Dienstag, 7. Oktober 2014

Joe Biden: USA haben EU zu Sanktionen gegen Russland gezwungen

Thema: freie Selbstbestimmung

Obama-Vize blamiert Merkel: USA haben EU zu Sanktionen gegen Russland gezwungen

Die Amerikaner haben erstmals öffentlich eingeräumt, die EU gegen ihren Willen zu Sanktionen gegen Russland gezwungen zu haben. US-Vizepräsident Joe Biden sagte, Obama habe darauf bestanden, dass die EU wirtschaftlichen Schaden in Kauf nehme, um die Russen zu strafen. Die Ausführungen Bidens machen klar, dass Angela Merkel und ihre EU-Kollegen auf Druck der USA ihren eigenen Völkern Schaden zugefügt haben. Wer sich diesem Bündnis anschließt, wird zum Papagei der US-Interessenspolitik. Merkels schöne Worte von der freien Selbstbestimmung klingen in diesem Kontext wie der blanke Hohn.

Bei einer Rede an der Kennedy School of Government an der Universität Harvard hat US-Vizepräsident Joe Biden erstmals die Wahrheit über die Sanktionen gegen Russland gesagt: Demnach wollte die EU keine Sanktionen verhängen und wurde von Obama gezwungen, dem Kurs der Amerikaner zu folgen. Das Weiße Haus dokumentiert die Rede stolz im vollen Wortlaut. Biden sagte wörtlich (Video am Ende des Artikel, ab 35:10):
    „Wir haben Putin vor die einfache Wahl gestellt: Respektieren Sie die Souveränität der Ukraine oder Sie werden sich steigender Konsequenzen gegenübersehen. Dadurch waren wir in der Lage, die größeren der entwickelten Staaten dazu zu bringen, dass Russland zahlen werde müssen.

    Es ist wahr, dass sie das nicht tun wollten. Aber wiederum war es die Führungsrolle Amerikas und die Tatsache, dass der Präsident der Vereinigten Staaten darauf bestanden hat – ja Europa des Öfteren fast sagen musste, dass ihre Haltung eine Schande sei – sich zu erheben und wirtschaftliche Nachteile einzustecken, um dafür zu sorgen, dass die Russen dafür bezahlen müssen. Und die Folgen waren eine massive Kapitalflucht aus Russland, ein regelrechtes Einfrieren von ausländischen Direktinvestitionen, der Rubel auf einem historischen Tiefststand gegenüber dem Dollar, und die russische Wirtschaft an der Kippe zu einer Rezession.“
Diese Darstellung belegt, dass die Staats- und Regierungschefs demnach gegen ihren Willen und im Wissen, dass sie ihren eigenen Bürgern Schaden zufügen werden, sich einem amerikanischen Diktat unterworfen haben.

Joe Biden an der Harvard Kennedy School: Er stellte die EU bloß, indem er erzählte, wie die Amerikaner die EU zu den Sanktionen gegen Russland gezwungen haben. (Screenshot: KSG)
Die Rede Bidens ist in mehrfacher Hinsicht von historischer Bedeutung: Der Vizepräsident, der durch das berufliche Engagement seines Sohnes bei einem ukrainischen Energiekonzern seit langen mit dem Vorwurf leben muss, private eigene Interessen in der Ukraine-Politik zu vertreten, hat ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass er die EU als Organisation von Vasallen der US-Außenpolitik sieht. Diese Haltung war bisher zwar in informellen Veranstaltungen deutlich geworden – wie etwa bei einem War Game, über das Jack Rickards in seinem Buch „Currency Wars“ berichtet: Dort hatte die EU nicht einmal eine eigene Rolle zugewiesen bekommen. Es ist allerdings neu, dass Washington kein Geheimnis mehr daraus macht, dass der Präsident darauf „bestehen“ kann, dass die EU-Staaten in ihrer Außenpolitik tun, was er befiehlt. Dass er die EU offenbar mehrmals beschimpft habe, ihre Feigheit vor dem Feind der USA sei „beschämend“ (embarrass) zeigt: Die Amerikaner schrecken auch vor einer glatten Erpressung ihrer „Verbündeten“ nicht zurück.

Die EU hat bisher auf diese gravierende, offizielle Enthüllung ihrer Demütigung, nur halbherzig reagiert: Maja Kocijancic, die Sprecherin der EU-Außenbeuaftragten Catherine Ashton, sagte: „Die EU hat autonom und einstimmig die Verhängung der Sanktionen gegen Russland beschlossen.“ Der Grund für die Sanktionen seien die „schwierige Situation in der Ukraine und die Rolle Russlands dabei“ gewesen. Bezeichnend: Der dramatische Vorfall und die lahme Rechtfertigung der EU ist bisher von keinem deutschsprachigen Medium berichtet worden – außer der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti und einem Leserbeitrag im Freitag.

Zur Begründung der Sanktionen hatte Biden die bekannten Vorwürfe gegen Russland angeführt. Unter anderem sagte er, die russischen Separatisten hätten ein „ziviles Flugzeug abgeschossen“. Für diese These der Absturzursache von Flug MH17 gibt es keinen einzigen Beweis, den die Amerikaner hätten vorlegen können.

Es ist keine Neuigkeit, dass die US-Außenpolitik ausschließlich den amerikanischen Interessen dient. Das mag man verwerflich finden oder auch nicht – Tatsache ist, dass es das Recht eines jeden Landes ist, seine Außenpolitik zu vertreten. Biden hat bei dieser Rede die EU in forschem Ton aufgefordert, das Freihandelsabkommen TTIP zu unterzeichnen, was zu einer weitgehenden Entmachtung der nationalen Parlamente beim Konsumentenschutz und dem Schutz der Bürgerrechte führen wird (ausführliche Analyse dieser Groteske – hier).

Angela Merkel spricht am Tag der deutschen Einheit über die freie Selbstbestimmung. (Foto: dpa)
Umso schwerer wiegt der Vorwurf, den man der EU und in diesem Zusammenhang Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier machen muss: Denn die beiden haben nachweislich gegen die Interessen des eigenen Volkes gehandelt. Sie haben ihre ursprüngliche Positionen (Biden: „Es ist wahr, dass sie das nicht tun wollten.“) aufgegeben, und sich dem Druck der Amerikaner gebeugt. Sie haben ihrem Volk auferlegt, „wirtschaftliche Nachteile einzustecken“ – nicht, weil die deutsche Außenpolitik dies im langfristigen Interesse für unumgänglich gehalten hätte; sondern, weil sie zu feige, zu schwach oder zu skrupellos waren, die Interessen ihres eigenen Volkes gegenüber jenen der USA zu vertreten.

Es war immer evident, dass die Ukraine-Politik einen schweren Fehler der Bundesregierung darstellt, was die Interessen der Bürger Deutschlands anlangt.

Joe Bidens unmissverständliche Darstellung der Willen- und Charakterlosigkeit der EU-Politiker und der ihnen angeschlossenen Regierungen zeigt ein Maß der Unterwürfigkeit gegenüber der „Großmacht“, die geeignet ist, der Demokratie in Deutschland schweren Schaden zuzufügen. Sie macht klar, dass die von den deutschen Wählern gewählten und von den deutschen Steuerzahlern finanzierten Politiker nicht im Interesse des Souveräns handeln, sondern auf Befehl eines ausländischen Staats.

Die Hörigkeit der EU-Bürokraten führt dazu, dass die Europäer auf Funktionäre angewiesen sind, die nicht im Namen des Volkes handeln, sondern versuchen müssen, den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen, den ihnen die Amerikaner eingebrockt haben: In einem salbungsvollen Brief bittet EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso den russischen Präsidenten Wladimir Putin, doch bitte in freundschaftliche Gespräche über die Gaslieferungen für die Ukraine einzutreten – mit dem Hinweis, dass der nächste Winter bevorsteht. Das hätte sich die EU wahrlich einige Monate vorher überlegen können.

Joe Biden hatte seine Rede in Harvard am Vorabend des 3. Oktober 2014 gehalten. Am folgenden Tag pries Angela Merkel in Hannover die deutsche Wiedervereinigung als einen Akt, der „möglich wurde, weil die Vereinigten Staaten von Amerika an unserer Seite standen wie kein Zweiter“. An die Adresse der Russen, die die friedliche Wiedervereinigung zugelassen haben wie kein Zweiter, hatte die Kanzlerin keine Dankesworte zu richten. Doch sagte sie, im Hinblick auf die Ukraine:
    „Wir müssen über die Grenzen der Europäischen Union hinausdenken, und diejeinigen in unserer Nachbarschaft, die unsere Werte teilen, darin unterstützen, ihren staatlichen Weg in freier Selbstbestimmung gehen zu können – also zum Beispiel die Ukraine, Moldawien oder Georgien. Wir Deutschen können anderen doch nicht vorenthalten, was wir im Zuge der deutschen Einheit gewonnen haben – im friedlichen Einverständnis mit der internationalen Staatengemeinschaft, auch der damaligen Sowjetunion, über die eigene Zukunft entscheiden zu können. Verletzungen dieses völkerrechtlichen Prinzips bedürfen einer klaren, gemeinsamen Antwort. Die Sanktionen aller 28 Mitgliedsstaaten gegenüber Russland sind eine solche klare Antwort.“
„Freie Selbstbestimmung“? Im Lichte der Ausführungen Bidens muss man wohl eher von der Selbstaufgabe sprechen, die all jene Staaten, die das einst glorreiche Westbündnis heute lockt, zu Papageien der amerikanischen Interessens-Politik macht.



Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

ralfkroke sagt:
merkel hat ihren eid gebrochen und schaden nicht vom deutschen volk abgewendet. das ist hochverrat zudem sie und ihre minister das kriegsbeil wetzen und das deutsche volk dadurch in gefahr bringen in einen krieg gezogen zu werden.

Was für eine Schande! sagt:
Eigentlich keine Überraschung und dennoch schockierend!
Hoffentlich wird diese Nachricht weit verbreitet und in Zukunft immer wieder aus den Schubläden gezogen. Das MUSS der breiten Öffentlichkeit mit schonungsloser Offenheit verkündet werden!

Kaukasischer Teutone sagt:
“Das Beitreten eines Bündnisses führt unweigerlich dazu, einen Teil seiner Souvernität aufgeben zu müssen.” – Irgendein hochranginger Prolitker aus dem Osten hat es mal gesagt.
Jedes Wort unsere Politiker, wo es um die “Verteidigung unserer Werte” geht, ist eine tiefgreifende Beleidigung für jeden europäischen Bürger. Schlimmer als der Eidbruch Merkels empfinde ich, dass bisher niemand öffentlich ein Misstrauensantrag an die Kanzlerin gestellt hat, eben mit der Begründung, Merkel missachtet ihren Eid: Schaden vom deutschen Volke abwehren und dazu gehört eben auch die deutsche Wirtschaft.
Niemand hat der Bundesregierung das Recht gegeben, einen Wirtschaftskrieg vom Zaun zu brechen.
Politische Probleme müssen politisch geregelt werden, so schwierig sie auch sein mögen.

Der Bremer sagt:
Es hat sich für mich genau das bestätigt, was ich schon lange gedacht habe. Wenn jemand sagt, dass Deutschland nicht souverän ist, so gebe ich ihm hundertprozentig recht. Eindrucksvoll auch der Beitrag von Holger Strohm auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=t91D0MjcjEg
Aber diese fehlende Souveränität, dieses Vasallentum, dieses rückgradlose Kriechen vor den Amerikanern ist nicht nur ein deutsches Problem. Es ist ein europäisches, also einschließlich der Briten, die sich ja sonst immer so im Besonderen ihrer “special relationship” zu ihren amerikanischen Vettern rühmen. Denn schließlich sind ja die Briten diejenigen, die immer Truppen stellen dürfen, wenn die Amerikaner in den Krieg ziehen wollen.

Karl Friedrich sagt:
Ich habe doch schon immer gesagt, Obama ist kein Partner für DEUTSCHLAND, Russland hat die WIEDERVEREINIGUNG möglich gemacht nicht die USA. Obama ist und bleibt der AGRESSOR er sucht nur seine eigenen Interessen und nicht die DEUTSCHLANDS.

adolf K sagt:
Russland hat uebrigens auch einen Friedensvertrag angeboten aber den wollten unsere Politaffen anscheinend nicht

ZumVolkswirt sagt:
Ja und Nein. Ohne Zustimmung der USA, hätte es auch keine Wiedervereinigung gegeben. Allerdings bezahlen wir an die USA den dreifachen Preis.

Politicus sagt:
„welche Leichen Miss Alternatativlos in ihrem Keller hat“
„Schaden vom deutschen Volke abwehren“
Leute habt ihr nach so langer Zeit der Besatzung durch die Angelsachsen immer noch nicht verstanden was hier läuft?
Die „Cowboys“ sind mit über 70 000 Mann, davon den Hauptteil in Deutschland, in Europa vertreten.
• US Truppen in Deutschland – 57,155
• US Truppen in Österreich – 18
• US Truppen in der Schweiz – 19
• US Truppen in Frankreich – 53
• US Truppen in Großbritannien – 9,655
• US Truppen in Russland – 72
• US Truppen in Spanien – 1,264
• US Truppen in Italien – 9,701
• US Truppen in Serbien – 1,343
Sobald die „Bundesregierung“ sich gegen die USA stellen befinden wir uns wieder im Kriegszustand.

Politicus sagt:
Die Sowjetunion hat es zum Mauerfall versäumt eine Regelung, ähnlich des Stalin Dekrets von 1952 „Wiedervereinigung Deutschlands nach Schweizer Modell“ und Friedensvertrag mit allen Alliierten Ländern, durchzusetzen.
Die Atombomben abwürfe über Hiroshima und Nagasaki waren unnötig und dienten nur als Drohkulisse gegen jeden Staat der sich den US-Irren entgegenstellte. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Gino sagt:
Die Sovjets haben es Kohl/Genscher doch angeboten. Sogar mit Rückgabe der Ostgebiete.

Flo sagt:
Viel erschreckender, dass in den MSM kaum ein Wort darüber verloren wird.
Ausnahme
https://www.freitag.de/autoren/julian-k/biden-obama-musste-eu-zu-sanktionen-zwingen

Traumschau sagt:
„Der gesamte (eurasische) Kontinent ist von amerikanischen Vasallen und tributpflichtigen Staaten übersät, von denen einige allzu gern noch fester an Washington gebunden wären.“ ( aus “The Grand Chessboard” von Zbigniew Brzeziński)

Auch Paul Wolfowitz kann man bei dieser Gelegenheit zitieren:
    “Unser erstes Ziel ist es, das Aufkommen eines neuen Rivalen – der so bedrohlich ist, wie es die ehemalige Sowjetunion war – entweder auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion oder anderswo zu verhindern. Das ist das dominierende Anliegen unserer neuen regionalen Verteidigungsstrategie; deshalb müssen wir bestrebt sein, jede feindliche Macht an der Beherrschung einer Region und der Kontrolle über deren Ressourcen zu hindern, wenn sie dadurch zur Weltmacht werden könnte.”
Noch Fragen?


Montag, 6. Oktober 2014

Iran will nicht mit Gas für Russland einspringen

Thema: Energie
Nicht genug Gasvorräte
Absage an die EU:
Iran will nicht mit Gas für Russland einspringen


Der Iran will Russland nicht bei Energie-Exporten in die EU austricksen. Präsident Rouhani zog sich mit der diplomatischen Formulierung aus der Affäre, der Iran habe nicht genug Erdgas, um es in die EU zu exportieren. Teheran muss seit Jahren mit Sanktionen des Westens leben und such daher eine Allianz mit Moskau.

Der Iran kann nach Aussage seines Präsidenten Hassan Rouhani nicht als Gaslieferant für Europa einspringen, sollte Russland seine Gaslieferungen in die EU drosseln. Rouhani sagte in einem Interview für den TV-Sender Russland24, dass der Iran zwar über enorm große Gasvorräte verfüge, bei der Förderung ist aber sein Land „etwas zurückgeblieben“. Die iranischen Behörden konzentrieren sich vorrangig auf die Deckung des Energiebedarfs im Inland. Als nächste Priorität seien die Nachbarstaaten des Iran an der Reihe.

Der Iran nutzt allerdings die Schwäche der EU, um sich deutlich als Partner Russlands zu positionieren. Man setze sich für eine „gesunde Konkurrenz und Zusammenarbeit“ mit allen Energieexporteuren ein. Darüber hinaus sei der Iran bereit, „mit Russland in allen Bereichen koordiniert zu handeln“.

Der Iran hat seit Jahren mit westlichen Sanktionen zu leben und hat daher ein Interesse, die Russen zu stützen, um die Dominanz der Amerikaner zu verringern.
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentare

SGKlaus sagt:
Loyalität und weitsichtige Politik ist etwas was EU/USA nicht kennt. Iraner und Russen sind nicht dumm und haben Politiker die im Nationalinteressen handeln und sind keine Marionetten von Washington. Es sollte uns mehr als Peinlich sein wenn ein Iranische President uns in Sachen Menschenrechte belehrt.

Burger sagt:
Der Iran macht das gut. Es hat enorme Gasreserven und würde gerne liefern. Mit der Schweiz hat Iran seit 2008 ein Abkommen über die Lieferung von 5,5 Mia Kubikmeter Gas pro Jahr. Die Verträge sind unterzeichnet, die Gaspiplines über die Türkei stehen, aber unsere blöde Regierung hat Angst vor den Amis. Wann werden wir Schweizer endlich Erwachsen und lassen uns den von Amis nicht länger durch den Kakao ziehen ?
Viele Grüsse aus Teheran

amto sagt:
Und damit haben wir das nächste Land mit 80 Mio. Einwohnern und einer Fläche von 1,6 Mio. km2 (5 Fache Fläche Deutschlands), das “wir” im bevorstehenden Weltkrieg zu bekämpfen haben.

ralfkroke sagt:
es ist sicherlich für viele Leser unverständlich, wie seitens der Ukraine der Art hohe Zahlungsrückstände zudem noch als angebliche Drohung Russlands dargestellt werden.

Klärchen sagt:
Warum auch? Die USA wollte doch auch eispringen. Hat sicher schon alle logistischen Voraussetzungen geschaffen. Oder habe ich etwas falsch verstanden?

hp sagt:
Iran erweist sich als treuer Verbündeter und als kluger Partner. Warum sollte Iran auch liefern, wenn die EU die früher so gute Zusammenarbeit aus US-amerikanischer Gefolgschaft aufkündigt und Iran mit immer neuen Sanktionen überzieht.

Besonders Deutschland wird bitter erfahren, was es für uns bedeutet, keine eigenständige Politik mehr zu betreiben, sondern nur noch als SKLAVEN-Land der USA zu agieren. Kanzlerin MERKEL ist untragbar, aber wahrscheinlich für die nächsten Jahre im Amt: sie zerstört Deutschland, sie zerstört Europa, sie zerstört die Demokratie zugunsten einer durch und durch kriminellen Vereinigung USA.

SoWieSo sagt:
Da wollten die Amerikaner mittels EU einen Keil zwischen den Iran und Rußland treiben und nun hat das nicht funktioniert. Blöd gelaufen ...

J.F.Oberlin sagt:
Die EU soll doch das Gas bei ihren Freunden, den Amis, kaufen. Was, das sei kaum verlässlich! Schon erstaunlich -oder!

dwn sagt:
Die Tag-Träume der Unruhe-Stifter, Friedens-Störer und Kriegs-Treiber des Westens werden zerplatzen wie eine Seifen-Blase.
Ich habe hier nicht nur einmal geschrieben: Der Westen hat die Macht und auch die Möglichkeiten, den Frieden zu organisieren, aber nein, sie wählten den unsinnigen Sanktions-Krieg und drohen mit militärischer Überheblichkeit und Arroganz.
Und Berlin mit der Fehl-Besetzung von der Leyen macht die Dummheiten Obamas und seiner Entourage mit – weil sie alle durchgeknallt sind.

George Neinileven sagt:
Was soll’s, da gibt es doch noch Möglichkeiten. Zum Beispiel: Demokratisierung durch NATO-Einsatz, Denkanstöße durch Erdbeben, Entscheidungshilfen durch Dürre oder Überflutung, Entscheidungsförderung durch ansteckende Krankheiten etc.

Ist Deutschland schon Pleite? sagt:
Die Bundesrepublik steht mit weit über einer Billion Euro für die Bankenrettungen, den Bürgschaften für Euro-Pleiteländer im Rahmen des EFSF und ESM sowie für die Target2 Kredite der Deutschen Bundesbank im Risiko. Fallen diese im Rahmen der Eurokrise aus, ist sogar Deutschland pleite.
Und in dieser Situation wird Russland diskrediert, wie wir keine anderen Probleme hätten!
Was sich zur Zeit in Deutschland abspielt und in der EU im besonderen spottet jeder Beschreibung – alleine die Goldmanipulationen zeigen mir als Kontra Indikator es muss schlimm um die EU und den Euro bestellt sein, eine Folge von immer mehr Mitglidsländer die in der Rubrik Pleite und marode Staaten einzuordnen sind
Eine Schrott Euro der ein Land um das andere zerstört, und zu riesigen Verwerfungen in EU Europa führt

Klaus Künitz sagt:
Dies Sanktionen werden noch langfristig schwerwiegende Folgen für die USA und EU haben, denn sie bedeuten einen enormen Vertrauensverlust für alle Staaten, die in Zukunft Handelsbeziehungen aufnehemn wollen, da kein Staat oder Mensch gerne mit Erpressern, was EU und USA letzendlich ja sind, vertrauensvolle Beziehungen haben kann. Man wird daher lieber mit glaubwürdigern Staaten wie Russland und China kooperieren, insbes. werden die BRISC Staaten wesentlich größeren Einfluß gewinnen, ebenso wie Iran und die anderen Länder, die sich nicht dem diktatorischen Willen der USA anschließen. Dies könnte allerdings auch große Chancen für uns haben, falls Europa endlich gewillt ist, sich von der allumfassenden Diktatur der USA zu lösen.

Amerikanische Kanzlerin sagt:
Das ist vollkommen richtig. Die EU ist schon genauso arrogant wie die USA. Ganz nach Lust und Laune, werden andere Länder sanktioniert, oder man stellt Forderungen , wie es gerade passt.Es ist gut das der Iran das nicht mitmacht!


Deutscher Waffenexport: U-Boot heimlich an Israel übergeben

Thema: Deutsche Waffenexporte

Es ist zwar schon eine Weile her ...
... ist aber typisch für das Verhalten der Regierung Merkel

Es ist das größte U-Boot, das bisher in Deutschland gebaut wurde. Doch übergeben wurde es fernab der Öffentlichkeit. In der hintersten Ecke des Ausrüstungskais der großen U-Boot-Halle in Kiel händigte die ThyssenKrupp Marine Systems GmbH (TKMS) das Boot am Montag offiziell der israelischen Marine aus.


Foto: Das U-Boot namens “Tanin” ist das bislang größte, das in Deutschland gebaut wurde
Bundesregierung übernimmt gut ein Drittel der Baukosten

Der Grund für so viel Geheimnistuerei: Israel möchte nicht, dass die Öffentlichkeit viel über das neue U-Boot erfährt. Denn das Rüstungsgeschäft ist seit Jahren umstritten. Weltweit gehen Experten davon aus, dass das in Deutschland gebaute U-Boot von Israel auch mit nuklear bestückten Marschflugkörpern ausgestattet werden könnte. TKMS und israelische Marine lassen diese Spekulationen allerdings unkommentiert. Und noch ein weiterer Punkt sorgt für Kritik. Politiker verschiedener Parteien bemängeln, dass die Bundesregierung gut ein Drittel der Baukosten übernimmt (also der Steuerzahler) – nicht nur für dieses U-Boot, sondern auch für zwei weitere Boote, die 2015 und 2017 an Israel ausgeliefert werden sollen.

Das U-Boot soll einen Tag vor dem jüdischen Neujahrsfest, am 23. September, in Haifa eintreffen.

Brennstoffzellen-Antrieb ermöglicht wochenlange Tauchzeiten

Die Baukosten für alle drei U-Boote werden auf 1,2 Milliarden Euro geschätzt. Alle U-Boote werden mit einem Brennstoffzellen-Antrieb ausgestattet, mit denen sie fast drei Wochen lang tauchen können.


Quelle: ndr.de vom 30.06.2014
Mit freundlicher Genehmigung von pravda-tv.com

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Schweizer stimmen am 30.11.2014 zur Golddeckung des Geldes ab

Thema: Golddeckung
Schweizer stimmen zur Golddeckung des Geldes ab
- Russland und China sind dabei



Am 30 November 2014 stimmen die Schweizer zur Golddeckung des Geldes ab, deren Sinn sich folgendermaßen zusammenfassen lässt:
    1.) Die Schweiz darf sein Gold nicht mehr verkaufen.
    2.) Schweizer Goldreserven müssen in der Schweiz gelagert werden.
    3.) Die Aktiven der Nationalbank müssen zu mindestens 20% mit Gold gedeckt sein.
Schweizer Politiker Lukas Reimann (SVP) über Unterstützung der Volksinitiative: "Rettet unser schweizer Gold"
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=9ERGD...

Marc Friedrich über die Rolle des Euro für Europa:
https://www.youtube.com/watch?v=hY8bS...

Die Welt schreibt über "Russlands heimliche Jagd nach Gold"
http://www.welt.de/finanzen/geldanlag...

Und Handelsblatt schreibt über Russlands und Chinas Goldankäufe:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...

Kategorie:  Nachrichten & Politik
Lizenz:      Standard-YouTube-Lizenz

Lesen Sie (hier) in einem äußerst interessanten Beitrag wo das deutsche Gold bereits 1927 war


Danke Klaus für den Link

Malaysia fordert UN-Blauhelme für MH17 - Absturzstelle

Thema: MH17
Malaysia attackiert Ukraine: UN-Blauhelme für MH17-Absturzstelle

Nach Russland greift nun auch die Regierung von Malaysia die Ukraine heftig an. Die Regierung in Kiew verhindere, dass internationale Ermittler Zugang zur Absturzstelle von Flug MH17 erhalten. Malaysia fordert nun den Einsatz von Blauhelmen in dem Gebiet.

Malaysia will die Entsendung von UN-Friedenstruppen zu der Absturzstelle des Malaysia Airlines Flugs MH17 in der Ostukraine. Verkehrsminister Liow Tiong Lai warf der Regierung in Kiew vor, sie habe bislang ihre Versprechungen nicht erfüllt, dass die Ermittler die Absturzzone sicher betreten könnten. «Wir bedauern die Haltung der ukrainischen Regierung», sagte er am Samstag laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Bernama.

«Ich werde die UN bitten, sofort zu handeln», sagte Liow Tiong Lai. Die Blauhelme sollten sicherstellen, dass internationale Ermittler dort wieder Zugang erhielten. Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk hatte am Rande der UN-Vollversammlung den Malaysiern erklärt, die Absturzstelle sei trotz der ausgehandelten Waffenruhe noch unsicher, weil sie unter Beschuss der Separatisten stehe.

Das malaysische Flugzeug war am 17. Juli auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur mit 298 Menschen an Bord abgestürzt. Sie wurde vermutlich abgeschossen; ihr Rumpf war durchsiebt. Die Ermittlungen der Absturzursache laufen noch. Unter den Opfern waren auch vier Deutsche.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

merman2 sagt:
Angst vor der Wahrheit?
Man stelle sich vor, die Wahrheit über die 100 von Scharfschützen auf dem Maidan Ermordeten, die 50 Verbrannten und Erschlagenen in Odessa, den Absturz von MH17 mit 300 getöteten Zivilisten und nun auch noch über die Massengräber im von kiewer Nationalgardisten besetzten Gebiet käme an die Öffentlichkeit ...
Das wäre nicht nur ein Problem für die kiewer Putschisten, sondern auch für Spitzenpolitiker in EU und USA und insbesondere für die Rolle des NATO-Militärbündnisses.
Es darf also nicht aufgeklärt werden?

Rita Abert sagt:
Die USA haben doch gleich nach dem “Unfall” getönt, sie hätten Beweise und Russland beschuldigt, die MH 17 abgeschossen zu haben. Wo bleiben die Beweise?
Warum werden die der Weltöffentlichkeit nicht präsentiert?
Bisher war doch alles, was aus Kiew und den USA diesbezüglich kam, nichts als Lüge, Provokation und Kriegshetze gegen Russland.
Uns werden die Untersuchungsergebnisse doch nur deshalb verheimlicht, weil sie den Verdacht nicht von der Ukraine nehmen können, den Tod von fast 300 unschuldigen Menschen selbst verursacht zu haben. Warum flog die Maschine diesen veränderten Kurs über ein Kriegsgebiet? Warum versuchte man den Abschuss der MH17 gleich den Separatisten in die Schuhe zu schieben? Und natürlich Putin .Recht so, dass auch Russland jetzt klagt gegen diese ukr. Kriegstreiber.

goro blakenovich sagt:
heute ,sonntag,28.09.,gab es auch kurz eine notiz darüber auf einem deutschen tv-sender..aber offensichtlich musste diese auf druck wieder entfernt werden;auf telefonische nachfrage stellte man kurz darauf eine derartige meldung in abrede ...

Dierks, Manfred sagt:
Es ist tatsächlich an der Zeit festzustellen,wer hat MH 17 vom Himmel geholt.
Der vor kurzem vorgestellte Untersuchungsbericht ist eigentlich ziemlich nichtssagend.
Nur das es kein technisches Versagen war,die Maschine durch Fremdeinwirkung abgestürzt ist. Jeder Laie hätte es erkennen können. Abgeschossen durch einen Jagdflieger, oder Abschuss durch eine Boden Luft Rakete? Das zunächst müsste erst einmal gekärt werden. Einige behaupten ja auch, Abschuss durch Bordkanonen,da einige Löcher ja auch von innen nach aussen gebeult sind, was auf Munition einer 30mm Bordkanone schliessen lässt. Wie gesagt Vermutungen.
Allerdings keine Vermutung, sondern Tatsache,das es gewisse Kreise gibt, die offensichtlich nicht an einer baldigen Aufklärung ein Intresse haben.

Hajo Blaschke sagt:
Schauen Sie mal einfach auf der Webseite des Verbandes Russischer Ingenieure nach. Da steht auch deutsch schwarz auf weiß, wie MH017 abgeschossen wurde.

Munnie sagt:
Richtig so, Malaysia!
Wird aber auch nichts nützen, denn USA wird nicht zulassen, dass die Absturzstelle und die Flugzeugteile näher untersucht werden.
Jazenjuk lügt!
A. Sachartschenko (DVR), hat internationale Experten erneut aufgerufen, den Ort der Katastrophe zu besuchen.
Er mutmaßte am Freitag, dass die Sicherheit nicht der Grund sei, warum sich die Experten dem Absturzort fernhielten. „Wir haben schon mehrmals gesagt, dass wir bereit sind, die Sicherheit der Experten zu gewährleisten. Dennoch sitzen sie weiter in Kiew“.
Zuvor wurde bekannt, dass die meisten der australischen, malaysischen und niederländischen Experten demnächst die Ukraine verlassen wollen. Ein kleines Team soll bis Winter in Kiew bleiben – in der Hoffnung, doch zum Absturzort reisen zu dürfen.
lt. RiaNovosti

osmosis sagt:
Warum drängt die Malaysische Regierung erst so spát darauf, die Absturzstelle zu besichtigen? Ob da noch was zu besichtigen ist? Für dieses Angriff, Abschuss unter falscher Flagge sind alle westlichen Regierungen, Medien, verantwortlich und damit schuldig. Es wird vertuscht, belogen, betrogen, mit dem dicken Finger auf Russland gezeigt. Man schämt sich, in dieser “westlichen Werte Gemeinschaft” zu leben, bzw. dieser zugerechnet zu werden. Da erdreistet sich ein Steinmeier und klagt über den entstehenden kalten Krieg. Davor reist er in die Ukraine, umarmt die Nazi und beschuldigt Putin.
Warum also sind solche Figuren überhaupt noch in der Riege, die gewählt werden sollen? Die ganze Mischpoke von CDU, SPD, Grüne, usw. sind entweder geistig weggetreten oder unter der Gewalt von…. wem?

Ein Moment der Wahrheit in der ARD

Thema: Ukraine / ARD
RIA Novosti
Ukraine-Berichterstattung: ARD sagt einmal sorry

Rüdiger Göbel, Stimme Russlands / RIA Novosti
Moderator Thomas Roth hat am 1. Oktober in der Hauptnachrichtensendung des Ersten wortreich einen Fehler des Moskau-Korrespondenten Udo Lielischkies eingeräumt und sich bei den Zuschauern entschuldigt. ARD-Nachrichtenchef Kai Gniffke erklärt in seinem Blog: "Wir nehmen den Fehler sehr ernst." Um gleich darauf zu betonen, "dass hier niemand aus Voreingenommenheit, aus politischem Kalkül oder in böser Absicht Fakten verdreht oder verfälscht" habe.

ARD Hauptstadtstudio © Flickr/ Michael
Die ARD hat einen Nachrichtenbeitrag aus ihrer Mediathek entfernt. Gesendet wurde er in der "Tagesthemen"-Sendung am 20. Mai. Moskau-Korrespondent Udo Lielischkies hatte da über den Tod zweier Anwohner in Krasnoarmejsk im Osten der Ukraine berichtet. Diese seien durch die "Kugeln der neuen Machthaber" – gemeint: die "prorussischen Separatisten" – gestorben, hieß es damals. Tatsächlich, so hätte nun eine "erneute Recherche" ergeben, seien die Schüsse der falschen Seite zugeordnet worden. Gefeuert hat ein Freiwilligen-Bataillon der ukrainischen Regierung.

Laut ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke hat "ein Zuschauer" auf die Falschmeldung aufmerksam gemacht. "Wir nehmen den Fehler sehr ernst", schreibt der Nachrichtenchef des Ersten. Es gehe darum, offenkundig zu machen, dass diese Information nach heutigem Wissen nicht standhalte – "wenn man so etwas hinterher erfährt, muss man es korrigieren; das ist nicht schön, aber das machen wir auch, um das Vertrauen der Zuschauer zu erhalten". In seinem Blog-Eintrag verweist Gniffke aber ausdrücklich darauf, "dass hier niemand aus Voreingenommenheit, aus politischem Kalkül oder in böser Absicht Fakten verdreht oder verfälscht" habe.

Der Fehler werde "möglicherweise Wasser auf die Mühlen derer sein, die uns vorwerfen, dass wir die russische Seite absichtlich schlecht aussehen lassen. Damit müssen wir leben." Umso wichtiger sei ihm, Kai Gniffke, "dass wir all den Menschen, die uns jeden Tag ihr Vertrauen schenken, deutlich machen können, dass wir unbewusst einen Fehler gemacht haben".

Man müsse versuchen, solche Dinge für die Zukunft so gut es geht auszuschließen, so Gniffke weiter: "Wir müssen viele Dinge noch kritischer hinterfragen, wir sollten noch vorsichtiger sein mit Urteilen, Wertungen und Schlussfolgerungen. Vor allem sollten wir deutlicher machen, dass es Informationen gibt, die wir nicht verifizieren können beziehungsweise dass uns Informationen einfach fehlen. Solche Wissenslücken müssen wir offen einräumen genau wie unsere Fehler."

Moskau-Korrespondent Udo Lielischkies barmt seinerseits: "Ich habe die Täterschaft selbstverständlich nicht absichtlich vertauscht. Aber ich trage mit diesem Fehler ungewollt zum Kampf um die Deutungshoheit im Ukraine-Konflikt bei. Das Vertrauen unseres Publikums zu verdienen – und zu behalten, ist für jeden Reporter ein großes Gut. Deswegen möchte ich transparent mit Fehlern umgehen."

Bleibt die Frage, wann die ARD sich für ihre Falschbehauptung vom Mai entschuldigt, Zehntausende Ostukrainer hätten sich in Donezk versammelt, um für die Einheit des Landes und gegen die Separatisten zu protestieren. Tatsächlich hatte der Oligarch Rinat Achmetow seine Mitarbeiter dazu aufgefordert, in der "Donbass Arena" für die Regierung in Kiew zu demonstrieren. Statt "Zehntausender" waren 300 ins Stadion gekommen.
Moment der Wahrheit in der ARD: Gut vier Monate nach der Ausstrahlung ziehen die "Tagesthemen" einen Beitrag über den Konflikt im Osten der Ukraine zurück.

Quelle: RIA Novosti

Wer trägt die Schuld am Islamischen Staat?

Thema: ISIS, jetzt IS
Bereits im Juni 2014 waren die Geldgeber des Islamischen Staates bekannt, man kennt sie als die arabischen Verbündeten der USA.

Der Islamische Staat im Irak und Syrien (ISIS), der jetzt Bagdad bedroht, wurde jahrelang von wohlhabenden Geldgebern in Kuwait, Katar und Saudi-Arabien gespendet, drei Verbündete der USA die eine doppelte Schiene im Krieg gegen Terror fahren.

[...] In den Jahren ihres Anfangs kam die entscheidende Unterstützung für ISIS von wohlhabenden Personen aus den drei Staaten am Persischen Golf: Kuwait, Katar und Saudi-Arabien. [...]


Grafik: pravda-tv
„Alle wissen, dass das Geld […] vom Golf kommt“, so Andrew Tabler, führendes Mitglied des Washington Instituts für Nahostpolitik, „das Bankensystem von Kuwait und seine Geldwechsler sind schon lange ein riesiges Problem, weil sie einer der grossen Geldzuflüsse zu den Extremistengruppen in Syrien, und jetzt im Irak, darstellen“.

Der Irakische Premierminister Nouri al-Maliki hat Saudi-Arabien und Katar schon monatelang angeklagt, ISIS zu finanzieren. Mehrere Berichte haben geschildert, wie die Geldflüsse von Privaten aus der Golfregion zu verschiedenen syrischen Rebellengruppen diese Opposition zersplittert und den Weg für Gruppen wie ISIS geebnet haben. [...]

http://www.thedailybeast.com/articles/2014/06/14/america-s-allies-are-funding-isis.html

Nahostkenner Arnold Hottinger zur Finanzierung von ISIS/ISIL/IS:

[...] Bisher erhielt der Islamische Staat Gelder aus den Golfstaaten. Das soll sich nun ändern. Die Staaten am Golf, allen voran Saudi-Arabien, scheinen nun entschlossen, IS nicht weiter finanziell zu unterstützen. Auch private Spenden sollen unterbunden werden. Dies kommt spät. Denn dem Islamischen Staat ist es inzwischen gelungen, an andere Geldquellen zu kommen: Einerseits gelangten sie an die Konten und die staatlichen Gelder in den Banken der nordirakischen Stadt Mosul, die IS erobert hatte. Zudem, und das ist für die Zukunft vielleicht wichtiger, zieht IS in den von ihnen beherrschten Gebieten Steuern ein, führt Enteignungen durch und erpresst die Bewohner. Ferner fliessen Gelder aus dem Erdölschmuggel, dem Verkauf von Antiquitäten und aus Raubgrabungen.

Doch diese Geldquellen könnten mit der Zeit langsam versiegen. Die Bevölkerung verarmt dermassen, dass sie kaum mehr erpresst werden kann. Doch auch das wird lange dauern. [...]

http://www.journal21.ch/auftakt-zu-einem-langen-krieg

Die Grosse Lüge oder: Die Kriminalisierung der Vereinten Nationen

Unter der Federführung des Sicherheitsrates der Vereinigten Nationen, mit Präsident Obama als Vorsitz der Ratssitzung, habend die Vereinigten Staaten die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, starke Massnahmen auf nationalem und internationalem Parkett zu ergreifen, um den Zulauf von Kämpfern zum Islamischen Staat einzudämmen.

Was in den Medienberichten nicht erwähnt wird, ist, dass die Staatenführer und Regierungsführer, die die US-Kampagne gegen den Islamischen Staat befürworten, beraten von ihren jeweiligen Geheimdiensten, in vollkommenen Bewusstsein sind, dass die US-Geheimdienste die unausgesprochenen Architekten des Islamischen Staates sind, welcher ein Teil des gewaltigen Netzwerkes an dschihadistischen Terroristen sind, welche von den USA unterstützt werden. [...]

Damit es nicht vergessen geht: Saudi-Arabien und Katar haben die ISIS für die USA finanziert und ausgebildet. Israel beherbergt die ISIS in den Golanhöhen. Die NATO ist, im Bündnis mit dem türkischen Oberkommando, beteiligt an der Rekrutierung der dschihadistischen Kämpfer zur Entsendung nach Syrien seit März 2011. Überdies sind westliche Spezialtruppen und militärische Berater in die Brigaden von ISIS eingebunden, gleichermassen im Irak und in Syrien. [...]

Während internationale Diplomatie häufig auf Täuschung aufbaut, sind die Lügen der Aussenpolitik der USA nicht mehr länger glaubwürdig. Wir sind Zeugen eines voll-ständigen Zusammenbruchs der eingerichteten diplomatischen Abläufe. Die „verbotene Wahrheit“ ist, dass der Islamische Staat ein Werkzeug von Washington ist, [...] kein „Feind von aussen“, der die weltweite Sicherheit gefährdet, wie es die westlichen Medien über-mitteln. [...]

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ruft die Mitgliederstaaten dazu auf „die Rekrutierung, die Organisierung, den Transport, die Ausrüstung und die Finanzierung von […] Kämpfern die mit ISIL, ANF und anderen Zellen, angegliederten Gruppen, Splitter-gruppen oder Abkömmlingen von Al-Kaida in Verbindung stehen zu unterdrücken …“. Aber sind das nicht genau diese „oppositionellen Freiheitskämpfer, ausgewählt und ausgebildet von der westlichen Militärallianz zur Entmachtung der Regierung von Bashr Al-Asad?

Die ISIL sind die Fusssoldaten der westlichen Militärallianz. Ihr unausgesprochener Auftrag ist die Verbreitung von Chaos und Zerstörung in Syrien und dem Irak, für ihre US-Amerikanischen Sponsoren. Das Endspiel wird es sein, Länder zu Gebieten zu verwandeln.


Bild: John McCain mit General Idriss Salem.
http://www.globalresearch.ca/the-terrorists-r-us-the-islamic-state-big-lie-and-the-criminalization-of-the-united-nations/5404146

Ausländische Kämpfer und westliche Geheimdienste

[...] Waren die Geheimdienste der USA und der EU [tatsächlich] überrascht, dass tausende von EU-Bürgern plötzlich in den Mittleren Osten zogen, um sich den Dschihadisten anzuschliessen? Ist das wirklich glaubwürdig?

Erhebungen zufolge gibt es 700 Franzosen, 500 Briten, 300 Belgier und Deutsche, 100 Dänen [unter den Dschihadisten]. In einigen Fällen gelang es ihnen sogar, von Syrien zurückzukehren und in ihren Heimatländern Angriffe durchzuführen, wie der Französisch-Algerier Mehdi Nemmouche, der das Jüdische Museum in Brüssel am 24. März 2014 unter Beschuss nahm, wobei er vier Menschen tötete.

In England wurde es Pro-Kaliphat-Predigern (sic!, Anm. d. Übers.) wie Anjem Choudary erlaubt, über Jahre hinweg ihre extremistischen Ansichten frei zu verkünden, ohne irgendeine Art von Massnahme durch die lokalen Behörden. [...]

http://english.pravda.ru/world/asia/30-09-2014/128648-isis-0/

Die USA sollten die Diskussion um Menschenrechte nicht für ihre finsteren Absichten missbrauchen

Die Diskussion um Menschenrechte in den Vereinten Nationen und anderen inter-nationalen Arenen spricht die groben Verletzungen der Menschenrechte wie das unrechtmässige Eindringen in die Hoheitsgebiete anderer Staaten, die Unterwanderung von Regierungen und die Massenmorde an Zivilisten nicht an, nimmt aber jene Länder als „Menschenrechtsverletzer“ unter Beschuss, die ihre eigenen Gesellschaftssysteme und nationalen Interessen bewahren und sich der Bedrängung durch Aussenstehende nicht ergeben.

US-Senator John McCain berät die ISIS
Die USA sind die Urheber dieser traurigen Situation der internationalen Diskussion.

Die USA nutzen ihre Position in der UNO, um ihre Anhänger um sich zu scharen und die Diskussion um Menschenrechte für ihre finsteren Absichten zu missbrauchen.

Der strategische Ansatz der USA ist es, unabhängige Länder in den Abgrund zu ziehen, Länder an geostrategisch entscheidenden Stellen […] unter dem Vorwand der Menschenrechtsbewahrung unter ihre Herrschaft zu bringen.

[…] Die Wirklichkeit verlangt von der UNO und anderen internationalen Körperschaften, ihre Aktivitäten drastisch zu verändern.

Länder, welche auf wahre Menschenrechte hoffen, sollten den USA ihre Versuche, die Menschenrechtsdiskussion für ihre finsteren Absichten zu missbrauchen, nie erlauben.

http://www.rodong.rep.kp/en/index.php?strPageID=SF01_02_01&newsID=2014-10-01-0007&chAction=T

Anmerkungen des Übersetzers: Wie recht hat Ri Hak Nam (Autor bei rodong.rep.kp), wenn er vom Missbrauch der Menschenrechtsdiskussion schreibt! Wenn wir von den Gräueltaten des IS lesen, wissen wir doch genau: Das Muster ist bekannt! Vor jedem Krieg, den sie beginnen, führen die Menschenverachter aus Washington uns die angebliche Blutlust ihres nächsten Opfers vor, um die öffentliche Meinung dem „beschützenden“ Eingriff der USA wohlzusinnen! Müssen wir wirklich erneut darauf hereinfallen?

Vielmehr sollten wir in jedem Gespräch – am Arbeitsplatz, zuhause, auf der Strasse – wenn der IS zur Sprache kommt, offen sagen: Nein, ich bin gegen den Eingriff des Westens! Ich bin gegen eine erneute Einmischung in den Nahen Osten! Ich bin aber dafür, das Gespräch mit den betroffenen Ländern zu suchen, dem Irak, aber auch dem Iran und Syrien, damit wir von hier aus ohne Waffenlieferungen und Bombensendungen das Unheil mitbekämpfen können, das die Kriegstreiber von Übersee über diese Gegend gebracht haben.

Denn eine Menge kann von uns getan werden, ohne auf kriegerische Mittel zurück-zugreifen – diese stehen den dortigen Staaten sowieso schon zur Verfügung, mit Ausnahme des Iraks. Gibt es denn hier keine Ärzte, die wir entbehren können, keine Medizin, die dort dringender gebraucht wird als hier? Gibt es keine Nahrung, die hier verschwendet wird, während die USA in Syrien Getreidespeicher sprengen?

Solange unsere Politiker sich aber scheinheilig weigern, mit den demokratisch gewählten Regierungen der Regionalmächte Iran und Syrien zusammenzuarbeiten, ist es auch offensichtlich, dass sie den Frieden in der Region nicht wünschen. Was sie wünschen, ist nur Krieg.

Quellen: EvilTaste für selbststand.wordpress.com vom 01.10.2014


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keine weiteren Fragen!

Sonntag, 5. Oktober 2014

Der Plan: Deutschland in europäischen Bundesstaat einbinden

Thema: Europa
Neue Dimension der Entmündigung: Schwächung Deutschlands durch Einbindung in europäischen Bundesstaat geplant

Ein Blick auf den Umbau der EU-Kommission unter ihrem neuen Präsidenten Jean-Claude Juncker lässt vermuten, dass die Entmündigung der EU-Mitgliedsstaaten eine völlig neue Dimension annimmt. Um zu verhindern, dass Deutschland zu stark wird, soll Berlin augenscheinlich in einen europäischen Bundesstaat nach dem Vorbild der USA gedrängt werden.

Deutlicher hätte der ehemalige EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso kaum zeigen können, was er von den überall in Europa aufkeimenden Unabhängigkeits-bestrebungen hält. „Das Ergebnis ist gut für ein starkes, vereintes Europa, für das auch die EU-Kommission steht“, so Barroso nach dem gescheiterten Versuch, ein selbstständiges Schottland zu schaffen. An sich ist diese offen zur Schau getragene Ablehnung erstaunlich – aus Sicht Brüssels bieten die Abspaltungstendenzen durchaus einen Vorteil: Jede Schaffung neuer „Mini-Nationen“ vom Kaliber Schottlands, Kataloniens oder Flanderns auf Kosten der Zentralstaaten sollte eigentlich die Rolle der EU als zentraler Machtfaktor in Europa nur stärken.

Auf einen möglichen Beweggrund für die bisherige Brüsseler Abneigung stößt man in einem Artikel, der unlängst im britischen „Daily Telegraph“ erschienen ist. Ambrose Evans-Prichard, ein bekannter Beobachter der europäischen Politik, wagte darin eine brisante Voraussage: „Die zunehmende Neigung zur Fragmentierung, die den Kontinent erfasst hat, wird zu einer teutonischen Hegemonie führen – wenn wir Glück haben.“

Hintergrund der Aussage ist die Befürchtung, dass sich Europa zu einem provinziellen Flickenteppich entwickelt. Ohne einheitliche Führung sieht Evans-Prichard die Gefahr, dass sich Europa in einer Opferrolle und im Niedergang wälzt, während die Bedrohung des Kontinents von Außen wächst. Während weiten Teilen Europas die „Balkanisierung“ drohe, diagnostiziert der „Daily Telegraph“-Autor, dass Deutschland Separations-tendenzen gegenüber bisher immun geblieben sei.

Dazu kommt der Befund, dass auch die bisherige Machtbalance in der EU zerfälle: Der große Entwurf habe ein Gleichgewicht zwischen Berlin und Paris vorgesehen, das durch einen von London angeführten Staaten-Block abgerundet worden sei. Paralysiert durch eine wirtschaftliche Depression und den Kollaps der Präsidentschaft François Hollandes sei Frankreich allerdings nicht in der Lage, noch eine ernsthafte Rolle zu spielen.

Statt in Alarmismus vor einer deutschen Dominanz zu verfallen, kommt Evans-Prichard vor diesem Hintergrund zu einem erstaunlichen Fazit: Für Europa ist kaum ein zurückhaltenderer Hegemon denkbar als Deutschland. Das Land sei eine lebendige Demokratie mit starken Abwehrkräften gegen autoritäres Unheil.

Völlig anders sieht dies, der in Cambridge lehrende Brendan Simms. Der irische Historiker sieht nicht nur die letzten 500 Jahre europäischer Geschichte von einem „deutschen Problem“ überschattet, sondern auch die Gegenwart. Um zu verhindern, dass Deutschland zu stark werde, fordert Simms ganz offen, dass Berlin in eine „wirkliche politische Union“, in einen europäischen Bundesstaat nach dem Vorbild der USA gedrängt werden soll.

Einiges spricht dafür, dass mit der Berufung von Jean-Claude Juncker zum Chef der EU-Kommission die Weichen in Richtung einer solchen Entwicklung gestellt worden sind. Ein Blick auf den Umbau der EU-Kommission lässt nämlich befürchten, dass die Ent-mündigung der EU-Mitgliedsstaaten eine völlig neue Dimension annimmt.

Personalentscheidungen wie die Berufung des ehemaligen französischen Finanzministers Pierre Moscovici zum neuen EU-Währungskommissar haben den Blick darauf vernebelt, dass sich Jean-Claude Juncker als Kommissions-Chef eine enorme Machtfülle zugeschanzt hat. EU-Vizekommissionschefs gab es auch schon vorher, aber unter Juncker wurde ihre Bedeutung erheblich gestärkt. Dieses erlaubt ihm künftig eine straffe Kontrolle über die EU-Kommission.

So sollen die sieben Vize-Chefs nicht nur die EU-Kommissare übergeordnet anleiten, sondern Juncker „vollumfänglich vertreten und seine Autorität in ihrem jeweiligen Bereich ausüben können“. Diese Machtballung an der Spitze des ohnehin einflussreichsten Gremiums der EU droht vor allem für Deutschland verhängnisvolle Konsequenzen zu haben.

In Brüssel gilt Juncker als gewiefter Strippenzieher, der genau weiß, wie der EU-Apparat funktioniert. Obendrein hat Juncker in dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz (SPD) einen einflussreichen Verbündeten. Zu befürchten ist, dass das von keinem Bürger direkt gewählte Duo Juncker-Schulz versuchen wird, die Macht der nationalen Regierungschefs noch weiter zu marginalisieren.

Unter diesen Bedingungen droht Deutschland, in den kommenden fünf Jahren der Amtszeit Junckers weiter an politischen Einflussmöglichkeiten zu verlieren, während es gleichzeitig durch Vorhaben wie Euro-Bonds oder eine EU-Arbeitslosenversicherung verstärkt finanziell zur Ader gelassen wird.

Quellen: economist.com/preussische-allgemeine.de vom 30.09.2014

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Deshalb werden die Ursachen von Armut in Deutschland verschwiegen

Thema: Armut in Deutschland

Es fehlt nicht an statistischen Daten, die den fortschreitenden Zerfall unserer Gesellschaft in Arm und Reich belegen, aber an den zu seiner Bekämpfung notwendigen Taten.
Sozialberichte können die gesellschaftliche Wirklichkeit nie voll erfassen, denn sie ist viel zu komplex. Dass zahlreiche Armuts- und Reichtumsberichte die Ursachen sozialer Fehlentwicklungen wie der wachsenden Ungleichheit vernachlässigen, hängt mit den anders gelagerten Interessen ihrer Auftraggeber zusammen. Regierende möchten darin nämlich die Erfolge ihrer Politik dokumentiert, aber nicht ins Stammbuch geschrieben bekommen, dass sie tiefgreifende Veränderungen der Wirtschaftsordnung vornehmen müssten, um die Verteilungsschieflage beseitigen zu können.


Foto: Suppenküche in Berlin
Hinzu kommt die Zahlenfixiertheit von Politikern wie Öffentlichkeit, aus der empirische Blickverengungen, analytische Defizite und eine gewisse Oberflächlichkeit dieser Dokumente resultieren.
Dabei fehlt es keineswegs an statistischen Daten, die den fortschreitenden Zerfall unserer Gesellschaft in Arm und Reich belegen, sondern an den zu seiner Bekämpfung nötigen Taten. Armut und Reichtum sind keine unsozialen Kollateralschäden der Globalisierung, wie man die Menschen glauben machen möchte, sie sind im kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem vielmehr strukturell angelegt.
Armut ist gewollt und bewusst erzeugt, weil sie die „Aktivierung“, Motivierung und Disziplinierung der Bevölkerungsmehrheit gewährleistet. Die (Angst vor der) Armut sichert den Fortbestand der bestehenden Herrschaftsverhältnisse. Während der Reichtum als Belohnung für „Leistungsträger“ dient, gilt die Armut als gerechte Strafe für „Leistungsverweigerer“, „Faulenzer“ und „Sozialschmarotzer“.

Somit bilden Armut und Reichtum zwar ein begriffliches Gegensatzpaar, aber in gewisser Weise auch zwei Seiten derselben Medaille: Wenn etwa Geringverdiener aufgrund der sie hart treffenden Krisenfolgen häufiger ihr Girokonto überziehen und hohe Dispozinsen zahlen müssen, werden die Eigentümer der Banken noch reicher, und wenn noch mehr Familien beim Lebensmittel-Discounter einkaufen müssen, um über die Runden zu kommen, häufen die Eigentümer solcher Discountketten wie Aldi Nord und Süd, die zu den vermögendsten Deutschen gehören, noch mehr Privatvermögen an.

Steuerpolitik nach dem Matthäus-Prinzip

Trotzdem ist nicht das bestehende Geld- und Zinssystem für die Spaltung in Arm und Reich verantwortlich, vielmehr das Kapitaleigentum, aber auch eine Steuerpolitik nach dem Matthäus-Prinzip: „Wer hat, dem wird gegeben, und wer nicht viel hat, dem wird auch das Wenige noch genommen“, heißt es im Evangelium dieses Jüngers Jesu und lautet das heimliche Regierungsprogramm unterschiedlicher Bundesregierungen. Dass man auf Kapitaleinkünfte (Zinsen, Dividenden usw.) bloß noch 25 Prozent Abgeltungs-steuer zahlen muss, während Arbeitnehmer bis zu 42 Prozent Lohn- bzw. Einkommenssteuer entrichten müssen, ist eine schreiende Ungerechtigkeit.

Auch fördert die durch Arbeitsmarkt-, Gesundheits- und Rentenreformen vorange-triebene US-Amerikanisierung des Sozialstaates eine US-Amerikanisierung der Sozialstruktur (Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich), eine US-Amerikanisierung der Stadtentwicklung (Spaltung in Luxusquartiere und Armenghettos) und eine US-Amerikanisierung des sozialen Klimas (Betonung von Privatinitiative, Eigenverantwortung und Selbstvorsorge). Kapitaleigentümer vertreten ihre Interessen heute sehr viel massiver und rücksichtsloser als in der „alten“ Bundesrepublik, weil sich die Kräfteverhältnisse zu ihren Gunsten geändert und durch den Aufstieg des Neoliberalismus ideologische Deutungsmuster an Bedeutung gewonnen haben, die ihre soziale Privilegierung legitimieren.

Durch die Vereinigung und die Eingliederung der neuen Bundesländer bekam die Armut in Deutschland ein anderes Gesicht. Sie verschob sich nach Osten, und Berlin entwickelte sich (gemeinsam mit dem Ruhrgebiet) zum Armenhaus der Republik. Werden die Reichen reicher und die Armen zahlreicher, findet auch eine sozialräumliche Spaltung statt. Wer die brisante Mischung von berechtigter Empörung, ohnmächtiger Wut und blankem Hass auf Politiker kennt, wie sie wohl nur in Versammlungen von Hartz-IV-Beziehern existiert, kommt zu dem Schluss, dass in Deutschland soziale Parallelgesell-schaften entstanden und die Brücken dazwischen abgebrochen sind.

Autor: Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrt Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Letzte Buchveröffentlichungen: „Armut in einem reichen Land“, „Armut im Alter“, „Krise und Zukunft des Sozialstaates“. Butterwegge antwortet in der Rubrik “Zurückge-schrieben” unserem Leser Bernd Hack aus Berlin. In einem Leserbrief von Hack heißt es: “Heiliger Zorn packt mich jedes Mal, wenn ich die unqualifizierten Sozialberichte der Verbände, Kirchen usw. lese oder den Armutsbericht des Senats vom Mai 2014. Unqualifiziert deshalb, weil zwar die miserable Lage geistreich und soziologisch diskutiert wird, aber jede tiefere Ursachenforschung und Fehlerquellenanalyse fehlt.”
Quellen: dpa/tagesspiegel.de vom 16.06.2014
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Thema: Armut in Deutschland
Deutschland machte Euro zu stark
Lohn-Dumping in Deutschland leitet den Niedergang der Euro-Zone ein

Der Niedriglohn-Sektor in Deutschland leitete den Niedergang des Euro ein. Zudem wurde die bedingungslose Aufnahme Chinas in die WTO forciert. Beides trieb die Arbeitslosenquote in Frankreich und Italien in die Höhe.

Die große Hoffnung für eine Lösung der Euro-Krise war und ist, dass die Lohnkosten in Deutschland erheblich stärker steigen als in den Krisenländern der Eurozone und sich damit die Euro-sprengenden Unterschiede in den Handelsbilanzen und Arbeitslosenzahlen einebnen.

Doch nach den neuesten Daten von Eurostat stiegen die Lohnkosten Verbraucherpreis-bereinigt im 2. Quartal 2014 in Deutschland mit 0,9 % nur wenig stärker als in Spanien und Italien und sogar etwas geringer als in Frankreich (Abb. 18491). Lediglich in den Krisenländern Portugal und Irland kam es zu deutlich geringeren Lohnkostensteigerungen als in Deutschland und damit zu einem, wenn auch sehr begrenzten Angleichungsprozess.


Deutschland müsste für einen erfolgreichen Anpassungsprozess seine Löhne über längere Zeiträume wesentlich stärker anheben. Dagegen würden anhaltende Lohnsenkungen bei den Krisenländern, wenn sie überhaupt durchsetzbar wären, die Binnenkonjunkturen und damit die gesamte Wirtschaftsentwicklung dort noch mehr einbrechen lassen.

Es war praktisch Schröder, der seinerzeit mit den Hartz-Gesetzen und einem danach bis heute wuchernden Niedriglohnsektor Reformen zu Lasten unserer Europartner einführte und damit letztlich die Demontage des Euro einleitete, zumal er sich damals auch nicht an die Maastricht-Kriterien für die Begrenzung des Haushaltsdefizits hielt.

Mit einer über Jahre negativen Lohnentwicklung, die weit hinter der Produktivitätsentwicklung zurückblieb (Abb. 17870, 18196), trieb Deutschland seine Partner in hohe bilaterale Außenhandelsdefizite und raubte diesen damit Arbeitsplätze. Mit seinen Exportüberschüssen auf den Weltmärkten, die ebenfalls mit der stark gedrosselten deutschen Lohnentwicklung zusammenhängen, machte Deutschland außerdem den Euro für Italien und Frankreich viel zu stark.

Etwa gleichzeitig betrieb Deutschland in vorderster Linie die bedingungslose Aufnahme Chinas in die Welthandelsorganisation mit der Folge, dass Deutschland mit seinen modernen Industrieanlagen China aufrüstet und die auf deutschen Maschinen zu rekordniedrigen Löhnen und gewerkschafts- und streikfrei in China produzierten Produkte unschlagbar viele traditionelle Produkte Italiens und Frankreichs von den Märkten verdrängen.




Eine Grafik zeigt das ganze Drama der Verwerfungen bei den Lohnstückkosten in voller Schärfe. In den Lohnstückkosten kommen die Entwicklungen bei den Löhnen und bei der Produktivität zusammen und bestimmen so die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften. Die Grafik belegt, dass die Löhne in Frankreich um 20 % und in Italien sogar um 30 % sinken müssten, um die Wettbewerbssituation wieder herzustellen, wie sie mit Deutschland im Jahre 2000 vor Einführung des Euro bestanden hat (Abb. 18487).

Korrekturen über starke Lohnverzichte sind in aller Regel sozialpolitisch nicht durchsetzbar und schon gar nicht bei so viel sozialem Sprengstoff, wie er in Frankreich und Italien bereits angehäuft wurde. Statt dessen müssten dann Korrekturen über eine Anpassung der Wechselkurse stattfinden. So verließ Italien seinerzeit in 1992 zeitweise die europäische Währungsschlange, um abwerten zu können. Heute müsste das Land für einen ähnlichen Effekt wie damals sogar um 60 % abwerten. Doch dies ist innerhalb des Euroverbundes nicht mehr möglich.

Lesen Sie im ersten Teil, warum die prekäre Entwicklung in Frankreich und Italien die Eurozone immer tiefer in die Krise treibt.

Lesen Sie im dritten Teil, wie die EBZ weiterhin ihre rechtlichen Möglichkeiten überschreitet und die deutschen Sparer zunehmend schädigt.


Joachim Jahnke, geboren 1939, promovierte in Rechts- und Staatswissenschaften mit Anschluss-Studium an französischer Verwaltungshochschule (ENA), Mitarbeit im Kabinett Vizepräsident EU-Kommission, Bundeswirtschaftsministerium zuletzt als Ministerialdirigent und Stellvertretender Leiter der Außenwirtschaftsabteilung. Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London, zuletzt bis Ende 2002 als Mitglied des Vorstands und Stellvertretender Präsident. Seit 2005 Herausgeber des „Infoportals“ mit kritischen Analysen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung (globalisierungskritisch). Autor von 10 Büchern zu diesem Thema, davon zuletzt „Euro – Die unmöglich Währung“, „Ich sage nur China ..“ und „Es war einmal eine Soziale Marktwirtschaft“. Seine gesellschaftskritischen Analysen beruhen auf fundierter und langjähriger Insider-Erfahrung.

Sein Buch über das Ende der sozialen Marktwirtschaft (275 Seiten mit 176 grafischen Darstellungen) kann unter der ISBN 9783735715401 überall im Buch- und Versandhandel für 15,50 Euro bestellt werden, bei Amazon hier.
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN



Thema: Armut in Deutschland
Hohes Armutsrisiko in Deutschland durch Niedriglohn
DWN am 13.05.2014
Der stark gewachsene Niedriglohnsektor und der hohe Anteil befristet Beschäftigter sind ursächlich für das hohe Armutsrisiko. Besonders gefährdet sind Minijobber und Alleinerziehende. Ihnen droht oft Altersarmut, da die Rentenansprüche in Deutschland enger als in anderen Staaten an die Einkommen gekoppelt sind, so eine Studie der OECD.

Der Aufschwung in Deutschland geht an den sozial Schwächsten vorbei. Zu diesem Ergebnis kommt die OECD in ihrem alle zwei Jahre veröffentlichten Wirtschaftsausblick. „Das relative Armutsrisiko und die Einkommensungleichheit sind in den letzten Jahren weitgehend unverändert geblieben“, heißt es darin. OECD-Generalsekretär Angel Gurria fordert die Bundesregierung deshalb zu Reformen auf. „Das Land muss jetzt handeln“, sagte er am Dienstag.


Niedriglohnsektor Deutschland Foto: pravda-tv.com
Dank der Reformen im vergangenen Jahrzehnt habe Deutschland im historischen und im internationalen Vergleich eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten, stellt die 34 Mit-gliedsländer zählende Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fest. Problematisch seien jedoch der stark gewachsene Niedriglohnsektor und der hohe Anteil befristet Beschäftigter. Besonders groß sei nach wie vor das Armutsrisiko für geringfügig Beschäftigte wie Minijobber, Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose, ältere Beschäftigte und Zuwanderer.

„Mit 37 Prozent ist der Anteil der privaten Haushalte ohne Vermögen verhältnismäßig hoch“, heißt es etwa. Zugleich seien die Aufstiegschancen von Geringverdienern ge-sunken. Ihnen drohe oft Altersarmut, da die Rentenansprüche in Deutschland enger als in vielen anderen OECD-Staaten an die Einkommen gekoppelt seien.

Die OECD empfiehlt daher, der Zweiteilung des Arbeitsmarktes entgegenzuwirken – hier Arbeitnehmer mit unbefristeten Verträgen, höherem Kündigungsschutz und häufig komfortablerem Gehalt, dort jene mit befristeten Verträgen, wenig Schutz und geringerem Lohn. „Ein allgemeiner, von einer unabhängigen Expertenkommission festgelegter Mindestlohn könnte dabei helfen“, so die Organisation. „Ebenso eine Angleichung der Regeln zum Beschäftigungsschutz in befristeten und unbefristeten Verträgen.“ Langzeitarbeitslose müsse zudem durch gezielte Zuschüsse und Anreize zur Weiterbildung geholfen werden.

Mindestens ebenso wichtig sei aber, schon jungen Menschen gleich gute Startbeding-ungen für Bildung und Beruf zu ermöglichen. Neben Investitionen in die frühkindliche Bildung, fordert die OECD mehr Mittel für Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schüler. Der Ausbau erschwinglicher Plätze für die Kinderbetreuung „erleichtert die Arbeitsmarktintegration von Alleinerziehenden und verbessert die Verdienstaussichten, insbesondere von einkommensschwachen Haushalten“. Das könne insbesondere helfen, Frauen eine Vollzeitstelle zu ermöglichen. Nur 62 Prozent der Frauen seien in Vollzeit tätig, im OECD-Schnitt hingegen 74 Prozent.

Die OECD rät außerdem dazu, Arbeit weniger zu besteuern und die Sozialabgaben vor allem für Geringverdiener zu senken. Um keine Löcher in die Staatskasse zu reißen, könnte Immobilienbesitz stärker besteuert werden. Zudem sollten Gewinne aus dem Verkauf nicht selbst genutzter Immobilien nicht mehr von der Steuer befreit werden und Steuervorteile für Firmenwagen und die Pendlerpauschale zurückgefahren werden. „Es besteht auch Spielraum zur weiteren Steigerung der Einnahmen aus der Erbschaftsteuer durch die Abschaffung von Befreiungen.“
Quellen: dpa/Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten vom 13.05.2014

Kommentar bei DWN vom 14.05.2014

hp sagt:
Wenn ein Renteneinzahler selbst bei 40 Jahren voller Einzahlung keine auskömmliche Rente mehr bezieht. Wenn ein Normalverdiener mit 2 Ausfallzeiten je 3 Monaten schon ca 20% an Rente verliert. Wenn ein Niedriglöhner nur noch 20 Jahre zusammenbringt. Wenn ein Teilzeitbeschäftigter nur noch 1/12 der Normleistung und das nur über 7 Jahre zusammenbringt und all dies für ca 75% der gesamt-Arbeitsbevölkerung gilt, dann ist jedem klar, dass wir in 10 Jahren eine 60%ige Armuts-Rentner-Bevölkerung haben.

Wenn dann der Kindersegen und die Sozialausgaben wie jetzt gesetzlich bestimmt weiter wachsen, dann haben wir nicht nur eine Armuts-Bevölkerung, sondern auch eine Parallel- Bevölkerung, die bestens durch Staats-Alimentierung versorgt ist: die Migranten-gesellschaft, die nie gearbeitet hat, aber das drei- bis fünffache an Sozialbezügen erhält wie der Rentner.

Fazit: Merkel hat Deutschland nicht nur an die USA verkauft, sondern auch zum zukünftigen Armenhaus Europas gemacht und islamisiert! DANKE MERKEL für IHRE “weise” Voraussicht!


aktuelle Kommentare

Money Master sagt:
Frankreich, unter Mitterrand, forderte die Einheitswährung; NICHT Deutschland!
Für Frankreich galt die DM immer als eine Waffe, die gefährlicher ist als das Militär. Mit dem Euro hatte sich Frankreich auf Pump und der Rest der PFIGS saniert….. Jetzt kommt die Abrechnung!

Gegen EU-Diktatur sagt:
Die Einheitswährung war die französische Vorderung für die Zustimmung der deutschen Wiedervereinigung, da Mitterant Angst vor dem dann entstehendem Großdeutschland hatte. Die Einheitswährung hieß da noch Ecu. Jeder der damaligen Besatzungsmächte stellte Vorderungen an Deutschland für die Zustimmung zur Wiedervereinigung und Helmut Kohl hat diese Vorderungen angenommen und umgesetzt/erfüllt. Auch da wurde die deutsche Bevölkerung, weder in West noch in Ostdeutschland über den Preis den wir dann alle zu bezahlen haben, informiert. Den Preis kennen wir ja jetzt

Gegenstrom sagt:
Entweder kommt baldigst ein Bundesstaat der Eurozone mit einheitlicher Wirtschafts- Finanz- und Sozialpolitik oder den Euro zerreisst es mit Sicherheit.
Ein Film von gestern auf Servus-TV zeigt die Problematik auf:
http://www.servustv.com/at/Medien/Servus-Reportage36

Marie sagt:
In unserer Dienstleistungsbranche ist folgendes passiert : Seit 2004 begannen die Dienstleister nur noch nach Kosteneffizienz, Leistungsorientiertheit , Wettbewerbsfähigkeit und Gewinnmaximierung zu arbeiten. Das bedeutet(e),waren für einen speziellen Sektor die Unternehmen Tariflich gebunden, wurden die Arbeitszeitszeiten derart zusammengestrichen, dass am Ende trotz einiger Cents Stundenlohnerhöhung Anfang des neuen Jahres, keine reale Lohnerhöhung auf dem Lohnzettel stand,bzw.steht. Und dann kam man auf die glorreiche Idee,als man erkannte, dass es fast nichts mehr zu kürzen gab, Fremdfirmen nach D- reinzuholen, deren Arbeiter noch Kostengünstiger malochen,weil es zw.diesen Staaten keinen Tariflich verbindlichen Verträge gibt. Dies wird der Mindestlohn auch nicht ändern können.

Hans sagt:
Unmittelbar nach Einführung des Euro, als die Wechselkurse der lokalen Währungen DM/Euro , Drachme/Euro usw. feststanden, hat damals Schröder auf geheiß der dt. Exportlobby mit der Agenda 2010 den deutschen Arbeitsmarkt reformiert. Die Griechen haben genau das Gegenteil gemacht: Die haben die Löhne kräftig erhöht. Damit hat sich Deutschland vorübergehend Exportvorteile verschafft. Die Griechen waren plötzlich Kreditwürdig, die Banken haben Kredite gewährt, die deutschen haben kräftig exportiert.

jupp sagt:
Im Klartext: Deutschland soll über maßlose Lohnsteigerungen seine Wirtschaftsleistung reduzieren, seine Industrie zum Abwandern zwingen und die Arbeitslosigkeit, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit in die Höhe treiben. Dann haben wir es geschafft, dann sind wir endlich Gleiche unter Gleichen, wenn da nicht die ewige Schuld des letzten Jahrhunderts auf uns ladten würde.

trolli sagt:
Sie vergessen: Wenn der Euro an der deutschen Lohnpolitik zerreißt, ist es erst recht mit dem deutschen Exportwunder vorbei. Die Aufwertung einer neuen DM wäre enorm.


Gladio: Die Geheimen Naziarmeen in Europa

Thema: Naziarmee

GLADIO:
Die Geheimen Naziarmeen in Europa (25.9.14)



Veröffentlicht am 25.09.2014

Nazis die in der Ukraine im Auftrag von CIA, NATO und EU einen Putsch auf dem Maidan inszenierten, ist das etwas neues? Nein, dass dies ein altes und bewährtes Verfahren der westlichen Geheimdienste und der NATO ist, darauf gibt diese TV Dokumentation, von 2010 vom SWR, eine ausführlich Antwort.
Und die Dokumentation zeigt auf, dass wir in Mitteleuropa und Deutschland ganz konkret von diesen Machenschaften betroffen sind, sowohl als Täter wie auch als Opfer.

Quellen:
TV Dokumentation vom SWR 2010
Erstausstrahlung in ARTE 16.2.2011:

https://www.youtube.com/watch?v=HtUoP...

Antwort der Bundesregierung zu Gladio 3.3.2014:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/1...
http://deutsche-wirtschafts-nachricht...

Die in diesem YT Videos angesprochenen Videos von uns:
https://www.youtube.com/watch?v=I61tb...
https://www.youtube.com/watch?v=juw4E...

Einige weiterführende Links dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio
http://de.verschwoerungstheorien.wiki...
http://www.3sat.de/page/?source=/ard/...
http://www.voltairenet.org/article182...
https://www.youtube.com/watch?feature...
https://www.youtube.com/watch?feature... (bei 9 min30sek., Gladio bei Markus Lanz)
https://www.youtube.com/watch?feature... (bei Frontal21 ZDF)
http://www.sueddeutsche.de/politik/ns... (NSU Untersuchungsausschuss)



Übrige Bilder und Videos etc. von Privat oder im YT-Video gekennzeichnet.

Musik von YT: Cataclysmic Molten Core, Pachabelly

Achtung: Im Internet findet bereits, wie in den Mainstream Medien, eine Zensur statt! Mit obskurer Hilfe von vermeintlichem Jugendschutz, Video-, Bild- und Ton-Urheberschutz wird versucht Seiten, Kanäle und Videos zu sperren, die sich mit der Ukraine-Krise befassen.

Daher ist es notwendig, dieses Video herunter zu laden, auf die eigene Festplatte, um es gegebenenfalls wieder hoch laden zu können. Oder es gleich zu kopieren und anderweitig hoch zu laden. Habe das Recht dazu, im Anhang des Videos, freigegeben.

Kategorie: Nachrichten & Politik
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Danke Klaus für den Link