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Freitag, 20. Oktober 2023

Der Finger in der Wunde - Hauptsache GElMPFT / Doku Teil 2

Der Finger in der Wunde - Hauptsache GElMPFT / Doku Teil 2 - What's Opera Doc
Gegen das Vergessen


What's Opera Doc - For Porf Singers and Musicians

Premiere am 13.03.2023

Unsere Dokumentation "Hauptsache GElMPFT" über Diskriminierung in der Kulturbranche hat hohe Wellen geschlagen. Offensichtlich haben wir damit einen wunden Punkt getroffen. Über 1600 Kommentare unter unserem ersten Video sprechen eine deutliche Sprache. Wir sind schockiert vom Ausmaß des Leids, das vielen Menschen angetan wurde. Die Berichte dokumentieren erschreckende persönliche Erlebnisse von Ausgrenzung, Diffamierung und Mundtotmachen während der Corona-Zeit.

Wir von What's Opera Doc begrüßen die Meinungsvielfalt, der Impfstatus spielte und spielt dabei keine Rolle. Wir sprechen uns aber dezidiert gegen jede Form der Diskriminierung aus. Wir wollen eine rücksichtsvolle, zugewandte Gesellschaft, die die Schwächeren schützt und für eine gleichberechtigte gemeinsame Zukunft eintritt.

Im zweiten Teil unserer Doku überlassen wir euch das Wort und haben stellvertretend einige Kommentare ausgewählt und nachgesprochen. Bitte kommentiert weiter unter unseren Videos, erzählt eure Erlebnisse und verschafft euch Gehör! Damit allen bewusst wird, welches Unrecht getan wurde, und damit so etwas nie wieder passiert!

Mit den Sängerinnen Jenifer Lary, Renée Morloc und Marlis Petersen, Dirigent Karl Sollak und Sänger Thomas Stimmel sowie (anonymisiert) einer Gesangsdozentin, einer Musik-Managerin und einem Tontechniker.

Kommentare

@g@rabenbuch8542
Danke für diese Zusammenstellung, ein weiterer Schritt zur Aufarbeitung. Ich(63) komme aus einem Musik/ Theater Haushalt, mich hat das Schweigen der Künstler jeglicher Sparte sehr entsetzt, auch die Theater hätten aufstehen können. Unglaublich, was für eine Diskriminierung und Hetze stattgefunden hat. Wir( Familie mit drei Kindern und 5 Enkeln )sind alle unbehandelt und hatten eine schwere Zeit als 2G herrschte.
Wir hatten alle C in milder Form, teilweise 2x . Um uns herum sind alle Behandelten mehrfach an C erkrankt, teilweise schwer mit wochenlangen Nachwirkungen( z Glück behandelt, sonst wäre es noch schlimmer ). Ein Erwachen findet nicht statt. Traurig.
Danke für den Beitrag 🙏👍🍀🍀 im Theater war ich noch nicht wieder. Aber ich werde wieder gehen.
@waper132
..danke! Ich werde auch niemals vergessen!
@K8Lilly
Vielen Dank. Ich konnte - als Ungeimpfte - in den meisten Orchestern nicht mehr spielen. Zum Glück muss ich nicht von der Musik leben. Aber im Job war es auch extrem, wenn Kolleg*innen von Ungeimpften als "Massenmördern" sprachen 😢

Hauptsache GElMPFT - Eine Doku über Diskriminierung in der Kultur - Teil 1

Hauptsache GElMPFT - Eine Doku über Diskriminierung in der Kultur - What's Opera Doc
Gegen das Vergessen
der zweite Teil folgt um 12:00 Uhr


What's Opera Doc - For Porf Singers and Musicians

Premiere am 18.01.2023
Hauptsache GElMPFT - Unsere Doku über Diskriminierung in der Kultur - What's Opera Doc

Schwamm drüber, war ja nix!? Doch! Wir müssen reden!
Corona scheint mittlerweile fast vergessen. Aber die Spaltung der Gesellschaft, die auch die Kulturbranche nicht verschont hat, wirkt bis heute schmerzhaft nach. Es ist nicht lange her, dass Künstler:innen plötzlich bangen mussten, ihre Arbeit zu verlieren - nicht aufgrund ihrer künstlerischen Qualifikation, sondern weil sie eine höchstpersönliche gesundheitliche Entscheidung nicht dem Staat oder dem Theater überlassen wollten. Der massive Druck, der auf sie ausgeübt wurde, die Ausgrenzung und Abwertung durch die Mehrheitsgesellschaft trieb viele in die Verzweiflung und manch einen sogar zur kriminellen Tat.

In unserer Dokumentation schildern acht Künstler:innen - drei davon anonymisiert, ihre Erlebnisse während der Zeit, als über eine Impfpflicht diskutiert bzw. diese eingeführt wurde. Wir wollen Anstoß geben zur Aufarbeitung und Wiedergutmachung des Unrechts, das vielen angetan wurde.

Musik kann Brücken bauen. Wir wünschen uns, dass wir wieder miteinander ins Gespräch kommen, dort, wo keines mehr möglich war. Wir alle profitieren vom respektvollen Austausch und können voneinander lernen. Wir hoffen, dass wir bald wieder unbeschwert miteinander musizieren können.

► NEU: Den 2. Teil der Doku findet ihr hier:• Der Finger in der Wunde - Hauptsache ...

Mit den Sängerinnen Jenifer Lary, Renée Morloc und Marlis Petersen, Dirigent Karl Sollak und Sänger Thomas Stimmel sowie (anonymisiert) einer Gesangsdozentin, einer Musik-Managerin und einem Tontechniker.

Kommentare

@ghost-zy1ix
Ich habe 8 Jahre für eine Diakonie in Köln gearbeitet Ich wurde genötigt an dem Experiment teilnehmen ansonsten würde ich gekündigt,
Ich habe mir einen neuen Job gesucht und höchstpersönlich gekündigt
Ich werde dieses Verbrechen niemals verzeihen und nicht vergessen

@911Reiter
Danke an alle Ungeimpfte, die diesem Irrsinn widerstanden haben.
@renatmelamed6140
Ich hätte mir gerade von der Kulturbranche viel mehr Widerstand erhofft. Gut, dass hier zumindest etwas aufgearbeitet wird.
@egon4593
Habe ich als Instrumentalmusiker alles so oder so ähnlich erlebt. Genau das, was gerade in einem Land mit unserer Vergangenheit am allerwenigsten hätte passieren dürfen, ist speziell im Winter 21/22 passiert: Nötigung, Ausgrenzung, Anstiftung zur Ausgrenzung durch Politik und Medien. Muss angesprochen werden, und zwar klar und deutlich.
Danke, dass ihr das hier tut.

Freitag, 29. September 2023

So sieht Quantenphysiker Anton Zeilinger die Welt | Sternstunde Religion | SRF Kultur

So sieht Quantenphysiker Anton Zeilinger die Welt | Sternstunde Religion | SRF Kultur Eines der besten Interviews von einem der intelligentesten Menschen dieses Landes, das ich je gesehen habe.
Allerdings - nachdem ich Ausschnitte von Auftritten Einzelner vom Führungspersonal der Grünen im Öffentlich Rechtlichen Rundfunk gesehen habe, bin ich mir nicht mehr sicher, ob die sich mit Quantenphysik nicht doch besser auskennen als Anton Zeilinger.
So wird z.B. behauptet: Der liebe Gott weiß Alles, die Grünen wissen Alles besser.


SRF Kultur Sternstunden

06.06.2023
Er ist beharrlich seinen Weg gegangen, und am Ende hat er dafür den Nobelpreis erhalten. Anton Zeilinger ist Quantenphysiker, beschäftigt sich also mit den kleinsten Teilchen der Welt, behält aber das grosse Ganze mit im Blick. Religion und Naturwissenschaft sind für ihn kein Widerspruch.

Themen in dieser Folge:
00:00 Verändert sich das Leben mit einem Nobelpreis?
10:00 Wie sieht ein Quantenphysiker die Welt?
27:25 Was geschieht beim Beamen und warum geht es (noch) nicht?
39:00 Was diskutiert man mit dem Dalai Lama?
51:10 Was ist die Rolle Gottes im Universum?

Als Kind hat er die Puppen seiner Schwester auseinandergeschnitten. Um herauszufinden, wie sie aufgebaut sind. Heute beamt er kleinste Teilchen von Materie unter der Donau durch oder trifft den Dalai Lama, um ihm die Welt der Quantenphysik näherzubringen. Denn nichts liebt der aktuelle Nobelpreisträger mehr, als anderen Menschen die Schönheit von Formeln zu offenbaren.

Dass man bei diesen Nachforschungen auch an ganz elementare Grenzen der Naturwissenschaft gelangt, etwa wenn es um den Zufall geht, spornt Zeilinger umso mehr an. Genau dort komme nämlich die Theologie auf ihre Kosten. Einen Widerspruch zwischen Religion und Naturwissenschaften gibt es für den Quantenphysiker nämlich einzig, wenn beide die jeweiligen Zuständigkeitsgrenzen übertreten.

Greift Gott in die Welt ein? Woher kommen die Naturgesetze? Und was treibt den Forscherdrang von Zeilinger an? Olivia Röllin im Gespräch mit dem Nobelpreisträger für Physik 2022, Anton Zeilinger.
Sternstunde Religion vom 04.06.23

Kommentare

@alexlenker8332
Anton Zeilinger ist so ein angenehmer, unglaublich intelligenter, offener Zeitgeist. Ich hoffe er bleibt uns noch lange erhalten. Hervorragende Moderatorin, ich bedanke mich für dieses Interview ganz herzlich!
@Zie-pi
Es gibt Menschen, denen man Stundenlang zuhören kann. Zu diesen Menschen gehört Herr Zeilinger. Danke, dass Sie Ihre Gedanken mit uns teilen.
@evac400
Ein herrliches Gespräch. Ich finde es so toll, zuzuschauen, wie die beiden wärmer miteinander werden und dann auch gemeinsam lachen. Und alles voll geprägt von Respekt, ehrlicher Neugier und dem Wunsch, mehr zu verstehen. Echt Klasse!
@RlO90
Ich finde es erstaunlich und bewundernswert, dass einer der klügsten Köpfe unserer Zeit die Demut aufbringt so oft zu sagen: "Weiß ich nicht". Das zuzugeben, würde uns allen, ab und an, sehr gut stehen.
Herr Zeilinger ist eine der interessantesten Persönlichkeiten unserer Zeit, top Interviewpartner!

Dienstag, 20. September 2022

Warum haben die Ideologen der olivgrünen Sekte was gegen unsere Kultur?

Warum haben die Ideologen der olivgrünen Sekte was gegen unsere Kultur?
Wie das Elend bereits Ende der 1970-er Jahre begann

Aus einer linken Chaotenbewegung, von denen einige Traumtänzer in der Mao-Bibel lasen und andere, die Esoteriker unter ihnen, zu Gurus nach Indien wanderten, entstand, es war 1980, eine neue Partei, die von sich behauptete, es sei eine Friedens-Partei.

Es begann mit Studenten, es war der Beginn des Zeitalters gewaltfreie Erziehung.

Ich habe in der Zeit als Monteur selbst erlebt, wie der Dreijährige einer Kundin, mit großem Spaß, sein Geschäft mitten im Wohnzimmer auf den Teppich erledigte.
Anstatt ihm eine Ohrfeige zu geben und es ihm zu verbieten, meinte seine Mutter, der Teppich sei nicht der richtige Ort dafür und sagte zu ihm: Darüber müssen wir dringend diskutieren, - zu einem Dreijährigen! Die meisten anderen Kinder erhielten bei solchen und ähnlichen Angelegenheiten, zur bleibenden Erinnerung, eine Ohrfeige und eine Strafpredigt. Es hat ihnen nicht geschadet. Was aus den gewaltfreien Diskutierern geworden ist, sehen wir heute in vielen Ämtern.

Diese ulkige Truppe nannte sich „Die Grünen“ und sie regten sich riesig über Atomkraft auf. Das ging soweit, dass sich ganz Mutige von ihnen an Eisenbahnschienen ketteten, um Castor-Transporte mit abgebrannten Brennstäben zum Zwischenlager Gorleben zu verhindern. „Deutschland raus aus der Nato“ und „Bundeswehr abschaffen“ waren weitere Forderungen von denen, die von vielen Zeitgenossen einfach nur „Gammler“ genannt wurden. Aber „Gammler“ waren nicht alle, es waren auch brutale Steinewerfer unter ihnen, die bei Demonstrationszügen mit Pflastersteinen auf Polizisten warfen, es waren welche darunter, die den Staat abschaffen, das System verändern wollten.

Sage nur keiner, „Querdenker“ sei eine neue Erfindung für rechtsorientierte AfD Anhänger, Corona- oder Klimawandel-Leugner oder Impfgegner. Nein, die „Ur-Querdenker“ waren Links-Grüne.

Die Mitglieder dieser Partei führten im Bundestag ab 1983, der war damals noch in Bonn, ganz neue Sitten ein. Langhaarige Männer kamen mit dem Fahrrad zur Sitzung, packten Handarbeitszeug aus, Smartphones zum Spielen gab es noch nicht, und begannen zu stricken oder zu häkeln. Einige Frauen brachten ihre Säuglinge mit und stillten sie ganz ungeniert öffentlich im Plenarsaal.

Damals war das noch klar geregelt, es waren Frauen die den Kindern ihre Brust gaben, nicht Elter1, Elter2 oder irgendwas dazwischen. Sie waren Mutter, nicht milchgebender Elternteil. Die langhaarigen Männer waren aufgrund ihres Aussehens allerdings nicht so eindeutig einzuordnen. Im Abendkleid oder im Minirock ist aber keiner von ihnen zur Sitzung erschienen.
Was ist aus diesen Querdenkern geworden?

Natürlich sind die Mao-Bibel-Leser, zurückgekehrten Guru-Besucher, die Gewaltfrei-Erzieher und mit Kleinkindern-Diskutierer älter geworden und haben selber Nachwuchs bekommen.
- der sitzt leider jetzt an verantwortungsvollen Stellen - Namen erspare ich mir, aber ich glaube jeder weiß wen ich meine -
Im Jahr 1993 haben sie sich mit dem am Ende der DDR entstandenen Bündnis 90 vereinigt und sich von da an Bündnis 90/Die Grünen genannt.

Mit der Friedens-Partei war es 1995 schlagartig vorbei, als ihr Turnschuh-Minister Joschka, zusammen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder, die Teilnahme der Bundeswehr am völkerrechtswidrigen Jugoslawienkrieg, ohne UN-Mandat, befahl.
Gott sei Dank waren sie nur von 1998 bis 2005 in einer rot-grünen Koalition erstmals an der Bundesregierung beteiligt und durften danach nur als Opposition im Bundestag krakeelen, was sie auch reichlich gemacht haben, besonders Herr? Hofreiter fiel immer wieder auf.

Bei der Wahl 2021 erhielten sie 6.852.206 Stimmen. Wählen durften aber 61.181.072 Bürger. Es waren also gerade mal 11,2 % aller Wahlberechtigten, die für diese kleine Minderheit gestimmt haben, 88,8 % wollten sie nicht, sonst hätten sie sie doch gewählt. Sie tun aber so, als hätten sie die absolute Mehrheit und wollen, dass alle Bürger ihren Spinnereien folgen. Die, die keinerlei Berufsabschluss haben, beklagen das Fehlen von Fachkräften, und wollen allen Anderen vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben. Geht es noch größenwahnsinniger? Merken die überhaupt noch was?

Es ist allerhöchste Zeit, dass sie mal Jemand von ihrem Höhenflug auf die Erde zurückholt, denn was zwischenzeitlich aus den ehemaligen, stark linksorientierten, Gewaltfrei-Erziehern und Gewaltfrei-Erzogenen für Kriegstreiber geworden sind, denen das Wohlergehen der eigenen Bürger vollkommen egal ist, was bei ihnen für krudes Denken, Ideologie und Dogmatik herrscht, hat mehr Ähnlichkeit mit einer bekannten, us-amerikanischen Sekte als mit jeder demokratischen Partei.


Es folgen einige Absätze aus einem Beitrag von Iris Zukowski, erschienen bei Reitschuster.de Ihr Text ist in kursiver Schrift.


Antisoziale Persönlichkeiten lügen ohne Scham oder Skrupel und täuschen Gefühle vor, die sie nicht haben, um das zu bekommen, was sie wollen.

Psychisch gesunde Menschen gehen davon aus, dass andere Menschen ebenso sind wie sie selbst: mitfühlend, aufrichtig und sozial. Sie können Schuld empfinden, wenn sie einem anderen etwas „Schlechtes“ unterstellen, denn das tut man nicht. Wir folgen sozialen Interaktions-Richtlinien, wie „Man muss den anderen nehmen, wie er ist“ oder „Man darf die Gefühle anderer nicht verletzen“. Diese moralisch wertvollen Vereinbarungen werden von antisozialen Personen missbraucht, um Macht über andere oder den Partner gewinnen zu können.

Psychopathen und Narzissten fordern immer vehement ein – ob in einer Beziehung oder auf Führungsebene – dass ihre Sicht der Dinge die einzig richtige ist.

Wer mit Psychopathen, Narzissten oder antisozialen Flying Monkeys zu tun hat, darf nicht müde werden zu hinterfragen, zu korrigieren und Grenzen zu setzen. Wir sind nicht den vorgetäuschten Gefühlen oder Scheinwahrheiten anderer verpflichtet, sondern uns selbst, was bedeutet, unserer Wahrheit und Wahrnehmung zu folgen. Niemand darf das Recht beanspruchen, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie die Welt und ihr Menschsein begreifen und definieren sollen. Eine solche Anmaßung ist totalitär und antisozial. Wenn wir uns selbst verleugnen, um dazuzugehören oder zu gefallen, können wir zum Wirt von antisozialen menschlichen Parasiten werden, die mitfühlende Menschen als Energielieferanten für ihre egozentrischen Ziele missbrauchen.

Woran erkennt man antisoziale Individuen?

Psychopathen, Narzissten und antisoziale Gesinnungsgruppen können wir daran erkennen, dass sie rücksichtslos über die Bedürfnisse und Gefühle anderer hinweggehen – sie als falsch, unmoralisch oder verletzend darstellen – um hemmungslos ihre egozentrischen Bedürfnisse in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen. Beispielhaft für dieses Muster ist ein Konzertabbruch, auf dem weiße Musiker Reggae-Musik spielten. Eine Gruppe beschwert sich, dass die angebliche „Kulturaneignung“ ihre Gefühle verletzen würde. Das Konzert wird abgebrochen, obwohl sich die Mehrheit wohlfühlt. Für antisoziale Individuen ist es völlig irrelevant, wie sich der andere fühlt. Sie haben kein soziales Empfinden, kein Mitgefühl, Scham oder Skrupel, ihre Sicht der Dinge über die aller anderen zu stellen. Ihnen ist es egal, die Harmonie einer Gruppe zu stören oder die Gefühle des Partners zu verletzen. Rücksichtslos fordern sie ein, dass auf ihre Bedürfnisse und (gespielten) Gefühle Rücksicht genommen wird. Ein moralisch intakter, sozialer Mensch würde sich niemals so verhalten. Für antisoziale Persönlichkeiten ist es hingegen ein Triumphzug, wenn sich andere ihrem Willen unterordnen.

Die Beute wird für Folgsamkeit gelobt und hervorgehoben

In toxischen Beziehungen erhält das Beziehungsopfer Geschenke und Lobpreisungen, wenn es beispielsweise unter dem Druck einer emotionalen Erpressung – gegen die eigene Überzeugung – einer offenen Beziehung zustimmt. Senioren und Kindern wird für die experimentelle Impfung eine Urkunde verliehen. In Wirtschaft und Politik kann der begehrte Posten, die Beförderung oder eine Luxus-Immobilie winken, wenn man sich als loyal und hilfreich für den Manipulator erweist. Wer eine Lüge als Wahrheit bestätigt, kann in einem toxischen System Ansehen und Reichtum erlangen.

Ist der Psychopath auf die Kooperation mit anderen Psychopathen oder Narzissten angewiesen, können neben Belohnungs- und Vergünstigungsstrategien auch Erpressungsstrategien zum Einsatz kommen. Dark Souls dringen geschickt in die intimsten Bereiche und geheimsten Wünsche ihrer Beziehungsopfer oder Kooperationspartner ein, um sie (bei Bedarf) für ihr Manipulationsspiel nutzen zu können.

Sie fordern, bestimmen, erpressen oder bestechen und nutzen alle erdenklichen Mittel, um andere folgsam und gefügig zu machen. Sie machen sich zum Maßstab aller Dinge und täuschen Gefühle vor, damit andere ihren Regeln und Vorstellungen folgen. Doch sie haben immer nur die Macht, die wir ihnen geben – indem wir schweigen und stillhalten, weil sie schreien, drohen oder klagen. Die Wahrheit braucht keine Dramen oder Hassreden, es reicht, sie sachlich zu vertreten.


Den sehr empfehlenswerten Artikel von Iris Zukowski
Wie – und warum – uns Ideologen unserer Kultur enteignen wollen
Die psychologischen Hintergründe des aktuellen linksgrünen Kulturkampfes
können Sie hier bei Reitschuster.de lesen.


Liebe Leser, bitte schauen Sie auch einmal hier:
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Donnerstag, 1. Juni 2017

Hat die ARD die Pfiffe und Schmährufe gegen den DFB beim Pokalfinale zensiert?

Thema: Kommerzialisierung des Sports

DFB-Pokalfinale:
Hat die ARD die Pfiffe und Schmährufe gegen den DFB zensiert?

Helene Fischer singt beim Pokalfinale und wird gnadenlos ausgepfiffen. Doch waren die Pfiffe wirklich nur gegen die Sängerin gerichtet? Oder zeigt sich da auch eine zunehmende Kommerzkritik gegen den DFB? Die ARD wehrt sich gegen den Vorwurf der Zensur.

Die ARD erklärte auf die Frage, ob die kritischen Pfiffe und Schmährufe bei der Übertragung „heruntergeregelt“ worden sind, die Halbzeitshow werde im Auftrag des DFB produziert, die ARD nehme technisch darauf keinen Einfluss.
Unabhängig davon ist es üblich, bei Musikübertragungen die Musik zugunsten der übrigen Geräuschkulisse stärker zur Geltung kommen zu lassen. Von Zensur oder ähnlichem kann also gar keine Rede sein.
Die Pfiffe seien dadurch aber keinem Zuschauer entgangen.
In einem Video auf YouTube sind die Pfiffe und Schmährufe "Scheiß DFB" und "Fußball-Mafia DFB" deutlich zu hören:
Sky zeigte in der Halbzeitpause zum Teil Werbung. Allerdings nach eigenen Angaben nicht, um die Pfeifkonzertszenen zu überblenden:
Innerhalb der Halbzeitpause wurde der von unseren Kunden gebuchte Werbeblock gesendet,
teilte Sky Deutschland mit. Besonders bitter war der Abend vor allem für die erfolgsverwöhnte Popsängerin Helene Fischer (32). Während und nach ihrem Auftritt in der Halbzeitpause des DFB-Pokalfinales gab es am Samstagabend ein lautstarkes, anhaltendes Pfeifkonzert offensichtlich entnervter Fußball-Fans. Lag es daran, dass viele Frankfurter argwöhnten, heimlich sympathisiere der Schlagerstar mit den Gegnern aus Dortmund? Oder steckt doch mehr dahinter, galten die Pfiffe dem Trend zur Inszenierung der Halbzeitpause? Der Deutsche Fußball-Bund hat am Sonntag bereits angekündigt, die Abläufe zu analysieren - Veränderungen nicht ausgeschlossen.
Mit dem Fußball ist es wie mit #Trump. Man denkt alle zwei Tage: "Schlimmer kann es nicht kommen." #dfbpokalfinale#BVBSGE@DFB_Pokalpic.twitter.com/BPISm3zx6z
— Fabian Kr (@fabiankr9) 23. Mai 2017
Helene Fischer hat sich alle Mühe gegeben, niemandem auf die Füße zu treten: Vor dem Spiel postete sie auf Facebook ein Bild von sich im weiß-gelben Shirt, das zur einen Hälfte aus einem Frankfurter, zur anderen aus einem Dortmunder Trikot bestand - und erklärte vorab schon einmal „beide zu den neuen Pokalgewinnern!“

Aber die Strategie ging nicht auf. Fischers Medley nach der ersten Halbzeit kam gar nicht gut an. Im „Sportschau Club“ nach dem Spiel ließ sie sich den Frust darüber nicht anmerken und erklärte auf die Frage, ob sie möglicherweise wegen ihrer Sympathien für den BVB von Frankfurter Fans ausgepfiffen worden sei, kein „ausgewiesener Dortmund-Fan“ zu sein.
Ich habe von ganzem Herzen beiden Mannschaften die Daumen gedrückt.
Ihre Erklärung für die vielen Pfiffe: Sie habe mitbekommen, "dass da eine Wette am Laufen war".

Dabei soll es darum gegangen sein, dass Frankfurter Wirte Freibier versprochen hätten, wenn Fischers Auftritt von Pfiffen übertönt würde.
Und ich muss sagen: Wette gewonnen. Glückwunsch dafür, die Wirte müssen jetzt ran,
sagte Fischer. Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic kritisierte mit einem säuerlichen Gesichtsausdruck deutlich die umstrittene Show-Einlage:
Das hat beim Pokalfinale nichts zu suchen, weil wir Fußball spielen, und die wahren Fans des Fußballs haben in der Halbzeitpause keine Lust darauf.
Was machst Du am Samstag? Ich geh auf's #HeleneFischer Konzert in #Berlin. Blöderweise treten da als Vorgruppe die #SGE und der #BVB auf.
— Heinz Schenk (@bumbesje) 23. Mai 2017
Auch der Medienwissenschaftler Jo Groebel sieht in dem Pfeifkonzert mehr als die Aversion Frankfurter Fans gegen die vermeintliche Dortmund-Sympathisantin. Die Tradition der Show in der Pause stamme aus den USA und sei Teil eines gigantischen Event- und Kommerzerfolges, sagte er der „Heilbronner Stimme“ (Montagausgabe).
Deutschland ist nicht Amerika, da sind die Pausen viel länger, und es gibt eine andere Unterhaltungskultur. Künstlerische Darbietungen werden dann sehr schnell als störend empfunden.
Die Deutschen wollten in der Pause über die erste Halbzeit diskutieren.

Auch der Ex-Bundesliga-Profi Ansgar Brinkmann sprang der Schlagersängerin im „Sportschau Club“ zur Seite und sah ganz klar einen anderen Adressaten für die Pfiffe:
Die Pfiffe galten mehr dem DFB als Helene Fischer.
Zwei Tage nach dem Pokalfinale verdichtet sich der Eindruck, dass die Proteste sich in erster Linie gegen den DFB gerichtet haben. Wie der Focus am Montag berichtete, werde es in naher Zukunft wohl weitere Proteste dieser Art geben. Zumindest wenn es nach der Fan-Initiative „FC PlayFair!“ geht. Deren Gründer Claus Vogt sagte gegenüber MDR aktuell:
Ich glaube, das wird nicht die letzte Aktion in dieser Richtung sein. Da bin ich mir ganz sicher.
Vogt ergänzte, dass Fischer ein Opfer des ausufernden Fußball-Kommerzes geworden sei:
Ich glaube, da haben eher die Funktionäre etwas verbrochen und haben vergessen, dass bei uns doch noch mehr der Sport im Mittelpunkt steht als nur der Kommerz.
Denn sie hätten versucht, die Show des Superbowl in den USA zum DFB-Pokal-Finale zu holen.

Vogt kritisiert zudem, dass in der Fußball-Bundesliga nun auch Montagsspiele Einzug hielten. Ihm täten die jungen Fußball-Fans leid, die am Montagabend nicht ins Stadion gehen könnten, weil sie Dienstag früh zur Schule müssten, so Vogt. Der Fußball werde aufgrund von Einschaltquoten und Sponsorengeldern "zerfleddert und zerpflückt". Das sei "langfristig kontraproduktiv.“
Wenn das so weitergeht, dann werden die Spielergehälter und auch die Ablösesummen noch weiter steigen. Aber dadurch spielt leider kein einziger Spieler besser.
Viele Fans sagten, dass eine Grenze erreicht sei,
und wenn das so weitergeht, dass sie sich vom Fußball abwenden.

Quelle: RT-Deutsch

Freitag, 17. März 2017

Kiew droht mit Einreiseverweigerung der russischen ESC-Teilnehmerin

Thema: ESC

Europa in Sorge:
Kiews Vorgehen gegen russische ESC-Teilnehmerin könnte zum Eigentor werden

Der Veranstalter EBU übt sich angesichts der ukrainischen Drohungen gegen Russlands designierte ESC-Starterin Julia Samoilowa in der Kunst, nicht aufzutauchen. Unterdessen sehen sich selbst erfahrene Ukraineversteher in den Mainstreammedien in Erklärungsnöten bezüglich Kiews Vorgehens.

Das große Skandalpotenzial um die drohende Einreiseverweigerung für die russische Sängerin Julia Samoilowa veranlasste die EBU zu einer Stellungnahme. Die Veranstalter waschen darin ihre Hände in Unschuld. Die westliche Presse übt sich in Schadensbegrenzung.

von Wladislaw Sankin
Zu erklären, dass die lebensfrohe Rollstuhlfahrerin Julia Samoilowa tatsächlich eine Gefahr für nationale Sicherheit eines großen europäischen Landes sein kann, dürfte selbst notorische Ukraineversteher im Westen vor Probleme stellen.

Die Einschaltung des ukrainischen Sicherheitsdienstes und scharfe Rhetorik des Außenministers gegen die russische Sängerin am Montag sorgte deshalb für Aufsehen und könnte sich als PR-technischer Super-GAU erweisen. Dies bleibt auch Kiews westlichen Unterstützern nicht verborgen.

Am Dienstagnachmittag meldete sich die Europäische Rundfunkanstalt mit einem Kommentar zum Vorstoß Kiews zu Wort.

Vielsagende Enthaltung aus Genf

In der Stellungnahme des Organisationsleiters Jon Ola Sand hieß es:
    Die EBU versteht und respektiert die Gesetze der Ukraine und diese Frage soll durch die Regierung gelöst werden, mit der wir seit Juni einen guten Dialog hatten. Im Geiste des Wettbewerbs der Eurovision hoffen wir, eine gute Lösung zu finden, damit jede Delegation zur Teilnahme in die Ukraine anreisen kann", teilte Ola Sand auf Anfrage der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.

Zuvor hatte Jon Ola Sand erklärt, dass es vonseiten der Europäischen Rundfunkanstalt keine Einwände bezüglich der russischen Delegation gibt.

Mit diesem Kommentar geben die Hauptveranstalter zu verstehen, dass sie zwar nichts gegen eine Teilnahme der russischen Sängern Julia Samoilowa haben, legen aber die Frage ihrer Teilnahme ins Ermessen der ukrainischen Regierung.

Die Frage ist nur, ob das Prinzip der Nichteinmischung, das die europäische Einrichtung in dieser konfliktbehafteten Situation an den Tag legt, an dieser Stelle angemessen ist.

Wo bleibt die Diversität?

Die diesjährige Devise des Gesangwettbewerbs lautet "Celebrate The Diversity" – feiere die Vielfalt. Eine Teilnehmerin mit eingeschränkten Möglichkeiten, deren physische Kräfte gerade noch zum Singen reichen, wäre für das Event doch wie ein fleischgewordenes Maskottchen. Und zwar sogar mit großen Chancen auf einen Erfolg.

Ein russischer Erfolg am Schauplatz des Maidan wäre jedoch ein Albtraum für die politische Führung in Kiew. Dass deshalb die gesamte Riege an Staatsbeamten des Gastgeberlandes mit unmissverständlichen Drohungen gegen die Teilnehmerin ein schweres politisches Kaliber auffährt, ist offensichtlich.

Die Gastgeber an die vielbeschworenen humanistischen Prinzipien zu erinnern, die der Show zugrunde liegen, nämlich, dass der Gesang die Menschen in Europa verbinden soll, wäre an dieser Stelle eigentlich nicht zuviel verlangt, könnte man meinen. Zu oft konnte man ja schon zuvor Zeuge davon werden, wie europäische Einrichtungen jedweder Art ihre vorgebliche Neutralität abgelegt haben, wenn es darum ging, Russland an den Pranger zu stellen.

Die nunmehrige Reaktion der Europäischen Rundfunkanstalt wirft jedoch einmal mehr die Frage auf, ab wann die Nichteinmischung zur Prinziplosigkeit wird.

Was Kiew mit Genf zu dieser Frage im vertraulichen Rahmen bespricht, bleibt bislang ebenso verborgen. Eine Ahnung davon, welche Bedenken Europäer hinsichtlich der Machtdemonstration aus Kiew am Ende doch haben könnten, kann man in der Presse nachlesen. So lobte zwar die Süddeutsche Zeitung die "eiserne" Prinzipientreue der Ukrainer, ließ aber große Zweifel erkennen, ob diese an dieser Stelle angemessen ist. So könnte Kiew in den Augen der Weltöffentlichkeit als "herzlos" erscheinen.

Schadensbegrenzung für Kiew

Bislang sorgten die Süddeutsche wie auch andere deutschen Mainstreammedien unter erheblichen Anstrengungen dafür, dass große Teile dieser Weltöffentlichkeit von der tatsächlichen Kiewer Herzlosigkeit nicht mitbekommen.

Über den Beschuss ziviler Infrastruktur, politische Verfolgungen und Blockaden ließ sich einigermaßen gut der Mantel des Schweigens breiten, wenn aktive Rechtfertigungsversuche zu gefährlich wurden. Den konkreten Fall der körperbehinderten russischen Sängerin in einer Weise darzustellen, die Kiew Sympathien rettet, wird aber auch für solche versierten Manipulatoren schwierig. Deswegen stellt das Blatt erstmals fest, dass Kiew mit seinem Vorstoß in einer Zwickmühle ist.

Deutlicher wird die Deutsche Welle. Sie hält die russische Entscheidung, ausgerechnet Julia Samoilowa nach Kiew zu entsenden, für einen klugen Schachzug. Und rät der Europäischen Rundfunkanstalt, die drohende Einreiseverweigerung gegen die russische Sängerin nicht zu akzeptieren. Wohlgemerkt nicht der Fairness wegen, sonder weil eine solche Entscheidung
    Russland nutzen und der Ukraine schaden würde.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Kiew diesen Argumenten Aufmerksamkeit schenken wird. Sollte Kiew der Einreise von Julia Samoilowa zustimmen und Russland sich bis dahin nicht selbst für einen Boykott entschieden haben, bleibt es ungewiss, ob es nicht während des Wettbewerbs selbst zu politisch motivierten Skandalen kommen wird.

Quelle: RT-Deutsch

Dienstag, 22. März 2016

Typisch AfD - oder doch nicht?

Thema: AfD

Frage:
Von welcher "rechtspopulistischen Partei" ist der folgende Text?

Zuwanderung begrenzen, Integration stärken
Deutschland ist ein gastfreundliches und weltoffenes Land. Viele der hier lebenden Ausländer haben sich integriert und leisten ihren Beitrag zur Allgemeinheit. Es gibt aber auch Zuwanderer aus fremden Kulturkreisen mit erheblichen Integrationsdefiziten. Weit überdurchschnittliche Arbeitslosenquoten, viele Migrantenkinder ohne schulischen Abschluss, Ghettobildung und eine Entwicklung von Parallelgesellschaften und eine häufig selbst gewählte Abgrenzung ausländischer Jugendlicher von der deutschen Gesellschaft sind Alarmsignale für den sozialen Frieden im Land. Das Zuwanderungsgesetz alleine kann die strukturellen Integrationsdefizite nicht beheben.

Wir wollen, dass Ausländer, die rechtmäßig und dauerhaft bei uns sind, integriert in unserer Gesellschaft auf der Grundlage unserer Kultur und Rechtsordnung leben. Integration ist aber keine Einbahnstraße. Elementar für das Gelingen ist das Erlernen der deutschen Sprache. Ausländische Eltern müssen alles dafür tun, dass ihre Kinder Anteil an den Lebens- und Arbeitschancen unseres Landes haben.
•
Wir werden die Zuwanderung in den Arbeitsmarkt auf Mangelberufe und auf Ausländer begrenzen, die in Deutschland zu Spitzenleistungen in Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Kultur beitragen können.
•
Wir werden die Integration konsequent vorantreiben. Wir werden die Teilnahme an Integrationskursen von Ausländern konsequent einfordern und das rechtliche Instrumentarium dafür nutzen. Wir wollen, dass nachziehende Ehegatten vor der Einreise nach Deutschland ausreichende Deutschkenntnisse erwerben. Wir werden das Kindernachzugsalter senken, damit Ausländerkinder durch Schulbesuch in Deutschland bessere Chancen der Integration in Arbeit und Gesellschaft haben. Wir werden aber auch Zeichen setzen für gelungene Integration, zum Beispiel durch Einbürgerungsfeiern, in denen wir Ausländer als Mitbürger in die Mitte unserer Gemeinden aufnehmen.
•
Wir werden die Menschenrechte der in Deutschland lebenden Mädchen und Frauen aus dem muslimischen Kulturkreis aktiv fördern und schützen. Die Zwangsverheiratung ist verboten. Die Nötigung zur Zwangsheirat wird ein eigener Straftatbestand.



Wer jetzt sagt: "Ganz klar, das ist von der AfD, sowas gegen Ausländer kann nur von der AfD sein!" wird jetzt wohl enttäuscht werden. Es ist wortwörtlich der Absatz 5.5 aus dem Regierungsprogramm der CDU/CSU vom 11.JUli 2005

Dienstag, 17. November 2015

Stationierung neuer US-Atomwaffen in Deutschland - Russland kündigt Reaktionen an

Thema: Kalter Krieg 2.0

Stationierung neuer US-Atomwaffen in Deutschland
Russland kündigt Reaktionen auf neue US-Atombomben in Büchel an


Bald neues Wettrüsten? Russische Interkontinetal-Rakete.
Foto: Vitaly V. Kuzmin, CC BY-SA 3.0
Die Nachricht, dass die USA planen, ihre Atombomben auf deutschem Boden zu modernisieren schlug ein wie eine ebensolche. Und auch die Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten. Während die Friedensbewegung vor einem neuen atomaren Wettrüsten warnt, kündigt Russland an, dass es den geplanten Schritt wohl nicht unbeantwortet lassen wird. In Moskau wertet man die nukleare Nachrüstung als gezielte Zerstörung des strategischen Gleichgewichts in Europa und sieht die nationale Sicherheit bedroht.

Aufgedeckt hatte die Pläne der Stationierung neuer US-Atomwaffen in Deutschland zu Beginn dieser Woche das ZDF-Politmagazin Frontal21. Konkret geht es um die Stationierung von 20 nuklearen Bomben, die zusammen etwa die 80-fache Sprengkraft der Hiroshima-Bombe haben. Besonders problematisch ist allerdings, dass es sich bei den Sprengköpfen um Entwicklungen neuen Typs handelt, die lenkbar und für den zielgenauen Einsatz vorgesehen sind.

Deutschland, das eigentlich über keine Atomwaffen verfügen darf, macht sich dabei abermals zum willfährigen Helfer US-amerikanischer Militärstrategen. Der Ernstfall sieht vor, dass die US-Armee der Bundeswehr die Atomwaffen übergibt und mit Tornado-Kampfflugzeugen der deutschen Truppen sollen diese dann abgeworfen werden.


Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sieht darin eine klare Verletzung von Artikel 1 und 2 des Vertrages über die Nichtverbreitung von Atomwaffen. Doch wie nicht anders zu erwarten war, bleibt es wohl nicht bei mahnenden Worten aus Moskau.

Die Stationierung lenkbarer US-Atomwaffen in Reichweite Russlands kann dort nur als Bedrohung verstanden werden. Wer die Logik des Wettrüstens noch aus dem (ersten) Kalten Krieg kennt weiß, dass solche Schritte stets zu Gegenmaßnahmen führen.

So zitiert die russische Nachrichtenagentur Interfax General Juri Balujewski mit den Worten, dass Russland als Antwort nun Raketen vom Typ Iskander in seiner Exklave Kaliningrad zwischen Polen und Litauen stationieren könnte. Dabei handelt es sich um ballistische Boden-Boden-Raketen mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern. Auch die Iskander-Systeme können theoretisch mit Atomsprengköpfen bestückt werden. Der General fügt hinzu:
    „Eine endgültige Entscheidung wird nach einer detaillierten Analyse der potenziellen Bedrohung getroffen.“
Der Pressesprecher des Kremls, Dimitri Peskow, warf den Vereinigten Staaten indes vor, mit diesem "ernsten Schritt" für wachsende Spannungen zwischen Europa und Russland zu sorgen und warnte vor der gezielten Zerstörung des strategischen Gleichgewichts in Europa. Um seine nationale Sicherheit zu gewährleisten könne Russland nun gezwungen sein, Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Die Pläne zur Stationierung neuer US-Atombomben im rheinland-pfälzischen Büchel wurden von Frontal21 bei der Durchsicht von US-Haushaltsplänen aufgedeckt. Darin ist die Stationierung der nuklearen Waffen in Büchel samt ihrer Kosten vermerkt. Auch Deutschland lässt sich die atomare Kraftmeierei einiges kosten: 112 Millionen Euro soll der deutsche Steuerzahler für die Vergrößerung der Landebahn des Fliegerhostes Büchel und für neue technische Infrastruktur aufbringen.

Katharina Binz, Vorsitzende der Grünen in Rheinland-Pfalz kommentiert die Pläne wie folgt:
    "Die Modernisierung der Atombomben in Büchel ist ein falsches und sehr gefährliches Signal an die Welt"
Die Informationspolitik der Bundesregierung in der Sache erinnert derweil stark an deren Verhalten im NSA-Skandal. Auf Reporter-Anfragen bei der Bundespressekonferenz wurde lediglich mit ausweichenden Floskeln geantwortet:


Die Aufrüstungspläne sind nicht nur ein gefährliches Signal der Bedrohung in Richtung Russland, die Bundesregierung setzt sich damit auch über einen Bundestagsbeschluss aus dem Jahre 2010 hinweg, mit dem eine große Mehrheit des Parlaments forderte, die Regierung solle sich "gegenüber den amerikanischen Verbündeten mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einsetzen."

Dieser Versuch wurde wohl auch unternommen. Nachdem Washington dem Anliegen die kalte Schulter zeigte, fügte sich Berlin jedoch - ähnlich wie bei der anhaltenden Massenüberwachung durch die NSA - willfährig den Wünschen des großen Bruders.

Der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Willy Wimmer (CDU), kritisiert im Frontal21-Bericht die Bücklingsmentalität der Merkel-Regierung gegenüber den USA aufs Schärfste. Protest gegen die Aufrüstungspläne regt sich auch aus den Reihen der Friedensbewegung. In einem Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten kommentiert der Aktivist Pedram Shahyar die geplante Stationierung neuer Atomwaffen in Büchel wie folgt:
    "Die USA sind der mächtigste Teil im westlichen Bündnis – wenn man sich gegen sie durchsetzen will, reicht kein Bundestagsbeschluss. Es braucht eine Regierung, die wirklich mit dem imperialen Projekt brechen will –und das auch gegen jegliche Widerstände. Natürlich hat es einen Preis, wenn man sich aus dem Bündnis mit der größten Militärmacht der Welt lösen möchte. Diese Kosten muss eine Regierung und die Bevölkerung bereit sein zu tragen. Frieden ist aber nicht nur ethisch begründet, eine wirklich friedliche Außenpolitik, die auf Dialog und Kooperation basiert, eröffnet auf lange Sicht ganz andere Möglichkeiten des Wohlstandes."
Mit der Kampagne "Stopp Ramstein - Kein Drohnenkrieg" ruft die Friedensbewegung an diesem Wochenende zu einem mehrtägigen Protest vor der größten US-Militärbasis außerhalb der Vereinigten Staaten auf. Während bei der Kampagne bisher vor allem der, von Ramstein aus mitorganisierte, Drohnen-Krieg im Zentrum stand, kann davon ausgegangen werden, dass sich nach den jüngsten Enhüllungen die Proteste am Wochenende auch gegen das neue atomare Wettrüsten richten werden.

Quelle: RT-Deutsch

Kommentare

Opal Shade
Diese Frau ist doch einfach nicht zu fassen. Es gibt absolut keine vernünftige Situation, die Atomwaffen rechtfertigt. Amerikanisches Spielzeug auf deutschem Grund lädt doch erst recht dazu ein, bei uns was fallen zu lassen. Was erhofft die sich, 'nen Kalten Krieg 2.0? Hätten wir die DDR doch nur gewaltsam befreit, dann wäre sie uns vielleicht als Kollateralschaden erspart geblieben ...

smily sky
diese kanzlerin hat alle humanitären, moralischen und ethischen werte über bord geworfen. der ami muß raus aus europa. ich hab das gefühl, es ist schon zu spät, denn vor 20 jahren wäre so eine kanzlerin abgesetzt und wegen hochverrat angeklagt worden.

poi poipoi
- 88% der Deutschen gegen Gen-Mais --> Regierung enthält sich --> Gen-Mais kommt
- 97% der Deutschen noch im Jan. 2015 gegen TTip und wir diskutieren noch?
- Wie viele Deutsche, bis auf Fr. Merkel, sehen wohl auch nur den Hauch einer Option im Einsatz von Atomwaffen?
Warum nennt sich dieses Spiel eigentlich Volksherrschaft, wenn selbst Diktaturen größere Mehrheiten im Volk für wegweisende politische Entscheidung erreichen?

murcks
Diese Kanzlerin ist eine große Gefahr für den Frieden und trotzdem so beliebt...............warum nur ?

Ashram Zero
+Carsten Schmidt Naja das wetrüsten und das gegenseitige provozieren ist ja schon im vollen gange, echt klever ner atommacht ans bei zu pissen.
Aber falls es wirklich dazu kommt gott bewahre wäre es für uns deutsche am besten gleich zu kapitulieren so würde man zumindets millionen menschen retten können...aber mit diesen vor der usa hündisch kriechenden regierung seh ich leider schwarz.


Montag, 2. November 2015

Spanien: Kulturministerium zeichnet Schule aus, die Kindern das Stiertöten beibringt

Thema: Spanien

Veröffentlicht am 29.10.2015
Tierschützer haben gestern ein Video veröffentlicht, das Kinder zeigt, die Stiere töten, nachdem das Ministerium für Kultur die Schule des Stierkampfes in Madrid mit dem Nationalpreis 2015 am 26. Oktober ausgezeichnet hat.



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