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Montag, 20. November 2017

Libysche Schlepper verkaufen Migranten als Arbeitssklaven

Thema: Flüchtlinge

Sklavenmärkte in Libyen
Schmuggler verkaufen Flüchtlinge wie Vieh

Statt sie nach Europa zu schleusen, verkaufen libysche Schlepper Migranten als Arbeitssklaven. CNN hat eine Auktion mit versteckter Kamera gefilmt.

«900 ... 1000 ... 1100» – wie an einer Rinderauktion wiederholt der Versteigerer die Gebote der potenziellen Käufer. Angeboten werden hier aber keine Tiere, Möbel oder Häuser – sondern Menschen. Das Handy-Video, auf dem «grosse, starke Jungs für Landarbeit» feilgeboten werden, wurde dem Sender CNN zugespielt. Es soll afrikanische Migranten zeigen, die in Libyen verkauft werden. CNN-Reporter machten sich auf den Weg nach Tripolis – und sahen ihre Befürchtungen bestätigt.

Mit versteckter Kamera filmten sie, wie ausserhalb der libyschen Hauptstadt ein Dutzend Menschen unter den Hammer kommen – innerhalb weniger Minuten und für einen Preis, der nur wenigen hundert Franken pro Person entspricht. Opfer dieser Praxis sind offenbar Migranten, die ihr letztes Hemd dafür gegeben haben, dass Schlepper sie über Libyen nach Europa bringen. Die libysche Küstenwache greift härter durch als früher, deshalb schaffen es weniger Boote aufs offene Meer. Die Lagerhäuser, in die die Schleuser ihre Kundschaft pferchen, sind überfüllt. Um Platz zu schaffen und an Geld zu kommen, versteigern sie die Flüchtlinge als Sklaven.

«Ja, ich wurde verkauft»

In mindestens neun libyschen Städten finden solche Sklaven-Auktionen statt, vermutlich ist das Problem aber viel verbreiteter. In einem offiziellen Auffanglager für afrikanische Migranten in Tripolis treffen die Reporter auf viele Menschen, die ihnen den Menschenhandel bestätigen. «Ja, ich wurde verkauft», sagt ein Nigerianer, der aus den Fängen der Schleuser befreit wurde und nun darauf wartet, in sein Heimatland zurückgeschickt zu werden. Die Schlepper versprachen ihm, die Kosten für seine Überfahrt würden sich dadurch verringern. Sie verkauften ihn mehrmals, erpressten sogar Geld von seiner Familie, nach Europa kam er nie. Andere zeigen vernarbte Wunden von Schlägen und Tritten, die ihnen von ihren «Besitzern» zugefügt wurden.

Den libyschen Behörden ist das Problem gemäss CNN bewusst. Allerdings habe man keine Handhabe, da es an Beweisen mangle. «Ich höre viele Geschichten», sagt etwa Anes Alazabi, Aufseher in dem Auffanglager. «Ich leide mit ihnen. Was ich hier jeden Tag sehe, lässt mich ihren Schmerz fühlen.»

Die CNN-Reporter haben ihr im Oktober gedrehtes Filmmaterial den Behörden übergeben, diese wollen nun ermitteln. «Die Situation ist fatal», sagt auch Mohammed Abdiker von der Internationalen Organisation für Migration. Die Berichte über Migranten-Sklavenmärkte reihten sich ein in eine lange Liste von Schandtaten im Zusammenhang mit dem Schleuser-Geschäft.

UNO prangert Bedingungen an

Die Lebensumstände der in Libyen gestrandeten Migranten sorgen international für Kritik. Erst am Dienstag handelte sich die EU eine scharfe Rüge der UNO ein – für ihre Zusammenarbeit mit der libyschen Küstenwache beim Aufgreifen von Flüchtlingen im Mittelmeer. UNO-Menschenrechtskommissar Said Raad al-Hussein kritisierte das Vorgehen der EU als «unmenschlich». Sie trage dazu bei, dass die Flüchtlinge zurück nach Libyen gebracht würden, wo sie unter «grausamen» Umständen leben müssten.

«Das Leiden von Flüchtlingen, die in Libyen festgehalten werden, ist ein Verbrechen am menschlichen Gewissen», erklärte der Menschenrechtskommissar. Die internationale Gemeinschaft dürfe nicht länger die Augen verschliessen vor dem «unvorstellbaren Grauen, das Flüchtlinge in Libyen ertragen».

Dem Kommissar zufolge waren UNO-Mitarbeiter kürzlich beim Besuch von Auffanglagern in Libyen «schockiert»: Sie hätten «ausgemergelte und traumatisierte Männer und Frauen» gesehen, die «übereinandergestapelt» und eingesperrt gewesen seien. «Das Haftsystem für Flüchtlinge in Libyen ist irreparabel zerstört», sagte Said. Trotz zugesagter EU-Hilfe verschlimmere sich die Situation und sei inzwischen «katastrophal». Nach Angaben der libyschen Regierung waren Anfang November 19'900 Menschen in Auffanglagern – 7000 mehr als noch Mitte September. (mlr)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Mittwoch, 22. April 2015

Die Macht der Lügen – WIE US-GESCHICHTE gefälscht wird

Thema: USA

Quelle: lupocattivoblog.com
Posted by Maria Lourdes - 20/04/2015
Es ist eine der Ironien der Geschichte, dass die Lincoln Gedenkstätte ein geheiligter Platz für die Bürgerrechts -Bewegung ist und der Ort, an dem Martin Luther King seine „Ich habe einen Traum“-Rede hielt. Lincoln dachte nicht daran, dass Schwarze den Weißen gleich sind. Sein Plan war, die Schwarzen nach Afrika zurückzuschicken, und wäre er nicht ermordet worden, wäre die Rückführung der Schwarzen nach Afrika wahrscheinlich seine Nachkriegs-Politik gewesen.

Mount Rushmore - von links nach rechts: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln, Foto: public domain
Wie Thomas DiLorenzo und eine Anzahl von nicht-Hof-Historikern schlüssig belegt haben, hat Lincoln nicht die Konföderation invadiert, um die Sklaven zu befreien. Die Emanzipations-Proklamation kam erst 1863, als die Opposition im Norden gegen den Krieg wuchs trotz Lincolns Polizeistaat-Maßnahmen, um die Gegner und die Zeitungen zum Schweigen zu bringen. Die Emanzipations-Proklamation war eine Kriegsmaßnahme, die mit Lincolns Kriegsvollmachten ermöglicht wurde.

Sie gab den emanzipierten Sklaven das Recht, in der Unions-Armee anzumustern, um ihre Verluste auszugleichen. Man hoffte auch, dass die Proklamation Sklavenrevolten im Süden verursachen würde, während die weißen Herren im Krieg waren, um ihre Frauen und Kinder zu schützen. Die Absicht war, die Niederlage des Südens zu beschleunigen, bevor die politische Opposition im Norden gegen Lincoln noch stärker wurde.

Das Lincoln Memorial wurde nicht gebaut, weil Lincolm „die Sklaven befreite“, sondern weil Lincoln das Imperium rettete. Als Retter des Imperiums, wäre er nicht ermordet worden, hätte er Kaiser auf Lebenszeit werden können.

Wie Prof. Thomas DiLorenzo schreibt: „Lincoln brachte seine gesamte politische Karriere damit zu, die Macht des Staates zu benutzen zum Vorteil der reichen Unternehmer-Elite (die Einprozenter jener Zeit), zuerst in Illinois und dann im Norden durch protektionistische Zölle, korporative Wohlfahrt für die Straßen-, Kanal- und Eisenbahnunternehmen und eine Nationalbank, die von Politikern wie im selbst kontrolliert wurden.“ 

Lincoln war ein Mann des Imperiums. Sobald der Süden erobert, zerstört und geplündert war, gingen seine Sammlung von Kriegsverbrecher-Generälen, wie Sherman und Sheridan, daran, die Plains Indianer in einem der schlimmsten Genozide der Menschheitsgeschichte auszurotten. Selbst heute zeigen die israelischen Zionisten mit Fingern auf Washingtons Auslöschung der Plains Indians als Muster für Israels Diebstahl Palästinas.

Der Krieg der Aggression des Nordens ging um Zölle und den ökonomischen Imperialismus des Nordens. Der Süden war für Freihandel. Der Norden wollte seine ökonomische Entwicklung finanzieren, indem er den Süden zwang, höhere Preise für Industriewaren zu zahlen. Der Norden setzte die Morrill-Zölle durch, die die Kosten um 32.6 % erhöhten und den Weg für eine weiter 47 % Erhöhung ebneten. Die Zölle lenkten die Profite des Südens an den Landwirtschaftsexporten in die Schatzkisten der Nord-Industriellen und Hersteller um. Die Zölle hatten den Zweck, die Ausgaben des Südens für Industriewaren aus England zu den teureren Produkten im Norden zu lenken.

Deswegen verließ der Süden die Union mit dem Recht auf Selbstbestimmung laut Verfassung. Das Ziel von Lincolns Krieg war, das Imperium zu retten, nicht die Sklaverei abzuschaffen. In seiner ersten Antrittsrede „trat er eisern zur Verteidigung der Sklaverei auf“. Sein Ziel war es, den Süden im Imperium zu halten trotz der Morrill-Zölle. Was die Sklaverei anging, sagte Lincoln: „Ich habe nicht die Absicht, direkt oder indirekt in die Einrichtung der Sklaverei einzugreifen in den Staaten, wo sie besteht. Ich glaube, ich habe kein Recht dazu und ich habe auch keine Neigung, es zu tun.“

Diese Haltung, so erinnerte Lincoln seine Zuhörer, war Teil der Plattform der Republikanischen Partei von 1860. Lincoln bot auch seine Hilfe für die strenge Durchsetzung des Gesetzes über Sklavenflüchtlinge an, das von dem Norden verlangte, die geflohenen Sklaven zu jagen und sie auszuliefern. Er unterstützte auch den Corvin-Zusatz zur Verfassung, der bereits im Norden vom Unterhaus und dem Senat angenommen worden war, und der jede Einmischung des Bundes in die Sklaverei untersagte. Für Lincoln und seine Verbündeten war das Imperium viel wichtiger als die Sklaven.

DiLorenzo erläutert, worin der Deal bestand, den Lincoln dem Süden anbot. So wie für den Norden das Imperium wichtiger war als die Sklaverei, so war für den Süden die Vermeidung hoher Steuern für Industriewaren, im Grunde eine Steuer auf die Profite des Südens, wichtiger als die Garantien des Nordens für die Sklaverei. Wenn ihr wollt, die Lügen über den Krieg der Aggression des Nordens loszuwerden, dann lest DiLorenzos Bücher ‘The Real Lincoln’ (Der wahre Lincoln) und ‘Lincoln unmasked’ (Der entlarvte Lincoln).

Der sogenannte Bürgerkrieg war kein Bürgerkrieg. In einem Bürgerkrieg kämpfen beide Seiten um die Kontrolle der Regierung. Der Süden kämpfte nicht um die Kontrolle der Bundesregierung. Der Süden sagte sich los und der Norden weigerte sich, den Süden gehen zu lassen.

Der Grund, warum ich hierüber schreibe, ist zu erläutern, wie Geschichte gefälscht wird im Sinne der Agenda. Ich bin absolut für Bürgerrechte und nahm als Student an der Bewegung teil. Was mir nicht passt, ist die Verwandlung von Lincoln, ein Tyrann, der ein Agent der Einprozenter war, und bereit, jeden und alles zu zerstören zum Wohl des Imperiums, in einen Helden der Bürgerrechte zu verwandeln. Wer wird der nächste sein? Hitler?* Stalin? Mao? George W. Bush? John Yoo? Wenn Lincoln eine Bürgerrechts-Held sein kann, kann es auch ein Folterer sein. Jene, die in Washingtons Kriegen Frauen und Kinder ermorden, können in Verteidiger von Frauenrechten und Anwälte von Kindern verwandelt werden. Und das werden sie wahrscheinlich.

Das ist die verdrehte, pervertierte Welt, in der wir leben. Wladimir Putin, Russlands Präsident, wird mit Washingtons Sturz einer gewählten Regierung in der Ukraine konfrontiert, einem russischen Verbündeten und jahrhundertelang Teil von Russland, während Putin fälschlicherweise angeklagt wird, die Ukraine zu invadieren. China wird beschuldigt, die Menschenrechte zu verletzen, während Washington im 21. Jahrhundert mehr Zivilisten ermordete als alle übrigen Länder zusammen.

Überall im Westen werden die monströsen Lügen nicht bezweifelt. Die Lügen werden in die Geschichtsbücher aufgenommen, in die Curricula, die politischen Erklärungen, in Bewegungen und das historische Gedächtnis.

Amerika wird es schwer haben, die Lügen zu überleben, die es lebt.

Quelle: Original von Paul Craig Roberts – “The Power of Lies – How History Is Falsified” bei InformationClearingHouse übersetzt von Einar Schlereth.

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