Montag, 4. März 2024

Presseclub - 03.02.2024 - Duell ums Weiße Haus: Kann Biden Trump noch stoppen?

Presseclub - 03.02.2024 - Duell ums Weiße Haus: Kann Biden Trump noch stoppen?
So. 03. März 2024, 12.03 - 13.00 Uhr

Duell ums Weiße Haus: Kann Biden Trump noch stoppen?


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Moderation
Jörg Schönenborn
Jörg Schönenborn ist seit 2014 Programmdirektor des WDR. Er ist zudem Koordinator Fernsehfilm in der ARD. Er ist Mitglied bei der Lobbyorganisation Atlantikbrücke

Bilder: Screenshots. Text+Logo: ARD

In den USA steht der Super Tuesday vor der Tür. Am kommenden Dienstag halten 15 US-Bundesstaaten ihre Vorwahlen ab. Danach stehen die Kandidaten in der Regel so gut wie fest. Dann wird wohl klar sein, wer antritt: aller Voraussicht nach Joe Biden gegen Donald Trump. In sechs Bundesstaaten hat der Republikaner die Vorwahlen schon gewonnen, seiner Gegenkandidatin Nikki Haley werden kaum mehr Chancen eingeräumt. Wie konnte es dazu kommen, dass es keine echten Alternativen zu Trump und Biden gibt? Was sagt es über den Zustand der USA und der beiden größten Parteien aus, wenn am Ende ein 77-jähriger gegen einen 81-jährigen antritt und der republikanische Kandidat gleichzeitig in vier Strafverfahren angeklagt ist? Donald Trump scheinen die Anklagen bisher nicht zu schaden. Laut aktuellen Umfragen liegt er knapp vor Joe Biden. Seinen Einfluss bei den Republikanern zementiert er weiter. Immer mehr moderate Republikaner räumen ihre Positionen in der Partei. Schon jetzt nimmt er Einfluss auf den Kongress und blockiert die Milliarden-Hilfe für die Ukraine. Wenn im November die Entscheidung für eine zweite Ära Trump fiele, würde das vermutlich nicht nur die USA, sondern die ganze Welt verändern. Analysten sagen, eine zweite Regierung unter Trump würde deutlich radikaler vorgehen.

Welche Themen beherrschen die Wahl?

Der ARD-Presseclub diskutiert die Frage: Kann Joe Biden seinen Konkurrenten noch stoppen? Welche Themen werden die Präsidentschaftswahl entscheiden? Für die Amerikaner ist traditionell die Wirtschaft eines der Topthemen. Hier hat Biden eine gute Bilanz vorzuweisen, aber es scheint ihm nicht zu nutzen. Die Migrationspolitik ist besonders wichtig für die Republikaner - Biden versucht das Problem nun ebenfalls verstärkt in den Fokus zu nehmen. Beide Kandidaten sind deshalb in dieser Woche nach Texas an die Grenze zu Mexiko gereist. Bei der Vorwahl in Michigan haben die Wähler und Wählerinnen zuletzt klar gemacht, dass der Nahost-Krieg eines der wichtigen Wahlthemen ist. Viele Muslime verpassten Biden einen Denkzettel für seine Israel freundliche Politik. In Deutschland und Europa sehen die meisten Regierungen mit Sorge auf die Wahlen in den USA. Was wird aus der transatlantischen Partnerschaft?

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» der Kommentar des Blogschreibers «

Leider kann ich an der Sendung noch nicht wie gewohnt teilnehmen. Einige Aussagen der beteiligten Journalisten bereiten mir nahezu körperliche Schmerzen.
Wer die Sendung nicht gesehen hat, hat nichts verpasst, wer sie trotzdem nochmal sehen möchte, unterhalb der Kommentare ist das Video.

496 Kommentare + 377 Antworten = 873 Beiträge, davon 164 gesperrt

Kommentar 185
Heinz Becker, schrieb am 03.03.2024 11:52 Uhr:
Ich hoffe, dass deutsche Journalisten früh genug beantragt haben, dass sie diesmal den US-Präsidenten wählen. Sonst wird wohl im Presseclub danach wieder Einer sagen, dass das amerikanische Volk zu blöd ist, einen richtigen Präsidenten zu wählen und die Nachrichtenvorleser, wie damals Klaus Kleber, bekommen reihenweise Schnappatmung, weil sie doch am Abend vorher ganz was anderes verkündet hatten.
Kommentar 261
Heinz Becker, schrieb am 03.03.2024 12:20 Uhr:
Werte Journalisten des Presseclubs, wenn ihr davon sprecht, ob ein Krimineller Präsident wird, braucht ihr doch nicht auf Trump zu warten. Schaut doch mal ohne links/grünen Filter auf unsere Ampelregierung. Reicht das nicht?
Kommentar 305:
Thomas Becker schreibt am 03.03.2024, 12:37 Uhr :
Hunter Biden?
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 03.03.2024 13:43 Uhr:
    Hunter Biden, sein Laptop und die Erpressung der ukrainischen Regierung durch seinen Papa wären ein interessantes Thema für einen eigenen Presseclub. Weshalb der ukrainische Generalstaatsanwalt entlassen werden musste und wie ein amerikanischer Staatsbürger mal eben in den Vorstand eines ukrainischen Energieunternehmens kam, mit 25-tausend Dollar Monatsgehalt, interessiert bestimmt viele Zeitgenossen.

Kommentar 219:
Thomas Becker schreibt am 03.03.2024, 12:12 Uhr:
Könnten wir uns nicht von beiden regieren lassen? ; )
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 03.03.2024 14:03 Uhr:
    Tolle Idee, alle rot/grün gefärbten Anhänger:innen lassen sich, weiterhin von Biden sagen wie sie sich zu verhalten haben und ihre Partei-Gurus werden weiterhin von ihm ferngesteuert. Der immer größer werdenden Rest der deutschen Wähler stellt sich nach der US-Wahl offiziell hinter Trump. Das wär's doch!

Kommentar 372:
Eva Bayer schreibt am 03.03.2024, 13:43 Uhr:
In Europa haben die Rechtsextremen und Nationalisten wie ein Krebsgeschwür Fuß gefasst. Zwar gibt es inzwischen große Differenzen zwischen den französischen Nationalisten (Marine Le Pen) und den deutschen in Teilen verfassungsfeindlichen AfD-Genossen. Mit Trump würde jedoch eine klare Brücke über den Atlantik gespannt. Kriminell sein, ist in den USA längst salonfähig geworden. Bei uns in Deutschland ist Nazi sein und verfassungsfeindlich sein wieder salonfähig geworden. Ist eine abscheuliche Entwicklung.
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 03.03.2024 14:20 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Vertun Sie sich da nicht mit dem Krebsgeschwür? Ist es nicht die Klimasekte, die bei der letzten Bundestagswahl gerade mal 10,6 % der Stimmen aller Wahlberechtigten erhielt, die sich in diesem Land geschwürartig ausbreitet? Ist es nicht diese Sekte, die alle Bürger , sogar ihre Sprache, regulieren und kontrollieren will? Ist es nicht die Sekte, die das Geld der Steuerzahler in der ganzen Welt für unsinnige Projekte verschleudert? Überlegen sie nochmal, wer das Krebsgeschwür wirklich ist.
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 03.03.2024 14:44 Uhr:
    Hallo Zensor, hätte mir eigentlich klar sein sollen, dass die ungeschminkten, mit Zahlen unterlegten Fakten, einer links/grünen Redaktion des Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunks, die nicht mal ihren eigenen Rundfunkstaatsvertrag einhält, ein Dorn im Auge ist.

Kommentar 395:
Sarah Bossi schreibt am 03.03.2024, 14:27 Uhr:
Die Unterstützer aus der rechten Ecke sind wie üblich hervorgekrochen und melden sich pro Trump zu Wort. So blind wie die Republikaner in den USA dürfen wir in Deutschland nicht werden. Die Demonstrationen gegen die AfD sind mehr als notwendig geworfen. Die geistigen Brandstifter dürfen bei uns in Deutschland nicht noch mehr Unheil anrichten. Trump wird Europa an Putin verschachern wollen, genauso wie die AfD Deutschland zur russischen Provinz degradieren möchte, ohne demokratische und freiheitliche Werte.
    Antwort von
    Reffke, geschrieben am 03.03.2024, 14:43 Uhr:
    Sorry, Sie hören die Glocke, wissen aber nicht , wo der Klöppel hängt! ;)
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 03.03.2024 14:57 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Das ist der Unterschied Sarah Bossi: die Unterstützer von Joe Biden brauchen nirgends hervorkriechen weil sie versuchen, sich pilzartig, wie eine ansteckende Krankheit, auf die gesamte Gegend auszubreiten. Eine kleine Minderheit mit riesengroßer Klappe und viel heißer Luft dahinter.

Kommentar 471:
Müller, Th. schreibt am 03.03.2024, 17:34 Uhr:
Gratulation auch von uns zur heutigen Sendung über die ja fast tragische Trump-Biden-Problematik mit zwei Kandidaten ungefähr im besten Alter. Die Demokraten haben es schlicht verpasst, rechtzeitig einen Kandidaten aufzubauen. Sonst wäre dieser wohl vor allem in den "Swing-States" weit vorne. Aber jetzt ist es unnötig spannend geworden. Für uns Zuschauer war es somit eine interessante Diskussion schon früh im Wahljahr. Im Gegensatz zur fachkundigen Debatte am Tisch ist freilich auch ein gewisser Niveaurückgang in Meinungsforen zu erkennen. Zuweilen erhebt sich das kakophonisch-apodiktische Stimmenwirrwarr im Forum, das doch eigentlich als sendungsbegleitende Gelegenheit zur Diskussion und Reflexion gedacht ist. Es reflektieren gleichwohl nur wenige wirklich, statt dessen weiß es einjeder besser. Man gibt gemeinhin nur seine alleinige Weisheit zum Besten, so wie es bei jeder Fußballweltmeisterschaft stets um die achtzig Millionen Bundestrainer gibt.
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 03.03.2024, 17:56 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Darf nan mal erfahrem, wieviele Semester sie zusätzlich belegt haben, um sich auf diesem Pseudo-Niveau ausdrücken zu können. Sie benutzen zwar bei jeden Gästebuch die gleiche Floskel, aber irgenwo müssen Sie sie ja herhaben. Es kann doch nicht sein, dass es nur dem Wichtigtun geschuldet ist.



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