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Sonntag, 25. November 2018

Wie war das nochmal mit Tunesien und Libyen?

Thema: Flüchtlinge

Liebe Leser, am 1.12.2014 hatte ich diesen Beitrag veröffentlicht:
"Nordafrika entledigt sich seiner Verbrecher und Psycho-Kranken mit Flüchtlingswelle nach Europa ", der mittlerweile einige zehntausend mal aufgerufen wurde.
Bitte lesen Sie den Beitrag.
Jens Plötner war der Botschafter in Tunesien (2012 - 2014), und tatsächlich wurde er als Botschafter abberufen und war von 2014 bis 2017 Leiter des Ministerbüros im Auswärtigen Amt. Seit Juli 2017 ist Plötner Botschafter in Griechenland.
Sein Nachfolger ist Andreas Reinicke, ein deutscher Diplomat und seit 2014 Botschafter in Tunesien. (Wikipedia)


Am 12.12.2014 wurde dieser Kommentar eingestellt:

Anonym 12.12.14, 19:22
Ich selbst habe viele Jahre in Tunesien gelebt. Durch Zufall habe ich einen mir bekannten Tunesier getroffen und wir haben uns beim Kaffee mal unterhalten. Seit Jahren "arbeitete" er als Schleuser und hat ein Schweinegeld kassiert. Wenn er 200 Flüchtlinge zusammen hatte mußte er die selbe Anzahl an Häftlingen in Tabarka (ohne Geld) übernehmen und mit verschiffen. Als Gegenleistung war ein Zeitfenster von 48 Std. ohne jegliche Kontrollen oder Repressialien garantiert. Und das hat sich immer weiter erhöht. Zuletzt mußte er selbst flüchten weil die Quote immer weiter erhöht wurde und er die Boote nicht mehr bezahlen konnte, weil die staatliche "Ware" ja umsonst mit mußte. Das soll aber im Vergleich zu Lybien und Algerien noch human gewesen sein, da geht's mit mindestens 80% Kriminellen noch schlimmer ab. Für diese Zahlen kann ich mich verbürgen. Aber das wird nie offiziell....ist sogar gefährlich. Mein Tunesicher Bekannter wird, da er abtrünning ist, mit dem Tode bedroht und ist mal hier mal dort. Die deutschen Behörden geben ihn keinen Schutz, im Gegenteil. So siehts aus.


und dann kam kürzlich dieser Kommentar dazu:

Anonym 25.08.18, 01:56

Afrika exportiert seine AIDS-Kranken nach Deutschland

Schlechte Nachrichten für alle deutschen Frauen und Mädchen. Wer Opfer einer Vergewaltigung durch einen illegalen Straftäter wird, hat ein erschreckend hohes Risiko, mit HIV infiziert zu werden. Wie der Leiter einer Polizeibehörde in Libyen bestätigte, haben fast 40 Prozent der Illegalen AIDS. Und sie wollen alle nach Deutschland.
von Günther Strauß

Es sind erschreckende Zahlen und vor allem stammen sie nicht aus einem Forum für rechte Verschwörungstheorien. Der Leiter der Polizeibehörde gegen die illegale Einwanderung in Kufra im Südosten von Libyen, Mohammed Ali al-Fadhil, berichtete, dass seine Männer „zahlreiche Fälle von AIDS unter den Einwanderern in den Haftanstalten gefunden“ haben.

Auf der libyschen Informationswebsite „Wasat“ erklärte Fadili, dass „der lokale Rote Halbmond vor kurzem Bluttests an 1050 illegalen Migranten in Kufra durchgeführt hat. Es stellte sich heraus, dass sie in 400 Fällen das HIV-Virus haben. Viele andere haben Hepatitis B. Sie kamen hauptsächlich aus Ländern mit niedrigem Bildungsniveau.“

Die Italienerin Alessia Ambrosi, Koordinatorin der Liga Nord Vallelaghi, sprach auf ihrer Facebook-Seite ebenfalls über das Thema: „Die Liga hat es schon lange gesagt und ist jetzt etabliert und von allen gesehen: Migranten bringen Krankheiten mit, die seit einiger Zeit ausgerottet sind. Aber nicht nur das, sie sind verantwortlich für die Verbreitung von AIDS. Ich habe mich mehrmals mit diesem Problem beschäftigt, wurde auch von den üblichen falschen Formalisten verspottet.“ Neben der Verbreitung von AIDS sind in Italien seit der „Flüchtlingskrise“ tatsächlich verstärkt Krankheiten aufgetreten, die seit Jahrzehnten ausgerottet sind, wie Masern, bestimmte Arten von Hepatitis und Malaria.

Da über Libyen Millionen von Illegalen nicht nur weiter nach Italien, sondern im Anschluss verstärkt auch nach Deutschland reisen, ist die Gefahr für die Zivilbevölkerung also auch hier riesig. Immer wieder vergreifen sich testosterongeladene Asylforderer an deutschen Frauen und Mädchen, um ihrem Samenstau Abhilfe zu verschaffen. Da die Fluchtsimulanten so etwas wie Kondome maximal vom Hörensagen kennen, werden die Frauen üblicherweise ohne Verhütungsmittel geschändet und sehen sich so zusätzlich zur grausamen Vergewaltigung auch noch der Gefahr einer Ansteckung mit HIV ausgesetzt.

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Bundesregierung dafür verantwortlich ist, wenn die AIDS-Rate in der BRD sprunghaft ansteigt. Illegaler Migration durch Grenzkontrollen einen Riegel vorzuschieben, das lehnen bundesdeutsche Politiker noch immer mehrheitlich ab. Lieber lassen sie es zu, dass eine Gefahr nach der anderen für die Bevölkerung entsteht. Selbst leben sie ja meist gut abgeschirmt mit Sicherheitsdienst in Gegenden, wo sich kein Illegaler tummelt.

http://www.anonymousnews.ru/2018/08/20/behoerden-chef-bestaetigt-fast-40-prozent-der-fluechtlinge-haben-aids/

und dann gab es noch diesen Kommentar vom 10.08.2015 bei T-Online
sabike
Geschichtsverdrehung, Lug und Trug, Propaganda für die Schlafschafe, Rechtfertigung für die US-Hegemonie.... Als Saddam und Gaddafi noch was zu sagen hatten war Ruhe und an Flüchtlingsströme kann ich mich auch nicht erinnern..... Libyen: Von Afrikas reichstem Staat unter Gaddafi zu einem gescheiterten Staat nach dem Überfall der NATO. Über 40 Jahre lang förderte Gaddafi wirtschaftliche Demokratie und benutzte den Reichtum, den das verstaatlichte Erdöl brachte, um fortschrittliche Programme der sozialen Wohlfahrt für alle Libyer aufrecht zu erhalten. Unter Gaddafis Herrschaft genossen die Libyer nicht nur freie medizinische Versorgung und freie Bildung, sondern auch kostenlose Stromversorgung und zinsfreie Kredite. Anders als in vielen anderen arabischen Ländern hatten die Frauen in Gaddafis Libyen das Recht auf Bildung, Arbeit, Scheidung, Eigenbesitz und Einkommen. und jetzt? Verbrannte Erde!!


Donnerstag, 26. Juli 2018

Kein Land will Aufnahmezentren für Migranten haben

Thema: "Wir schaffen das"

Von Libyen bis Albanien:
Kein Interesse an Aufnahmezentren für Flüchtlinge und Migranten außerhalb der EU

Kein außereuropäisches Land will die illegalen Migranten aufnehmen. Weder Libyen, noch Tunesien oder Albanien.

Italien droht seit Wochen, seine Häfen für Schiffe mit im Mittelmeer aufgesammelten Flüchtlingen und Migranten zu schließen. Bei ihrem Gipfel Ende Juni haben die EU-Staats- und Regierungschefs deshalb verlangt, „schnell“ Aufnahmezentren außerhalb Europas einzurichten.

Doch kein außereuropäisches Land hat sich dazu bereit gefunden. Die EU-Kommission spricht nun nur noch von „Vereinbarungen“ mit Drittstaaten – und nicht mehr von Lagern. Ein Überblick, warum die Länder Aufnahmezentren ablehnen:

LIBYEN

Libyen ist Hauptdurchgangsland für Flüchtlinge auf dem Weg nach Italien. Weite Teile des Landes werden weiter durch bewaffnete Milizen kontrolliert, die teils am Schleusergeschäft mitverdienen. Aber auch die international unterstützte Regierung winkt ab. „Nein, das wird es bei uns nicht geben“, sagte Ministerpräsident Fajes al-Sarradsch vergangene Woche der „Bild“-Zeitung. Auch gegen Geldzahlungen wolle er die Lager für Migranten nicht einrichten, „die man in der EU nicht haben möchte“.

TUNESIEN

Auch das Urlaubsland Tunesien winkt ab. Seiner Regierung sei die Frage der Lager vor einigen Monaten bereits durch Deutschland gestellt worden, jüngst wieder durch Italien, sagte der EU-Botschafter Tahar Chérif der belgischen Zeitung „Le Soir“ im Juni. „Die Antwort ist ein klares Nein! Wir haben weder die Kapazitäten noch die Mittel, Haftzentren zu organisieren. Wir leiden bereits stark unter dem, was in Libyen passiert, was übrigens Folge europäischen Handelns ist.“

MAROKKO

„Marokko lehnt solche Methoden in der Frage der Flüchtlingsströme ab“, sagte Außenminister Nasser Bourita Ende Juni. Mit einer solchen Idee machten es sich die Europäer zu einfach, das seien „kontraproduktive Maßnahmen“. Marokko und die EU hatten im Dezember ein Abkommen zur Migration geschlossen. Demnach erhält die Regierung in Rabat über vier Jahre umgerechnet 35 Millionen Euro dafür, dass sie Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa zurückhält.

ÄGYPTEN

Auch Ägypten hat eine klar ablehnende Haltung: „Es gibt die Weigerung, Aufnahme- oder Sammelzentren für Flüchtlinge auf dem Staatsgebiet zu errichten“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums Ende Juni in Kairo. Flüchtlinge sollten nicht isoliert werden – „in welcher Form und unter welcher Bezeichnung auch immer“. Die Regierung in Kairo fördere „im Rahmen der gemeinsamen Verantwortung“ die Integration dieser Menschen.

ALBANIEN

Österreich hatte den Balkanstaat Albanien als möglichen Standort ins Spiel gebracht, doch auch von dort kam eine deutliche Absage. „Wir werden niemals solche EU-Flüchtlingslager akzeptieren“, sagte Regierungschef Edi Rama der „Bild“-Zeitung Ende Juni. Denn dies bedeute, „verzweifelte Menschen irgendwo abzuladen wie Giftmüll, den niemand will“. Es sei eine „gefährliche Lösung, Albanien zum Wellenbrecher für Europas Flüchtlinge“ machen zu wollen. (afp)

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Freitag, 1. Dezember 2017

change.org - Sanda & Tufi gehören nach Düsseldorf - unsere Freunde müssen bleiben!


Sanda & Tufi gehören nach Düsseldorf - unsere Freunde müssen bleiben!​

Unsere tunesischen Freunde Sanda & Tufi Moussa sind vor 12 Jahren zum Studium nach Düsseldorf gekommen und werden seit 5 Jahren nur noch geduldet (Pässe wurden vor ca. 1 1/2 Jahren abgenommen). Sie haben zwei Kinder, Elyan & Ellie-Melina, die beide in Deutschland geboren sind. Jetzt wurde ein Antrag vom Verwaltungsgericht abgelehnt und der Abschiebeprozess soll weiter vollzogen werden. Aber diese Familie darf einfach nicht abgeschoben werden und sie brauchen Eure Stimme!
 
Petition unterzeichnen!

Sanda & Tufi sind unheimlich liebenswerte, gebildete und moderne Muslime, sprechen fast akzentfrei Deutsch und sind das perfekte Beispiel von Integration. Sie beziehen keinerlei Gelder vom deutschen Staat und bekommen noch nicht mal Kindergeld als Unterstützung. Aber sie zahlen Steuern, weil sie immer hart gearbeitet haben neben Studium und Ausbildung, um ihre kleine Familie irgendwie finanzieren zu können.

Elyan ist der beste Freund meines Sohnes und geht in die 2. Klasse. Er spricht kein einziges Wort Arabisch. Seine Heimat ist Düsseldorf/Deutschland. Er war mit 2 Jahren das letzte Mal in Tunesien und kann sich nicht daran erinnern. Seit er gehört hat, dass er seine Freunde und Deutschland verlassen muss, weint er sehr oft - auch im Unterricht. Er kann nicht mehr gut schlafen und versteht die Welt nicht mehr. Seinen Eltern geht es nicht anders.

Tunesien ist ein sicheres Herkunftsland, aber leider ein Land ohne berufliche Perspektive. Sanda & Tufi sind nach Düsseldorf gekommen, um eine gute Ausbildung/Studium zu machen und einen guten Job zu bekommen. Genau das möchten die Beiden auch ihren Kindern bieten. Sie haben ihren Freundeskreis und ihr Leben hier aufgebaut. Sie sind mit Leib & Seele Düsseldorfer. 

Darum bitte ich Euch von ganzem Herzen: Gebt dieser Familie Eure Stimme und lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass sie bleiben dürfen! Vielen Dank für Eure Unterstützung!
 
Jetzt unterschreiben!

Danke für Eure Unterstützung
Kathrin Damen

Sonntag, 25. August 2013

Globale Inflation hat begonnen: Die Eliten zittern vor dem Zorn der Betrogenen

Thema: Endspiel
Das Finanzsystem kippt

Die dramatischen Zusammenbrüche in den jungen Volkswirtschaften der Welt sind Vorboten für den Crash des Weltfinanzsystems. Der Schulden-Tsunami rollt an. Er wird zu einer Inflation des Zorns gegen jene führen, die sich die Ausbeutung der Welt zum Ziel gemacht haben. Das Ende wird schmerzhaft sein, sagt Marc Faber. Christine Lagarde spricht vom Dammbruch, gegen den Verteidigungslinien errichtet werden müssen. Doch die Angreifer handeln aus Notwehr: Millionen Menschen beginnen, gegen das Finanzsystem zu rebellieren. Die Lage kippt.
  


Revolutionen kommen immer dann, wenn die Mächtigen glauben, man könne ein Stück Brot zu einem Stück Kuchen hebeln (Leverage). La prise de la Bastille, 1793, Charles Thévenin.
Die Alchemisten des globalen Finanz-Systems werden unruhig.

Aus vielen Ländern der Erde kommen beunruhigende Zeichen.

Und sie kommen in immer schnellerer Folge.

Die Schulden-Blase beginnt zu platzen.

Die Folgen sind klar: 
Inflation und soziale Unruhen.



In immer schnellerer Folge geraten Länder unter Druck, die in den vergangenen Jahren die bevorzugten Ziele einer globalen Spekulations-Elite geworden sind. Währungen sind mit einem Mal nicht mehr wert:
Brasilien, die Türkei, Indien, Indonesien, Südafrika – überall beschleunigen sich inflationäre Tendenzen.

Das Kapital wird nervös. Es zieht sich aus jenen Ländern zurück, in die es die verantwortungslose Niedrigzins-Politik der Zentralbanken getrieben hat. Zurück bleiben immer größere soziale Probleme.

Der Investor Marc Faber hat in einer sehr scharfsinnigen Analyse (Video am Ende des Artikels) genau vor dieser Entwicklung gewarnt. Faber erklärt, dass das maßlose Gelddrucken zu keiner Inflation in den USA oder in Europa geführt hat. Durch die unkontrollierten internationalen Verflechtungen wurde die Inflation exportiert. Anleger haben in Blasen investiert, weil sie von den Zentralbanken verführt wurden. Wie schon beim Internet-Boom, bei der Immobilien-Blase oder beim Goldrausch sind gewaltige Summen über Finanzprodukte in die sogenannten Schwellenländer geflossen.

Die Fiktion, mit der die globale Finanzindustrie operiert hat, ist simpel: Durch das viele Geld sind keine Produkte oder Werte geschaffen worden. Es wurden einfach die Preise von Assets erhöht. Faber sagt, dass das Bruttosozialprodukt der ganzen Welt in einem Jahr so hoch ist wie die Summe der künstlichen Finanz-Papiere, die innerhalb einer einzigen Woche auf den Markt geworfen werden.

Die Folge: Diejenigen, die in einer real existierenden Wirtschaft leben müssen, können sich nichts mehr leisten. Faber, der in Asien lebt, beschreibt die Lage in Thailand: Wegen des Irrsinns der Spekulationen sind die Immobilienpreise so massiv gestiegen, dass sich eine junge thailändische Familie kein Haus mehr leisten kann. Die Lebensmittelpreise sind explodiert. Für die Reichen der Welt ist das kein Problem: Wer eine Million Dollar im Jahr zur Verfügung hat, gibt nur 3 Prozent für Lebensmittel aus. Wer 1.000 Dollar im Jahr verdient, gibt 60 Prozent und mehr für das Essen aus.

Das ist der Punkt, an dem das morsches System bricht.

Brechen muss.

Nach Fabers Einschätzung waren die Unruhen in Tunesien, Ägypten, der Türkei und anderswo ausschließlich soziale Unruhen. Die Leute rebellieren, weil sie keine Zukunft mehr haben.

In Europa und den USA wird der Ausbruch von Unruhen noch verhindert, weil die Staaten manisch weiter Geld in die Sozialsysteme pumpen, um die Leute ruhig zu stellen – Geld, das sie nicht mehr haben.

Zugleich wird die Gesellschaft immer älter – und es ist eine Überlebensfrage für die Systeme, dass die Rentner Geld bekommen. Die Pensionsfonds sind hypernervös, weil sie wissen: Wenn das Finanzsystem wirklich crasht, können sie die Renten nicht mehr bezahlen. Sie jagen daher von einer Blase in die nächste.

Doch bald gibt es keinen sicheren Ort mehr.

Denn am Ende muss hinter jedem Investment, selbst hinter dem absurdesten Finanzprodukt, ein realer Wert stehen: Ein Unternehmen, ein Stück Land, ein Rohstoff.

Doch die realen Werte können mit den Preisen nicht mithalten, die diese selbstmörderische Strategie der globalen Spekulanten in die Höhe getrieben haben.

Und nun wollen die Alchemisten, die das Fiasko ausgelöst haben, den Geist wieder in die Flasche zurückdrängen.

Doch das gelingt nicht.

Der Geist ist aus der Flasche, es ist der Ungeist der ungedeckten Kredite, der Todeshauch der globalen Schulden.

Das System steckt in der Falle.

IWF-Chefin Christine Lagarde hat in ihrer Rede vor den Finanz-Jongleuren in Jackson Hole daher die Kassandra gegeben und gesagt: Der Damm drohe zu brechen. Es müssen Verteidigungslinien erreichtet werden, um den System-Crash zu verhindern.

Die Krise in den Schwellenländern gerät außer Kontrolle. Hilflos hat Lagarde angekündigt, der IWF stehe bereit, Ländern, die in Not geraten zu helfen.

Mit politischem Rat.

Mit Geld.

Doch auch der IWF hat kein Geld mehr.

Es wurde zu viel gedruckt.

Geld verliert in dem Moment seinen Wert, wenn hinter dem Geld nichts mehr steckt. Diesen Moment erleben wir gerade.

Daher fummeln die Zentralbanker, die von niemandem gewählten, niemand verantwortlichen, von niemandem kontrollierten Animateure der weltweiten Gier, nun am Ausstieg herum.

Lagarde sagte, das Gelddrucken müsse langsam zu Ende gehen.

Der „Exit“, wie sie das nennt, müsse kontrolliert erfolgen.

Lagarde ist Juristin. Sie hat von Wirtschaft keine Ahnung.

Wovon sie etwas versteht, ist das kalte Spiel der Macht. Sie klammerte sich daher in ihrer Rede an die bekannte Fiktion, an das gefürchtete Instrument der Drohung: Die Staaten müssen alles gemeinsam machen. Nationale Egoismen müssten nun zurücktreten gegenüber dem großen, gemeinsamen Ziel – der Rettung des Weltfinanzsystems.

Doch die Beschwörungen verfangen nicht.

Für den überwiegenden Teil der Menschheit ist das Weltfinanzsystem nichts, was sie retten müssen.
Im Gegenteil: Für 99 Prozent der Menschen ist dieses Monopoly, bei dem sie nichts sind als die kleinen Plastikfiguren, die beim Monopoly hin- und hergeschoben werden, der sichere Untergang.

Marc Faber, der immer wieder etwas schrullig wirkt, versteht von Wirtschaft eine Menge.

Ganz anders als Lagarde sieht er die Konsequenzen: Die Folge der globalen Schuldenblase werden Krieg, soziale Unruhen und Zerstörung sein.

Der sich abzeichnende Crash in den jungen Volkswirtschaften ist ein sicheres Indiz, dass das Endspiel erreicht ist.

Das Bruttosozialprodukt der ganzen Welt, das Faber mit etwa 60 Billionen Dollar beziffert, entspricht dem Umsatz, den die Banken in einer Woche machen.

Das Geld, das im Umlauf ist, hat mit der Realität nichts mehr zu tun.

Wenn nun Indien, Indonesien, Brasilien, die Türkei und all die Staaten, in die die Finanzindustrie das Geld in Form von Krediten und Wetten auf diese Kredite gepumpt haben, mit einem Schlag die Balance verlieren – dann ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Finanz-Industrie die Leute nicht mehr länger im globalen Schulden-Gefängnis festgehalten werden können.

Es kommt zum Ausbruch.

Lagarde redet immer noch von einem ineinander verwobenen Finanzsystem und behauptet, dass alle gesittet an diesem System mitwirken sollten, damit weiter Geld verdient werden kann mit Werten, die es in der Höhe niemals wird geben können.

Sie übersieht jedoch, dass gerade die Menschen in jenen Staaten, die nun als erste zu fallen drohen, kein Interesse mehr haben an diesem System.

So korrupt und von den Banken abhängig kann gar kein Politiker sein, als dass er nicht bei der einsetzenden Beschleunigung merken würde: Jetzt geht es um das Überleben.

Beppe Grillo hat in einem Interview für die BusinessWeek gesagt, dass Italien schleunigst aus der Schuldenfalle kommen müsse. Nicht der Euro sei das Problem, sondern die Schulden. Die italienische Wirtschaft kann die Kredite nicht zurückzahlen, die dieses absurde politische System der Finanzinvestoren ihnen aufgezwungen hat – jene Kredite, die die ganz und gar skrupellosen Politiker gerne genommen haben, um sich bis zur nächsten Wahl am Futtertrog der Macht zu halten.

Doch nun kippt der Futtertrog.

Und wenn in Indien, Brasilien oder der Türkei Millionen auf die Straße gehen und das System kurz und klein schlagen, dann hilft kein „financial engineering“ mehr, wie es der IWF so gerne betreiben würde.

Russland und China werden folgen.

Und die Euro-Zone wird mit ihrer Schuldenlast mitgerissen werden. Das Ansteigen der Zinsen im Bond-Markt zeigt für Deutschland einen signifikanten Anstieg innerhalb kürzester Zeit. Auch die US-Staatsanleihen stehen schon bei 2 Prozent. Es wird immer teurer für die reichen, großen Schuldner, ihre Kredite zu bedienen.

Daher werde die Dämme nicht nur im Reich von Madame Lagarde brechen, sondern schon sehr bald auch die Grundfesten der westlichen Sozialsysteme unterspült und schließlich zum Einsturz gebracht werden von den gewaltigen Fluten an Geld, das gebraucht wird, um Schulden abzuzahlen.

Zypern, Griechenland, Portugal – das sind die Vorboten im Kleinen.

Nun kommen die Großen an die Reihe.

Dem Dammbruch wird die Sintflut folgen.

Der Tsunami der globalen Schulden.

Den kann der IWF nicht stoppen, die EZB nicht und auch die US-Notenbank nicht.

Die Inflation, die sich jetzt überall in der Welt zusammenbraut, kennt keine nationalen Grenzen.

Das ist der Denkfehler der Alchemisten, die so gerne die neue Weltordnung sehen würden: All das, was die Oligarchen, die dieses System erfunden und von ihm maßlos profitiert haben, in dieses System gesteckt haben, wird sich in der selben, unvorstellbaren Dimension gegen sie selbst richten.

Mark Faber sagt, das System geht zu Ende, „entweder durch Krieg oder den finanziellen Kollaps“.

Christine Lagarde glaubt, dass der Crash, den sie in ihrer Rede in Jackson Hole erstaunlich konkret beschreibt, durch noch mehr Kredit verhindert werden könne, durch die Aufgabe von nationaler Souveränität, durch noch härtere Sparmaßnahmen bei den Leuten.

Marc Faber sagt, das Ende werde „sehr schmerzhaft“ sein.

Denn was sich nun zusammenbraut, ist die Inflation des Zorns all jener, die sich betrogen und ausgebeutet sehen, um ihre Zukunft betrogen, in den Sklavenstand zurückversetzt von einer kleinen Elite, die ihnen selbst im Endspiel noch einreden will, dass „Wachstum“ die einzige Lösung sei.

Welches Wachstum?

Das Wachstum der Armut?

Der Ausbeutung?

Des Nichts?

Das Ende wird sehr schmerzhaft sein.



Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare


Es wird kommen wie es kommen muss! Es war vorhersehbar!

Nur diejenigen, die ihren Hals überhaupt nicht voll kriegen können, können oder wollen es nicht sehen. Diejenigen, deren Blick nur stur auf Kapital und Profit gerichtet ist, werden auch nicht glauben, dass ihr Monopolyspiel mit ganzen Volkswirtschaften so abrupt zu Ende sein kann. Alle Warnungen haben sie seit Jahren sehenden Auges ignoriert.

Konnte sich doch Europa immer darauf verlassen, dass es in Deutschland eine Rettungskanzlerin gab die, zusammen mit ihrem Finanz- Lakaien, die notwendigen Sicherheiten beschaffte, damit das Spiel ohne jede Einschränkung weitergehen konnte.

Die Amerikaner betreiben seit langer Zeit Geldbeschaffung durch Papier bedrucken. Wenn die bunt bedruckten Scheine jemals eine Sicherheit hatten, egal in welcher Form, so verliert die ihren Wert mit jedem neu gedruckten Schein ein wenig mehr. Damit verlieren natürlich auch die US-Staatsanleihen in chinesischer Hand an Wert. Das freut die Chinesen aber gar nicht.

Eine "Finanzindustrie" kann nichts Werthaltiges schaffen, was die kann ist, den Weltmarkt mit billigem Geld überschwemmen, und zwar mit soviel "Geld", dass alle Arbeiter der ganzen Welt zusammen mehrere Jahre arbeiten müssten, um den Gegenwert zu erwirtschaften.
(Sie dürfte eigentlich gar nicht "Industrie" heissen, aber bei dem Größenwahn der dort Beschäftigten ...)

Die Folge: die Preise steigen in der Realwirtschaft und zwar dermassen, dass sich der normale Arbeiter gerade noch soviel leisten kann, dass er mehr schlecht als recht überlebt, oder auch nicht.

Es wird nicht in West-Europa oder den USA beginnen. Es wird dort beginnen, wo schon immer Armut war, jetzt aber durch die globale Preissteigerung der "Mittelstand" auch in Armut fällt, in den sogenannten Schwellenländern, vielleicht auch in Süd-Europa.

Die Zeit der Abrechnung naht - die Lage wird ungesund - für Geld-Geier und ihre Vasallen aus der Politik!


bauagent sagt:
Zitat:
“Christine Lagarde glaubt, dass der Crash, den sie in ihrer Rede in Jackson Hole erstaunlich konkret beschreibt, durch noch mehr Kredit verhindert werden könne, durch die Aufgabe von nationaler Souveränität…………………”.

Genau das ist der Punkt, der auch bei Faber zu kurz kommt. Mag Frau Lagarde nur Juristin sein und keine Ahnung haben. Diejenigen, die das Kasino eröffnet haben, sind auch diejenigen, die jetzt das kollabierende System einschließlich seiner korrupten aber auch in die Enge getriebenen Politiker kontrolliert zu einem Neustart bringen wollen.

Ob Frau Merkel, Frau Lagarde oder Herr Barroso. Von Wirtschaft haben sie alle keine Ahnung. Sie werden gebrieft mit Erpressung, Verschleierung und Versprechen, auch persönlichen Versprechen. Wie sonst könnte sich eine Bundeskanzlerin von einem Goldman Sachs Mitarbeiter beraten lassen.
Dass der kommende weltweite Finanz – Armageddon auch zu einer Veränderung des Wirtschaftsystems führt, wie der Artikel transportiert, ist zweifelhaft. Vielleicht lässt sich noch ein Glass Steagull Act reaktivieren, dessen Aussetzung erst die jetzige Entwicklung beschleunigte.
Sollten jedoch Verbrecher am Werk sein, die im Hintergrund auch Eugenik-Ziele verfolgen, so werden wir einen gewollten 3.WK sehen, der während der Wirren den Beginn des gleichen mittelalterlichen Finanz-Systems zur Folge haben wird.

Allerdings mit deutlich geringerer Weltbevölkerung als heute, jedoch mit den gleichen Protagonisten, die diesen Planeten als Gefängnis, bestenfalls als Zoo betreiben wollen.
Das alles sehende Auge auf der Pyramide des Dollarscheins wurde nicht zufällig ausgewählt.


Meggie sagt:
Politiker haben für die kriminelle Finanzmafia nur ungültige Papiere unterschrieben um die Souveränität abzugeben.
Die Menschen wollen ihre Freiheit nicht aufgeben und auch kein verräterischer Politiker und Parlamentarier kann die Freiheit oder Souveränität der Menschen abgeben.
Gesetze umgehen ist kriminell und unwirksam!
Alle Schergen, nicht nur die verräterischen Politvasallen sondern auch kriminelle Bankster müssen für ihre Schandtaten gerade stehen und für den Schaden aufkommen.
Die globalen Spielchen zum Leid der Menschheit sind dann hoffentlich zu Ende?
Es wird viel Solidarität der Menschen und Völker erfordern die Welt wieder menschenfreundlich und demokratisch aufzubauen.
Schergen und Verursacher mit ihren Parteien müssen dann als Mahnmal und Warnung auf die Müllkippe der Geschichte.
Von so etwas darf nie wieder eine Gefahr ausgehen!


Der Beleuchtete sagt:
Fragt sich nur wie diese Bilderberg & Goldman Sachs Gang – die sich unsere ReGIERung nennt – diese Implosion des Finanzsystems lösen wollen ?
Nehmen wir für ganz Europa die zypriotische Lösung ??
Enteignung der Sparer mit 60 % und mehr ??
Aber natürlich werden unsere Milliardäre, die durch Drogen- und Menschenhandel zu ihrem Vermögen gekommen sind, rechtzeitig gewarnt und können ihr Geld abheben und die nächste Spekulationsblase eröffnen ;(


Kritiker sagt:
Gute Arbeit Redaktion, eine sehr treffende Analyse. Das wird schon seit Jahren von “Verschwörungstheoretikern” (lach) so prognostiziert und die Einschläge kommen immer näher. Die Verwerfungen an den Finanzmärkten weltweit werden immer drastischer, die Schulden, gerade der Wirtschaftsmächte, schnellen in immer größere Höhen und diese Schulden können nicht mehr zurück bezahlt werden.

Das System hält sich nur noch durch Gelddrucken und Ausbeutung der Völker durch immer höhere Steuern am Leben. Doch man kann die Menschen nicht auspressen wie eine Zitrone, das System wird kippen und das dauert nicht mehr lange. Wenn dann erst mal die internationalen Warenströme zusammenbrechen, dann wird es richtig eng für uns alle.

Wenn dann erst mal die Supermarktregale leer sind, dann wird sich die Spreu vom Weizen trennen und diejenigen die Vorsorge betreiben werden durchkommen und die Anderen halt nicht. In Amerika soll es geschätzt 3 Millionen sog. “Prepper” geben, Menschen die sich mit Lebensmittelvorräten und Waffen eindecken, weil sie eben genau wissen was kommen wird.

Alleine schon die Vorstellung, dass es zu so einem “Supergau” kommen könnte ist absolut surreal aber dennoch nicht abwegig. Die Frage ist nur: kommt es zu einem plötzlichen Showdown durch einen “black swan”, ein schlimmes Ereignis welches die Finanzmärkte weltweit zusammenbrechen lassen wird oder kommt der Untergang schleichend und über Jahre hinweg?

Leute, ich wiederhole mich nochmal: sorgt vor, lagert Lebensmittel und Wasser für mind. 1 Monat ein, es ist kein rausgeworfenes Geld, denn es wird sowieso verwertet, es ist lediglich eine Absicherung.Vorräte sind keine Geldverschwendung, sondern Waren die schon mal im voraus gekauft wurden und zum Verbrauch gedacht sind. Nur das was verbraucht wird, wird auch wieder nachgekauft (Rotationsprinzip).

Und wer jetzt denkt, dass es so schlimm schon nicht kommen wird, dem sei gesagt, dass es wahrscheinlich noch schlimmer kommen wird, als er es sich jemals hätte ausmalen können.

Fragt eure Großeltern, früher waren Vorräte absolut normal doch in der heutigen Konsumgesellschaft, wo jederzeit alles verfügbar ist, kennt man das nicht oder sieht es für nicht notwendig an. Wenn man sich aber mal mit den Warenströmen und der Logistik und Belieferung der Supermärkte beschäftigt, dann stellt man sehr schnell fest, dass dieses System sehr fragil ist.

Wenn schon durch ein Hochwasser, einen flächendeckenden Stromausfall oder einen Schneesturm die Belieferung ausfällt, was möge dann erst bei einem weltweiten Finanzcrash passieren…
Also dann, beim Einkauf mal eine oder zwei Packungen Nudeln mehr eingekauft, zwei drei Kästen Wasser mehr als sonst, mal eine oder zwei Konserven extra und so hat man bald einen ordentlichen Vorrat beisammen.