Mittwoch, 11. April 2012

Armut im Musterland der Demokratie?

geschrieben am Montag, 09. April 2012 ein Beitrag mit Hilfe von Klaus

Geht das denn überhaupt? Im reichsten Land der Welt Armut?
In „Gods own Country“, wie es der erleuchtete George W. Bush nannte?

Und wie das geht!
Verwahrloste Kinder, Hunger, Obdachlosigkeit - all das gibt es nicht nur in Entwicklungsländern.
Wie aktuelle Statistiken der US-Regierung belegen, lebt jeder sechste Amerikaner in echter Armut - und das oft trotz eines Jobs.
In den USA hat die Zahl der Menschen zugenommen, die trotz eines regelmäßigen Einkommens arm sind. Ihr Anteil erreichte zuletzt 7,2 Prozent der Beschäftigten. Das gab die US-Regierung bekannt. Damit ist die Quote so hoch wie seit mindestens zwei Jahrzehnten nicht mehr.
Betroffen sind immer auch die Kinder.

Rund 10 Millionen arbeitende US-Bürger müssen mit weniger als 10.830 Dollar im Jahr auskommen. Besonders häufig sind Frauen Armutsopfer. 7,6 Prozent der Arbeitnehmerinnen gelten als arm. Bei den Arbeitnehmern sind es nur 6,7 Prozent. Noch zehn Jahre zuvor lag der Anteil der Armen unter den Beschäftigten unter fünf Prozent.

Zu den arbeitenden Armutsopfern kommt in den USA noch eine erhebliche Zahl arbeitsloser hinzu. Schließt man sie in die Statistik mit ein, gelten 46 Millionen US-Bürger als arm, 15 Prozent der Bevölkerung.
Die Zahlen der US-Regierung beziehen sich auf das Jahr 2010. Für eine vierköpfige Familie lag die offizielle Armutsgrenze da bei 22.050 Dollar.

Kein Land in der EU trotzt der Euro-Krise so erfolgreich wie Deutschland. Doch für viele Bürger ist diese Stärke kaum spürbar. Diesen Schluss lässt zumindest eine neue Studie zu. Im Vergleich zu anderen EU-Staaten ist der Anteil armer Menschen an der Bevölkerung überraschend hoch.

Der Anteil armer Menschen an der Gesamtbevölkerung ist in den USA ungefähr so hoch wie in Deutschland. Laut dem statistischen Bundesamt leben derzeit 15,6 Prozent der Deutschen in Armut und verdienen weniger als 11.278 Euro im Jahr.

Als arm gilt laut der Studie, wer 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verdient. Die Erhebung berücksichtigt die Anzahl der Kinder einer Familie. 27.03.12 Studie des Statistischen Bundesamtes Jeder Sechste ist arm
Mit einer guten Ausbildung haben junge Erwachsene deutlich bessere Aufstiegschancen. 29.03.12 Jeder Dritte lebt von Niedriglohn Die Jungen verdienen zu wenig

Wirklich zu vergleichen sind die Daten aus Deutschland und den USA aber nicht, da sie auf unterschiedlichen Datengrundlagen basieren. Die Statistik des Bundesamtes etwa erklärt jeden Bürger für arm, der weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verdient.
Die USA berechnen hingegen, wie viel Geld ein Bürger verdienen muss, um sich einen Mindeststandard etwa an Lebensmitteln leisten zu können. Wer laut der Statistiken aus Amerika als arm gilt, ist also wirklich arm und nicht nur relativ arm. Quelle: n-tv.de

Wie alles schon 1949 begann kann man hier lesen:
„Um eine Mitgliedschaft in der Atlantik-Brücke bewirbt man sich nicht, man wird dazu aufgefordert. So mag die Zahl von 360 Mitgliedern gering erscheinen, ihr Einfluss aber gilt als bedeutend. Die Atlantik-Brücke wird unterstützt von allen großen deutschen Unternehmen.“ […]
"Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben", sagt der Vorstands-Chef der Atlantik-Brücke, Arndt Oetker.“ mehr steht im oben verlinkten Artikel.

… und hier genauso interessant, was der Spiegel bereits am 04.11.1968 unter dem Titel
USA / Gesellschaft, Ohne Geld nackt zu dem Thema schrieb.

Sind sie denn jetzt gemäß ihrer „Neue Welt Ordnung“ das Vorbild für die ganze Welt, oder kommt da noch was?

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