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Mittwoch, 10. Januar 2018

Ist die "Große Koalition" Gift für die Demokratie?

Thema: Deutschland

#42 AUF TRENDS
Warum die Große Koalition Gift für die Demokratie ist | #mirkosmeinung



MrWissen2go
Am 09.01.2018 veröffentlicht

Union und SPD sondieren, ob sie Verhandlungen für eine neue Auflage der Großen Koalition aufnehme sollen. Es wäre die vierte in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland - und meiner Meinung nach eine Gefahr für die Demokratie.

Was ist eigentlich eine Koalition? -
https://www.bpb.de/nachschlagen/lexik...

Die erste Große Koalition in der Geschichte des Bundesrepublik Deutschland -
http://www.bpb.de/izpb/10098/grosse-k...

Das Wahlprogramm der Union bei der vergangenen Bundestagswahl -
https://www.cdu.de/system/tdf/media/d...

... und das der SPD - https://www.spd.de/fileadmin/Dokument...


Kategorie Menschen & Blogs
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Kommentare

Weyouna
Ich fände eine Minderheitsregierung vor allem deshalb reizvoll, weil Mutti dann gezwungen wäre, endlich mal mit der Opposition zu reden, anstatt stumm durchzuregieren...

Rafael Buttlies
Ich bin gegen eine Groko und für eine Schwarz Grüne Minderheitsregierung. Ich werde ,als SPD Mitglied, gegen eine Groko Stimmen

Celmaen
Klar lehnt Merkel die Minderheitsregierung ab... sie hat da keinen Eigennutz von

MiBri
Die SPD hat in meinen Augen ihre Glaubwürdigkeit verloren... Ich bin kein AFD Wähler, aber kann verstehen, wieso das immer mehr werden, wenn man sich ansieht, was CDU und SPD da erneut alles machen werden...

SpiinDeX
Tja nur blöd wenn Imperatorin Merkel nicht abdanken will. Rot/Rot/Grün wäre doch nice.

SilberElb
Seltsamerweise halten alle der von mir repektierten und wissenden Personen eine Minderheitsregierung für die beste Lösung. Es würde wahrhaft den Diskurs beleben.
Tatsächlich ist sogar fast egal wer dann die Regierung stellt, immerhin müsste sich diese Regierung bei jeder Entscheidung den Rückhalt der Abgeordneten sichern und so könnte sich aus allen lagern ein Konsens bilden. Ob wir es wahr haben wollen oder nicht; es sind nun Parteien im Bundestag, die laute Minderheiten vertreten und mit denen niemand koalieren will. Ich spreche hier von FDP und Afd. Aber theoretisch, deren Leute sind ja auch nicht dumm, könnten aus deren Reihen Vorschläge und/oder Denkanstöße kommen die es sich zu überdenken lohnt..

Markus Can
Ich finde eine Minderheitsregierung für Deutschland momentan am besten. Vor allem weil die Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Politik im Parlament kämpfen und überzeugen muss, um Mehrheiten zu beschaffen. Dadurch ist sie auch ENDLICH mal dazu gezwungen überhaupt ihre Positionen dem Volk zu erklären. Bis jetzt ist sie eine Meisterin des Aussitzen & Schweigen wenn es um große Fragen der Gesellschaft in Deutschland geht. Minderheitsregierung👌👍

Mittwoch, 21. Januar 2015

Okkulte Opferrituale und Nullkompetenz der Großen Koalition

Thema: Sara Wagenknecht
Ein sehenswertes Video ihrer Rede im Bundestag

Sahra Wagenknecht:
Okkulte Opferrituale und Nullkompetenz der GroKo

26.11.2014 - Bananenrepublik



Kommentare

Warriorscult
Warum ist Sahra Wagenknecht nicht die deutsche Bundeskanzlerin!? Sie ist fähig, intelligent, schön, kompetent, menschlich, natürlich, sozial gerecht, ehrlich, hält brillante starke Reden und setzt sich für die richtigen Ideale/Ziele ein.

Der Jupp
Du bist der Überzeugung das Politiker wenn sie an der "Macht" sind noch genau den selben Standpunkt vertreten wie in der Opposition?

Warriorscult
+Der Jupp Das kommt ganz auf die gegebenen Umstände an und natürlich auf die Standhaftigkeit etc. der jeweiligen Person. Die meisten Politiker lassen sich leider korrumpieren und machen nach den Wahlen oft genau das Gegenteil von dem was sie vorher dem Volk versprochen haben. Verlogene Lobby- und Interessenpolitk wie Merkel und Co. - gegen den Willen und das Wohl des Volkes. Doch es gibt auch Ausnahmen unter den Politikern - Menschen die sich nicht verkaufen, sondern ihren Idealen / moralischen Standpunkten treu bleiben. Man sollte nicht alle Politiker verteufeln, auch wenn es durchaus verständlich ist wenn dies viele politisch aufgeklärte Menschen tun. Doch ich halte Frau Wagenknecht für eine der wenigen (wirklich) Guten. Natürlich kann man sich bei solchen Dingen nie ganz sicher sein ...

Mehr Kommentare (329) findet man hier:
Youtube

Dienstag, 29. April 2014

Campact: Jetzt sollen wir für Sonnenlicht bezahlen

Campact | Spenden | Über uns | Kontakt
Energiewende
29.04.2014 - Abonnent/innen: 1.248.361
Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten! Wenn die Sonne Geld kostet...
Verkehrte Welt: Die Große Koalition will den Ausbau der Solarenergie mit einer Sonnensteuer abwürgen und begünstigt gleichzeitig Großunternehmen, die Kohlestrom erzeugen. Noch können wir die absurde Regelung im Bundesrat stoppen.

Unterzeichnen Sie den Appell gegen die Sonnensteuer...

Liebe Leser,
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will mit der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) eine Sonnensteuer einführen: Wenn Großunternehmen wie BASF und Bayer mit eigenen Kohle- oder Gaskraftwerken für ihre Produktion Strom erzeugen, sollen sie pro Kilowattstunde nur 1 Cent EEG-Umlage zahlen. Wenn hingegen Bürger/innen und kleine Gewerbetreibende mit Solaranlagen für den eigenen Bedarf Strom herstellen, sollen sie 3 Cent zahlen, Mieter/innen sogar 6 Cent.

Damit würde der Ausbau der Photovoltaik ausgebremst. Schon heute ist der Zubau von Solaranlagen auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gefallen. Neue Anlagen rechnen sich derzeit nur, indem Erzeuger ihren Solarstrom teilweise selbst verbrauchen. Und genau diesen letzten Strohhalm will Gabriel der Photovoltaik jetzt nehmen.

Doch wir können die Sonnensteuer noch stoppen – über die Bundesländer. Ende März haben sie bereits die schlimmsten Kürzungen bei der Windkraft verhindert. Jetzt wollen wir diesen Erfolg bei der Solarenergie wiederholen. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben bereits Widerstand gegen die Sonnensteuer angekündigt. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen dafür sorgen, dass ihnen weitere Länder folgen.

Sobald mehr als 100.000 Menschen unseren Appell unterzeichnet haben, überreichen wir ihn den wichtigsten Ministerpräsident/innen. Machen Sie mit: Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell!

Hier klicken und den Appell direkt online unterzeichnen...

Stellen Sie sich vor, dass Hobbygärtner auf selbst gezogene Tomaten Steuern zahlen müssten. Sigmar Gabriels Sonnensteuer ist genauso widersinnig: Die Regierung will auf Eigenstrom aus Photovoltaik 50 Prozent der EEG-Umlage erheben. Mieter/innen sollen sogar 100 Prozent zahlen.

Zum Vergleich: Industriebetriebe müssen nicht einmal ein Sechstel der EEG-Umlage für selbst verbrauchten Strom bezahlen. Hinzu kommen weitere Industrie-Ausnahmen von der EEG-Umlage in Höhe von fünf Milliarden Euro im Jahr. Gabriel will nur sehr kleine Anlagen von der Sonnensteuer befreien. Derzeit produzieren aber Solaranlagen auf Dächern etwa von Mehrfamilienhäusern, Tankstellen und Supermärkten den meisten Solarstrom in Deutschland. Sie würden sich allesamt kaum mehr rechnen.

Sigmar Gabriel behauptet, die Energiewende sei zu teuer und deswegen müsse jetzt auch auf selbst erzeugten Solarstrom EEG-Umlage gezahlt werden. Der wahre Grund für seine Pläne scheint aber ein anderer zu sein: Besonders in den Mittagsstunden, wenn die höchste Stromnachfrage herrscht, drängt Solarstrom häufig Atom- und Kohlestrom aus dem Netz. Deshalb fahren die Energiekonzerne immer wieder Verluste ein. Für sie macht Gabriel Klientelpolitik.

Zusammen mit unserem Kampagnenpartner Verbraucherzentrale Bundesverband wollen wir verhindern, dass die Sonnensteuer zum Gesetz wird. Über den Bundesrat, indem wir die Ministerpräsident/innen auffordern, Gabriel wie bei der Auseinandersetzung um die Windkraft die Stirn zu bieten. Und über den Bundestag: Auch viele SPD- und CDU/CSU-Parlamentarier wollen nicht, dass in ihrem Wahlkreis der Ausbau der Solarenergie abgewürgt wird und mittelständische Handwerksbetriebe eine Einnahmequelle verlieren.

Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Appell...

Mehr Hintergrund im 5-Minuten-Info...

Mit herzlichen Grüßen

Oliver Moldenhauer und Christoph Bautz, Kampagnenteam Energiewende

PS „Die Umwandlung von Sonnenlicht zu Strom ist die wichtigste Zukunftstechnologie der Menschheit“, sagte Hermann Scheer. Der SPD-Politiker und Träger des alternativen Nobelpreises wäre heute – am 29. April 2014 – 70 Jahre alt geworden.

Jetzt will sein Parteifreund Gabriel ausgerechnet diese Zukunftstechnologie abwürgen. Leider kann der viel zu früh verstorbene Visionär Scheer sich diesen Plänen nicht mehr entgegenstellen. Umso wichtiger ist es, dass wir dies alle zusammen tun:

Jetzt Appell unterzeichnen...
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Montag, 10. Februar 2014

US-Think Tank: Deutschland soll sich nicht in Weltpolitik einmischen

Thema: USA / Ukraine

Die Strategen der US-Denkfabrik Stratfor bezeichnen die neue aktive Außenpolitik Deutschlands als „schamlos“. Das neue Streben Deutschlands nach einer führenden Rolle in der Welt wecke alte Ängste vor dem Nationalismus und der Aggression der Deutschen. 

Der amerikanische Geopolitiker George Friedman hat Deutschland als den „Schuldigen“ für kommende Konflikte ausgemacht. (Foto: dpa)
Die private US-Geheimdienst und Think Tank Stratfor hält Deutschlands Einmischung in die Innenpolitik der Ukraine für unangemessen – und zieht daraus Schlussfolgerungen für eine nicht angemessene Entwicklung.

In einem aktuellen Artikel schreiben Stratfor-Chef George Friedman und Stratfor-Analyst Marc Lanthemann, dass die Staatskrise in der Ukraine eine wichtige Entwicklung sei. Deutschland habe den direkten Kampf gegen Präsident Janukowitsch aufgenommen. Der Präsident der Ukraine hatte sich zuvor dagegen gesträubt, die Beziehungen der Ukraine mit der EU zu festigen.

Deutschlands direkte Einmischung sei untypisch. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs habe Berlin eine vorsichtige Außenpolitik betrieben. Doch nun betreibe Berlin eine „schamlose“ Außenpolitik. Diese „Schamlosigkeit“ wirke sich auch negativ auf die Beziehungen mit Russland aus. Dieses Verhältnis bezeichnen Friedman und Lanthemann als „komplex“, „nötig“ aber auch „gefährlich“.

Eine ausländische Macht, die eine hegemoniale Position in der Ukraine einnimmt, gefährde die nationale Sicherheit Russlands. Doch Russlands Hegemonie über die Ukraine sei keine Gefahr für Europa. Aufgrund der Karpaten in Rumänien sei eine Invasion von Ost nach West nur schwer umzusetzen. Der Zweite Weltkrieg sei eine Ausnahme.

Auch energiepolitisch sei die Ukraine wichtiger für Russland als für Deutschland oder die EU. Denn die Ukraine diene den Russen als Transitland. Die EU-Integration der Ukraine sei „irrational“. Die EU kämpfe mit einer hohen Arbeitslosigkeit in Südeuropa und die politische Kluft zwischen Frankreich und Deutschland werde immer größer. Zudem seien sich die Osteuropäer nicht mehr sicher, ob sie der Währungsunion und dem EU-Bankensystem beitreten wollen.

Deshalb sei es unklar, warum die EU und Deutschland sich im Fall der Ukraine derart „streitsüchtig“ zeigen. Doch Berlins aktive Einmischung habe auch Gründe, die auf einen Selbstbehauptungs-Willen zurückgehen.

Neuauflage der deutschen Ostpolitik

Hinter jener neuen Außenpolitik stünden neben Merkel und Gauck auch Steinmeier und van der Leyen. Es bestehe ein Konsens innerhalb der Regierung. Alle seien Träger dieser Politik. Die werde sich nicht nur auf die Ukraine beschränken, sondern sei Teil einer großangelegten Agenda. Sie alle wollen, dass sich ihr Land sowohl militärisch als auch politisch weltweit betätigt.

Deutschland sei nun einmal die führende Nation innerhalb der EU. „Wenn nicht Deutschland agiert, wer soll es dann tun?“, fragen Friedman und Lanthemann. Die Umgestaltung der deutschen Außenpolitik zeige, dass die Deutschen ihre eigenen National-Interessen haben. Diese müssen nicht immer mit den Interessen seiner Alliierten übereinstimmen. Für viele andere Nationen sei das selbstverständlich. Doch im Falle Deutschlands sei das angesichts der Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs eine „radikale Position“. Denn dieser neue Einschnitt erwecke alte Ängste vor dem deutschen Nationalismus und der deutschen Aggression wieder. Die Deutschen scheinen das nicht in dieser Art und Weise wahrzunehmen, so Friedman und Lanthemann.

Im schlechtesten Fall könnte es Deutschland mit einem feindseligen Russland, einer distanzierten USA und einer zersplitterten EU zu tun bekommen.

Angesichts der Krise in der Ukraine habe die Bundesregierung positive Reaktionen aus dem Ausland erhalten. Doch Deutschlands stärkeres und bestimmteres Auftreten auf dem europäischen Kontinent werde Spannungen auslösen. Das sei zu erwarten. Fürs Erste habe Merkel ohnehin keine Wahl mehr.

Offenbar bereiten sich die Stratfor-Analysten darauf vor, die aktuellen Tragödien in der Ukraine und auch weitere Tragödien auf Deutschland abzuschieben. Die Bundesregierung spielt in der Ukraine
tatsächlich eine destruktive Vorreiter-Rolle.
Doch die neue aktive Außenpolitik Deutschlands könnte insgesamt damit enden, dass den Deutschen der schwarze Peter zugeschoben wird.

Von dieser Einsicht ist die Große Koalition offenbar weit entfernt. Andernfalls hätten sich ihre Politiker niemals derart plump und auffällig in der Ukraine eingebracht.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

» der Kommentar des Blogschreibers «

Merken Sie was Frau Merkel? Merken Sie, was die US-Amerikaner Ihnen zutrauen?
Den schwarzen Peter spielen sie Ihnen schon einmal zu. Wenn das Ding "Ukraine" in die Hose, bzw. in den Hosenanzug geht, können sie einen Schuldigen vorweisen.
Auch wenn sie, Frau Merkel, Ihre Befehle alle von dort erhalten, die sorgen vor, um bei Bedarf sofort auf einen Prügelknaben bzw. ein Prügelmädchen verweisen zu können.


Kommentare

Sam sagt:
Selten kann man so deutlich eine Verdrehung von Tatsachen erkennen, wie in den Aussagen von diesem Friedmann. Unsere Politikdarsteller erfüllen doch immer nur die Vorgaben derer, die uns seit mindestens 70 Jahren sagen, wie diese agieren dürfen.
Dieser Mensch spricht tatsächlich von Schamlosigkeit! Und vergißt diese Schamlosigkeit: http://www.politaia.org/wichtiges/us-ukraine-politik-victoria-nuland-fuck-the-eu-deutsch/ Und zudem könnte man seine Aussagen auch als “offene” Drohung an uns sogenannte Deutsche verstehen.

Whitey Weissmann sagt:
Die grenzenlose Frechheit, dass diese Kritik gerade aus jener Nation kommt, die ihre Nase global aber auch in alles steckt, muss kaum erwähnt werden.

Phönix sagt:
Schöner Schwachsinn…den Herr Friedman da der Welt verkaufen möchte. Wenn sich jemand in der Ukraine eingemischt hat, dann sind es die USA, denn je nach Schätzungen wurden seit der Unabhängigkeit der Ukraine bis zu 50 Milliarden $ in sogenannte “NGO´s”, “Demokratiebewegungen”, “friedliche Demonstranten” etc. investiert. Nun gerät der “return of investment” in Gefahr, da die Ukraine unabhängig mit Anbindung an Russland und Freundschaft zur EU, bleiben möchte. Das kann den selbsternannten “Demokratie- und Freiheitsbringern” natürlich nicht Recht sein, daher die Suche nach dem Sündenbock, wobei er sogar mit der “Schamlosigkeit” dahingehend Recht hat, dass es mehr als frech war, mithilfe des Hamburger Rummelboxers eine “Revolution” im EU-Sinne (und das ist immer noch etwas Anderes als der US-Sinn) anzuzetteln. Im Grunde genommen ist das ganze ein Pokerspiel zwischen EU, den USA und Russland. Leider mit (zu) hohem Einsatz…

Leser sagt:
Gute Analyse!
Sollten die Telefonate von Nuland und Payette und von Schmid mit Tombinski in dieser Form erfolgt sein, so unterstreicht dies nur Ihre Einschätzung. Hier der Link zur deutschen Übersetzung:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=fk6SvNzRDL8.

Selbstdenker sagt:
Auch das Bundesverfassungsgericht hat nun erkannt, dass die Endphase des Endspiels erreicht ist. Und da will natürlich niemand verantwortlich sein (wegen dem “Laternenorden”):
http://www.goldseitenblog.com/wolfgang_prabel/index.php/2014/02/08/auch-das-recht-ist-nun-in-mischverantwor

Lala sagt:
Diesen schwarzen Peter haben wir seit über 70 Jahren allerdings verbleicht der Gute und wird zusehends Weiß , so nach dem Motto ; Schwarz auf Weiß !
Angst haben die nur davor , das Michel die Wahrheiten aufdeckt und ja das müssen sie auch , weil genau das gerade passiert , der Michel ist hell Wach !
Verarschen war Gestern und Vorgestern , heute nicht mehr !

Selbstdenker sagt:
Beweise für die Okkupation Deutschlands durch die USA. Auch Journalisten haben dem Befehl zu folgen:
http://www.youtube.com/watch?v=18z0zVLZAf8

cholino sagt:
Wer schon öfter auf der Plattform “Strafor” vorbeigeschaut hat, weiß, dass es sich hier um einen anglo-amerikanischen Thinktank handelt, der immer wieder Sorge darüber geäußert hat, dass sich Deutschland aus seiner willigen Vasallenrolle lösen könnte und sich nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch gen Osten orientiert. Noch vor wenigen Jahren befürchtete Stratfor eine Annäherung Deutschlands an Russland.

Friedman verzapft hier baren Unsinn und ich unterstelle ihm auch, dass er dass sehr genau weiß. In der Ukraine besteht eine Konkurrenzsituation zwischen den USA bzw. dem anglo-amerikanischen Kartell und der EU – einer EU, die nicht nur geographisch viel näher am Geschehen in der Ukraine ist.
Auch wenn Merkel Putin in etwa so gut leiden kann wie Fußpilz – eine nachhaltige Lösung des ukrainischen Problems wird ohne Einbindung Russlands, ohne gesichtswahrende Lösungen MIT Russland nicht möglich sein. Die Europäer und hier vor allem Deutschland wissen das, die USA wissen es auch, aber Sie wollen es sein, der den Konflikt im eigenen Interesse regelt und nicht die Europäer und schon gar nicht unter deutscher Federführung.
Wer noch glaubt, hier stehe der Westen – USA seit-an-seit mit Europa und der Osten gegeneinerander, hat die Entwicklungen der letzten 20 Jahre verpennt. Trotz allen Gesülzes der transantlantischen Freundschaft herrschen Entfremdung, Konkurrenz und immer weiter auseinanderdriftende Interessen.

Leitzins sagt:
sagt ein Ami. Da ist jemand verärgert, weil ein Land es wagt, sich in die Interessensphäre der USA einzumischen, die bislang uneingeschränkt und unwidersprochen hingenommen wurde.Mit welchem Recht maßt sich denn die USA an, einen Nachfolger für Janukowitsch auszusuchen? Dieses absurde Verständnis von Freiheit und Demokratie nach US-Maßstäben ist einfach unerträglich.


Dienstag, 17. Dezember 2013

Günther Jauch: 15.12.2013 - Merkels neue Mannschaft

Thema: Günther Jauch
Merkels neue Mannschaft - wie werden wir jetzt regiert

Als erstes mal vorweg:

Wenn der RTL-Heile-Welt-Moderator in den nächsten vier Jahren auch nur halbwegs eine politische Sendung moderieren will, dann sollte er das Wattebäuschen-Werfen sofort mit der ersten Sendung des Jahres 2014 aufgeben.
Ein Fortführen der demütigen Kuschelromantik gegenüber Regierungsdarstellern wie in den vergangenen Sendungen muss ein Ende haben. Ebenso gehören Themen wie "Auslaufmodell Hausfrau" (02.06.2013) und "Billigkleidung aus Bangladesh"(26.05.2013) nicht in eine sogenannte "politische Diskussion". Das ist wirklich was für seinen Heimatsender.

Zur Sendung vom 15.12.2013

Das Warten hat ein Ende: Seit der Bundestagswahl am 22. September 2013 herrschte in Deutschland Regierungsstillstand. Zwar ist der neue Bundestag bereits Ende Oktober zusammengetreten und theoretisch arbeitsfähig, doch auf eine neue Regierung konnte man sich bislang nicht einigen.


Foto: Screenshot
Am Wochenende wurde Deutschland nun aus dem Dämmerschlaf geweckt: Der SPD-Mitgliederentscheid ist positiv ausgefallen und der schwarz-rote Koalitionsvertrag somit von der SPD-Basis abgenickt. Am Dienstag soll Angela Merkel (CDU) erneut zur Kanzlerin einer Großen Koalition gewählt und die Minister im Amt vereidigt werden. Das neue Kabinett wurde am Wochenende bekannt gegeben.

Welche Folgen hat das Votum der SPD-Mitglieder – für die eigene Partei aber auch für die neue Regierung? Wer wird was in der Großen Koalition? Welche Gestaltungsmöglichkeiten bleiben der Opposition?

Darüber sprach Günther Jauch am Sonntagabend mit seinen Gästen.
  • Ursula von der Leyen
  • Andrea Nahles
  • Gregor Gysi
  • Elisabeth Niejahr
  • Ingo Zamperoni
Interessant wäre eine Antwort auf die Frage: "Wer in der Günther Jauch Redaktion kann Hellsehen?"
Wie kann es sein, dass die alte und neue Arbeits- und Sozialministerin nebeneinander um die Wette strahlten?Alles Zufall, dass man ausgerechnet die beiden eingeladen hat, die sich vor der Wahl noch beharkt haben oder wusste man mehr?
Und: Ist gute Laune zu demonstrieren Pflicht bei einer GroKo? Hätte man für Nahles nicht ein ganz neues Ministerium schaffen können? Ministerium für Wahlkampflügen und Volksverarschung. Sie könnte übergangslos da weitermachen, wo Niebel aufgehört hat.

Wie mag sich die Opposition Gysi vorgekommen sein?
Immerhin hat er am meisten Applaus bekommen.

Kämpferisch gab sich die designierte Verteidigungsministerin. Sie jedenfalls traut sich Einiges zu und antwortet auf die entsprechende Frage, es sei bereits das vierte Ministerium, welches sie in ihrer Karriere übernehme. Ausgerechnet das Verteidigungs-Ministerium, das schon so viele Minister verschlissen hat, wird zukünftig von einer Frau geleitet.

Ein deutliches Zeichen dafür: man muss keine Kapazität auf irgendeinem Gebiet sein, man braucht auch keine Fachkenntnisse, in der Politik reicht eine besonders große Klappe um jedes Ministerium übernehmen zu können.


Merkels Überraschung!

Ist diese deutsche Kampfemanze wohl talibantauglich?
Foto: Screenshot
Ob die Afghanen, besonders Karsai, sie bei ihren Besuchen zum Abzug der Bundeswehr überhaupt beachten? Ob die Taliban sie ganz einfach übersehen?

Werden die Minister der arabischen Länder genauso begeistert sein wie zu den Zeiten als die Freiheitsstatue dieser Republik bei ihnen aufgekreuzt ist?
Es heisst doch immer: ein Muslim hackt sich eher die Hand ab, als sie einem Schwulen zur Begrüßung zu reichen.
Ob ein Muslim einer Frau die Hand reicht, weiss ich nicht, aber ich weiss, wie Frauen in der arabischen Welt allgemein angesehen sind.
Manch ein Offizieller wird sich damals nach dem Zusammentreffen mit der schärfsten Waffe unseres Aussenamtes wohl sehr lange die Hände gewaschen haben.

Wie und ob überhaupt sich eine Verteidigungsministerin Respekt verschaffen kann?
Lassen wir uns überraschen.

Auch wenn ich insgesamt über eine große Koalition nicht begeistert bin, einige Lichtblicke, ja verhaltene Freude kam trotzdem auf.

  • der lustige Aussenminister, die Freiheitsstatue dieser Republik weg, ein Segen für Alle
  • Pofalla weg, Gott sei Dank! Ich konnte seine Fresse nicht mehr sehen!
  • Friedrich als Innenminister weg, jetzt wird er als Aigner-Nachfolger sein Unwesen treiben und die Wirtschaft vor uns Verbrauchern schützen
  • Ministerin Aigner weg, Doppelbravo! Hat vier Jahre lang ihre Aufgabe falsch verstanden und die Industrie vor dem Verbraucher geschützt, wird Superministerin in Bayern, egal, Hauptsache nicht für Deutschland
  • Spatenstichminister Ramsauer weg aber leider keine Verbesserung, genau so eine Null übernimmt den Posten: Alexander Dobrindt, bekommt die Internet-Datenautobahn dazu (da muss wohl jemand was falsch verstanden haben), ach ja, #Neuland
  • Hermann Gröhe, oh Gott, Gesundheitsminister, keine Ahnung von Gesundheit aber Freund von Pharma-Lobbyismus, also passt schon!

  • Dass allerdings der gefährlichste Mann Europas weiterhin den Ausverkauf Deutschlands betreiben darf, ist ein gravierender Fehler der uns alle noch teuer zu stehen kommen wird. Er will ESM - Direktor werden, von da an ist er unangreifbar.

    Wie man liest, leistet sich die schwarz/rote Regierung 33 neue Staatssekretäre, so viele wie zuletzt 1990.
    So schreibt auch t-online:

    Die Große Koalition ist beschlossene Sache - und sie wird richtig teuer für Deutschland. Nicht nur, dass Schwarz-Rot im Koalitionsvertrag zusätzliche Ausgaben von rund 23 Milliarden Euro festgeschrieben hat. Union und SPD leisten sich auch die höchste Zahl an Parlamentarischen Staatssekretären seit der Wiedervereinigung.

    und hat eine Umfrage gestartet. Hier der Stand vom 16.12.2013 um 22:25 Uhr:



    noch deutlicher kann eine Aussage ja wohl nicht sein!
    Nur ist unseren Regierungsdarstellern total egal, was ihre Wähler denken.

    ... und das mit dem Posten zuschustern kann nicht nur Niebel wie wir sehen, das können wohl Alle. Es kostet ja nicht ihr Geld ...
    Ich werde noch manchen Beitrag zu diesem Thema schreiben.

    PS: Wer überprüft eigentlich die Stimmauszählung der SPD?

    als Beispiel zwei Beiträge aus dem Günther-Jauch-Blog

    631 Reini
    Gast
    16.12.2013 12:15
    csucdufdp war schlechter
    Immerhin....anscheinend begreifen es die Menschen langsam, dass die Linke vielleicht doch nur denunziert und kriminalisiert wird! Gysi bekam mehr Beifall als es den Verantwortlichen lieb sein konnte! Man sollte sich auch genau anschauen wer immer noch behautet, dass mehr Demokratie verfassungswidrig sein würde! Da haben wohl einige Angst man könnte ihre Pläne der Ausbeutung durchkreuzen!

    Man kann sagen was man will....aber diese Koalition ist besser als csucdufdp! Klar hat uns die spd schon bitter in den letzten 20 Jahren enttäuscht....aber wenn sie sich nochmal gegen das Volk stellt kann sie sich auflösen! Sollten die sozialen Absichtserklärungen im Vertrag wegen Geldmangel gestrichen werden wäre die Empörung groß!

    So wie bei der EEG Umlage, die 2700 Ausnahmegenehmigungen für Unternehmen beinhaltet! Die ist ein riesengroßer Skandal, den jetzt endlich auch die EU bemerkt hat! Der Bürger soll zahlen damit die Unternehmen immer mehr Gewinne machen! Schande über solch eine Politik!!



    658 Dr. Sommer
    Gast
    16.12.2013 16:35
    Wunder dauern etwas länger
    Zitat von Reini
    ... diese Koalition ist besser als csucdufdp! Klar hat uns die spd schon bitter in den letzten 20 Jahren enttäuscht....aber wenn sie sich nochmal gegen das Volk stellt kann sie sich auflösen! Sollten die sozialen Absichtserklärungen im Vertrag wegen Geldmangel gestrichen werden wäre die Empörung groß!
    Der Ex-SPD-Sozialexperte R. Dreßler hat im Deutschlandfunk darauf hingewiesen, dass es im Koalitionsvertrag 48 Mal heißt "wir werden prüfen". Dreßler: "Ich weiß aus meiner aktiven Zeit, dass eine solche Formulierung zwischen zwei Parteien immer bedeutet: Wir haben uns nicht verständigt, wir werden uns auch gar nicht verständigen."

    Weiterhin enthält der Vertrag über 60 Mal einen Finanzierungsvorbehalt. Dreßler: "Das bedeutet, dass der Finanzminister immer sagen kann, hier geht nichts mehr, jedenfalls nicht mit mir."
    (http://www.deutschlandfunk.de/grosse...icle_id=272149) Der SPD-Mann zeigte wenig Verständnis für die "glorifizierende" Rhetorik Gabriels und meinte, er selbst sei "wenig euphorisch".

    Das eigentlich Empörende: Es gibt immer noch Menschen, die an der SPD festhalten, obwohl die Partei längst für Sozialabbau steht. Leere Versprechungen und die absurde Hoffnung auf Besserung halten die Bürger weiter bei Laune. Der Koalitionsvertrag mit seinen endlosen Vorbehalten passt genau in das Schema.
    Klaus Danke für das Bild

    Freitag, 13. Dezember 2013

    Votum zur Großen Koalition - SPD-Stimmzettel massenhaft ungültig


    Thema: Mitgliedervotum der SPD

    12.12.2013, 14:52 Uhr | t-online.de, dpa
    Bei dem Mitgliedervotum der SPD über eine Große Koalition gibt es wohl massenhaft ungültige Stimmen. Bei etwa jeder zehnten Stimme fehle die eidesstattliche Erklärung, womit das Mitglied versichert, selbst gewählt zu haben. Sie sei dadurch ungültig. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf erste Hochrechnungen aus der SPD.

    Ärger für SPD-Chef Sigmar Gabriel: Beim Mitgliedervotum zur Großen Koalition hat wohl einiges nicht funktioniert (Quelle: dpa)

    Bislang seien gut 300.000 Stimmen abgegeben worden. Doch bei etwa jedem zehnten Briefumschlag fehle die eidesstattliche Erklärung oder sie sei unkorrekt ausgefüllt, heißt es in dem Bericht. Dadurch konnten bislang rund 30.000 Stimmen nicht mitgezählt werden. Diese Zahl könne durch weitere eintreffende Wahlunterlagen noch variieren, heißt es bei der SPD.

    Die Mindestbeteiligung dürfte jedoch gesichert sein: 20 Prozent der Mitglieder müssen abstimmen, also knapp 100.000.

    Frist endet heute Nacht

    Die Frist für die Einsendungen zum SPD-Mitgliedervotum endet am Donnerstag um 24 Uhr, stimmberechtigt sind 474.820 Parteimitglieder. Die Briefumschläge werden derzeit unter Aufsicht der Mandatsprüfungs- und Zählkommission der SPD und eines Notars in Leipzig geöffnet. Die eidesstattlichen Versicherungen werden dort geprüft. Die Umschläge mit den eigentlichen Stimmzetteln bleiben dabei verschlossen.

    Am Freitagabend werden die Unterlagen dann von Leipzig nach Berlin transportiert und dort ab Samstagmorgen von rund 400 freiwilligen Helfern ausgezählt. Mit dem Ergebnis des Mitgliedervotums wird am Samstagnachmittag gerechnet.

    "Haben Maßstäbe gesetzt"

    SPD-Chef Sigmar Gabriel zeigte sich optimistisch, dass eine Mehrheit der SPD-Mitglieder mit "Ja" stimmen wird. "In Sachen Mitgliederbeteiligung haben wir neue Maßstäbe gesetzt", betonte Gabriel in einem Mitgliederbrief. "So viel innerparteiliche Demokratie gab es noch nie." Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßte die starke Beteiligung der SPD-Mitglieder an der Abstimmung als "sehr erfreulich".

    Nach Angaben von CSU-Chef Horst Seehofer wollen die Spitzen von Union und SPD am Donnerstag die personelle Besetzung der künftigen Bundesregierung weitgehend festzurren. Es wird damit gerechnet, dass spätestens am Sonntag die Verteilung der Ministerposten bekannt gegeben wird – sofern das SPD-Mitgliedervotum zugunsten der Großen Koalition ausfällt.

    Sollte das Mitgliedervotum der SPD dagegen scheitern, stünden den Sozialdemokraten äußerst turbulente Tage bevor. Merkel bliebe dann nur die Option, erneut Sondierungsgespräche mit den Grünen zu führen. Oder aber es gäbe Neuwahlen.
    12.12.2013, 14:52 Uhr | t-online.de, dpa

    » der Kommentar des Blogschreibers «
    Na wenn da mal nicht ganz gezielt Fallstricke eingebaut worden sind!

    Sollte es trotz aller Verhinderungsbemühungen zu einer großen Koalition kommen, kann die SPD sich schon mal für 2017 auf eine außerparlamentarische Opposition vorbereiten.


    So sieht die t-online-Umfrage bis 12.12.2013 um 17:50 Uhr aus



    Kommentare von t-online

    sparifankerl
    Europa kommt aus dem Lachen über uns gar nicht mehr raus. Und so langsam begreift man, warum auch die NSA mit uns machen kann was sie will.

    Pennemann
    Die ganze letzte Bundestagwahl ist eine Verarschung der Wähler. Die Machtgeilen hätten lieber eine Neuwahl machen sollen.

    Nixluegen
    Das ist unsere Demokratie:
    Es wird solange gewählt bis das Ergebnis stimmt.
    Das kann man nur mit dem dummen deutschen Michel machen.
    Die halbe Welt ernähren und sich noch verscheißern lassen.

    hedidi
    Sie wollen die Stimmung in der SPD-Basis einfach nicht akzeptieren und erweisen der Partei damit einen Bärendienst. Künftig wird es weitere Stimmenverluste in erheblichem Umpfang geben. Die kurzfristige Macht und die Aussicht auf die großen Fleischtöpfe sind zu verlockend für die Parteispitze. Die politische Glaubwürdigkeit der SPD ist damit endgültig passé.

    OlliJ
    Wenn man solche Wahlunterlagen verschickt, muss man eben berücksichtigen, dass sie so aufgesetzt sind, dass sie auch wirklich jeder verstehen kann. Das bedeutet, dass man gerade in Hinblick auf die abzugebende Eidesstattliche Versicherung nicht nur eindeutig drauf hinweisen muss, sondern auch damit klar zustellen hat, dass im Falle einer solch nicht abgegebenen Erklärung die Stimme ebenfalls ungültig ist. Um das schriftlich allgemein verständlich aufzusetzen, gibt es in der Regel den gesunden Menschenverstand oder Firmen, die das organisieren können. Hier wurde also offensichtlich im Vorfeld ein großer Fehler begangen, sofern man nichts anderes unterstellen möchte.

    Pittyplatsch
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt - Stimmen abgeben und BEWUSST das Kreuzchen der "Eidesstatt" vergessen? Oder findet sich in der SPD der Querschnitt der Bürger, die zwar "da" sind, aber weder ausreichend informiert, noch den SINN der Abstimmung wirklich erkannt haben?

    jowi44jochenwinkler
    Die CDU hat alles verspielt. Die SPD und ihre Postenhascher werden ihr blaues Wunder erst noch erleben. Die FdP und die AfD haben sich die Stimmen gegenseitg verbaut. Das deutsche Volk ist der größte Verlierer mit einer Scheinkoalition ohne Sinn und Verstand.


    Dienstag, 3. Dezember 2013

    Campact | Spenden | Über uns | Kontakt
    Campact
    02.12.2013 - Abonnent/innen: 963.698
    Liebe xxx,
    wir haben gebangt, diskutiert und sind für unsere Überzeugungen auf die Straße gegangen: Die vergangenen fünf Wochen waren für viele Campact-Aktive intensiv. Für mich gehörten sie zu den aufregendsten des Jahres – im Guten wie im Schlechten. Seit Mittwoch liegt der 185 Seiten starke Koalitionsvertrag vor. Jetzt warten wir gespannt auf den Ausgang des SPD-Mitgliederentscheids.

    Was haben wir mit unseren Kampagnen erreicht? Wie stehen unsere Chancen, wenn die Große Koalition kommt?
    • Laut Koalitionsvertrag will die Große Koalition Abgeordnetenbestechung endlich unter Strafe stellen. Das hatte die CDU in der vergangenen Legislaturperiode noch blockiert.
    • Außerdem haben sich Union und SPD darauf festgelegt, dass sie die Spekulation mit Nahrungsmitteln eindämmen wollen – einen der zentralen Gründe für steigende Preise und damit für Hunger.
    • Die vereinbarte Mietpreisbremse reicht nicht aus, sie ist aber ein erster Schritt hin zu bezahlbaren Mieten.
    • Die neue Bundesregierung will die EU-Datenschutzgrundverordnung zügig weiter verhandeln und schnell verabschieden.
    • SPD und CSU konnten die Einführung eines bundesweiten Volksentscheides nicht durchsetzen. Allerdings war die Forderung nach Volksentscheiden so präsent wie noch nie. Da mehr als 80 Prozent der Bürger/innen mehr direkte Demokratie im Bund wollen, wird die CDU ihren Widerstand mittelfristig aufgeben – wenn die Befürworter/innen jetzt nicht aufgeben.
    Unten lesen Sie, welche Konsquenzen wir daraus ziehen – ebenso wie aus all den Möglichkeiten, die die Koalitionäre in den Verhandlungen verpasst haben:
    • Trotz des NSA-Skandals werden die Abgeordneten die Geheimdienste in den kommenden vier Jahren nicht wesentlich wirksamer kontrollieren können.
    • Das Bundesverfassungsgericht hat die Vorratsdatenspeicherung gekippt. Die Große Koaltion will sie wieder einführen.
    • Kurz nach der Wahl spendeten Auto-Industrielle große Summen an die Union. Im Koalitionsvertrag findet sich kein Satz zur Begrenzung solch dubioser Parteispenden.
    • Auch das von SPD und CSU befürwortete generelle Gentechnik-Verbot steht nicht im Koalitionsvertrag.
    • Der Vertrag enthält zwar Kritik an der Förderung von Erdgas mittels Fracking. Doch die konkret aufgeführten Hürden für die Industrie sind niedrig.
    • Schwarz-Rot plant einen Frontalangriff auf die Energiewende. Nach der Photovoltaik geht es der Windkraft an den Kragen. Die Koalition setzt auf Kohlekraft und will mit neuen Subventionen verhindern, dass alte Kohlemeiler eingemottet werden. Erneuerbare Energien will sie mit einem Ausbaudeckel blockieren.
    Die Gegenüberstellung zeigt: Der Koalitionsvertrag lässt nicht viel Gutes erwarten. Aber zum Glück ist ein Koalitionsvertrag nur eine Absichtserklärung – und noch lange kein Gesetz. Darin liegt unsere Chance. Denn die Große Koalition wird auf den Protest von Bürgerinnen und Bürgern reagieren müssen:
    1. Bereits im Mai steht mit der Europawahl der erste Stimmungstest an. Dann folgen wichtige Landtagswahlen. Trotz ihrer parlamentarischen Mehrheit kann der neuen Bundesregierung die öffentliche Meinung daher nicht egal sein.
    2. Für viele ihrer Vorhaben ist die Regierung auf die Zustimmung im Bundesrat angewiesen. Dort verfügt Schwarz-Rot nicht über eine eigene Mehrheit. Zudem sind auch SPD-geführte Länder nicht an den Koalitionsvertrag gebunden, sondern verpflichtet, die Interessen ihrer Länder zu vertreten. Daran werden wir sie mit unseren Aktionen erinnern.
    3. Kein Gesetz verlässt den Bundestag unverändert. Und dort gibt es viele  Koalitionsabgeordnete – insbesondere sozialdemokratische – , die nicht zufrieden sind mit dem Koalitionsvertrag. Das eröffnet uns Gelegenheiten, Kampagnen nicht nur in Berlin, sondern auch in den Wahlkreisen der Abgeordneten auszufechten.
    Die parlamentarische Opposition war seit Jahrzehnten nicht so schwach wie in diesem Bundestag. Daher kommt es nun auf uns an: auf Bürgerinitiativen, Verbände und engagierte Bürger/innen wie Sie.

    Wie kraftvoll und vielfältig diese Allianz sein kann, haben wir am Samstag gezeigt: Im Berliner Regierungsviertel demonstrierten 16.000 Menschen für die Energiewende und gegen ein Comeback der Kohlekraft. Gemeinsam umzingelten wir das Kanzleramt. Mit dabei waren hunderte Drachen, die zuvor auf 1.750 Filmabenden von Campact- und .ausgestrahlt-Aktiven bemalt worden waren. Alle Nachrichtensendungen berichteten über die Demo – in den Heute-Nachrichten und dem Heute-Journal waren wir gar die erste Meldung. In den kommenden Wochen und Monaten wollen wir zusammen mit Ihnen diesen ermutigenden Auftakt fortsetzen.

    Gemeinsam mit hunderttausenden Menschen schnell auf politische Entwicklungen reagieren – mit schlagkräftigen Aktionen im Internet und auf der Straße. Dafür steht Campact. Möglich ist dies nur Dank der Unterstützung der derzeit rund 15.000 Campact-Förderer/innen. Um im neuen Jahr mit noch mehr Kraft ein Gegengewicht zur Großen Koalition zu bilden, benötigen wir dringend bis zum Jahresende 2.000 weitere Förderer/innen. Daher meine Bitte: Stärken Sie Campact mit einem regelmäßigen Beitrag den Rücken!

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    Ihr Felix Kolb, Geschäftsführer Campact

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    Montag, 25. November 2013

    Sigmar Gabriel warnt SPD vor Ablehnung der Großen Koalition

    Thema: Abstimmung
     
    SPD-Chef Sigmar Gabriel hat seine Partei davor gewarnt, eine Koalitionsvereinbarung mit der Union beim Mitgliederentscheid abzulehnen. „Wenn wir das hinkriegen, und dann lehnt die SPD einen solchen Koalitionsvertrag ab: Was sind wir dann für eine Partei geworden?“, fragte Gabriel bei einer Veranstaltung am Samstag im baden-württembergischen Bruchsal. „Dann würden wir zum ersten Mal in 150 Jahren nicht mehr die Frage stellen, haben wir bei dem, was wir tun, etwas für die Menschen erreicht, sondern wir würden nur noch die Frage stellen: Fühlen wir uns wohl?“

    Zweck-Ehe: Die SPD hat „keine Lust“ auf die CDU, so Gabriel. Die Zusammenarbeit werde keine Liebesbeziehung, sondern ein Bündniss der Vernunft, sagte der Parteichef zu seinen Genossen. (Foto: dpa)
    Koalitionen seien keine Liebesbeziehungen, sondern Bündnisse der nüchternen Vernunft, so Gabriel. „Sonst ist das manchmal wie mit der Liebe: Man wacht morgens auf und denkt, komisch, die oder der sah gestern Abend noch anders aus.“ Es sei zwar verständlich, wenn die SPD keine Lust habe, mit der Union zu regieren. „Aber ehrlich gesagt: Lust, Dinge zum Besseren zu wenden für die Menschen in Deutschland, sollte sie schon beibehalten“, sagte Gabriel.

    Die SPD will nach den Koalitionsverhandlungen ihre Mitglieder darüber entscheiden lassen, ob ein Regierungsbündnis mit der Union zustande kommt. Die Gespräche sollen Mitte der kommenden Woche abgeschlossen sein.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Kommentare

    Darwin sagt:
    Was sind wir dann für eine Partei geworden?“, fragte Gabriel bei einer Veranstaltung

    Diese Frage stellen sich wohl sehr viele Leute. Und nicht nur über die SPD sondern über die ganzen “Altparteien”. Diese haben sich den Staat zur Beute gemacht. Demokratie( theoretisch ) braucht eine Opposition.

    Auch das ist eine Aufgabe in der man Verantwortung tragen kann Herr Gabriel. Aber ” Die Märkte” haben wohl ganze Arbeit geleistet. Sie wollten eine GroKo, sie bekommen eine GroKo.

    Denn ich glaube nicht daran das die Mitgliederbefragung “schief geht”. Ich verstehe auch nicht warum Herr Gabriel unbedingt stell.Geschäftsführer einer NGO werden will.

    Gestallungsspielraum ,um ein Lieblingswort von Politikern zu benutzen ,hat der dt.Politiker nicht, denn wir sind mitnichten souverän. Und zum letzten Absatz zu kommen:

    „Dann würden wir zum ersten Mal in 150 Jahren nicht mehr die Frage stellen, haben wir bei dem, was wir tun, etwas für die Menschen erreicht, sondern wir würden nur noch die Frage stellen: Fühlen wir uns wohl?“

    Herr Gabriel, ich fühle mich in diesem Land seit ca. 2000 nicht mehr besonders wohl.
    Das liegt zu einem großen Teil an der neoliberalen Politik der SPDCDUCSUFDPGrüne Einheitspartei.

    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    .
    Dieser Mann will unbedingt unter der Geschäftsführerin Merkel, einer Nichtregierungsorganisation in Deutschland, Vizekanzler werden. Ist das nicht erstaunlich?

    bauagent sagt:
    Wenn Herr Gabriel von “nüchterner Vernuft” spricht, dann meint er Posten und Pöstchen für eine Führungsriege der SPD, die ehrlicherweise schon längst in die CDU hätte eintreten sollen.

    Kiwi sagt:
    „Wenn wir das hinkriegen, und dann lehnt die SPD einen solchen Koalitionsvertrag ab: Was sind wir dann für eine Partei geworden?“, fragte Gabriel bei einer Veranstaltung am Samstag im baden-württembergischen Bruchsal. „Dann würden wir zum ersten Mal in 150 Jahren nicht mehr die Frage stellen, haben wir bei dem, was wir tun, etwas für die Menschen erreicht, sondern wir würden nur noch die Frage stellen: Fühlen wir uns wohl?“
    ———————-
    Die Fragen hätte die Partei sich doch ein wenig früher stellen sollen .

    Grünschnabel sagt:
    SPD die professionellen Arbeiterverräter drohen, ich lach mich kaputt-falls es nochmal Wahlen gibt und es noch einen Wähler mit Verstand gibt, ist die SPD genauso auf Hunde und Katzendiät wie die FDP (gelbe Pest) Allerdings, es ist völlig Wurscht wer an der Regierung ist- J.P. Morgan und Rockefeller bestimmen wo es längs geht und wer nicht spurt, wird erschossen (siehe Kennedy, Herrhausen)

    egon sunsamu sagt:
    Es muss doch möglich sein, eine Mitgliederabstimmung für einen guten Zweck zu manipulieren: damit Siggi Vizekanzler werden kann!
    Nach Westerwelle dachte ich, Deutschland könnte in der Welt nicht mehr bedeutungsloser und lächerlicher gemacht werden.
    Ich gestehe hiermit: ich habe mich geirrt!
    Mit Siggi-Pop als Aussenminister wird es gelingen…

    moneyblues sagt:
    Wenn Herr Gabriel jetzt schon die SPD – Mitglieder aufruft, für die GroKo zu stimmen obwohl noch die große Lösung des Problems der Finanzierbarkeit offen ist, dann scheint doch vordergründig das eigene Pöstchen-Verteilungssystem höher angesiedelt zu sein als die Realpolitik im Sinne des Volkes/der Wähler.

    Immerhin ist unstreitig noch das Thema zu bewältigen, die Wunschvorstellungen der etablierten – eventuellen – Koalitionäre in Höhe von 50 Milliarden auf 10 Milliarden herunterschrauben zu müssen.

    Bevor diese realitär zu bewältigende und noch nicht gelöste Aufgabe konkret mit Durchsetzung- und/oder Nicht-Durchsetzung der unterschiedlichen Partei- und Wahlversprechen geklärt ist, ist dieser Appell von Herrn Gabriel eine Luftnummer, da konkrete Vorlagen des Dafür- oder Dagegen-Seins zur Abstimmung fehlen.

    Ein Appell an Partei- Mitglieder, der Führungsriege der Partei “blindlings” zu folgen noch bevor konkrete Ergebnisse der Verhandlungen und der finanzierbaren Machbarkeit ausgehandelt worden sind.

    Es mangelt an Fakten und Daten zur Untermauerung der Befürwortung der GroKO und es wird lediglich auf das “Vertrauen” in die Kompetenz der Führungsriege gesetzt, die die Richtlinie (in welchen Interessen?) bestimmen wollen.

    Es bleibt abzuwarten, wie der SPD-Mitgliederentscheid wohl ausfallen wird und es bleibt natürlich eine Herausforderung an die Mitglieder der SPD, welchen Weg sie mit ihrer Partei zu gehen bereit sind.

    Im Prinzip halte ich eine Basis-orientierte Nachfrage-Entscheidung für sehr wünschenswert im Sinne von demokratiefreundlichen Mitentscheidungsrechten.

    Grundvoraussetzung wäre allerdings eine sachlich konkrete, auf Fakten beruhende Information der Betroffenen, wobei es meines Erachtens nach nicht nur bei der SPD sondern bei allen etablierten Parteien ein Manko gibt.

    Murksel sagt:
    Zitat: Dann würden wir zum ersten Mal in 150 Jahren nicht mehr die Frage stellen, haben wir bei dem, was wir tun, etwas für die Menschen erreicht, sondern wir würden nur noch die Frage stellen: Fühlen wir uns wohl?“
    Zitat ende

    Wenn ich dieses Gesülze lese, wird mir speiübel.

    Spätestens (eher noch früher) seit der Hartz 4-Installation hat die SPD für die einfachen Menschen, also die Mehrheit nichts mehr erreicht und getan. Im Gegenteil sie regiert konsequent gegen die Mittelschicht und die kleinen Leute.
    Hannelore Kraft lässt gerade die Energie-Lobbyisten arbeitslos werden, da sie sich bei den GroKo-Verhandlungen vehement pro Kohlekraft und gegen die alternativen Energien einsetzt.

    Der Lauterbach hat erreicht, dass die Besserverdienenden (privat versichert) und die Bürger mit branchen-eigenen Krankenversicherungen, wie Beamte, Künstler, Apotheker, Ärzte usw. sich weiterhin davor drücken können, die Finanzierung der medizinischen Versorgung der Hartz 4 Menschen und Zuwanderer solidarisch mit zu bezahlen.
    Dafür dürfen weiterhin allein die schlecht-verdienenden und armen Leute bezahlen. Und weil sie weiterhin dies allein bezahlen müssen, werden die Beiträge dann auch wieder erhöht.

    Die SPD sollte man umbenennen in die APD = antisoziale Partei Deutschlands

    Zitat:
    Aber ehrlich gesagt: Lust, Dinge zum Besseren zu wenden für die Menschen in Deutschland, sollte sie schon beibehalten“, sagte Gabriel.
    Zitat ende

    Die SPD hat sich schon seit Jahren vom Sozialstaat verabschiedet. Und offensichtlich glaubt die Führungsriege der APD sie muss nur häufig genug herumsülzen, dass sie etwas für die Menschen tun wolle. Und dann glauben die Menschen dies auch. Aber ich denke die Menschen wachen endlich langsam aber sicher auf. Und sie erkennen, dass die APD nur zum Wohle der Konzerne, Bankster und Oligarchen ( genau wie die CDU, FDP und die Grünen) und damit gegen die Mehrheit der Bürger regiert.

    Wer hat uns immer wieder verraten? Die Sozialdemokraten!

    Ich hoffe, dass das Ergebnis des Mitgliederentscheides nicht gefälscht wird und dass die Mitglieder sich gegen die GroKo entscheiden werden. Andernfalls hoffe ich dass möglichst alle SPD-Mitglieder ihre Mitgliedschaft kündigen.

    Und ich bin sicher nach der nächsten Wahl ( so es noch eine geben wird) wird die APD sich dann auf Augenhöhe mit der FDP wiederfinden.
    Und da gehört sie dann auch hin alternativlos und für alle Ewigkeit, nämlich in die Versenkung!!!!!


    Sonntag, 24. November 2013

    Horst Seehofer mit großer Mehrheit als Vorsitzender bestätigt

    Thema: CSU-Parteitag

    Mit 95,3 Prozent ist Horst Seehofer auf dem CSU-Parteitag in seinem Amt bestätigt worden. Gleichzeitig legt Seehofer die Hürde für einen gesetzlichen Mindestlohn mit der SPD höher. Die CSU besteht auf zahlreiche Ausnahmen für Auszubildende und Saisonkräfte.


    Der alte und neue Parteivorsitzende: Horst Seehofer lässt sich auf dem CSU-Parteitag in München feiern. (Foto: dpa)
    Mit großer Mehrheit ist CSU-Chef Horst Seehofer in seinem Amt bestätigt worden. Auf dem Parteitag in München wählten die Delegierten den 64-Jährigen am Samstag mit 95,3 Prozent erneut zu ihrem Vorsitzenden. Seehofer lenkt die Partei seit Oktober 2008 und führte sie von einem historischen Tiefstand zurück zur absoluten Mehrheit in Bayern.

    Bei seiner Wiederwahl vor zwei Jahren blieb er knapp unter 90 Prozent – Ergebnisse unter dieser Marke gelten in der CSU als Dämpfer. Seehofer hatte vor der Abstimmung um einen Vertrauensbeweis geworben, um Rückendeckung für die letzten Verhandlungsrunden auf dem Weg zu einer großen Koalition in Berlin zu haben.

    Anschließend hat Seehofer die Hürde für eine Einigung mit der SPD über den Mindestlohn höher gelegt. „Wir als Union müssen darauf achten, dass der Mindestlohn so eingeführt wird, dass möglichst keine Arbeitsplätze dadurch gefährdet werden. Das ist unsere Aufgabe“, sagte Seehofer. Dazu müssten Ausnahmen wie für Auszubildende oder Saisonkräfte in der Landwirtschaft, für Branchen oder Regionen oder eine spätere Einführung vereinbart werden. Am Freitag hatte bereits CDU-Chefin Angela Merkel gemahnt, man müsse den von der Wirtschaft vorhergesagten Jobverlust begrenzen.

    Seehofer sagte, man sei beim generellen Ziel mit der SPD einig. Aber die Union sei die einzige Kraft im Bundestag, die auch die Interessen der Wirtschaft vertrete. Am Ende müsse deshalb eine Vereinbarung nach dem Motto stehen: „Ja zum Mindestlohn, meinetwegen auch zu irgendeinem Zeitpunkt, der für die Volkswirtschaft nicht belastend ist, gesetzlich zum Start“ sagte Seehofer. Die SPD besteht auf einem flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro in der Stunde.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Kommentare

    » der Kommentar des Blogschreibers «
    Wurde König Horst tatsächlich mit einer königlichen Mehrheit von 95,3% als Oberhaupt des bayerischen Freistaats wiedergewählt? Ist das von unabhängiger Seite nachgeprüft? Ich gebe zu bedenken:
  • es handelt sich um das Königreich Bayern, dem Mutterland der Spezln-Wirtschaft, der seltsamen Rechtsprechung und der Eigen- und Familienversorgung der landesbediensteten Besserverdiener aus Steuermitteln
  • bei der Landtagswahl 2013 erhielt die Königspartei 2.882.169 von 9.442.013 möglichen Stimmen. Dieser Anteil von nicht mal ein Drittel (30,5%) wurde vom Alleinherrscher umgehend als “fast halb Bayern” ausgelegt und entsrechend bejubelt
  • was einem normalen Mitteleuropäer als Größenwahn oder Überheblichkeit erscheint, ist für abgehobene Bayern anscheinend kein Problem und ganz normal.
  • 69,5% der wahlberechtigten Bayern, mehr als zwei Drittel, wollen ihn und seine Partei gar nicht haben, sonst hätten sie ihn doch gewählt. Das interressiert ihn und seinen Hofstaat aber nicht, für sie sind 30,5% die Mehrheit.
  • in diesem Land des Königs Horst werden auch schon mal Menschen in die Psychiatrie weggesperrt, nur weil sie was gesagt haben, was außerhalb seines Machtbereichs als Wahrheit gilt. Spezln eben, da hilft man sich, man kennt sich ja.
  • Wie sagte Hochwohlgeboren kürzlich noch? “Die müssen raus aus Bayern”, als zwei WDR-Reporter Fragen nach der lästigen Verwandtenaffäre stellten.
  • Eins muss man dem heutigen König zugute halten: Vor einiger Zeit hat er, schon als CSU-Vorsitzender, ohne Absprache mit der Partei versucht dem Bevölkerungsschwund entgegen zu wirken und sich außerfamiliär vermehrt.
    Das ist zwar nicht christlich, besonders wenn es auch noch außerehelich geschieht, gerade weil man das “Christlich” im Parteinamen hat und wie eine Monstranz durchs ganze Land trägt. Aber was ist falsch, wenn er sich für die Allgemeinheit geopfert hat?

    Ja so sind sie, der König in diesem Land wo das Gras grüner, das Wetter besser ist und die Sonne heller scheint als im Rest der Republik, seine Spezln und ihre verfilzte Gesellschaft. Sie machen sich selber und uns was vor, glauben daran und der Steuerzahler bezahlt.

    Der Link zum Reporter-Rausschmiss LINK
    ... und der Link zum Wahlergebnis der Bayern-Landtagswahl 2013 LINK

    Karl sagt:
    Was für ein schwaches Ergebnis für Seehofer.
    Bei dem was so alles in der Scheindemokratie Deutschland abläuft, hätte Seehofer eigentlich mindestens 115% wenn nicht so gar 125% erreichen müssen.

    Wolfgang sagt:
    Wir bräuchten in Deutschland noch 15 “Seehofer” (Ministerpräsidenten) dann würde sich vieles zum positiven für Deutschland ändern.

    hemake sagt:
    Der war gut am Samstagabend! :-)
    Weiterträumen!

    markus sagt:
    Oh mein Gott – Bayern hat einen Gott! :-P
    Was macht ihn eigentlich so besonders?-Quelle retten, Landesbank… Wer wird wohl der nächste sein mit Steuergelder-für-Managerfehler-rettung??? BMW lieber Horsti?

    52 Jahre sagt:
    Die CSU versteht es grandios alle Wählerschichten in ihren Bann zu ziehen.
    Als die Grüne Bewegung begonnen hat, war die CSU die erste mit einem Umweltminister, und hat damit den Grünen den Wind aus den Segeln genommen.
    Jetzt wird die Bevölkerung Eurokritisch und Europakritisch, und schon Zaubert die CSU Peter Gauweiler hervor.
    Gauweiler war von Anfang an Euroskeptisch, deshalb wurde er auch geschasst, und jetzt holt man ihn wieder hervor.
    Gauweiler wird der AfD Stimmen wegnehmen.
    Auch wenn man die CSU nicht mag, kann man nicht behaupten, dass sie schlechte Politik für Bayern macht



    Donnerstag, 21. November 2013

    Privatsphäre wird abgewrackt: Große Koalition will jedem Schüler ein Smartphone schenken

    Thema: ORWELL FÜR ALLE

    Die Arbeitsgruppe „Digitale Agenda“ will jedem deutschen Schüler ein Smartphone schenken. Kosten für die deutschen Steuerzahler: 2,2 Milliarden Euro. Woher das Geld für die Abwrack-Prämie der Privatsphäre kommen soll, ist noch unklar.

    Die Große Koalition will Schüler mit Smartphone oder Tablet ausstatten. Wie die dafür notwendigen 2,2 Milliarden aufgebracht werden sollen, bleibt unklar. (Foto: dpa)

    Bei den Koalitionsverhandlungen hat die Unterarbeitsgruppe „Digitale Agenda“ ihre Beratungen eingestellt. Das Arbeitspapier schlägt vor, dass jeder Schüler in Deutschland ein mobiles Endgerät – also Smartphone oder Tablet – zur Verfügung gestellt bekommt, berichtet die Welt.

    Wer die Kosten dafür übernehmen soll, ist noch nicht geklärt. Laut Destatis gibt es in Deutschland rund 11 Millionen Schüler. Wenn man 200 Euro pro Gerät ansetzt, kostet dieser Vorschlag 2,2 Milliarden Euro.

    Weitere Ergebnisse der AG Digitale Agenda: Der Bundestag soll in Zukunft papierlos werden.
    Die IT-Sicherheit in der Verwaltung soll modernisiert werden. Unternehmer sollen einer Meldepflicht unterliegen, wenn ihr Unternehmen digital angegriffen wird.

    Weitere Punkte der AG sind Netzneutralität, freies und offenes Internet für alle und fairer Wettbewerb. Die Privatsphäre im Internet soll besser geschützt werden. Dazu soll ein „Klarnamenzwang“ in der Online-Kommunikation nicht zwingend sein.

    Für Internet-Süchtige sollen Beratungsangebote ausgebaut werden. Cybermobbing soll stärker bekämpft und einfacher zu Anzeige gebracht werden.

    Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


    Kommentare

    » der Kommentar des Blogschreibers «
    Könnte es sein, dass die NSA sich einmal als großzügig erweist und Sonderpreise macht, so kollegial wie sich unsere Regierungsdarsteller in der Spionageaffäre ihnen gegenüber verhalten?
    Es würde doch ihre Arbeit gewaltig erleichtern wenn sie speziell angepasste Geräte unters Volk bringen könnten.
    Elf Millionen potentielle “Terroristen” schon mal unter Kontrolle, das wär’s doch.

    Geräte, mit eingebautem GPS, ferneinschaltbarem Mikrofon und Kamera, ohne Ausschaltknopf und mit eingeschweisstem nicht abklemmbaren Akku, Überwachungsherz was willst du mehr?

    Dass es die Geräte bereits gibt, ist doch wohl klar. Jetzt muss man die potenziellen Kunden nur noch überzeugen, dass sie sich an ihrer eigenen Überwachung finanziell beteiligen, natürlich im Kampf gegen Terrorismus.
    Unseren Regierungsdarstellern würde dazu schon was einfallen, vielleicht so ‘ne Art NSA-Flatrate.


    wütender wutbürger sagt:
    Da das Chippen und Überwachen von Kindern scheinbar eine Schwierigkeit darstellen wird, greift man einfach zum Handy oder Tablet.

    Womöglich müssen wir Eltern auch noch darauf achten, dass unsere Kinder ihre Handys ständig mitführen, so lässt es sich besser überwachen, falls ein Kind in der Schule fehlt, ob es zu Hause ist oder sich im Einkaufzentrum rumtreibt?

    Was soll das? Ich sehe das als persönlichen Eingriff in meine persönliche private Erziehung meines Kindes an! Wie soll ich künftig mein Kind vor Pädophilen, Verrückten, Facebook, Twitter und sonstigen zwielichtigen Seiten schützen?
    Ein Handy für Kinder, welches sie auf dem Schulweg, Schule und nach Hauseweg nutzen, stellt ein Freifahrtsschein dar!
    Haben wir Eltern hierzu kein Mitspracherecht? Sind wir nur noch fürs Zeugen und Gebären zuständig, was demnächst mit Sicherheit auch obselete sein wird?

    Sollen die Kinder künftig nur noch über die Tastatur schreiben?
    Die sollen sich mal lieber damit beschäftigen, die alten Rechtschreibregelungen an allen Schulen wieder einzuführen!
    Was sind unsere Kinder eigentlich? Testobjekte?

    Mir kommt grad mal wieder die Galle hoch! Das macht echt keine Spaß mehr! Ich habe noch nie so düsster in die Zukunft geblickt, wie es jetzt aktuell ist! Egal was man liest, es ist nur noch zum k….tzen.

    wer bist du? sagt:
    Also ich, für meinen Verständnis von Freiheit, kann nur sagen, der Plan der Großmächte geht langsam aber todsicher auf!

    Ich bin 22 Jahre alt und selbst wieder Schüler in Berlin und ich sehe doch jetzt schon, wie sich die durch medienmanipulierte konsumgesteuerte Generation entwickelt. Selbst in meinem Freundeskreis ist der Virus verbreitet und versuche schon entgegen zu wirken… ich sehe auch wie die Bildung in der Schule völlig vom Ursprung des Lehrens und Lernens abweicht. Die meisten Schüler gehen doch nur noch zur Schule, damit sie mit ihren Freunden “chillen” können. Denen Lehrern ist die “kein-Bock-Einstellung” völlig egal. Es gibt wirklich nur noch eine handvoll Lehrer, die einem “lernwilligen” heranwachsenden Menschen noch etwas beibringen können und auch wollen, weil sie eben noch das Grundprinzip eines Lehrers verstehen. Die anderen Lehrer sind leider so blind vom Geld gesteuert, im Lehrrhytmus verankert und kommen mit der Gesamtsituation nicht zurecht, dass sie selbst nicht mehr außerhalb der Thematik denken können bzw. Wissen bereitsteht. Der Mangel an Geld und Engagement ist das Hauptproblem an dieser Stelle. Man kann es heutzutage auch nicht mehr schönreden, egal welches Vokabular man dafür benutzen möchte.

    Es ist einfach dumm und naiv anzunehmen, dass sich die Generation mit solch einer Denkweise ins Bessere entwickelt. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Die Politikdarsteller verhalten sich wie kleine Kinder denen man eine offensichtlich unlösbare Aufgabe stellt und sie trotzdem versuchen zu lösen, nur weil man ihnen etwas Süßes verspricht. Aber denen ist es doch egal, was aus der “dummen” Generation wird, schließlich sind wir es, die die bitteren Folgen ausbaden müssen, während sie sich ihren Wohlstand ausmalen.

    Hauptsache, die Technik schreitet weiter fort, die Heranwachsenden konsumieren fleißig weiter ohne jeglichen Hintergedanken undzwar mit allen Opfergaben, die der Mensch dar zu bieten hat, nämlich mit seiner körperlichen und geistigen Freiheit.

    Die neue Weltordnung ist zum Greifen nahe aber für die Masse zum aufstehen zu weit!


    Donnerstag, 14. November 2013

    Wider die große Koalition! - Eine Mahnung an die SPD

    Spiegel-online schreibt:
    Aufruf an die SPD: Kulturschaffende warnen vor Großer Koalition

    n24.de schreibt:
    Große Koalition: Prominente zweifeln an Sigmar Gabriels Courage

    An die sozialdemokratische Partei Deutschlands 

    Die Große Koalition gilt als kleineres Übel. Es heißt, die SPD-Mitglieder müssen jetzt entscheiden, ob sie lieber 100 Prozent ihrer politischen Ziele nicht durchsetzen oder 50 Prozent durchsetzen wollen. Wer so fragt, hat sich bereits für die Große Koalition entschieden. Und tatsächlich erweckt die Führung der Partei - mit kräftiger medialer Unterstützung - den Eindruck, dass es nur noch darum gehe, 47 oder 51 Prozent des "eigenen Programms" durchzusetzen. Aber darum geht es nicht!

    Vielmehr geht es um die Frage, ob sich die SPD in einer Regierung mit CDU und CSU weiter marginalisieren und für ein "Weiter so!" einspannen lässt, oder ob sie eine politische Alternative nicht nur behaupten, sondern für diese auch einstehen will.

    Die SPD will zukunftsfähig sein, bestärkt aber die Konzepte einer vergangenen Politikepoche.
    Die SPD könnte in anderen Bündnissen grundsätzliche Änderungen erreichen, tritt aber freiwillig in die zweite Reihe.

    Die SPD wandelt sich durch Annäherung an die CDU/CSU zur Gesichtslosigkeit, statt selbst Wandel durch Annäherung zu bewirken.

    Die SPD verschenkt den Führungsanspruch - und sei es in der Opposition gegen eine CDU/CSU-Minderheitsregierung - für eine warme Mahlzeit: Jedes Ergebnis der Koalitionsverhandlungen steht unter Finanzierungsvorbehalt, nur die Ministerposten sind sicher.

    Eine Große Koalition stellt keine unterschiedlichen Konzepte zur Wahl, sie stellt die Kaste der Politiker den Wählern gegenüber. So verhindert die SPD jetzt und in nächster Zukunft ein Bündnis linker und alternativer Parteien und Bewegungen. 


    Wieder wird die Mehrheit links von der Mitte nicht genutzt.

    Die Große Koalition schwächt nicht nur die demokratische Debatte und damit das Vertrauen in die Korrigierbarkeit und Offenheit demokratischer Prozesse, sie lässt auch den Wunsch der Mehrheit nach einer politischen Alternative ohne Adresse und ohne Antwort. 

     Wenn der SPD die Courage fehlt, die Führung zu übernehmen, sollte sie in die Opposition gehen und sich von Grund auf erneuern.



    Frau Nahles wie war das noch vor der Wahl?
    • „Wer SPD wählt, entscheidet sich gegen Frau Merkel und nicht für sie?"
    • „Die SPD will keine große Koalition. Unsere Absage an die große Koalition wird in der Basis breit getragen.“
    • „Uns verbindet mit Frau Merkel nichts.“
    • „Die SPD will Merkels Kanzlerschaft beenden. Wir wollen den ganzen Regierungswechsel.“
    Ist es so schlimm, alles schon vergessen?


    Mittwoch, 23. Oktober 2013

    Bis Ende November soll die neue Regierung stehen

    Thema: Verhandlungen über Große Koalition
    am 22.10.2013 schreibt t-online:

    Die Spitzen von Union und SPD haben angeblich einen Zeitrahmen für die abschließende Klausurtagung zu ihrem Koalitionsvertrag ausgelotet. Je nachdem wie schwierig sich die Gespräche gestalten, soll spätestens bis Ende November alles unter Dach und Fach sein.


    Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Chef Sigmar Gabriel wollen zusammen in einer Großen Koalition regieren.
    (Quelle: dpa)
    Nach Agenturinformationen aus Parteikreisen werden dafür zwei Daten genannt: bei weitgehend einvernehmlichen Verhandlungen zeitnah zum SPD-Bundesparteitag vom 14. bis 16. November. Bei kontroverser Debatte könnte es etwas länger dauern.

    Die "Leipziger Volkszeitung" berichtet, Union und SPD hätten sich darauf verständigt, mit einer zweitägigen Klausurtagung ihrer großen Verhandlungsrunde am 26. und 27. November den Koalitionsvertrag unter Dach und Fach bringen.

    Nahles: Mindestlohn reicht nicht aus

    SPD-Chef Sigmar Gabriel sagte aber der Zeitung, es sei "noch keineswegs ausgemacht", dass der beabsichtigte Zeitrahmen voll ausgeschöpft werden müsse. Union und SPD wollen ihre Verhandlungen zur Bildung über eine Große Koalition am Mittwoch in großer Runde beginnen. Zuvor tagt am heutigen Dienstag bereits die Steuerungsgruppe, um über die Einsetzung von 12 bis 14 Arbeitsgruppen zu sprechen.

    SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles gab sich selbstbewusst. Die SPD werde nicht "kleinmütig" in die Verhandlungen gehen, sagte sie der "Rhein-Zeitung". Um die Handschrift der SPD sichtbar zu machen, reiche ein Mindestlohn von 8,50 Euro nicht aus.

    "Wenn wir neben dem Mindestlohn für sieben Millionen Beschäftigte auch in der Pflege und Bildung etwas erreicht haben, dann können wir erhobenen Hauptes in die nächsten vier Jahre gehen. Wenn wir das nicht schaffen, wird es schwierig", sagte Nahles.

    Um die Vorhaben der künftigen Bundesregierung finanzieren zu können, hält Nahles Steuererhöhungen weiter für notwendig. "Wir werden nicht verhandeln, um die Ergebnisse dann im Koalitionsvertrag unter Finanzierungsvorbehalt zu stellen", sagte sie. "Alles, worauf wir uns verständigen, muss verlässlich, solide und gerecht finanziert sein, darauf werden wir bestehen. Uns ist nicht klar, wie das ohne Steuererhöhungen gehen soll.»

    Warnung vor steigender Arbeitslosigkeit

    Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz, warnte vor den Folgen eines gesetzlichen Mindestlohns für Ostdeutschland. "Die Gefahr des Verlustes von Arbeitsplätzen ist nicht von der Hand zu weisen", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung".

    Die Union will nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung offenbar auch ihre Wahlkampfforderung nach einem höheren Kindergeld durchsetzen. Entsprechende Debatten gebe es in der CDU/CSU, schreibt das Blatt. CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt sagte der Zeitung: "Kindergeld und Kinderfreibetrag müssen erhöht werden, sobald sich finanzielle Spielräume dafür ergeben."

    Arbeitgeberpräsident warnt vor Rentenplänen

    Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnte Union und SPD vor unsolide finanzierten Rentenvorhaben. "Die Unionspläne für höhere Mütterrenten oder die Mindestrente der SPD würden die Rentenversicherung stärker belasten, als sie durch die Rente mit 67 entlastet wird", sagte er der "Welt". Niemand dürfe sich von der aktuellen Höhe der Rentenrücklage blenden lassen.

    Regierung bis Weihnachten vereidigt

    Sollten sich Union und SPD auf einen Koalitionsvertrag einigen, lässt die SPD anschließend ihre 470.000 Mitglieder über das Papier abstimmen. Die CDU wird einen kleinen Parteitag einberufen.

    Politiker von Union und SPD hatten erklärt, die Regierung werde vor Weihnachten vereidigt sein. Das müsste dann spätestens in der dritten Dezemberwoche geschehen.

    22.10.2013, 07:20 Uhr | dpa, AFP, t-online


    Kommentare

    Genosse Gabriel, Genossin Nahles, macht ihr uns jetzt den Westerwelle?
    Was sollte dann dieses Gefasel vor der Wahl?


    Ja, ja Frau Nahles, die Sirenen der Macht. Soll das jetzt vier Jahre so weitergehen?
    Meinen Sie im ernst, Sie können mit den SPD-Wählern machen was Sie wollen?

    "Wer SPD wählt, entscheidet sich gegen Frau Merkel und nicht für sie?" ist das ihre Logik? Meinen Sie, die SPD-Wähler können und wollen dem folgen?

    Verleugnet die SPD-Führung ihre eigenen Aussagen, nur um an die Tröge der Macht zu kommen?

    Auf Eins kann man sich bei der SPD wirklich verlassen: Die Führungsspitze bringt regelmäßig das Kunststück fertig, egal wie tief die Partei schon am Boden liegt, trotzdem noch umzufallen.

    Was bitte haben die heute lebenden Generationen böses getan, dass sie mit solchen „Politikern“ bestraft werden?


    Danke Klaus für die Bilder

    Sonnenspirale
    Was jammert Ihr, das war doch vom Anfang an klar das die CDU und SPD bei den Wahlen am 22. Sebtember 2013 die großen verlieren sein werden und zusammen nach der Wahl die Sieger sind.

    Hatten wir ja schon mal, oder nicht?
    Die Dummheit der Stammwähler wird nicht so schnell aussterben und deshalb auch nicht die CDU/CSU und die SPD.

    franky123456
    Wofür gehen die Bürger eigentlich wählen? Beide Parteien gehen eine Koalition ein. Also ist dann ja egal wer gewinnt und wer verliert.

    bfs66659
    ...auch Westerwelle wollte nur einen gut dotierten Ministerposten! Und nun.....hoffentlich geschieht das mit Gabriel auch so, dann hat es 8 Jahre gebraucht und das Pack hat sich selber eliminiert!