Freitag, 19. Oktober 2018

Umweltinstitut München e.V. - Ende Gelände für die Kohle!



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18.10.2018



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Ende Geländer für die Kohle


Ende Gelände für die Kohle!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

der „Hambi“ bleibt – vorerst. Doch um den Ausstieg aus der Kohle wird weiter kontrovers gestritten. Deshalb dürfen wir jetzt nicht lockerlassen!

Nach der Großdemo mit 50.000 TeilnehmerInnen Anfang Oktober, wird Ende des Monats wieder am Hambacher Wald protestiert. Bei der Aktion „Ende Gelände“ wollen sich Hunderte Menschen in einem Akt zivilen Ungehorsams friedlich vor die Kohlebagger setzen und sie so zum Stillstand bringen.
Parallel dazu werden bei einer Demonstration Tausende Menschen ihre Solidarität mit den AktivistInnen in der Grube zeigen. Kommen auch Sie zur großen Demo am 27. Oktober zwischen Hambacher Wald und Tagebau!
Gemeinsam wollen wir ein Signal an Regierung und RWE senden: Die Kohle gehört ins Museum – die Zukunft gehört Sonne und Wind! Dafür brauchen wir auch Ihre Hilfe. Unterstützen Sie unsere Aktivitäten für den Kohleausstieg mit einer Spende.


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Pestizide im Klassenzimmer


Pestizide im Klassenzimmer

Pestizide landen nicht nur dort, wo sie gespritzt werden. Durch Wind, Verdunstung oder fehlerhafte Ausbringung landen die Ackergifte auch auf benachbarten Feldern, in Gärten oder Gewässern, und sogar in Schulen und auf Spielplätzen, wie eine neue Studie aus Belgien zeigt. Dabei wurden in einem Klassenzimmer ganze 39 verschiedene Spritzmittel gefunden!

Um Kinder besser vor Pestiziden zu schützen, soll in der belgischen Wallonie künftig während der Öffnungszeiten nur noch mit einem Abstand von 50 Metern zu Schulen und Kitas gespritzt werden dürfen. Für einen wirkungsvollen Schutz reicht dieser Abstand wohl nicht. Doch immerhin wurde in der Wallonie erkannt, dass ein Problem existiert. Und auch nach Lösungen wird gesucht. In Deutschland hingegen wird das Ausmaß der Pestizidabdrift noch nicht einmal durch staatliche Messungen überwacht.

In unserer Meldung erfahren Sie mehr über die belgische Studie und über die in Deutschland geltenden Vorschriften.


Malaria Mücke


Gene Drive: Moratorium gefordert

Ganze Tier- oder Pflanzenpopulationen könnten künftig mithilfe der Gentechnik ausgelöscht werden. Die Rede ist von sogenannten Gene Drives. Damit werden Methoden bezeichnet, die die klassischen Vererbungsregeln aushebeln. Die manipulierten Gene werden dann gleichmäßig an alle Nachkommen vererbt. Auf diese Weise sollen zum Beispiel Malaria-Mücken so manipuliert werden, dass sich ihre weiblichen Nachkommen nicht mehr fortpflanzen können. Auch Anwendungen für die Landwirtschaft sind schon in Planung – etwa zur Bekämpfung von Unkräutern.

Die Folgen der neuen Technologie sind noch völlig unabsehbar. Und da Pflanzenpollen und Mücken nicht vor Ländergrenzen Halt machen, betreffen deren Freisetzungen die gesamte Weltgemeinschaft. Wir fordern deshalb in einem offenen Brief von den Abgeordneten des Europäischen Parlaments, dass sie sich für ein weltweites Moratorium einsetzen. Über einen entsprechenden Antrag werden die ParlamentarierInnen am 23. Oktober abstimmen. Den offenen Brief finden Sie hier.




Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München


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