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Sonntag, 17. Mai 2020

Was passiert denn da im Schatten von Corona mit Lagarde und der EZB?

Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat Anleihekäufe für teilweise illegal erklärt.
Und was macht die EZB-Chefin Christine Lagarde?
Auf Druck von Italien und Frankreich ignoriert sie das und erklärt: "Das Bundesverfassungsgericht habe der EZB mangels Zuständigkeit nichts zu sagen, die Notenbank sei einzig dem Europäischen Gerichtshof unterworfen."
Und natürlich kommt Hohlgeschwätz von von der Leyen: "Es geht darum, dass wir nun in einen Dialog kommen, wie wir sicherstellen, dass von diesem Urteil keine falschen Signale ausgehen mit Blick auf den Vorrang europäischen Rechts und europäischer Gerichtsbarkeit".

Quelle: MM-News.de

Bricht erst der Euro und dann die EU?
Michael Mross und Andreas Popp diskutieren die Zukunft von Euro und EU:


MMnewsTV
Die Spannungen im Euro-System nehmen zu. Wie lange hält die Währung noch? Die EZB hat angekündigt, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu ignorieren. Michael Mross und Andreas Popp diskutieren die Zukunft von Euro und EU

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

Depp Rennt
Das oberste Gerichts Deutschland heisst "Verfassungsgericht", aber wir haben keine Verfassung, sondern ein "Grundgesetz". Finde den Fehler.
Boris Schranzler
die EU wurde von der Finanz Elite gegründet um die Völker weiter zu versklaven!
ruhrradweg
"Bürger" kommt von bürgen
"Nachrichten" kommt von etwas nach richten
Andreas Popp
Dennis Voß
Wieso sind die Leute wie Andreas Popp und Michael Mross, die durchsehen, was hier gerade abläuft, nicht in den Hauptstrommedien zu sehen? Der Hauptstrom lügt und lässt weg!
Evey Detta
Die EU wurde nur aus einem Grund gegründet: die deutschen ausbluten zu lassen, damit sie nicht mehr gefährlich werden können

Montag, 13. November 2017

change.org - Belgien lässt CETA vom EuGH überprüfen!

Marianne Grimmenstein hat gerade ein Update zur Petition „Bürgerklage gegen CETA” veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:
Neuigkeit zur Petition

Belgien lässt CETA vom EuGH überprüfen!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, am 4. 9. haben Vertreter der Föderalregierung, der Regionen und Gemeinschaften den Beschluss gefasst, den Europäischen Gerichtshof anzurufen, um das Freihandelsabkommen CETA überprüfen zu lassen. Belgien wird also den EuGH um Klärung bitten, ob CETA so, wie es zurzeit zwischen der EU und Kanada vereinbart ist, tatsächlich rechtskonform mit europäischem...
Vollständiges Update lesen

Sonntag, 27. November 2016

change.org - CHRISTDEMOKRATEN UND SPD GEGEN PRÜFUNG VON CETA DURCH DEN EUGH! – News zur Petition „Bürgerklage gegen CETA”


Neuigkeit zur Petition
Marianne Grimmenstein hat gerade ein Update zur Petition „Bürgerklage gegen CETA”, veröffentlicht.

CHRISTDEMOKRATEN UND SPD GEGEN PRÜFUNG VON CETA DURCH DEN EUGH!

26. Nov 2016 —
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der CETA-Klage,
am vergangenen Mittwoch, am 23.11.2016, hat das Europäische Parlament über einen fraktionsübergreifenden Antrag abgestimmt, das Handelsabkommen mit Kanada CETA vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) prüfen zu lassen. Die Mehrheit der Abgeordneten von Christdemokraten, Liberalen, Rechtskonservativen und vielen Sozialdemokraten haben den Antrag...
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Freitag, 5. Februar 2016

Datenschutzabkommen mit den USA : "Ein Witz"

Thema: Internet

EU und USA einigen sich
Neue Regeln für Datenaustausch sind "ein Witz"

Die EU und die USA haben sich nach zähen Verhandlungen auf einen neuen Rechtsrahmen zum Datenaustausch geeinigt. Das teilten EU-Justizkommissarin Vera Jourova und ihr Sprecher über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Eine neue Vereinbarung war nötig geworden, weil der Europäische Gerichtshof (EuGH) im Oktober die zuvor geltende "Safe Harbor"-Vereinbarung gekippt hatte. In den USA seien Informationen nicht ausreichend vor dem Zugriff von Behörden und Geheimdiensten geschützt, befanden die Luxemburger Richter.

Die EU-Kommission führte für die Europäische Union deshalb Verhandlungen mit Vertretern der amerikanischen Regierung. Das Ergebnis muss später noch von Vertretern der EU-Staaten bestätigt werden, auch das Europaparlament hat Prüfrechte. Tausende Unternehmen, die auf die Regelungen angewiesen sind, haben damit Aussicht auf Rechtssicherheit.

Jourova und der zuständige Vizepräsident der EU-Kommission Andrus Ansip wollten kurz darauf bei einer Pressekonferenz Details bekanntgeben.

Wer sich nicht an Standards hält, dem drohen Sanktionen

Geplant ist nach Angaben von EU-Mitarbeitern, dass das US-Handelsministerium Firmen, die Daten aus Europa verarbeiten, überwacht. Wer sich nicht an Standards hält, dem drohen Sanktionen bis hin zu einer Streichung von der Liste.

Wer seine Datenschutz-Rechte im Namen der nationalen Sicherheit der USA verletzt sieht, könne sich an einen Ombudsmann wenden, der unabhängig von den US-Geheimdiensten sein soll, hieß es. Dies soll US-Außenminister John Kerry zusichern.

Die US-Seite sagt den Informationen zufolge eine Aufsicht der eigenen Justiz- und Sicherheitsbehörden zu. Beide Partner sollen die Umsetzung der Vereinbarungen jedes Jahr gemeinsam überprüfen.

Massenhafte Überwachung soll es nicht geben

Eine massenhafte Überwachung der Daten, die unter den neuen Regelungen übermittelt werden, soll es nicht geben. Dazu soll es schriftliche Zusicherungen aus dem Büro von US-Geheimdienstdirektor James Clapper geben.

Kritisch äußerten sich Branchenvertreter in Deutschland. "Statt sich entschlossen für den Schutz europäischer Daten in den USA einzusetzen, hat sich die EU-Kommission eine Mogelpackung andrehen lassen", monierte Alexander Sander, Geschäftsführer des Vereins Digitale Gesellschaft. "Wenn die Kommission behauptet, es werde künftig keine Massenüberwachung von Daten aus der EU in den USA geben, ist das nicht mehr als ein schlechter Witz."

Die Gespräche über die Regelung mit dem Namen "EU-US-Privacy Shield" hatten sich hingezogen. Eigentlich hätten sich beide Seiten bis zum 31. Januar auf eine Neuregelung einigen sollen, was nicht gelang. Am Mittwoch wollen sich in Brüssel die Datenschutzbehörden der EU-Staaten zu den Auswirkungen des Safe-Harbor-Urteils vom Oktober äußern.

Einigung ist "ein Witz"

Der Datenschutzaktivist Max Schrems, der das EuGH-Urteil zum Thema "Safe Harbor" erstritten hatte, sprach auf Twitter von einem "Bullshitbingo". Jan Philipp Albrecht, Grüner Europaabgeordneter, bemängelte, dass die EU-Kommission nun nur auf Basis von Erklärungen der US-Regierung die Dinge anders einschätze als im Oktober 2015. Die Details seien völlig unklar. Die Einigung sei "ein Witz".

Quelle: t-online.de

Freitag, 16. Oktober 2015

Obwohl sie wissen das es sinnlos ist - Neuer Anlauf zum Datensammeln

Diesmal kein Beitrag zur Anne-Will Sendung, drei Kommentare stehen unter Dies und Das

Thema: Vorratsdatenspeicherung

Bundestag zu Vorratsdatenspeicherung
Neuer Anlauf zum Datensammeln

Stand: 15.10.2015 20:55 Uhr
Seit Jahren versuchen Union und SPD, die Vorratsdatenspeicherung einzuführen, immer wieder kippten Gerichte das Gesetz. Morgen macht der Bundestag einen neuen Anlauf. Recht kurzfristig brachte die Koalition das Thema auf die Tagesordnung.

Von Alex Krämer, RBB, ARD-Hauptstadtstudio
70 Millionen SMS. Täglich. Und noch viel mehr Telefongespräche. Eine Menge Daten. Daten, die die deutschen Telefonnetzbetreiber künftig speichern sollen. Wer hat mit wem wann telefoniert, und wo war er da, in welcher Funkzelle war sein Handy zu diesem Zeitpunkt eingeloggt? Die Verbindungsdaten müssen die Anbieter dem Gesetzentwurf zufolge zehn Wochen aufbewahren, die Standortdaten der Handys nur vier Wochen. Erfasst werden alle Gespräche, ohne dass der Verdacht einer Straftat vorliegen muss.

Genau das ist das Problem, meint Renate Künast von den Grünen: "Das heißt nämlich, damit werden wir alle zu Verdächtigen, egal ob sie was dazu begetragen haben oder nicht." Die Vorratsdatenspeicherung ohne Anlass sei immer ein großes Risiko.

De Maizière verweist auf hohe Hürden

Bundesinnenminister Thomas de Maizière dagegen verweist darauf, dass ja gerade nicht der Staat die Daten speichere, sondern nur die Telefonanbieter Material etwas länger aufheben, das sie ohnehin erheben. Bevor Polizei und Staatsanwaltschaften die Daten anschauen dürften, gebe es hohe Hürden. "Die Sicherheitsbehörden dürfen darauf nur zugreifen im Kampf gegen Terrorismus, im Kampf gegen Kinderpornografie und im Kampf gegen andere schwere Straftaten, insbesondere der organisierten Kriminalität. Ein Richter muss den Zugriff erlauben", betont der Innenminister.

Von einem Kompromiss zwischen Sicherheit und Freiheit spricht de Maizière - anders als beim alten, 2010 für verfassungswidrig erklärten, Gesetz sind E-Mail-Daten ausgenommen, und die Telefondaten werden deutlich kürzer gespeichert als damals - zehn Wochen statt sechs Monate. Sicherheitsexperten wie Holger Münch, Chef des Bundeskriminalamtes, sehen diese verkürzten Fristen kritisch: So könnten die Behörden erst reagieren, "wenn wir von einer Tat erfahren. Und wenn Sie zum Beispiel bei einem Tötungsdelikt das Opfer erst nach einiger Zeit finden, dann können sie erst dann tätig werden und Daten sichern. Und da haben wir viele Beispielfälle aus der Vergangenheit, wo wir mit der neuen Regelung keinen Erfolg hätten".

Vorgaben durch BVerfG und EuGH

Dass das neue Gesetz deutlich weniger Datensammelei als das alte zulässt, liegt an Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs. Beide haben in Urteilen die Vorratsdatenspeicherung zwar nicht grundsätzlich verworfen, aber gesagt: Die Daten müssen sicher aufbewahrt werden, und für den Zugriff muss es hohe Hürden geben. Union und SPD gehen davon aus, dass ihr Gesetzentwurf diese Vorgaben erfüllt. Linke und Grüne glauben das nicht.

"Vielleicht gibt es wieder ein Desaster"

Für Renate Künast ist keineswegs ausgemacht, dass das Gesetz Bestand haben wird - auch wenn der Bundestag es jetzt beschließt: "Noch steht ja noch die Frage eines potenziellen Klageverfahrens", sagt sie. "Und vielleicht erleben die Telefonunternehmen dann ein zweites Mal ein Desaster, dass sie Millionen investieren und das Ganze dann doch nicht kommt. Wäre mir, ehrlich gesagt, am Ende die liebste Alternative."

Und es ist keineswegs ausgeschlossen, dass es so kommt. Der Datenschützerverein "digital-courage" hat schon eine Verfassungsbeschwerde gegen das neue Gesetz angekündigt.

Quelle: tagesschau.de

» der Kommentar des Blogschreibers «
Die Angst der Herrschenden vorm Volk muss ja riesig sein. Solche Massnahmen kenn man sonst nur von Diktaturen. Die Stasi war dagegen ein Amateurverein.

  • Sie sagen, der Terrorismus muss bekämpft werden und produzieren ihn selber!
  • Sie sagen, Atomwaffen müssen bekämpft werden und haben sie selber!
  • Sie sagen, Diktaturen müssen bekämpft werden und sind selber eine!
  • Sie sagen, Demokratie muss verbreitet werden und bauen sie bei sich ab!
  • Sie sagen, sie wollen Frieden und verbreiten Krieg!
  • Sie sagen, sie kämpfen für Menschenrechte und foltern ohne Reue!
  • Sie sagen sie müssen überwachen und verlezen die Gesetze.
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!
(Morgan Freeman)

Bitte unbedingt auch einmal hier schauen: Skandalgetz zum 01.Nov.2015


Danke Klaus für die Links

Donnerstag, 22. Mai 2014

Politiker verlangen Löschung ihrer Fehltritte aus Google-Suche

Thema: Zensur

Nach dem EuGH-Urteil zum „Recht auf Vergessen“ sind bei Google in Europa bereits etwa 4.000 Löschanträge eingegangen. Politiker scheinen demnach besonders aktiv, wenn es um das Verstecken von schwarzen Flecken in ihrer Karriere geht. Besonders betroffen sind nach Informationen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten redaktionelle Beiträge von Zeitungen.

Bei Google laufen die Vorbereitungen auf die größte Lösch-Orgie aller Zeit auf Hochtouren. Wie die Deutschen Wirtschafts Nachrichten aus unternehmensnahen Kreisen erfahren haben, sind bereits etwa 4.000 Löschanträge eingegangen. Diese werden, so ist von diesen Kreisen zu erfahren, offenbar massiv von Politikern gestellt, die sich Sorge um ihre Karriere machen: „Wir haben einen Fall eines Managers, der vorher Politiker war. Als Manager hatte er ziemlich schlechte Presse. Es wurde über seine cholerischen, teils hysterischen Ausbrüche berichtet. Nun hat er die Löschung beantragt, weil er wieder als Politiker kandidieren möchte“, sagte ein mit der Materie Vertrauter. Der Politiker sei nicht der einzige seiner Zunft, ist zu hören. Bei Google befürchtet man nun, dass Politiker alles unternehmen werden, um die schwarzen Flecken in ihrer Biografie zu löschen: „Wir sehen jetzt schon, dass viele Politiker das vom EuGH zugesicherte Recht auf Vergessen in ein Recht auf das Verstecken von Verfehlungen umdeuten wollen.“

Das von vielen Zeitungen akklamierte Urteil des EuGH könnte sich als Bumerang für die Medien erweisen. Die Quelle sagte den DWN: „Der Großteil der Löschanträge richtet sich gegen redaktionelle Artikel in Zeitungen.“ Bei Google ist man im Moment dabei, die Anträge zu kategorisieren. „Google rechnet definitiv damit, dass es noch viele Gerichtsverfahren geben wird. Das Urteil des EuGH ist nicht präzise genug. Google muss jetzt jeden einzelnen Löschantrag prüfen. Je nachdem, wie das Unternehmen entscheidet, werden Betroffene vermutlich Anlass sehen zu klagen. Denn das Gericht hat ausdrücklich gesagt, dass Google entscheiden muss, wann gelöscht wird und wann nicht.“

Bei Google versteht man vor allem die Logik des Urteils nicht: Wenn das Urteil umgesetzt wird, dann könnte der Betreffende nicht bloß verlangen, dass das Suchergebnis eines Medienberichts entfernt wird: „Er könnte, wie im Fall des spanischen Klägers, auch verlangen, dass das Urteil des Gerichts nicht mehr bei Google aufgefunden wird.“ Besonders grotesk: In den Original-Medien können die bei Google gelöschten Berichte weiter öffentlich bleiben.

Google geht davon aus, dass die Kläger am Ende die Datenschutzbehörden sein werden. Nutzer werden sich an diese Behörden wenden. Beobachter gehen davon aus, dass es nicht bei dem Urteil gegen Google bleiben wird: „Alle rechnen damit, dass dieselbe Logik für Twitter und Facebook gelten wird. Dort wird bereits geprüft, wie man sich im Fall des Falles verhalten soll“, sagte ein mit dem Thema Vertrauter aus unternehmensnahen Kreisen.

Das Urteil des EuGH verpflichtet Google zur Löschung auch von Fakten, wenn der Betroffene sich in seiner Privatheit gestört fühlt (mehr hier). Sigmar Gabriel hat bereits angekündigt, das Urteil zu nutzen, um die Internet-Wirtschaft stärker zu regulieren. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sprach vom Primat der Politik im Internet (mehr zu diesen gespenstischen Vorstößen – hier).
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Selbstdenker sagt:
Zu spät!
Sämtliche Artikel von deren Aussagen, Interviews und dergleichen, sind von hunderttausenden Menschen auf Speicherkarten, Sticks und Festplatten abgespeichert und zum großen Teil ausgedruckt worden und können jederzeit wieder verteilt werden.
Es hat keinen Sinn. Die Technik bricht ihnen das Genick. Game over!

Selbstdenker sagt:
Und hier einer von vielen Beweisen:
http://de.metapedia.org/wiki/Liste_krimineller_Politiker_der_BRD-Blockparteien

Selbstdenker sagt:
Zur Ergänzung:
Bei dieser Dokumentation handelt es sich um Verurteilungen.
In einer Vielzahl von kriminellen Straftaten durch Politiker und andere Amtsträger werden die Verfahren garnicht erst eröffnet bzw. die Anzeigen und Klagen abgewiesen. Richter und Staatsanwälte wollen auch ihren Job behalten…

walter sagt:
…da fehlt die NPD…

rundertischdgf sagt:
Ob der Möchtegern Oberkommissar Martin Schulz seine Twitternachricht bereits bereut hat? Er freut sich über jugendliche Arbeitslose, weil sie für seine EU sind.
http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/05/19/martin-schulz-spd-ist-begeistert-uber-jugendliche-arbeitslose/


Dienstag, 20. Mai 2014

Große Koalition kündigt Regulierung des Internet an

Thema: Internetfreiheit, (#Neuland)

Die Große Koalition will das Internet regulieren. Thomas de Maizière spricht vom „Primat der Politik“. Die Zeitungsverlage haben in Brüssel gegen Google protestiert und ein „Open Internet Project“ gegründet. Doch Politik und Verlagen geht es nicht um die Freiheit im Internet: Die Politik will Kritikern zu Leibe rücken. Die Verlage wollen unabhängige Player verdrängen. Der „Fall Google“ ist ein Vorwand für den Versuch, das Internet zu beherrschen.

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) sieht die Politik in der Pflicht, gegen den möglichen Machtmissbrauch durch den US-Internetriesen vorzugehen. „Wir haben in der Finanzkrise wieder gelernt, dass es den Primat der Politik gibt. Das gilt ebenso für die Welt des Internets“, sagte de Maiziere dem Handelsblatt. Die Marktmacht des US-Konzerns mache ihm Sorge, wie jede übergroße Marktmacht. Der Primat der Politik sei dort zumindest teilweise in Gefahr.

Wenn ein Innenminister den “Primat der Politik beschwört”, ist höchste Wachsamkeit geboten. Denn tatsächlich hat die Politik in aller Welt in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie die Kontrolle der Inhalte im Internet als eine wesentliche Aufgabe ansieht. Das war nicht nur in China, Russland oder der Türkei so. Die Amerikaner haben mit ihren Spionage-Aktivitäten gezeigt, was sie wirklich wollen. Deutsche Behörden fragen massiv Nutzerdaten ab (mehr dazu hier). In der EU gibt es Bestrebungen, das Internet zu regulieren, um die europäischen Werte hochzuhalten.

Die Töne, die nun Sigmar Gabriel anschlägt, sind wenig vertrauenserweckend. Die SPD ist bekannt dafür, dass sie im Vergleich zu anderen Parteien gerne mal einem Medium andeutet, dass es bei unliebsamer Berichterstattung Folgen geben könne. Auch Linke-Chef Gregor Gysi hat zahlreiche Medien mit rechtlichen Schritten behelligt, wenn diese nicht nach seinem Geschmack über seine Vergangenheit geschrieben haben. Und auch Newcomer stehen hier nicht nach: Die AfD bitte gerne Journalisten aus dem Saal, wenn die Parteiführer kritische Berichterstattung fürchten.

Der Ruf der Politik nach dem “Recht auf Vergessen” erschallt nicht, weil die Politiker plötzlich Konsumentenschützer sind, sondern weil die Chance wittern, missliebige Berichterstattung abzudrehen.

Da spielt das Internet eine besondere Rolle – weil es für die Regierungen unberechenbar ist. Mit einem Verlag kann man sich immer arrangieren: So haben die Zeitungsverlage in trauter Eintracht mit der Politik eine Ausnahme beim Mindestlohn für die Zeitungsausträger erhalten – ein sozialpolitischer Skandal, über den naturgemäß keine Zeitung berichtet hat (mehr hier).

Nun will also Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel Konsequenzen aus dem Google-Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum Schutz der Privatsphäre im Internet ziehen. Die Politik müsse jetzt einen neuen Ordnungsrahmen für das digitale Zeitalter formulieren, zitierte die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” vorab aus einem Beitrag Gabriels für die Freitagausgabe. Wirtschaftsministerium und Bundeskartellamt prüfen dem SPD-Chef zufolge, ob ein Unternehmen wie Google seine marktbeherrschende Stellung missbrauche, um durch die Beherrschung einer wesentlichen Infrastruktur Wettbewerber systematisch zu verdrängen. “Eine Entflechtung, wie sie bei Strom- und Gasnetzen durchgesetzt wurde, muss dabei ernsthaft erwogen werden.” Sie könne aber “nur ultima ratio” sein. “Wir fassen deshalb zuerst eine kartellrechtsähnliche Regulierung von Internetplattformen ins Auge.” Dreh- und Angelpunkt dabei sei das Gebot der Nichtdiskriminierung von alternativen Anbietern.

Der EuGH hatte am Dienstag entschieden, dass Google unter bestimmten Umständen Verweise auf Internetseiten mit sensiblen persönlichen Daten aus der Liste der Suchergebnisse löschen muss. Das Urteil sei ein Weckruf, zitierte die Zeitung Gabriel. Es führe vor Augen, dass die gesamte marktwirtschaftliche Ordnung zur Disposition stehe. “Wir streben ein IT-Sicherheitsgesetz an, das die Unternehmen und den Staat dazu verpflichtet, bessere Schutzvorkehrungen zu treffen.” Es könne neue Investitionen auslösen und den Markt für Sicherheit im Internet vergrößern.

Vor allem werden die neuen Maßnahmen die Vorherrschaft jener festigen, die sich Privilegien leisten können. Zu diesem Zweck haben, wie die Welt berichtet, 400 Verlage bei der EU-Kommission eine Beschwerde eingebracht, mit der die Kommission aufgefordert wird, das Internet zugunsten der Verlage zu regulieren. Es spricht für Google, dass die Suchmaschine unter dem Stichwort „Open Internet Project“ alles andere findet als die Lobby-Initiative. Denn diese will kein offenes Internet, sondern die Marktmacht der Verlage zementieren.

Wohin das führt, sieht man am Beispiel der USA, wo am Donnerstag das umstrittene Zwei-Klassen-Internet beschlossen wurde.

Trotz massiver Kritik hat die US-Telekomaufsicht FCC für kostenpflichtige Überholspuren im Internet gestimmt. Drei demokratische Mitglieder votierten am Donnerstag für ein Internet der zwei Geschwindigkeiten, zwei republikanische dagegen. Dem Vorschlag zufolge können Internet-Provider in Zukunft ihren Kunden gegen Entgelt einen schnelleren und zuverlässigeren Datentransfer anbieten. Mehr als 100 Demonstranten protestierten bei der Aufsicht gegen die neue Regelung. Vier von ihnen wurden wegen Zwischenrufen aus dem Sitzungssaal befördert.

Der FCC-Vorsitzende Tom Wheeler hatte im April seine umstrittenen Pläne bekanntgegeben. Verbraucherschützer verurteilten das Vorhaben als eine Verletzung des Prinzips der sogenannten Netzneutralität, wonach alle Daten gleich behandelt werden müssen. Zahlreiche Technologie-Firmen einschließlich Google und Facebook haben sich ebenfalls gegen die Überholspuren ausgesprochen. Internet-Anbieter fordern dagegen die Möglichkeit, verschiedene Preismodelle anzubieten.

Selbst die Fürsprecher bei der FCC äußerten Bedenken gegen das Vorhaben. So gab die Kommissarin Jessica Rosenworcel zu Protokoll, dass der Prozess mangelhaft gewesen sei. “Ich hätte eine Verzögerung vorgezogen. Ich denke, wir haben zu schnell gehandelt.” Ihre Kollegin Mignon Clyburn verwies darauf, dass die Abstimmung erst der Startschuss für eine endgültige Entscheidung sei. “Dies ist Ihre Gelegenheit, Ihre Argumente formell einzureichen. Sie haben die Aufmerksamkeit der gesamten FCC. Die Augen der Welt richten sich auf uns alle.”

Der nun abgesegnete Entwurf kommt zu dem Schluss, dass einige Vereinbarungen für eine bevorzugte Behandlung bestimmter Daten im Internet erlaubt werden könnten. Gleichzeitig wirft er jedoch die Fragen auf, ob einige oder alle solcher Verträge verboten werden sollten und wie dafür gesorgt werden kann, dass der Verkehr auf der Überholspur nicht die übrigen Internet-Nutzer auf eine langsamere Spur drängt. “Ich werde nicht zulassen, dass das nationale Gut eines offenen Internets kompromittiert wird”, versicherte Wheeler. “Einfach gesagt: Wenn Verbraucher eine bestimmte Bandweite kaufen, dann ist es wirtschaftlich unangemessen und deshalb eine Verletzung dieses Vorschlags, ihnen die vollen Vorteile dieser Verbindung vorzuenthalten.”

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers «
Werter Herr Innenminister de Maiziere, meinen Sie wirklich den Primat der Politik oder sind Sie auch der Meinung, es sind einfach zu viele Primaten politisch tätig, Leute für die das Internet "Neuland" ist und die einen weiteren Versuch starten, unliebsame Seiten sperren zu können. Der wievielte Versuch ist es eigentlich? Steckt Bertelsmann auch wieder mit dahinter?

Sergej sagt:
Die Gestalten auf dem obigen Bild möchten in naher Zukunft ihr kollektives Versagen nicht dauerhaft gespeichert wissen. Das allein ist der Grund für das gesteigerte Interesse von Merkel-Gabriel & Co an der Löschung von Fakten. Die angebliche Wertschätzung des menschlichen Individuums im WWW wird vorgespielt um einzig und allein Geschichtsfälschung betreiben zu können.
Zitat: ” Dumm, dümmer, deutsch.“

Ingenieur sagt:
Diese GroKo zeigt immer deutlicher ihr totalitäres Gesicht. So langsam schnallen sie es, dass die einstige vierte Gewalt, die sich selbst zu Regierungsmegaphonen kastrierte, zu einem einflusslosen Papiertiger verkümmerte. Stattdessen hat sich das Web zur neuen vierten Gewalt gemausert, das diese Brüder jetzt mit der Brechstange auf ihre widerliche Linie zwingen wollen. Wehret den Anfängen!

nome sagt:
“das Web zur neuen vierten Gewalt gemausert”
Herr Ingenieur, dann sehen Sie sich das Ergebnis der letzten Bundestagswahl an und erklären mir, wo das Web etwas gebracht hat?
Das sind vielleicht 5-10.00, die sich im Web die Meinung sagen, die große Masse, die entscheidet wer uns “regiert” ist geistig nach wie vor tot und wählt sklavisch Schwarz, Rot und Grün, egal was die uns antun! Das ist hart.
Die Politiker haben das ausgeplünderte deutsche Volk in etwa so zu fürchten, wie ein totes Schaf, na ja, eher totes Lamm.

Ingenieur sagt:
Abwarten, die Parteien, die zurück zu den Nationalstaaten führen, wären ohne das Web unbekannt, denn der Mainstream würde sie im Auftrag derjenigen an den Fleischtöpfen verschweigen. Das Web wird noch eine viel grössere Rolle spielen, deshalb die Panik am Fleischtopf.

Tempora mutantur sagt:
Totalitäre Regime haben schon immer die Freiheit der Meinung wie die Pest gehasst. Darin unterscheiden sich scheindemokratisierte Totalitäre nicht von Diktaturen.
Die Meinungsdiktatur erleben wir täglich beim Blick in die Mainstream-Medien. Dort ist aber auch ein unumkehrbarer Trend zu beobachten: Der ehemals geneigte Leser, Zuschauer oder Hörer stimmt mit den Füssen ab und dreht sich einfach um. Es können sämtliche Verfassungsrichterchen Deutscher Länder unab- lässig die Verfassungskonformität der Zwangsabgabe herunterbeten. Die Leute sind die uniforme Berieselung mit gleichgeschalteten Lügen satt. Die Wanderung zu tatsächlich demokratischen Meinungsbildnern wie DWN und anderen kann durch die erzwungenen Kröten(€)- wanderung zur ÖRR – Veräppelungsmanufaktur nicht aufgehalten werden.

Animal Farm sagt:
Ein Buch und Film aus meiner Kindheit der heute leider nicht mehr gezeigt wird. Es wird immer von Orson Welles 1984 geschrieben, Animal Farm beschreibt genau was derzeit weltweit abgeht. Sehr leicht zu lesen, Tyrannei, anschliessend Revolution, einige wenige schwingen sich danach unter hehren Motiven zu Führern auf, stellen tolle Gesetze auf und wenn sie an der Macht sind biegen sie sich diese mit allerlei Winkelzügen zurecht.
Sie bauen sich private Schutztruppen auf um erneuten Widerstand im Keim zu ersticken , denunzieren und spionieren aus und erklären Gegener zu Feinden , starten hinterhältige False Flags….unglaublich was dieser Mann in ein Märchen gepackt hat , das leider in der Realität noch weit schlimmer ist mit heutigen Möglichkeiten.

RKK - Kommandant sagt:
Die Herrschaften können ( NEULAND ) regulieren wie sie wollen!
Hinter den Kulissen sind QEG und Gravitationsinternet 2.0 ( auch unter Wasser )längst lauffähig getestet. Nach Bau und Verbreitung der Technologoe hat es sich ….. ausreguliert, das es keinerlei Datenknoten und Server mehr gibt die man anzapfen kann! Tja NSA , dumm gelaufen!
Auch hinsichtlich Industriespionage und Spionage von Privatpersonen, ist dann > FEIERABEND ( Maximale Datensicherheit) Also Mitmenschen …. locker bleiben!


Freitag, 28. März 2014

EuGH führt offiziell die Zensur im europäischen Internet ein

Thema: Überwachung

Nicht anders als China:
EuGH führt offiziell die Zensur im europäischen Internet ein


Mit einem richtungweisenden Urteil hat der EuGH die Telekoms und Kabelbetreiber in Europa zu obersten Zensoren im Internet ernannt. Sie müssen illegale Inhalte sperren. Was illegal ist, bestimmen die Staaten per Gesetz oder die EU per Richtlinie. Außerdem kann jeder Denunziant die Sperrung einer Seite erzwingen. Damit ist das freie Internet in Europa Geschichte. 

In Birma erfolgt die Zensur händisch, in Europa werden künftig Telekoms und Kabelbetreiber im staatlichen Auftrag entscheiden, welche Inhalte im Internet auftauchen dürfen und welche nicht. (Foto: dpa)
Zum Schutz von Urheberrechten im Internet nimmt der Europäische Gerichtshof (EuGH) Kabelnetzbetreiber und Telekom-Firmen in die Pflicht. Das höchste EU-Gericht urteilte am Donnerstag, dass Netzanbieter dazu verdonnert werden können, den Zugang zu Internetseiten mit illegalem Inhalt zu sperren. Damit gaben die Richter dem Constantin Film Verleih und der Wega Filmproduktionsgesellschaft Recht, die vom österreichischen Kabelbetreiber UPC Telekabel Wien eine Blockade der Internetseite kino.to verlangt hatte. Die Website habe den illegalen Download von Kinofilmen wie “Wickie und die starken Männer” oder “Das weiße Band” ermöglicht.

UPC Telekabel hatte dagegen argumentiert, keine Geschäftsbeziehung zu den Betreibern von kino.to zu unterhalten und deshalb kein Vermittler von deren Diensten zu sein. Außerdem gebe es keine Beweise für ein rechtswidriges Verhalten der eigenen Kunden. Mögliche Sperren könnten zudem umgangen werden und seien darüber hinaus sehr kostspielig.

Nach Ansicht des EuGH sind UPC Telekabel und andere Telekom-Anbieter aber sehr wohl Vermittler, deren Dienste zur Verletzung des Urheberrechts genutzt werden können. Die entsprechende EU-Richtlinie verlange, dass gegen mögliche Verstöße gegen das Urheberrecht bereits im Voraus vorgegangen werden müsse.

Die Internet Service Provider Österreichs (ISPA) üben heftige Kritik an dem EuGH-Urteil. Aus ihrer Sicht haben die “Verwertungsgesellschaften die Meinungsfreiheit im Internet niedergerungen, was als Rückschritt und große Gefahr für die weitere Entwicklung des Internets speziell in Österreich gesehen wird”. In anderen Ländern dürfte die Lage ähnlich sein, wenn man der Argumentation der ISPA folgt:
    “Es ist gerade einmal eine Woche her, dass Recep Tayyip Erdogan weltweit für einen Aufschrei der Empörung sorgte. Dieser ließ in der in der Türkei den Zugang zur beliebten Social Media Plattform Twitter sperren. Die Kritik an dieser demokratiepolitisch bedenklichen Maßnahme war auch in der EU nicht zu überhören. Eine derartige Sperre wäre nach dem EuGH-Urteil theoretisch nun auch in Österreich möglich. “An sich ist auch Twitter nur eine Website und es braucht im Prinzip nur jemanden, der findet, dass dieser Nachrichtendienst dazu genutzt wird, urheberrechtlich geschütztes Material zu verteilen“, skizziert Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA ein Worst-Case-Szenario. Derartige Bedenken werden von den Verwertungsgesellschaften und sonstigen Vertretern der wirtschaftlichen Interessen der Kunstschaffenden als völlig unrealistisch abgetan, geht es nach deren Ansicht ja lediglich um eine eher geringe Anzahl von Seiten, denen jetzt eine Sperre droht.
Mit diesem Urteil werden die Telekoms und die Kabelbtreiber zu reinen Exekutoren jedweder Denunziation im Internet. Mittels entsprechender Gesetze können sie zu Sittenwächtern werden, was das Ende der Netzneutralität bedeuten würde. Die oft staatlichen Telekoms sind nun berechtigt, jeden Inhalt zu sperren, der ein staatliches Gesetz verletzt.

Denn das Diskussionen über das Urheberrecht und illegale Dowloads sind, wie der Kampf gegen Pornografie und Terror, meist nur der erste Schritt, der in einer zunehmend repressiven Gesellschaft zur Einschränkung der Meinungsfreiheit verwendet wird. Gerade kritische Websites sind den Regierenden zunehmend ein Dorn im Auge. In der Türkei wie in Russland werden daher in politisch gefährlichen Momenten mittlerweile Websites geradezu nach Belieben blockiert.

In Großbritannien gilt diese Zensur bereits seit Anfang des Jahres, allerdings dahingehend, dass man für sich für bestimmte Seiten aktiv entscheiden muss.

Wenn nun im Zuge der zunehmenden Repression der Staaten eine Regierung beschließt, dass bestimmte kritische Wortmeldungen unter “Terror” fallen, dann kann die Telekom jede kritische Website abdrehen.

Die EU hat in diesem Zusammenhang in den vergangenen Monaten erste Vorbereitungen getroffen, wie die FAZ berichtete. Mit China möchte die EU in diesem Zusammenhang allerdings nicht verglichen werden.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Telekom sagt:
Analog wäre dann auch die Deutsche Telekom dafür verantwortlich zu machen, wenn über und mithilfe ihrer Leitungen,Mobilfunkverbindungen, Internetverbindungen, Mailkonten terroristische Akte geplant werden, weil sie ja die dazu notwendigen Dienste und Leitungen zur Verfügung stellt.
Folglich wäre es nicht falsch die T-Manager mal präventiv in die Mangel zu nehmen, quasi weichzukochen, und sie mal probeweise gesiebte Luft atmen zu lassen, um ihnen ihre große Verantwortung mal richtig vor Augen zu führen.

heide sagt:
sicher geht es auch um eine vorbeugende maßnahme seitens brüssels, einen eventuellen großen krieg ohne große störfeuer, d.h. ohne eingreifen der bürger, die die wahren zusammenhänge recherchieren könnten, durchzuziehen.

mit zensierten seiten/videos könnte man verhindern, daß solche dinge ans licht kommen wie “fuck the EU” oder timoschenkos “emotionaler ausbruch” oder das telefonat, welches deutlich machte, wer beim bestialischen töten auf dem maidan die finger im spiel hatte…

Alberich sagt:
“Gerade kritische Websites sind den Regierenden zunehmend ein Dorn im Auge.”
Beispiel gefällig? “Politaia.org” wurde unter dem Deckmantel des Jugendschutzes plattgemacht:

http://www.youtube.com/watch?v=y6qXPR25yTk

Es_reicht sagt:
Wie in der DDR! Die von keinem Souverän gewählte “Regierung” in Brüssel bestellt vom selbst installierten “Obersten Gericht” ein passendes Urteil. Hoffentlich rütteln die so ungewollt die wach, die den ganzen Tag geistesabwesend mit geknicktem Hals durch die Strassen wandeln.

Herle King sagt:
Das interessante an dieser “Regelung” ist, das die Provider nun “rechtlich bedenkliche Seiten / Inhalte” aufspüren und unterdrücken sollen, denn der Provider kann ja dafür haftbar gemacht werden. Der Provider soll also in Vertretung judikative und exekutive ( – also eigentlich hoheitliche – ) Aufgaben übernehmen!
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
Ohne ein rechtliches Verfahren, also ein Gericht, sollen nun Provider
“hoheitliche Aufgaben” durchführen ( exekutieren ).
Damit wird der Willkür Tür und Tor geöffnet, und die eigentlich dafür Verantwortlichen, können sich dahinter verbergen, denn die sind ja nun nicht mehr verantwortlich!
Das erinnert mich an die Sanktionsregeln des SGB II * :
da kann auch der gewöhnliche Mitarbeiter einer “Agentur”
im “Ermessensspielraum”, also ohne ein rechtliches Verfahren, grundsätzliche Freiheits- und Bürgerrechte entziehen.
Rechtsstaat R.I.P.

* https://www.youtube.com/watch?v=mbiqGaBUOPI

Wolfgang R. Grunwald sagt:
Viele glaubten bisher, daß die westliche „Demokratie“ die Lebensinteressen der Menschen vertritt. Dieser Glaube wurde durch Suggestionen verschiedener Art mit viel Aufwand in Jahrzehnten eingebrannt – in unser Bewußtsein und Unterbewußtsein. Die fast perfekt aufgebaute Illusionen-Kulisse fällt nun in sich zusammen – und der wahre Kern dieses Systems tritt langsam aber klar hervor:
  • die Abschöpfung von Steuermitteln in vierstelliger Milliardenhöhe zur Fütterung von Spekulanten
  • der Angriff auf die Spareinlagen (Testlauf Zypern im März 2013). Weitere Enteignungen der Sparer und Steuerzahler sind für 2014 angekündigt.
  • Drohungen und Kriege gegen souveräne Staaten müssen wir seit Jahrzehnten mitansehen. Und die BRD ist beteiligt. Entgegen dem Grundgesetz.
  • die Polizeistaat-Methoden der totalen Überwachung stellen selbst Orwells „1984“ in den Schatten.
  • der Besatzungs- und Kolonial-Charakter der BRD wird immer sichtbarer.
  • die zunehmende mentale und soziale Verwahrlosung springt ins Auge.
Die Bürger reiben sich die Augen – und beginnen allmählich zu verstehen, was das Wesen der Westlichen-Werte-Demokratie ist.
    “Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen.”
Ernst Benda, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts – Interview Tagesschau, 5. Juni 2007

Dazu passend: die neue Globalismus-Studie: „Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie“.
Die Studie berücksichtigt auch die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung und NLP – und enthält auch Lösungsansätze für die eigene De-Programmierung. Zusammenfassung: http://www.gsm-grunwald.de/Gehirnwaesche_Zsfg.pdf

Beschäftigter sagt:
Die EU kann beschließen was sie will!
Irgendwann kommt der Tag X und die EUDSSR ist hoffentlich Geschichte…..!


Samstag, 15. Februar 2014

Prof. Gunnar Beck: Voßkuhle mangelt es an Charakter
Michael Mross: Die Europäische Union – ein Geldkrake

 

TAE

Taxpayers Association Europe

 (der Präsident)

Sehr geehrte Leser von www.stop-esm.org

Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir hier den Gastbeitrag „Voßkuhle mangelt es an Charakter“ von Prof. Gunnar Beck  zur aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, mit dem dieses Gericht eine eigene Entscheidung über die verheerenden EZB-Aufkäufe maroder Staatsanleihen der Club-Med-Länder verweigert.  

Das Gericht hat den Fall nun an den europäischen Gerichtshof EuGH weitergeleitet und dort nicht einmal Eilbedürftigkeit vorgetragen. Vom EuGH ist (anders als uns dies der Mainstream glauben machen will) in ferner Zukunft allenfalls eine Entscheidung im Sinne der europäischen Nomenklatura und gegen die Bürger Europas zu erwarten. 

Zur Erinnerung: Für alle faulen Kredite, die die EZB (Europäische Zentralbank) von letztlich seit Jahren bankrotten Südländern aufkauft (gleich ob im Primärmarkt oder über den Sekundärmarkt), haftet Deutschland – genauer gesagt:   
SIE lieber Leser - zumindest zu 27 %. 

Beispiel Griechenland: Deutschland haftet durch Garantien im Rahmen von EFSF, ESM, als Anteilseigner der EZB (27 %) und als Mitgliedsland im IWF mit hohen dreistelligen Milliardensummen für Griechenland. 
Dass etwa Griechenland irgendwann seine Kredite zurückzahlen wird, ist gänzlich ausgeschlossen. Das Land ist nicht einmal in der Lage die laufenden Annuitäten zu leisten und benötigt ständig weitere Milliardenunterstützung, um seine Gläubiger aus der Hochfinanz zu bedienen (der normale Grieche sieht von den Rettungsgeldern keinen Cent!). 
Da das nicht ewig so weiter gehen kann, wird jetzt eine Vermögensabgabe von 10 % für europäische Sparer geplant. 
Das Schaf werden SIE sein und üblicherweise werden Schafe nicht nur zu 10 % geschoren!
Michael Mross, die lebendige, freiheitlich-demokratische Seele der Website  
www.mmnews.de befasst sich in seinem gepfefferten Gastbeitrag

  „Die Europäische Union – ein Geldkrake!“ mit den gänzlich antidemokratischen Verhältnissen bei der EU und der dort herrschenden Selbstbedienungs- und Rundumversorgungsmentalität. 

Beide hier direkt verlinkten Artikel sind ab sofort auf unserer Website www.stop-esm.org unter Fremddokumente abgedruckt!

Wir von der TAE sind für ein friedliches Europa der Nationen, aber nicht für einen europäischen Nationenbrei unter Führung nichtgewählter Kommissare und immuner ESM-Gouverneure, die letztlich seit Jahren zum puren Machterhalt ihrer Kaste unser Geld verschleudern.

Deshalb: Klicken sie hier www.stop-esm.org und tragen Sie sich (sofern noch nicht geschehen) in die Unterstützerliste von „stop-esm“ ein.  Protest muss Zeichen setzen!
Vergessen Sie auch nicht bei www.gold-action.de zu zeichnen.
Unsere Aktion „Holt unser Gold zurück“ schlägt mittlerweile weltweit hohe Wellen!


Mit besten Grüßen
Rolf von Hohenhau
(Präsident)
Taxpayers Association Europe


 
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