Mittwoch, 27. Januar 2016

Umfrageergebnis - Immer weniger Wähler sind mit Union zufrieden

Thema: Umfragen

Wähler sind unzufrieden
Die Union sackt in der Wählergunst ab

27.01.2016, 09:51 Uhr | t-online.de
Die Flüchtlingskrise und der Streit innerhalb der Union darüber macht sich immer stärker in den Umfragen bemerkbar. Im aktuellen "Stern"-RTL-Wahltrend kommt die CDU nur noch auf 36 Prozent. Sie sackt damit im Vergleich zur Vorwoche nochmals um einen Prozentpunkt ab.

Dagegen legt die SPD um einen Punkt zu und kommt auf 24 Prozent. Die Grünen liegen nach wie vor bei zehn Prozent, genauso wie die Linke, die jetzt auf ebenfalls zehn Prozent kommt – ein Punkt mehr als in der Woche zuvor. Die AfD kann sich nicht weiter verbessern und bleibt bei zehn Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen fünf Prozent.

Merkels Ansehen sinkt weiter

Auch in der Kanzlerfrage verliert Angela Merkel weiter an Ansehen - und zwar um einen weiteren Prozentpunkt. Mit 43 Prozent liegt sie aktuell aber immer noch klar mit 27 Prozentpunkten vor Sigmar Gabriel, den sich unverändert nur 16 Prozent aller Befragten als Kanzler vorstellen können.

Auch in der eigenen Partei sehen weniger als die Hälfte der Mitglieder den Vize-Kanzler an Merkels Stelle.

Merkels Rückhalt bei den Anhängern der CSU ist mit 53 Prozent inzwischen fast so schwach wie der von Gabriel bei den SPD-Anhängern. Bei 86 Prozent der Anhänger der CDU genießt sie jedoch nach wie großes Vertrauen.

Mehrheit traut keiner Partei Problemlösung zu

Zwar trauen - wie in der Vorwoche - 23 Prozent der Union zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden, die SPD kommt hier nur auf sieben Prozent. Acht Prozent trauen diese politisch anderen Parteien zu.

Dagegen sind allerdings alarmierende 62 Prozent der Wähler der Meinung, dass keine Partei eine Lösung für die Probleme Deutschlands hat.

Quelle: t-online.de

Kommentare

Germanline
Merkel oder Gabriel ? Keiner von beiden !!! Das ist meine Wahl !

immernochgast
die anderen eu länder denken wenigstens an ihr volk und leiten dementsprechende schritte ein. merkel denkt nur an ihr ego und versucht ihre suppe, die sie eingebrockt hat auf die anderen länder abzuwälzen. alle eu staaten müssen flüchtlinge aufnehmen. wurden die gefragt??? wurden wir gefragt??? ist das noch demokratie???

niewiederwebde
Sie wird ihren Kurs korrigieren oder gehen müssen, da absehbar ist, dass die ersten Landtagswahlen 2016 (als Stimmungsbarometer zu betrachten) ein Disaster für die CDU werden. Wenn die Mehrheit der Bürger dann endlich begreift, dass unsere sozialen Sicherungssysteme im Ergebnis der aktuellen Ereignisse perspektivisch in die Knie gehen werden und das Rentenkürzungen zu erwarten sind, gibt es massive Unruhen in unserem Land. Wenn die ersten aktuellen Rentenprognosen nach unten korrigiert werden, vielleicht schon in diesem Jahr, wird es die ersten Strafanzeigen geben.
Wir haben gegenwärtig eine stabile Wirtschaft, weshalb die tatsächlichen Probleme verdrängt werden. Aber es ist ein Grundsatz der wirtschaftlichen Entwicklung, dass nach einem Hoch ein Tief folgt, so wie laufend seit 1946. Und dann müssen die einfachen Bürger die Rechnung bezahlen, die ihnen andere mit ihrer Geltungssucht eingebrockt haben. Unsere europäischen Nachbarn haben das schon erkannt und gegen auf Distanz.

Garry
Bis zur nächsten Wahl wird das mit 20 % noch zu toppen sein.

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