Mittwoch, 4. November 2015

change.org - Abschiebung

Hallo liebe Leser, dieser Aufruf wurde vor kurzem auf Change.org gestartet. Wir dachten, Sie möchten sich vielleicht engagieren?

Ausländerbehörde Würzburg: Familie Nykonchuk soll in unserer Gemeinde bleiben!

Lena Schuster
Familie Nykonchuk soll bei uns bleiben! Gegen eine Abschiebung!
Als Initiatorin der Petition und ehrenamtliche Deutschlehrerin setze ich mich für meine Flüchtlingsfamilie Nykonchuk ein.
In der kleinen, ländlichen Gemeinde Rauhenebrach in Unterfranken hat seit fünf Monaten Familie Nykonchuk aus dem Kriegsgebiet Donezk (Ukraine) eine neue Heimat gefunden.
In Donezk herrschen derzeit unvorstellbare Zustände: Von Verwandten, die dort noch ausharren, weiß die Familie, dass Stromausfall zum Alltag gehört und das Bankensystem komplett zusammengebrochen ist. Da die Bomben oft Wasserleitungen beschädigen, ist fließendes Wasser zum kostbaren Gut geworden. Aus Angst vor Bombeneinschlägen gehen die Schüler der Stadt schon lange nicht mehr zur Schule. Eine Rückkehr in die Stadt würde hohes Risiko für die Familie bergen: Alle Wege nach Donezk werden in der Ukraine von der ukrainischen Armee blockiert. 
Doch zum Glück sind Sergej und Lena mit ihren zwei Kindern Albina (16) und Ella (14) jetzt weit weg von Angst und Schrecken und bereits fest in unserer Gemeinde integriert. 
Die Familie ist seit Vater Sergejs fester Arbeitsstelle bei einer deutschen Baufirma finanziell vom Staat unabhängig und zahlt ihre Steuern, wie jeder andere deutsche Mitbürger. Mutter Lena bringt durch ihre in Donezk angesehene Stelle als Web-Designerin hohe Qualifikationen mit nach Deutschland.
Albina wurde bereits nach drei Monaten in die Berufsschule eingegliedert und ist Klassenbeste, Tochter Ella ist als einzige Asylsuchende in einer reinen Deutschklasse integriert und übt dort ihr Amt als Klassensprecherin aus. Nebenbei arbeiten beide Töchter Samstags in der örtlichen Bäckerei Oppel in Rauhenebrach.
Sowohl die Eltern als auch die Kinder haben sich hier einen festen Freundeskreis aufgebaut, riesige Fortschritte in Deutsch gemacht und sind ein Teil unserer Gemeinde geworden!
Aber nicht nur ich setze mich ein! Wir alle, das sind die Gemeinde Rauhenebrach, der Bürgermeister, der Arbeitgeber von Sergej, die ehrenamtlichen Deutschlehrer, die Nachbarn und die Schulklassen der ukrainischen Mädchen haben die Familie schon längst ins Herz geschlossen und wehren uns gegen eine Abschiebung! 
WEHRT EUCH AUCH DAGEGEN UND SICHERT DER FAMILIE EINE ZUKUNFT IN FRIEDEN!

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