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Mittwoch, 12. April 2017

Aus Angst vor einer Eskalation mit Russland soll in Teilen der US-Geheimdienste "Panik herrschen"

Thema: Syrien

Ex-CIA-Offizier Giraldi:
Meine Quellen vor Ort bestätigen russische Darstellung des Idlib-Vorfalls

Der ehemalige CIA-Offizier und Spezialist für Terrorismusbekämpfung Philip Giraldi sagt, laut seinen US-Geheimdienstquellen stimmt die russische Darstellung der Vorfälle um den vermeintlichen Giftgasangriff in Idlib.

In Teilen von US-Geheimdienst und Militär soll derzeit "Panik herrschen" - aus Angst vor einer Eskalation mit Russland. Dies berichtet der ehemalige CIA-Offizier und Spezialist für Terrorismusbekämpfung, Philip Giraldi in einem Interview.
    Die vorliegenden Geheimdienstinformationen bestätigen ziemlich genau die russische Darstellung. Also dass ein Munitionslager getroffen wurde, in dem die Rebellen - Rebellen die mit al-Kaida in Verbindung stehen – chemische Stoffe gelagert hatten. Der Angriff verursachte eine Explosion der Chemikalien, die dann zu den Verlusten führten. Allem Anschein nach ist die vorliegende Geheimdienstinformation zu dem Fall sehr klar“, so Giradi in einem Interview mit The Libertarian Institute.
Weiter führte er aus, dass es derzeit in der „US-Geheimdienst-Community“ enorm brodelt, angesichts der Verdrehung der gesammelten Geheimdienstinformationen, um Trumps „militärischen Vergeltungsschlag“ zu rechtfertigen. Einige Undercover-Agenten sollen sogar mit dem Gedanken spielen, mit ihren Informationen an die Öffentlichkeit zu gehen:
    Personen in beiden Behörden - CIA und Pentagon-, die Kenntnis von den Geheimdienstinformationen haben, sind völlig entsetzt, wie Trump völlig verdreht hat, was er eigentlich hätte wissen müssen. Vielleicht wusste er es aber auch nicht. Teile von CIA und Militär sind in tiefer Sorge, dass sich dies leicht zu einem bewaffneten Konflikt [mit Russland] ausweiten könnte.
Auf die Nachfrage, wer seine Quellen im US-Geheimdienst und Militär sind, erwidert Giraldi:
    Meine Quellen sind aktive und hochrangige Militärs und Geheimdienstler, die im Nahen Osten stationiert sind und die die entsprechenden Geheimdienstinformationen gesehen haben. Und sie sind sehr erstaunt, wie die US-Regierung und die US-Medien damit umgehen. Einige dieser Personen überlegen ernsthaft, an die Öffentlichkeit zu gehen, um dies zu stoppen.
In den Morgenstunden des 7. Aprils (MEZ) schossen US-amerikanische Kriegsschiffe auf Befehl von US-Präsident Donald Trump 59 Tomahawk-Marschflugkörper auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt Chan Scheichun statt. Laut Darstellung der US-Regierung geschah dies als Reaktion auf einen mutmaßlichen Giftgas-Angriff durch die syrische Luftwaffe.

Der Angriff, der nicht vom Völkerrecht gedeckt war und dem acht Zivilisten sowie fünf syrische Soldaten zum Opfer fielen, wurde einhellig von westlichen Regierungsvertretern begrüßt.

Außerhalb der westlichen Hemisphäre wurde das unilaterale Vorgehen der USA jedoch stark kritisiert. So hinterfragte auf der Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates der bolivianische Vertreter Sacha Llorenti in scharfen Worten das Vorgehen der USA:
    Der Abschuss der Marschflugkörper ist an sich ein unilateraler Akt, welcher den internationalen Frieden und die weltweite Sicherheit bedroht. Die USA haben entschieden, gleichzeitig die Rolle des Staatsanwalts, der Jury und des Richters zu übernehmen. Doch wir vergessen nicht die Bilder von 2003, als Colin Powell im Sicherheitsrat die angeblich stichfesten Beweise über Massenvernichtungswaffen des Iraks präsentierte.

Quelle: RT-Deutsch

UN-Gesandter Boliviens führt USA im Sicherheitsrat wegen Syrien-Angriff vor


Der UN-Gesandte Boliviens, Sacha Llorenti, machte den USA, gestern während der Sicherheitsratssitzung zum US-Angriff in Syrien, schwere Vorwürfe. Er verurteilte den eigenmächtigen Angriff der Vereinigten Staaten und erinnerte an die Parallelen zur Irak-Ivasion. Während dieser eine Million Iraker starben.

Er erklärte: „Ich möchte Sie an die Ereignisse hier im Sicherheitsrat, am Mittwoch, den 5. Februar 2003, erinnern, als der damalige US-Außenminister (Colin Powell) hier in diesem Saal erschien, um uns, ich zitiere ihn hier, "überzeugende Beweise" zu präsentieren, um zu "beweisen", dass der Irak über Massenvernichtungswaffen verfüge. Ich glaube, dass wir uns unbedingt an diese Bilder erinnern müssen. […] Und nach dieser Invasion gab es eine Million Tote, was der Auslöser für eine Reihe weiterer Gräueltaten war. Würden wir heute überhaupt über den IS reden, wenn es diese Invasion nicht gegeben hätte?“

Hintergrund der Vorwürfe ist der Angriff, den US-Präsident Donald Trump am Donnerstag auf eine Luftwaffenbasis der Syrischen Armee befohlen hatte, wegen eines angeblichen Giftgasangriffes. Der Vorfall wurde weder untersucht, noch liegen Ergebnisse darüber, ob es einen solchen Angriff gab und wer für diesen verantwortlich sei.

Llorenti fuhr fort und mahnte, dass die UN 193 Mitgliedstaaten und durch diese die Völker der Welt repräsentieren und ein solcher Angriff durch den Sicherheitsrat genehmigt sein muss. „Aber die Vereinigten Staaten haben sich offenbar selbst zum Ermittler, Strafverfolger, Richter und zur Jury erklärt.“ Laut dem bolivianischen Vertreter stelle dieser Angriff eine ernsthafte Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit dar sowie für die laufenden politischen Prozesse in Genf und Astana.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Dienstag, 11. April 2017

USA greifen mit Marschflugkörpern Luftwaffenstützpunkt al-Shayrat an

Thema: Syrien

Luftangriff auf Syrien
Was haben die US-Raketen getroffen – und was nicht?

Nach dem US-Luftangriff mit 59 Tomahawk-Marschflugkörpern scheint der Luftwaffenstützpunkt al-Shayrat grösstenteils intakt.

Die USA haben in der Nacht auf Freitag einen Luftwaffenstützpunkt in Syrien attackiert. Grund des Angriffs sei Vergeltung für den Giftgasangriff im syrischen Khan Sheikhoun vom Dienstag, bei dem mehr als 80 Menschen getötet wurden.

Nach Angaben des Pentagons schoss das US-Militär 59 Raketen des Typs Tomahawk von Kriegsschiffen im Mittelmeer aus ab.

Nach syrischen Regierungsangaben kamen mindestens sechs Menschen ums Leben, darunter laut dem Gouverneur von Homs zwei Zivilisten. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete, dass sich unter den Opfern ein General befindet. Der angegriffene Flugplatz in der Nähe des Ortes al-Shayrat in der Provinz Homs sei stark zerstört worden, hiess es zunächst. Spätere Bildanalysen haben hingegen eher geringe Schäden festgestellt.

Die US-Verbündeten begrüssen den Militärschlag mehrheitlich als notwendigen Warnschuss an den syrischen Diktator. Russland und Iran stellen sich hinter ihren Verbündeten Syrien, streiten einen Giftgasangriff des Regimes ab und verurteilen den Angriff scharf.

Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat den US-Luftangriff in Syrien auch als deutliches Signal an China bezeichnet. Es sei kein Zufall gewesen, dass US-Präsident Donald Trump den Luftangriff am Abend des Besuchs von Chinas Präsident Xi Jinping in den USA angeordnet habe.

Trump habe seinen Gast damit an dessen Verantwortung bezüglich Nordkorea erinnert, sagte die Politikerin am Sonntagabend im deutschen Fernsehen. Denn China sei das einzige Land, «das politisch diesen Diktator in Nordkorea bändigen kann». In Nordkorea sitze nämlich ein noch gefährlicherer Diktator, der auch über Atomwaffen verfüge.

Deutlicher als zuvor stellte sich von der Leyen hinter den Militärschlag der Amerikaner gegen Syriens Präsidenten Bashar al-Assad. «Ich finde es nach wie vor richtig, dass ihm da auch sehr klar ein Warnschuss gegeben wurde», sagte sie. Die USA hätten bewusst eine isolierte Luftwaffenbasis in einem Gebiet ohne Anwohner ausgesucht und akribisch darauf geachtet, dass keine russischen Soldaten zu Schaden kämen.

Tomahawk-Marschflugkörper können pro Stück jeweils rund 500 Kilogramm Sprengstoff ins Ziel befördern. Bei 59 Lenkwaffen macht das knapp 30 Tonnen Sprengstoff. Bei so viel potentieller Sprengkraft ist der Schaden auf Bildern des Luftwaffenstützpunkts al-Shayrat aber relativ gering, wie der «Spiegel» in einer Analyse verschiedener Bilder schreibt.

Die Luft- und Satellitenbilder stammen von den Verteidigungsministerien Russlands und der USA sowie vom Satellitenbilderdienst DigitalGlobe. Auf allen Bildern erscheinen die Schäden relativ gering, so der «Spiegel». Auf Bildern der Unterstände der Kampfflugzeuge sind keine strukturellen Schäden zu erkennen, die meterdicken Betondecken sind weitgehend unbeschädigt.

Auch die Start- und Landebahnen erscheinen komplett intakt – es gab Berichte, dass bereits am Freitag wieder zwei Suchoi-Kampfjets vom Stützpunkt al-Shayrat abheben konnten. Lediglich auf den Rollbahnen ist zu sehen, dass der Asphalt zerstört wurde.

Auf Satellitenbildern präsentiert das US-Verteidigungsministerium, was die 59 Tomahawk-Marschflugkörper auf dem Luftwaffenstützpunkt al-Shayrat zerstört haben. Bild: Screenshot US-Verteidigungsministerium

Die USA wollen nach dem jüngsten Angriff auf eine syrische Militärbasis den dortigen Präsidenten Bashar al-Assad aus dem Amt jagen. Es müsse ein Regimewechsel in dem Bürgerkriegsland hin zu einem Syrien ohne Assad geben.

«Wir sehen kein friedliches Syrien mit Assad», sagte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, in einem CNN-Interview, das am Sonntag in voller Länge ausgestrahlt werden soll. Zu den weiteren Prioritäten der Trump-Regierung in der Region gehörten, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu bekämpfen und den iranischen Einfluss auf Syrien zurückzudrängen.

In einem Brief an die Führer beider Kongresskammern hat US-Präsident Donald Trump seine Entscheidung für den jüngsten Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Syrien erläutert. In dem Schreiben vom Samstag, das das Weisse Haus veröffentlichte, erklärte Trump, er habe im zentralen Interesse der nationalen Sicherheit und im aussenpolitischen Interesse der USA gehandelt. Dies sei im Rahmen seiner verfassungsmässigen Zuständigkeit für die auswärtigen Beziehungen und als Oberkommandeur erfolgt.

Trump schrieb, der Brief sei Teil seiner Bemühungen, den Kongress vollständig informiert zu halten, im Einklang mit der War Powers Resolution. Dieses Gesetz aus dem Jahr 1973 regelt die Befugnis des Präsidenten, bewaffnete Einsätze zu befehlen. Das Vorgehen Trumps ist unter Kongressmitgliedern umstritten. Manche fordern, dass ein Präsident vor einer kriegerischen Handlung die Genehmigung des Kongresses einholen muss. Dies hatte er nicht getan. (AP)

Der britische Aussenminister Boris Johnson hat einen Besuch in Moskau aus Protest gegen Russlands Syrien-Politik kurzfristig abgesagt. «Wir verurteilen, dass Russland das Assad-Regime auch nach dem Chemiewaffenangriff auf unschuldige Zivilisten weiter verteidigt», erklärte Johnson. Ursprünglich wollte er am Montag nach Moskau reisen. Doch durch die jüngsten Entwicklungen in Syrien habe sich die «Lage grundlegend geändert».

Er konzentriere sich nun auf Beratungen mit den USA und anderen Ländern zur Vorbereitung des G7-Aussenministertreffens am Montag und Dienstag in Italien, erklärte Johnson. Der britische Aussenminister rief die russische Regierung auf, «alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um eine politische Lösung in Syrien zu erreichen». Moskau müsse mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um weitere Giftgasangriffe zu verhindern. Sein US-Kollege Rex Tillerson werde wie geplant im Anschluss an das G7-Treffen nach Moskau reisen, um «den Russen diese klare und abgestimmte Botschaft zu übermitteln», fügte Johnson hinzu. (sda)

Nordkorea hat den US-Raketenangriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt mit scharfen Worten kritisiert und als Beleg für die Notwendigkeit seines eigenen Atomprogramms bezeichnet. Der US-Angriff sei ein «klarer und inakzeptabler Akt der Aggression gegen einen souveränen Staat» und Nordkorea verurteile ihn «auf das Schärfste», zitierte die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Samstag einen Sprecher des Aussenministeriums in Pjöngjang. Die «Wirklichkeit» zeige, «dass wir Stärke mit Stärke gegenübertreten müssen» und «beweist millionenfach, dass unsere Entscheidung, unsere nukleare Abschreckung zu stärken, die richtige Wahl war».

Analysten hatten zuvor erklärt, der US-Luftangriff in Syrien habe eine klare Botschaft an Nordkorea enthalten, dass die US-Regierung nicht vor einer militärischen Option zurückschrecke. US-Präsident Donald Trump hatte vor dem Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in den USA gedroht, die USA seien notfalls zu einem Alleingang bereit, wenn China im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm nicht den Druck auf Pjöngjang erhöhe.

Die Vereinigten Staaten haben am Freitagabend neue Aktionen nicht ausgeschlossen. «Wir sind darauf vorbereitet, mehr zu unternehmen, aber wir hoffen, dass das nicht nötig sein wird», sagte die amerikanische UNO-Botschafterin Nikki Haley. Syriens Präsident Baschar al-Assad dürfe nie wieder chemische Waffen einsetzen.

Während der türkische Aussenminister Mevlüt Cavusoglu weitere Schritte der USA forderte, um Syriens Machthaber Assad zu entmachten, kam aus Moskau erneut Kritik. Die Sprecherin des Aussenministeriums, Maria Sacharowa, sagte, es sei einer «der schwierigsten Momente der bilateralen Beziehung» zwischen den USA und Russland. «Wenn etwas vorhersehbar ist in den Vereinigten Staaten, dann ist es die Unberechenbarkeit ihrer Aussenpolitik», sagte sie der Agentur Interfax zufolge am Samstag im russischen Staatsfernsehen.

Beim Luftangriff sind nach Medienberichten und Angaben von Aktivisten mindestens 13 Zivilisten getötet worden. Die in Grossbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bezifferte die Zahl der Getöteten auf 15, darunter vier Kinder. Das staatliche syrische Fernsehen sprach von 13 Toten. Die Aktivistengruppe Sound and Picture, die Gräueltaten des IS aufspürt, erklärte, der Angriff habe ein Internetcafé getroffen.

Bei einem weiteren Luftangriff der US-geführten Koalition auf ein Boot wurden nach Angaben von Aktivisten mindestens sieben Zivilisten getötet. Die rund 40 Menschen in dem Boot seien auf der Flucht vor den Gefechten zwischen dem IS und von den USA unterstützten syrischen Kämpfern gewesen, erklärte die Aktivistengruppe «Rakka wird leise abgeschlachtet». Die Leichen einer Frau und ihrer sechs Kinder seien aus dem Euphrat geborgen worden. Die Gruppe Sound and Picture nannte dieselbe Opferzahl.

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Mittwoch, 10. Juni 2015

Stationierung neuer US-Raketen in Europa?

Thema: Raketen in Europa

t-online.de
Reaktion auf russischen Marschflugkörpertest
USA prüfen: Neue Raketen in Europa?
06.06.2015, 09:43 Uhr | AFP

Als Reaktion auf einen als unerlaubt eingeschätzten russischen Raketentest schließen die USA die Stationierung neuer Raketen in Europa offenbar nicht mehr aus. Dies wäre "die äußerste" Reaktion aus einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die derzeit geprüft würden, sagte ein Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums.

Washington wirft Moskau vor, mit dem Test eines Marschflugkörpers im vergangenen Jahr gegen einen Vertrag über nukleare Mittelstreckenraketen aus dem Jahr 1987 verstoßen zu haben. Der Kreml hatte den Vorwurf als unbegründet zurückgewiesen. Verteidigungsminister Ashton Carter warnte Russland gleichwohl, der Vertrag sei eine "Zweibahnstraße", und die USA könnten auf den Test reagieren. Sein Sprecher erklärte, Washington wolle sicherstellen, dass sich Moskau durch den Test keinen militärischen Vorteil verschaffe.

Zu den erwogenen Optionen gehört Pentagon-Quellen zufolge etwa der höhere Schutz von potenziellen Zielen der russischen Marschflugkörper. Sollten die US-Streitkräfte selbst Marschflugkörper auf europäischem Territorium stationieren, wäre dies ebenfalls ein Verstoß gegen den Vertrag von 1987.
Quelle: t-online.de

Kommentare aus dem t-online-Forum

Graf-von-Rheinsberg
Kriegstreiber USA hat sich wieder zu Wort gemeldet. Sollten erst mal im eigenen Land für Ordnung sorgen !

Libero
Frage mich nur warum die USA den Mist in Europa und nicht im eigenen Land stationieren wollen?

yeroghp
Von den Amerikanern kann man nur noch das Kriegssäbelrasseln erwarten. Die Amis sollen bleiben wo der Pfeffer wächst und ihren Kriegsschrott im eigenen Land vor dem weißen Haus testen.

Borgbull
Das Geld System ist am Ende, jetzt muß ein Krieg her.

berther
Könnte der Tropfen sein , der bei den Deutschen das Faß gegenüber den Amerikanern zum Überlaufen bringt.

Bernardo
Die USA bestimmen gerne wer Raketen testen und haben darf, wer wo Manöver abhält, wer sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischt, wer in Länder einmarschiert oder sie bombardiert usw. Wo sind die demokratischen Mächte, die endlich mal Washington signalisieren: Jetzt ist aber Schluss mit eurer Machtpolitik, wir machen das nicht mehr mit und dulden es auch nicht mehr!! Ihr habt genug Unheil angerichtet und eine ungeahnte Immigrationswanderung verursacht, die andere Länder auszubaden haben.


Montag, 6. Oktober 2014

Deutscher Waffenexport: U-Boot heimlich an Israel übergeben

Thema: Deutsche Waffenexporte

Es ist zwar schon eine Weile her ...
... ist aber typisch für das Verhalten der Regierung Merkel

Es ist das größte U-Boot, das bisher in Deutschland gebaut wurde. Doch übergeben wurde es fernab der Öffentlichkeit. In der hintersten Ecke des Ausrüstungskais der großen U-Boot-Halle in Kiel händigte die ThyssenKrupp Marine Systems GmbH (TKMS) das Boot am Montag offiziell der israelischen Marine aus.


Foto: Das U-Boot namens “Tanin” ist das bislang größte, das in Deutschland gebaut wurde
Bundesregierung übernimmt gut ein Drittel der Baukosten

Der Grund für so viel Geheimnistuerei: Israel möchte nicht, dass die Öffentlichkeit viel über das neue U-Boot erfährt. Denn das Rüstungsgeschäft ist seit Jahren umstritten. Weltweit gehen Experten davon aus, dass das in Deutschland gebaute U-Boot von Israel auch mit nuklear bestückten Marschflugkörpern ausgestattet werden könnte. TKMS und israelische Marine lassen diese Spekulationen allerdings unkommentiert. Und noch ein weiterer Punkt sorgt für Kritik. Politiker verschiedener Parteien bemängeln, dass die Bundesregierung gut ein Drittel der Baukosten übernimmt (also der Steuerzahler) – nicht nur für dieses U-Boot, sondern auch für zwei weitere Boote, die 2015 und 2017 an Israel ausgeliefert werden sollen.

Das U-Boot soll einen Tag vor dem jüdischen Neujahrsfest, am 23. September, in Haifa eintreffen.

Brennstoffzellen-Antrieb ermöglicht wochenlange Tauchzeiten

Die Baukosten für alle drei U-Boote werden auf 1,2 Milliarden Euro geschätzt. Alle U-Boote werden mit einem Brennstoffzellen-Antrieb ausgestattet, mit denen sie fast drei Wochen lang tauchen können.


Quelle: ndr.de vom 30.06.2014
Mit freundlicher Genehmigung von pravda-tv.com

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