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Dienstag, 14. Februar 2017

Gaucks Abschied als Bundespräsident

Thema: Bundespräsident

Gauck - ein blasser Bundespräsident

Foto: tagesschau.de
Joachim Gauck verabschiedet sich aus seinem Amt als Bundespräsident, das er fünf Jahre lang in einer bewegten Zeit voller Widersprüche bekleidet hat. Viele hatten sich bei Gaucks Amtsantritt mehr von ihm erwartet: ein eigenes Profil, einen unbequemen, sich lediglich der Moral und dem Volk verpflichtet fühlenden Mann an der Spitze unseres Landes.

Er war ein angepasster Präsident, der zu wenig eigenes Profil gezeigt hat. Er hat sich bemüht als Makler des Volkes aufzutreten. Gauck empfinden viele Bürger aber eher als Schönredner, der um nichts in der Welt anecken will und schon gar nicht bei Merkel. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Wulff, der es immerhin noch gewagt hatte, die EU-Rettungsschirme zu kritisieren, war Gauck ein Präsident ohne starke Konturen.

Wenn er geht, hinterlässt er nichts in unserem Land, keine Spuren in der Geschichte. Vielleicht wird man sich vage mal an ihn erinnern, als der Bundespräsident, der sich bei massiver Einwanderung mit allen negativen Folgen, nicht hinter sein eigenes Volk gestellt und darauf gedrungen hat, dass Recht und Gesetz auch von Seiten der Regierung eingehalten wird. Aufgefallen ist er höchstens durch Schweigen, wenn klare Worte nötig gewesen wären.

Was bleibt?

Von Blogger Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog

Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Wie es am 3.10.2016 in Dreden wirklich aussah - real, ungeschönt

Thema: Tag der deutschen Einheit


Tag der deutschen Einheit
DDR 2.0 - Ein System feiert sich selbst
Angela Merkel, Joachim Gauck und andere Politiker in Dresden


Eingeschenkt.tv Reporter Max dokumentierte für euch unkommentiert und wertfrei die Geschehnisse am 3. Oktober 2016 in Dresden. Die Politiker, welche als Gäste zum Tag der Deutschen Einheit nach Dresden reisten, wurden teilweise mit viel Protest empfangen.


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Kategorie Nachrichten & Politik
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Samstag, 5. September 2015

change.org - Unterbringung von Flüchtlingen und Asylanten

change.org


Unterbringung von Flüchtlingen und Asylanten

Liebe Leser,

Robert Kroiß hat bei change.org eine Petition gestartet, an der Sie sich bitte beteiligen mögen.

Es bgeht um die Unterbringung von Flüchtlingen und richtet sich an die Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Bundespräsidenten Joachim Gauck, sowie an Regierung und Opposition.

Dies ist der Text der Petition:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrte Damen und Herren der Regierung, sowie der Opposition,

hiermit beantragen ich/wir in der derzeitigen Not- und Ausnahmesituation von Menschen, die vorläufige menschenwürdige Unterbringung hilfsbedürftiger Flüchtlinge und Asylbewerber in dem – vom deutschen Volk finanzierten – vorhandenen Schloss Bellevue und der Villa Hammerschmidt. Zudem sollten in den Parkanlagen dieser Gebäude, sowie auf der Parkanlage vor dem Bundeskanzleramt schnellstmöglichwinterfeste Einrichtungen – aus den, ebenfalls vom deutschen Volk erbrachten Steuermitteln - bereit gestellt werden. Und zwar in einer menschenwürdigen und erträglichen Anzahl für alle Beteiligten. Am Platzmangel kann und darf es nicht scheitern.

Damit würden Ihren empathischen Worten und Erklärungen auch Taten folgen, welche beispielhaft für alle Menschen (und auch all die anderen politischen EntscheidungsträgerInnen) dieser Welt sein könnten. Der Flexibilität und „das schaffen wir“ würde beispielhaft Ausdruck verliehen.

Dies wäre dann auch ein konsequentes Handeln in Bezug darauf, was Sie öffentlich verkünden und den Menschen ans Herz legen. Wie Sie die „Lage“ beurteilen und Menschen verurteilen, welche anderer Meinung sind als Sie. Was Sie für Recht und Gesetz halten, wenn es die Allgemeinheit betrifft. Es würde auch keineswegs zu einer Verminderung der großartigen Hilfsbereitschaft des Volkes führen. Im Gegenteil. Es könnte diese sogar durch Ihr vorbildliches Handeln sogar noch fördern und die negativen Stimmen verstummen lassen.

Und es wäre ein deutliches und großartiges Zeichen von Menschlichkeit und Gastfreundschaft seitens des deutschen Volkes und seiner Regierung.

Mit freundlichem Gruß

Robert Kroiß
München

Hier geht's zur Unterschrift


Es gibt noch eine Petition mit fast gleichem Inhalt. Bitte auch hier unterschreiben.

Hier geht's zur Unterschrift



Samstag, 14. März 2015

Geheimakte Gauck - COMPACT Talk mit Klaus Blessing und Jürgen Elsässer

Thema: ist das der richtige Mann für diesen Staat?

Die Sonne strahlte, die Medien balzten, die Kanzlerin lächelte und küsste. Eine gute Woche, nachdem Edward Snowden ausgepackt hatte, kam US-Präsident Barack Obama am 19. Juni zum Staatsbesuch nach Berlin. Wer wird denn wegen des millionenfachen Bruchs des deutschen Fernmeldegeheimnisses durch Uncle Sam böse sein?

Am meisten übermannte die Liebe zum Großen Bruder den Bundespräsidenten. Als The Star Sprangled Banner ertönte, war es um ihn geschehen: «Und genau in diesem Moment sah man, dass Barack Obama und Joachim Gauck so vieles verbindet. Obama schloss bei der US-Hymne die Augen, legte die Hand aufs Herz, genoss den Moment. Und auch Gauck war sichtlich berührt, ein paar Tränen schossen ihm in die Augen, er musste sie runterschlucken, senkte den Kopf. Von Anfang an war klar: Die "Chemie" zwischen den beiden stimmt. Er, der US-Präsident, der immer wieder die Freiheit der Menschen ins Ziel nimmt. Er, der Bundespräsident, aufgewachsen und gefangen in der DDR», berichtete die Bild-Zeitung gefühlig.


Ende Juni 2013 gab der Bundespräsident dann dem ZDF ein längeres Interview, unter anderem zur NSA-Affäre. Gewohnt pastoral drückte sich Gauck um eine definitive Aussage herum. Auf Snowden angesprochen, bat er -- nach zwei Wochen ausufernder Berichterstattung! -- um «noch mehr Informationen» und psalmodierte «Sympathie (...), wenn eine Regierung dabei ist, das Recht zu beugen» und es einen gebe, «der sich aufgerufen fühlt, diese Rechtsbeugung öffentlich zu machen». «Für puren Verrat» indes, so die Keule im Anschluss, «habe ich kein Verständnis». «Verrat» -- wenn es um die Aufdeckung von Geheimdienstbespitzelung geht? Kann so einer formulieren, der selbst «gefangen in der DDR» (Bild) gewesen war und damals als «Bürgerrechtler» gegen die Schlapphüte gekämpft hat?

Aber vielleicht war es mit Gaucks Anti-Stasi-Engagement doch nicht so weit her. Dies legen Dokumente nahe, die Klaus Blessing und Manfred Manteuffel in dem gerade erschienenen Buch Joachim Gauck -- Der richtige Mann? vorgelegt haben. Blessing war Staatssekretär im DDR-Wirtschaftsministerium, da könnten Kritiker unken, es gehe um eine politische Abrechnung mit SED-Gegnern. Doch die Autoren haben solide gearbeitet und ihre Aussagen profund mit Quellen belegt. Vor allem aber: Manteuffel war von 1984 bis 1990 Referent für Kirchenfragen beim Rat der Stadt Rostock -- und damit in ständiger Tuchfühlung mit Gauck, der zur selben Zeit in der Hansestadt Pfarrer war.

Das Autorenduo erinnert daran, dass auch die bundesdeutschen Eliten kurz nach der Wiedervereinigung nicht so ungeteilt auf die Integrität des ostdeutschen Gottesmannes vertrauten, wie es heute der Fall scheint. Spektakulär war etwa eine kritische Dokumentation über das Wirken von Gauck als Beauftragter für die Stasi-Unterlagen, die das ZDF unter der Moderation von Bodo H. Hauser am 17. April 1991 sendete. Der Spiegel und Kennzeichen D warfen nach der Sendung die Frage auf, ob Gauck als Leiter der Behörde nach diesen Enthüllungen noch tragbar sei. Kein Wunder: Gauck hatte bei der Aufnahme des Interviews Wirkung gezeigt. Es musste zweimal abgedreht werden, da die erste Fassung nicht sendefähig war und gelöscht werden musste. Der Grund: Gauck war ausgerastet und hatte dem Interviewer angedroht: «Für Ihre Fragestellungen möchte ich Ihnen am liebsten eine knallen.»


Kommentare

Carsten Mabank
Na ist doch klar, der Mann ist ein Wendehals, ein lupenreiner Opportunist, das war bereits völlig offensichtlich kurz nachdem er sein Amt angetreten hat. Von ehemals konservativen Aussagen hin zum aktuellen Zeitgeist. Klar erpressbar, daher hätte ich ihn eigentlich als Wunschkandidat der Merkel gesehen, aber die wusste vielleicht, dass man ihn zu leicht durschauen konnte und hätte sich wohl lieber einen unauffälligeren Kandidaten gewünscht. Auch seine offensichtliche Eitelkeit mag ihr nicht gefallen haben. Wenn man ihn reden hört hat man das Gefühl, der Mann hört sich einfach gerne selbst reden, egal was er von sich gibt. Auf jedenfall ist er ja sehr schnell gut eingenordet worden. Die Geschichte mit seiner Geliebten ist etwas merkwürdig, da sie nicht als besonders gutes Erpressungsmaterial taugt, aber dazu geeignet ist, sein Ansehen zu untergraben. Vielleicht will man auch so "den neuen Deutschen" darstellen, wenn man schon keinen Homosexuellen bekommen konnte :)

Ralf Antonius T. LOHAUS
Der falsche Mann als BP - Bundes-Pfarrer Gauck als Hoch-Merkwürden der BRD: für Neo-Liberalismus und Auslands-/ Angriffskriege sogar zur Rohstoffsicherung plus jede Menge STASI-Kontakte? Zitat: "Dieser Herr Gauck eckelt mich an!" - Aufgrund der widersprüchlichen Aussagen resümierte Die Welt: “Einer lügt. Schnur (einschließlich sieben weiterer Zeugen) oder Gauck (einschließlich Vater und Söhnen).”

Otto Kalludrigkeit
Gauck ist nur ein Spielball der Mächtigen. Dazu ist der charakterlich hervorragend geeignet. Er selbst hat ohnedies keine Macht. Es wird wieder Krieg geben. Also sucht man jemanden, der den Krieg ausposaunt. Der Trommlerjunge. Tarrram tatatam tarrramtatatam.

Valentino Cordes
Werte Herren Blessing und Elsässer, Sie wundern sich darüber, dass der "Westen" es zuglassen hat, dass zwei Leute mit herausragenden Wendehalsqualitäten und kommunistischer Vergangenheit an Spitzenpositionen der sogenannten BRD gekommen sind? Es sei Ihnen gesagt: Aus Sicht der Elite einer Neuen Weltordnung ist das ausgesprochen logisch. Die kommunistische Ideologie wurde ( nach dem Spalte-und-Herrsche-Prinzip ) als Antithese zum "Kapitalismus" von der gleichen plutokratischen Interessengruppe aus dem Zylinder hervorgezaubert, die uns heute in Kriege treibt, die nicht unsere sind, den ESM, den Vertrag von Lissabon und andere Skurilitäten aufgezwungen hat und gerade dabei ist, das sogenannte Freihandelsabkommen mit der United States Corporation hinter verschlossenen Türen zum Abschluss zu bringen.

Obwohl ich Ihre Arbeit, ihr Engagement sehr schätze, Herr Elsässer und gern als Abonnent auf das Compact Magazin zurückgreife, will mir erscheinen, dass Sie die großen Zusammenhänge historischer und neuzeitlicher Geostrategie noch nicht erfasst haben und ich rate Ihnen dringend, das nachzuholen. Mit freundlichen Grüßen

Hulk
Der Mann hat es bislang geschafft, in ausnahmslos jeder seiner Reden dem deutschen Volk ins Gesicht zu spucken. Kriegshetze, Lob der Finanzhoheit, absurder Pro-Amerikanismus. Kein Engagement für die Belange der Bevölkerung (prekäre Beschäftigung, NSA-Skandal, Zensur des Internets, Völkermord alias "Schutz der deutschen Grenzen im Ausland", etc.).
Ich schätze, er wird, wenn er so weitermacht, für den Friedensnobelpreis nominiert...


Sonntag, 21. Dezember 2014

Fast 250.000 Unterzeichner gegen Gewalt – News zur Petition "Joachim Gauck: Verleihen Sie #Tugce das Bundesverdienstkreuz für ihre Zivilcourage!"


News zur Petition
Karl Lempert hat gerade ein Update zur Petition "Joachim Gauck: Verleihen Sie #Tugce das Bundesverdienstkreuz für ihre Zivilcourage!", die Sie unterschrieben haben, veröffentlicht.

Fast 250.000 Unterzeichner gegen Gewalt

19. Dez 2014 — Liebe Mitzeichner, seit dem letzten Update sind etwas mehr als zwei Wochen vergangen und die Anteilnahme und vor allem das Einstehen für Zivilcourage reisst nicht ab. Es... Weiterlesen
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Montag, 22. September 2014

Gauck fordert Selbstbestimmungsrecht für osteuropäische Länder

Thema: Selbstbestimmungsrecht
Vorrang für Selbstbestimmung
Gauck kritisiert Putin-Fans im Westen

19.09.2014, 06:56 Uhr | AFP | t-online
Bundespräsident Joachim Gauck hat kein Verständnis für diejenigen, die das Vorgehen Russlands im Ukraine-Konflikt verteidigen. "Ich kann die Auffassung mancher Beobachter und Kommentatoren nicht nachvollziehen, dass man es Russland nicht zumuten könne, wenn in seinem Umfeld andere Völker eigene Politik-Entscheidungen treffen", sagte Gauck der "Rheinischen Post". "Als Teil der ostdeutschen Demokratiebewegung hätte ich mich auch niemals mit dem Gedanken zufrieden gegeben, dass eine Demokratisierung Ostdeutschlands und Polens Moskau nicht zumutbar sei."

Gauck betonte, das Selbstbestimmungsrecht der Völker habe Vorrang. Deshalb müsse die Entscheidung der Ukraine zur Annäherung an die Europäische Union respektiert werden. "Ich kann nicht nachvollziehen, dass wir in vorauseilendem Gehorsam die Empfindsamkeiten Russlands ernster nehmen sollten als das Selbstbestimmungsrecht der ukrainischen Bevölkerung", sagte Gauck.

Das ukrainische Parlament hatte am Dienstag trotz des heftigen Widerstands Russlands das Assoziierungsabkommen mit der EU ratifiziert, das seit Monaten im Zentrum des Konflikts in der Ukraine steht.

Gauck: Keine Missachtung russischer Interessen

Der Bundespräsident wies in dem Interview mit der "Rheinischen Post" auch die Kritik an der Russland-Politik des Westens zurück. "Die Nato und die EU waren nach der deutschen Wiedervereinigung an Russland mit Vertrags- und Bündnisangeboten herangetreten. Es war das Interesse des Westens, Russlands Sicherheit zu garantieren", sagte Gauck. Kritiker werfen der Nato und der EU vor, seit dem Zerfall der Sowjetunion durch die Aufnahme der osteuropäischen Staaten die legitimen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen Russlands missachtet und Moskau damit wiederholt gedemütigt zu haben.

Gauck betonte in dem Gespräch aber auch, seine Kritik richte sich allein gegen die russische Politik, nicht gegen die Gesellschaft Russlands. "Mir geht es bei meiner Kritik nicht um das Land Russland, das ich mit seiner Kultur und seinen Menschen schätze. Mir geht es um die Missachtung von Bürgerrechten, von Menschenrechten und um den Bruch des Völkerrechts", sagte Gauck der Zeitung. "Wenn ich nach Russland blicke, dann sehe ich nicht nur die Regierung, sondern auch die Regierten. Ihr Schicksal ist der Grund für meine Kritik am Kreml."


» der Kommentar des Blogschreibers «
Das ist ja interessant Herr Bundespräsident! Für die osteuropäischen Länder fordern Sie ein Selbstbestimmungsrecht, und für uns Deutsche?
Noch am 28.6.2010 schrieb der Spiegel: "Gauck verlangt mehr Volksabstimmungen" und am 24.1.2014 schreibt DWN: "Bundespräsident Gauck lehnt Volksabstimmungen ab".
Was hat denn diese "merkelsche Wende um 180 Grad" verursacht?


Kommentare aus dem T-Online-Forum

Secret
Das widerspricht sich aber Herr Gauck, wenn Sie das mit der Selbstbestimmung tatsächlich ehrlich meinten, dann müssten Sie auch für Volksabstimmungen in Deutschland sein. Sind Sie aber nicht, ganz im Gegenteil. Sie sind aus meiner Sicht ein "Gauckler", der viel dummes Zeug von sich gibt und dazu auch noch unglaubwürdig ist.

Metamorphose
Gauck sollte seinen Blick mehr nach Deutschland richten. Dort sieht er ebenso Regierte, sowie bevormundete Bürger. Hätte der Westen sich nicht zum Anfang in die inneren Angelegenheiten der Ukraine eingemischt, dann wäre dieser Konflikt niemals entstanden.

Gutavo
Er ist und bleibt ein Demagoge der nur Hass säht mit seinen Äusserungen. Aber ich habe von Ihm auch nichts anderes erwartet.

enok
Ostdeutsche Demokratiebewegung! Herr Gauck hat seine Kirche erst verlasse, als alles vorbei war.

Karl-Franken
"Ich kann nicht nachvollziehen, dass wir in vorauseilendem Gehorsam die Empfindsamkeiten Russlands ernster nehmen sollten als das Selbstbestimmungsrecht der ukrainischen Bevölkerung", nach dem gleichbehandlungsgrundsatz, ist auch russlands empfindlichkeit gleichwertig.
1.) die ukraine war ein teil der UDSSR
2.) russland wurde versichert, keine nato osterweiterung, was bislang jedes EU mitglied gepaart erhalten hat im osten
3.) wäre der wunsch aller ukrainer so eindeutig richtung EU, dann hätten wir keine zweispaltung, wie wir es im westen und russland herbeiführen.
Die ukraine ist deswegen gespalten Herr Gauck.

almdudler
Der Pastor wird allmählich zum kognitiven Sicherheitsproblem:
Wenn aus dem höchsten Staatsamt politische Ansichten moralisch diskreditiert werden, ist bewiesen, dass der Herr Präsident die Wende 1989 noch nicht vollzogen hat.
Viel zu viel protestantischer Pastorenmief in der Politik!

JackyTPL
Mit seinen unbedachten Stellungnahmen und Äußerungen beschmutzt er das Amt des Bundespräsidenten. Der falsche Mann für diesen JOB. Aber was will man erwarten, wenn die ganze Deutsche Bundesregierung nicht besser ist.Werteverfall nenn ich sowas. Es beginnt wie 1933 schleichend.

holgerharrislee
Gauck betonte, das Selbstbestimmungsrecht der Völker habe Vorrang. Das haben wir in der besetzten GmbH BRD leider nicht!!! Wir hätten die Zwangs-EU längst verlassen. Früher hatten wir nette Nachbarn und Freunde!


Dienstag, 16. September 2014

Hohe Zustimmung für Bundespräsident Gauck - eine Satire?

Thema: Bundespräsident Gauck
Eine gute Satire von T-Online

Nach halber Amtsperiode
14.09.2014, 16:14 Uhr | t-online.de, dpa
Zur Halbzeit der Amtsperiode von Bundespräsident Joachim Gauck wünscht sich nach einer Umfrage gut die Hälfte der Bürger, dass er ein zweites Mal antritt. Die Zustimmung für seine bisherige Arbeit ist noch viel größer.

51 Prozent würden es begrüßen, wenn Gauck 2017 das Amt für weitere fünf Jahre übernehmen würde, ergab die repräsentative Befragung des YouGov-Instituts im Auftrag der "Bild". Nur ein Viertel will ihn nicht noch einmal, ein weiteres knappes Viertel ist unentschlossen. Gauck hat am kommenden Donnerstag die Hälfte seiner ersten Amtszeit hinter sich.

78 Prozent bewerten seine bisherige Arbeit als gut, wie eine TNS-Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "Focus" ergab. Nur 13 Prozent der Befragten sehen sie eher kritisch. Die Zustimmung für den früheren Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde ist im Westen mit 81 Prozent deutlich größer als im Osten mit 69 Prozent.

Kontrovers diskutierter Auftritt

Gab es am Anfang die Befürchtung, der große Redner Joachim Gauck hätte am Ende doch nicht so viel zu sagen wie von seinen Förderern gedacht, ist es jetzt, zur Halbzeit der fünfjährigen Amtsperiode, eher umgekehrt. Das Gedenkjahr 2014 bietet die Gelegenheit zu wichtigen Ansprachen, historischen Bezügen, Aufrufen und Mahnungen. Noch nie aber hat einer seiner Auftritte auch so viel Widerspruch und Kritik hervorgerufen wie der am 1. September auf der Danziger Westerplatte.

Nun ist es mit der Geschichtswissenschaft etwa so wie mit der Juristerei: zwei Historiker, drei Meinungen, mindestens. Aber unbestreitbar ist: Kritische Anmerkungen gab es eine ganze Menge zu Gaucks scharfen Worten aus Danzig in Richtung Moskau. "Die Geschichte lehrt uns, dass territoriale Zugeständnisse den Appetit von Aggressoren oft nur vergrößern", sagte Gauck zur Ukraine-Krise.

Vor allem warf man dem Bundespräsidenten das vor, was er nicht gesagt hat. Dass er zum 1. September, dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, in dessen Verlauf in der Sowjetunion 20 Millionen Menschen oder mehr getötet wurden, das Leid dieses Landes oder seiner Nachfolgestaaten nicht einmal erwähnte, das verwunderte.

Es hat eine Weile gedauert

In der Bevölkerung schmälert dies alles seine Beliebtheit nicht. Unbestritten hat Gauck, nach den beiden Rücktritten seiner Vorgänger Horst Köhler und Christian Wulff, das Verhältnis der Deutschen zu ihrem höchsten Staatsamt normalisiert. Sie mögen ihren Bundespräsidenten und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt.

Es hatte eine Weile gedauert, bis der frühere Chef der Stasi-Unterlagenbehörde in seinem neuen Amt als Bundespräsident angekommen war. Am 18. März 2012 war er mit großer Mehrheit gewählt worden. Er hielt gute Reden, zur Flüchtlingspolitik und zur Eurokrise, zur deutschen Schuld in Israel oder den Niederlanden - das Echo hielt sich in Grenzen.

Sicherheitskonferenz als Wendepunkt

Vermutlich wird man Gaucks Worte vor der Sicherheitskonferenz in München im Januar dieses Jahres als einen Wendepunkt seiner Amtszeit werten. "Eines gleich vorweg: Dies ist ein gutes Deutschland, das beste, das wir jemals hatten." Mit diesem Satz begann er sein Plädoyer für eine verantwortlichere Rolle Deutschlands in der Welt, keinesfalls nur militärisch, aber eben auch. Deutsche Waffenlieferungen für die Kurden im Irak lassen sich seitdem auch mit den Worten Gaucks begründen.

Dass man seinen Appell für mehr Verantwortung immer wieder auf das militärische Engagement verkürzt, ist sicher ungerecht. Ein ebenso wichtiges Thema ist ihm die Solidarität mit Flüchtlingen und Asylbewerbern. Am 30. Juni appellierte er an die europäischen Partner, die Verantwortung angesichts der Not nicht hin- und herzuschieben.

Dies darf - ausnahmsweise - auch als Kritik an der Bundesregierung gelesen werden. Ansonsten aber legt Gauck viel Wert darauf, sich nicht auf Konfliktkurs zu Kanzlerin Angela Merkel zu begeben, sieht dafür auch keinen Anlass.

Rechtsradikalen "Spinnern" entgegen treten

Gauck hat in den zweieinhalb Jahren rund 300 offizielle Reden gehalten und an zahlreichen Diskussionen teilgenommen. So im August 2013 vor der Bundestagswahl in Berlin. Vor Schülern fiel da der Satz, man müsse rechtsradikalen "Spinnern" entgegen treten.

Die NPD klagte, und das Verfassungsgericht musste entscheiden. In ihrem Urteil vom 10. Juni 2014 ließen die Richter dem Amt des Bundespräsidenten eine bemerkenswerte Stärkung zukommen. "Wie der Bundespräsident seine Repräsentations- und Integrationsaufgaben mit Leben erfüllt, entscheidet der Amtsinhaber grundsätzlich selbst."

Noch zweieinhalb Jahre hat Gauck Zeit. Ob er über eine zweite Amtszeit auch nur nachdenkt, darüber sagt er nichts

und wie immer bei T-Online straft die eigene Umfrage den Beitrag lügen.


» der Kommentar des Blogschreibers «
Ergänzung 16.09.2014:
Hatten wir jemals einen Bundespräsidenten, der schon nach der Hälfte seiner Amtszeit von 49% der Deutschen abgelehnt wird? (Wenn man nach den offiziellen Zahlen geht)


Kommentare

Iwano
Die t-online Umfragen sind leider nicht repräsentativ. Allerdings bezweifle ich auch sehr, dass die Ergebnisse der o.g. Umfragen der Realität entsprechen. Schon die unterschiedlichen Aussagen (Emnid und You-Gov-Institut) zeigen, wie man Umfragen so gestalten kann, dass das gewünschte Ergebnis herauskommt. Bewerten kan man Umfragen nur, wenn die Methode und die Fragestellungen offen gelegt werden.

idokahn
Im Neuen Deutschland, Organ des ZK der SED, konnte man beispielsweise am 20. Juni 1988 auf der zweiten Seite nach Abschluß des Evangelischen Kirchentages in Rostock lesen: »Der Vorsitzende des Landesausschusses der Landeskirche Mecklenburgs, Joachim Gauck, dankte den staatlichen Organen für die großzügige Unterstützung des Kirchentages und sprach sich für ein engagiertes Wirken der Christen in der Gesellschaft aus.«
Gauck ist ungeachtet seines engagierten Wirkens in der DDR-Gesellschaft Bundespräsident die ehemalige Spitzensportlerin Kristin Otto hingegen wurde 2014 als Sportmoderatorin des ZDF vom Bildschirm verbannt, weil sie am 4. Mai 1989 im Neuen Deutschland Wahlpropaganda für die DDR gemacht habe.

Fazit
Die Deutschen merkeln endlich, wie sehr sie von den etablierten Parteien und Politikern ständig vergauckelt werden, wie man am Wahlausgang der beiden östlichen Bundesländer sieht.

MahneridW
"51 Prozent würden es begrüßen, wenn Gauck 2017 das Amt für weitere fünf Jahre übernehmen würde" Das bedeutet dass bereits jetzt 49% das nicht wünschen! Von mehr als 9000 TO-Lesern sind es aber schon 72% die Gauck gerne auf den Rücken schauen würden! Hat jemals ein Bundespräsident ein schlechteres Ergebnis nach der Hälfte der Amtzeit erzielt?

Pegasus
Wieder einmal so ein manipulierter Bericht.
Alleine die T-Online-Umfrage hier, zeigt ein ganz anderes Ergebnis an.
Als Pfarrer schien er wahrscheinlich gut zu sein, aber als Bundespräsident finde ich ihn weniger gut geeignet. Eine zweite Amtszeit sollten sich die Deutschen nicht antun.

Danke Klaus für den Link

Montag, 1. September 2014

Von der Leyen zur "Sprachpanscherin des Jahres" gewählt

T-Online
Thema: "ausgezeichnete" Verteidigungsministerin
Englisch gesprochen
» Von der Leyen zur "Sprachpanscherin des Jahres" « gewählt
konnte man am 29.08.2014 bei T-online lesen.

Für ihren Auftritt bei der Internationalen Münchner Sicherheitskonferenz im Februar dieses Jahres hat sich Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) den Negativtitel "Sprachpanscher des Jahres 2014" eingehandelt. Obwohl bei der Tagung zahlreiche Simultandolmetscher übersetzt hätten, habe von der Leyen Englisch gesprochen, rügte der in Dortmund ansässige Verein Deutsche Sprache (VDS).

Das sei eine schlimme Absage an die deutsche Sprache. Bundespräsident Joachim Gauck habe in München seine Rede dagegen auf Deutsch gehalten.

Deutsch-Schützer zeichnen gerne Prominente aus

Der private Verein vergibt seine Negativauszeichnung seit 1998 vor allem an Prominente und Organisationen, die Deutsch und Englisch vermischen.

In diesem Jahr setzten die Deutsch-Schützer die ProSiebenSat.1 Media AG wegen Sendungen wie "The Voice Kids" oder "talk talk talk - Die Late Show" auf Platz zwei ihrer Liste.

Wolfgang Joop als "Englisch-Schwätzer" gekürt

Der Hamburger Modemacher Wolfgang Joop belegte den dritten Platz. Als Juror bei "Germany's next Topmodel" sei er als "penetranter Englisch-Schwätzer" aufgefallen.

Über die ausgewählten Kandidaten hatten 36.000 Vereinsmitglieder abgestimmt.


» der Kommentar des Blogschreibers «
Eine Auszeichnung für Top-Gun-Uschi, Klasse! - und - hat die Frisur gesessen?

Kommentar bei T-Online:

Scerco
Donnertag bei Illner: vd L will wieder gross auftrumpfen. Leider gab es zwei mutige, männliche Mitstreiter, die ihr klar vor Augen geführt haben, dass sie keine Ahnung hat. Sie schaute fassungslos und entsetzt und musste sich auch noch sagen lassen, dass sie sich dauernd mit ihren Phrasen wiederholt. Schön, dass es noch ein paar Männer gibt, die nicht kriechen müssen und sich auch nicht an die Wand quatschen lassen. Diese Sendung war ausgesprochen wohltuend...!




Sonntag, 18. Mai 2014

Joachim Gauck - der richtige Mann oder der Bock zum Gärtner?

Thema: unser Bundespräsident

Unmittelbar bevor Joachim Gauck zum Bundesprädent gewählt wurde, machte die ARD eine Umfrage, eine Chatumfrage, die Frage hieß: " Ist Joachim Gauck der Richtige für das Amt des Bundespräsidenten?" An dem Tag, gegen 19:37 Uhr, hatten etwa 77% klar mit "Nein" votiert. Daraufhin nahm die ARD dieses Votum von der Website und einen Tag später teilten die Öffentlich Rechtlichen Medien mit, laut einer Umfrage seinen 70% begeistert von dem neuen, potenziellen Präsidenten. Soweit zu der Qualitätsmedienarbeit.

Dr. Klaus Blessing (ehem. DDR Staatssekretär) im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Am 23. März 2012 wurde der Ex-DDR-Pfarrer Joachim Gauck als elfter Bundespräsident vereidigt. Wenige Wochen zuvor war sein Vorgänger Christian Wulff von einer Phalanx höchst tugendhafter bundesdeutscher Medien aus dem Amt gejagt worden. Von den meisten Vertretern ebendieser Medienhäuser wird uns nun Joachim Gauck als charismatischer Bürgerrechtler, diplomatisch versierter Versöhner, erfolgreicher Stasi-Jäger und moralisch integrer Verfechter der Freiheit präsentiert.


Vor einiger Zeit gab der Bundespräsidentendarsteller Joachim Gauck dem ZDF ein längeres Interview, unter anderem zur NSA-Affäre. Gewohnt pastoral drückte sich Gauck um eine definitive Aussage herum. Auf Snowdens angesprochen, bat er -- nach wochenlanger ausufernder Berichterstattung! -- um „noch mehr Informationen" und psalmodierte „Sympathie (...), „wenn eine Regierung dabei ist, das Recht zu beugen" und es einen gebe, „der sich aufgerufen fühlt, diese Rechtsbeugung öffentlich zu machen". „Für puren Verrat" indes, so die Keule im Anschluß, „habe ich kein Verständnis." „Verrat" -- wenn es um die Aufdeckung von Geheimdienstbespitzelung geht? Kann so einer formulieren, der selbst „gefangen in der DDR" (Bild) gewesen war und damals als „Bürgerrechtler" gegen die Schlapphüte gekämpft hat?

Aber vielleicht war es mit Gaucks Anti-Stasi-Engagement doch nicht so weit her. Dies legen Dokumente nahe, die Klaus Blessing und Manfred Manteuffel in dem gerade erschienenen Buch "Joachim Gauck -- Der richtige Mann?" (s. u.) vorgelegt haben. Blessing war Staatssekretär im DDR-Wirtschaftsministerium gewesen, da könnten Kritiker unken, es gehe um eine politische Abrechnung mit SED-Kritikern. Doch die Autoren haben solide gearbeitet und ihre Aussagen profund mit Quellen belegt. Vor allem aber: Manteuffel war von 1984 bis 1990 Referent für Kirchenfragen beim Rat der Stadt Rostock -- und damit in ständiger Tuchfühlung mit Gauck, der zur selben Zeit in der Hansestadt Pfarrer war.

Das Autorenduo erinnert daran, daß auch die bundesdeutschen Eliten kurz nach der Wiedervereinigung nicht so ungeteilt auf die Integrität des ostdeutschen Gottesmannes vertrauten, wie es heute der Fall scheint. Spektakulär war etwa eine kritische Dokumentation über das Wirken von Gauck als Beauftragter für die Stasi-Unterlagen, die das ZDF unter der Moderation von Bodo H. Hauser am 17. April 1991 sendete. Der Spiegel und Kennzeichen D warfen nach der Sendung die Frage auf, ob Gauck als Leiter der Behörde nach diesen Enthüllungen noch tragbar sei. Kein Wunder: Gauck hatte bei der Aufnahme des Interviews Wirkung gezeigt. Es mußte zweimal abgedreht werden, da die erste Fassung nicht sendefähig war und gelöscht werden mußte. Der Grund: Gauck war ausgerastet und hatte dem Interviewer angedroht: „Für Ihre Fragestellungen möchte ich Ihnen am liebsten eine knallen." Bodo H. Hauser resümierte den Recherchestand seiner Redaktion: „Joachim Gauck hat durch sein Verhalten selbst dazu beigetragen, daß man auch seine Vergangenheit aufarbeitet. (...) Joachim Gauck hat über mehrere Stunden unkontrolliert seine eigene [Stasi-]Akte eingesehen. Trotz seiner, schon vor dieser Sendung heute abgegebenen Erklärungen beantwortet er nicht die Frage, warum er alleine und unkontrolliert Einsicht nahm." Hatte Gauck als „Herr über alle Akten" seine eigene frisiert?

Veröffentlicht am 17.05.2014
Adresse des Videos: https://www.youtube.com/watch?v=-aEgKDANgpg


Danke Klaus für den Link

Freitag, 4. April 2014

Ein Thema, zwei Ansichten - Gauck in der Schweiz

Thema: Volksabstimmung für begrenzte Zuwanderung
T-Online
Gauck appelliert an europäisches Bewusstsein der Schweizer

01.04.2014, 16:59 Uhr | dpa
BundespräsidentJoachim Gauck hat die Schweiz nach der umstrittenen Volksabstimmung für eine begrenzte Zuwanderung zum Kompromiss mit der EU aufgerufen. Diesen Appell an das europäische Bewusstsein der Schweizer formulierte Gauck bei seinem ersten offiziellen Besuch in der Schweiz.

Er könne sich nicht vorstellen, dass sich ein Land, das soviel Europa wie die Schweiz in sich trage, Schritt für Schritt von der EU distanziere. Das erklärte Gauck nach einem Gespräch mit seinem Kollegen Didier Burkhalter in Bern.

Schweizer Präsident wünscht mehr "Schweiz in Europa"

Der Schweizer Bundespräsident Burkhalter kritisierte, dass die EU als Konsequenz aus dem Zuwanderungsentscheid wichtige Verhandlungen über Kooperationen in den Bereichen Bildung und Forschung gestoppt habe. Eine weitere Volksabstimmung, mit der die Entscheidung vom 9. Februar korrigiert werden könnte, lehnte er strikt ab. Er wünsche sich vielmehr "etwas mehr Schweiz in Europa".

Mit der knappen Mehrheit von 50,3 Prozent hatten die Schweizer am 9. Februar eine Volksinitiative gegen "Masseneinwanderung" angenommen. Sie sieht eine Begrenzung der Zuwanderung durch Kontingente vor. Betroffen sind vor allem EU-Bürger, für die bislang volle Personenfreizügigkeit galt.


Neue Zürcher Zeitung

wichtige Abschnitte fehlen bei T-Online
[...]
Didier Burkhalter seinerseits hat das Treffen genutzt, um Gauck das Volksverdikt zu erklären. Die Schweizer Bevölkerung habe entschieden, die Zuwanderung mit Kontingenten wieder selber zu steuern und dem widersprechende Verträge anzupassen.
[...]
Burkhalter stellte klar, dass es sicher keine Lösung sein könne, einfach die Abstimmung zu wiederholen. Er nutzte die Gelegenheit, den Anwesenden mit grosser Leidenschaft das Wesen der direkten Demokratie näher zu bringen, wie er dies zuvor schon im Gespräch mit Gauck getan habe. Zur direkten Demokratie gehöre der «absolute Respekt» vor Volksentscheiden. Dies führe zu einer «Bescheidenheit der Behörden», denn es herrsche das Bewusstsein, dass niemand die richtige Lösung kenne. Burkhalter verpasste es auch nicht, seinem Kollegen einen kleinen Seitenhieb zu verpassen: «Europa könnte durchaus etwas mehr Schweiz ertragen», sagte er.

Kommentar

Hat Gauck mit seinem Satz:
"Er könne sich nicht vorstellen, dass sich ein Land, das soviel Europa wie die Schweiz in sich trage, Schritt für Schritt von der EU distanziere." bewiesen, dass sich nicht die Schweiz von Europa entfernt, sondern Europa von der Demokratie?

Deutschland und Europa könnten stolz sein, hätten sie nur annähernd die Möglichkeit wie die Schweiz zu entscheiden.
Dann wären die "Kostenverursacher" in Brüssel natürlich längst abgewickelt und das Endlager für ausgesourcte Politiker geschlossen.
Jede Nation müsste sich finanziell selber um seine personellen Altlasten kümmern.
Eine Europäische Union, die nur dem Wohl "der Märkte" dient und deren Schlüsselstellen ausschließlich mit nicht gewählten, macht- und geldgeilen Besserwissern besetzt sind, die nur als Umverteilungsorganisation von Finanzmitteln in Form von Subventionen von unten nach oben ins Leben gerufen wurde, brauchen wir nicht. Besonders dann nicht, wenn die Beteiligten sich gottgleich über allen Gesetzen fühlen, trotz immenser, steuerfreier Bezüge noch betrügerisch abzocken und jeden Bezug zur Realität verloren haben.

Etwas mehr "Schweiz" in der EU könnte bestimmt nicht schaden!

Montag, 3. Februar 2014

Ja Röschen, Herr Gauck, Herr Steinmeier ... und morgen die ganze Welt!

Thema: diese niedersächschische Kampfhenne hat uns gerade noch gefehlt

Nachdem die neue „Kriegsministerin" von der Leyen (..."Afrika ist unser direkter Nachbar"...) sich für mehr Kriegseinsätze ausgesprochen hat, hat nun auch Bundespräsident Gauck den Kniefall vor der Kriegslobby vollzogen. Das Geschwätz von der Geschichte Deutschland ist beendet, es darf wieder marschiert werden.


Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesverteidigungsministerin
Foto: br.de
"Eröffnet hat die Sicherheitskonferenz 2014 ...Bundespräsident Joachim Gauck. Er forderte von Deutschland mehr »Engagement« in der Welt. Die Bundesrepublik solle sich »früher, entschiedener und substantieller einbringen«. Jahrzehntelang habe die Politik mit dem Hinweis auf die »historische Schuld« die eigene, vor allem militärische »Zurückhaltung« begründet. Jetzt sei aber wieder eine »aktivere Rolle nötig«."

Dieser alte, ach so bitterböse Kommunisten-Hasser-Pastor So selbstgefällig, salbungsvoll ..., gaukelt er der Welt was vor. Schwadroniert von Vaterland & Ehre, Freiheit & Heldentod, dass sich der Olle Hindenburg in der Hölle freuen tut. Hurra! Deutschland! Hurra! Wir sind alle wieder da!
http://www.youtube.com/watch?v=-wcnLZBxrY8

Deutschlands Befreiungsschlag

Unmittelbar vor der Münchner Sicherheitskonferenz stellen der Außen- und die Verteidigungsministerin eine Ausweitung der EU-Militärinterventionen in Aussicht. Es werde "zu Recht von uns erwartet, dass wir uns einmischen", erklärt Außenminister Frank-Walter Steinmeier; militärische Mittel dürfe man dabei nicht "aus dem Denken verbannen". Kurz zuvor hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen geäußert, "Europa" komme ohne kriegerische Mittel "im Spiel der globalen Kräfte nicht voran".

Die Äußerungen setzen eine PR-Kampagne fort, die unmittelbar nach der Bundestagswahl im September begonnen hat und darauf abzielt, Militäreinsätze, die Berlin offenkundig in größerer Zahl ins Auge gefasst hat, im Inland abzufedern. Mit Blick auf die EU-Militäraktivitäten spricht der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz von einem "Befreiungsschlag". Militärs dringen darauf, endlich einmal eine der EU-Battle Groups einzusetzen; diese Kampftruppen stehen schon seit 2007 bereit, sind bisher jedoch noch nie genutzt worden. Als nächste Interventionsziele gelten afrikanische Staaten; der deutsche Außenminister bringt die Räumung von Waffenlagern in Libyen ins Gespräch.
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58788

» der Kommentar des Blogschreibers«
Ich bin richtig gespannt, wie sehr Röschens sieben Kinder die Bundeswehr tatkräftig unterstützen, sobald sie das Alter erreicht haben.
Auslandseinsätze sind dann doch wohl das Mindeste - bei der Mutter!
Eine Frage mal ganz nebenbei:
"Kennt sie als gelernte Ärztin diesen Text? Und wenn ja, wie weit ist er für sie noch von Bedeutung?"
Deklaration von Genf ("Genfer Gelöbnis")
Die Deklaration von Genf wurde von der medizinischen Weltvereinigung im September 1948 in Genf angenommen und durch die 22. Zusammenkunft in Sidney im August 1968 ergänzt. Man könnte sie als eine moderne Fassung des "Hippokratischen Eides" betrachten.

    Ich verpflichte mich feierlich, mein Leben dem Dienste der Menschlichkeit zu weihen.
  • [1] Ich will meinen Lehrern die Achtung und die Dankbarkeit erweisen, auf die sie Anspruch haben.
  • [2] Ich will meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.
  • [3] Die Gesundheit meines Kranken soll meine oberste Erwägung sein.
  • [4] Ich will die mir anvertrauten Geheimnisse respektieren, sogar noch nach seinem Tode.
  • [5] Ich will mit allen in meiner Macht stehenden Mitteln die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes hochhalten.
  • [6] Meine Kollegen sollen meine Brüder sein.
  • [7] Ich will nicht zulassen, daß Erwägungen über Religion, Nationalität, Rasse, Parteipolitik oder sozialen Stand zwischen meine Pflichten und meine Kranken treten.
  • [8] Ich will mit höchster Ehrfurcht das menschliche Leben von der Zeit der Empfängnis an erhalten.
  • [9] Ich will selbst unter Drohung mein medizinisches Können nicht gegen die Gesetze der Menschlichkeit benutzen.
  • Ich gebe diese Versprechungen feierlich, aus freiem Willen und auf meine Ehre.
Nach ihren Äusserungen in der letzten Zeit kann man ohne Weiteres annehmen, dass sie diesen Eid, genau wie den Eid als Ministerin alles zum Wohl des Volkes zu tun, überhaupt nicht ernst nimmt. Schon als Zensursula setzte sie sich über alle Gesetze hinweg.

... und was kann man von einem in wilder Ehe lebenden Ex-Pastor und Freiheitsmissionar halten, der zu mehr militärischem Engagement aufruft? Wenig bis Nichts! Aber im Gegensatz zu seinen Vorgängern unterschreibt er willig die Gesetze der Ferngesteuerten.


Kommentare zur Sicherheitskonferenz bei BR.de

Ebert, Andrea, Freitag, 31.Januar, 22:05 Uhr
3. Ihre Rede "Mehr Verantwortung übernehmen"

Eben gerade habe ich die Rede in den Nachrichten gehört. Angesichts der Tatsache, das Deutschland 2 Weltkriege vom Zaum gebrochen hat, angesichts der Tatsache, das 61 % der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland keine Soldaten und Soldatinnen in der Welt wollen und angesichts der TaTsache das heute schon wieder in deutschen Schulen halbe Kinder für den Soldatenberuf begeistert werden sollen und schon als 17jährige an der Waffew für den Kriegsdienst ausgebildet werden sollen, werden 100000ende Mütter, Ehefrauen und Größmütter, Schwestern Kinder und Kriegswitwen ihre Verantwortung wahrnehmen und gegen diese neue Außenpolitik aufstehen. Kindergärten in Kasernen teuschen nicht darüber hinweg, das traumatisierte Soldaten, die den Tod von unschuldigen Frauen, Männern und Kindern, zerstörte Orte und Familien zu verarbeiten haben. Und letztenendes ist auch jeder tote Sodat ein zerstörtes Leben zuviel.

KeinGau(c)kler, Freitag, 31.Januar, 18:17 Uhr
2. Politiker sollen mehr auf die Stimme des Volkes hören

Die Umfragen zeigen es, dass die Bevölkerung in der BRD im Gegensatz zum Herrn Gauck weniger militärisches Engagement in der Welt wünscht.
Vielleicht kann Herr Gauck in diesem Zusammenhang auch die völkerrechtswidrigen Drohnenangriffe der USA, nach denen laut einer ARD-Dokumentation vor etlichen Wochen bisher mind. 3000 zivile Opfer zu beklagen waren, zur Kenntnis nehmen. Und vielleicht sogar öffentlich verurteilen... Gerade diese Art der kriegerischen Einmischung von außen sorgt für sehr für viel böses Blut in den betroffenen Ländern.
Die BRD und ihre politischen Führer wären gut beraten, sich von den Kriegen, die unter maßgeblicher Beteiligung der Vereinigten Staaten geführt werden, herauszuhalten. Einmischung von außen, auch medial oder finanziell,in die Angelegenheiten anderer Länder führen nur in den wenigsten Ländern zur Ausbalancierung der Machtverhältnisse. Bzw. erzeugen automatisch friedliche und prosperierende Lebenserhältnisse für die Menschen vor Ort, in den von Gewalt und Krieg erschütterten Ländern.

Die beiden Kommentare mit Bildern von Robert Kroiß direkt verlinkt:
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Texte: Dresdner Sozialwacht und antikrieg TV, mir ünermittelt von Klaus