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Sonntag, 8. August 2021

Offener Brief an die Landesregierung Rheinland-Pfalz gegen die Diskriminierung von Ungeimpften

Offener Brief an die Landesregierung Rheinland-Pfalz gegen die Diskriminierung von Ungeimpften per WhatsApp erhalten, bitte verteilen.
An die Landesregierung Rheinland-Pfalz,

mir ist es eine Ehre, Ihnen hiermit einen Vorschlag zur Vermeidung einer verfassungswidrigen Diskriminierung der Bürger zuzusenden, mit der u. a. Kanzleramtsminister Helge Braun droht (siehe Tagesschau 25. Juli 2021).

Falls Ungeimpfte von zahlreichen Dienstleistungen ausgeschlossen werden (Restaurants, Konzerte, Theater, Sportevents, Züge, usw.) wird wahrscheinlich Gewalt ausbrechen, denn viele Bürger würden sich nicht damit abfinden, aus dem normalen Leben ausgeschlossen zu werden. Um diese verfassungswidrige Diskriminierung zu vermeiden, wird hier folgendes empfohlen:

  • In allen Restaurants und größeren Cafés soll ein Raum oder eine abgegrenzte Abteilung für Ungeimpfte reserviert werden. Ähnlich sollte es in Zügen gehandhabt werden: einige Abteile sollten nur von Ungeimpften reserviert werden können. In Theatern und Konzertsälen könnten z. B. bestimmte Reihen für Ungeimpfte reserviert bleiben.
  • Diese Methode wurde mit Erfolg in Südafrika verfolgt, um die Schwarzen von den Weißen zu trennen. Auch in den USA wurde diese Trennung mit Erfolg durchgesetzt, bis ein gewisser Martin Luther King dieses friedliche Zusammenleben erschütterte.
Als jüdischer Bewohner des Landes Rheinland-Pfalz würde ich mich auf eine kritische Bewertung dieses Vorschlags seitens der Landesregierung freuen.

Hochachtungsvoll,

Elias Davidsson

Kirchen, 3. August 2021

» der Kommentar des Blogschreibers «

Was Elias Davidsson nicht erwähnt: auch Deutschland hat lange Erfahrung darin Menschen in verschiedene Gruppen zu trennen.
Da die beiden Gruppen damals nicht an ihrer Hautfarbe zu unterscheiden waren, mussten sich die Mitglieder der einen Gruppe mit einem Symbol kennzeichnen. Auch wurden sie vom normalen Leben ausgeschlossen und extra Wohnbereiche wurden ihnen zugewiesen.

Es wäre interessant zu erfahren, welches Symbol sich Helge Braun für Ungeimpfte vorstellen kann. Ein Stern wird es doch hoffentlich nicht sein. Unterlagen darüber wie es seinerzeit organisiert war, sind bestimmt noch aufzutreiben und ausreichend Aufpasser werden sich aus Kreisen der Geimpften, die sich wie die besseren Menschen fühlen, auch finden lassen. Bei Kommentaren in Gästebüchern, z.B. beim Presseclub, schimmert im Schreibstil einiger Foristen der Blockwart schon durch.

Wenn dann noch mit der neuen Regierung ein Wahrheits- und Propaganda-Ministerium eingeführt wird, eventuell parallel zu einem „KlimaMinisterium“ das nach Vorstellung von Baerbock und Habeck alle anderen Ministerien beherrscht, dann ist es doch wieder soweit. Viel fehlt eh nicht mehr.

Danke Willi für die Zusendung

Mittwoch, 17. März 2021

Anne Will | 14.03.2021 - nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Anne Will | 14.03.2021 - nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Die Gäste im Studio

Fotos: Screenshots

von links

  • Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen)
    Parteivorsitzender
  • Ursula Münch
    Politikwissenschaftlerin
  • Olaf Scholz (SPD)
    Vizekanzler und Bundesminister der Finanzen
  • Thomas de Maizière (CDU)
    Bundesminister a.D. und Bundestagsabgeordneter
  • Christiane Hoffmann
    Autorin im "Spiegel"-Hauptstadtbüro

  • Link zur Sendungsseite
    Link zum Gästebuch

    Die Diskussion über die Pandemiepolitik und nicht zuletzt die sogenannte "Maskenaffäre" beeinflussen auch die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Zugleich bildet der Wahlsonntag den Auftakt für das Superwahljahr 2021 – auch deshalb wird genau auf die Ergebnisse geschaut. Gerät die CDU durch die "Maskenaffäre" ausgerechnet im Wahljahr in eine Krise? Wie viel Vertrauen haben die Menschen noch in die Pandemiepolitik – und wird dies zur entscheidenden Frage bei der Bundestagswahl? Was ist bei Wahlen heute wichtiger, Persönlichkeit oder Parteiprogramm?


    Pressestimmen

    Süddeutsche.de
    15. März 2021, 1:23 Uhr Anne Will zu den Landtagswahlen

    Endlich eine Talksendung, in der es nicht wieder um die AfD geht

    Scholz redet sich die SPD-Ergebnisse schön. CDU-Ex-Minister de Maizière und Grünen-Vorsitzender Habeck diskutieren über die Maskenaffäre. Nur von einer Partei ist bei Anne Will kaum die Rede.
    Von Joachim Käppner

    In der SPD gibt es heute viele, die nichts Gutes zu sagen haben über Gerhard Schröder, obwohl oder vielleicht gerade weil er es im Kreuz hatte, noch Mehrheiten für die Partei zu sammeln. Aber lassen wir das lieber. Was man Schröder jedenfalls nicht vorwerfen konnte: dass er sich verlorene Wahlen am Abend im Fernsehen schöngeredet hätte. Es war eher nicht seine Art zu behaupten, dass eine Niederlage gemessen an den Kommunalwahlen von 1928 doch so schlecht auch wieder nicht sei ...


    Münchner Merkur
    CDU-Beben nach den Landtagswahlen

    CDU-Gast kündigt Laschet-Statement zu K-Frage für Montag an - „Hatte heute Kontakt zu ihm“

    Bewegt sich die Kanzlerfrage der Union nach den Landtagswahlen? Ein Gast bei Anne Will macht eine Andeutung, die Armin Laschets Pressekonferenz mit Spannung erwarten lässt.

    München - Hat Thomas de Maizière (CDU) da nicht eben eine gewichtige Andeutung bei Anne Will gemacht? Nach dem desaströsen Ergebnis der Union bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg* und den Wahlen in Rheinland-Pfalz* richten sich die Augen zunehmend auf den neuen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet*. Bisher gilt: Laschet wird aller Voraussicht nach Kanzlerkandidat der CDU/CSU für die Bundestagswahlen im September. Auf der Zielgerade könnte ihn nur noch Markus Söder (CSU)* überholen, der in den Umfragen vorne liegt.


    Frankfurter Rundschau
    TV-Kritik

    Olaf Scholz nach CDU-Debakel besonders gut gelaunt

    Montag, 15.03.202111:54
    von Michael Meyns

    Bei Anne Will in der ARD geht es um das Superwahljahr 2021, den schlechten Start der CDU und was das für die SPD bedeutet.

    Frankfurt/Berlin – Trotz Corona begann am Sonntag mit den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz das Superwahljahr, dass im September auch das Ende der Ära Angela Merkel bedeuten wird. Ob dann dennoch ein CDU-Politiker – oder vielleicht einer der CSU – ins Kanzleramt ziehen wird, steht noch in den Sternen, die Ergebnisse der Wahlen von Sonntag waren ohne Frage ein Dämpfer für die CDU, was auch im Mittelpunkt der Diskussion bei Anne Will in der ARD stand.


    Kommentare

    Seite 19
    Marie Luise Müller schrieb am 13.03.2021 10:50 Uhr:
    Meine Stimme habe ich bereits per Briefwahl abgegeben. So bleibt es mir erspart, morgen bei dem zu erwartenden Regen und Sturm außer Haus zu gehen.
    Bin wirklich gespannt, wie die Grünen abschneiden werden (die Klimaliste scheint eine echte Konkurrenz zu werden) und welche Koalitionspartner sich anbieten werden. Wird die CDU wieder Partner oder die SPD und hoffentlich nicht die Linken, die ja erst einmal die 5% Hürde überspringen müssen. Eins scheint sicher zu sein, Kretschmann und seine Grünen werden sich ihre Partner aussuchen können. Hoffentlich. MLM
    Michel Gluhf schrieb am 13.03.2021 10:51 Uhr:
    Kretschmann neulich auf die Frage "Was haben die Grünen denn falschgemacht?" Antwort "Wir habe nichts falsch gemacht, wir haben gar nichts gemacht." Ist immerhin besser als alles falsch gemacht!
    W.Meyer schrieb am 13.03.2021 12:28 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    So,So,@ MLM hat schon die Grünen gewählt. Das ist als tolle Wahlhilfe gedacht, wenn man das hier erfährt. Ich denke aber, dass es die meisten Leser so interessiert, wie der umgefallene Sack Reis in China.
    Wenn man dazu noch @ Michel Gluhf liest: "Was haben die Grünen denn falsch gemacht?"
    Antwort von Kretschmann"Wir habe nichts falsch gemacht, wir haben gar nichts gemacht."
    ….wird die Aktion wohl nach hinten losgehen.
    Seite 20
    Redaktion ANNE WILL schrieb am 13.03.2021 11:53 Uhr:
    Leider kann Melanie Amann, Leiterin des "Spiegel"-Hauptstadtbüros, morgen nicht an unserer Sendung teilnehmen. Wir freuen uns aber auf Christiane Hoffmann, Autorin im "Spiegel"-Hauptstadtbüro.
      Heinz Becker schrieb am 13.03.2021 12:34 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Das braucht Ihnen doch nicht leid zu tun. Schließlich haben Sie mit Christiane Hoffmann einen gleichwertigen Ersatz gefunden, die zudem noch auf der gleichen Linie "segelt".
      Interessanter wäre ein Teilnehmer aus dem Oppostionslager, aber das scheint bei Anne Will auf lange Sicht tabu zu sein.
      Hoffnungsvoll schrieb am 13.03.2021 12:27 Uhr:
      Leider kann Melanie Amann, Leiterin des "Spiegel"-Hauptstadtbüros, morgen nicht an unserer Sendung teilnehmen.
      Melanie Amann hat am Sonntagabend eine größerer Aufgaben, denn sie muss im Kanzleramt und der CDU-Zentrale Taschentücher und tröstende Worte für Merkel CDU, Altmaier CDU, Braun CDU, Laschet CDU, Ziemiak CDU,usw reichen bzw. spenden, denn mit unter 20 Prozent der Stimmen in BW und Rheinland Pfalz haben sie dann doch nicht gerechnet,weil sie davon ausgegangen sind das mit der Erklärung der MdB`s ALLES vergessen ist.
      Wir hoffen, dass sich dieses Desaster noch ausweitet oder mindestens im zur Bundestagwahl im September anhält

    Seite 50
    Gert Müller schrieb am 14.03.2021 19:51 Uhr:
    Die CDU muss sich von Spahn und Altmaier trennen, ansonsten wird Sie die Bundestagswahl verlieren!
      Frank Hartmann schrieb am 14.03.2021 20:11 Uhr:
      Spahn : Maskenchaos,keine Schutzausrüstung, Immobiliendeals,Doc Morris Nähe, Impfchaos,Frechheit beim CDU Parteitag, Schnelltestchaos. Sie haben Recht, Spahn muss weg
        Heinz Becker schrieb 20:27 Uhr:
        Sobald "sie" ihm ihr vollstes Vertrauen ausgesprochen hat, dauert es nicht mehr lange. Er wird doch hoffentlich nicht auch noch bei der Deutschen Bahn unterkommen müssen. Versager wie ihn kann auch BigPharma nicht gebrauchen und ohne Posten an entscheidender Stelle ist er für sie wertlos.

    Seite 51
    Heinz Becker schrieb am 14.93.2021 20:04 Uhr:
    Hat sich denn die Bundeskanzlernde schon zu den Wahlergebnissen geäußert? Ob sie am Abstieg der CDU einen Großen Teil Schuld mitträgt wird ihr egal sein, jetzt sind die Wählerstimmen nun mal weg.

    Anonyma schrieb am 14.03.2021 22:03 Uhr:
    Corona war wohl mit prägend. Wer schon mal eine Pandemie in einem 83-Millionen-Einwohner-Land gemanagt hat und alles besser weiß als die handelnden Politiker und Behörden in Bund, Länder und Gemeinden, kann sich ja bei der nächsten Bundestagswahl zur Wahl stellen.
    Derweil muss man mal feststellen, dass Deutschland gar nicht so schlecht da steht und es die Zuständigen gar nicht so schlecht gemacht haben.
    Diese ewige Gemotze und Gemecker, diese endlose Empörungskultur und die Selbstzerfleischung in der Debatte hierzulande, das ständige bemühte Suchen nach irgendwelchen Schuldigen und das unaufhörliche Zurückblicken und Krümelsuchen, all das gibt es so wohl kaum in irgendeinem anderem Land erdweit. Einfach mal einigermaßen zufriedene Deutsche - wann hat es das eigentlich mal gegeben? Allenfalls, wenn man gerade Fußballweltmeister ist. Wir stehen uns hierzulande mit unserer Sauertöpfigkeit permanent selbst im Weg und machen es uns immer noch schwerer, als etwas ohnehin schon ist.
      Lima schrieb am 14.03.2021 22:22 Uhr:
      Wie kann man zufrieden sein?? Mit dem Impfdesaster? Wie viele Arbeitslose haben wir nächstes Jahr wenn kein Kurzarbeitergeld mehr bezahlt wird? Wenn die Insolvenz wieder anzeigepflichtig wird? Wie viele Bankrotte haben wir dann? Wie kann man zufrieden sein wenn der Lockdown alleine 2021 uns bisher 50Milliarden Euro gekostet hat??
      Heinz Becker schrieb am 14.03.2021 22:25 Uhr:
      Schreiben sie das doch mal, "dass Deutschland gar nicht so schlecht da steht" nur denen, die seit Januar letzten Jahres Null Einkommen haben, die in Kurzarbeit sind, die durch die Krise arbeitslos geworden sind und kaum noch wissen wie sie ihre Familien ernähren sollen. Und vor allem, schließen sie nicht von sich auf andere.

    Seite 81
    Paul Vogler schrieb am 15.03.2021 11:17 Uhr:
    Also Ich finde Habeck überschätzt sich total. Wie konnte die Grünen mit Kretschmann punkten? Weil Kretschmann ein echter Landesvertreter ist und dem Volke dient, und nicht darüber diktatorisch herrscht wie z.B. Merkel, und grüne Idiologie als Religion verbreitet wie Habeck und Baerbock. Das grenzt ja an das DDR Regime was die 2 Vorhaben wenn Sie an die Macht kämen.
    Beate, F schrieb am 15.03.2021 11:34 Uhr:
    Diese beiden Landtagswahlen waren reine Personenwahlen, so jedenfalls ist mein Eindruck. Frau Dreyer und Herr Kretschmann sind Sympathiträger in ihren Bundesländern und konnten aus diesem Grunde auch wieder so hohe Zustimmungswerte erzielen.
    Wenn ein Herr Scholz und Habeck jetzt daraufhin Höhenflüge bekommen, ist das nicht verwunderlich. Bei Scholz hat man den Eindruck, das er felsenfest davon überzeugt ist, der neue Kanzler zu werden. Bei den Umfragen bundesweit grenzt jedoch dieses Gebahren schon fast an Übermut und Tollkühnheit.
    Eine ähnliche Zufriedenheit auch bei den Grünen, gestern Abend bei Robert Habeck.
    Wenn er jedoch das "oberste Amt" im Staat anstrebt, dann muß er Bundespräsident werden. Auch sollte Herr Habeck Nachhilfe in Betriebswirtschaft bekommen, um Dinge wie Umsatz und Gewinn richtig einordnen zu können. Die schlechten Ergebnisse der CDU/CSU sind Ausdruck der Unzufriedenheit im ganzen Land.
    Das miserable Management der Pandemie ist eine Ursache, andere sind bekannt.
    Markus a.D. schrieb am 15.03.2021 12:19 Uhr:
    Was ist absurd? Wenn irgendwann nicht die Normalität und der Verstand siegt, werden wir uns am Genderthema alle noch aufreiben. Da gibt es keine Lösung - außer, wir lassen uns alle operieren und gleichmachen. Die Büchse der Pandora wurde geöffnet. Dieser kleine, feine, wunderbare Unterschied kann sooo viele Sorgen bereiten. Vielleicht ist das absurd.
      Brigitta schrieb am 15.03.2021 17:28 Uhr:
      @Markus a.D. Ich bin absolut kein Fan der AFD, jedoch bei der lästigen * Sprache die sie kritisiert, gebe ich ihr recht. Diese Zungenbrecher - *innen Gendersprache ist so unnötig wie ein dicker Kropf. Das diese Sprache von der Politik unterstützt wird, auch finanziell ist absurd. Es ist ein Eingriff in die deutsche Kultursprache, wo kein * als Vorschrift vorgesehen war. Vor Frauen setzt man ein Sternchen ein, weil Intersexuelle gleichermaßen angesprochen werden? Damit macht man den Mann zum Esel und die Frau zu Esel*innen? Gleichberechtigung bedeutet keine extra Wurst für den oder das andere Geschlecht. Diese zerstörenden Eingriffe in die deutsche Sprache trennt eher bewusst die Geschlechter, als das sie gleichberechtigt gemacht werden. Liebe Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen. Bei der Gendersprache sehe ich keinen Grund sie als Schreib- oder Sprachvorschrift anzunehmen.
      Markus a.D. schrieb am 15.03.2021 19:03 Uhr:
      Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
      balu schrieb am 15.03.2021 12:22 Uhr:
      quote konterkariert unser grundgesetz.
      Klaus Winkler schrieb am 15.03.2021 12:28 Uhr:
      - wenn die Minderheiten übernehmen wird alles besser .....
      Markus a.D. schrieb am 15.03.2021 12:41 Uhr:
      Garantiert!

    Seite 92
    Klaus Winkler schrieb am 15.03.2021 21:37 Uhr:
    Der Konsumbürger wählt die Partei, die ihm am glaubwürdigsten den immerwährenden Konsum verspricht. Ein Drittel wählt die Partei, die dem Wähler suggeriert, wenn er sie wählt gehört er zu den besseren Menschen ....
    Und ein paar Wenige denken nach und wählen die Realität ....
    Seite 93
    Odradek schrieb am 15.03.2021 20:57 Uhr:
    Sehr treffend twittert Marina Weisband: "Die CDU hat einige Fehler gemacht im Umgang mit der Pandemie. Ich würde sie gerne sicherheitshalber aussetzen, bis wir mehr Daten haben." PS: Lauterbach ist heute kurzfristig bei Plasberg.
      FactsMatter schrieb am 16.03.2021 08:21 Uhr:
      Marina Weisband hat von Arzneimittelsicherheit wahrscheinlich so viel Ahnung wie von Quantenphysik.

    Seite 107
    batterietester schrieb am 16.03.2021 17:46 Uhr:
    Der Hausverkäufer an Spahn bekommt hochbezahlten Job im vom Minister Spahn gesteuerten Unternehmen. Unglaublich, aber wahr! ! Ehrenerklärung der CDU!! haben sie sich in der Pandemie bereichert ? NEIN, nicht nur IN der Pandemie ...Wo noch? "Ach, mal hier ach mal da" Man nimmt was man kriegt....

    Freitag, 12. Juli 2019

    Nirgends wird soviel gelogen wie bei den Kosten der Asylsuchenden

    Update 12.07.2019
    Titel geändert
    „Nur die halbe Wahrheit“: 
    AfD kritisiert Zahlen zu Sozialleistungen für Asylsuchende in Rheinland-Pfalz

    „Wir erleben seit Jahren eine ungebremste Zuwanderung in unsere Sozialsysteme verbunden mit einer enormen Kostenexplosion“, so Uwe Junge, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz. Er sieht die angegebene Zahl der erwerbsfähigen Asylsuchenden, die staatliche Sozialleistungen erhalten, "nur als halbe Wahrheit" an.
    Laut der rheinland-pfälzischen Landesregierung ist die Zahl der erwerbsfähigen Asylsuchenden, die staatliche Sozialleistungen erhalten, im Jahr 2018 auf insgesamt 31.000 Personen angestiegen (Zahl vom März 2019). Im März 2017 waren es noch 28.213, im März 2018 schon 32.469.
    Hinzu kommen die nicht erwerbsfähigen Asylsuchenden, diese wurden im Februar 2019 mit 16.168 Personen angegeben.

    Im Februar 2019 bezogen somit in Rheinland-Pfalz insgesamt rund 47.000 sogenannte Regelleistungsberechtigte *) aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern **) Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende, so die Bundesagentur für Arbeit.

    Junge: „Bundesland zahlt eigentlich für 65.000 Personen“

    Doch dies sei nach Meinung der AfD-Landtagsfraktion nur die halbe Wahrheit, denn viele Asylzuwanderer sind in der Aufstellung der Landesregierung nicht enthalten.

    Laut AfD-Landtagsfraktion zahlt das Bundesland eigentlich für rund 65.000 Personen. Dies entspricht der Einwohnerzahl von Neuwied, der siebtgrößten Stadt des Bundeslandes, führen die AfD-Politiker in einer Mitteilung dazu auf.

    Wir erleben seit Jahren eine ungebremste Zuwanderung in unsere Sozialsysteme verbunden mit einer enormen Kostenexplosion“,
    so Junge.

    Rechne man Kinder und Jugendliche, Senioren sowie Personen im laufenden Asylverfahren hinzu, finanziere die öffentliche Hand mittlerweile den Lebensunterhalt von rund 65.000 Asylmigranten in Rheinland-Pfalz, so der AfD-Politiker weiter.

    Nach Ansicht von Junge wird sich daran „auch auf lange Sicht nichts ändern“. Bildungsniveau und Berufsqualifikation der meisten Asylbewerber seien so gering, dass sie allenfalls im Niedriglohnsektor Beschäftigung fänden, ist sich der Fraktionsvorsitzende sicher.
    Wie die Grünen zu behaupten, man könne mit dieser Art von Zuwanderung dem Fachkräftemangel begegnen oder gar den Sozialstaat retten, zeugt schon von Realitätsverlust“, äußert der AfD-Politiker weiter.

    Landesregierung: „Arbeitswille vieler Geflüchteter ist groß“

    Für die Landesregierung sei aber nicht allein die Tatsache, wie viele Menschen im System der Jobcenter Sozialleistungen beziehen, aussagekräftig, sondern vielmehr wie viele der Menschen, die nach Rheinland-Pfalz kamen, inzwischen einer Beschäftigung nachgehen. Diese würde nach Ansicht der Landesregierung zeigen, dass der Arbeitswille vieler Geflüchteter groß sei.

    So wären zum Stichtag 30. Juni 2017 rund 6.500 Menschen aus den acht zugangsstärksten Asylherkunftsländern sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Am 30. Juni 2018 waren es rund 10.900 Menschen. Eine genaue Aufschlüsselung dazu, wie diese Menschen beschäftigt sind, fehlt. So ist nicht erkennbar, wie viele von ihnen nur befristet angestellt sind oder nur stundenweise im Niedriglohnsektor aushelfen.

    Darüber hinaus sei es für die Landesregierung nicht richtig, dass das Bildungsniveau und die Berufsqualifikation der „geflüchteten Menschen“ niedrig sei. Vielmehr würde eine Vielzahl der Geflüchteten über einen Berufsabschluss ihrer Heimat verfügen, der aber jedoch auf Grund des hohen Niveaus der Berufsausbildung in Deutschland nicht anerkannt würde.

    Insgesamt leben in Rheinland-Pfalz 452.700 Ausländer (+0,5 % zu Dez. 2017). Ihr Anteil an der Bevölkerung lag Ende 2018 bei 11,1 Prozent. Gegenüber dem Stichtag der Volkszählung am 9. Mai 2011 ist der Ausländeranteil um rund 4,3 Prozentpunkte gestiegen.

    Nach Angaben des Integrationsministeriums in Rheinland-Pfalz kamen 2018 6.903 Geflüchtete nach Rheinland-Pfalz, das sind 1.019 Menschen oder knapp 13 Prozent weniger als 2017. Insgesamt stellten 2018 7.622 Menschen einen Asylantrag (das sind 4,7 % aller Asylanträge in Deutschland 2018).

    Jung: „Masse der Asylzuwanderer landet im sozialen Auffangnetz“

    AfD-Landtagsfraktionsvorsitzender Uwe Jung sieht die aktuelle Situation hingegen als ein Spiegelbild einer falschen Integrationspolitik:
    Dass die Masse der Asylzuwanderer im sozialen Auffangnetz landet und dort verbleibt, ist die endgültige Bankrotterklärung einer falschen Integrationspolitik“.
    Er kritisiert: „Die ungesteuerte Migration kostet Bürger und Steuerzahler ein Vermögen.“

    Der Fraktionsvorsitzende kündigte an, dass die AfD-Fraktion eine Große Anfrage zum Thema stellen wird, „um ein detailliertes Lagebild zeichnen zu können“.

    Zahl der Arbeitslosen sank um -1,7 %

    Anhand der Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge ist zu erkennen, dass die Anzahl der in Rheinland-Pfalz lebenden Ausländerinnen und Ausländer gegenüber dem 31. Dezember 2017 um rund 20.900 und gegenüber dem Stichtag der Volkszählung im Mai 2011 um 180.700 auf nunmehr etwa 452.700 stieg.

    Ihr Anteil an der Bevölkerung lag Ende 2018 bei 11,1 Prozent und damit um 0,5 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor.

    Die Arbeitslosenquote lag im Juni 2019 in Rheinland-Pfalz bei 4,3 Prozent (-0,1 % zu Juni 2018). Das bedeutet, dass es aktuell rund 97.084 Arbeitslose und rund 1.435.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (BA Hochrechnung Juni 2019) in dem Bundesland gibt. Das sind -1,7 % Arbeitslose weniger zu Juni 2018.

    Erläuterung
    *) Personen mit Anspruch auf Gesamtregelleistung (Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld) erhalten den Status Regelleistungsberechtigte. Dazu zählen Personen, die Anspruch auf Regelbedarf, Mehrbedarfe, Kosten der Unterkunft oder den Zuschlag nach Bezug von Arbeitslosengeld (bis Ende Dezember 2010) haben. Sie können darüber hinaus ggf. auch einmalige Leistungen beanspruchen. Die Regelleistungsberechtigten sind untergliedert in erwerbsfähige Leistungsberechtigte und nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte.

    **) Ländern mit den meisten Asylerstanträgen zwischen 2012 und April 2015 also: Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien.
    (er)

    Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

    Dienstag, 26. Januar 2016

    campact - Schlechte Nachrichten für TTIP-Befürworter

     


    TTIP-Abstimmung

     
    Liebe Leser,
    wow! Schon fast 5000 Campact-Aktive haben für unsere TTIP-Türhänger zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gespendet. Damit haben wir 90 Prozent der Druckkosten gesichert. Es fehlt also nicht mehr viel, damit wir Bürger/innen flächendeckend Türhänger verteilen können. Ich bin mir sicher: Wenn Sie heute mithelfen, sind die verbliebenen 10 Prozent schnell erreicht.
    Unsere Mail von vergangener Woche habe ich Ihnen unten erneut angehängt.
    Mit hocherfreuten Grüßen
    Ihr Gerald Neubauer, Campaigner
    Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!
    Liebe Leser,
    am 13. März wird unter anderem in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gewählt – und die neuen Landesregierungen entscheiden aller Voraussicht nach im Bundesrat mit, ob TTIP und CETA in Kraft treten können. Beste Chancen also, die Wahlen zur Abstimmung gegen die Handelsabkommen zu machen. Die Sache hat nur einen Haken: Bisher wissen die meisten Wähler/innen nicht, wie die Parteien im Bundesrat über TTIP und CETA abstimmen wollen.

    Um das zu ändern, haben wir gemeinsam mit dem BUND folgenden Plan entworfen: In den Tagen vor den Wahlen verteilen engagierte Menschen überall in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hunderttausende Türhänger an Haus- und Wohnungstüren. Darauf steht Klartext: Warum schaden TTIP und CETA den Menschen im Land? Und welche Parteien wollen den Abkommen die Zustimmung verweigern? So motivieren wir die Menschen zur Wahl zu gehen und gegen die Abkommen zu stimmen.
    Unsere Fragen zu ihren Positionen haben wir den Parteien bereits geschickt. Jetzt geht es darum, genügend Türhänger zu drucken, damit die Bürger/innen diese flächendeckend verteilen können. Das kostet eine Menge Geld – und dafür möchte ich Sie heute um Unterstützung bitten: Schon mit 5 Euro können wir 100 Türhänger drucken!
    Mit den Wahlaufrufen gegen TTIP und CETA verändern wir Bürger/innen reale Politik. Wir informieren und klären auf: Welche Partei vertritt welche Position? Wir wissen aus früheren Aktionen bei der Europa- und Hamburgwahl, dass Politiker/innen die Hänger sehr ernst nehmen. Schließlich kann jeder einzelne Türhänger eine oder sogar mehrere Wahlentscheidungen beeinflussen. 

    Anfang März werden tausende Aktive ausschwärmen und die Aufklärungszettel in Dörfern und Städten an die Menschen bringen. Bitte ermöglichen Sie Druck und Versand, damit wir gemeinsam flächendeckend verteilen können:
    Mit herzlichem Dank
    Ihr Gerald Neubauer, Campaigner
    PS: Sie können Ihre steuerlich abzugsfähige Spende auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen, wenn Sie das bevorzugen:
    Campact e.V.
    Bank für Sozialwirtschaft
    IBAN DE62251205106980580751
    BIC BFSWDE33HAN
    Kampagnen | Über Campact | Spenden | Kontakt
    Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden
     

    Samstag, 23. Januar 2016

    campact - Unser TTIP-Stop-Plan

     


    TTIP-Abstimmung

     
    Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!
    Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz entscheiden darüber mit, ob TTIP und CETA den Bundesrat passieren können. Mit hunderttausenden Türhängern machen wir gemeinsam die Wahlen zur Volksabstimmung über die Handelsabkommen.
    Liebe Leser,
    am 13. März wird unter anderem in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gewählt – und die neuen Landesregierungen entscheiden aller Voraussicht nach im Bundesrat mit, ob TTIP und CETA in Kraft treten können. Beste Chancen also, die Wahlen zur Abstimmung gegen die Handelsabkommen zu machen. Die Sache hat nur einen Haken: Bisher wissen die meisten Wähler/innen nicht, wie die Parteien im Bundesrat über TTIP und CETA abstimmen wollen.
    Um das zu ändern, haben wir gemeinsam mit dem BUND folgenden Plan entworfen: In den Tagen vor den Wahlen verteilen engagierte Menschen überall in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hunderttausende Türhänger an Haus- und Wohnungstüren. Darauf steht Klartext: Warum schaden TTIP und CETA den Menschen im Land? Und welche Parteien wollen den Abkommen die Zustimmung verweigern? So motivieren wir die Menschen zur Wahl zu gehen und gegen die Abkommen zu stimmen.
    Unsere Fragen zu ihren Positionen haben wir den Parteien bereits geschickt. Jetzt geht es darum, genügend Türhänger zu drucken, damit die Bürger/innen diese flächendeckend verteilen können. Das kostet eine Menge Geld – und dafür möchte ich Sie heute um Unterstützung bitten: Schon mit 5 Euro können wir 100 Türhänger drucken!
    Mit den Wahlaufrufen gegen TTIP und CETA verändern wir Bürger/innen reale Politik. Wir informieren und klären auf: Welche Partei vertritt welche Position? Wir wissen aus früheren Aktionen bei der Europa- und Hamburgwahl, dass Politiker/innen die Hänger sehr ernst nehmen. Schließlich kann jeder einzelne Türhänger eine oder sogar mehrere Wahlentscheidungen beeinflussen. 
    Anfang März werden tausende Aktive ausschwärmen und die Aufklärungszettel in Dörfern und Städten an die Menschen bringen. Bitte ermöglichen Sie Druck und Versand, damit wir gemeinsam flächendeckend verteilen können:
    Mit herzlichem Dank
    Ihr Gerald Neubauer, Campaigner
    PS: Sie können Ihre steuerlich abzugsfähige Spende auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen, wenn Sie das bevorzugen:
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    Mittwoch, 20. Januar 2016

    Öffentlich-Rechtliche Politikmacher: SWR schließt AfD von TV-Debatte aus

    Thema: ÖR-Fernsehen

    Ministerpräsidenten drohten mit Boykott
    SWR schließt AfD von TV-Debatte aus

    Zwei Regierungschefs drohten, der SWR kam in die Bredouille: Die Alternative für Deutschland (AfD) wird vor den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nicht an den TV-Debatten der Spitzenkandidaten teilnehmen. Die Rechtspopulisten reagieren erbost.

    Die Regierungschefs der beiden Länder, Winfried Kretschmann (Grüne) und Malu Dreyer (SPD), hätten eine Teilnahme für den Fall abgesagt, dass die AfD mit am Tisch sitze, sagte SWR-Intendant Peter Boudgoust.
    Man habe dies mit "zusammengebissenen Zähnen" zur Kenntnis genommen, aber angesichts der für falsch gehaltenen Weigerung von SPD und Grünen keine Alternative gehabt - sonst wären die TV-Duelle in beiden Ländern geplatzt.

    "Leere Stühle in einer Diskussionsrunde oder abgesagte Sendungen bieten null Information", so Boudgoust über die Entscheidung. Infolge des neuen SWR-Konzepts bleiben in Stuttgart auch die Linke, in Mainz Linke und FDP außen vor.

    Boudgoust unterstrich die Unabhängigkeit des Senders: "Wir dürfen nicht danach fragen, welche Positionen werden da vertreten, sind die genehm oder nicht genehm."

    "Politischen Einfluss auf den SWR genommen"

    Die AfD in Rheinland-Pfalz reagierte dennoch erbost: Dreyer habe "politischen Einfluss auf den SWR genommen", so die Partei auf ihrer Facebook-Seite. Hier forderte die Partei auf, Beschwerden an den TV-Sender zu schicken. Linke-Landesvorsitzender Alexander Ulrich nannte es schade, "dass die Ministerpräsidentin und ihre Partei offenbar Angst vor Rechtspopulisten haben."

    Linke und AfD erhalten eigene Sendezeit

    An der Live-Sendung drei Tage vor der Wahl in Baden-Württemberg nehmen laut SWR nun neben Kretschmann sein CDU-Herausforderer Guido Wolf, SPD-Landeschef Nils Schmid und der FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke teil. Nicht in den Landtagen vertretene Parteien kommen erst nach der Sendung zu Wort - zwei aufgezeichnete Interviews mit Linken-Chef Bernd Riexinger und dem AfD-Spitzenkandidaten Jörg Meuthen werden gezeigt. Diese Gespräche würden "ungeschnitten gesendet".

    Erklärungen von Dreyer und Kretschmann

    Kretschmann erklärte: "Ich habe dem SWR zu keinem Zeitpunkt gesagt, was er tun oder lassen soll in der Frage." Die Grünen hätten entschieden, dass sie der AfD keine Bühne geben wollten, weil deren Vertreter als Biedermänner aufträten, obwohl sie in Wirklichkeit Brandstifter seien.

    Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin und SPD-Spitzenkandidatin Malu Dreyer nahm nach eigener Aussage keinen Einfluss auf den SWR. "Ich weise natürlich wirklich von mir, dass es auch nur annähernd etwas gab wie politischen Druck oder Manipulation", sagte sie. "Die Entscheidung ist eine Entscheidung des SWR."

    MDR plant ähnliches Vorgehen

    Für das gleiche Vorgehen entschied sich der Sender in Rheinland-Pfalz. Dort nehmen an dem Live-Gespräch neben Dreyer ihre CDU-Herausforderin Julia Klöckner sowie die Grünen-Spitzenkandidatin Eveline Lemke teil. Im Anschluss daran werden Interviews mit den Spitzenkandidaten von FDP, Linkspartei und AfD gezeigt. Der MDR plant ihn Sachsen-Anhalt zur Landtagswahl ein ähnliches Vorgehen. Hier hatte sich zuvor kein Politiker geäußert.

    In beiden Ländern wird am 13. März ein neuer Landtag gewählt. In Mainz regiert derzeit eine rot-grüne Regierung unter Dreyer, in Stuttgart ein grün-rotes Bündnis unter Kretschmann. Der Wahlausgang gilt in beiden Bundesländern als offen. Der AfD werden jeweils gute Chancen eingeräumt, in den Landtag einzuziehen.

    Quelle: t-online.de

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    » der Kommentar des Blogschreibers «

    Ist nicht vorgesehen, dass die Öffentlich-Rechtlichen-Fernsehanstalten unvoreingenommen über Politik berichten sollen?
    Wo steht, dass sie Politik machen dürfen indem sie bestimmte Parteien bevorzugen, andere ausschließen?
    Ist das die neue Art von Demokratie der "westlichen Wertegemeinschft"? Dürfen jetzt schon Fernsehmacher entscheiden, welche Parteien einen Premiumplatz für ihre Wahlpropaganda bekommen und welche nicht?
    Man könnte auch den Ministerpräsidenten sagen: "Wenn ihr uns erpressen wollt, dann gibt es eben gar keine Sendung." Aber dazu sind die Verantwortlichen garantiert zu feige, Klaus Brender lässt grüßen. Es wird sich wohl mancher Wähler sagen: "jetzt gerade AfD", und sei es nur aus Protest.

    Dienstag, 17. November 2015

    Stationierung neuer US-Atomwaffen in Deutschland - Russland kündigt Reaktionen an

    Thema: Kalter Krieg 2.0

    Stationierung neuer US-Atomwaffen in Deutschland
    Russland kündigt Reaktionen auf neue US-Atombomben in Büchel an


    Bald neues Wettrüsten? Russische Interkontinetal-Rakete.
    Foto: Vitaly V. Kuzmin, CC BY-SA 3.0
    Die Nachricht, dass die USA planen, ihre Atombomben auf deutschem Boden zu modernisieren schlug ein wie eine ebensolche. Und auch die Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten. Während die Friedensbewegung vor einem neuen atomaren Wettrüsten warnt, kündigt Russland an, dass es den geplanten Schritt wohl nicht unbeantwortet lassen wird. In Moskau wertet man die nukleare Nachrüstung als gezielte Zerstörung des strategischen Gleichgewichts in Europa und sieht die nationale Sicherheit bedroht.

    Aufgedeckt hatte die Pläne der Stationierung neuer US-Atomwaffen in Deutschland zu Beginn dieser Woche das ZDF-Politmagazin Frontal21. Konkret geht es um die Stationierung von 20 nuklearen Bomben, die zusammen etwa die 80-fache Sprengkraft der Hiroshima-Bombe haben. Besonders problematisch ist allerdings, dass es sich bei den Sprengköpfen um Entwicklungen neuen Typs handelt, die lenkbar und für den zielgenauen Einsatz vorgesehen sind.

    Deutschland, das eigentlich über keine Atomwaffen verfügen darf, macht sich dabei abermals zum willfährigen Helfer US-amerikanischer Militärstrategen. Der Ernstfall sieht vor, dass die US-Armee der Bundeswehr die Atomwaffen übergibt und mit Tornado-Kampfflugzeugen der deutschen Truppen sollen diese dann abgeworfen werden.


    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sieht darin eine klare Verletzung von Artikel 1 und 2 des Vertrages über die Nichtverbreitung von Atomwaffen. Doch wie nicht anders zu erwarten war, bleibt es wohl nicht bei mahnenden Worten aus Moskau.

    Die Stationierung lenkbarer US-Atomwaffen in Reichweite Russlands kann dort nur als Bedrohung verstanden werden. Wer die Logik des Wettrüstens noch aus dem (ersten) Kalten Krieg kennt weiß, dass solche Schritte stets zu Gegenmaßnahmen führen.

    So zitiert die russische Nachrichtenagentur Interfax General Juri Balujewski mit den Worten, dass Russland als Antwort nun Raketen vom Typ Iskander in seiner Exklave Kaliningrad zwischen Polen und Litauen stationieren könnte. Dabei handelt es sich um ballistische Boden-Boden-Raketen mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern. Auch die Iskander-Systeme können theoretisch mit Atomsprengköpfen bestückt werden. Der General fügt hinzu:
      „Eine endgültige Entscheidung wird nach einer detaillierten Analyse der potenziellen Bedrohung getroffen.“
    Der Pressesprecher des Kremls, Dimitri Peskow, warf den Vereinigten Staaten indes vor, mit diesem "ernsten Schritt" für wachsende Spannungen zwischen Europa und Russland zu sorgen und warnte vor der gezielten Zerstörung des strategischen Gleichgewichts in Europa. Um seine nationale Sicherheit zu gewährleisten könne Russland nun gezwungen sein, Gegenmaßnahmen einzuleiten.

    Die Pläne zur Stationierung neuer US-Atombomben im rheinland-pfälzischen Büchel wurden von Frontal21 bei der Durchsicht von US-Haushaltsplänen aufgedeckt. Darin ist die Stationierung der nuklearen Waffen in Büchel samt ihrer Kosten vermerkt. Auch Deutschland lässt sich die atomare Kraftmeierei einiges kosten: 112 Millionen Euro soll der deutsche Steuerzahler für die Vergrößerung der Landebahn des Fliegerhostes Büchel und für neue technische Infrastruktur aufbringen.

    Katharina Binz, Vorsitzende der Grünen in Rheinland-Pfalz kommentiert die Pläne wie folgt:
      "Die Modernisierung der Atombomben in Büchel ist ein falsches und sehr gefährliches Signal an die Welt"
    Die Informationspolitik der Bundesregierung in der Sache erinnert derweil stark an deren Verhalten im NSA-Skandal. Auf Reporter-Anfragen bei der Bundespressekonferenz wurde lediglich mit ausweichenden Floskeln geantwortet:


    Die Aufrüstungspläne sind nicht nur ein gefährliches Signal der Bedrohung in Richtung Russland, die Bundesregierung setzt sich damit auch über einen Bundestagsbeschluss aus dem Jahre 2010 hinweg, mit dem eine große Mehrheit des Parlaments forderte, die Regierung solle sich "gegenüber den amerikanischen Verbündeten mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einsetzen."

    Dieser Versuch wurde wohl auch unternommen. Nachdem Washington dem Anliegen die kalte Schulter zeigte, fügte sich Berlin jedoch - ähnlich wie bei der anhaltenden Massenüberwachung durch die NSA - willfährig den Wünschen des großen Bruders.

    Der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Willy Wimmer (CDU), kritisiert im Frontal21-Bericht die Bücklingsmentalität der Merkel-Regierung gegenüber den USA aufs Schärfste. Protest gegen die Aufrüstungspläne regt sich auch aus den Reihen der Friedensbewegung. In einem Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten kommentiert der Aktivist Pedram Shahyar die geplante Stationierung neuer Atomwaffen in Büchel wie folgt:
      "Die USA sind der mächtigste Teil im westlichen Bündnis – wenn man sich gegen sie durchsetzen will, reicht kein Bundestagsbeschluss. Es braucht eine Regierung, die wirklich mit dem imperialen Projekt brechen will –und das auch gegen jegliche Widerstände. Natürlich hat es einen Preis, wenn man sich aus dem Bündnis mit der größten Militärmacht der Welt lösen möchte. Diese Kosten muss eine Regierung und die Bevölkerung bereit sein zu tragen. Frieden ist aber nicht nur ethisch begründet, eine wirklich friedliche Außenpolitik, die auf Dialog und Kooperation basiert, eröffnet auf lange Sicht ganz andere Möglichkeiten des Wohlstandes."
    Mit der Kampagne "Stopp Ramstein - Kein Drohnenkrieg" ruft die Friedensbewegung an diesem Wochenende zu einem mehrtägigen Protest vor der größten US-Militärbasis außerhalb der Vereinigten Staaten auf. Während bei der Kampagne bisher vor allem der, von Ramstein aus mitorganisierte, Drohnen-Krieg im Zentrum stand, kann davon ausgegangen werden, dass sich nach den jüngsten Enhüllungen die Proteste am Wochenende auch gegen das neue atomare Wettrüsten richten werden.

    Quelle: RT-Deutsch

    Kommentare

    Opal Shade
    Diese Frau ist doch einfach nicht zu fassen. Es gibt absolut keine vernünftige Situation, die Atomwaffen rechtfertigt. Amerikanisches Spielzeug auf deutschem Grund lädt doch erst recht dazu ein, bei uns was fallen zu lassen. Was erhofft die sich, 'nen Kalten Krieg 2.0? Hätten wir die DDR doch nur gewaltsam befreit, dann wäre sie uns vielleicht als Kollateralschaden erspart geblieben ...

    smily sky
    diese kanzlerin hat alle humanitären, moralischen und ethischen werte über bord geworfen. der ami muß raus aus europa. ich hab das gefühl, es ist schon zu spät, denn vor 20 jahren wäre so eine kanzlerin abgesetzt und wegen hochverrat angeklagt worden.

    poi poipoi
    - 88% der Deutschen gegen Gen-Mais --> Regierung enthält sich --> Gen-Mais kommt
    - 97% der Deutschen noch im Jan. 2015 gegen TTip und wir diskutieren noch?
    - Wie viele Deutsche, bis auf Fr. Merkel, sehen wohl auch nur den Hauch einer Option im Einsatz von Atomwaffen?
    Warum nennt sich dieses Spiel eigentlich Volksherrschaft, wenn selbst Diktaturen größere Mehrheiten im Volk für wegweisende politische Entscheidung erreichen?

    murcks
    Diese Kanzlerin ist eine große Gefahr für den Frieden und trotzdem so beliebt...............warum nur ?

    Ashram Zero
    +Carsten Schmidt Naja das wetrüsten und das gegenseitige provozieren ist ja schon im vollen gange, echt klever ner atommacht ans bei zu pissen.
    Aber falls es wirklich dazu kommt gott bewahre wäre es für uns deutsche am besten gleich zu kapitulieren so würde man zumindets millionen menschen retten können...aber mit diesen vor der usa hündisch kriechenden regierung seh ich leider schwarz.


    Mittwoch, 14. Oktober 2015

    campact - Fwd: Ja was war DAS denn?!

    Campact | Spenden | Über uns | Kontakt
    TTIP
    13.10.2015 - Abonnent/innen: 1.721.574
    Liebe Leser,

    die Medien-Berichte über die gigantische Anti-TTIP-Demo in Berlin haben viele Menschen aufgeweckt. Sie fragen sich, was sie jetzt ganz konkret machen können. In einer Mail kurz nach der Demo haben wir aufgezeigt, was wir als Bürgerbewegung nun vorhaben. Wir fügen Ihnen diese Mail unten nochmal an – weil wir unbedingt möchten, dass der Widerstand gegen TTIP und CETA weiter wächst.

    Herzlich
    Christoph Bautz, Campact-Vorstand

    STOP TTIP - Demobild

    Liebe Leser,

    gestern haben wir gemeinsam Geschichte geschrieben: 250.000 Menschen strömten in das Berliner Regierungsviertel – eine der größten Demonstrationen, die dieses Land je gesehen hat. Es war unglaublich: überall Fahnen und Transparente gegen TTIP und CETA, Entschlossenheit in den Gesichtern, kraftvolle Sprechchöre. Die Botschaft des Tages in allen Abendnachrichten: Diese Bürgerbewegung ist bereit, noch lange zu kämpfen. Sie ist gigantisch im Netz – und auch auf der Straße.

    Ganz klar: Die TTIP-Befürworter sind nervös. Kurz vor der Demo schmähten sie die Aktiven des breiten Bündnisses als Opfer einer „Empörungsindustrie“ – und stempelten sie sogar als „einfach strukturiert“ ab. Den Monsantos, Bayers und Googles dieser Welt scheint längst jedes Mittel recht – und sie geben noch lange nicht auf. Denn es geht um viel Geld, Einfluss und Macht.

    Die „einfach strukturierten“ Bürger jedoch haben das durchschaut. Vergangenen Dienstag lief die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA mit 3.263.922 Unterschriften ins Ziel ein. Die größte, die es bisher gab! Und dann gestern die 250.000 Menschen auf den Straßen Berlins: Was für ein Ereignis, was für ein Signal!
                
    Doch um TTIP und CETA wirklich zu Fall zu bringen, werden wir viel Ausdauer brauchen. Wir müssen nicht nur dranbleiben, sondern weiter kräftig zupacken. Als nächstes beim SPD-Parteitag in Berlin im Dezember, wenn um die Abkommen gerungen wird. Und dann bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Berlin, wo sich entscheidet, ob es im Bundesrat eine Mehrheit gegen TTIP und CETA gibt.
    Damit wir das schaffen, bitten wir Sie, Campact ab sofort regelmäßig zu fördern. Schon mit 5 Euro im Monat helfen Sie enorm.

    Ja, ich werde jetzt Campact-Förderer/in

    Um das Thema TTIP in den Köpfen zu halten und den Widerstand auszubauen, haben wir einiges vor. Wir wollen... :
    • Mitte Dezember vor dem Parteitag der Regierungspartei SPD die TTIP-kritischen Delegierten stärken. Überall im Land werden Campact-Aktive sie bei Aktionen vor SPD-Büros oder Bürgersprechstunden auffordern, die von der Partei gezogenen roten Linien gegenüber Sigmar Gabriel weiter zu verteidigen.
    • im nächsten Jahr vor den Landtagswahlkämpfen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz den Grünen, der SPD und den Linken das Versprechen abringen, dass sie CETA und TTIP im Bundesrat ablehnen. Denn ohne diese Parteien hat die Große Koalition im Bund keine Mehrheit dafür.
    • auch in Bayern Dampf machen. Und zwar mit einer regionalen Kampagne, die die TTIP-kritische CSU-Basis gegen ihre Parteioberen mobilisiert. Dafür schaffen wir zeitweise eine Anlaufstelle in München und besetzen sie mit zwei Mitarbeiter/innen.
    • mit Campact-Aktiven vor den Büros der deutschen Abgeordneten präsent sein, wenn nächsten Jahres die Ratifizierung von CETA im Europaparlament ansteht.
    • eine große Aktionskonferenz unterstützen, die die vielen lokalen Initiativen gegen TTIP und CETA vernetzt.
    Sie sehen: Der Köcher ist voll. Die Pfeile ins Ziel zu bringen, ist jedoch eine Kraftanstrengung, die zusätzliche Mittel benötigt. Flashmobs und Demos, Aktionen vor Ort, Plakate, Flyer, Kontaktaufnahme mit Delegierten: Das alles kostet sehr viel Geld. Wir bitten Sie daher: Fördern Sie Campact mit einem regelmäßigen Beitrag. Das gibt uns die Kraft und Flexibilität, dem komplexen Problem TTIP immer passend zu begegnen – bis die Sache vom Tisch ist. Schon mit 5 Euro im Monat bringen Sie uns nach vorne.

    Ja, ich werde jetzt Campact-Förderer/in

    Wenn Sie bis zum 18.10. Ihre Förderungserklärung übermitteln, senden wir Ihnen zur argumentativen Stärkung das soeben erschienene Buch „Der Unfreihandel. Die heimliche Herrschaft von Konzernen und Kanzleien“ von Petra Pinzler, Hauptstadtkorrespondentin und Otto-Brenner-Preisträgerin für kritischen Journalismus.

    Als Campact-Förderer/in werden Sie zum jährlichen Förderertreffen eingeladen und erhalten mehrmals im Jahr spezielle Förderer-Informationen per E-Mail. Am Jahresanfang erhalten Sie eine steuerlich absetzbare Spendenquittung über Ihre Beiträge. Ihre Unterstützung können Sie jederzeit formlos kündigen.

    Vielen Dank für Ihr Engagement
    Maritta Strasser, Campaignerin
    Christoph Bautz, Campact-Vorstand

    PS: Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen – einfach unser Förder-PDF ausdrucken und an Campact senden:
    http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2015/10/campact_foerdern_2015ttipdemo.pdf
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