Freitag, 3. Juli 2015

IWF-Analyse zeigt Desaster von historischem Ausmaß

Thema: Euro-Krise

Euro-Krise: 70 Milliarden Euro fehlen
IWF-Analyse zeigt Desaster von historischem Ausmaß
Nun ist klar, warum der IWF in den Panik-Modus verfallen ist: Selbst ohne Referendum hätte Griechenland weitere 50 Milliarden Euro gebraucht - nur um auf einen tragfähigen Schuldenstand zu kommen. Tatsächlich geht der Bedarf eher in Richtung 100 Milliarden Euro. Diese Zahlen sind ein Fiasko für die Reputation der Troika. Sämtliche griechischen Regierungsmitglieder der vergangenen Jahre müssten sich nun eigentlich vor Gericht verantworten.
Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Kommentare

Uri sagt:
Angesichts eines solch demaskierenden Eingeständnisses des IWF bleibt den Griechen nur noch eine Option, und die heisst:
Raus aus dem Euro, Kreditzahlungen wegen grob fahrlässigen Betrugs (schon bei Eintritt in die Eurozone) an die EZB einstellen – und sich den BRICS anschließen.
Die neu gegründete AIIB kann dann einen Startkredit zur Verfügung stellen mit dem der griechische Haushalt auf tragfähige Beine gestellt werden kann – und die EU soll sehen wo der Pfeffer wächst.
Den für Deutschland anteiligen Zahlungsausfall von 70 oder 90 Mrd. schreiben wir ab und gut ist. Oder gleich GS in Regress nehmen.
Dumm nur für all jene Zocker im Westen, die sich an den hohen Zinsen für GR einen schnellen Euro für die RV und LV-Verpflichtungen versprachen. Sie werden ihre Lehren ziehen, oder auch nicht.

Paco sagt:
Ich finde es befremdlich, daß hier einerseits gefordert wird „Sämtliche griechischen Regierungsmitglieder der vergangenen Jahre müssten sich nun eigentlich vor Gericht verantworten.“ andererseits aber in keiner Weise die verheerende Rolle von EZB Chef Mario Draghi beleuchtet wird.
Zu der Zeit als Griechenland mit Hilfe frisierter Bilanzen in den Euro aufgenommen wurde war Mario Draghi für die US Bank Goldman Sachs tätig und leitete jene Gruppe, die genau diese gefälschten griechischen Bilanzen erstellte und für die EU aufbereitete. Damit ist Draghi ursächlich für das Desaster mit- oder sogar hauptverantwortlich!
Das ist besonders bedenklich da er dadurch wohl derzeit als EZB Chef in Interessenskonflikten stecken dürfte.

Ich habe schon immer sagt:
gewußt, das Hans-Werner Sinns Aussage mit der IWF-Chefin wahr ist, sie sei schließlich nur Anwältin, was solle sie für ’ne Ahnung von seinem Fach haben, so er.
70 Mrd. fehlen? Haha, dass wir nicht in wütende Lachsalven ausbrechen. 70 Mrd. wären, wie Alf sagen würde: Null Problemo.
Es handelt sich um mehrere hundert Milliarden.

Ankläger sagt:
Nicht nur die griechischen Regierungsmitglieder gehören vor Gericht gestellt … Namentlich nenne ich nur Draghi, den Obermafiosi von Goldman & Sachs, der alles andere als ein seriöser Notenbanker ist. Kein Wunder, dass die anständigen deutschen Mitglieder in der EZB diese schon vor Jahren verlassen haben.

Hardt sagt:
Das Problem liegt darin, dass die Mitglieder der „Institutionen“ nicht persönlich haftbar gemacht werden können, sondern die Bürger der jeweiligen Geberländer – sprich die Steuerzahler – letztendlich haften.
Zudem wurden die Mitglieder nicht demokratisch gewählt und sind selbsternannte Täter, denen die einzelnen Länder eine Platzform für ihre Untaten gewährt haben.
Wenn man die „Karrieren“ der einzelnen nachverfolgt, kann es einem übel werden. Und diese „Interessenvertreter“ erfrechen sich, mit den Steuern der Bürger zu jonglieren!!!Gedürfen mit

Sterngucker sagt:
ach ja ? Aber für die Ukraine gibt es einen Schuldenschnitt ?
“ Sämtliche griechischen Regierungsmitglieder der vergangenen Jahre müssten sich nun eigentlich vor Gericht verantworten.“
Dann auch bitte sämtliche Banker die diese Regierungen „beraten“ haben und sämtliche EU-Politiker die den EURO, den ESM und die Troika-Aktionen zu verantworten haben.


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