nämlich der Abschuss ein Irrtum war (mehr dazu hier).

Ob die Schützen tatsächlich aus den Reihen der Rebellen kamen, ist unklar. Russland verweist auf die Präsenz eines ukrainischen Kampfjets zum Zeitpunkt des Abschusses (mehr dazu hier).

Denn das von AP referierte Eingeständnis, dass die Geheimdienste nicht einmal die Nationalität bestimmen können, deckt sich mit einem Bericht von Robert Parry, demzufolge die CIA ziemlich erschrocken gewesen sein soll, als sie die Satelliten-Fotos zu Gesicht bekam. Parry schreibt:
    „Meine Quelle, die mir in der Vergangenheit bereits zutreffende Informationen in ähnlichen Fällen geliefert hat, sagte mir: Die US-Geheimdienste verfügen über detaillierte Satellitenbilder von der verdächtigen Raketenabschuss-Batterie, von welcher die verhängnisvolle Rakete abgefeuert wurde. Doch die Batterie scheint unter der Kontrolle von Soldaten der ukrainischen Regierungs-Armee gewesen zu sein. Ihre Bekleidung sieht aus, als wären es ukrainische Uniformen.

    Die Quelle sagte, dass die CIA-Analysten noch nicht ausschließen wollten, dass es sich um Rebellen aus der Ostukraine handelt, die ähnliche Uniformen tragen. Doch die ursprüngliche Einschätzung war, dass es sich um ukrainische Soldaten handelt. Es gab auch die Vermutung, dass die die betreffenden Soldaten undiszipliniert und möglicherweise betrunken waren. Die Satellitenbilder zeigten am Boden verstreute Bierflaschen auf dem Gebiet, sagte die Quelle.“
Daher schickten die Geheimdienste am Dienstag CNN vor: Sie drehten dem Sender ein Foto aus dem Jahr 2010 mit einer Power-Point-Skizze an – als Beleg für die Täterschaft der Rebellen (mehr zu dieser skurrilen Aktion – hier).

Die ARD hatte am Freitag verkündet, dass die US-Spionage-Satelliten alle Vorgänge aufklären würden (mehr zu dieser noch skurrileren Aktion – hier).

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN



» der Kommentar des Blogschreibers «

... und was liest man bei Spiegel-Online?
"Amerikanische Geheimdienste gehen davon aus, dass ostukrainische Separatisten Flug MH17 aus Versehen abgeschossen haben. Eine Mitschuld Russlands können die USA offenbar nicht nachweisen."
Aus der Presseerklärung: "Die CIA kann nicht ausschließen, dass die Schützen aus der Ukraine gekommen sind." wird bei Spiegel-Online einfach ignoriert.
Na ja, deutsche Wahrheit und westliche Werte eben.
Was ist jetzt hiermit: EU will Donnerstag neue Namen auf Sanktionsliste setzen schrieb Reuters am 22.07.2014 (hier) und weiter: "Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hatte vor Beginn des Treffens mit seinen Kollegen eine härtere Gangart angekündigt. Russland habe über viele Tage keine Distanz zum Verhalten der Separatisten erkennen lassen. Zudem habe die Regierung in Moskau die Grenze Richtung Ostukraine für weitere Kämpfer nicht geschlossen."


Kommentare

Maki sagt:
die US Regierung steht ziemlich blamiert da, Rückzugsgefecht, Schadensbegrenzung, keine Bilder, Wilde Anschuldigungen,
wie fühlen sich eigentlich die Hinterbliebenen die auf die westlichen Medien vertraut haben , gabs da nicht ne Schlagzeile "Putin hat mein Kind getötet"?? und unsere Regierung? hat diese nicht alles getahn um in die lgeiche Kerbe zu hauen wo bleiben die entschuldigungen?
wo bleiben die Sanktionen gegen die Ukraine und deren Unterstützer ( wir selbst ) man spührt förmlich das man lieber den Bauern opfert damit andere nicht noch mehr im Dreck wühlen um den König zu stürzen.
4 einsatzfahrzeuge, 4 verschiedene Standorte, am hellen Tage, alle Betrunken
das sind ausgebildete Spezial Einheiten Offiziere , keine einfachen Soldaten
Onkel Obamas Märchenstunde nä ?

Dietmar Hoffmann sagt:
Ohne Änderung der Situation erklären die USA Putin plötzlich für unschuldig….Was sagen die echten Satellitenbilder aus?…Was war mit dem Kampfflugzeug?…Wovor hat Obama Angst?…und wo ist der Respekt vor den Ermordeten?…Was war mit den Todesschüssen auf dem Kiewer Maidan?…Wo sind die Massenvernichtungswaffen im Irak?…Drohnenschwärme über Afghanistan?…Was passiert gerade mit diesem Europa?…Bankenrettung(?!) mit welchem Finale?…Was soll eine freie Handelszone zweier deflationärer Systeme?…NSA?…FED?…Londoncity?…und tausendfach vieles mehr…

Was passiert, wenn sich die “USA – FED” am Ende ihrer Imperialmacht mit ihren hörigen Vasallen noch weiter in diese Richtung bewegen?…
——
PS.: Ihr Schwur auf das Grundgesetz:”…Schaden vom deutschen Volke abzuwenden…”

PutintheHero sagt:
Ukrainische Abgeordnete: Kiewer Regierung wird von Washington aus gelenkt
http://www.youtube.com/watch?v=k25m68oy0vY&list=UU5H_U6z_YhWaEUFG9fqR-qw

Der schnelle Wind sagt:
Sieh an, sieh an,
einige vorschnelle Zeitungsblätter haben da wohl auf das falsche Pferd gesetzt… Zu begrüßen wäre es, wenn ein Urteil über die Täterschaft erst NACH der Aufklärung erfolgen würde. Da diese aber sowieso nach Kindergartenmanier ausgeführt wird und jeder den jeweils anderen mit subjektiven Beschuldigungen überhäuft, wird das wohl nichts werden. In was für einer Zeit leben wir eigentlich? Dass viele Familien ihre Liebsten verloren haben, scheint die Machthaber wohl nicht zu interessieren.
Schade, war aber nicht anders zu erwarten.

biersauer sagt:
Wozu offenbar die Tatsache gehört, dass der Pilot zu diesem Kurs gezwungen worden ist um damit im Kriegsgebiet eine konstruierte Abschusssituation zu erreichen. Als Draufgabe haben dann noch zwei Su25 den vollzogenen Abschuss kontrolliert. Alles, um damit Russland vor der Weltöffentlichkeit zu diskreditieren. Wer dafür verantwortlich ist und wer daran beteiligt war, wäre noch zu untersuchen.


Ergänzung 23.07.2014, 09:30 Uhr
T-Online schreibt:

Abschuss von MH17
US-Geheimdienst findet keine Beweise für russische Beteiligung

23.07.2014, 08:35 Uhr | AP/dpa
US-Geheimdienstler haben neue Erkenntnisse zum Abschuss der Malaysia-Airlines-Maschine MH17 präsentiert. Eine direkte russische Verwicklung sei demnach nicht auszumachen.

Das Passagierflugzeug sei wohl von kremltreuen Separatisten mit einer Boden-Luft-Rakete vom Typ SA-11 vom Himmel über der Ostukraine geholt worden, sagten ranghohe Geheimdienstbeamte in Washington. Doch habe Russland erst die "Bedingungen" für den Abschuss "geschaffen", indem es die Aufständischen bewaffnet habe.[*1]

Die Geheimdienstbeamten äußerten sich bei einem Briefing vor Reportern, wollten jedoch anonym bleiben. Dabei beriefen sich die Informanten auf abgefangene Telefonmitschnitte, Satellitenfotos und von Rebellen auf sozialen Netzwerken geposteten Nachrichten, die zum Teil von US-Experten als authentisch eingestuft wurden.

Das wahrscheinlichste Szenario sei, dass die Maschine aus Versehen abgeschossen wurde, sagte einer der Geheimdienstler. Die Rebellen hätten einen Fehler gemacht. So hätten sie in der Vergangenheit schon zwölf ukrainische Kampfjets abgeschossen. Ob russische Funktionäre beim Start der Rakete zugegen waren, könnten sie nicht sagen.

Identität des Schützen unklar

Ebenso unklar sei, ob die Schützen in Russland im Umgang mit den Waffen ausgebildet wurden. Doch habe Moskau seine Bemühungen um eine Bewaffnung und Ausbildung der Separatisten in den vergangenen Wochen verstärkt - sogar noch nach dem Abschuss der Passagiermaschine der Malaysia Airlines.

Auf die Identität der mutmaßlichen Schützen angesprochen, antwortete einer der Geheimdienstler verhalten: "Wir kennen keine Namen, keinen Dienstgrad und sind uns auch nicht 100 Prozent über die Nationalität im Klaren."

Ermittlungen konzentrieren sich weiterhin auf Russland

Doch der nationale Sicherheitsberater Ben Rhodes sagte, die USA würden die Ermittlungen zu einer möglichen "direkten Verbindung" zwischen dem Raketenabschuss und Russland fortsetzen. Man sei der Ansicht, dass der russische Präsident Wladimir Putin und dessen Regierung eine Verantwortung für die Unterstützung der Separatisten habe, fügte Rhodes weiter.

Erst am Montag hatte US-Präsident Barack Obama erklärt, dass die Maschine der Malaysia Airlines über einem Territorium abgeschossen worden sei, das von russlandnahen Separatisten in der Ukraine kontrolliert werde. Zudem warf er Russland vor, die Rebellen trainiert und mit militärischem Gerät und Waffen ausgerüstet zu haben, darunter Flugabwehrraketen.

Flugschreiber an die Niederlande übergeben

Unterdessen haben niederländische Experten den Flugdatenschreiberübernommen. Vertreter Malaysias hätten ihn am Kiewer Flughafen übergeben, teilte das niederländische Außenministerium in Den Haag mit. Die prorussischen Separatisten hatten das Gerät zuvor ausgehändigt.

Auf Bitten der Niederlande sollen britische Experten die Flugschreiber im südenglischen Farnborough auswerten. Die Niederlande hatten zuvor die Leitung der internationalen Untersuchung zur Absturzursache von Flug MH17 übernommen.

Beim Absturz der Malaysia-Airlines-Maschine kamen am vergangenen Donnerstag alle 298 Menschen an Bord ums Leben. Fast zwei Drittel der Insassen waren Niederländer.

[*1]
auf was müssen sich die USA und Deutschland denn jetzt einstellen, weil sie in vielen Ländern durch ihre Waffenlieferungen die "Bedingungen zum Führen von Kriegen" erst geschaffen haben?

Kommentare aus dem T-online-Forum

uyramy
Nanu, wie das denn plötzlich? T-Online hat doch in den letzten Tagen so lauthals getönt...
Lügen haben halt kurze Beine.

nagelfluh
Wird t-Online von den Amis bezahlt ? Warum immer diese Hetze gegen Putin ?

ikamarowa
Die amerikanische Investigativ-Website Consortiumnews.com berichtet, dass die Auswertung der US-Satellitenbilder vom Tag des Abschusses von Flug MH17 über der Ostukraine offenbar zu einem für die Amerikaner überraschenden Ergebnis geführt hat. Demnach zeigen die Satelliten-Bilder der CIA, dass die Buk-Raketenbatterien in der Ostukraine von Männern in Uniformen der ukrainischen Armee bedient worden sein sollen. Der Reporter Robert Parry, der die Seite betreibt und seit seiner Enthüllung des Iran-Contra-Skandals für die Associated Press und Newsweek sowie den einen erstklassigen Ruf als investigativer Reporter genießt, beruft sich auf Informationen aus US-Regierungskreisen.

Nizo
Russland ist schuld, weil sie die Bedingungen für den Abschuss geschaffen haben? aha. Und wohin liefern die Deutschen, Amerikaner und neuerdings Franzosen ihre Waffen? Für welche Kriege auf dem gesamten Kontinent sind sie damit verantwortlich? So große Gefängnisse kann keiner bauen um alle Schuldigen unterzukriegen.

ikamarowa
Die Berichterstattung ist mehr als zum kotzen, die ganze letzte Woche wurde groß posaunt die Amis hätten Beweise, da man nun festgestellt hat, dass die dreckigen besoffenen Faschisten das Flugzeug runter geschoßen haben, stellt man es so dar, als wären es die Separatisten gewesen! Die sollten mal Parry fragen.

etisalletnichwahr
Hatte ich sofort gesagt, als es publik wurde das ein Flugzeug in der Ukraine abgeschossen wurde. Der Schoko-Zar und die Putschisten - allen voran der Boxer der sofort losschrie das Putin ein Mörder sei- zerbomben ihr Land, quälen ihre eigenen Landsleute damit und schieben dann alles auf die Russen nur um von ihren Untaten abzulenken.

Nizo
Amerika versucht krampfhaft einen Krieg anzuzetteln um den Dollar zu retten und den eigenen Ruin zu vermeiden. Diesmal geht die größte Gefahr eines Weltkrieges vom Amerikaner aus und Europa wird dabei zugrunde gehen.

MORPHEUS64
Na toll! Also die "pro-russischen Kräfte" (jetzt schon mein Unwort des Jahres, ich kann es nicht mehr hören!) sind also keine Russen und die ganzen bestens ausgerüsteten Kämpfer von denen sind alles Amateure und Leute von der Strasse!? Ich sage, es wird letztlich (auch aus Feigheit!) niemand dafür bestraft werden - nett. "Aus Versehen abgeschossen." Naja, kann ja mal passieren,was!? Uuups! Die Pannenshow 2.0 , Schwamm drüber,oder!? Was passiert morgen!? - Schöne Welt. Schnauze voll!? Ja - ich schon sehr lange...