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Dienstag, 12. Februar 2019

NRW-Landesintegrationsrat möchte Türkisch statt Englisch an Grundschulen

Thema: Fremdsprachen

Integrationsrat für Türkisch statt Englisch an Grundschulen

Der Vorsitzende des NRW-Landesintegrationsrats, Tayfun Keltek, hat sich für mehr Unterricht in Türkisch, Polnisch und Russisch an Grundschulen ausgesprochen. „Ich bin dafür, den Englisch-Unterricht an Grundschulen ganz abzuschaffen, nicht nur in den ersten beiden Schuljahren“, sagte Keltek. Wie gemeldet plant das NRW-Schulministerium, Englisch nicht mehr in der ersten und zweiten Klasse zu unterrichten.

Keltek plädierte dafür, mehr auf muttersprachliche Kenntnisse der Kinder zu setzen. Jedes dritte Kind in NRW habe einen Migrationshintergrund. „Sie sprechen zum Beispiel türkisch, russisch, polnisch“, sagte Keltek. „Für die deutschen Kinder wäre es einfacher, sie würden diese Sprachen erlernen.“

Quelle: Westfalenpost 09.02.2019

» der Kommentar des Blogschreibers «

Ich hoffe doch sehr, dass dieser Spaßmacher, Tayfun Keltek, nicht mit deutschem Steuergeld bezahlt wird.
Vielleicht erklärt er mal, warum es für ein deutsches Kind einfacher ist, Türkisch, Russisch und Polnisch zu lernen. Warum nicht auch noch Arabisch, Japanisch, Koreanisch, u.s.w.
Was hat das mit Integration zu tun, wenn Kinder, deren Muttersprache deutsch ist, die Sprache der zu integrierenden Kinder lernen sollen?
Vielleicht sollte ihm jemand schonend beibringen, dass Türkisch niemals Weltsprache wird, auch wenn er es noch so oft fordert?
Allgemein bekannt ist: Man kommt selbst mit schlechtem Englisch auf der ganzen Welt weiter, als mit gutem Türkisch.
Der Mann bestätigt einen Touristenwitz:
"Meine Damen und Herren, in wenigen Minuten landen wir in der Türkei. Bitte stellen Sie ihre Uhren um 200 Jahre zurück."

Freitag, 1. Dezember 2017

change.org - Sanda & Tufi gehören nach Düsseldorf - unsere Freunde müssen bleiben!


Sanda & Tufi gehören nach Düsseldorf - unsere Freunde müssen bleiben!​

Unsere tunesischen Freunde Sanda & Tufi Moussa sind vor 12 Jahren zum Studium nach Düsseldorf gekommen und werden seit 5 Jahren nur noch geduldet (Pässe wurden vor ca. 1 1/2 Jahren abgenommen). Sie haben zwei Kinder, Elyan & Ellie-Melina, die beide in Deutschland geboren sind. Jetzt wurde ein Antrag vom Verwaltungsgericht abgelehnt und der Abschiebeprozess soll weiter vollzogen werden. Aber diese Familie darf einfach nicht abgeschoben werden und sie brauchen Eure Stimme!
 
Petition unterzeichnen!

Sanda & Tufi sind unheimlich liebenswerte, gebildete und moderne Muslime, sprechen fast akzentfrei Deutsch und sind das perfekte Beispiel von Integration. Sie beziehen keinerlei Gelder vom deutschen Staat und bekommen noch nicht mal Kindergeld als Unterstützung. Aber sie zahlen Steuern, weil sie immer hart gearbeitet haben neben Studium und Ausbildung, um ihre kleine Familie irgendwie finanzieren zu können.

Elyan ist der beste Freund meines Sohnes und geht in die 2. Klasse. Er spricht kein einziges Wort Arabisch. Seine Heimat ist Düsseldorf/Deutschland. Er war mit 2 Jahren das letzte Mal in Tunesien und kann sich nicht daran erinnern. Seit er gehört hat, dass er seine Freunde und Deutschland verlassen muss, weint er sehr oft - auch im Unterricht. Er kann nicht mehr gut schlafen und versteht die Welt nicht mehr. Seinen Eltern geht es nicht anders.

Tunesien ist ein sicheres Herkunftsland, aber leider ein Land ohne berufliche Perspektive. Sanda & Tufi sind nach Düsseldorf gekommen, um eine gute Ausbildung/Studium zu machen und einen guten Job zu bekommen. Genau das möchten die Beiden auch ihren Kindern bieten. Sie haben ihren Freundeskreis und ihr Leben hier aufgebaut. Sie sind mit Leib & Seele Düsseldorfer. 

Darum bitte ich Euch von ganzem Herzen: Gebt dieser Familie Eure Stimme und lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass sie bleiben dürfen! Vielen Dank für Eure Unterstützung!
 
Jetzt unterschreiben!

Danke für Eure Unterstützung
Kathrin Damen

Sonntag, 10. September 2017

change.org - Abschiebung trotz vorbildlicher Integration




Hallo liebe Leser,

mein afghanischer Freund Amin kann als eine Art Vorreiter in puncto Integration gesehen werden, indem er als gutes Beispiel vorangeht, und andere Geflüchtete mitzieht.

Nun soll er abgeschoben werden.
Helfen Sie mir gegen die Abschiebung vorzugehen?


Jetzt unterschreiben

In Afghanistan arbeitete Amin, nachdem er sein Abitur abgeschlossen hat, für die NATO als Übersetzer. Dann musste er jedoch vor den Taliban fliehen, da sein Leben unmittelbar bedroht war.

Als Amin in Deutschland ankam, wollte er sich so schnell wie möglich Deutsch lernen. Mittlerweile hat er seinen C1-Kurs abgeschlossen. Damit würde er eine Hochschulzugangsberechtigung erhalten. Bisher blieb es ihm jedoch verwehrt seinen Bachelor in BWL fortzuführen, doch er besucht als Gasthörer seit über 3 Semestern Vorlesungen, legt Prüfungsleistungen ab und nimmt an Podiumsdiskussionen teil. Er hat schon gegenüber verschiedenen Bundestagsabgeordneten, UN-Sonderbeauftragten oder dem Lüneburger Bürgermeister seinen Standpunkt vertreten.

Zudem ist Amin in zahlreichen ehrenamtlichen Initiativen tätig. Er begleitet andere Geflüchtete zu Behördenterminen. Er übersetzt. Nicht nur für seine afghanischen Freunde, sondern auch für Menschen aus Syrien oder dem Sudan. Er spricht fließend arabisch.

Fußball ist für ihn inzwischen nicht mehr wegzudenken. Er spielt seit zwei Jahren beim FC Dynamo Lüneburg in der ersten Herrenmannschaft.

Als Amin 2014 aus Afghanistan floh, wurde er in Rumänien von Grenzpolizisten festgenommen. Er wurde aufgefordert seine Fingerabdrücke abzugeben. Das war das Einzige, was er verstand. Amin spricht zwar 6 Sprachen, Rumänisch aber nicht.

Amins Asylantrag wurde von den deutschen Behörden abgelehnt, da er durch Abgabe seines Fingerabdrucks in Rumänien unwissentlich einen Asylantrag stellte. Ohne sein Wissen bekam er einen Schutzstatus gestattet.

Somit versuchen wir, mit Ihnen, die letzte Möglichkeit auszuschöpfen: Wir bitten die Härtefallkommission des Landes Niedersachsen sich dem Fall anzunehmen und positiv über Amin's Bleiberecht in Deutschland zu entscheiden. Wir hoffen, dass diese Petition den nötigen Druck verleiht, um die Kommission dazu zu bewegen diese Notlage abzuwenden.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift!

Jetzt unterschreiben

Vielen Dank im Namen von Amin & all seinen Freunden und Unterstützern

Dienstag, 25. April 2017

Presseclub 23.04.2017 - Neue Heimat oder für immer fremd? Die Integration der Türken in Deutschland

So. 23.04.2017, 12.03 - 13.00 Uhr

Neue Heimat oder für immer fremd?
Die Integration der Türken in Deutschland

Zu Gast:

  • Hugo Müller-Vogg, Publizist
  • Ayca Tolun, WDR-Hörfunk
  • Bascha Mika Frankfurter Rundschau
  • Thomas Schmid, Publizist

  • Moderation:
    Jörg Schönenborn
    Bilder: Screenshots

    Nach dem Ergebnis des Referendums über ein Präsidialsystem in der Türkei reiben sich viele noch immer die Augen: Rund 1,5 Millionen Türken und Türkinnen durften letzte Woche in Deutschland wählen. Von denen, die an der Wahl teilgenommen haben, hat eine klare Mehrheit mit Ja, also für Erdogans Präsidialsystem gestimmt. Wie passt es zusammen, in einer Demokratie zu leben und für die alte Heimat ein autoritäres System zu wollen?

    Die Stimmung ist angespannt und eine Debatte über die Integration in vollem Gange. Grünen-Chef Cem Özdemir rief die in Deutschland lebenden Türken auf, sich zu ihrer neuen Heimat zu bekennen und fordert eine Integrationsoffensive. Doch wie steht es um die Integration der Türken in Deutschland? Schlechter als für andere Einwanderergruppen, das sagen zumindest die Zahlen des Sozialberichts 2016 der Bundeszentrale für politische Bildung. Und gerade bei den Nachfolgegenerationen gebe es eine große Verbundenheit mit der Türkei, stellte das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung fest.

    Wie erklärt sich die hohe Zustimmung der türkischen Wähler in Deutschland beim Referendum? Ist die Integration der Türken gescheitert? Wer trägt die Schuld? Und was muss getan werden?

    Sendungshomepage
    Gästebuch
    Kommentare

    Fritz Müller, 22.04.2017, 15:27 Uhr:
    Warum werden wir eigentlich tag täglich mit türkischen Themen berieselt? Haben die unsere Medien bereits übernommen?

    Jan van Leyden, 22.04.2017, 16:20 Uhr:
    Man sollte in diesem Zusammenhang auch einmal die Rolle der türkischen Imame diskutieren, die aus der Türkei nach Deutschland zum Predigen geschickt werden. Verkündigen die wirklich nur das "Wort zum Freitag"? Aber deren Rolle wird aus falscher Rücksichtnahme natürlich nicht weiter hinterfragt. Und das ist nur ein Beispiel. Warum gibt es andauernd Stress wegen des Kopftuches, ob Mädchen mit auf Klassenfahrten dürfen oder ob Muslime eigene Zeiten im Hallenbad bekommen? Wir leben hier in Deutschland und unsere Kultur und unsere Regeln gelten für alle. Wer damit Probleme hat, muß sich fragen, warum er hier und nicht in der Türkei leben will. Integration verlangt von Zuwanderen die Bereitschaft sich anzupassen! Bunt ist nicht automatisch besser!

    Harry Schimaniak, 22.04.2017, 20:22 Uhr:
    Gemäß Erdogans Indoktrination (Moscheen = Kasernen / Gläubige = Soldaten) müsste man alle Muslime sofort aus DE als potenzielle Staatsfeinde ausweisen. Zumal auch noch die meisten den Koran explizit über das deutsche GG stellen. Stattdessen wird politisch herumgeeiert - hier wegen Billigarbeiter/innen und dort wegen lukrativer Geschäfte - aber alles zu Lasten der deutschen Zivilgesellschaft, der eine Über- und Verfremdung als quasi politisch unvermeidlich "verkauft" wird, die aber doch nur Kapital- und Wirtschaftsinterssen dient. So werden Probleme durch Parallelgesellschaften nur verstärkt.

    Carl-Heinz Tretner, 22.04.2017, 22:44 Uhr:
    Seit Wochen, fast schon Monaten werden wir hier in Deutschland von den beiden staatlichen Fernsehanstalten mit türkischer Politik überfüttert. Was soll das ? - Wir Deutschen sollten uns nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einmischen, so wie wir auch keine Einmischung in deutsche Innenpolitik wünschen. Andere wichtige Themen der deutschen Bevölkerung wie die langfristigen Folgen von offenen Grenzen und vergeblicher Integration, von Überfremdung und von Aufrüstung, von Kriegsgefahr an der russischen Grenze, von Verlust an staatlicher Kontrolle und Souveränität, von Uniformität und Zentralisierung in der EU werden nicht diskutiert.

    Eva aus Bayern, 23.04.2017, 12:00 Uhr:
    Wo auf diesem Globus gibt es noch ein Land indem um zugewanderte Arbeitskräfte/Migranten so ein Wirbel veranstaltet wird wie in DL? In allen sog. Einwanderungsländern wird die Zuwanderung nach dem Inlandsbedarf staatlich reglementiert; anschl. müssen die Neubürger sehen wie sie sich in die Gesellschaft, die sie vorfinden, integrieren können. Wer scheitert, wer Probleme bereitet, wem die Puste ausgeht, der darf das Gastland auf nimmer Wiedersehen wieder verlassen.

    Jean Marie, 23.04.2017, 12:17 Uhr:
    Die Türkei-Abstimmung hat mal wieder gezeigt, dass die Integration der muslimischen, hier, der türkischen Leute, in Europa gescheitert ist. Nicht nur in Deutschland haben die hier lebenden Türken bis zu 70% für Erdogan gestimmt, sondern auch in Belgien, Frankreich und in Österreich. Die Politik hat sich jahrelang in die Tasche gelogen, die Ergebnisse sehen wir dieser Tage: Erdogan-Wahl, Terroranschläge, kriminelle Großfamilien und so weiter und so fort.

    Dirk, 23.04.2017, 12:18 Uhr:
    Nachdem mit den zu unserer Beruhigung zu lange „Gastarbeiter“ Genannten und dem vorhersehbaren Familiennachzug Wirtschaft & Politik dafür sorgten, dass der Geburtenüberschuss der islamisch konservativen, weniger gebildeten Landbevölkerung der (Ost)türkei hergebracht wurde, beschlossen Merkel und die „sozialromantischen Anhänger eines unkritischen Multikulti, die beim ersten Anflug von Bedenken bereits Islamophobie und Fremdenhass wittern" (Zitat Tania Kambouri) mit dem Bundestagsbeschluss vom 9.11.2006, Muslimen auch hier Vielehen u. Zwangsverheiratungen zu erlauben – nach dem Vorbild ihres hochverehrten Religionsgründers, der noch zusätzlich eine 7-jährige “heiratete“ – fühlen sich diese in ihrem islamischen, männlich dominierten Weltbild noch mehr bestätigt! Vural Öger (Öger-Tours), EU-Abgeordneter der SPD: „Das, was Kamuni Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1529 begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.”

    Mandy W., 23.04.2017, 12:25 Uhr:
    Im Grund weiß man doch gar nicht, wie das Ergebnis wirklich war, Erdogan hatte die Macht und Möglichkeit das Ergebnis so zu gestalten, wie er meinte es könne ihm dienen. Genauso könnte es sein, dass viel mehr mit Ja gestimmt haben, er aber die knappe Teilung besser zu weiterer Aufwiegelung nutzen kann, was die Kurdenfrage, den Terror oder die EU angeht, könnte ihm das weiter nutzen. Er spielt Schach mit seinem Volk und Poker mit der EU und Deutschland. Er ist ein Spieler und als solchen muss man ihn behandeln. Die trükische Gemeinde ist zu sehr darauf bedacht, sich gut darzustellen, das schadet ihnen mehr als dass es ihnen hilft.

    Bernd Werheit, 23.04.2017, 12:28 Uhr:
    Bei der Bewertung des Referendums wird immer wieder von der hohen Stimmenzahl der Jasager für Erdogan gesprochen. Tatsache ist doch, dass höchstens ein Drittel der Wahlberechtigten mit ihrer Jastimme hinter Erdogan stehen. Meine Meinung ist, dass dies viel stärker in die Öffentlichkeit kommuniziert werden sollte. Der Jubel der Jasager würde sicher etwas verhaltener ausfallen.

    Ilse Niemand, 23.04.2017, 12:29 Uhr:
    In Indien haben die Moslems sich in tausend Jahren nicht integriert, bitte ein bisschen Geschichtskenntnisse nachholen, google macht's möglich. Muslime wollen, so steht es im Koran, dass alle Menschen Muslime werden sollen. Gott hat es so befohlen, Mohammed, sein Prophet, hat es aufgeschrieben nach seinem Diktat. Also sollen wir uns an die Muslime anpassen und uns integrieren in den Islam, und nicht umgekehrt!

    Karl Heinz, 23.04.2017, 12:47 Uhr:
    Dem Erdowahn ist es doch auch völlig egal, welches politische System er installiert. Erdowahn geht es darum, wegen zahlreicher Korruptionsfälle nicht in den Knast zu müssen. Und dafür ist ihm natürlich jedes Mittel recht. Europa sollte einfach mal die Steuererklärungen und die Kontem vom Erdowahn- Clan veröffentlichen und natürlich sperren. Dann wäre Erdowahn ganz schnell weg vom Fenster. Die Auslandskonten russischer Politiker konnten auch gesperrt werden. Warum also nicht die von Erdowahn?

    Alle Kommentare findet man - hier -

    Mittwoch, 30. November 2016

    Führt uns der Weg der Globalisierung auf kürzesten Weg in eine inhumane Gesellschaft oder sind wir schon mitten drin?

    Thema: Globalisierung und Kapitalismus

    Auf dem Weg in eine inhumane Gesellschaft

    Ein globalisierter und härter gewordener Kapitalismus erzeugt keine soziale Integration und nationalstaatliche Politik muss offensichtlich einen Kontrollverlust hinnehmen - ist also entweder nicht bereit oder nicht in der Lage ist, dagegen zu steuern.

    Am deutlichsten aber werden die Folgen gesellschaftlichen Wandels am Ausmaß der Orientierungslosigkeit. Knapp 74 Prozent der Befragten aus unterer Soziallage und 62 Prozent der Befragten aus mittlerer Soziallage finden "alles so in Unordnung geraten, dass man nicht mehr weiß, wo man eigentlich steht". Insbesondere die soziale Mitte gerät also ebenfalls zunehmend unter Druck.

    Damit stellt die objektive sozioökonomische Position - lange Zeit ein Hinweis für gesellschaftliche Teilhabe - allenfalls ein grobes Maß für die Wahrnehmung der eignen Desintegration dar. Denn die Orientierungslosigkeit, so zeigen statistische Analysen, speist sich nicht nur aus der wirtschaftlichen und sozialen Lage, sondern insbesondere aus den negativen Wahrnehmungen und Einschätzungen, die nicht länger nur in den unteren Lagen vorkommen. In diesen Ängsten spiegeln sich auch die Reaktionen auf wachsende Anforderungen, abnehmende Handlungssicherheiten sowie zunehmende Erfahrungsverluste.

    Die aktuelle Debatte um die "Unterschicht" und ihre besondere Ausprägung in Ostdeutschland ist nicht in der Lage, die seit längerem existierenden Verschiebungen und ihre Ursachen angemessen aufzunehmen. Sie müsste sich vielmehr darauf konzentrieren, dass ein globalisierter und härter gewordener Kapitalismus keine soziale Integration erzeugt und nationalstaatliche Politik offensichtlich einen Kontrollverlust hinnehmen muss, also entweder nicht bereit oder nicht in der Lage ist, dagegen zu steuern.

    Die beschriebenen, tiefsitzenden Desintegrationsängste besonders im Osten werden daher von enorm gestiegener Orientierungslosigkeit flankiert. Viele Menschen wissen nicht mehr, nach welchen Regeln in dieser Gesellschaft gespielt wird: Das fängt bei der schlichten Frage an, nach welcher Logik Unternehmen hohe Gewinne einstreichen, aber zugleich angeben, Tausende Mitarbeiter entlassen zu müssen.

    Zudem wird oft nicht zu Ende gedacht, welche Folgen aus den derzeitigen gesellschaftlich-ökonomischen Entwicklungen für das politische und soziale Klima in dieser Gesellschaft entstehen und zwar jenseits von NPD-Wahlerfolgen. Diese stellen nur ein relativ kleines Problem dar verglichen mit einer weiterreichenden Tendenz zu einer inhumanen Gesellschaft. Diese zeigt sich im Umgang mit schwachen Gruppen und drückt sich beispielsweise in Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus oder der Abwertung von Obdachlosen aus. Die Ergebnisse aus unserer Studie zeigen, dass insbesondere fremdenfeindliche und islamophobe Einstellungen sowie die Einforderung von Etabliertenvorrechten - "Wir waren zuerst da, unsere Ansprüche sind am wichtigsten!" - in der deutschen Bevölkerung zugenommen haben.

    Von Blogger eingestellt am 11/26/2016 09:00:00 unter vorm.
    Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog

    Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

    Freitag, 18. November 2016

    Merkel warnt - Bürger sollen Migranten helfen

    Thema: Einwanderung

    Merkel warnt:
    Bürger sollen Migranten helfen –
    Misslungene Integration könne Deutschland jahrzehntelang schwer beschäftigen

    Das Erlernen der deutschen Sprache und die Achtung des Wertesystems in Deutschland seien für eine Teilhabe ebenso wichtig wie "die Offenheit der Einwanderungs-gesellschaft", sagte Merkel nach dem neunten Integrationsgipfel am Montag in Berlin.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat für die Integration von Migranten eine stärkere Offenheit der Gesellschaft angemahnt.

    Das Erlernen der deutschen Sprache und die Achtung des Wertesystems in Deutschland seien für eine Teilhabe ebenso wichtig wie „die Offenheit der Einwanderungsgesellschaft“, sagte Merkel nach dem neunten Integrationsgipfel am Montag in Berlin. Das Spitzentreffen der Regierung mit Migrantenverbänden war diesmal dem Thema Teilhabe gewidmet.

    Es gelte unter anderem, bestehende Strukturen für Migranten zu öffnen, wie etwa beim Bundesfreiwilligendienst, sagte Merkel. Es sei aber auch nötig, Migranten gezielt anzusprechen. Dann gebe es auch viel Bereitschaft zum Mitmachen.

    Zuvor hatte Merkel auf dem Integrationsgipfel erklärt, es gelte, aus den Fehlern und Versäumnissen der Vergangenheit zu lernen. Eine misslungene Integration könne Deutschland jahrzehntelang schwer beschäftigen, warnte sie.

    Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), erklärte, nach wie vor hätten viele Menschen mit Einwanderungshintergrund „das Gefühl, nicht ganz dazu zu gehören“. Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland, wo jeder Fünfte einen Migrationshintergrund habe, sei es aber entscheidend, dass alle faire Chancen auf Teilhabe hätten.

    Nach wie vor entscheide immer noch häufig die soziale Herkunft über den Bildungserfolg. Bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz könne bei einer Bewerbung auch bei gleicher Qualifikation der Migrationshintergrund ein Nachteil sein. Anonymisierte Bewerbungsverfahren könnten hier ein erster Schritt zur Chancengleichheit sein, betonte Özoguz.

    Die Forderung nach besseren Teilhabechancen gelten laut Özoguz auch für den öffentlichen Dienst. Mit durchschnittlich 14,8 Prozent seien Menschen mit Migrationshintergrund in der Bundesverwaltung unterrepräsentiert. Der Anteil solle daher künftig entsprechend dem Bevölkerungsanteil der Migranten auf 21 Prozent steigen.

    Mehr als 50 Migrantenorganisationen hatten im Vorfeld des Gipfels unter anderem gefordert, gesellschaftliche Mitsprache von Zuwanderern als Staatsziel in das Grundgesetz aufzunehmen.

    Die Türkische Gemeinde in Deutschland forderte die Politik auf, klare Kante gegen Rassismus zu zeigen. „Die Rassisten werden immer lauter, die Nicht-Rassisten immer ruhiger“, sagte deren Vorsitzender Gökay Sofuoglu im Südwestrundfunk. Rassismus gebe es in Deutschland auf der Straße, aber auch in Ämtern, am Arbeitsplatz und in der Schule.

    Auch die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, forderte mehr Einsatz gegen Diskriminierung und Rassismus. Laut einer Umfrage habe knapp ein Viertel der Menschen mit Migrationshintergrund in den vergangenen zwei Jahren Diskriminierung aus rassistischen Gründen oder aufgrund ihrer Herkunft erfahren.

    Die Linken warfen der Regierung Versagen bei der Integration vor. Ein Jahr nach Merkels Maxime „Wir schaffen das“ sei die Koalition noch immer nicht in der Lage, in ausreichender Zahl Sprachkurse zur Verfügung zu stellen, kritisierte die Linken-Abgeordnete Sevim Dagdelen.

    Die Grünen forderten, alle Freiwilligendienste für Flüchtlinge, Asylsuchende und Geduldete zu öffnen. Nötig seien zudem „Integrationscenter in den Kommunen und Kreisen, die Engagement fördern und Integration an der Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft erleichtern“, erklärte die Grünen-Abgeordnete Kordula Schulz-Asche. (afp)

    Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de

    Sonntag, 16. Oktober 2016

    Deutsche Familie verlässt München wegen „gescheiterter Integration“

    Thema: Integration

    Deutsche Bürger die „größte Minderheit ohne Lobby”

    Offener Brief einer verzweifelten Mutter:
    Familie verlässt München wegen „gescheiterter Integration“

    Eine verzweifelte deutsche Mutter schreibt einen Offenen Brief an den Münchener Oberbürgermeister Dieter Reiter. Sie und ihrer Familie wollen nun aus München wegziehen: "Ich möchte, dass mein Kind deutsch lernt, dass es Werte vermittelt bekommt, hinter denen auch ich stehe. Aber ich will nicht, dass meine Kinder unter solch unfreundlichen Bedingungen groß werden. Zusammenfassend finde ich hier Zustände vor, die mir das Gefühl geben, dass wir hier eigentlich nicht erwünscht sind. Dass unsere Familie hier eigentlich nicht reinpasst. Mein Mann sagt schon manchmal er hat das Gefühl wir sind mittlerweile die größte Minderheit ohne jegliche Lobby."

    „Heute möchte ich Ihnen in einer Art Abschiedsbrief meine Beweggründe mitteilen, warum ich mit meiner Familie die Stadt und im Besonderen den Stadtteil Milbertshofen/Am Hart verlasse. Auch auf die Gefahr hin, dass es Keinen interessiert. Ich bin es los!“ So beginnt der Offene Brief einer 35 jährigen Mutter von zwei Söhnen an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter.

    Unter dem Betreff: „Warum meine Familie heute München verlässt“ schickte die Mutter den Brief auch an „Focus-Online“.

    Darin schreibt Anna H. (Name geändert), dass sie mit ihren beiden kleinen Söhnen (1 Jahr und 2 Jahre) und ihrem Mann in einer gehobenen Doppelhaushälfte mit Parkzugang in Milbertshofen/Am Hart wohnt. Für Münchner Verhältnisse habe ihre Familie eine sehr gute Ausgangslage.

    „Ich kann aufgrund unserer guten Situation zu Hause bleiben und mich um die Familie kümmern. Wir wohnen wirklich schön mit viel Platz und Garten im Grünen. Also warum sollte eine Familie wie wir, sich entschließen diese Situation aufzugeben und die Stadt zu verlassen?,“ fragt Anna H.

    Dann beschreibt die Mutter, wie sie mit ihrem Mann nach Milbertshofen/Am Hart zog und danach ihr erstes Kind bekam. Damals habe sie angefangen sich über Einrichtungen zu informieren in denen sie mit ihrem Kind andere Mütter und Kinder zum Austausch finde. Sie sei auf einige Stellen gestoßen.

    „Von meinen Erfahrungen möchte ich nun berichten, ich gehe nämlich davon aus, dass Ihre Kinder (falls überhaupt vorhanden) nicht in solchen Einrichtungen verkehren, dass sie weder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren noch in öffentliche Schulen in ‚Problemstadtteilen‘ lernen. Ich gehe auch davon aus, dass Sie und andere Politiker hier selten bis gar nicht spazieren gehen…“, schreibt die Mutter.

    Keine Chance sich zu „integrieren“

    Eines Morgens habe sie an einem Frauenfrühstück teilgenommen. „Hier traf ich auf etwa 6-8 Mütter teilweise mit ihren Kindern. Alle Frauen trugen ein Kopftuch und keine von Ihnen sprach deutsch. Außer der Sozialpädagogischen Leitung. Diese hat mir dann relativ schnell mitgeteilt, dass ich mir wahrscheinlich schwer tun, werde mich hier zu integrieren,“ so Anna H. in ihrem Brief.

    „Ich möchte dazu vielleicht noch anmerken, dass ich deutsch bin“, schreibt sie weiter. „Ich spreche fließend deutsch und ich trage kein Kopftuch. Also habe ich ein wenig gelächelt und meinte dann ich würde versuchen mich zu integrieren. Leider habe ich zu dem Frauenfrühstück, zu dem jeder aufgefordert war etwas mitzubringen Salami und Schinken in der Tasche gehabt. Damit hatte ich natürlich noch weniger Chancen auf Integration. Ich habe es nicht geschafft, in diesem Frauenfrühstück, das eigentlich integrativ sein soll, mit jemandem deutsch zu sprechen und es war auch definitiv kein Interesse da. Weder seitens der Leitung darauf zu bestehen und auch die Frauen sahen sich glaube ich schon als eine eingeschworene Arabisch-Türkische Gruppe, die einfach den Raum nutzen wollte.“

    Trotz der schlechten Erfahrung fragte Anna H. die Leitung nach einer alternativen Gruppen und Terminen, an denen sie vielleicht mit ihren Kindern besser aufgehoben wäre. Doch die Leitung meinte nur, dass es Dienstags eine Gruppe gäbe, die ausschließlich aus Chinesinnen bestehe und da habe sie gar keine Chance sich „zu integrieren“.

    Interesse vieler Migranten sich zu integrieren „gleich Null“

    Danach habe Anna H. die Leiterin auf den Familienbrunch am Sonntag angesprochen. „Vielleicht würde dann auch mein Mann mal andere Väter kennenlernen und wir würden Anschluss als Familie finden“, dachte sie. Doch die Mutter wurde umgehend darauf hingewiesen, dass das Frühstück in getrennten Räumen stattfinden würde. Männer und Frauen getrennt. „Das hätte sich nunmal so ergeben“, so die Leiterin zu Anna H.. „Ich habe das erst für einen ziemlich schlechten Scherz gehalten. Leider war es keiner“.

    Auch in einer betreuten Spielgruppe ohne Eltern machte Anna H. schlechte Erfahrungen. „Die Betreuerinnen machen das ganz wundervoll mit den Kindern, aber die ersten haben schon das Handtuch geworfen, weil die Leitung der Einrichtung auch hier eine Form der Integration durchsetzen will, die einfach nicht funktioniert,“ schreibt sie.

    Als erstes sei sie darauf hingewiesen worden, dass ihr Kind zum Frühstück kein Schweinefleisch mitbringen dürfe. „Hallo?! Wir sind hier in Deutschland!,“ schreibt die Mutter weiter. Sie musste „leider auch feststellen“, dass das Interesse vieler Migranten gleich Null ist sich und ihre Kinder zu integrieren.

    Deutsche „sind mittlerweile die größte Minderheit ohne jegliche Lobby“

    Aber das ist längst nicht alles, denn auch am Spielplatz herrschten „teilweise so erschreckende Situationen vor, die ich meinem Kind kaum zumuten kann“. 90 % der Kinder und Eltern würden dort kein Deutsch sprechen. „Ich sitze dort auf der Bank zwischen Leuten, die im Besten Falle nur eine Zigarette rauchen. Meistens hat man noch ein Bier in der Hand und einer raucht auch gerne seinen Joint während seine 1,5 Jahre alte Tochter im Sand spielt“, beklagt Anna H. die Zustände.

    Und weil sie sich andere Verhältnisse für ihre Kinder wünsche, würde ihre Familie nun wegziehen.

    „Ich möchte, dass mein Kind deutsch lernt, dass es Werte vermittelt bekommt, hinter denen auch ich stehe. Aber ich will nicht, dass meine Kinder unter solch unfreundlichen Bedingungen groß werden. Zusammenfassend finde ich hier Zustände vor, die mir das Gefühl geben, dass wir hier eigentlich nicht erwünscht sind. Dass unsere Familie hier eigentlich nicht reinpasst. Mein Mann sagt schon manchmal er hat das Gefühl wir sind mittlerweile die größte Minderheit ohne jegliche Lobby.“

    Für jeden gebe es mittlerweile eine Institution fügt Anna H. hinzu, „eine Stelle, ein öffentliches Interesse, aber für ein heterosexuelles verheiratetes Paar mit vier Kindern, weder arbeitslos noch Linkshänder, weder behindert noch islamisch, für uns gibt es kein Interesse mehr“.

    Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de


    Dienstag, 10. Mai 2016

    Anne Will - 08.05.2016 - Integration per Gesetz - Wer soll zu Deutschland gehören?


    Sendung am 8. Mai 2016 | 21:45 Uhr
    Integration per Gesetz - Wer soll zu Deutschland gehören?
    Die Gäste im Studio

    © Will Media Fotograf: Borrs/Yunck
    • Dietmar Bartsch (Die Linke) Fraktionsvorsitzender im Bundestag
    • Frauke Petry (AfD) Bundessprecherin
    • Thomas de Maizière (CDU) Bundesinnenminister
    • Lamya Kaddor Islamwissenschaftlerin
    • Ruud Koopmans Migrationsforscher

    Deutschland wird erstmals ein Integrationsgesetz bekommen. Darin finden sich auch strenge Regeln für Flüchtlinge. Gelingt Integration wirklich unter Zwang? Und welche Rolle spielt der Islam bei einer erfolgreichen Integration?

    Link zur Sendungsseite: (hier)
    Link zum Anne-Will-Blog: (hier)


    Kommentare aus dem Blog

    Realo schrieb
    Ich meine man muss die Integrationsfrage von der Flüchtlingsfrage strikt trennen. Vorbild für die Gesetzgebung sollten jedenfalls höchst erfahrene Länder wie die USA oder Australien sein.
    Dies suchen sich ihre Einwanderer sorgfältig aus und lassen nur diejenigen ins Land die eine Bereicherung für das Land sind.
    Die Flüchtlinge sollten jedoch in der Nähe ihrer Herkunftsländer untergebracht werden, wo sie auch wegen ihrer Mentalität besser hinpassen.
    Natürlich sollten diese Aufnahmeländer aus ethischen Gründen fair unterstützt werden. Eine indirekte Okkupation muss natürlich unter allen Umständen verhindert werden.

    Medienbeobachter schrieb
    Es handelt sich nicht um "strenge Regeln für Flüchtlinge", sondern um eine Form der Sklaverei. Und die Frage "Gelingt Integration wirklich unter Zwang?" lässt sich am besten mit einer Gegenfrage beantworten: "Ist Demokratie in einer Diktatur möglich?" Selbstverständlich, so die Antwort. Vorausgesetzt man schreckt vor nichts zurück, um die Reichen und die Konzerne reicher zu machen.
    Herr Prantl hat in einer SZ-Kolumne (14.4., "Ein Integrationsgesetz, das seinen Namen nicht verdient") das Wichtigste zusammengefasst: "Die geplanten Regelungen verlangen ungeheuren Verwaltungsaufwand, mit dem Flüchtlinge auf Schritt und Tritt kontrolliert werden sollen ... Überall warten auf die Flüchtlinge Nickeleien, an allen Ecken drohen Leistungskürzungen."
    Der Missbrauch des Wortes "Integration" nimmt kein Ende. Gemeint ist in Wirklichkeit "Integration in Arbeit". Dazu Prantl: "Das geplante Gesetz leidet an einem verengten Integrationsbegriff. Es konzentriert sich auf den Arbeitsmarkt. Über Schule und Schulsozialarbeit findet sich kein Wort; ebenso wenig über Vereine und Religionsgemeinschaften, die für die Integration so wichtig sind."
    Die Flüchtlinge erwartet viele Jahre Ausbeutung in Ein-Euro-Jobs und "Ausbildungsverhältnissen" - alles zu hundert Prozent vom Steuerzahler finanziert. Die Wirtschaft kann die Korken knallen lassen. Auf sie rollen Gelder ohne Ende zu - Ausbildungszuschüsse, Ausbildungsbegleitende Hilfen, Assistierte Ausbildung, Berufsausbildungsbeihilfen usw.

    Bart schrieb
    An TTIP & Co. trauen sich die Talkshow-Redaktionen - trotz der kürzlichen Enthüllungen - offensichtlich (noch) nicht ran. Sei's drum.
    Zum Sendungsthema: Gegen ein Integrationsgesetz ist natürlich nichts einzuwenden. Ob der jetzige Entwurf allerdings schon der Weisheit letzter Schluss ist, kann man bezweifeln. Der wohlwollend kritische Offene Brief von Wissenschaftlern, Künstlern und Autoren, der unter dem Stichwort "Integrationsvertrag für alle" dieser Tage veröffentlicht wurde, enthält diesbezüglich viel Bedenkenswertes. Und es ist mitnichten so, dass nur Einwanderer und Geflüchtete in diese Gesellschaft integriert werden müssen, sondern auch desintegrierte xenophobe Hassbürger. Ein Grundkonsens über gewisse gesellschaftliche Spielregeln und unsere Verfassungswerte muss für alle gelten.
    PS: Wer Integration mit Assimilation verwechselt, hat ein grundlegendes Prinzip unserer pluralistischen Gesellschaft nicht verstanden.

    laura suma
    Warum wird Frau kaddor trotz ihrer unerträglichen dreisten und fordernden Art so oft eingeladen? Sollten wir nicht selber vorgeben was in unserem Land zu geschehen hat? Außerdem möchte ich gerne wissen, warum wir uns als Ungläubige bezeichnen lassen.

      Susanna H.
      Es ist wie mit den Rechtspopulisten, man muß Sie reden lassen und überführen. Früher oder später begreifen auch die lieben naiven Schönredner, die realitätsfern leben, welche Ideologie der Islam mit sich bringt. Keine andere Religion hat sich hier in so kurzer Zeit so massiv ausgebreitet und fordert dominant seine vermeintlichen Rechte. Und was machen die Deutschen (Ich bin Ausländerin/Europäerin), die machen sich selbst Vorwürfe, weshalb es mit der Integration der Muslime nicht geklappt hat. Entschuldigt bitte, dass wir Ausländer da so gar kein Verständnis aufbringen können. Geschichte hin oder her, ein wenig Identität und eigenes Werteverständnis darf man schon erwarten.
      Jan Peters schrieb Bitte sprechen Sie Ihren letzten Satz in ein Aufnahmegerät und schicken es an die Regierung, damit es dort Tag und Nacht läuft

    Zoe Des schrieb
    Viele Kommentare kann ich hier nicht verstehen. Anne Will hat sehr gut moderiert. Eine Debatte ist und bleibt eine Debatte, da kann es auch einmal durcheinander gehen.
    Was ich als persoenliches Problem in Deutschland sehe, die Religionszugehoerigkeit ist immer wichtiger als die Politik.
    Ein Innenminister der seine Christlichkeit hervorhebt waere undenkbar in Frankreich. Muslime sind bei uns in der Regierung, das ist aber nur ein raten ob sie es sind. Es ist einfach verboten zu sagen der Moslem, der Jude, der Christ.
    Wenn Deutschland so weitermacht mit dem hervorheben seiner christlichen Abendland,die Moslems fordern im Namen der Religionsfreiheit( die keine ist), die Aufklaerung total an allen vorbei geht und ein laizistischer Staat verpoent ist, wird es auch zu Religionskaempfen kommen.
    Die Tuerkei mit Attaturc hatte es damals verstanden.
    Ich sage voraus, es wird schief gehen in Deutschland.

    Pressestimmen


    "Anne Will" zum Integrationsgesetz:
    "Ich blicke nicht mehr durch"
    Bei Anne Will diskutieren unter anderem der Innenminister und die AfD-Chefin über das Integrationsgesetz und die Frage: "Wer soll zu Deutschland gehören?" Dabei verliert selbst die Moderatorin den Überblick.
    Spiegel-online

    Forscher behauptet:
    Muslime sind schwerer zu integrieren
    Wer soll nach Deutschland kommen, wer darf zu Deutschland gehören? Die wirre Diskussion bei „Anne Will“ zeigt: Das Land ist komplett zerrissen in der Flüchtlingsfrage. Klare Ansagen machte vor allem der Migrationsforscher Ruud Koopmans.
    focus.de

    Integration per Gesetz - Wer soll zu Deutschland gehören?
    Bei Anne Will wird über das kommende Integrationsgesetz gestritten. AfD-Chefin Frauke Petry verzettelt sich in einer strittigen These – und hat an diesem Abend einen starken Gegenspieler, der der Gewinner der Sendung ist. Anne Will hingegen präsentiert sich zwischen den Fronten allzu unsouverän.
    web.de


    Dienstag, 22. März 2016

    Typisch AfD - oder doch nicht?

    Thema: AfD

    Frage:
    Von welcher "rechtspopulistischen Partei" ist der folgende Text?

    Zuwanderung begrenzen, Integration stärken
    Deutschland ist ein gastfreundliches und weltoffenes Land. Viele der hier lebenden Ausländer haben sich integriert und leisten ihren Beitrag zur Allgemeinheit. Es gibt aber auch Zuwanderer aus fremden Kulturkreisen mit erheblichen Integrationsdefiziten. Weit überdurchschnittliche Arbeitslosenquoten, viele Migrantenkinder ohne schulischen Abschluss, Ghettobildung und eine Entwicklung von Parallelgesellschaften und eine häufig selbst gewählte Abgrenzung ausländischer Jugendlicher von der deutschen Gesellschaft sind Alarmsignale für den sozialen Frieden im Land. Das Zuwanderungsgesetz alleine kann die strukturellen Integrationsdefizite nicht beheben.

    Wir wollen, dass Ausländer, die rechtmäßig und dauerhaft bei uns sind, integriert in unserer Gesellschaft auf der Grundlage unserer Kultur und Rechtsordnung leben. Integration ist aber keine Einbahnstraße. Elementar für das Gelingen ist das Erlernen der deutschen Sprache. Ausländische Eltern müssen alles dafür tun, dass ihre Kinder Anteil an den Lebens- und Arbeitschancen unseres Landes haben.
    •
    Wir werden die Zuwanderung in den Arbeitsmarkt auf Mangelberufe und auf Ausländer begrenzen, die in Deutschland zu Spitzenleistungen in Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Kultur beitragen können.
    •
    Wir werden die Integration konsequent vorantreiben. Wir werden die Teilnahme an Integrationskursen von Ausländern konsequent einfordern und das rechtliche Instrumentarium dafür nutzen. Wir wollen, dass nachziehende Ehegatten vor der Einreise nach Deutschland ausreichende Deutschkenntnisse erwerben. Wir werden das Kindernachzugsalter senken, damit Ausländerkinder durch Schulbesuch in Deutschland bessere Chancen der Integration in Arbeit und Gesellschaft haben. Wir werden aber auch Zeichen setzen für gelungene Integration, zum Beispiel durch Einbürgerungsfeiern, in denen wir Ausländer als Mitbürger in die Mitte unserer Gemeinden aufnehmen.
    •
    Wir werden die Menschenrechte der in Deutschland lebenden Mädchen und Frauen aus dem muslimischen Kulturkreis aktiv fördern und schützen. Die Zwangsverheiratung ist verboten. Die Nötigung zur Zwangsheirat wird ein eigener Straftatbestand.



    Wer jetzt sagt: "Ganz klar, das ist von der AfD, sowas gegen Ausländer kann nur von der AfD sein!" wird jetzt wohl enttäuscht werden. Es ist wortwörtlich der Absatz 5.5 aus dem Regierungsprogramm der CDU/CSU vom 11.JUli 2005

    Donnerstag, 17. März 2016

    Sexpraktiken in Europa - Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung klärt Migranten auf

    Thema: Migrantenintegration

    Wie man in Europa den Liebesakt vollzieht:
    Empörung über Sex-Anleitung für Migranten

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hält die Webseite, auf der Flüchtlinge und Migranten über gängige Sexpraktiken in Europa aufgeklärt werden, für notwendig. Viele Asylsuchende hätten keinen Sexualkunde-Unterricht in der Schule gehabt. Die Webseite stößt aber nicht nur auf Zustimmung.

    Foto: Screenshot/zanzu.be
    Die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung versucht nun Migranten besser über die sexuellen Werte und Normen in den westlichen Ländern aufzuklären und richtete zu diesem Zweck ein Onlineportal ein. Mittels Zeichnungen und Texten sollen die Asylsuchenden auf Zanzu.de über Geschlechtsverkehr informiert werden.

    Es soll auch erklärt werden, wie eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau funktioniert und welche Gesetze hierzulande gelten.

    "Vor allem zu uns geflüchtete Menschen, die noch nicht lange in Deutschland leben, erhalten hier einen diskreten und direkten Zugang zu Wissen in diesem Bereich. All diese Informationen können zu einer besseren Integration beitragen", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im deutschen Bundesfamilienministerium, Elke Ferner, berichtet die Kronen-Zeitung.

    Die Webseite wurde in 13 Sprachen veröffentlicht. Insgesamt umfasst das Portal sechs verschiedene Themenkomplexe: Körper, Familienplanung, Infektionen, Sexualität, Beziehungen und Gesetze.

    Für die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist das Portal unbedingt notwendig: "In westlichen Staaten werden Fragen rund um Sex, Verhütung und Geschlechtskrankheiten meist im Sexualkunde-Unterricht in der Schule erklärt. Doch in einigen arabischen und afrikanischen Ländern gibt es eine solche Aufklärung für Kinder und Jugendliche nicht", so eine BZgA-Sprecherin gegenüber der "Süddeutschen Zeitung".

    Die Gründung des Portals habe nichts mit dem aktuellen Flüchtlingszustrom zu tun, sondern wurde innerhalb mehrerer Jahre entwickelt, so die Sprecherin. Durch den verstärkten Migrantenzuzug habe das Portal aber an noch größere Bedeutung gewonnen.

    Doch nicht bei jedem stößt das Aufklärungs-Portal auf Begeisterung. Ein empörter Bundesbürger schrieb sogar einen Offenen Brief an den Bundesminister und die Bundesregierung:

    Sehr geehrte Damen und Herren, werter Herr Bundesminister Gröhe, sehr geehrte Bundesregierung,

    was soll diese neu geschaltete Regierungs-Seite http://www.zanzu.be/de? Warum wird mit unseren Steuergeldern Migranten erklärt wie und in welchen Stellungen diese Sex haben könn(t)en mit Europäerinnen?

    Auf zahlreichen Piktogrammen ist klar zu erkennen, dass der Mann ein dunkelhäutiger Migrant ist und seine Sexpartnerin eine hellhäutige blonde Europäerin? Denn genau diesen Eindruck vermittelt diese Seite. Was soll dieser Unfug? Das ist brandgefährlicher Schwachsinn. Abgesehen davon, dass diese Regierung es bereits verantwortet, einen gefährlichen Männer-Überschuß in der Gruppe der 16-30 jährigen männlichen Bevölkerung produziert zu haben, werden diese genannten Individuen jetzt auf unsere Kosten auch noch per Web animiert in allen möglichen Stellungen Sexpraktikten incl. Analverkehr mit einheimischen Frauen auszuüben!

    Man kann diese Seite nicht anders deuten mit diesen Schaubildern. Auch wenn diese Seite ausdrücken sollte zur "Aufklärung" beizutragen:

    Was soll ein Migrant denken, der weder lesen noch schreiben kann? Das ist höchst gefährlicher naiver Unfug! 30% der legalen, illegalen Migranten können weder lesen noch schreiben, da bringt es auch nichts die Seite gleich in allen möglichen Sprachen anzubieten (Arabisch, Farsi, Pashtu, Kurdisch, etc..)

    Die Existenz dieser Webseite musste ich heute mit Erschrecken feststellen.. Leider habe ich dies aus Zufall von einer englischsprachigen News-Seite mitbekommen und nicht aus "Tagesschau" oder dem "Heute-Journal".

    Wer hat dies zu verantworten? Ich bitte um Nennung der verantwortlichen Referenten aus ihrem Ministerium.

    Hochachtungsvoll

    Rainer Koch
    Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

    Freitag, 11. April 2014

    CDU denkt über Ende der nationalen Staats-Haushalte nach

    Thema Eurovisionen

    Die CDU hat am Samstag ihr EU-Wahlprogramm beschlossen. Der Euro ist demnach alternativlos. Eine gemeinsame Schuldenhaftung in Europa ist denkbar, wenn die nationalen Parlamente nicht mehr die Budget-Hoheit haben. Möglicherweise planen CDU und SPD eine entsprechende Grundgesetzänderung.

    Der CDU-Bundesparteitag hat am Samstag in Berlin das Wahlprogramm für die Europawahl am 25. Mai beschlossen. Anders als bei der Bundestagswahl gibt es bei Europawahlen getrennte Programme von CDU und CSU, die deshalb in einigen Punkten voneinander abweichen. Es soll aber eine gemeinsame Wahlerklärung der Unions-Schwesterparteien geben. Ein Überblick über die wichtigsten Punkte:

    Euro: Es wird ein klares Bekenntnis zum Euro abgelegt: “Eine Politik, die sich vom Euro abwendet und eine Rückkehr zu nationalen Währungen oder neue Experimente fordert, ist nicht nur rückwärtsgewandt, sondern ökonomisch und politisch völlig unverantwortlich.” Die Zusammenarbeit in der Eurozone müsse verstärkt werden, wozu langfristig auch eine Änderung der EU-Verträge nötig sei. Eine Vergemeinschaftung von Schulden etwa durch Euro-Bonds wird weiterhin abgelehnt – zumindest solange wie jeder Nationalstaat noch die Eigenverantwortung über Einnahmen und Ausgaben hat. Diese Position ist interessant, weil das Budget als Königsdisziplin bisher Teil der nationalen Souveränität gewesen ist. So hat es auch das Bundesverfassungsgericht interpretiert. Es ist gut möglich, dass CDU und SPD nach der Europawahl einen Vorstoß in Richtung einer Grundgesetz-Änderung versuchen könnten. Hilfe solle es für schwächelnde Partner weiter unter Auflagen geben. Zu den strikten Bedingungen müsse auch “die Pflicht (gehören), Schuldenberge abzubauen”.

    Wirtschaftspolitik: Die CDU fordert eine Konzentration der EU-Kommission auf Zukunftsfelder wie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die Forschung. Zudem wird eine aggressivere Haltung der EU gegen Marktabschottung und Subventionen auf anderen Märkten gefordert. Gleichzeitig sollen die europäischen Beihilfe-Regeln den globalen Wettbewerb berücksichtigen. So werden Ausnahmeregelung bei Strompreisen für energieintensive Unternehmen in Deutschland verteidigt. Bei Beihilfen müsse es Spielräume geben, um Schlüsselindustrien im internationalen Wettbewerb zu helfen. Dazu zählt die CDU die Mikroelektronik, die Luft- und Raumfahrt, die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie die maritime Wirtschaft. Die CDU will sich zudem etwa für den Erhalt des Meisterbriefes in der EU, einer europäischen Privatgesellschaft (Europa GmbH) sowie die Einrichtung eines Normenkontrollrats einsetzen, der bürokratische Lasten durch die EU-Gesetzgebung überprüfen soll.

    Freizügigkeit: Während der Entwurf die Freizügigkeit von Arbeitnehmern in der EU ausdrücklich betont und einen grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt befürwortet, wird auch ausführlich vor einer Zuwanderung armer EU-Bürger in die deutschen Sozialsysteme gewarnt. Gefordert wird, in der EU-Gesetzgebung darauf Rücksicht zu nehmen, dass das Niveau der Sozialsysteme noch sehr unterschiedlich ist. Eine ungerechtfertige Inanspruchnahme von Sozialleistungen solle deshalb unterbunden werden. Dazu sollen auch Sperren von Wiedereinreisen sowie Beschränkungen beim Anspruch auf Sozialleistungen helfen.

    Außengrenzen: Ausdrücklich fordert die CDU eine stärkere Sicherung der EU-Außengrenzen und die Stärkung der europäischen Grenzagentur Frontex. Neben dem Bekenntnis zur Aufnahme von Flüchtlingen findet sich die Forderung, dass Bosnien, Mazedonien und Serbien künftig als “sichere Herkunftsstaaten” eingestuft werden sollten. Dies hieße, dass Angehörige dieser Staaten kaum noch Chancen auf einen Asylantrag in Deutschland hätten. Zudem wird eine Strategie zur “konsequenten Rückführung nicht schutzbedürftiger Menschen” gefordert.

    Türkei-Beitritt: Die CDU bekräftigt ihre ablehnende Haltung gegenüber einem Beitritt der Türkei zur EU. Zwar wird eine möglichst enge Partnerschaft angestrebt. “Eine Vollmitgliedschaft der Türkei lehnen wir aber ab, weil sie die Voraussetzung für einen EU-Beitritt nicht erfüllt. Angesichts der Größe des Landes und seiner Wirtschaftsstruktur wäre zudem die Europäische Union überfordert.” Ein Antrag, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abzubrechen, wurde abgelehnt.

    Europäische Integration: Neben dem Bekenntnis zum Langfristziel einer gemeinsamen EU-Armee sowie deutsch-französischen Technologie-Projekten vom Weltraum bis zu Schnellbahnen wird auch deutlich betont, dass nicht überall Kompetenzen auf die EU-Ebene wandern sollen. “Zur Stärkung einer bürgernahen und demokratisch verfassten Politischen Union muss auch eine Rückführung von Zuständigkeiten auf die nationale Ebene möglich sein”, heißt es ausdrücklich – was die britischen Konservativen begeistern dürfte, die ebenfalls eine Rückverlagerung fordern. Ausdrücklich werden zwischenstaatliche Regelungen als “Übergangslösung” verteidigt.

    Datenschutz und Freihandel: Während die CDU das geplante transatlantische Freihandelsabkommen begrüßt, wird zugleich eine Neuverhandlung des Safe-Harbor-Status mit den USA gefordert, der den Datenaustausch zwischen Unternehmen regelt. Sowohl Bürger als auch Firmen in der EU sollen stärker vor Spionage- und Cyberangriffen von Regierungen, Firmen und Kriminellen geschützt werden. Gefordert wird eine europaweite Meldepflicht für schwerwiegende Hackerangriffe auf Firmen in der sogenannten kritischen Infrastruktur wie Wasser, Strom oder Telekommunikationsnetze, da solche Cyberattacken im vernetzten EU-Binnenmarkt alle treffen könnten. Mit Blick auf die Datensicherheit wird der Aufbau starker europäischer IT-Fähigkeiten gefordert.

    EU-Kommission: Die EU-Kommission soll ihre Arbeit stärker bündeln. Dazu sollten einige der Kommissare Vizepräsidenten werden, um die Arbeit einer Gruppe von Kommissaren zu koordinieren. Eine Halbierung der Zahl von derzeit 28 EU-Kommissaren, wie sie die CSU fordert, verlangt die CDU nicht. Als Fernziel wird die Direktwahl des Kommissionspräsidenten gefordert. Langfristig soll auch das Europäische Parlament ein Initiativrecht wie die Kommission erhalten.

    Drohungen gegen Russland: Neu aufgenommen wurde eine Passage zu Russland. Dort wird einerseits die Bereitschaft zu einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis betont. Andererseits wird der Abzug aller russischer Truppen auch von der Halbinsel Krim gefordert, sofern diese nicht Teil des ukrainisch-russischen Abkommens über die Stationierung der russischen Schwarzmeerflotte sind. Russland wird vorgeworfen, separatistische Bewegungen in seinen Nachbarländern zu fördern. “Wir sind jedoch zu weiteren Sanktionen bereit, wenn Russland seinen Kurs nicht ändert”, heißt es.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Kommentare

    Missy sagt:
    Seit 2013 glaube ich nicht mehr an fairen Wahlen , Frau Merkel und die Altparteien verlieren immer mehr an Symphatie und trotzdem soll angeblich die beliebtheit von Frau Merkel bei 80% liegen? Hier ist doch was oberfaul !!

    PecuniaOlet sagt:
    Die EU ist ein Nichts, weder völkerrechtlich noch demokratisch legitimiert. Alle Gesetze und Vereinbarungen sind für die Völker daher nicht bindend, weil allein (idealiter) das Volk der Souverän ist.
    Ausschließlich durch Wahlen wird dieser private Verein nachträglich durch konkludentes Handeln von den Völkern anerkannt.
    Die Wahlen entsprechen daher einer Art Annahme und Akzeptanz der EU als solche.
    Die vereinigten Staaten von Europa mit Aufgabe aller nationalen Souveränität sind ein Traum der weltweiten Hochfinanz und sollte auch einer bleiben.
    Die Nationen (natus=geboren) sind als große Familien mit innerem Zusammenhalt, gemeinsamer Sprache und Denken, gemeinsamen Werten und gemeinsamer Mentalität (mens= Sinn, Geist, Verstand) der internationalen Hochfinanz ein Dorn im Auge und sollen daher unterminiert werden.
    Je weniger die Völker in Tradition und gemeinsamen Zielen einen inneren Zusammenhalt durch nationale Kohäsionskräfte bilden, desto anfälliger werden sie für Indoktrination und Konditionierung von Paradigmen, die ausschließlich den Zielen oligarcher, plutokratischer Strukturen dienen.
    “Nationalismus” wird daher im Sinne der politischen Korrektheit als etwas Schlechtes, Rückwärtsgewandtes und Destruktives dargestellt, ebenso wie die traditionelle Familie als Hort der Geborgenheit und erster politischer Willensbildung infrage gestellt wird. “Patchwork” ist nicht nur im familiären, sondern auch “nationalen” Sinne und in Bezug auf sexuelle Orientierung die zu bevorzugende Alternative.
    Hinzu kommt die Ausdünnung und Verwässerung nationaler Identität durch massenweise Zuwanderung von Menschen aus Kulturkreisen, die unsere in Jahrhunderten gewachsenen Werte nicht anerkennen und abgeschottete Gemeinschaften bilden, die die Gesellschaft spalten.
    Nationales Bewusstsein ist nichts Schlechtes und conditio sine qua non einer europäischen Identität.
    Der negativ konnotierte Begriff “Nationalismus” hingegen wurde von jenen ins Leben gerufen, deren Zielen selbstbewusste Völker seit jeher im Wege waren.
    Zudem wurden nationale Gefühle und nationales Selbstbewusstsein immer wieder zu Machtzwecken von der “Gegenseite” missbraucht.
    Europa hat seinen wirtschaftlichen Aufstieg starken, konkurrierenden Regionen und Städten zu verdanken ( z.B. Löwenrepublik Venedig etc).
    Großen zusammenhängenden und zentralistisch regierten Reichen wie z.B. China blieben hingegen lange Zeit wirtschaftlich rückständige Regionen.
    Zu bedenken ist, dass Nationalismus in den USA eine Tugend ist und die Nationalhymne bei allen Gelegenheiten gesungen und gespielt wird.
    Bei Imperien stellt dies offensichtlich kein Problem dar.
    Ein zentralistisch regiertes Europa ist kein Europa der Völker.

    Der Eidgenosse sagt:
    Was hier abläuft, ist ein Staatsstreich von oben, gegen den Willen der Bevölkerung, gegen das deutsche Grundgesetz, ohne jegliche demokratische Legitimation.
    Die CDU ist eine extremistische Partei geworden, ein Werkzeug einer kriminellen luziferischen Freimaurer-Elite mit dem Bestreben eine totalitäre Weltherrschaft zu errichten.
    Geschickt werden diese Parteien der extremistischen Mitte zwischen Parteien platziert, die links oder rechts von der CDU stehen, um auf diese Weise die Illusion zu kreieren, Parteien wie die CDU, CSU, Grüne, Linke seien nicht extremistisch.
    “Wenn sich sowohl die CDU als auch die SPD einer Meinung sind, dann muss es ja richtig sein, dann kann es ja nicht radikal sein”, denkt sich das dumme Schaf.
    Dass diese Parteien der extremistischen Mitte alle von derselben luziferischen Elite aus dem Hintergrund koordiniert und kontrolliert werden, kommt dem deutschen Wähler nicht in den Sinn.
    Parteien im Spektrum links- und rechtsaussen werden nur deswegen toleriert, um auf diese Weise den extremistischen Parteien der Mitte ein Alibi zu verschaffen, die Illusion zu kreieren sie seien nicht radikal.
    Das gegenwärtige Verhalten der BRD gegenüber Russland ist schlimmer, als was man je von irgend einer extremistischen Partei in Deutschland seit dem 2. Weltkrieg gehört hat.
    Diese Parteien der extremistischen Mitte haben in den letzten zehn Jahren öfters vorsätzlich und böswillig gegen das Grundgesetz, gegen den Willen der Bevölkerung und gegen geltendes Recht verstossen, als alle so genannt radikalen Parteien zusammen. Die kriminelle Energie dieser Parteien ist einfach unglaublich.
    Extremistisch ist, wer extremistische Dinge tut, und radikal ist, wer radikal handelt.
    Es wurde alles in der Bibel prophezeit, schon vor langer Zeit. Die Weltherrschaft unter dem Antichristen.
    Und genau deswegen werden Christen auch zunehmend ausgegrenzt, bekämpft und als Fundamentalisten beschimpft – gerade weil sie die Wahrheit sagen. Und Muslime müssen als Alibi herhalten für die Repression gegen Christen.
    Nichts bedroht die Elite mehr als die Wahrheit, und deswegen wird in den Massenmedien auch so viel gelogen. Die Wahrheit ist politisch nicht korrekt – nur die Lüge ist es.
    Politische Korrektheit ist ein Werkzeug der geistigen Manipulation, das Herrschaftsinstrument ein Denkverbot zu etablieren.

    Curley sagt:
    Wenn doch sowieso alles in Brüssel geregelt wird, warum brauchen wir dann noch ca. 650 Bundestagsabgeordnete und ca. 1868 Landtagsabgeordnete in den 16 Ländern. WEG DAMIT, Frau Merkel. Ja, so geht das nciht, wird die Bundesregierung antworten. Dann verlieren wir ja unsere hochdotierten Pöstchen, bei denen wir uns jedes Jahr eine kräftige Diätenerhöhung gönnen und auch unsere Pesnionen von ein paar tausend Euro. Die Abgeordneten müssen und bedingt bleiben, auch wenn sie nichts mehr zu bestimmen haben.

    Politicus sagt:
    Um das einmal auf den Punkt zu bringen. Das plant nicht das deutsche Parlament und ihre Parteien sondern die, welche die WK II “Siegermacht” USA beherrschen!
    Deutsche Politiker haben keinerlei Befugnis das Grundgesetz zu ändern, das allein obligt den damaligen Auftraggebern des GG. Also den Siegermächten!
    Die BRD ist eine einzige Veralberung!
    Keine Souveränität und die gewählt sind haben nichts zu sagen!
    Wann legt ihr endlich los? Es könnte überall nach Maidan riechen.
    Für Deutschland, nicht für die BRD!