Posts mit dem Label Landesregierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Landesregierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 8. August 2021

Offener Brief an die Landesregierung Rheinland-Pfalz gegen die Diskriminierung von Ungeimpften

Offener Brief an die Landesregierung Rheinland-Pfalz gegen die Diskriminierung von Ungeimpften per WhatsApp erhalten, bitte verteilen.
An die Landesregierung Rheinland-Pfalz,

mir ist es eine Ehre, Ihnen hiermit einen Vorschlag zur Vermeidung einer verfassungswidrigen Diskriminierung der Bürger zuzusenden, mit der u. a. Kanzleramtsminister Helge Braun droht (siehe Tagesschau 25. Juli 2021).

Falls Ungeimpfte von zahlreichen Dienstleistungen ausgeschlossen werden (Restaurants, Konzerte, Theater, Sportevents, Züge, usw.) wird wahrscheinlich Gewalt ausbrechen, denn viele Bürger würden sich nicht damit abfinden, aus dem normalen Leben ausgeschlossen zu werden. Um diese verfassungswidrige Diskriminierung zu vermeiden, wird hier folgendes empfohlen:

  • In allen Restaurants und größeren Cafés soll ein Raum oder eine abgegrenzte Abteilung für Ungeimpfte reserviert werden. Ähnlich sollte es in Zügen gehandhabt werden: einige Abteile sollten nur von Ungeimpften reserviert werden können. In Theatern und Konzertsälen könnten z. B. bestimmte Reihen für Ungeimpfte reserviert bleiben.
  • Diese Methode wurde mit Erfolg in Südafrika verfolgt, um die Schwarzen von den Weißen zu trennen. Auch in den USA wurde diese Trennung mit Erfolg durchgesetzt, bis ein gewisser Martin Luther King dieses friedliche Zusammenleben erschütterte.
Als jüdischer Bewohner des Landes Rheinland-Pfalz würde ich mich auf eine kritische Bewertung dieses Vorschlags seitens der Landesregierung freuen.

Hochachtungsvoll,

Elias Davidsson

Kirchen, 3. August 2021

» der Kommentar des Blogschreibers «

Was Elias Davidsson nicht erwähnt: auch Deutschland hat lange Erfahrung darin Menschen in verschiedene Gruppen zu trennen.
Da die beiden Gruppen damals nicht an ihrer Hautfarbe zu unterscheiden waren, mussten sich die Mitglieder der einen Gruppe mit einem Symbol kennzeichnen. Auch wurden sie vom normalen Leben ausgeschlossen und extra Wohnbereiche wurden ihnen zugewiesen.

Es wäre interessant zu erfahren, welches Symbol sich Helge Braun für Ungeimpfte vorstellen kann. Ein Stern wird es doch hoffentlich nicht sein. Unterlagen darüber wie es seinerzeit organisiert war, sind bestimmt noch aufzutreiben und ausreichend Aufpasser werden sich aus Kreisen der Geimpften, die sich wie die besseren Menschen fühlen, auch finden lassen. Bei Kommentaren in Gästebüchern, z.B. beim Presseclub, schimmert im Schreibstil einiger Foristen der Blockwart schon durch.

Wenn dann noch mit der neuen Regierung ein Wahrheits- und Propaganda-Ministerium eingeführt wird, eventuell parallel zu einem „KlimaMinisterium“ das nach Vorstellung von Baerbock und Habeck alle anderen Ministerien beherrscht, dann ist es doch wieder soweit. Viel fehlt eh nicht mehr.

Danke Willi für die Zusendung

Mittwoch, 15. August 2018

Wer besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit?

Thema: Deutschland

Regierungsantwort wirft Fragen auf:
„Reisepass und Personalausweis sind kein Nachweis für deutsche Staatsangehörigkeit“

Von 82,349 Millionen Menschen in Deutschland sollen 73,413 Millionen Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Doch, ob dies tatsächlich so ist, ist fraglich.
Die Landesregierung Baden-Württembergs erklärte in einem Schreiben, dass nur der Staatsangehörigkeitsausweis die deutsche Staatsangehörigkeit verbindlich nachweist. Was bedeutet dies dann für den Großteil der Menschen in diesem Land, die nicht einen solchen Ausweis besitzt? Wie sieht es dann mit der Rechtmäßigkeit der Wahlen in Deutschland aus?

„Der Staatsangehörigkeitsausweis ist das einzige Dokument, mit dem das Bestehen der deutschen Staatsangehörigkeit in allen Angelegenheiten, für die es rechtserheblich ist, verbindlich festgestellt wird (§ 30 StAG). Der deutsche Reisepass und Personalausweis sind kein Nachweis für die deutsche Staatsangehörigkeit, sie begründen nur eine Vermutung, dass der Inhaber die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.“

Diese eindeutige Antwort der baden-württembergischen Landesregierung auf eine Anfrage (16/1883) des MdL Daniel Lede Abal (GRÜNE) erweckte das Interesse der MdL Stefan Räpple und Dr. Christina Baum (beide AfD) die daraufhin selbst eine Anfrage (16/4136) stellte.

Auch die Antwort zu Frage 5 („Wie viele Staatsangehörigkeitsausweise sind von der jeweils zuständigen Behörde seit 1. Januar 2009 ausgestellt worden“), die da lautete, dass vom 1. Januar 2009 (Beginn der Registrierung) bis zum 12. April 2017 insgesamt 8.800 (aktualisiert 10.163) Staatsangehörigkeitsausweise in Baden-Württemberg vergeben wurden, tat dies.

Denn für die MdLs deutet die Antwort der Landesregierung darauf hin, dass von fast 11 Millionen Baden-Württembergern nicht einmal ein Promille seine Staatsangehörigkeit nachweisen kann bzw. sicher sein kann, überhaupt eine zu haben.

Wer ist wahlberechtigt?

Auch in Hinsicht auf die Wahlen sahen die MdLs Klärungsbedarf. Denn gemäß § 7 Absatz 1 des Landeswahlgesetz sowie gemäß § 12 Absatz 1 des Bundeswahlgesetzes gilt:

„(1) Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne von Artikel 116 Absatz 1 des Grundgesetzes …“

Gemäß Artikel 116 Absatz 1 GG gilt:

(1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehörigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat.

(2) Frühere deutsche Staatsangehörige, denen zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 die Staatsangehörigkeit aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen entzogen worden ist, und ihre Abkömmlinge sind auf Antrag wieder einzubürgern. Sie gelten als nicht ausgebürgert, sofern sie nach dem 8. Mai 1945 ihren Wohnsitz in Deutschland genommen haben und nicht einen entgegengesetzten Willen zum Ausdruck gebracht haben.“


Wählen – ohne Nachweis der deutschen Staatsangehörigkeit?

Da für rechtmäßige Landtagswahlen bzw. für rechtmäßige Bundestagswahlen der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit rechtserheblich ist, fragten sich Räpple und Baum, „wie denn die deutsche Staatsangehörigkeit der Wahlberechtigten festgestellt werden kann, wenn lediglich der Besitz des Staatsangehörigkeitsausweises die deutsche Staatsangehörigkeit nachweist.“

Zudem wollten die MdLs wissen, warum an Landtagswahlen in Baden-Württemberg bzw. an Bundestagswahlen Personen teilnehmen dürfen, die keinen Staatsangehörigkeitsausweis der Bundesrepublik Deutschland besitzen, obwohl der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit in Bezug auf diese Wahlen rechtserheblich ist?

Die Antwort darauf ist widersprüchlich zu den vorherigen Aussagen: „Die rechtlichen Vorgaben für die Wahrnehmung des Wahlrechts sehen die Vorlage eines Staatsangehörigkeitsausweises nicht vor“, heißt es in der Antwort.

Es hieß doch, der Staatsangehörigkeitsausweis ist das einzige Dokument, mit dem das Bestehen der deutschen Staatsangehörigkeit verbindlich festgestellt wird. Und die deutsche Staatsangehörigkeit sei ja Voraussetzung für die Berechtigung zur Teilnahme an Kommunal-, Landes- und Bundeswahlen.

Welches Regierungsmitglied besitzt einen Staatsangehörigkeitsausweis?

Die Frage welche Mitglieder der Regierung einen Staatsangehörigkeitsausweis besitzen konnte die Landesregierung nicht beantworten. „Es ist nicht bekannt, ob und welche Mitglieder der Regierung einen Staatsangehörigkeitsausweis besitzen“, so die Landesregierung.

Die Parteikollegen MdB Stefan Keuter und MdB Udo Theodor Hemmelgarn erfuhren von den Aussagen der baden-württembergischen Landesregierung und fragte sich, ob die Bundesregierung die Ansicht der Landesregierung teile. Die Antwort der Bundesregierung auf seine Anfrage (BT-Drs. 19/3516) fiel schwammig aus.

„Das Bestehen der deutschen Staatsangehörigkeit wird in der Regel mit einem gültigen Pass oder Personalausweis der Bundesrepublik Deutschland hinreichend glaubhaft gemacht. Die Erteilung dieser Ausweisdokumente setzt voraus, dass das Bestehen der deutschen Staatsangehörigkeit nachgewiesen ist (§ 6 Absatz 2 des Passgesetzes, § 9 Absatz 3 des Personalausweisgesetzes). Ein Staatsangehörigkeitsausweis wird daher grundsätzlich nur dann benötigt, wenn die deutsche Staatsangehörigkeit zweifelhaft und klärungsbedürftig ist oder ein urkundlicher Nachweis über deren Bestehen von einer deutschen oder ausländischen öffentlichen Stelle verlangt wird.“

Doch wie kann anhand eines Personalweises das Erfüllen z. B. des Kriteriums „Abstammung“ nachgewiesen werden? Für die Beantragung eines Personalausweises reicht in der Regel die Vorlage anderer Ausweisdokumente (Kinderausweis, Reisepass, alter Personalausweis) oder die Geburtsurkunde. Alle diese Dokumente sind aber nicht aussagekräftig, was die tatsächliche Staatsangehörigkeit betrifft.

Wie viele „Deutsche“ sind tatsächlich deutsche Staatsangehörige?

Fragwürdig ist auch die Antwort auf die Frage: „Wie viele Menschen in Deutschland besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit“. Die Antwort der Regierung lautet: „Nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes gaben im Jahr 2016 im Rahmen der Mikrozensus-Befragung von 82,425 Millionen Menschen in Deutschland 73,464 Millionen Menschen an, die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen.“

Und es hieß in der Antwort weiter: „Nach dem auf Grundlage des Zensus 2011 fortgeschriebenen Bevölkerungsstand besaßen im Jahr 2016 von 82,349 Millionen Einwohnern 73,413 Millionen die deutsche Staatsangehörigkeit (Jahresdurchschnitt)“

Es müsste richtigerweise heißen „vermutlich die deutsche Staatsangehörigkeit“, da ansonsten 73,413 Menschen in Deutschland einen Staatsangehörigkeitsausweis besitzen müssten, was bei der Anzahl der seid 2007 gestellten Anträge auf Erteilung eines solchen Ausweises sehr unwahrscheinlich ist. So erhielten seit 2007 seitdem die positiven Bescheide zur Ausstellung eines Staatsangehörigkeitsausweises statistisch erfasst werden 174.558 deutsche Staatsangehörigkeitsausweise ausgestellt worden.

Regierung: „Deutsche Staatsangehörigkeit ist anhand des Meldedatenbestands feststellbar“

MdB Keuter und sein Parteikollege fragten, wie ihre Landeskollegen, warum Personen an den Wahlen teilnehmen, die keinen Staatsangehörigkeitsausweis der Bundesrepublik Deutschland besitzen, obwohl der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit in Bezug auf diese Wahlen rechtserheblich ist.

In der Antwort dazu heißt es: „Die deutsche Staatsangehörigkeit ist anhand des Meldedatenbestands feststellbar“

Wiederum eine vage Angabe und noch dazu nicht korrekt. Es heißt: „ist (…) feststellbar.“ Heißt dies nun, dass dies anhand des Meldedatenbestands festgestellt wird? Für das Abstammungsprinzip trifft dies jedenfalls so nicht zu. Denn in dem Meldedatenbestand werden keine Angaben zu den Vorfahren erfasst.

Keuter äußert sich dazu in einer Pressemitteilung: „Es grenzt schon an Ignoranz, dass die Bundesregierung den sich daraus ergebende Widerspruch zu den Aussagen der Landesregierung Baden-Württemberg nicht sieht, oder nicht sehen will“. (er)

Mit freundlicher Genehmiung von EpochTimes.de

Samstag, 13. Februar 2016

Thüringer Landesregierung verheimlichte Asylkriminalitäts-Zahlen

Thema: Flüchtlinge

Rot-Rot-Grün im Schweigemodus:
Thüringer Landesregierung verheimlichte Asylkriminalitäts-Zahlen

Nach Recherchen des MDR musste die Thüringer Polizei im vergangenen Jahr fast täglich zu Einsätzen in Flüchtlingsheimen ausrücken. Demnach liegen dem Sender interne Datensammlungen der Polizei exklusiv vor. Offizielle Zahlen oder Interviews mit dem Innenministerium gab es nicht. Auch beim linken Ministerpräsidenten Ramelow - Fehlanzeige.

August 2015, Erstaufnahmeeinrichtung Suhl: 24 Einsatzwagen und 120 Beamte, 15 Verletzte, davon sechs Polizisten
Foto: Screenshot/Youtube
Für das Jahr 2015 wurden insgesamt 1.417 Anzeigen von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in Asyleinrichtungen und Zentralen Aufnahmestellen registriert, die von der Polizei vor Ort aufgenommen werden mussten. Auf die Monate aufgeteilt ergibt das 118 Fälle pro Monat.

Mehrfach versuchte der "MDR" vergeblich, durch Anfragen beim Innenministerium, Auskunft über Deliktzahlen in den Flüchtlingsunterkünften zu bekommen, meldet "Presseportal.de".

Ex-Innenminister Geibert mit Schönungsvorwürfen

Dabei kommt auch reichlich politische Kritik von der Opposition im rot-rot-grün geführten Thüringen.

So äußerte sich Jörg Geibert (CDU) und ehemaliger Innenminister des Bundeslandes wie folgt: "Ich denke, dass auch mit einem gewissen politischen Impetus versucht wird, Delikte eher klein zu reden und den Deckel auf dieser Situation zu halten."

Er befürchtet, dass dadurch das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat verloren geht.

"Wenn der Bürger das Gefühl hat, dass die Informationen, die er von seiner Landesregierung, die er von seiner Polizei, die er von einem Ministerium, einem Minister erhält, geschönt oder unzutreffend sind, dann leidet natürlich das Vertrauen. Das ist eine große Gefahr für unseren Rechtsstaat, wenn das Vertrauen in das Gemeinwesen leidet", so der Oppositions-Politiker und ehemalige "Polizeichef" Thüringens.

MDR-Sendung "Exakt" enthüllt

Ein Insider der Polizei sagte in der Sendung "Exakt" vom 10. Februar: "Die Straftaten sind deutlich angestiegen. Da haben wir alles dabei vom Diebstahl über Körperverletzung bis zum Raub - alles, die ganze breite Palette. Aber es spricht halt keiner drüber."

Kai Christ, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Thüringen (GdP) fordert mehr Personal: "Aufgrund der wachsenden Einsatzbelastung durch die Flüchtlingskrise und den damit verbundenen Demonstrationslagen fordere ich, dass die im Haushalt der Landesregierung festgeschriebenen 465 neuen Stellen bei der Thüringer Polizei auch besetzt werden."

Ein Ministerpräsident, der nicht reden möchte...

Da der MDR kein Interview und keine Zahlen vom Innenministerium bekam, versuchten die Journalisten es direkt.

Sie fuhren nach Suhl, wo sich der Ministerpräsident beim Politischen Aschermittwoch amüsierte.

Von Beschönigungen wollte der amtierende Ministerpräsident und Willkommenskultur-Freund Bodo Ramelow (Die Linke) nichts wissen: "Da wird überhaupt nichts gedeckelt, weil es überhaupt keinen Grund gibt, irgendetwas zu deckeln. Weil eigentlich alles transparent ist." (sm)

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de