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Samstag, 18. Juli 2020

Mallorca - Chaos-Wochenende an der Playa – Stimmt das wirklich?

oder ist das nur der Wunsch der "deutschen Märchenpresse"?

Eine Urlauberin berichtet:

Ivonne Lenski schreibt
ICH BIN ENTSETZT!!!! BITTE TEILT ES!!!!
Ich habe heute morgen die Nachrichten geschaut, zum Thema Corona auf Mallorca. Ich war 6 Tage dort und bin am Freitag zurück gekommen. Der Urlaub war sehr schön, trotz Corona. Aber seit gestern herrscht auf Mallorca komplette Maskenpflicht. Warum? Weil die Nachrichten lügen. Die zeigen dort die Schinkenstrasse voll mit Leuten die feiern. Die war leer, keine Menschen Seele. War schon gruselig, so leer war es dort. Die Strände zeigen sie überfüllt, auch gelogen. Da war alle paar Meter mal jemand gelegen. Die zeigen Bilder vom Strand aus den vorherigen Jahren, mit aufgebauten Sonnenschirmen und liegen zu vermieten. Da war Kilometer weit kein einziger Schirm zu mieten, nur die Schirme die von den Urlaubern selbst mitgebracht wurden. Die meisten Restaurants waren zu, also auch an der Promenade war kaum was los. Nicht so wie auf den Bildern in den Nachrichten. Menschenmassen die sich aneinander drücken. Es war so als wenn man bei uns am Mittag, auf der Straße spazieren geht. Bierkönig ist zu und wie gesagt, die berühmte Schinkenstraße ausgestorben. Die Menschen dort haben in Geschäften und beim Betreten von Restaurants immer Masken angehabt. Hat man es mal vergessen, wurde man direkt darauf hingewiesen. In den Hotels war es auch so, im Restaurant und in der Lobby Maskenpflicht. Viele haben auch dauerhaft die Maske auf der Straße an gehabt. Wenn man es nicht selbst erlebt hat, glaubt man den Nachrichten auch noch.
🥵 Ich will gar nicht wissen, mit was uns die Nachrichten noch belügen.



BikeKing Mallorca

UPDATE: BILDER WURDEN NICHT BEI RTL GEZEIGT DIE AUFNAHMEN WURDEN VON EINEM REPORTER VON WELT AUFGENOMMEN von Paul Willmann.

Aber an alle TV Sender eure PANIKMACHE in den deutschen Medien geht uns auf den Sack, Zeigt Mallorca doch mal von der anderen Seite und Mallorca ist nicht nur der Ballermann. Wenn Ihr das nicht könnt bleibt doch bitte weg und zeigt nur noch Bilder aus Deutschland.

So belügen euch die Medien über die Lage auf Mallorca #Märchenpresse



Chaos-Wochenende an der Playa –
Medien hofften auf Corona-Skandale.

Veröffentlicht 13 Jul um 13:15 Uhr
Massimo Portelli

Sensationsgeilheit…

Es ist Montag und Mallorca247 blickt auf ein turbulentes Wochenende auf der Insel zurück. Das erste Fazit lautet: Falsche Berichterstattung auf allen Kanälen. Die Sensationsgeilheit insbesondere deutscher Medienanstalten lässt einen wahrheitsgemäßen Journalismus einfach nicht zu. Mallorca247 war das ganze Wochenende mit 4 Mitarbeitern vor Ort und konnte sich ein umfangreiches Bild der Lage machen. Das Ergebnis: Der Skandal sind nicht die Partytouristen, sondern der Umgang mit ihnen durch die Medien, die nun mal “klick-starke” Berichte liefern müssen für ihre Arbeitgeber. Da scheint eine ehrliche Schlagzeile wie “Endlich ein Lichtblick – Erste Touristen feiern umsichtig an der Playa”. nicht erwünscht zu sein.
Lesen sie hier weiter



Nachtrag 18.07.2020, 06:30 Uhr
Hier kann sich jeder selber überzeugen. Livecam auf Mallorca. Nur kurzen Werbespot aushalten, dann erscheint das Livebild.
Palma - Can Pastilla - "Ballermann" - Mallorca

Montag, 13. Juli 2020

Corona Satire in BR3 - Wie ein Virus alle Vernunft zerstört

Wie ein Virus alle Vernunft zerstört | Corona-Virus | quer vom BR
Sendung vom 30.01.2020
Das Corona-Virus hat Deutschland erreicht. Bisher verläuft die Krankheit bei den Infizierten harmlos. Bei Verschwörungstheoretikern und Populisten steigt die Fieberkurve hingegen steil an.


quer
Das Corona-Virus hat Deutschland erreicht. Bisher verläuft die Krankheit bei den Infizierten harmlos. Bei Verschwörungstheoretikern und Populisten steigt die Fieberkurve hingegen steil an.

Ein Paradebeispiel dafür, wie ein Sender der "Öffentlich Rechtlichen" Fake-News verbreitet. Das hat sich der arogante Spinner wohl nicht träumen lassen, dass nur kurze Zeit später die von ihm "Verschwörungstheorien" benannten Aussagen zur Realität mutieren.

Er sagt tatsächlich: "China ist eine Diktatur, eine freie Presse gibt es dort nicht..."
"Wir haben eine freie Presse und die wiederum besthet aus ehrgeizigen Menschen ..."
Irgendwann wird auch er den Knall hören, ob es dann zu spät ist?

Die ganze Sendung gibt's hier

Kommentare

Antje Fingerhut
Erst ist man Verschwörungstheoretiker wenn man Panik und Angst verbreitet und jetzt ist man Verschwörungstheoretiker wenn man es verharmlost. Zum Totlachen! 😋

Bushpilot Udo
Tja- hat sich ja genau das alles bestätigt , Herr Süß, was sie ab ca 9.30 min den bösen, hinterlistigen rechten AfD Leuten als hirnlose Spinnerei anhängen wollten. .... Eigentor !

Christian Rochat
Ah, zum Glück ist Corona nur eine Verschwörungstheorie von paranoiden Rechtsextremisten und der bösen AfD, da bin ich aber beruhigt! Danke, lieber Staatsfunk, dass du mich so gut informierst! Hinweis: Ich habe diesen Kommentar am 14.05.2020 geschrieben, also mehr als 3 Monate nach Austrahlung der Sendung. Wie gut diese Sendung gealtert ist, kann jeder selbst entscheiden.

Ba YanTse
Ab 9:10 - 10:30 Selten hat sich ein Hofnarr so treffend selbst karikiert wie dieser seit damals. (heute: 14.Mai 2020)

Andy M
Dass die rechten Trolle aber auch immer Recht haben müssen... so ein Mist 😅

Michael Mann
Zitat Christoph Süß: "WIR haben eine freie Presse". Hat das auch nicht mal "Sudel-Ede" im "Schwarzen Kanal" (DDR-Fernsehen) behauptet? Aber auch ohne diesen Spruch sind erstaunliche Ähnlichkeiten vorhanden: Karl-Eduard von Schnitzler hat auch den Zuschauer wissen lassen wie er gefälligst zu denken hat. Noch ein Zitat vom Herrn Süß am 30. Januar: "Was wäre wenn wir die Grenzen schließen würden? [...] Das Desaster". Tja, Herr Sudel... äh... Süß, willkommen im Desaster :) Kritik an denen, die diese Grenzschließung angeordnet haben? Fehlanzeige! Danke, soviel zur Glaubwürdigkeit ihrer Sendung...

Cristiano Morais
Wow, sehr unabhängiger und objektiver Journalismus....

Sabine Saline
Ich lach mich schlapp.....so ein Wendehals🤪🤪🤪🤪🤪 was sagt denn der Depp jetzt so zur Massenpanik in Deutschland

Blutmond
Ahja.........rechte Verschwörungstheorien 🤣

qwertz poiuztrew
Der labert was von Verschwörungstheorien 🤢🤢🤢 ls Windkraftbetreiber nicht einfach die Gemeinden die zu nah dran sind, verlagern? Beim Kohleabbau wirds doch aus so gemacht.


Samstag, 13. Juni 2020

Glauben Sie nur offiziellen Quellen...- z.B. der Regierung 😭



Die Wahrheit liegt auf der anderen Seite

…alles andere sind FAKE NEWS und VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN…! 😀

Quellenverzeichnis:

  • Ansprache der Kanzlerin
    "Dies ist eine historische Aufgabe - und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen
    https://www.bundeskanzlerin.de/bkin-d...
  • Manuskript
    https://www.bundesregierung.de/resour...
  • ZDF.de - Virologe Drosten bezeichnet Corona als milde Erkrankung vom 02.03.2020.
    https://www.zdf.de/nachrichten/heute-...
  • Bundespressekonferenz zum Coronavirus vom 02.03.2020
    https://youtu.be/cXBIXes4_Q4
  • Bundespressekonferenz zum Coronavirus vom 09.03.2020
     https://youtu.be/rvbTAN1QQ28
  • RKI zu Corona: Desinfektion und Mundschutz im Alltag unnötig
    https://www.br.de/nachrichten/deutsch...
  • Robert Koch-Institut: Pressebriefing 28.02.2020
    https://www.ardmediathek.de/ard/video...
  • BILD - Gesundheitsminister beantwortet Leserfragen vom 30.01.2020
    https://youtu.be/TMNVem7KqlA 
    Die WHO warnt hingegen nach wie vor, vor dem Tragen der von Atemschutzmasken, wenn man keine respiratorischen Symptome hat. https://www.who.int/emergencies/disea...

  • NACHTRAG: 

  • Seit dem 05.06.2020 hat die WHO urplötzlich ihre Meinung geändert...
    https://www.rnd.de/gesundheit/mundsch...
  • Bundesministerium für Gesundheit - Jens Spahn beantwortet Fragen zum Coronavirus
    vom 07.03.2020
    https://youtu.be/gv265xm6IrQ
  • Bundesministerium für Gesundheit warnt vor FAKE NEWS
    vom 14.03.2020
    https://twitter.com/BMG_Bund/status/1...

  • Fair Use:
    Es entstehen keinerlei wirtschaftliche Vorteile, durch das Onlinestellen der Videos. Das Material ist unter der Rechtsdoktrin des anglo-amerikanischen Urheberrechts-Systems Fair Use (angemessene Verwendung) online gestellt worden.

    Die Videos dienen rein der öffentlichen Bildung und der Anregung geistiger Produktion. Das Material ist rein zum Zwecke der Kritik, der Stellungnahme, der Berichterstattung, der Bildung und der Wissenschaft und stellt daher keine Urheberrechtsverletzung dar.

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    Es ist nicht beabsichtigt, Urheberrechte zu verletzen - die Informationen sind rein für Bildungszwecke gedacht.
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    Zudem wird keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen übernommen. Haftungsansprüche, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und/oder unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen.

    Kommentare

    hvnscnt
    Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bestätigt auf seiner offiziellen Internetseite, dass gar keine (!) Schutzwirkung von einfachen Masken gegeben ist und kein Virenschutz nachgewiesen werden konnte.
    Zitat: "Träger der beschriebenen Masken können sich nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde" und sogar kontraproduktiv sein können. Zitat: "...durch das Tragen können Geschwindigkeit des Atemstroms reduziert werden". Quelle: https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

    Heinz Harald G.
    unfassbar alles. Wer bezahlt diese Politiker für ihre Panik-Schürerei?

    Jens Tiefschneider
    Sehr guter und aufklärender Zusammenschnitt, er zeigt die ganze Absurdität! Anfang Februar/März gab es noch keine Impfagenda. Dann schwenkte die Regierung und ihr Beraterteam (Dackel Drosten und Terrier Wieler) um 180 Grad und empfahlen plötzlich das Tragen von Masken und Flächendesinfektionen. Dazu kam, dass von einem Tag auf den anderen nicht mehr von einer "normalen Erkältung" die Rede war, sondern von einer sehr gefährlichen Krankheit. Zufällig zur der Zeit, als sich der Menschenfeind Gates ins Geschehen eingemischt und die rasche Entwicklung eines Impfstoffes angekündigt hatte. Die Konsens-Medien machten den Schwenk unkritisch, wie immer, alle mit!
    Göttlich die Passage, wo Merkel beweist, dass sie nicht nur nicht rechnen kann, sondern auch Grundlegendes nicht verstanden hat. Und diese nullkompetente Frau hat das Land mit dem unsinnigen Lockdown in eine 250 Milliarden Schudenfalle bei der EZB manövriert!

    Wxxx Bxxx
    Sehr gute Zusammenfassung mit historischem Potential. Denn wie schnell würden solche Aussagen sonst in Vergessenheit geraten nachdem uns von offiziellen Seiten nun schon seit längerem ungefähr das Gegenteil erzählt wird.
    So also begann die bisher größte Krise dieses Jahrhunderts. Mit einem "Schnupfen"! Wer sind nun die "Verschwörungstheoretiker"?

    Fitzefatzegogele
    Jeder Einäugige und Grundrechenarten Beherrschende erkennt an Zahlen und Diagrammen, dass die "Welle" längst vorbei ist. Es gibt nichts Berichtenswerte mehr. Aber die Kanzlerin sagt, dass wir am Anfang einer Epidemie stehen. Es gab mal Zeiten, da hat man Staatsoberhäupter die Lügen verbreiten, einfach abgesetzt - manchmal sogar vom Leben in den Tod befördert.

    Sonntag, 21. Januar 2018

    Sind das Fake-News?
    NRW-Landtagsabgeordnete genehmigen sich 14 Millionen Euro mehr Gehalt

    Thema: Landtag NRW

    Die Fraktion des NRW-Landtag CDU, SPD, FDP und die Grünen wollen ihre Diäten erhöhen. Ganze 14 Millionen Euro sollen dafür mehr aufgewendet werden. Die AfD mit 13 Landtagsabgeordneten wurden aber von der Erhöhung ausgeschlossen.
    Focus.de

    Das können nur Fake-News sein!

    Der Landtag NRW bewilligt sich fast eine Verdoppelung der Bezüge für Personal auf nun 8.300 Euro pro Parlamentarier. Ohne jede Bedarfsprüfung stimmen CDU, SPD, FDP und Grüne für eine solche Erhöhung. Das kann doch nur eine Falschmeldung sein! So eine private Bereicherung auf Steuerzahlers Kosten kennt man aus Bayern, aber doch nicht in NRW.

    Sollte der Bericht aber stimmen, sollte es so sein, dass auch in NRW die Motivation der Bewerber um politische Ämter nur noch Wichtigtun und persönliche Bereicherung ist, dann kann man sich für derartige Zeitgenossen nur noch schämen.

    Sonntagsreden halten, auf die AfD schimpfen, sich aber slber die Taschen vollstopfen bedeutet Politik im einundzwanzigsten Jahrhundert. Da ist es nicht mehr als gerecht, wenn die steuerfinanzierten Spitzen-Arbeitsplätze im Parlament "Tröge" genannt werden.

    Nebenbei: Einige Mitmenschen, die ihrer beruflichen Laufbahn eh keine Chance gaben, haben die Politik als Mittel zum Aufstieg gewählt. Wenn alles versagt, Politik geht immer, man muss nur den entsprechenden Charakter haben. Viele benutzen den Posten als Startrampe, um quasi im zweiten Anlauf, nach einiger Zeit des Ausharrens, einen lukrativen Job in der Privatwirtschaft zu ergattern. Dabei hängt natürlich die "Qualität" des Jobs davon ab, wie "nützlich" sie den Firmen in der Zeit als Politiker sein konnten.
    Die ganz Dreisten nutzen auch schon mal vorab ihre Bekanntheit, um die "kargen Diäten" mit Nebeneinkünften aufzubessern, an die sie ohne die Politik niemals herangekommen wären.

    Selbstverständlich kann sich so ein, nur auf die eigene Karriere bedachter "Politiker", nicht auch noch um Suppenküchen, Tafeln, Kinder- und Altersarmut kümmern. Diese Worte nimmt er höchstens vor der nächsten Wahl oder in Sonntagsreden, wenn sie ihm keinesfalls schaden, in den Mund.

    Nur noch erbärmlich, wer oder was sich heutzutage "Politiker" nennt!

    Freitag, 28. April 2017

    Deutsche Regierung will Zensur im Internet

    Thema: Internet

    Kampf gegen Hass im Netz
    Gesetzentwurf abgesegnet

    Berlin. Die Bundesregierung will den Kampf gegen Hasskommentare und Falschnachrichten im Internet verschärfen. Das Kabinett beschloss gestern einen entsprechenden Gesetzentwurf von Justizminister Maas. „Unser Problem besteht darin, dass teilweise gar nichts gelöscht wird“, sagte der SPD-Politiker. Der Entwurf sieht vor, dass Betreiber sozialer Netzwerke offensichtlich strafbare Inhalte. wie Volksverhetzung, Bedrohung, Beleidigung oder üble Nachrede binnen 24 Stunden nach Eingang der Beschwerde löschen sollen, sonstige rechtswidrige Inhalte innerhalb von sieben Tagen. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 50 Millionen Euro.

    Quelle: gedruckte Westfalenpost vom 06.04.2017


    Studie zu Hass im Internet
    Ein gesamtgesellschaftliches Problem

    Immer mehr Menschen informieren sich im Internet, bilden sich dort eine Meinung. Eine besondere Rolle spielen dabei die vermeintlich Sozialen Netzwerke. Einer Forsa-Studie im Auftrag der Landesmedienanstalt NRW zufolge ist der Hass dort so verbreitet, dass er mittlerweile ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt. Die Medienwächter zeigen sich alarmiert.

    Von Dietmar Reiche
    Die Zahlen sind erschreckend und sollen wahrscheinlich wachrütteln. In einer repräsentativen Online-Befragung haben zwei Drittel der Teilnehmer bestätigt, Hasskommentare im Internet gesehen zu haben, jeder Vierte sogar häufig. Vor allem junge Menschen (14-24 Jahre) nehmen Hassbotschaften eher wahr. Laut der Forsa-Umfrage ist es in dieser Altersgruppe jeder Zweite. Vollkommen außen vor sind Ältere. 47 Prozent der über 60-Jährigen haben noch nie einen Hasskommentar gelesen. Dies dürfte der unterschiedlichen Mediennutzung geschuldet sein.
    Definition von Hate Speech in der Befragung: "Die Hassrede richtet sich gegen bestimmte Personen oder Personengruppen und beinhaltet Äußerungen von Hass, Gewaltandrohungen oder auch die Anstiftung zu Gewalt. Hate Speech kann sich gegen Personen richten aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit, nationaler Herkunft, sexueller Orientierung, Geschlecht, religiöser Zugehörigkeit, Alter, Behinderung oder Krankheit."
    Über die Hintermänner und Motive der Hass-Kommentatoren will die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen kommende Woche in einer Veranstaltung in Köln informieren. "Dann soll auch auf die Rolle der Algorithmen und deren Einfluss bei der alltäglichen Mediennutzung eingegangen werden", so LfM-Pressesprecher Peter Widlok.

    Die Autoren der Forsa-Studie wollten auch wissen, welche Folgen Hassbotschaften auslösen könnten. Jeder Dritte der Befragten gab an, dass er künftig (!) den Verfasser melden würde – entweder beim entsprechenden Portal oder sogar bei der Polizei. Allerdings will eine Hälfte der Teilnehmer entsprechende Hass- Kommentare ignorieren.

    Entsetzen, Relevanz und Unterhaltung beim Lesen von Hasskommentaren

    Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen meldet selbst Hasskommentare und appelliert an Nutzer, dem Beispiel zu folgen. "Keine Toleranz der Intoleranz!", so LfM-Pressesprecher Peter Widlok. Er wünscht sich von den Plattform-Betreibern, dass sie transparent und begründet reagieren. "Sie sollten die Löschung kenntlich machen und begründen, warum dieser Kommentar gelöscht wurde." Zugleich wirbt Widlock für ein "respektvolles Miteinander" auch im Netz. "Jeder soll sich vor dem Posten von Hasskommentaren überlegen, ob er selbst so adressiert werden möchte."

    Besonders auffällig ist das aktuelle Medienverhalten. Vor allem jüngere Menschen befassen sich näher mit Hasskommentaren. In der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen sind es 56 Prozent.

    Eine große Zahl der Teilnehmer befasst sich mit Hasskommentaren im Netz, weil sie davon "entsetzt sind" oder das Thema persönlich für relevant erachten. Laut der Studie sehen Männer auch eine Form der Unterhaltung darin. Die große Mehrheit der Teilnehmer hält anonyme Hasskommentare im Internet für feige (81 Prozent). Frauen sind eher wütend und verängstigt über Anfeindungen als Männer.

    Die Landesmedienanstalt NRW will ab Juli eine Broschüre mit konkreten Handlungsempfehlungen zum Thema Hasskommentare veröffentlichen.

    Quelle: Deutschlandfunk

    » der Kommentar des Blogschreibers «

    Einnern wir uns noch an die Olympischen Spiele in Peking und das Geschrei der deutschen Reporter wegen der chinesischen Zensur? Das sind die gleichen Personen, die jetzt ein Vorgehen fordern. Müsste dann nicht als allererstes das deutsche Nato-Hetzblatt und Regierungssprachrohr mit den vier großen Buchstaben aus dem Hause Springer ihr Erscheinen einstellen? Mehr Fake-News und Hetze verbreitet doch kaum einer.

    Mittwoch, 22. Februar 2017

    US-Präsident Donald Trump erzeugt Fake-News über Attentat in Schweden

    Thema: Kalter Krieg

    #LastNightInSweden
    Schweden kontern Trump mit Fakten

    Erst der Humor, dann die Fakten: Schweden will nicht als schlechtes Beispiel für Zuwanderung herhalten und begegnet Trumps Behauptungen mit Statistiken.

    Nachdem US-Präsident Donald Trump am Samstag ein Attentat in Schweden erfunden hatte, erntete er in den sozialen Medien Spott und Häme. Nun gerät aber auch seine Rechtfertigung unter Beschuss: Führende schwedische Medien widerlegen einen vom US-Präsidenten zitierten Beitrag des konservativen Senders «Fox News» Punkt für Punkt.
    My statement as to what's happening in Sweden was in reference to a story that was broadcast on @FoxNews concerning immigrants & Sweden.– Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 19. Februar 2017
    Trump hatte in seiner Rede behauptet: «Schaut euch an, was gestern Abend (also Freitagabend, Anm. d. R.) in Schweden passiert ist! Schweden! Wer hätte das gedacht? Sie haben eine grosse Anzahl aufgenommen, und nun haben sie Probleme, die sie nicht für möglich hielten.» Dann zählte der Präsident die Terroranschläge in Brüssel, Nizza und Paris auf. Am Sonntag rechtfertigte er sich dann über Twitter, er habe sich auf einen Bericht von «Fox News» über Einwanderer in Schweden bezogen.

    Schweden als abschreckendes Beispiel für Zuwanderung?

    Das Urteil der Zeitung «Aftonbladet» über den Bericht fällt sehr kritisch aus. Der Beitrag enthalte etliche Fehler und Übertreibungen. Das bewegte die Zeitung gar dazu, einen englischsprachigen Faktencheck zu veröffentlichen.
    Diesen Beitrag auf Fox News hat Donald Trump gesehen. (Video: Youtube/Fox News)
    Die Fehler beginnen bei den Jahreszahlen: Fox berichtete, dass letztes Jahr 160'000 Flüchtlinge nach Schweden kamen. Korrekt für das Jahr 2016 ist aber, dass rund 30'000 Asylgesuche gestellt wurden. Es war im Jahr zuvor als 160'000 Flüchtlinge nach Schweden kamen.

    Es stimmt, dass sich die Kriminalitätsrate im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhte – aber nur auf das Niveau von 2005. In konkreten Zahlen sind diese Unterschiede zudem klein: Der Anteil der Bevölkerung, der Opfer von Gewalt oder Belästigungen wurde, schwankt in den offiziellen Statistiken seit 2005 selten um mehr als einen halben Prozentpunkt – und eine Tendenz ist schwer zu erkennen.

    Die Daten zeigen dabei ein sehr differenziertes Bild: Von der Polizei erfasste Tätlichkeiten etwa nahmen 2015 gegenüber dem Vorjahr rund zwei Prozent zu, während die Zahl der Vergewaltigungen um 12 Prozent abnahm. Zudem ergänzt die Nachrichtenagentur sda, dass die Kriminalitätsrate 2016 wieder zurückging.

    «No go»-Zonen gibt es nicht

    Dass Flüchtlinge «riesige Sozialabgaben» erhalten, wie im Beitrag von Fox News behauptet wird, findet «Aftonbladet» übertrieben. Asylsuchende bekämen monatlich maximal rund 2200 Kronen, also knapp 250 Schweizer Franken.

    Als letzten Punkt greift «Aftonbladet» die Behauptung auf, dass gewisse Zonen schwedischer Städte so gefährlich seien, dass sie sogar von der Polizei gemieden würden. Diese Idee von rechtsfreien «no go»-Zonen kursiere, seit die schwedische Polizei in einem Bericht vom Februar 2016 die «am meisten gefährdeten Vororte» auflistete. Aber die Zeitung stellt klar: «Es ist nicht wahr, dass die Polizei zu viel Angst hat und diese Zonen meidet.» (mch/sda)
    Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch