Posts mit dem Label Islamismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Islamismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 22. Oktober 2016

Maybrit Illner - 20.10.2016 - "Feldherr Putin – starkes Russland, schwacher Westen?"

Thema: Doppelmoral

Talk bei Maybrit Illner
Der Westen ist in Sachen Putin ratlos

Die USA? Im Wahlkampf. Deutschland? In der Flüchtlingskrise. Russland? Nutznießer des strauchelnden Westens. Wladimir Putin war zwar nicht zu Gast bei Maybrit Illner. Er sollte aber das Thema sein. Neben zahlreichen Nebenkriegsschauplätzen, die insgesamt für einen wirren Talk sorgten.

Kategorie Nachrichten & Politik
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Die Gäste
  • Peter Altmaier (CDU), Chef des Bundeskanzleramtes
  • Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender Die Linke
  • Alexander Rahr, Putin-Biograf
  • Florence Gaub, Europäisches Institut für Sicherheitsstudien
  • Aktham Suliman, syrischer Journalist
  • Peter R. Neumann, Terrorismus-Experte am Londoner King's College

Das Thema

"Feldherr Putin - starkes Russland, schwacher Westen?", fragte die ZDF-Redaktion am Donnerstagabend. Gerade war er noch da, es sollen harte Gespräche gewesen sein mit Angela Merkel, da war der russische Präsident schon wieder weg. Doch Deutschland diskutiert weiter. Seine Rolle in der Ukraine, in Deutschland, in Syrien, im US-Wahlkampf und - wie die Bundeskanzlerin nun suggerierte - möglicherweise bald in einem anderen Land, das heute noch gar nicht im Fokus steht. Maybrit Illner allerdings entschied, dass anhand Syrien Putins Strategie erklärt werden sollte.

Die Fronten

Syrien quasi als Stellvertreter-Diskussion über Russland. So, wie Syrien der Stellvertreter-Krieg für so unglaublich viele Interessen ist, wie Dietmar Bartsch feststellte. Nichts Neues hier, genauso wenig an der neuen Kalter-Krieg-Front. Aktham Suliman bezichtigte den Westen der Arroganz gegenüber den arabischen Ländern, dabei mit falschen Karten spielend. "Der Westen vertritt seine Interessen. Das ist legitim. Die anderen aber auch, nur nennt man die dann Kriegsverbrecher." Die Worte richteten sich an Peter Altmaier, die stumpfe Allzweckwaffe der Bundesregierung in der Talkshow-Prärie. Keine Überraschung, dass der Chef des Bundeskanzleramtes Russland nicht als Teil der Lösung, sondern als Teil des Problems in Syrien bezeichnete.

Aufreger des Abends

Eigentlich ging es den ganzen Abend über um Doppelmoral. Die friedenstiftenden, aber waffenexportierenden Europäer. Die Tschetschenien-erfahrenen Russen, die aus Aleppo ein zweites Grosny machen könnten. Die inzwischen kriegsmüden Amerikaner, die Mossul bombardieren wie die Russen Aleppo, es aber für gerechtfertigter halten, weil dort der IS sitzt - und als Kollateralschaden auch Zivilisten. Und dann sind da die Syrer. Schließlich geht es um sie. Suliman forderte Altmaier und den Westen auf, sich zu entscheiden. Entweder, man sei wirklich an Frieden interessiert. Dann müsse man dementsprechend handeln und mit allen Fronten - auch mit Russland - offen sprechen. "Wenn nicht, lassen Sie unser Land in Ruhe! Die Menschen wollen keine Demokratie, sie wollen keine Wirtschaft, sie wollen nur normal leben." Das sollte man sich vielleicht mal merken.

Moderatoren-Frage des Abends

Apropos Doppelmoral: Maybrit Illner fragte Altmaier, ob es eigentlich der Ernst des Westens sei, dass "wir mit Ländern wie Saudi-Arabien und Bahrain, die selbst den politischen Islamismus befördern, zusammen um die Befreiung Syrien kämpfen". Der CDU-Politiker antwortete ohne mit der Wimper zu zucken: "Mit denen kämpfen wir gegen den IS. Diese Allianz haben wir geschlossen. Und es ist gut, gegen den IS zu kämpfen." Es war einer der schmerzlich wohltuenden Momenten des Abends, an denen Doppelmoral wenigstens offen zutage gefördert wurde. Ganz nach dem Motto: Mit dem Teufel den Beelzebub austreiben.

Tiefpunkt des Abends

Einen weiteren Satz hatte Altmaier auch noch im Gepäck an all jene Deutsche, die aktuell für den IS in Syrien kämpfen und darauf hoffen, sollten sie überleben, nach Deutschland zurückkehren zu können, potentiell dann als Attentäter. „Jeder, der plant zurückzukommen, muss wissen, dass es für ihn ein großes Risiko bedeutet, wenn er vor hat, in Deutschland Terroranschläge zu begehen.“ Gut zu wissen, dass das Risiko nur bei den Rückkehrern liegt.

Fakt des Abends

Gab es an diesem Abend auch wirklich Erhellendes? Oh ja! Dafür waren die beiden Wissenschaftlicher zuständig, mit denen alleine wohl eine spannendere Diskussion möglich gewesen wäre. Florence Gaub öffnete unter anderem dafür die Augen, wo wir rein statistisch aktuell stehen in Syrien. "Bürgerkriege dauern im Schnitt zehn Jahre. Jetzt stehen wir aktuell bei fünf Jahren, als bei der Halbzeit. Aber Bürgerkriege werden verlängert, wenn sich Drittmächte einmischen." Und davon gibt es in Syrien eine ganze Menge. Kurzum, Halbzeit dieses Konflikts dürfte noch nicht einmal erreicht sein.

Die Frage ist, was das Ende des Konflikts einläuten würde. Der Sieg über den IS? Laut Peter R. Neumann hat der IS in den letzten anderthalb Jahren auf der irakischen Seite rund 50 Prozent an Territorium verloren, auf syrischer Seite knapp 25 Prozent. Der Schlüssel zum Sieg über den IS könnte Mossul werden. "Dort wurde das Kalifat ausgerufen. Wenn Mossul fällt, könnten sich viele Anhänger die Frage stellen: War das eigentlich das richtige Kalifat? Das wäre wichtig", so der Professor des renommierten King's College.

Was offen bleibt

Neumann regte zudem an darüber nachzudenken, was passieren sollte, falls der IS tatsächlich zerschlagen würde. Denn mitnichten würde dies bedeuten, dass es keine IS-Kämpfer mehr gäbe. Nur eben keinen IS mehr. "Viele werden zurückgehen in die Nachbarländer, insbesondere in die Türkei. Das wird destabilisierend wirken", so Neumann. "Und dann ist die Frage, wohin sie als nächstes gehen."

Und dann war da ja eigentlich noch Wladimir Putin. So wirklich Erhellendes brachte die Diskussion über ihn nicht. Biograf Alexander Rahr hätte vielleicht mehr beitragen können. Aber er wurde zu selten in die Diskussion eingebunden. So stand am Ende nur seine Aussage: "Putin möchte Anerkennung als Großmacht erhalten, nachdem Russland in den Neunziger Jahren am Boden lag." Aber auch das war eigentlich schon vorher bekannt.

Quelle: t-online.de

Freitag, 8. Mai 2015

Leider kein Witz: Merkel muss USA um Erlaubnis fragen, ob sie Bundestag informieren darf

Thema: Bürgerrechte

Liste mit NSA-Suchbegriffen
Merkel muss USA um Erlaubnis fragen, ob sie Bundestag informieren darf

Die SPD und die Opposition verlangen die sofortige Herausgabe der Liste mit abgelehnten NSA-Suchbegriffen. Kanzlerin Merkel will hingegen erst die USA um Erlaubnis fragen.
Lesen Sie die traurige Wahrheit hier: Deutsche Wirtschafts Nachrichten


Epoch Times.de
Opposition: Merkel will BND-Affäre aussitzen

Mit Empörung hat die Opposition auf die Informationspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Affäre um eine fragwürdige Zusammenarbeit des Bundesnachrichtendienstes (BND) mit dem US-Geheimdienst NSA reagiert.

Auch die SPD forderte am Mittwoch das Kanzleramt in einer kurzfristig angesetzten Debatte im Bundestag erneut auf, wichtige Unterlagen vorzulegen. Das Kanzleramt möchte sich aber erst mit den USA darüber abstimmen. Merkel hatte am Vortag die Notwendigkeit der Geheimdienst-Kooperation mit den USA betont.

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte: „Es ist ein Skandal, wenn die Kanzlerin seit Jahren Aufklärung verspricht und doch nichts tut.“ Merkel verfahre nach der Devise „vertuschen, verschleiern, aussitzen“. Der Linken-Abgeordnete Jan Korte meinte, Merkel verhalte sich arrogant und erinnere damit an Altkanzler Helmut Kohl (CDU) nach 16 Jahren an der Regierung.

Susanne Mittag von der SPD sagte: „Wir brauchen die Selektorenliste - und zwar bis morgen.“ Dabei geht es um eine Liste mit 40 000 sogenannten Selektoren - etwa IP- oder Mail-Adressen - die die NSA dem BND zur Datenabschöpfung übermittelt haben soll. Der BND hatte diese Suchmerkmale aussortiert, weil darunter aus deutscher Sicht unzulässige Selektoren waren. 2008 soll der BND das Kanzleramt über die NSA-Praktiken informiert haben.

Unionsfraktionsvize Thomas Strobl (CDU) erinnerte daran, dass Anschläge in Deutschland bereits durch entscheidende Hinweise der US-Sicherheitsbehörden verhindert wurden. Der CSU-Abgeordnete Stephan Mayer sagte, aus Akten ergebe sich, „dass in keiner Weise in der Vergangenheit Wirtschaftsspionage betrieben wurde“. Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele machte deutlich, dass die NSA völlig unverdächtige Menschen ins Visier nehme.
Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de



Kommentare aus Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Ullrich sagt:
Das wird ja immer unterirtischer mit dieser Frau. Schlimm ist nur, dass zu wenige in dem Land überhaupt noch was davon merken wie sie so pö a pö “ausgemerkelt” werden. Man kann nur noch weglaufen; nach Möglichkeit ganz weit weg!!

Oma sagt:
Mit dieser US-amerikanische Bundeskanzlerin bekommen die Amis alle Überwachungmaßnahmen realisiert, egal ob Vorratsdatenspeicherung, eGK, eCall, Maut (=Überwachung), PNR, SEPA (gesamtes europäische Bankensystem) usw. Was die Bürgerinnen wollen ist vollkommen egal! Den Volksaufstand verhindert der zwangsfinanzierte transatlantische Volksfunk durch Lügen, Propaganda, Desinformation und jede Menge Unterhaltung.
Mein Dank an die DWN für die andere Art von Unterhaltung!

hubtus sagt:
die Sachlage scheint völlig klar zu sein: die Amis lesen, hören, schneiden ALLES; die Selektionen sind doch nur Nebelkerzen.
Wie immer bei Datenbanken: man kann nicht im Vorfeld selektieren- man muss alles haben, um selektieren zu können.
Damit hat Merkel bewiesen, dass sie keine autonome Kanzlerin der souveränen Bundesrepublik ist, sondern nur eine abhängige Verwaltungs-Angestellte der USA-Besatzungsmacht.
Es ist wie es ist: bisher hat kein Kanzler die wirklich wichtigste Frage gestellt: Wann und wie und wodurch werden wir wirklich wieder ein souveräner Staat?


Sonntag, 18. Januar 2015

Pegida Dresden: Versammlungsverbot wegen Terrorgefahr

Thema: Pegida Dresden
MDR
Foto: Tagesschau.de
Versammlungsverbot wegen Terrorgefahr

Die deutschen Sicherheitsbehörden haben konkrete Warnungen für einen möglichen Terroranschlag in Dresden erhalten. Das Ziel: die montägliche Pegida-Kundgebung. Deren Organisatoren sagten die Veranstaltung selbst ab. Doch die Polizei ging auf Nummer sicher und erließ ein Versammlungsverbot. Damit sind auch Demonstrationen von Pegida-Gegnern in Dresden untersagt.

Die Polizei hat wegen konkreter Terrorwarnungen ein Versammlungsverbot für Dresden erlassen. Der am Sonntagmittag veröffentlichten Allgemeinverfügung zufolge sind am Montag von 0 bis 24 Uhr alle öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel und Aufzüge innerhalb der Ortsgrenzen untersagt. Die Behörde verweist auf Erkenntnisse des Bundeskriminalamts und des Landeskriminalamts Sachsen, wonach Islamisten zu Anschlägen auf die wöchentliche Kundgebung des Pegida-Bündnisses aufgerufen wurde.
    "Wir gehen in der Bewertung der aktuellen Lage nicht mehr nur von einer abstrakten Gefahr, sondern von einer konkreten aus. Konkret in Bezug auf eine gefährdete Person, deren Umfeld sowie daran gebunden Ort und Zeit. Konkret heißt auch: Es geht um ein Mitglied des Orgateams von Pegida und die Versammlungen für den 19. Januar 2015."
    Dieter Kroll, Polizeipräsident von Dresden

Pegida zu Feinden des Islams erklärt

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll es sich bei dem bedrohten Pegida-Mitglied um Lutz Bachmann handeln. Das bestätigte die Polizei zunächst nicht. Sie erklärte lediglich in ihrer Anordnung, dass Attentäter aufgerufen wurden, sich unter die Pegida-Demonstranten zu mischen, um zeitnah einen Mord an einer Einzelperson des Organisationsteams zu begehen. Der Aufruf ähnelt demnach einem über Twitter verbreiteten Text in arabischer Sprache, in dem die asylkritische Bewegung als Feindin des Islam bezeichnet wird. Die Sicherheitsbehörden befürchten vor diesem Hintergrund, dass bei einem möglichen Anschlag in Dresden Waffen oder Bomben verwendet werden, die zahlreiche Leben gefährden können. Deshalb dürfen am Montag auch keine NoPegida-Demonstrationen stattfinden.

Hinweise verdichten sich seit Tagen

Es gibt bereits seit längerem Berichte, dass Deutschland offenbar zunehmend ins Fadenkreuz von Terroristen rückt. So berichteten am Freitag unter anderem das Magazin "Der Spiegel" und die Nachrichtenagentur Reuters über entsprechende Hinweise ausländischer Geheimdienste an die deutschen Behörden berichtet. Danach wurden "Kommunikationsinhalte namentlich bekannter Dschihadisten abgefangen", die mögliche Anschläge auf Pegida-Demonstrationen sowie auf die Hauptbahnhöfe von Dresden und Berlin diskutiert hätten. Die Bundesbehörden erklärten, die Hinweise ernstzunehmen, wollten jedoch zunächst nicht bestätigen, dass es Informationen über konkrete Anschlagsziele in Deutschland gibt.

Geht es bei Pegida wirklich noch vor allem um Islamismus?

In Dresden, dem Zentrum der Bewegung "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlands", finden seit Mitte Oktober regelmäßig Demonstrationen statt, die sich offiziell gegen eine vermeintliche Islamisierung des Abendlandes richten und bei denen eine Verschärfung des Asylrechts gefordert wird. Zuletzt kamen am vergangenen Montag nach Polizeiangaben rund 25.000 Menschen zu der Kundgebung in der sächsischen Landeshauptstadt. Nicht repräsentativen Studien zufolge ist bei den meisten Teilnehmern allerdings der Islamismus gar nicht das Hauptmotiv für ihre Beteiligung. An erster Stelle nannten befragte Pegida-Demonstranten vielmehr eine allgemeine Unzufriedenheit mit der deutschen Politik.
Quelle: MDR

Tagesschau
Hinweise auf Anschlagspläne in Dresden
Polizei verbietet Kundgebungen am Montag
Stand: 18.01.2015 15:40 Uhr
Wegen Terrorgefahr hat die Polizeidirektion Dresden für Montag alle öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel verboten. Der Polizei lägen Informationen des Bundes- und des Landeskriminalamtes vor, dass eine Gefahr im Zusammenhang mit den "Pegida"-Demonstrationen bestehe.

Mehr als nur eine abstrakte Gefahr

Wir gehen in der Bewertung der aktuellen Lage nicht mehr nur von einer abstrakten Gefahr, sondern von einer konkreten aus", erklärte Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll. Daher handle es sich um eine neue Warnstufe, so ARD-Terrorismusexperte Paul-Elmar Jöris gegenüber tagesschau.de.

Nach den der Polizei vorliegenden Informationen wurden Attentäter aufgerufen, sich unter die "Pegida"-Demonstranten zu mischen, "um zeitnah einen Mord an einer Einzelperson des Organisationsteams der 'Pegida'-Demonstrationen zu begehen". Dieser Aufruf ähnele einem über einen Twitter-Account gesendeten Tweet, in dem auf Arabisch die "Pegida"-Demonstration als "Feindin des Islam" bezeichnet werde, heißt es in der Verfügung. Angaben zum konkreten Vorgehen lägen nicht vor.

Hier der Link zur Verfügung: Polizei Sachsen
Mehr in der Günther Jauch-Sendung, 18.01.2015 um 21:45 Uhr in der ARD
Quelle: Tagesschau

Danke Klaus für die Links

Samstag, 25. Oktober 2014

Syrien: US-Luftwaffe wirft Waffen ab - Islamischer Staat sagt Danke

Thema: Nahost
135 Luftschläge gegen Islamisten
Keine Strategie: US-Waffen gelangen irrtümlich in die Hände des IS

Die US-Luftwaffe versorgt den Islamischen Staat in Syrien offenbar unfreiwillig mit Waffen. In einem Video der Islamisten sind mehrere Waffen-Kisten mit amerikanischen Waffen zu sehen. Diese soll die US-Luftwaffe über dem Gebiet des Islamsichen Staats in Kobane abgeworfen haben. Ursprünglich waren die Waffen-Kisten für die Kurden gedacht.

Die US-Luftwaffe hat offenbar mehrere Waffen-Kisten im syrischen Gebiet des Islamischen Staats (IS) abgeworfen. Die Waffen waren eigentlich für die Kurden der Stadt Kobane gedacht. Als Nachweis hat ein IS-naher YouTube-Nutzer am Dienstag ein Video veröffentlicht. Zuvor hatte derselbe Nutzer ein Video veröffentlicht, welches IS-Kämpfer bei der Eroberung eines Marihuana-Felds zeigt.

Im Video schießt der IS mit US-Haubitzen auf Amerikaner. Der IS hat die Waffen im Verlauf seines Eroberungs-Feldzugs im Irak gestohlen. Doch im Besitz des IS befinden sich noch weitere schwere US-Waffen. Nach unbestätigten Berichten soll die Terror-Truppe auch drei Kampfflugzeuge aus irakischen Luftwaffen-Stützpunkten in ihren Besitz gebracht haben.

Am Montag sagte der stellvertretende nationale Sicherheitsberater der US-Regierung, Ben Rhodes, dass die Notfallversorgung per Luft erfolgreich verlaufen sei. Die Kurden hätten die humanitäre Ladungen erhalten. Damit seien die Hilfen sie in den richtigen Händen gelandet.

Der Daily Beast zitiert Rhodes:
    „Was ich Ihnen versichern kann ist, dass sich unsere Hilfe auf diejenigen Menschen konzentriert, die die Hilfe auch erhalten sollen. Das sind Zivilisten in Not. Das sind Kräfte, mit denen wir gegen ISIL kämpfen. Wir treffen Vorkehrungen, um sicherzustellen, dass die Hilfen nicht in die falschen Hände geraten.“
Mit dieser Stellungnahme reagierte Rhodes auf ältere Vorwürfe des Daily Beast, wonach humanitäre Hilfen der USA per LKW in die IS-kontrollierten Gebiete von Kobane transportiert wurden. Bei den Hilfen handelte es sich hauptsächlich um Nahrung und Medizin und nicht um Waffen.

Am Sonntag hatte ein hochrangiger amerikanischer Regierungsbeamter gemeldet, dass drei US-Flugzeuge insgesamt 27 zusätzliche Waffen-Kisten über dem kurdisch kontrollierten Gebiet von Kobane abgeworfen hätten. Diese sollen die Kurden entgegengenommen haben. Nach Angaben des US-Außenministeriums wurden bisher 135 Luftschläge gegen den IS getätigt.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Das hier geplante Video ist anscheinend zensiert worden. Hier ist Ersatz.
Aktuell: USA entlarvt sich selbst: Humanitäre Hilfe sowie Waffen und Munition gehen an Terroristen



Kommentare

No Euro sagt:
Irrtümlich? Dass ich nicht lache. CIA unterstützt ISIS, Kurden, alles was ihnen einen Grund liefert, auch weiterhin den Irak (und bald Syrien) zu besetzen und zu beschießen und ihre Rohstoffe abzusaugen. So, wie die Taliban und Al-Kaida dazu dienen, Russland von Süden her (Afghanistan) einzukesseln, so bringt man dann mit der ISIS den Iran unter Druck.
Der größte Schurkenstaat der Welt macht nichts versehentlich. Da steckte vollste Absicht dahinter.

eu50 sagt:
Was ist ISIS nicht alles schon “in die Hände gefallen”!
1.) Uran zum Bau von Atomwaffen
2.) Chemiewaffen
3.) Schützen-, Aufklärungs- und Gefechts-Panzer
4.) Raketen
5.) Flugzeuge samt Piloten
6.) Granatwerfer und Sturmgewehre, plus massenhaft Munition
7.) schwere Geschütze samt Munition
6.) und jetzt noch mehr Waffen
Ihnen ist damit rein zufällig mehr “zugefallen”, als den Amerikanern in der gesamten Besatzungszeit von 2003 bis 2013!
Abgesehen davon greift kein einziges dieser sog. “Geldwäschegesetze”, denen sich aber die Weltbevölkerung unterwerfen muß und die angeblich ja so effektiv gegen den Terrorismus wirken. Auch die NSA, mit ihrer Welt-Totalüberwachung konnte nicht ein einziges dieses sogenannten “in-die-Hände-fallen” vorher verhindern!

buerger sagt:
Dann war die jahrelange Finanzierung und das Training in Camps wohl auch ein Irrtum?
Man kann argumentieren, dass die Folgen nicht abzusehen sind, wenn man ein hausgezüchtetes Wolfsrudel auswildert. Aber wie oft nehme wir solche Auswilderungs-Aktionen denn noch hin??

Willi sagt:
Was bitte ist hier noch undurchsichtig?
Die ganze Aktion stinkt dermaßen zum Himmel, dass es schon unerträglich ist. Für wie dumm hält man uns, dass man davon ausgeht, dass wir an das Märchen “Die Waffen waren eigentlich für die Kurden der Stadt Kobane gedacht” glauben.

Rupert Rauch sagt:
Das ist alles lächerlich. Die USA veralbern uns mal wieder. Eine 10k Mann Truppe macht denen mehr Probleme als das gut organisierte 200k Mann Heer von Saddam Hussein? Wer es glauben will.
Dass NATO-Mitglied Türkei den IS versorgt und wieder offen gegen die Kurden kämpft, ist auch noch so eine Sache. Ebenso, dass der IS bequemerweise auf syrischem Gebiet operiert. Gut möglich, dass die ein- oder andere amerikanische Bombe da ihr Ziel “zufällig” verfehlt…
Glaubt die Lügen nicht! Wer einmal lügt (und die USA lügt nachweislich dauernd) dem sollte man nicht mehr glauben…

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
Ich denke, dass es sich hier um eine vom Pentagon sehr wohl durchdachte und wie immer für den normalen Menschen nicht zu begreifende Strategie handelt – vermute aber zusätzlich ebenfalls, dass der “IS” ein US-Produkt mit ständig wechselndem Namen ist, das stets da auftaucht, wo es die Amis für ihre Interventionen benötigen! http://www.youtube.com/watch?v=89aNKIPRn34
Um wenigstens ein entsprechendes Bild aufrechtzuerhalten: Darf man einem solchen Gegner(?) den Nachschub verweigern?
Ein „heißer Krieg“ gegen eine Kriegspartei ohne Waffen und so viele Zivilisten wie im beschriebenen Fall, ließe sich der Öffentlichkeit sicherlich noch viel schwerer vermitteln!!!?

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
Nachtrag;
Da nun IS-Kämpfer auch noch mit deutschen Handgranaten posieren, kann sich wohl „jeder“ die Zusammenhänge selbst erklären!? http://www.sueddeutsche.de/politik/kampf-um-koban-is-kaempfer-posieren-mit-deutschen-handgranaten-1.2185223

ronja w. sagt:
Es passiert sicherlich nichts” irrtümlich” in Kriegen, die von den Amis angezettelt werden. Diese Geschichte mit IS ist zwar sehr undurchsichtig, trotzdem glaube ich nicht, dass man IS ernsthaft bekämpft. Das Ziel ist immer noch Assad zu vertreiben und eine Marionette einzusetzen. Dafür braucht man den Krieg und die Unruhen!