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Montag, 30. Oktober 2023

Presseclub - 29.10.2023 - Krieg und Terror in Nahost: Hass und Angst in Deutschland

Presseclub - 29.10.2023 - Krieg und Terror in Nahost: Hass und Angst in Deutschland
So. 29. Oktober 2023, 12.03 - 13.00 Uhr

Krieg und Terror in Nahost: Hass und Angst in Deutschland


Die Gäste von links
  • Ronen Steinke
    Rechtspolitischer Redakteur, Süddeutsche Zeitung
  • Theresa Weiß
    Redakteurin, Rhein-Main-Teil, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Kristin Helberg
    Freie Journalistin
  • Burak Yilmaz
    Autor und Pädagoge
Moderation
Jörg Schönenborn
Jörg Schönenborn ist seit 2014 Programmdirektor des WDR. Er ist zudem Koordinator Fernsehfilm in der ARD.
Er ist Mitglied der Lobbyorganisation Atlantikbrücke

Bilder: Screenshots. Text+Logo: ARD

Der brutale Terrorangriff der Hamas hat 1.400 Jüdinnen und Juden das Leben gekostet. Seither steht das Land unter Schock. Der militärische Gegenschlag Israels auf Ziele der Hamas im Gazastreifen fügt aber auch der Zivilbevölkerung dort schweres Leid zu – was zweifellos ganz im Kalkül der Terroristen liegt. Schnell ist dieser Konflikt auch auf deutschen Straßen angekommen. Den Juden in Deutschland schlägt seither von palästinensischen Terrorsympathisanten fanatischer Hass entgegen, ihre Häuser werden mit dem Davidstern beschmiert, Synagogen mit Molotowcocktails angegriffen, einige wagen sich gar nicht mehr vor Tür. Rund 1.800 politisch motivierte Straftaten hat die Polizei seit dem 7. Oktober gezählt. Umgekehrt sehen sich auch unbeteiligte Muslime dem pauschalen Vorwurf ausgesetzt, Terrorsympathisanten zu sein. Inzwischen überzieht auch noch eine Serie von Bombendrohungen das Land, deren Absender eine Verbindung zur Hamas herstellen. Angst und Unsicherheit machen sich in Deutschland breit – sind die Sicherheitsbehörden der Herausforderung gewachsen?

Wie konnte es so weit kommen? War es naiv zu glauben, dass Migranten muslimischer Herkunft, die vielfach mit dem Hass auf Israel groß worden sind, den an der Staatsgrenze einfach so ablegen? Oder machen wir es uns zu leicht, wenn wir glauben, dass Antisemitismus nur ein importiertes Problem ist? Studien belegen, dass dieses Gedankengut auch in rechtsextremen und in linken Kreisen Deutschlands salonfähig ist. Die Bundesregierung will mit aller Härte gegen Judenhass vorgehen, verbietet viele palästinensische Demonstrationen und drückt der israelischen Regierung uneingeschränkte Solidarität aus, was wiederum bei Migranten mit muslimischen Wurzeln für Empörung sorgt: Denn sie wollen, dass auch das Leid der Menschen in Gaza gesehen wird. So wie es UNO-Generalsekretär Guterres diese Woche im Sicherheitsrat gemacht hat, als er darauf hinwies, dass der Terror der Hamas im Kontext der israelischen Besatzungspolitik bewertet werden muss. Das hat ihm viel Kritik eingebracht. Deutschland hat sich nach dem Holocaust geschworen: “Nie wieder!” Bedeutet das, dass sich auch aktuell Kritik an Israel verbietet?

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Gästebuch

» der Kommentar des Blogschreibers «

Wie üblich, die politisch verordnete, einseitge Sichtweise einer Ö-R-Anstalt. Manchmal blitzte durch Ronen Steinke Hoffnung auf Neutralität auf, leider viel zu selten.
Wer die Sendung nicht gesehen hat, hat nichts verpasst, wer sie trotzdem sehen möchte, unterhalb der Kommentare ist das Video.

692 Kommentare + 328 Antworten = 920 Beiträge, davon 36 gesperrt
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Kommentar 304:
Ricci D. schreibt am 29.10.2023, 09:59 Uhr:
Ich hoffe doch die Runde erfüllt ihren Auftrag und macht zu 100% Pro-Israel-Propaganda.
    Antwort von:
    Heinz Becker, geschrieben am 29.10.2023, 10:53 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Wenn sie die geleakten, internen Anweisungen der ÖR gelesen hätten, wüssten sie, dass es genauso kommen wird. Dort steht sehr deutlich, welche Begriffe verwendet werden sollen und welche auf jeden Fall zu vermeiden sind.
    Hier können Sie sich selber davon überzeugen

Kommentar 315:
Klaus Winkler schreibt am 29.10.2023, 10:07 Uhr:
Es erstaunt mich ziemlich, daß die Juden in Deutschland angeblich massiv bedroht werden. Ich wohne in einem Ballungsraum - aber mir sind trotz weit fortgeschrittenen Alters noch so gut wie nie Juden an äußeren Merkmalen aufgefallen, so wie man sie sehr oft in Israel sieht. Ob es daran liegt, daß es so wenig Juden noch hier gibt oder daran, daß sie völlig angepasst herum laufen weis ich nicht. Meines Erachtens eine hochgepushte Aufregung. Ich halte es für das gute Recht von hier leben.10.2023den Palästinensern gegen die Besatzungspolitik von Israel Stellung zu beziehen. Das ist kein Antisemitismus wie in unserer eigenen Vergangenheit. Es geht hier um ehemals arabische Gebiete, die man nicht hergeben will. Offenbar ist man in Deutschland intellektuell nicht in der Lage das zu trennen!
Kommentar 363:
Alice W. schreibt am 29.10.2023, 10:40 Uhr:
Bei meinem jüngsten Aufenthalt auf Mallorca hat mich mein reicher Freund nach dem Verhältnis der AfD zu Israel befragt. Die offizielle Antwort ist klar. Die AfD will nicht auf Grund der vielen Nazis in der Partei erneut in die öffentliche Schusslinie geraten. Als stramme Kreml-Anhänger ist die AfD eigentlich auf der Seite der Hamas, die sich jüngst vor Ort in Moskau bei einem Besuch die neusten Instruktionen abgeholt haben. Überhaupt kann man jetzt unter Beifall gegen Muslime und Migranten im Allgemeinen wieder hetzen. Die Demonstrationen der Palästinenser kann man als weitere Verunsicherung unseres Landes disqualifizieren. Passt doch.
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 29.10.2023, 11:41 Uhr:
    Sind sie Mitglied der AfD oder woher wissen sie das mit den vielen Nazis? Ansonsten liest sich ihr Schreiben wie eine Bewerbung bei den Grünen, denn es sind lediglich Vermutungen, wie bei den Grünen üblich, aufgelistet.

Kommentar 397:
Heinz Becker schreibt am 29.10.2023, 11:03 Uhr:
Die weitaus meisten Deutschen setzen alle Einwohner von Israel mit Juden gleich. Dass dort auch sehr viele Menschen anderer Glaubensrichtungen friedlich nebeneinander wohnen, kann oder will man hier nicht verstehen.
Kommentar 431:
Klaus Winkler schreibt am 29.10.2023, 11:21 Uhr:
Vor einigen Tagen kam im ÖR eine interessante Sendung weshalb die USA, als sich die Lage im 3. Reich für die dortigen Juden massiv zuspitzte - diese so wenige Juden in die USA herein ließen. Antwort - weil es dort auch massive Judenfeindlichkeit und selber eine hohe Arbeitslosigkeit gab. Das heißt mit der Moral ist das so eine Sache! Das Einzige was bei den Amerikanern klar ersichtlich ist ist ihre Geopolitik ohne Ansinnen der Person - Hauptsache man passt in das Schema! Und daher interessiert die Innenpolitik in Israel die Amerikaner herzlich wenig - solange sich Israel vollumfänglich für die Geopolitik der USA im Nahen Osten verwenden lässt. Nach wie vor geht es um das Erdöl!
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 29.10.2023, 12:02 Uhr: - - ZENSIERT - -
    ... und seit der Entdeckung des Erdgasfeldes im östlichen Mittelmeer mit einer der weltweit größten Reserven, auch darum. Es geht immer nur um Rohstoffe für die eigene Verwendung. Alles Gerede um Menschenrechte, Demokratie, Freiheit usw. ist vorgeschoben und verblasst schon, wenn man nur das Wort Guantanamo erwähnt.

Kommentar 444
Heinz Becker schreibt am 29.10.2023, 11:27 Uhr:
Werte Redaktion, ist es tatsächlich so, dass der größte Teil der Hauhaltsabgabe nicht für die Programmgestaltung Verwendung findet, sondern für die Gehälter und Pensionen der leitenden Mitarbeiter bei den Offentlich-Rechtlichen-Rundfunkanstalten? Fehlt es deshalb an Mitteln, um z.B. mehr Personal einzustellen, damit die Kommentare zeitnah veröffentlich werden können und nicht erst eine Stunde oder mehr später? Ja ich weiß, dieser Kommentar bezieht sich nicht auf das Thema der Sendung, sondern stellt das ganze Unternehmen ÖRR infrage.
Kommentar 828:
Nele schreibt am 29.10.2023, 15:01 Uhr:
Ein großes Lob an den heutigen Presseclub. Wir haben uns die Sendung auf Tagessschau 24 nochmals angesehen. Frau Kristin Helberg hat uns am besten gefallen in ihren Beiträgen. Der Anti-amerkanische Block und rechte braune Rand sieht das bestimmt anders. Die dümmlichen Beiträge dieser Leute sprechen für sich.
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 29.10.2023, 16:03 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Sehr schön, dass der Anti-amerkanische Block und der rechte braune Rand in ihnen wenigstens einen olivgrünen Gegenpart haben. Ihre zahlreichen, faktenbasierten Beiträge, auf dem wissenschaftlichen Niveau einer Grünenvorsitzenden, heben sich deutlich von den Beiträgen dieser Leute ab.

Kommentar 851:
Müller, Th. schreibt am 29.10.2023, 15:35 Uhr:
Fassen wir zusammen: eine kurzweilige Sendung, gut moderiert mit Tiefgang und Niveau. Glückwunsch und Dank an die Runde und gerne wieder.
    Heinz Becker, geschrieben am 29.10.2023, 16:50 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Ihrer Expertise nach die gleiche Qualität wie alle Sendungen der letzten 20 Jahre. Ihr Urteil ist genauso zuverlässig vorhersagbar, wie die Meinung der ausgesuchten Journalisten.

Kommentar 809:
Johannes E. schreibt am 29.10.2023, 14:31 Uhr:
Wer nicht alle Tatsachen kennt, bildet sich schnell eine völlig falsche Meinung.
    Heinz Becker schreibt am 29.10.2023, 18:56 Uhr: - - ZENSIERT - -
    ...und da tun die ÖR alles ihnen Mögliche, dass das bei den Zuschauern, die sich nur von ihnen informieren lassen, auch so bleibt.




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Mittwoch, 25. Oktober 2023

Anne Will - 22.10.2023 - Neuer Krieg in Nahost – Gibt es noch einen Ausweg?

Anne Will - 22.10.2023 - Neuer Krieg in Nahost – Gibt es noch einen Ausweg?

Die Gäste im Studio

Foto: Screenshots - Text: ARD

von links

  • Yassin Musharbash
    Journalist, Autor und stellvertretender Leiter des Investigativressorts "Die Zeit"
  • Norbert Röttgen (CDU)
    Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
  • Hoda Salah
    Politikwissenschaftlerin
  • Arye Sharuz Shalicar
    Sprecher des israelischen Militärs
  • Ron Prosor
    Botschafter des Staates Israel in Deutschland
  • Florence Gaub
    Politikwissenschaftlerin, Direktorin des Forschungsbereichs am NATO Defense College in Rom
  • Rund zwei Wochen nach dem Terrorangriff der Hamas ist die erwartete Bodenoffensive der israelischen Armee noch nicht gestartet. Im Gaza-Streifen befinden sich Hunderttausende auf der Flucht, die humanitäre Situation dort ist dramatisch. Die Explosion vor einem Krankenhaus in Gaza mit vielen Toten hat die Lage weiter zugespitzt. In dieser Woche waren Bundeskanzler Scholz, US-Präsident Biden und der britische Premier Sunak zu Solidaritätsbesuchen in Tel Aviv – auch, um mit der Regierung Netanjahu über die Versorgung des Gaza-Streifens zu beraten. Wie lässt sich die Lage verbessern? Die Hamas hat zwei Geiseln freigelassen. Gibt das Hoffnung für die anderen? Kann eine israelische Bodenoffensive den Terror der Hamas beenden, zugleich die Zivilbevölkerung schonen? Und: Droht in Nahost ein neuer langer Krieg, in den auch Israels Nachbarstaaten eingreifen?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Gästebuch

    Pressestimmen

    cicero
    Anne Will über Nahost
    „Nicht alle 260 Millionen Araber sind Hamas-Anhänger“

    Nach der großen Demonstration für Israel und gegen Judenhass am Brandenburger Tor wird bei Anne Will am Sonntagabend über die Situation im Nahen Osten diskutiert. Droht ein Flächenbrand? Und was ist aus israelischer Sicht nun militärisch angezeigt?

    VON BEN KRISCHKE am 23. Oktober 2023

    Der Nahe Osten ist in Aufruhr. Nach den barbarischen Angriffen der Hamas-Terroristen auf die israelische Zivilbevölkerung überschlagen sich dort die Ereignisse. Während Israel weiter um die von Hamas entführten Geiseln bangt, ganze Ortschaften evakuiert und die Armee ihre Angriffe auf Hamas-Stellungen ausweiten will, verschlechtert sich die humanitäre Situation der Menschen im Gazastreifen. Gibt es einen Ausweg aus dieser verfahren erscheinenden Situation?

    Ab hier nur mit Anmeldung



    WELT
    Panorama „Anne Will“
    „Denken Sie mal nach, diese Barbaren als Freiheitskämpfer darzustellen“

    Von Lea Nischelwitzer

    Gibt es noch einen Ausweg, oder steht ein neuer Krieg in Nahost bevor? Über diese Frage diskutierte Anne Will am Sonntag. Doch als ein Gast Israel „Kriegsverbrechen“ vorwirft, widerspricht die ARD-Journalistin nicht. Lob gibt es für Jordanien und einen saudischen Prinzen.

    Vor zwei Wochen hat die Hamas Israel brutal angegriffen und Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Hunderttausende der Palästinenser versuchen zu fliehen, humanitäre Hilfe erreicht die Menschen nur schleppend. Am Wochenende ließ Ägypten insgesamt 37 Lkw mit Hilfsgütern die Grenze überqueren. Gleichzeitig mussten in Israel ganze Ortschaften evakuiert werden, doch die erwartete Bodenoffensive der israelischen Armee ist bisher noch nicht gestartet.

    In ihrer Talkshow fragte Anne Will ihre Gäste, ob die Bodenoffensive den Terror der Hamas beenden könnte, und zugleich die Zivilbevölkerung im Gazastreifen geschützt werden könnte. Und sie wollte wissen, ob es noch einen Ausweg gebe aus der verfahrenen Situation.




    NTV
    Nahost-Talk bei Anne Will
    Armeesprecher kennt Hass der Hamas auch aus dem Wedding

    Seit zwei Wochen führt Israel einen Krieg gegen den Terror der Hamas. In der ARD-Talkshow Anne Will diskutieren am Sonntagabend die Gäste unter anderem über die Frage, ob und wie ein Frieden in der Region erreicht werden könnte. Doch dafür scheint es noch zu früh.

    Vor mehr als drei Wochen greift die palästinensische Terrororganisation Hamas Israel an. Seit mehr als einer Woche wartet die Welt auf den Einmarsch israelischer Bodentruppen in den Gazastreifen, um die Terrorzellen der Hamas zu zerstören. Aber Israel lässt sich Zeit. Warum, erklärt Verteidigungsexpertin Florence Gaub am Abend in der ARD-Sendung "Anne Will". Dort diskutieren die Gäste einmal mehr über die aktuelle Situation im Nahen Osten.

    Die Hamas und Israel seien asymmetrische Gegner. Die israelische Armee sei ungleich stärker als die Hamas. Aber die Hamas könne sich in der Bevölkerung verstecken. "Wenn die israelische Armee in den Gazastreifen geht, muss sie mit Tunnels, Minen und booby Traps (Sprengfallen) rechnen. Das wird ein kompliziertes, langwieriges und blutiges Unterfangen, auch wenn man eine starke Armee ist. Je länger sich Israel Zeit lässt, diese Offensive umzusetzen, desto größer ist die Erfolgschance, denn dann kann man sich besser vorbereiten. Dass bisher nichts passiert ist, ist für mich ein gutes Zeichen, dass sich die israelische Armee dieser Risiken voll bewusst ist, dass sie eben nicht aus dieser Wut heraus agiert, sondern dass sie kalkuliert, was da passieren kann."


    Interessant ist, was man bei den Nachdenkseiten über die Zensurabteilung der Anne.Will-Redaktion erfährt und was Alfred Müller dazu sagt.

    Kommentare

    Seite 13
    Heinz Becker schrieb am 22.10.2023 11:39 Uhr:
    Keinesfalls darf man die geostrategische und wirtschaftliche Bedeutung des Konflikts für Deutschland und Europa außer Acht lassen.
    „Nachdem Sicherheitsbedenken zur Abschaltung des wichtigen, etwa 80 Kilometer vor Haifa im Mittelmeer gelegenen Tamar-Gasfeldes geführt haben, sind Israels Exporte ins Nachbarland Ägypten schlagartig um etwa 20 % zurückgegangen. Dies gefährdet nun seinerseits die Exportkapazitäten des nordafrikanischen Gasdrehkreuzes in Richtung Europa. Die Benchmark-Erdgaspreise in Europa sprangen daraufhin in der Spitze um mehr als 50 % an.“ schreibt Deutsche Wirtschafts Nachrichten.
    Zwar bezieht die EU immer noch etwa 22 Mrd. Kubikmeter Gas über die Ukraine aus Russland, was etwa 11 % des gesamten Pipeline-Gases von 2022 entspricht, aber der ukrainische Energieminister German Galuschtschenko sagte kürzlich, er sehe nur geringe Chancen dafür, dass das Abkommen verlängert werde - entsprechende Lieferkürzungen wären die Folge und damit erneute Preisanstiege.
    Seite 17
    Augsburger schrieb am 22.10.2023 13:50 Uhr:
    Von 1998- 2005 haben wir schon an seinem Verstand gezweifelt, nach 2014 und 2022 ist diese Frage erneut aufgetaucht, aber jetzt schießt der "Gasableser" der "Boss der Bosse" den Vogel ab: Gerhard Schröder noch SPD.
    Altkanzler Schröder: Ukrainer durften keinen Frieden vereinbaren.
    "Die mussten bei allem, was sie beredet haben, erst bei den Amerikanern nachfragen." Worauf er diese Einschätzung konkret stützt, blieb offen.
    Müssen die Israelis jetzt bei den USA bzw. Joe Biden nachfragen, ob sie mit den Palästinenser Frieden schließen wollen bzw. "dürfen"?????
    Mit solchen Verschwörungstheoretiker und Schwubbler wird dies nichts mit Frieden.
      Heinz Becker schrieb am 22.10.2023 17:20 Uhr:
      Ja Augsburger, das müssen sie, nachfragen. Israel ist genauso „unabhängig und souverän“ von den USA wie Deutschland.
      Vielleicht lesen sie mal hier: Wikipedia
      "Israel gehört zu den wichtigsten Verbündeten der Vereinigten Staaten außerhalb der NATO und beide Länder koordinierten ihre Verteidigungs- und Sicherheitspolitik eng im Rahmen von regelmäßigen bilateralen Treffen. Diese Zusammenarbeit ist breit gefächert und umfasst amerikanische Hilfe, den Austausch von Informationen und gemeinsame Militärübungen."
      Und genau wie in Deutschland:
      1996 wurde aufgedeckt, dass die National Security Agency (NSA) die Telefonleitungen zur israelischen Botschaft in Washington, D.C. abgehört und den israelischen Sicherheitscode geknackt hatte, wodurch klassifizierte politische Geheimnisse Israels an die Vereinigten Staaten weitergegeben wurden.

    Seite 22
    Helga H. schrieb am 22.10.2023 18:29 Uhr:
    Die selbsternannte „Westliche Wertegemeinschaft“ ( Heuchelverein wäre richtiger ) ist für die Gewalteskalatiom im Nahen Osten mitverantwortlich. Sie hat Israel stets unterstützt und die völkerrechtswidrigen Besatzungen und Annektionen der Palästinensergebiete gedultet. Israel kann sich doch bei der Unterdrückung der Palästinenser alles erlauben, ohne dafür kritisiert oder verurteilt zu werden. Auch Hunger, Durst und Medikamentenmangel wurde und wird von Israel gegen die Palästinenser in Gaza von Israel als Waffe eingesetzt, da Israel alle Waren, die in den Gazastreifen gelangen, kontrolliert. Ist dies nicht auch Terror gegen die Bevölkerung in Gaza, zu dem der "Wertewesten" schweigt?
      Markus schrieb am 22.10.2023 18:53 Uhr:
      Zitat:"Die selbsternannte „Westliche Wertegemeinschaft“ ( Heuchelverein wäre richtiger ) ist für die Gewalteskalatiom im Nahen Osten mitverantwortlich."
      Indem deutsche Steuergelder als humanitäre Hilfsmittel in die palästinensischen Gebiete geflossen ist, um die Zivilbevölkerung zu unterstützen und demokratische Strukturen aufzubauen.
      Da haben Sie recht.
      Jan S. schrieb am 22.10.2023 19:07 Uhr:
      @Markus: Sie haben aber nicht vergessen, daß deutsche U-Boote und weitere enormen Militärhilfen seit Jahren Israel geschenkt wurden. Da finde ich die Unterstützung mit Zivilbefölkerung mit Hilfsgütern sinnvoller.
      Heinz Becker schrieb am 22.10.2023 19:46 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Jan S., bedenken sie, das mit den Hilfsgütern für die Zivilbevölkerung ist so eine Sache. Jede finanzielle, medizinische oder Unterstützung mit Nahrungsmitteln, die der Zivilbevölkerung direkt zugute kommt, also ohne den Umweg über Oligarchenkonten, ist für die Entscheider verloren. Bei der Unterstützung mit Militärgütern werden riesige Provisionen gezahlt und verschwinden in den "richtigen Taschen".

    Seite 25
    Heinz Becker 22.10.2023 20:04 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Ist es bei diesem Konflikt möglich, dass es dem "Wertewesten" in erster Linie nur um Geostrategie, Geld, Macht und Rohstoffe geht?
    Wie schon der ehemalige Bundesminister Egon Bahr am 3. Dezember 2013 im Gespräch mit Schülern im Rahmen der „Willy-Brandt-Lesewoche“ sagte:
    "In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt."
    So ehrlich das zuzugeben sind aber nicht viele, und wenn es mal jemand zugibt wird er ausgegrenzt, niedergemacht, ist ein "Schwurbler" oder, wie bereits zu lesen war, ein "Putinversteher".
    Seite 33
    Markus schrieb am 22.10.2023 22:31 Uhr:
    Während in der Diskussionsrunde eine politische Lösung gefordert wird, feuert die Hamas unablässig Raketen auf Israel. Hamas hat Israel den Krieg erklärt und Israel verteidigt sich.
      André schrieb am 22.10.2023 23:08 Uhr:
      Was nach dem militärischen Sieg sein soll muss sich genau vorher überlegt werden, das ansonsten vorhandene Machtvakuum -soviel sollten wir aus Afghanistan oder dem Irak oder Mali schon gelernt haben- wird immer von irgendwem gefüllt.
      Was dabei dann heraus kommt, ist möglicherweise kein Stück besser. Ganz abgesehen davon, dass mehrere Mio Menschen sehr schlecht längere Zeit ohne Strukturen und eine Organisation der Gesellschaft der Anarchie überlassen werden können.
      Heinz Becker schrieb am 22.10.2023 23:35 Uhr:
      Das kann man aber auch genau umgekehrt sehen: von 7% Anteil an Palästina 1947 erhielten die 600.000 Juden durch UN-Beschluss am 29. November 1947 56% des Gebiets und die 1,5 Millionen Palästinenser 43% zugeteilt.
      Nach der Suezkrise 1967 und dem folgendem Krieg besetzte Israel das Westjordanland, Ost-Jerusalem, die Golanhöhen und den Gazastreifen. Dadurch war Israels Staatsgebiet dreimal so groß wie vorher, aber es reichte ihnen immer noch nicht.
      Immer wieder haben sie die Grenze auf palästinensisches Gebiet verschoben und die gestohlene Landfläche sofort bebaut. Dann war die Hamas es endgültig leid und haben sich verteidigt, mehr hier:
      https://www.lpb-bw.de/geschichte-palaestinas#c22309

    Seite 48
    Kristina schrieb am 23.10.2023 11:10 Uhr:
    Von Tag zu Tag habe ich mehr den Eindruck, dass das Massaker vom 7.10. und die mehr als 200 Geiseln bei vielen keine Rolle mehr spielen. Israel anklagen und die Palästinenser als Opfer darstellen, tritt immer mehr in den Vordergrund. In Gaza wurde die Hamas mit großer Mehrheit gewählt und seitdem gibt es keine Wahlen mehr. Ist das Israels Schuld? In die Regien sind Unsummen an Hilfsgelder geflossen? Wo sind die geblieben? Offenbar in den Taschen der Hamas. An all die Palästinenserversteher: Was soll Israel tun? Sich klaglos von Hamas, Hisbollah und Co. mit Raketen beschießen lassen? Hinnehmen, dass palästinensische Kämpfer in israelisches Gebiet eindringen, dort Alte, Kinder, usw. massakrieren oder als Geiseln nehmen? Ich bezweifele, dass dort in der Region Frieden wäre, wenn kein Jude dort mehr leben würde, nur hätte man keinen Sündenbock mehr und der Westen wäre dann, warum auch immer, Schuld.
      K. Liebknecht schrieb am 23.10.2023 11:50 Uhr:
      Israel ist NICHT so Unschuldig wie Sie es glauben und gern hätten.
      S.W. Kraft schrieb am 23.10.2023 12:32 Uhr:
      @Kristina.
      Wer den Terror der Hamas gegen die israelische Bevölkerung, die Situation um den heutigen Gazastreifen, die Bildung der Terrororganisationen der Hamas unter der vorherigen Organisationen der PLO unter der die Terroranschläge, u. A. 1974 zur Olympiade in München, Flugzeugentführungen begannen. Nur um die Welt auf die Situation aufmerksam zu machen, objektiv beurteilen möchte, muss in die Vorgeschichte um das Gebiet Palestinas nach Befreiung von den Besatzern des Osmanischen Reichs über die Kolonialbestrebungen des Britischen Imperiums, der anschließenden Gründung des Staates Palestina unter Regie der UN, bis zur zwangsweisen Bildung des Staates Israel innerhalb des bestehenden Staates Palestina, gegen den Willen unterschiedlicher Volks- und Glaubensgruppen, zurückgehen.
      Diese schreckliche Tat der Hamas, die niemand entschuldigen kann, ist aber die Folge aller politischen Ereignisse und Versäumnisse, gegen das Volk auf dem ehmaligen Gebiet und des Staates Palestina.
      B. Sachse schrieb am 23.10.2023 13:00 Uhr:
      Kristina, genau mein Eindruck. Der Wortschwall der eingeladenen Muslimin am Ende der Sendung war mir eine Bestätigung.
      Siegbert schrieb am 23.10.2023 13:12 Uhr:
      Es liegt daran, dass man über die Staatsräson debattieren will, weil jeder politisch seine eigenen Schwerpunkte setzt und jede Äußerung für sich deutet.
      Wenn man es genau nimmt auf dem Rücken tausender Opfer. Dieser Satz fällt allen erst immer zum Schluss ein.
      Trotzdem ÖRR sind nicht mehr meine Welle.
      Heinz Becker schrieb am 23.10.2023 16:54 Uhr: - - ZENSIERT - -
      "Trotzdem ÖRR sind nicht mehr meine Welle." für Viele schon lange nicht mehr, mit jeder weiteren, ungerechtfertigten, Zensur bald nicht mal mehr Flachwasser.
      Heinz Becker schrieb am 23.10.2023 17:17 Uhr: - - ZENSIERT - -
      @Kristina, wo waren ihre Anklagen als Israelis in palästinensisches Gebiet eindrangen, die Grenzen verschoben, die Bewohner aus ihren Häusern rauswarfen und neue Häuser auf dem anektierten Gebiet errichteten?
      Es gab allerdings auch keine Talkshows.

    Seite 52
    Heinz Becker schreibt am 23.10.2023 22:11 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Werte Zensurredaktion,
    Ihr seid ja noch schlimmer im Zensieren als die beim Presseclub.
    Auch diese Woche scheinen für euch Fakten ein „rotes Tuch“ zu sein und ihr zensiert sie bzw. ihr betrachtet es als eure Aufgabe, unbequeme Tatsachen vor euren, noch verbliebenen, Gästebuchlesern zu verbergen.
    Liegt es vielleicht daran, dass es keine "Fakenews" sind, wie sie seit dem Maidanputsch, dann Corona, immer öfter von ARD und ZDF verbreitet werden?
    Weil es keine gegenderten, grünen Spinnereien sind oder Versuche verdiente Personen des öffentlichen Lebens lächerlich zu machen, wie es die gehässige SED-Oma fortlaufend macht?
    Schreibt doch für die jeweilige Sendung vor den Kommentarbereich welcher Spielraum euch von der Politik vorgegeben ist und welche Fakten auf keinen Fall bekannt werden dürfen. Mir würde viel Arbeit erspart.


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    Die Seitenzahlen in roter Schrift sind die aus dem Anne Will Gästebuch


    Mittwoch, 18. Oktober 2023

    Anne Will - 15.10.2023 - Nach dem Terror-Angriff auf Israel – Droht ein Flächenbrand in Nahost?

    Anne Will - 15.10.2023 - Nach dem Terror-Angriff auf Israel – Droht ein Flächenbrand in Nahost?

    Die Gäste im Studio

    Foto: Screenshots . Text: ARD

    von links

  • Gerhard Conrad
    Ehem. BND-Beamter mit Schwerpunkt Nahost
  • Natalie Amiri
    Journalistin, leitete von 2015 bis 2020 das ARD-Studio in Teheran
  • Kevin Kühnert (SPD)
    Generalsekretär
  • Michael Wolffsohn
    Historiker und Publizist
  • und zugeschaltet
  • Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen)
    Bundesministerin des Auswärtigen
  • Israel befindet sich im Krieg. Bei dem Angriff der Hamas haben Terroristen Massaker verübt, mehr als tausend Menschen ermordet und mehr als hundert Geiseln genommen. Jetzt steht offenbar eine Bodenoffensive der israelischen Armee im Gaza-Streifen bevor. Bereits in den vergangenen Tagen sind bei israelischen Luftangriffen auf den Küstenstreifen mehr als tausend Palästinenserinnen und Palästinenser gestorben. Kann Israel dem Terror der Hamas diesmal tatsächlich ein Ende setzen? Wie sollten die Verbündeten Israel dabei unterstützen? Was folgt in diesem Zusammenhang konkret aus der Feststellung, die Sicherheit Israels sei deutsche Staatsräson? Und: Wie verändert der neue Krieg die Sicherheitslage in Nahost? Droht ein Flächenbrand? Welche Rolle spielt dabei der Iran?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Gästebuch

    Pressestimmen

    cicero
    „Anne Will“ zu Israel und Gaza
    „Es nützt der Hamas, wenn die Leute nicht fliehen“

    Das Humanitäre Völkerrecht bedeutet nicht, dass Israel sich gegen seine Feinde nicht militärisch verteidigen darf. Da waren sich die Gäste in der Talkshow „Anne Will“ einig. Annalena Baerbock und Kevin Kühnert versprachen deutsche Hilfe für Israel - ließen aber offen, wie die aussehen soll.

    VON INGO WAY am 16. Oktober 2023

    Deutsche Talkshows anzuschauen, ist in der Regel kein Vergnügen. Doch die gestrige Ausgabe von „Anne Will“ konnte man fast als angenehm bezeichnen: Die Gäste fanden größtenteils die richtigen Worte, ließen einander ausreden, bekamen Gelegenheit, ihre Argumente in Ruhe auszuführen. In der Sendung mit dem Thema „Nach dem Terror-Angriff auf Israel – Droht ein Flächenbrand in Nahost?“ ließen Arye Sharuz Shalicar, Sprecher des israelischen Militärs, der Historiker Michael Wolffsohn, SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert, die deutsch-iranische Journalistin Natalie Amiri und BND-Veteran Gerhard Conrad – Außenministerin Annalena Baerbock war per vorab aufgezeichnetem Videointerview zu sehen – keine Zweifel daran, dass die Ermordung von mehr als 1300 Israelis vor einer Woche ein in der langen Geschichte nahöstlichen Terrors beispielloses Verbrechen ist und dass Israel und die Welt nun vor der Aufgabe stehen, die Verantwortlichen – die Hamas – zur Rechenschaft zu ziehen und unschädlich zu machen. Die Frage war nur, wie.




    WELT
    Panorama „Anne Will“
    Als Baerbock das Schicksal von Hamas-Opfern schildert, kämpft sie mit den Tränen

    Von Natascha Koch

    Bei Anne Will geht es um den Krieg zwischen der Hamas und Israel und um die Gefahr einer Eskalation durch den Iran. Außenministerin Baerbock berichtet von ihrem Besuch in Israel und Ägypten – und kämpft mehrmals mit den Tränen. Der Historiker Michael Wolffsohn wirft ihr mangelnde Selbstkritik vor.

    Am Samstag traf sich Außenministerin Annalena Baerbock mit ihren türkischen und ägyptischen Amtskollegen sowie Vertretern der Arabischen Liga zu Krisengesprächen in Kairo. Ziel war es, die Befreiung der 150 Geiseln voranzubringen, die die palästinensische Terrorgruppe Hamas seit nun über einer Woche im Gazastreifen gefangen hält. Darunter sollen sich acht deutsche Staatsbürger befinden. Bei Anne Will berichtete Baerbock am Sonntagabend im Einzelinterview vom Stand der Verhandlungen.

    Außerdem diskutierte Will mit ihren Gästen über die angekündigte israelische Bodenoffensive in den Gazastreifen und um den Einfluss des Irans in der Region. Zu den Gästen gehörten der SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert, die deutsch-iranische Journalistin Natalie Amiri und der jüdische Historiker Michael Wolffsohn. Ebenfalls diskutierten der Sprecher der israelischen Armee, Arye Sharuz Shalicar, und Gerhard Conrad, ehemaliger Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes, der selbst bereits Geiselverhandlungen zwischen Israel und der Hamas mitgeführt hat.




    Kölner Stadt-Anzeiger
    Anne Will zu Hamas
    „Geld für Terror-Tunnel“ – Israelischer Major kritisiert indirekt Deutschland

    Anne Will ließ am Sonntagabend (15. Oktober) über die Eskalation des Nahost-Konflikts nach dem Angriff der Hamas-Terroristen auf Israel vor gut einer Woche diskutieren. Zugeschaltet waren Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sowie Arye Sharuz Shalicar, Major und Sprecher der israelischen Armee. Im Studio diskutierten der Historiker Michael Wolffsohn, die Journalistin Natalie Amiri, SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert sowie der ehemalige BND-Beamte Gerhard Conrad.

    Die Außenministerin berichtete vom Stand der Verhandlungen über das Schicksal der acht deutschen Geiseln. Ernüchternd: Es gebe noch immer keinen direkten Kontakt zu ihnen, so Baerbock. Man setze auf Katar oder die Türkei als Vermittler. Ein Team im Auswärtigen Amt beschäftige sich derzeit „rund um die Uhr“ nur mit dieser Frage.

    Die Lage sei aber kompliziert, denn Hamas habe als Terrororganisation die Methoden des IS kopiert. Die Bilder, die über Social Media verbreitet würden, seien „abscheulich und barbarisch“. Es sei kein Zufall, dass viele Frauen und Kinder unter den Geiseln seien.
    Annalena Baerbock ist bei Bericht über Massaker sichtlich bewegt

    Israel habe nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, seine Staatsangehörigen zu schützen, so Baerbock zu der Frage der Moderatorin nach der Wahrung des Völkerrechts bei den Angriffen auf den Gazastreifen. Die Angriffe der Hamas gingen permanent weiter, dieser Terror sei der „Kern der Katastrophe“, sagte die Außenministerin klar.


    Interessant ist, was man bei den Nachdenkseiten über die Zensurabteilung der Anne.Will-Redaktion erfährt und was Alfred Müller dazu sagt.

    Kommentare

    Seite 35
    Erika schrieb am 15.10.2023 13:35 Uhr:
    Man sollte sich mal die Arte Reportage, Siedlungsbau auf dem Vormarsch anschauen.
      Heinz Becker schrieb am 15.10.2023 16:34 Uhr:
      Das berichtete DW Deutsch am 11.08.2013
      Israel hat den Bau von über tausend neuen Wohnungen für Siedler in Jerusalem ausgeschrieben. Die Genehmigung erfolgt nur wenige Tage vor Beginn der direkten Friedensverhandlungen mit den Palästinensern. Gerade ist der deutsche Außenminister Westerwelle in Israel: indirekt hat er sich zu den Bauplänen geäußert.
      Israel treibt Siedlungsbau wieder voran
      Wer hat also immer wieder eine Lösung verhindert?
      Heinz Becker schrieb am 15.10.2023 17:17 Uhr:
      Ein Kommentar zu dem ARTE-Video Siedlerbewegung auf dem Vormarsch lautet: Wie kann ein Volk sein Leid von damals immer noch hinterher trauern aber dasselbe Leid einem anderen Volk antun ? Siedlerbewegung auf dem Vormarsch | ARTE

    Seite 40
    Heinz Becker schrieb am 15.10.2023 17:58
    Times of Israel schrieb am 9. Oktober 2023:
    Ägyptischer Geheimdienstmitarbeiter sagt, Israel habe wiederholte Warnungen vor "etwas Großem" ignoriert.
    "Wir haben sie gewarnt, dass die Situation sehr bald explodieren wird, und zwar bon grußem Ausmaß, Aber sie haben solche Warnungen unterschätzt", sagte der Beamte, der anonym bleiben wollte.
    Außerdem tauchte die Frage auf, warum das Festival kurz vor dem Anschlag verlegt wurde, von einem sicheren Standort,in einem nicht sicheren Standort!?
    Seite 43
    Uwe Feldmann schrieb am 15.10.2023 19:00 Uhr:
    Einmigrierte, untereinander verfeindete Religionen und deren Einrichtungen hierzulande mit immer mehr Polizei-Aufgebot schützen und voneinander getrennt halten ? Das kann nur eine kurzzeitige Lösung sein. Solche Religionen, die auch anderweitig ihre Verfassungswidrigkeiten zeigen, sollten endlich verboten und deren Anhängerschaft das Asyl aberkannt und aus Deutschland ausgewiesen werden, wenn diese weiterhin trotz Religionsverbot in Deutschland extremistisch und verfassungsfeindlich tätig sind. Die Gesetze dazu sind längst vorhanden und sollten nun endlich realisiert werden. Sonst schaut es in Deutschland auch bald so aus wie in Gaza.

      Luna schrieb am 15.10.2023 19:23 Uhr:
      Was bitte für ein Religionsverbot?
      Heinz Becker schrieb am 15.10.2023 21:36 Uhr - - ZENSIERT - -
      Ein Religionsverbot ist z.B. was Selensky in der Ukraine gegen die russisch-orthodoxe Kirche ausgesprochen hat.

    Seite 46
    Jean Marie schrieb am 15.10.2023 22:17 Uhr:
    Nicht die Politiker dieses Landes sind "verblendet", sondern Sie haben nichts begriffen! Deutschland hat den Holocaust zu verantworten, daher rührt die Verantwortung das Existenzrecht Israels zu sichern und zu schützen. Das hat JEDER und JEDE zu akzeptieren, der/sie in Deutschland leben will bzw. die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Wer das nicht will oder kann, ist in diesem Land am falschen Ort und sollte sehen, in welchem Land er/sie besser leben kann.
      Heinz Becker schrieb am 15.10.2023, 23:10 Uhr: - - ZENSIERT - -
      Jean Marie, "Sie haben nichts begriffen!"
      "Deutschland hat den Holocaust zu verantworten,"
      zeigen Sie mir einen Spanier oder einen Portugiesen, dessen Vorfahren ganze Völker in Südamerika ausgerottet haben, einen Engländer, dessen Vorfahren die Einwohner von halb Schwarz-Afrika gefangen und in die USA verkauft haben, dem sie deshalb sein Existenzrecht absprechen und seines Landes verweisen wollen. Oder gilt das nur für Deutsche?
      Klaus Peter schrieb am 16.10.2023 08:47 Uhr:
      Aber Hallo, wo leben wir denn?? Ich bin 1946 geboren und lasse mir nicht von jemandem vorschreiben, was ich zu denken habe. Diese Zeit ging 1945 vorbei. Wenn die Sicherheit Israels Deutsche Staatsräson ist, dann muss folglich auch die Sicherheit der Palästinenser Staatsräson sein (werden). Die Israelische Politik kann sich nicht über das Völkerrecht hinweg setzen und wir Deutschen klatschen dafür. Ich habe die grausamen Bilder aus den palästinensischen Flüchtlingslager in der 60'er und 70' er Jahren nicht vergessen. Und was hat Nethanjahu aus dem Osloabkommen gemacht.?

    Seite 55
    Heinz Becker schrieb am 15.10.2023 22:52 Uhr:
    Ea erstaunt mich schon wieder, dass die besten Experten und Kenner der Lage im Deutschen Fernsehen auftreten und nicht vor Ort sind, wo sie mit ihrer Expertise und ihren nahezu kassandrischen Fähigkeiten Schlimmeres verhüten könnten.
    Leider melden sie sich immer erst zu einem Zeitpunkt, wenn eine Sache bereits eskaliert ist.
    Warum gab es keine Talkshow, als vom 8. Juli bis 26. August 2014 2.251 Palästinenser getötet wurden, von denen 1.462 Zivilisten waren, darunter 551 Kinder und 299 Frauen. Kann man hier lesen (in englisch): (www.unrwa.org/2014-gaza-conflict)

      Renate schrieb am 15.10.2023 23:07 Uhr:
      Das ist nicht gewollt, genauso wenig wie nicht berichtet wird wie die Menschen in Gaza leben mussten! Oder was der Israeliiche Geheimdienst wusste, die Vorbereitungen zu dem Überfall können nicht so geheim abgelaufen sein!

    Seite 56
    Paul Weeger schrieb am 15.10.2023 23:04 Uhr: Dass die Hamas Zivilisten ermordet ist aufs schärfste zu verurteilen und nicht zu akzeptieren, aber dass Israel als Staat den Gaza Streifen isoliert und bombardiert und so den Tot tausender unschuldiger Menschen, darunter Kinder und Alte, durch Verhungern, Verdursten und militärischer Gewalt in Kauf nimmt, um die Hamas zu bekämpfen, unterscheidet diese Regierung nur noch wenig von den Methoden dieser Terrorgruppe.
      Heinz Becker schrieb am 16.10.2023, 23:23 Uhr:
      gar nichts "unterscheidet diese Regierung nur noch wenig von den Methoden dieser Terrorgruppe".
      Wer terroristische Methoden anwendet ist Terrorist. Punkt!
      Ich wüsste nicht, dass es gute und böse Terroristen gibt, ausser vielleicht für die deutsche Regierung.

    Seite 61
    Klaus Winkler schrieb am 16.10.2023 09:38 Uhr:
    Was in Deutschland auffällt
    - ist die Leichtigkeit mit der die Bevölkerung
    - ohne daß diese eine wirkliche Ahnung von der Materie hat
    - sich von Presse und Politik in völlig einseitige Sichtweisen manövrieren lässt!
    Das fiel schon bei den US-Kriegen im Nahen Osten auf, im Ukrainekrieg und jetzt im Palästinakonflikt!
    Daß bei solchen Kriegen die Fakten entsprechend der Interessenlage mit leichter Hand verdreht und manipuliert werden stört offenbar den Deutschen nicht - Hauptsache man trifft seinen versteckten Rassismus und seine Aversionen.
    Beispiel
    - angeblich wurden Säuglinge aus dem Brutkasten in Kuweit auf den Boden geworfen
    - In Syrien wurden Kopf-Ab-Terroristen zur demokratischen Opposition erhoben
    - In der Ukraine angebliche Massaker der Russen, die aber von neutraler Seite nie wirklich bestätigt werden konnten
    Auch im Palästinenser-Konflikt wird der Eindruck vermittelt
    - daß nur Juden umgebracht werden
    - während die Zahl der Palästinenser vielfach höher ist!
      Heinz Becker schrieb am 16.10.2023, 12:19 Uhr:
      Panik- und Angstverbreitung ist Teil der psychologischen Kriegsführung.
      Wenn genügend Geld im Spiel ist, bzw persönliche Vorteile winken, vergessen die Medienmacher ihre eigentliche Aufgabe ganz schnell und manipulieren fleißig mit, egal was ihre Leser und Zuschauer wollen und wofür sie zahlen.
      Von der Politik gedeckt wird das sowieso, weil sich kein einzelner Politiker traut dagegen vorzugehen. So schnell wie er seinen Posten und sein gesichertes Einkommen los wäre, könnte er gar nicht gucken.

    Seite 62
    Westcoast schrieb am 16.10.2023 10:49 Uhr:
    Es zeigt mal wieder, dass Israel sich in erster Linie nur auf sich selbst und die eigene Stärke wirklich verlassen kann. Allenfalls die USA stehen noch auf der Seite Israels, wie man nun auch mit der richtigen und notwendigen Entsendung von amerikanischen Flugzeugträgern im Mittelmeer sieht.
    Die Europäer dagegen sind kein verlässlicher Partner von Israel. Trotz der barbarischen Massaker will die EU weiter Gelder und Hilfen nach Gaza und an die palästinensische Autonomiebehörde entsenden, obwohl es offensichtlich ist, dass sie auch wieder bei der Hamas landen.
    Auch die völlig verfehlte Iran-Politiker, dem eigentlichen Drahtzieher dieses Konflikts, wird nicht korrigiert. Ebenso wird die Mittäterschaft des Kremls nicht angesprochen. Statt massive Wirtschaftssanktionen gegenüber dem Iran und Russland auszusprechen, wird wieder Appeasement-Politik gemacht. Es ist beschämend und inakzeptabel wie die EU hier wieder versagt.
      Heinz Becker schrieb am 16.10.2023 12:39 Uhr:
      "Es ist beschämend und inakzeptabel wie die EU hier wieder versagt."
      Westcoast, erinnern sie sich noch: "Wir werden, gemeinsam, russisches Öl und Gas boykottieren. Das wird die russische Wirtschaft zerstören."
      Solange ist das doch noch gar nicht her.
      Meinen sie wieder eine solche Harakiri-Sanktion, bei der der Sanktionierte einen wirtschaftlichen Aufschwung bekommt und der Sanktionierer nur verliert?
      Westcoast schrieb am 16.10.2023 16:10 Uhr:
      @ Heinz Becker
      Wenn man militärische Optionen ausschließt, dann sind Wirtschaftssanktionen das einzige Mittel um Staaten zu sanktionieren.
      Und natürlich war es richtig russische Öl- und Gaslieferungen zu boykottieren und das Vermögen russischer Oligarchen in Westeuropa einzufrieren.
      Diese Sanktionen wirken ja auch durchaus, auch wenn der Kreml aus reinen Propagandagründen etwas anderes behauptet.
      Auch die Sanktionen gegen den Iran waren ja wirkungsvoll. Leider hat man sich von den Ayatollahs im Iran blenden lassen und versucht das ohnehin wirkungslose Atomabkommen zu retten. Was natürlich nicht funktioniert hat.
      Nun ist es Zeit ein totales Wirtschaftsembargo gegen Teheran und Moskau zu veranlassen.
      Heinz Becker schrieb am 16.10.2023 23:14 Uhr:
      "auch wenn der Kreml aus reinen Propagandagründen etwas anderes behauptet"
      Westcoast, das grenzt bei ihneb ja schon an eine Russlandphobie.
      von wegen Kreml - das behauptet nicht der Kreml sondern die Firma Statista GmbH in Hamburg. Schauen sie hier: https://t1p.de/den8f
      die sind bestimmt nicht kremlnah.
      Westcoast schrieb am 17.10.2023 12:21 Uhr:
      @ Heinz Becker
      In einem autoritär geführten Unrechtsstaat wie Russland ist es völlig unmöglich objektive Daten über die Wirtschaftsleistung des Landes zu erheben. Alle Institute und Organisationen, die Daten über Russland erheben und auswerten, sind auf das Datenmaterial angewiesen, was der Kreml zur Verfügung stellt. Und der Kreml wird natürlich niemals zugegeben, dass die Sanktionen wirken und die eigene Wirtschaftsleistung negativ beeinflussen.
      Heinz Becker wollte noch schreiben am 17.10.2023 17:00 Uhr:
      Westcoast, da sie schreiben: "Alle Institute und Organisationen, die Daten über Russland erheben und auswerten, sind auf das Datenmaterial angewiesen, was der Kreml zur Verfügung stellt"
      gebe ich auf. Etwas mehr Wissen darüber, wie solche Daten weltweit erhoben werden, hatte ich ihnen doch zugetraut.

    Seite 67
    Lewin schrieb am 16.10.2023 18:19 Uhr:
    Hier sschrieb Jemand, mit wem denn verhandelt werden solle, im Falle der Gründung eines palästinensischen Staates.
    Erstmal ist das absurd, kein Volk muß nach Erlaubnis fragen, ob es einen Staat gründen darf-denn der Souverän ist das Volk.
    Außerdem gibt es bereits den Staat Palästina seit über 30 Jahren.
    Am 15 . 11. 1988 erklärt die PLO die staatliche Unabhängigkeit Palästinas.
    Die Proklamation des Staates Palästina wiederholte Jassir Arafat vor der UN Vollversammlung im Dezember 1988, die das in der Resolution 43/177 zur Kenntnis nahm. Heute erkennen 137 Länder die Staatlichkeit an.
      Heinz Becker schrieb am 16.10.2023 19:25 Uhr:
      Sie schreiben es Lewin, sowas kommt dabei heraus, wenn jemand vehement eine Ideologie vertritt, deren Grundlagen er selber aber nicht mal richtig kennt.

    Seite 69
    Albrecht Hofmann schrieb am 16.10.2023 21:30 Uhr:
    Ich stelle mir eine Gewissensfrage nach der Sendung:
    Wenn ein Land durch eine Terrorgruppe (Israel) oder einen kriegerischen Überfall (Ukraine) angegriffen wird und die Angreifer weder die Menschenrechte noch das Völker- und Kriegsrecht beachten, muss der Verteiger unter allen Umständen diese Rechte beachten, auch wenn die Gefahr besteht, dass er unterliegt?
    Ich würde im Zeifelsfall diese Frage verneinen. Mehr Rücksicht kann als bis jetzt kann sich Israel nicht erlauben.
      Klaus Winkler schrieb am 16.10.2023 21:41 Uhr:
      Wieso stellen Sie diese Frage
      - offenbar werden diese Rechte kaum beachtet ....
      Albrecht Hofmann schrieb am 16.10.2023 21:49 Uhr:
      Israel versucht es zumindest, indem es die Bevölkerung vorwarnt , möglichst Zeit zur Flucht gibt und zivile Opfer vermeidet.
      In der Logik eines Putin könnte man den Gazastreifen schnell in Schutt und Asche bomben.
      Heinz Becker schrieb am 16.10.2023 23:48 Uhr
      @Albrecht Hofmann,
      wie erklären sie uns, in Hinsicht ihrer obigen Aussage, folgendes Zitat aus einer Rede von Ursula von der Leyen am 9. Oktober 2022 vor dem EU-Parlament:
      "Angriffe auf zivile infrastruktur, insbesondere auf Elektrizität sind Kriegsverbrechen. Das Abschneiden von Wasser, Strom und Heizung für Männer, Frauen und Kinder, wenn der Winter naht, sind Akte puren Terrors."
      Wollen sie ihr widersprechen?


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    Die Seitenzahlen in roter Schrift sind die aus dem Anne Will Gästebuch


    Dienstag, 13. März 2018

    Gestiegene Nachfrage nach Waffen - USA sind Waffenexport-Weltmeister

    Thema: Waffen

    Gestiegene Nachfrage nach Waffen
    Die Welt rüstet auf – USA sind Waffenexport-Meister

    Tabelle: SIPRI
    Der weltweite Handel mit Grosswaffen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Ein Grund: Die Konflikte in Nahost.
    Angesichts anhaltender Konflikte haben die Länder im Nahen Osten in den vergangenen fünf Jahren deutlich mehr Waffen und Rüstungsgüter importiert. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Bericht des schwedischen Friedensforschungsinstituts Sipri hervor.

    Die meisten Länder in der Region seien direkt an gewalttätigen Auseinandersetzungen beteiligt gewesen, erklärte Sipri-Experte Pieter Wezeman. Zwar habe es in Westeuropa und Nordamerika politische Debatten darüber gegeben, weniger Waffen in die Region zu liefern. «Trotzdem bleiben die USA und europäische Staaten die Hauptexporteure.»

    Importe verdoppelt

    Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut verglich den weltweiten Waffenhandel der vergangenen fünf Jahre mit dem Zeitraum von 2008 bis 2012. Die Staaten des Nahen Ostens hätten ihre Importe mehr als verdoppelt, erklärten die Wissenschaftler. Fast jede dritte verkaufte Waffe (32 Prozent) sei in den vergangenen fünf Jahren in diese Region gegangen.

    Insgesamt wuchs der internationale Waffenhandel – also Export und Import – um zehn Prozent. Mehr Rüstungsgüter flossen neben dem Nahen Osten auch nach Asien und Ozeanien, weniger – teils wegen Wirtschaftskrisen – nach Afrika und Amerika sowie nach Europa.

    Indien bleibt grösster Importeur

    Grösster Waffen-Importeur war Indien mit einem Weltmarktanteil von 12 Prozent. «Die Spannungen zwischen Indien auf der einen Seite und Pakistan und China auf der anderen befeuern Indiens wachsende Nachfrage nach Waffen, die das Land selbst weiterhin nicht produzieren kann», erklärte Sipri-Forscher Siemon Wezeman.

    Zweitgrösster Importeur war Saudiarabien, das seine Waffenkäufe mehr als verdreifachte, vor Ägypten, den Arabischen Emiraten und China. Die Volksrepublik fuhr ihre Importe um fast einen Fünftel zurück – laut Wezeman weil sie zunehmend selbst Waffen produziert.

    Chinas weltweite Waffenexporte nahmen daher auch deutlich um 38 Prozent zu. Das Land liefert vor allem nach Pakistan, aber auch nach Algerien und Bangladesch.

    USA dominieren den Markt

    Weltgrösster Waffenexporteur bleiben die USA mit einem Marktanteil von 34 Prozent. Die Vereinigten Staaten steigerten ihren Export im Vergleichszeitraum um ein Viertel und verkauften Rüstungsgüter an 98 Staaten.

    Die USA nutzen Waffenhandel nach Ansicht der Friedensforscher als aussenpolitisches Instrument, um strategische Partnerschaften zu schmieden. Rund jede zweite US-Waffe ging in den Nahen Osten.

    Durch die Verträge, die unter Ex-Präsident Barack Obama geschlossen wurden, hätten die USA den höchsten Waffenexport-Stand seit den späten 1990er-Jahren erreicht, sagte Sipri-Expertin Aude Fleurant. «Diese Deals und weitere 2017 unterschriebene Verträge werden dafür sorgen, dass die USA in den kommenden Jahren der grösste Waffenexporteur bleiben.»

    Aufrüstung wegen Russland

    Das zweitgrösste Exportland, Russland, verkaufte 7,1 Prozent weniger Waffen. Deutschland, der weltweit viertgrösste Rüstungsexporteur, fuhr seine Verkäufe um 14 Prozent zurück. In den Nahen Osten aber verkaufte Deutschland laut Sipri trotz heftiger politischer Debatten doppelt so viele Waffen wie im Vergleichszeitraum.

    Die grössten fünf Exporteure, zu denen auch Frankreich und China gehören, waren zwischen 2013 und 2017 für 74 Prozent aller Waffenausfuhren zuständig.

    Die Importe der europäischen Staaten sanken um 22 Prozent. Nach Ansicht der Friedensforscher werden sie in den kommenden Jahren durch zunehmende Spannungen mit Russland aber wieder steigen.

    So seien 2017 Verträge über Raketenabwehrsysteme geschlossen worden, die in den kommenden Jahren geliefert würden. Auch Verträge mit US-Firmen über Kampfflugzeuge trieben die Importzahlen wieder nach oben. (mlr/sda/afp)

    Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

    Samstag, 25. Oktober 2014

    Syrien: US-Luftwaffe wirft Waffen ab - Islamischer Staat sagt Danke

    Thema: Nahost
    135 Luftschläge gegen Islamisten
    Keine Strategie: US-Waffen gelangen irrtümlich in die Hände des IS

    Die US-Luftwaffe versorgt den Islamischen Staat in Syrien offenbar unfreiwillig mit Waffen. In einem Video der Islamisten sind mehrere Waffen-Kisten mit amerikanischen Waffen zu sehen. Diese soll die US-Luftwaffe über dem Gebiet des Islamsichen Staats in Kobane abgeworfen haben. Ursprünglich waren die Waffen-Kisten für die Kurden gedacht.

    Die US-Luftwaffe hat offenbar mehrere Waffen-Kisten im syrischen Gebiet des Islamischen Staats (IS) abgeworfen. Die Waffen waren eigentlich für die Kurden der Stadt Kobane gedacht. Als Nachweis hat ein IS-naher YouTube-Nutzer am Dienstag ein Video veröffentlicht. Zuvor hatte derselbe Nutzer ein Video veröffentlicht, welches IS-Kämpfer bei der Eroberung eines Marihuana-Felds zeigt.

    Im Video schießt der IS mit US-Haubitzen auf Amerikaner. Der IS hat die Waffen im Verlauf seines Eroberungs-Feldzugs im Irak gestohlen. Doch im Besitz des IS befinden sich noch weitere schwere US-Waffen. Nach unbestätigten Berichten soll die Terror-Truppe auch drei Kampfflugzeuge aus irakischen Luftwaffen-Stützpunkten in ihren Besitz gebracht haben.

    Am Montag sagte der stellvertretende nationale Sicherheitsberater der US-Regierung, Ben Rhodes, dass die Notfallversorgung per Luft erfolgreich verlaufen sei. Die Kurden hätten die humanitäre Ladungen erhalten. Damit seien die Hilfen sie in den richtigen Händen gelandet.

    Der Daily Beast zitiert Rhodes:
      „Was ich Ihnen versichern kann ist, dass sich unsere Hilfe auf diejenigen Menschen konzentriert, die die Hilfe auch erhalten sollen. Das sind Zivilisten in Not. Das sind Kräfte, mit denen wir gegen ISIL kämpfen. Wir treffen Vorkehrungen, um sicherzustellen, dass die Hilfen nicht in die falschen Hände geraten.“
    Mit dieser Stellungnahme reagierte Rhodes auf ältere Vorwürfe des Daily Beast, wonach humanitäre Hilfen der USA per LKW in die IS-kontrollierten Gebiete von Kobane transportiert wurden. Bei den Hilfen handelte es sich hauptsächlich um Nahrung und Medizin und nicht um Waffen.

    Am Sonntag hatte ein hochrangiger amerikanischer Regierungsbeamter gemeldet, dass drei US-Flugzeuge insgesamt 27 zusätzliche Waffen-Kisten über dem kurdisch kontrollierten Gebiet von Kobane abgeworfen hätten. Diese sollen die Kurden entgegengenommen haben. Nach Angaben des US-Außenministeriums wurden bisher 135 Luftschläge gegen den IS getätigt.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

    Das hier geplante Video ist anscheinend zensiert worden. Hier ist Ersatz.
    Aktuell: USA entlarvt sich selbst: Humanitäre Hilfe sowie Waffen und Munition gehen an Terroristen



    Kommentare

    No Euro sagt:
    Irrtümlich? Dass ich nicht lache. CIA unterstützt ISIS, Kurden, alles was ihnen einen Grund liefert, auch weiterhin den Irak (und bald Syrien) zu besetzen und zu beschießen und ihre Rohstoffe abzusaugen. So, wie die Taliban und Al-Kaida dazu dienen, Russland von Süden her (Afghanistan) einzukesseln, so bringt man dann mit der ISIS den Iran unter Druck.
    Der größte Schurkenstaat der Welt macht nichts versehentlich. Da steckte vollste Absicht dahinter.

    eu50 sagt:
    Was ist ISIS nicht alles schon “in die Hände gefallen”!
    1.) Uran zum Bau von Atomwaffen
    2.) Chemiewaffen
    3.) Schützen-, Aufklärungs- und Gefechts-Panzer
    4.) Raketen
    5.) Flugzeuge samt Piloten
    6.) Granatwerfer und Sturmgewehre, plus massenhaft Munition
    7.) schwere Geschütze samt Munition
    6.) und jetzt noch mehr Waffen
    Ihnen ist damit rein zufällig mehr “zugefallen”, als den Amerikanern in der gesamten Besatzungszeit von 2003 bis 2013!
    Abgesehen davon greift kein einziges dieser sog. “Geldwäschegesetze”, denen sich aber die Weltbevölkerung unterwerfen muß und die angeblich ja so effektiv gegen den Terrorismus wirken. Auch die NSA, mit ihrer Welt-Totalüberwachung konnte nicht ein einziges dieses sogenannten “in-die-Hände-fallen” vorher verhindern!

    buerger sagt:
    Dann war die jahrelange Finanzierung und das Training in Camps wohl auch ein Irrtum?
    Man kann argumentieren, dass die Folgen nicht abzusehen sind, wenn man ein hausgezüchtetes Wolfsrudel auswildert. Aber wie oft nehme wir solche Auswilderungs-Aktionen denn noch hin??

    Willi sagt:
    Was bitte ist hier noch undurchsichtig?
    Die ganze Aktion stinkt dermaßen zum Himmel, dass es schon unerträglich ist. Für wie dumm hält man uns, dass man davon ausgeht, dass wir an das Märchen “Die Waffen waren eigentlich für die Kurden der Stadt Kobane gedacht” glauben.

    Rupert Rauch sagt:
    Das ist alles lächerlich. Die USA veralbern uns mal wieder. Eine 10k Mann Truppe macht denen mehr Probleme als das gut organisierte 200k Mann Heer von Saddam Hussein? Wer es glauben will.
    Dass NATO-Mitglied Türkei den IS versorgt und wieder offen gegen die Kurden kämpft, ist auch noch so eine Sache. Ebenso, dass der IS bequemerweise auf syrischem Gebiet operiert. Gut möglich, dass die ein- oder andere amerikanische Bombe da ihr Ziel “zufällig” verfehlt…
    Glaubt die Lügen nicht! Wer einmal lügt (und die USA lügt nachweislich dauernd) dem sollte man nicht mehr glauben…

    Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
    Ich denke, dass es sich hier um eine vom Pentagon sehr wohl durchdachte und wie immer für den normalen Menschen nicht zu begreifende Strategie handelt – vermute aber zusätzlich ebenfalls, dass der “IS” ein US-Produkt mit ständig wechselndem Namen ist, das stets da auftaucht, wo es die Amis für ihre Interventionen benötigen! http://www.youtube.com/watch?v=89aNKIPRn34
    Um wenigstens ein entsprechendes Bild aufrechtzuerhalten: Darf man einem solchen Gegner(?) den Nachschub verweigern?
    Ein „heißer Krieg“ gegen eine Kriegspartei ohne Waffen und so viele Zivilisten wie im beschriebenen Fall, ließe sich der Öffentlichkeit sicherlich noch viel schwerer vermitteln!!!?

    Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
    Nachtrag;
    Da nun IS-Kämpfer auch noch mit deutschen Handgranaten posieren, kann sich wohl „jeder“ die Zusammenhänge selbst erklären!? http://www.sueddeutsche.de/politik/kampf-um-koban-is-kaempfer-posieren-mit-deutschen-handgranaten-1.2185223

    ronja w. sagt:
    Es passiert sicherlich nichts” irrtümlich” in Kriegen, die von den Amis angezettelt werden. Diese Geschichte mit IS ist zwar sehr undurchsichtig, trotzdem glaube ich nicht, dass man IS ernsthaft bekämpft. Das Ziel ist immer noch Assad zu vertreiben und eine Marionette einzusetzen. Dafür braucht man den Krieg und die Unruhen!


    Donnerstag, 18. September 2014

    Die EU - Staaten helfen IS zu finanzieren

    Thema: Terrorismus

    EU-Staaten haben billiges Erdöl vom Islamischen Staat gekauft

    Die EU hat gestanden, billiges Erdöl vom Terror-Staat IS gekauft zu haben. Die USA haben auch die EU auf eine Anti-Terror-Koalition verpflichtet. Indirekt kontrollieren die Amerikaner damit auch den Rohstoffnachschub Europas.


    Die Botschafterin der EU im Irak, Jana Hybaskova, berichtete bei einem Treffen des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments, dass mehrere EU-Mitgliedstaaten Öl von der IS gekauft haben. Diese sei über die türkischen, irakischen und iranischen Grenzen transportiert worden. Die Türkei widerspricht dieser Behauptung.

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ermahnte bereits Ende Juli, dass die Länder „sicherstellen müssten, dass keine Staatsangehörigen oder sonstigen Personen, keine geschäftlichen oder finanziellen Transaktionen tätigen dürfen, die in Verbindung mit dem Islamischen Staat stehen. Das gilt besonders in Bezug auf Erdöl aus Syrien oder dem Irak“.

    Die IS produziert in Syrien und dem Irak zwischen 25.000 und 40.000 Barrel Erdöl täglich. Der größte Anteil wird durch das von der IS kontrolliertes Gebiet in Syrien und dem kurdischen Gebiet der Türkei geschmuggelt. Jeder Lkw könne rund 2.000 Barrel Öl transportieren, berichtet die Washington Post.

    Normalerweise kostet Öl aus den kurdischen Regionen 50 bis 55 Dollar pro Barrel. Die IS könnte von den Schmuggler rund 40 US-Dollar pro Barrel verlangen, schätzen Öl-Analysten. Manche schätzen den Preis sogar noch tiefer.

    „Es ist sehr schwer, dass Öl von den Märkten zu nehmen, da die Margen so lukrativ sind, zitiert die Washington Post einen Experten.

    Westliche Geheimdienste sind auf die Öl-Lieferungen durch den Irak und der Türkei aufmerksam geworden. Die IS kontrolliert mittlerweile elf Ölfelder im Nordirak und in der syrischen Raqqa-Provinz. Der US-Geheimdienst schätzt, dass die IS mehr als drei Millionen US-Dollar pro Tag einnimmt – unter anderem durch Ölverkäufe, Raub und Menschenhandel, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Farsnews.

    Die Washington Post zitierte bereits im Juni einen Anti-Terror-Beamten der US-Regierung:

    „Der Großteil der Gelder kommt aus Bank- und Raubüberfällen, Erpressungen und Schmuggel (…) Sie erhalten auch Spenden von Auswärtigen. Doch das hält sich im Vergleich zur Selbstfinanzierung in Grenzen.“ Die These von der massiven Selbstfinanzierung wurde vom Ex-Sicherheitsberater der US-
    Regierung unter George W. Bush, Juan Zarate, bestätigt.

    Anfang Juni hatte IS die Zentralbank von Mossul überfallen, ausgeraubt und 429 Millionen US-Dollar erbeutet. Das machte sie zur reichsten Terrorgruppe der Welt, schreibt der Journalist Jack Moore in einem Artikel der International Business Times.

    Die USA haben in ihrem Kampf gegen die IS-Terrormiliz erstmals ein Ziel im Großraum der irakischen Hauptstadt Bagdad bombardiert. Zugleich schloss US-Generalstabschef Martin Dempsey die Entsendung amerikanischer Bodentruppen in den Irak nicht mehr aus. Wenn die Strategie versage, der irakischen Armee mit Luftangriffen oder Geheimdienstinformationen zu helfen, dann würde er dem Präsidenten „den Einsatz von US-Kampftruppen am Boden“ empfehlen, sagte Dempsey am Dienstag bei einer Anhörung im Streitkräfteausschuss des Senats in Washington. Derzeit sei das aber nicht nötig, betonte der Top-Militär.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Kommentare

    Erik Hofmann sagt:
    Fehlt nur noch die Forderung und Umsetzung von Sanktionen seitens der USA gegen EU wegen Unterstützung von Terrororganisationen. Ich hatte schon vor langem gesagt, einfache chemische Analysen lassen sehr schnell den Beweis erstellen, wo das Öl der IS verarbeitet wird.

    Kolonial-Verwaltung Berlin sagt:
    Hoffentlich haben die EU-Käufer von IS-Erdöl wenigstens mit Dollar bezahlt!
    Sonst kriegen sie in Kürze nämlich “Freiheit und Demokratie” zugeschickt.
    Zustellung erfolgt in der Regel per Bomber, Drohne oder “Farben-Revolution”.
    Wenn ich nicht irre?

    hp sagt:
    Gründe eine anonyme Kampftruppe, benenne sie nach einem Helden oder einer Gefahrenquelle und setze sie für all die dreckigen Sachen ein, die niemand wissen soll- inklusive falls flag und FAKE-actions und murder.
    Dann formiere eine Gegentruppe zum Beweis für Diene “Sauberkeit” und lass beide gegeneinander “kämpfen” im Operationsgebiet X, das Du vorher durch die einen annektiert hast und löse dann die De-Stabilität durch die Guten auf- so kannst Du in jedem Gebiet die Herrschaft erringen und bist fein raus. Syrien, Iraq, Jordanien, Libanon, Israel, bis hin zum iRAN– alles US-Schutzgebiet zum sicheren Transport allen Öls.
    wer hat denn die iSIS bewaffnet? das waren doch die USA!

    Neander Thaler sagt:
    “Die EU hat gestanden, billiges Erdöl vom Terror-Staat IS gekauft zu haben.”
    Ich dachte, die IS(IS) sei eine “Gruppe oder Organisation mit ca. 10.000 Kämpfern”. Seit wann haben die einen eigenen Staat?
    “Anfang Juni hatte IS die Zentralbank von Mossul überfallen, ausgeraubt und 429 Millionen US-Dollar erbeutet.” Mossul hat knapp 3 Mio. Einwohner und eine Bank, die 429 Mio Dollar bar im Safe liegen hat? Bei Luxemburg, Lichtenstein oder der Schweiz könnte ich es glauben…
    “Die IS kontrolliert mittlerweile elf Ölfelder im Nordirak und in der syrischen Raqqa-Provinz.”
    Na, das geht aber nun wirklich nicht! Es gibt nur eine Macht, die die Kontrolle über die Rohstoffe in der gesamten Welt haben darf und das sind die, die der ganzen Welt Demokratie und Frieden bringen! Ironie Ende.

    Rudolf-Robert Davideit sagt:
    Der IS ist doch nur deren selbstgeschaffender Hehler und die sich umorientierende Türkei wird namentlich gleich mit diskreditiert. Namen der Käufer werden nicht genannt (wohl aus Datenschutzgründen).


    Montag, 28. Oktober 2013

    Freundschaft mit den USA gefährdet: Saudis suchen neue Verbündete

    Thema: Öl und Politik

    Was läuft mit Russland?

    Saudi-Arabien ist wütend: Die Absage des Syrien-Kriegs durchkreuzt ihre Pläne. Ganz unverhohlen drohen die Saudis den Amerikanern, dass sie sich andere Freunde suchen könnten. Ihre Rolle im internationalen Terrorismus könnte zu einer Trumpf-Karte werden.


    Die Saudis sind die Finanziers der islamischen Bewegung. Daher wollen sie eine angemessene Rolle in der Welt spielen. Im Bild König Abdullah beim Gipfel der Islamischen Organisationen in Mekka, 2012. (Foto: dpa)
    Die Einigung der USA, den Einmarsch in Syrien abzublasen, hat nicht nur bei der syrischen Opposition Unmut verursacht. Auch in Saudi-Arabien sorgt die Entscheidung von Mitte September nach wie vor für Zündstoff. Die Saudis haben einen Sitz im UN-Sicherheitsrat überraschend ausgeschlagen, wollen die Finanzmittel für die syrische Opposition reduzieren – und drohen damit, sich Russland zuwenden zu wollen.

    Gut einen Monat nachdem sich die USA und Russland in Genf auf eine Lösung in der Syrien-Krise einigen konnten, hat sich nun der saudische Geheimdienst-Chef Prinz Bandar bin Sultan zu Wort gemeldet. Der wahhabitische Prinz mit westlicher Hochschulbildung hat am Wochenende europäischen Diplomaten gesagt, er werde die Zusammenarbeit mit den USA zurückfahren. Gemeinsam mit den Vereinigten Staaten hatte der saudische Strippenzieher bin Sultan bisher die syrischen Rebellen bewaffnet und trainiert. Aus Protest gegen die Politik Washingtons in der Region soll das nun Vergangenheit sein, berichtet das Wall Street Journal.

    Bereits am Freitag davor überraschte Saudi-Arabien damit, als erstes Land in der Geschichte der Vereinten Nationen auf einen Sitz als nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat zu verzichten. Ein Jahr lang hatte sich Saudi-Arabien zuvor um einen solchen bemüht. Jetzt führte das Land die Unfähigkeit des UN-Sicherheitsrats an, seine Verpflichtungen zur Gewährleistung des internationalen Friedens und der Sicherheit zu erfüllen. Allen voran ging es hier um die Syrien-Frage. Für Prinz Bandar bin Sultan ein ganz klares Signal in Richtung USA und nicht gen UN.

    Bin Sultan jedenfalls scheint fest entschlossen, den Kampf gegen Syriens Präsident Bashar al-Assad mit anderen Verbündeten fortzusetzen. Darunter sollen sich unter anderem Jordanien und Frankreich befinden. Aber auch mit Russland wäre eine Allianz denkbar: Bin Sultan hatte den Russen neulich angeboten, dafür zu sorgen, dass es bei den Olympischen Spielen in Sotschi zu keinen Terror-Anschlägen kommen werde.

    Eine Vernichtung der syrischen C-Waffen und eine neuerliche Annäherung an den Iran dürften jedoch nicht die einzigen Vorkommnisse sein, die das saudisch-amerikanische Verhältnis gestört haben. Im Vorfeld eines erwarteten US-Streiks hatten die Saudis offenbar um Schutz ihrer nahegelegenen Öl-Felder durch die US-Marine gebeten. Das wurde abgelehnt. In einer zweiten Episode wurde den Saudis als engen Verbündeten der USA die Herausgabe einer Liste mit militärischen Zielen in Syrien verweigert.

    In Washington soll es zuletzt zu vermehrten, vertraulichen Beschwerden von Saudis bei US-Abgeordneten gekommen sein. Inhalt der Kritik: Zunehmend fühle man sich von der Entscheidungsfindung der USA hinsichtlich Syrien und Iran ausgegrenzt.

    Die Stabilität des US-Dollar Reserven Status hängt unter anderem von den aus Saudi-Arabien in US-Staatsanleihen fließenden Öl-Dollars ab. Saudi Arabien wiederum hat ein großes Interesse an der Stabilität der US-Dollar Reserven. Denn die eigentliche Deckung des US-Dollars besteht darin, dass der US-Dollar als einzige Handelswährung von Erdöl benutzt wird.

    Für die Annäherung an die Russen könnte auch ein Ereignis sprechen, das man auf den ersten Blick nicht im Zusammenhang sieht: Am Montag kam es in Wolgograd zu einem Terroranschlag. Eine Frau hatte sich in einem Linienbus in die Luft gesprengt und mehrere Menschen mit in den Tod gerissen.

    Die Saudis könnten den Anschlag nutzen, um Moskau zu signalisieren, dass es ratsam sei, mit ihnen zu kooperieren.

    Vielleicht findet sich auf diesem Weg ja doch eine neue Achse des Öl-Kartells: Die Saudis wollen Zugriff auf Syrien, um ihre Vorherrschaft als Öl-Exporteur im Nahen Osten zu sichern.

    Bisher haben die in Syrien engagiert Russen stets Njet gesagt.

    Das könnte sich ändern.

    Putin braucht keine neuen Islamisten in Russland.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

    Kerry: USA setzen Kooperation mit Saudi-Arabien trotz Differenzen fort
    LONDON, 22. Oktober (RIA Novosti).


    John Kerry
    © AFP/ POOL / Jacquelyn Martin
    Die USA werden die Kooperation mit Saudi-Arabien trotz Differenzen zu einigen Fragen fortsetzen, erklärte US-Außenminister John Kerry.

    „Wir verstehen die Enttäuschung Saudi-Arabiens darüber, dass in Syrien keine Militäroperation durchgeführt wurde. Dennoch rechnen wir mit der Fortsetzung der Zusammenarbeit“, sagte Kerry am Dienstag auf einer Pressekonferenz in London.

    Medienberichten zufolge hatte Riad zuvor angekündigt, die Kooperation mit Washington „wegen Gegensätzen zu Syrien und zum iranischen Atomprogramm“ einzuengen.

    Kerry: Syrien-Konflikt hat keine militärische Lösung – Militärische Hilfe für Opposition wird fortgesetzt
    Thema: Eingreifen in Syrien bahnt sich an
    LONDON, 22. Oktober (RIA Novosti).


    John Kerry
    © REUTERS/ Suzanne Plunkett
    Das Syrien-Problem hat keine militärische Lösung, der Krieg wird nicht auf dem Schlachtfeld zu Ende gehen, sagte US-Außenamtschef John Kerry am Dienstag, nach einem Treffen der Außenminister der Ländergruppe der „Freunde Syriens“ in London.

    „Heute sehen wir, dass die Seiten weiter gegeneinander kämpfen“, so Kerry. „Dieses Problem hat aber keine militärische Lösung. Verhandlungen tun Not. Notwendig ist, dass die Seiten ein politisches Abkommen schließen.“

    Zugleich räumte er ein, dass die militärische Hilfe für die syrische Opposition fortgesetzt werde, und zwar zentralisiert über den Obersten Militärrat Syriens. „Wir haben vereinbart, dass die militärischen Hilfslieferungen ausschließlich über den Rat erfolgen werden.“ Dies sei in erster Linie mit dem Ziel beschlossen worden, dass keine Waffen in die Hände von Extremisten gelangen.

    Die syrische Opposition soll innerhalb einer Woche zusammentreten, um eine Entscheidung über die Teilnahme an der Friedenskonferenz „Genf-2“ zu treffen, so Kerry.

    Die Einberufung der Konferenz war von Russland und den USA initiiert worden. Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, erklärte am Sonntag, die Konferenz werde am 23. November stattfinden. Syriens Premier Kadri Dschamil nannte den 23. und den 24. November als Termin für die Konferenz. Der offizielle Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, äußerte dazu, den Termin der Konferenz dürfe nur der Uno-Generalsekretär bestimmen. In der Uno hieß es indessen, ein Termin für die Konferenz sei noch nicht festgelegt.

    Die Einberufung der Konferenz war von Russland und den USA initiiert worden. Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, erklärte am Sonntag, die Konferenz werde am 23. November stattfinden. Syriens Premier Kadri Dschamil nannte den 23. und den 24. November als Termin für die Konferenz. Der offizielle Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, äußerte dazu, den Termin der Konferenz dürfe nur der Uno-Generalsekretär bestimmen. In der Uno hieß es indessen, ein Termin für die Konferenz sei noch nicht festgelegt.

    Nationale Koalition: Teilnahme an Genf-2 erst nach Assads Absetzung möglich
    Thema: Die Vorbereitung der „Genf 2“-Konferenz zu Syrien

    LONDON/MOSKAU, 22. Oktober (RIA Novosti).
    Das nationale syrische Oppositionsbündnis hat seine Teilnahme an der Syrien-Friedenskonferenz Genf-2 von der Absetzung des Präsidenten Baschar al-Assad abhängig gemacht.
    Nationale Koalition: Teilnahme an Genf-2 erst nach Assads Absetzung möglich
    © RIA Novosti. Walerij Melnikow

    „Wir werden nach Genf kommen, wenn Assad entmachtet wird. Sonst wird der bewaffnete Kampf fortgesetzt“, erklärte Oppositionsführer Haitham al-Maleh am Dienstag auf einer Pressekonferenz in London nach einem Treffen der „Freunde Syriens“. Zudem sei die Teilnahme des Iran an der Konferenz für die syrische Opposition unannehmbar. Das Koalitionsbündnis werde den Verhandlungen fernbleiben, wenn Teheran mitmache, sagte Al-Maleh.

    Die endgültige Entscheidung über die Teilnahme an der Friedenskonferenz werde ihm zufolge am 1. November bei einem Treffen in Istanbul getroffen.

    Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi hatte am vergangenen Sonntag erklärt, dass die Genfer Konferenz am 23. November stattfindet. Syriens Vizeregierungschef Kadri Dschamil sprach vom 23./24. November. Der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, erklärte zuvor in Moskau, dass das Datum der Konferenz nur vom UN-Generalsekretär bestimmt werden kann.

    US-Außenminister John Kerry zufolge wird die Konferenz in „annehmbarer Zeit“ stattfinden. „Die Freunde Syriens bestehen darauf, dass das Treffen so schnell wie nur möglich einberufen wird“, sagte er am Dienstag in London.

    Sonntag, 8. September 2013

    Syrien: Obama plant weitaus größeren Militärschlag als bisher bekannt

    Thema: Krieg gegen Syrien

    Der Militärschlag gegen Syrien dürfte deutlich massiver ausfallen als von US-Präsident Obama bisher öffentlich geplant. Er soll dem Assad-Regime in 48 Stunden mehr Schaden zufügen als die Rebellen in zwei Jahren Bürgerkrieg. Es soll auch zu einem Flächen-Bombardement kommen.

    Die USS New Jersey während des Bombardements des Libanon im Jahr 1983. Auch damals hatten die Amerikaner einen begrenzten Militärschlag geführt. Es folgten zahlreiche Selbstmord-Attentate gegen US-Einrichtungen. (Foto: US Government Photo)

    Das Sicherheitsteam von US-Präsident Barack Obama bereitet einen deutlich massiveren Militärschlag gegen Syrien vor als dies bisher in der Öffentlichkeit bekannt war.

    Der Sender ABC berichtet, dass der Angriff „mindestens zwei Tage“ dauern wird. Die US-Regierung will sich dabei nicht auf das Abschießen von Raketen beschränken. Der Angriff soll auch „ein Flächen-Bombardement“ umfassen, welches über B2- und B 52-Bomber ausgeführt werden soll.
    Die Langstrecken-Bomber sollen die Einsätze von den USA aus fliegen.

    ABC hat diese Informationen aus dem Nationalen Sicherheitsteam erhalten. Von den vier im Mittelmeer stationierten Kriegsschiffen sollen Cruise Missiles vom Typ Tomhawk abgefeuert werden. Die Schiffe sind mit 200 Raketen bestückt, die zum Einsatz kommen sollen. Ein Sicherheitsberater des Präsidenten sagte dem Sender, der Angriff „könnte den Truppen von Assad in 48 Stunden mehr Schaden zufügen als die Rebellen in den vergangenen zwei Jahren des Bürgerkriegs“.

    Die Amerikaner wollen etwa 50 Ziele in Syrien bombardieren. Es soll sich dabei vornehmlich um die Kommando-Zentralen handeln, von denen die syrische Armee die chemischen Waffen steuert. Außerdem wollen die Amerikaner Raketen-Abschussrampen bombardieren.

    Die Amerikaner wollen versuchen, die Bomben so abzuwerfen, dass die chemischen Waffen nicht direkt getroffen werden, um zu verhindern, dass chemische Gase in die Atmosphäre aufsteigen.

    Generalstabschef Martin Dempsey, der noch vor wenigen Tagen gesagt hatte, dass ein US-Angriff nur sinnvoll sei, wenn es einen Plan gäbe, wie der Krieg weitergeführt werden könne, hatte beim Hearing des Senats-Ausschusses (hier) bereits angekündigt, dass es niemanden überraschen solle, „dass es nicht nur um ein einziges Ziel geht, sondern dass wir uns auch auf Ziele vorbereiten“, deren Bombardement im Zuge weiterer Kampfhandlungen nötig werden könnte.

    Außerdem wollen die USA die Ausbildung von syrischen Rebellen auf dem Staatsgebiet von Jordanien verstärken. Diese Rebellen werden bereits seit einiger Zeit von der US-Armee in Jordanien geschult.

    Die amerikanische Militärführung ist bemüht, den gegen ihren ursprünglichen Rat nun doch immer wahrscheinlicher werdenden Krieg gegen Syrien so zu führen, dass Vergeltungsschläge der Syrer zu keiner unkalkulierbaren Bedrohung für die US-Soldaten werden.

    Die ehemalige Spitzendiplomatin Ann Wright, die 29 Jahre lang in der Armee und 16 Jahre im diplomatischen Dienst tätig gewesen ist, bevor sie aus Protest gegen den Irak-Krieg aus dem Staatsdienst ausgeschieden ist, erinnert in einem Blog-Beitrag an die Folgen des „Militärschlags“ gegen den Libanon im Jahr 1983: Damals hatten die Amerikaner den Libanon von ihren Kriegsschiffen aus unter schweren Beschuss genommen. Damals war es nach dem Bombardement des Libanon zu mehreren Selbstmord-Attentaten gekommen, die insgesamt knapp 250 Amerikaner töteten.

    Der Widerstand gegen den Militär-Schlag ist vor allem bei ehemaligen Generälen ungewöhnlich groß: So forderten einige von ihnen Dempsey in einem Brief zum Rücktritt auf. Es sein besser, zurückzutreten, als Kommandant in einem Krieg zu sein, an dessen Erfolgsaussichten Dempsey so deutliche Zweifel geäußert hatte.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN



    Großbritannien verbietet USA, seine Militärbasen zu verwenden;


    Foto: EPA
    Die US-Luftstreitkräfte dürfen die britischen Militärbasen nicht für den Einsatz in Syrien verwenden. Das ist womöglich die erste Beschränkung dieser Art, die seit Ende des Zweiten Weltkriegs eingeführt wurde, so die Medien.
    Das Verbot gilt unter anderem für die britische Fliegerbasis Akrotiri in Zypern und für die strategischen Fernfliegerkräfte Diego Garcia im Indischen Ozean.
    Inzwischen bereiten die USA einen stärkeren und ausgedehnteren Anschlag auf Syrien als zuvor geplant wurde.
    Stimme Russlands


    Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika steht vor der Welt als ein Haufen von Kriegsverbrechern und Lügnern

    Antikrieg.com
    Die Lügen des Obama-Regimes sind dermaßen durchsichtig und unverschämt, dass der vorsichtige diplomatische russische Präsident Putin seine Geduld verlor und die Tatsache feststellte, die wir alle bereits wissen: John Kerry ist ein Lügner. Putin sagte: „Das war sehr unangenehm und überraschend für mich. Wir reden mit ihnen [den Amerikanern], und wir gehen davon aus, dass sie anständige Menschen sind, aber er [Kerry] lügt und er weiß, dass er lügt. Das ist traurig.“ 
    […]
    Wenn der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika zu korrupt oder zu inkompetent ist, um seine Pflicht zu erfüllen, muss der Rest der Welt sich an die Seite des UNO-Generalsekretärs und des Präsidenten Russlands stellen und erklären, dass einseitige militärische Aggression durch die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika ein Kriegsverbrechen ist und dass die kriegsverbrecherische Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika in der internationalen Gemeinschaft isoliert sein wird. Jedes ihrer Mitglieder, das im Ausland erwischt wird, wird verhaftet und zum Strafverfahren an das Gericht in Den Haag ausgeliefert werden.
     http://www.antikrieg.com/aktuell/2013_09_07_dieregierung.htm


    Kommentare

    Siegfried Hermann sagt:
    Die Langstrecken-Bomber sollen die Einsätze von den USA aus fliegen.

    Ohne Auftanken geht das gar nicht. Und wo kommen die Tanker her!?
    Ramstein, Incirlik, Al Kharj, Base Naval de Rota ???

    die Bomben so abzuwerfen, dass die chemischen Waffen nicht direkt getroffen werden

    Witzig, wie wollen die etwas treffen, oder nicht treffen, wenn die garnicht wissen wo die Waffen lagern.

    B-52 sind für Präzisionsangriffe eher ungeeignet, geschützte Waffendepots, oder Radaranlagen, oder Kommandozentralen platt zu machen. Bei Krankenhäusern, E- und Wasserwerken, Nahrungssilos und Lagern sieht die Sache ganz anders aus.

    Da braucht man nicht mal in die Kristallkugel zu gucken, um sicher sagen zu können, dass mit den Tomahawks die russische Fliegerabwehr ausgeschaltet werden soll, um dann mit dem gefährdeten B-52 Bombern massenhaft ihren uranhaltigen Scheixx auf die Zivilbevölkerung zu werfen. Und. Ohne Wasser, Strom und Nahrung wird dann das Land in die Knie gezwungen….wir kennen das doch aus der Irakkrieg-Blaupause.
    Bei diesem Szenario geht man langfristig von min. 1 Mio. Toten aus.


    Andy sagt:
    Das wird der erste Angriffskrieg der Geschichte, der von einem Friedensnobelpreisträger geführt wird.
    Ach ja: Planung und Führung eines Angriffskrieges. Hat man nicht genau dafür deutsche Generäle in Nürnberg gehängt?
    Und wenn Terror gegen die Zivilbevölkerung Anlass ist, gegen ein Land Krieg zu führen – war das deutsche Recih denn im Fale Polens mehr als berechtigt dazu?
    War die moralische Lage der USA schon bisher jämmerlich, wird sie durch einen Angriff auf Syrien unhaltbar. Aber vielleicht findet sich jemand, der eines Tages auch diesen Kriegshetzern den Strick um de Hals legt…


    Gernot Meyer sagt:
    nicht vergessen: auch die Merkel hat unterschrieben. Das ist nach Paragraph 80 Stgb Vorbereitung und Beteiligung an einem Angriffskrieg! Auch die müßte mitbaumeln!


    die baerin sagt:
    The Secretary of State – John Kerry: 38 Mio $, Wert seiner Aktien bei Raytheon-Boeing/Ruestungsindustrie!

    John Kerry – ehemaliger Soldat in Vietnam – damals groesster Protester gegen den Vietnamkrieg. Heute grosser Kriegstreiber, denn an jeder Bombe verdient er mit!

    Pfui Teufel nochmal!


    Unbestechlicher sagt:
    Sollten bei dem Bombardement dennoch Giftgase frei gesetzt werden, dann zeigt sich – leider zu spät – dass Vergeltung die Situation nur verschlimmert hat. Und wie kann man eine Giftgaswolke entschärfen? Nun, durch eine grosse thermische Reaktion. Dazu passt eine Meldung, wonach in den USA Kernwaffen mit unbekanntem Zweck und Ziel verlegt wurden. Möglicherweise ist das eine letzte Option im Kampfgebiet, wenn andere Mittel versagen oder nicht zum erwarteten Ergebnis führen. Da wird man evtl. lieber eine Giftgaswolke durch eine Atombombenexplosion vernichten, bevor sie der Wind auf das Meer hinaus treibt… zu den US-Schiffen, oder, zu den russischen Schiffen, was verständlicherweise schwerere Folgen haben würde.

    Hier der Bericht über den mysteriösen Atombombentransport:
    http://www.infowars.com/sen-graham-warns-of-nuke-strike-after-missing-nuke-report/

    Bezieht sich auf einen möglichen nuklearen Anschlag in den USA. Ist m. E. aber auch für das Syrien-Szenario denkbar. In diesen Zeiten, in denen unsere Welt mehr und mehr von Verrückten regiert wird, halte ich nichts für ausgeschlossen.