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Montag, 30. August 2021

Internationaler Frühschoppen - 29.08.2021 - Debakel in Afghanistan – warum ist der Westen gescheitert?

Internationaler Frühschoppen - 29.08.2021 - Debakel in Afghanistan – warum ist der Westen gescheitert? <br />
Das Wichtigste zuerst:
Wer die Sendung nicht gesehen hat, hat nichts verpasst
Wie schon so oft, ist wieder einmal der Versuch gescheitert, Demokratie, oder was sich die USA darunter vorstellen, in ein fremdes Land rein zu bomben.
Viel Leid wäre Zivilisten und Soldaten erspart geblieben, viele Msnchen wären noch am Leben, wenn sie das Scheitern viel früher erknnnt hätten.

Hätte sich George dabbelju daran erinnert, dass bereits die Sowjetarmee in Afghanistan gescheitert ist, das lag allerdings auch an deren Gegner Osama Bin Laden, der von den USA mit Waffen unterstützt und finanziert wurde, dann hätte er sich seinen Rachefeldzug dreimal überlegen sollen, vor allem weil das Land, außer Rauschgift für den weltgrößten Dealer, das CIA, kein "amerikanisches Öl" in fremder Erde zu bieten hatte und die wenigen anderen, wertvollen Rohstoffe schon lange den Chinesen zugesichert waren.

Internationaler
Frühschoppen
Logo Internationaler Frühschoppen (Quelle: phoenix)

Debakel in Afghanistan – warum ist der Westen gescheitert?
Internationaler Frühschoppen - So. 29.08.2021 12.00 - 13.00 Uhr


Anke Plättner diskutiert mit ihren Gästen:
  • Tatiana Firsova
    Interfax (Russland)
  • Christoph von Marschall
    Tagesspiegel (Deutschland)
  • Franz J. Marty
    freier Journalist, Schweiz (z.Zt. in Kabul)
  • Soraya Sarhaddi Nelson
    freie Journalistin (USA)

Es ist eine traurige Bilanz: Am Ende des 20-jährigen Einsatzes in Afghanistan stehen unzählige zivile Opfer, tausende getötete Soldaten und Militärausgaben in Billionen-Höhe. Die Machtübernahme der Taliban konnte nicht verhindert werden. Am Flughafen in Kabul herrscht Chaos. Am Donnerstag dann passierte das, wovor gewarnt wurde: Durch einen Selbstmordanschlag des IS und einer weiteren Explosion wurden zahlreiche Menschen getötet, darunter 13 US-Soldaten. Zeitgleich haben viele westliche Staaten, darunter auch Deutschland, ihren Evakuierungseinsatz beendet. Den tausenden Ortskräften, die sich noch im Land befinden, läuft indessen die Zeit davon: US-Präsident Joe Biden hält am 31. August als Rückzugstermin fest. Russland hingegen wird seine Botschaft in Kabul weiterbetreiben und kündigte eine intensivere Zusammenarbeit mit China an, um gegen Terror und Drogenhandel vorzugehen.

Wieso ist der Einsatz am Hindukusch fehlgeschlagen? Was bedeutet die Taliban-Herrschaft für die afghanische Bevölkerung – und was für die internationale Gemeinschaft? Was wird aus den Ortskräften, die weiterhin in Kabul ausharren? Welche Lehren sollten aus den Entwicklungen in Afghanistan gezogen werden?

Siehe nachfolgenden Beitrag um 12:00 Uhr in dem der afghanische Lehrer Khazan Gul und Reporter-Legende Peter Scholl-Latour in der phoenix runde vom 1. April 2009 erklären, also acht Jahre nach Beginn des Afghanistan-Engagements, warum dieser Einsatz nach ihrer Ansicht nach nicht erfolgreich sein wird.
Hier das Video vom 29.08.2021


Mittwoch, 18. März 2020

Phoenix - bilder der geschichte: "Rezo und das Video 'Zerstörung der CDU'"

Phoenix - bilder der geschichte
Rezo und das Video "Zerstörung der CDU"

Phoenix 13.03.2020, 13:45 Uhr



Wohl kein anderes politisch motiviertes Internet-Video hat in den vergangenen Jahren für so viel Aufmerksamkeit in Deutschland gesorgt wie Rezos "Zerstörung der CDU". Mehr als 16 Millionen Mal wurde der Clip inzwischen im Internet abgerufen.

Während seine Anhänger die klare Positionierung des YouTube-Stars und seine regierungskritischen Worte feierten, bemängelten seine Kritiker das Video als populistisch und bewusst verfälschend. Welchen Einfluss hatte Rezos Video auf die Wahlentscheidung von jungen Menschen? Wie sehr dürfen Fakten und Meinung vermischt werden? Darüber diskutiert Moderatorin Alice Brauner mit dem YouTuber Rayk Anders und dem FAZ-Innenpolitikchef Jasper von Altenbockum.

... und hier ist das besagte Video


Rezo ja lol ey

16.844.757 Aufrufe
1,2 Mio. Likes
61.528 Dislikes
237.955 Kommentare

Montag, 1. Juli 2019

Internationaler Frühschoppen - So. 30.6.2019 - sondergipfel in Brüssel - wer setzt sich durch im Postenstreit?

Internationaler
Frühschoppen
Logo Internationaler Frühschoppen (Quelle: phoenix)

sondergipfel in Brüssel - wer setzt sich durch im Postenstreit?
Internationaler Frühschoppen - So. 30.6.19 12.00 - 13.00 Uhr

Wer wird neuer EU-Kommissionspräsident und damit der Nachfolger von Jean-Claude Juncker? Das ist die entscheidende Frage, die die 28 Staats- und Regierungschefs bei einem Sondergipfel in Brüssel am Sonntag beantworten wollen. Mittlerweile gilt als klar, dass der neue Kommissionspräsident nicht aus der Reihe der Spitzenkandidaten kommen wird, die für die Europawahl von den Parteien aufgestellt wurden. Vor allem Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron bemängelt, dass der EVP-Kandidat Manfred Weber keine Regierungserfahrung hat. Unterdessen werden ganz andere Kandidaten für das höchste Amt der EU gehandelt – etwa der Niederländer Mark Rutte oder die Dänin Mette Frederiksen.

Für wen könnten sich die Staats- und Regierungschefs als Nachfolger Junckers entscheiden? Kommt es zum Machtkampf zwischen Parlament und Kommission, wenn die Regierungschefs sich gegen die Spitzenkandidaten der Parteien entscheiden? Wie wichtig ist die Personalie des Kommissionspräsidenten für die Zukunft der EU?

Anmerkung: während der Sendung erhielt der Moderator die Information "Timmermans wird Kommissionspräsident", und schon kurz darauf wusste Focus.de zu berichten: "Timmermans wird Kommissionspräsident - Weber Präsident des Parlaments"


Fotos: Screenshots
Alfred Schier diskutiert mit vier Gästen aus vier Ländern:
  • Ralf Sina, Brüssel Leiter WDR/NDR Hörfunk
  • Magdalena Gwozdz, Polen, Freie Journalistin
  • Elisabeth Cadot, Frankreich, Freie Journalistin
  • Michael Bröcker, Deutschland, Rheinische Post

Hier können Sie diese und vorherige Sendungen nochmal ansehen: klicken Sie auf diesen Link


Information zur Sendung

phoenix sendet den „internationalen frühschoppen“ immer dann, wenn der ARD-Presseclub im Ersten ausfällt. Ein aktuelles Thema diskutiert aus der Sicht internationaler Journalisten – diesen Blick in die Welt liefert die traditionsreiche Talkrunde, die erstmals 1952 auf Sendung ging. Im Zeitalter internationaler Krisen ist die Sichtweise aus den verschiedenen Ländern spannender denn je; die Diskussion mit den Kollegen aus dem Ausland bietet andere Perspektive und neue Facetten zum jeweiligen Thema.

Im anschließenden „internationaler frühschoppen nachgefragt“ können Zuschauerinnen und Zuschauer ebenfalls über die WDR 5 Hotline weiterdiskutieren und Fragen stellen.

phoenix Gespräche und Diskussionen

Ein gutes Gespräch kann leidenschaftlich und hitzig, aber auch ruhig und nachdenklich sein. Es kann laut sein oder leise, länger oder kürzer, zwischen zwei oder mehreren Gesprächspartnern stattfinden. Ausschlaggebend für ein gutes Gespräch ist aber immer, dass sich die Beteiligten gegenseitig zuhören, sich respektieren und bereit sind, auf die Meinung des Anderen einzugehen.

Genau das macht den Wert der Gespräche bei phoenix aus. Egal, ob tagesaktuell oder zeitlos, die phoenix-Gesprächssendungen stehen für Neues, oft Überraschendes, immer Hintergründiges, sie analysieren und vertiefen. Und sie sind inspirierend und bereichernd.

Vielfältig wie unsere Sendungen und Themen sind auch unsere Gäste: Zu Wort kommen bei phoenix nicht nur bekannte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch Experten, Wissenschaftler und Journalisten aus dem In- und Ausland mit neuen und spannenden Ansichten. Mit ihrem Wissen und ihrer Meinung erweitern sie die Perspektiven unserer Zuschauerinnen und Zuschauer. Unsere Gesprächssendungen sind der ideale Ort für die eigene politische Willens- und Meinungsbildung.

Hintergrundinformation

Der Internationale Frühschoppen ist die traditionsreichste Talkrunde im deutschen Fernsehen. Seit der Erstsendung am 30. August 1953 heißt der Leitspruch: Sechs Journalisten/innen aus fünf Ländern diskutieren das wichtigste politische Thema der Woche. Bis 1987 moderierte Werner Höfer die Sendung, danach trat der "Presseclub" am 27. Dezember 1987 die Nachfolge an.

Am 13. Oktober 2002 hat phoenix den Internationalen Frühschoppen mit dem ursprünglichen Konzept unter dem gewohnten Titel wieder belebt. Seitdem strahlt der Ereignis- und Dokumentationskanal die Talksendung immer an Sonntagen von 12.00 bis 13.00 Uhr aus, wenn der "Presseclub" im Ersten ausfällt.

In seinem Gesamterscheinungsbild hat sich der Frühschoppen seit seinen Anfängen kaum verändert. Zwar wurde vor allem die Studio-Dekoration immer an aktuelle Trends des Fernsehdesigns angepasst. Dafür blieb aber - auch in der Neuauflage bei PHOENIX - das ursprüngliche stilbildende Konzept der Zuschauerbeteiligung durchweg erhalten: Von 12.45 Uhr an haben die Zuschauer und Zuhörer Gelegenheit, sich in die Diskussion mit Fragen einzuschalten.

Der Internationale Frühschoppen setzt in der Themenwahl stets auf hohe Aktualität. Vor allem die Mischung aus deutschen Journalisten und ausländischen Korrespondenten mit ihrer zum Teil ganz speziellen Außenansicht der diskutierten Themen macht den einzigartigen Charakter der Sendung aus.

Donnerstag, 9. Mai 2019

Zwischen Hass und Meinungsfreiheit - Wie werden die Medien ihrer Verantwortung gerecht?

Sendung am 05.05.2019
Eine Fernseh-Diskussion, die ich einer Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalt nicht mehr zugetraut hätte


Phoenix - die diskussion
Zwischen Hass und Meinungsfreiheit -
Wie werden die Medien ihrer Verantwortung gerecht?


Moderation: Helge Fuhst

In der Gesprächssendung „Zwischen Hass und Meinungsfreiheit - Wie werden die Medien ihrer Verantwortung gerecht?“ am Donnerstag, 2. Mai. 2019, um 21.45 Uhr, diskutiert phoenix-Programmgeschäftsführer Helge Fuhst mit Gästen über das gewachsene Misstrauen gegenüber den Medien und darüber, inwieweit die Presse selbst dazu beigetragen hat.
  • Golineh Atai (ARD-Korrespondentin)
  • Teresa Bücker (Chefredakteurin des Magazins "EDITION F")
  • Stefan Aust (WELT-Herausgeber)
  • George Weinberg (Worldwide Advisory Committee Republicans Overseas)
  • Anja Reschke (Leiterin Innenpolitik NDR-Fernsehen)
  • Prof. Norbert Bolz (Medienwissenschaftler TU Berlin)
Medien zwischen wachsender Bedrohung und Verantwortung

Welche Perspektiven haben Medien künftig im Spannungsfeld zwischen gestiegenen Erwartungen der Bürger, aber auch einer zunehmenden Beeinträchtigung der Arbeit von Journalisten? Welche Rolle spielen soziale Netzwerke, sind sie Brutstätte von Hass und Hetze auch gegen Journalisten, oder Ergänzung der Meinungsbildung? Werden die weltweiten Versuche zunehmen, die Freiheit von Recherche und Meinung einzuschränken, und welchen Nachrichten dürfen wir künftig noch vertrauen? Diese Fragen diskutierte eine Experten- und Journalistenrunde mit Moderator Helge Fuhst bei phoenix anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit am Freitag.

Medienwissenschaftler Norbert Bolz und Stefan Aust, Herausgeber der „Welt“, mahnten Medienmacher und Journalisten, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Der Begriff der Lügenpresse sei zwar falsch, „aber an Lückenpresse, da ist was dran. Man weiß, dass etwas passiert ist, man bringt es aber nicht aus Nachsicht auf die Bürger, die das nicht verkraften können. Und so etwas ist gefährlich“, erklärte Bolz. „Welt“-Herausgeber Aust kritisierte das Selbstverständnis vieler Journalisten. „Sie haben zu häufig ein eigenes Sendungsbewusstsein.“ Etwa bei den sexuellen Übergriffen an Silvester 2015 auf der Kölner Domplatte hätten viele Medien zu spät und unvollständig berichtet. „Das wollte man alles nicht wahrhaben, das passte in der Zeit des ‚Refugees Welcome‘ nicht ins Bild“, meinte Aust.

ARD-Korrespondentin Golineh Atai warnte dagegen vor journalistischer Zögerlichkeit, die nach den Silvester-Vorkommnissen eingesetzt habe. „Es ist eine Übervorsicht entstanden, wir haben überkorrigiert, in der Hoffnung, dass wir von denen, die uns als links bezeichnen, verstanden werden und das Vertrauen wieder wächst.“ Atai sah die klassische journalistische Arbeit weltweit zunehmend durch Repressalien bedroht. Immer öfter sei auch das Leben der um Aufklärung bemühten Journalisten in Gefahr.

„Panorama“-Moderatorin Anja Reschke mahnte, öffentlicher Druck könne Fehlentwicklungen im Journalismus auslösen. Bei etlichen Bürgern gebe es inzwischen eine gefühlte Wahrheit, „und dann haben die Menschen eine große Erwartungshaltung, dass Journalisten auf Dinge eingehen sollen, die es so aber gar nicht gibt“. Diese Problematik nehme zu. Die Chefredakteurin des Magazins „EDITION F“, Teresa Bücker, sah nicht bestimmte Versäumnisse von Medien als ursächlich für einen Vertrauensverlust an. „Redaktionen treffen offenbar nicht immer den Nerv ihrer Leser und verpassen zudem Entwicklungen.“ In dieser Situation sei es wichtig, statt in Hauptstadtbüros wieder stärker in Lokalredaktionen zu investieren, weil die näher an den Menschen und deren Problemen seien.

Die Pressefreiheit werde auch benutzt, um Menschen zu diskreditieren, glaubte der Repräsentant der „Republican Overseas“, der US-Geschäftsmann George Weinberg. Das Beispiel des Umgangs mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump zeige, dass Grenzen überschritten würden. „Wenn man sieht, wie negativ die Medien Trump und seine Familie behandelt haben, dann wundert es einen nicht, dass der US-Präsident dann auch zurückschlägt.“



Samstag, 30. Juni 2018

Neil Armstrong und Co.: Sie kamen niemals zurück - eine Phoenix-Doku

Thema: Astronauten

Wie der Mond das Leben der Astronauten veränderte
Das Leben der Mondgänger nach dem Ruhm


Killroy McKnallski
Am 15.03.2017 veröffentlicht

Kategorie Bildung
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Montag, 14. Mai 2018

Ex-General Harald Kujat im Phoenix Interview zum Atomausstieg

Thema: Iran

Wem nützt der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit Iran?
(ex-General) Harald Kujat


MrMarxismo Am 12.05.2018 veröffentlicht
Harald Kujat zum Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit Iran (9.5.2018) - Harald Kujat (ehem. Vorsitzender NATO-Militärausschuss) im Gespräch mit Mareike Bokern zum Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit Iran.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu erhält für seine scharfen Anschuldigungen, der Iran verletzte das Atomabkommen, einiges an Gegenwind. Bei n-tv heißt es: „Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gibt es ‚keine glaubwürdigen Hinweise‘ auf ein iranisches Atomwaffenprogramm nach 2009. Dies teilte ein IAEA-Sprecher in Wien mit. […] Auch nach Einschätzung eines israelischen Experten hat Netanjahu keine Beweise für Verstöße des Irans gegen das Atomabkommen vorgelegt. ‚Alles, was Netanjahu bei seiner Präsentation gesagt hat, war Geschichte, und kein Beweis dafür, dass die Iraner den Vertrag nicht einhalten‘, sagte Uzi Eilam, ehemaliger Leiter der israelischen Atomenergiekommission der dpa in Tel Aviv.“ (jw)

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Hans Peter
kluger mensch, der kujat. heiko maas ist als außenminister ungeeignet. im parlament hetzt er gegen russland und kaum auf lawrov getroffen, zieht er den schwanz ein. deutschland muss verstehen, dass die usa kein partner auf dauer mehr sind. es muss seine führende rolle in europa nutzen, um gemeinsam mit allen europäern eine wende einzuläuten und die neue weltordnung so richtig in den arsch treten. der russe wäre dabei, der chinese sowieso. den krieg gegen den terror hat der verloren, der ihn ausgerufen hat. krieg ist der terror der reichen.

Bernd2966
Israel hat die Atom-Bombe, und warum, sollte dann der Iran keine besitzen dürfen ????? - Vielleicht weil wir die G U T E N sind ???, es ist zwingend erforderlich dass der Iran, solange Israel eine hat, auch eine bekommt, vielleicht verhält sich Israel dann künftig völkerrechtskonform


Donnerstag, 21. September 2017

Prof. Rüdiger Ernst bei Phoenix zum Thema Nordkorea - offene Worte über westliche Berichterstattung

Thema: Nordkorea

Phoenix - Im Dialog zum Thema: Nordkorea

Rüdiger Frank im Gespräch mit Michael Krons.
(Quelle: phoenix)
Droht in Ostasien Krieg? Könnte er sich zu einem Weltkrieg entwickeln? Auch wenn sich die Lage zwischen Nordkorea und den USA zuletzt etwas entspannt hat, gibt es keinen Grund für eine Entwarnung. Im Gegenteil: "Komplett ausschließen kann man einen bewaffneten Konflikt natürlich nicht", warnt der Nordkoreakenner Rüdiger Frank in der Sendung "Im Dialog". Der Leiter des Instituts für Ostasienwissenschaften an der Universität Wien hält die Konstellation für sehr bedenklich "wenn man sieht, wer sich da gegenübersteht, mit welcher Rhetorik gegeneinander gearbeitet wird, welche Interessen auch im Spiel sind".

In der Sendung "Im Dialog" spricht Michael Krons mit dem Ökonom und Ostasienwissenschaftler Rüdiger Frank darüber, ob und wie die Eskalationsspirale zwischen Nordkorea und den USA zu durchbrechen ist und ob er dem Land Reformen zutraut.

Frank, der seit 1991 regelmäßig nach Nordkorea reist, sieht dort eine Entwicklung in Gang, die letztendlich zur Auflösung des Machtgefüges führen könnte. "Der Prozess hat begonnen in dem Moment als die nordkoreanische Führung unter Kim Jong-il, also dem Vorgänger und Vater von Kim Jong-un, entschieden hat, dass die Märkte, die spontan während der Hungersnot entstanden sind, eben nicht wieder geschlossen werden vom Staat.".


Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund bewertet Frank die gegen Nordkorea verhängten Sanktionen kritisch: "Die Sanktionen würgen diese marktwirtschaftlichen Elemente ab. Sie zwingen die Leute quasi letztlich wieder in die Arme des Staates zurück. Das heißt, damit prolongieren wir die Existenz des gegenwärtigen Systems."

Rüdiger Frank wurde 1969 in Leipzig geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, Internationale Beziehungen und Koreanistik. Frank ist seit 2007 Professor für Wirtschaft und Gesellschaft Ostasiens an der Universität in Wien.

Moderation: Michael Krons

Sonntag, 13. August 2017

Phoenix - Der Kalte Krieg - Legende und Wahrheit

Der Kalte Krieg - Legende und Wahrheit
Eine wirklich interessante Diskussionsrunde mit den Teilnehmern

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges spaltete der Kalte Krieg rund 40 Jahre lang die Welt in zwei sich feindlich gegenüberstehende Blöcke - der Osten gegen den Westen. Die Gefahr eines atomaren Kriegs war über Jahrzehnte allgegenwärtig. Aber wie nah stand die Welt damals wirklich vor dem nuklearen Overkill? Und welche Legenden ranken sich noch heute um diese Jahre der ideologischen Konfrontation, um Berlin, Kuba, Chruschtschow und Kennedy? Wer waren die echten Helden des Kalten Krieges? In einem vierstündigen Themennachmittag widmet sich phoenix dem Kalten Krieg - mit einer Gesprächssendung und vier Dokumentationen.
Moderation: Guido Knopp


Mit dem Zerfall der Sowjetunion, den Umbrüchen in Osteuropa und mit der Wiedervereinigung Deutschlands ging eine Ära der Angst und der Widersprüche, in der der Frieden durch Vernichtungsdrohungen stabilisiert werden sollte, zuende. Auch das Ende der Ideologien wurde prophezeit. Russland sah mit Neugier auf den Westen. Später jedoch warf Michail Gorbatschow den westlichen Politikern vor, Euphorie und Triumphalismus seien ihnen zu Kopfe gestiegen.

Spätestens seit der zweiten Präsidentschaft Wladimir Putins und nicht zuletzt durch die aktuellen Drohgebärden Donald Trumps ist - nach einer längeren Phase der Annäherung und des Miteinanders - heute wieder die Rede von einem neuen Kalten Krieg zwischen Ost und West.

Wo stehen wir heute wirklich? Wie gefährlich ist dieser neue Kalte Krieg? Und wie realistisch ist die Gefahr eines neuen Weltkrieges?

Guido Knopp diskutiert mit seinen Gästen:

- Bernd Greiner (Historiker)
- John Kornblum (ehemaliger US-Botschafter in Deutschland)
- Gabriele Krone-Schmalz (Historikerin)

Samstag, 17. September 2016

Wolgang Bosbach im PHOENIX-Interview: AfD einzige Alternative - 9.9.2016


Veröffentlicht am 11.09.2016
Die CDU ist so weit nach links gerückt, dass sie bereits den Grünen Konkurrenz macht. In der Füchtlingsfrage gibt es zwischen CDU, SPD, FDP, Grünen und Linken überhaupt keinen Unterschied, weswegen die AfD die einzig konservative Alternative ist. Genau das hat Wolgang Bosbach in diesem Interview im Prinzip gesagt.

Deswegen wirft auch Wolfgang Bosbach das Handtuch und bestätigt auch, das die Merkel-Flüchtlingspolitik die Menschen scharrenweise zur AfD treibt.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Jochen Simbrig
Bosbach hat Mut ! Ist aber nur ein einsamer Rufer in Nacht !
    Paul Paulsen
    Ja, ich stimme dir absolut zu...

vanlendl1
In der Asylfrage geht es um sein oder nicht sein. Ein Blick auf die Zahlen und die Demographie beweisen es.
Wenn man 1-2 Millionen junge männliche Muslime einbürgert bekommt man nochmal dieselbe Menge an Importbräuten dazu. Und den Familiennachzug mit Geschwistern und Eltern (Großeltern ?)
Aufgrund der Geburtenraten unter Muslimen wird Deutschland in 30 Jahren nicht mehr wiederzuerkennen sein.
Wer es nicht glaubt, kann in Brüssel-Molenbeek schon mal in die Zukunft blicken.

LadyAngelina
Frau Merkel hat Glück das der Herr Bosbach durch seine Krankheit nicht als Kanzlerkandidat antreten kann. Er ist der einzige Politiker der Fans in allen politischen Lagern hat inklusive der Bevölkerung. Es müßte mehr wie ihn geben aber leider gehen Wunsch und Wirklichkeit wie immer getrennte Wege.


Freitag, 2. September 2016

BlackRock - Die Schattenregierung der USA - Eine Phoenix-Dokumentation

Thema: Geld regiert die Welt

BlackRock - Die Schattenregierung der USA

Veröffentlicht am 20.08.2015
Die Dokumentation handelt von "den wirklich Mächtigen an den Schaltstellen des großen Geldes", wie es der Sprecher am Anfang des Films treffend beschreibt. Gemeint sind damit die Schattenbanken, die jenseits der Regulierung des konventionellen Bankensektors ihr Unwesen treiben (können). Am Beispiel des größten Players auf dem Schattenbankensektor Blackrock zeigen die Macher der Reportage, welche Macht diese Hedgefonds mittlerweile besitzen.
Blackrock, der Größte im Schatten.



Blackrock ist mit einem Anlagevermögen von vier Billionen Dollar der größte Finanzakteur der Welt und hat ein weltweites Netz aus Unternehmensbeteiligungen. Auch in Deutschland ist Blackrock an nahezu allen deutschen Unternehmen beteiligt, allein in neun Dax-Konzernen (BASF, E.ON, Deutsche Bank, Lufthansa, Siemens, Allianz, RWE, Daimler, SAP) ist Blackrock der größte Aktionär. Entsprechend ist der Einfluss von Blackrock gewaltig, die Verschwiegenheit ist allerdings genauso gross, wie die Transparenz klein ist. Blackrock sammelt das Geld von Pensionsfonds, Rentenversicherungen, Großanleger und Superreicher ein und legt es überall an, wo es Rendite verspricht. Mit ihrem gewaltigen Anlagevermögen, ihrer vielfältigen Beteilungen und guter Vernetzung hat Blackrock gewaltigen Einfluss und große Durchsetzungskraft. Larry Fink, der Gründer von Blackrock ist bestens vernetzt, kennt Politiker wie den US-Finanzminister Geithner oder Notenbanker wie Ben Bernanke oder Mario Draghi.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Michael E.
Einfach eklig, wie hier die inzwischen schon zum Klischee gereiften Bekanntheiten, wie üblich garniert mit der Quintessenz dass "wir kleinen Leute da nichts machen können" im Tonfall des "immer schön fröhlich bleiben" ausgewaltzt werden - und was für aufmunternde Soundeffekte im Hintergrund, während die Verbrecher unter dem Vorwand der Kritik mal wieder nur heroisiert werden. Na ja: phönix ist eben auch zu deutschen Blödfunk verkommen, d.h. Propaganda die zwischendurch ein bischen fürs "schlimm, schlimm"-Gefühl sorgt: kille, kille, deutscher Michel, dann wieder schön mitgemacht und weiter so!

tino westhause
wer die wirklich mächtigen sind dämonen die für diese verbrecherrichen eliten- illuminaten, freimaurer und co. schuld sind, die wollen chaos, dann die welt beherschen, mit hilfe der menschlichen gier, die ja besonderst bei d. sogenannten eliten ausgeprägt ist !

EH Bolle
Ich kann das nicht mehr sehen. Ich möchte schreien zu diesem unsagbaren Unrecht. Ist unsere Generation zum zusehen verurteilt, oder werden wir es sein die diesem Elend ein Ende bereiten? Aber wenn so ein Beitrag schon auf Phoenix gesendet wird, was muss dann noch geschehen bis die Leute aufwachen? Es ist zum kotzen.

Anton Koch
Überall Schmutzfinken ...
AMI go home!

KZ2012Xanto
Ein Erschreckendes Thema!

Sonntag, 24. Januar 2016

Internationaler Frühschoppen - So. 24.1.16 - Merkel allein zu Haus – Scheitert Europa an Deutschland?


Logo Internationaler Frühschoppen (Quelle: phoenix)
Internationaler Frühschoppen
So. 24.1.16 12.00 - 13.00 Uhr


„Merkel allein zu Haus – “
Scheitert Europa an Deutschland?"

Michael Hirz diskutiert im Internationalen Frühschoppen mit fünf Journalisten aus fünf Ländern:


  • Henriette Harris (freie Journalistin, Dänemark)
  • Aleksandra Rybinska (freie Journalistin, Polen)
  • Sabine Schuster (ORF, Österreich)
  • Gerard Foussier (Documents, Frankreich)
  • Stephan-Andreas Casdorff (Der Tagesspiegel, Deutschland)

  • Es ist wie ein Paukenschlag: Österreich, bislang fest an der Seite von Angela Merkel, vollzieht eine Kehrtwende und beschließt eine Obergrenze für Flüchtlinge. Maximal 37 500 Asylbewerber will Wien dieses Jahr aufnehmen, eine drastische Reduzierung der Zahlen im Vergleich zu 2015. Immer mehr Widerstand regt sich in Europa gegen die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin: die neue polnische Regierung lehnt diese offen ab, Länder wie Dänemark setzen mit ihren strengen Asylgesetzen auf Abschreckung.

    Auch im Inland weht Merkel ein scharfer Wind ins Gesicht: CSU-Chef Horst Seehofer sieht die Koalition in einer "ernsten Lage" und beharrt auf einer Obergrenze für Flüchtlinge auch in Deutschland.

    Steht die Kanzlerin mit ihrer Flüchtlingspolitik ganz alleine da? Welche Länder unterstützen sie noch in der Europäischen Union? Wie soll Deutschland auf die härtere Gangart der Nachbarländer reagieren? Muss Angela Merkel einlenken? Droht der Zerfall der EU?

    Der Internationale Frühschoppen ist die traditionsreichste Talkrunde im deutschen Fernsehen. Seit der Erstsendung am 30. August 1953 heißt der Leitspruch: Sechs Journalisten/innen aus fünf Ländern diskutieren das wichtigste politische Thema der Woche. Bis 1987 moderierte Werner Höfer die Sendung, danach trat der "Presseclub" am 27. Dezember 1987 die Nachfolge an.

    Am 13. Oktober 2002 hat phoenix den Internationalen Frühschoppen mit dem ursprünglichen Konzept unter dem gewohnten Titel wieder belebt. Seitdem strahlt der Ereignis- und Dokumentationskanal die Talksendung immer an Sonntagen von 12.00 bis 13.00 Uhr aus, wenn der "Presseclub" im Ersten ausfällt.

    In seinem Gesamterscheinungsbild hat sich der Frühschoppen seit seinen Anfängen kaum verändert. Zwar wurde vor allem die Studio-Dekoration immer an aktuelle Trends des Fernsehdesigns angepasst. Dafür blieb aber - auch in der Neuauflage bei PHOENIX - das ursprüngliche stilbildende Konzept der Zuschauerbeteiligung durchweg erhalten: Von 12.45 Uhr an haben die Zuschauer und Zuhörer Gelegenheit, sich in die Diskussion mit Fragen einzuschalten.

    Der Internationale Frühschoppen setzt in der Themenwahl stets auf hohe Aktualität. Vor allem die Mischung aus deutschen Journalisten und ausländischen Korrespondenten mit ihrer zum Teil ganz speziellen Außenansicht der diskutierten Themen macht den einzigartigen Charakter der Sendung aus.

    Zum Video hier klicken

    Fotos: Screenshots

    Montag, 11. Januar 2016

    Fernsehsender verbieten Interviewpartnern über Flüchtlinge zu sprechen

    Thema: Medien

    Köln:
    Experte berichtet von Zensur-Versuchen vor TV-Interviews

    Nach den Kölner Gewalt-Exzessen haben Fernsehsender einen Experten aufgefordert, „nicht über Flüchtlinge“ zu reden. Er weigerte sich, der Aufforderung Folge zu leisten – und konnte schließlich sagen, was er für richtig hielt. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, würde man meinen.
    schreibt Deutsche Wirschaftsnachrichten.

    Demnach haben offenbar Fernsehsender ihren Interview-Partnern verboten, im Zusammenhang mit den Kölner Ereignissen über Flüchtlinge zu sprechen.
    Der frühere Justizminister von Niedersachsen und Kriminologe Christian Pfeiffer berichtete in der „Phoenix-Runde“ zum Thema: „Der Silvesterskandal – wer schützt und noch?“ darüber. Auch sprach er davon, dass dies bei zwei Interviews geschehen sei, also keineswegs von einem Einzelfall gesprochen werden kann. Welche Sender das waren sagte er nicht.

    Pfeiffer sagte wörtlich:
      „Die ersten beiden Interviews, die ich dem Fernsehen über Köln geben durfte, da fragten mich die Journalisten: ,Bitte, reden Sie nicht über Flüchtlinge.‘ Dann habe ich gesagt, dann brauche ich gar nicht erst anzufangen. Dann ist das das Ende des Interviews. Dann haben sie sich besonnen und das wieder aufgelöst. Wo kommen wir hin, wenn wir die Wahrheit nicht mehr benennen – die, die sich andeutete? Es war noch völlig unsicher, das habe ich auch gesagt, ob es Flüchtlinge sind. Aber es von vornherein auszuschließen, wie es der Kölner Polizeipräsident gemacht hat, das ist unerträglich, wenn die verantwortlichen Behörden die Wahrheit nicht mehr benennen.“
    Die FAZ kommentiert den Vorfall:
      „Dem früheren Justizminister von Niedersachsen wird niemand so schnell unterstellen, er sei ein Rassist oder sympathisiere mit den Pegida-Demonstranten in Dresden. Was dem viel gefragten Pfeiffer widerfuhr, dementiert jedoch so ziemlich alles, was in den vergangenen Tagen zur Rechtfertigung journalistischen Handelns formuliert worden ist. Hier offenbart sich eine Mentalität, die journalistischen Prinzipien widerspricht: Es wird nicht um Sachverhalte gestritten, sondern um politische Deutungshoheit. Auch wenn man dabei zu elementaren Fakten in Widerspruch gerät. Das Denkmuster lautet: ,Flüchtlinge‘ werden nur erwähnt, wenn sie zur idealistischen Figur im Kampf gegen Rechtsextreme taugen. Das aber ist eine politische Perspektive, keine journalistische. Für diese Haltung in Fernsehredaktionen gibt es nun eine kalte Dusche.“

    Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten
    Zum Video der Phoenix-Runde, (ab ca. Minute 25:00)

    Samstag, 24. Januar 2015

    Ukraine-Krise: ARD erwähnen Blackwater-Söldner

    Thema: es geschehen noch Wunder ...
    Das ich das noch erlebe!

    In einer deutschen Fernsehsendung darf ein Korrespondent Klartext reden

    Phoenix-Sendung erwähnt (endlich) amerikanische Blackwater-Söldner Beteiligung und redet Klartext über geopolitische Zusammenhänge und US-NATO-Strategie in der Ukraine und der Gefahr eines großen Krieges.
    Sogar das Faschisten in Kiew mitregieren, wird "durch die Blume" angedeutet. Phoenix "der tag" vom 20.1.2015



    Kommentare

    Tina Meier
    Es ist unglaublich! Endlich eine vernunftige Analyse! Was ist jetzt passiert? Wer hat das erlaubt in unserem Land der "Pressefreiheit"? Haben unsere Politiker was endlich geschnallt? Neee... oder? Ich bin baff!

    Dr. Maria Belaja-Lucic
    Die Wahrheit lässt sich wohl nicht länger vertuschen... Oder haben die "netten" Damen und Herren von der EU-Spitze endgültig "kalte Füße" bekommen?

    Maik i
    Phoenix "Der Tag" vom 20.01.2015 mit Michael Lüders (Sicherheitsexperte Nahost)

    Falls jemand das Interview noch nicht gesehen hat, empfehle ich diese 7 Minuten, es lohnt sich durchaus. :3 Ich finde sehr gut, dass unsere Experten endlich auch als solche angehört werden. Leider überwiegen oftmals politisch motivierte Entscheidungen anstelle solcher Analysen von fachkundigen Wissenschaftlern.

    Im Interview werden viele Aspekte des Konfliktes in der Ukraine angesprochen. Zum einen die hohe Abhängigkeit der Ukraine von ihren Unterstützern, die somit Einfluss ausüben bzw. ausüben könnten, um Kiew zu einer diplomatischen Lösung zu zwingen. Zum anderen hält er eine militärische Lösung angesichts der Lage für aussichtslos. Außerdem erwähnt er die etwa 500 amerikanischen Söldner, die in der Ukraine kämpfen und stellt fest, dass die Interessen der USA nicht notwendigerweise auch unseren europäischen Interessen entsprechen. Durch die Sanktionen büßte alleine Deutschland bisher etwa 40 Milliarden Euro ein. Wobei jedoch grade die EU finanziell für die Ukraine bezahlt. Somit ist sie doppelt belastet. Er betrachtet die Ukraine als Scharnier- bzw. Brückenstaat und denkt, dass sie in dieser Funktion verbleiben sollte. Er warnt davor, dass auf Drängen der USA ein Konflikt in Europa stattfindet - weit weg der amerikanischen Grenzen. Ebenso spricht er das ARD Interview mit Jazenjuk an, welches er als Geschichtsverfälschung bezeichnet. Das Militärbündnis mit dem Iran sieht er als logische Konsequenz an.

    Sonntag, 18. August 2013

    Deutschland ist immer noch besetzt - das Besatzungsstatut von 1945 gilt noch

    Thema: Freiheit
    Aus der Reihe: worüber man in Deutschland nicht oder nicht gerne berichtet

    Man mag es kaum glauben, aber es scheint zu stimmen.

    In einem Interview beim Fernsehsender Phoenix hat der Fraktionsvorsitzende der "die Linke", Gregor Gysi, gesagt, was sich bisher kaum jemand zu sagen getraut hat.

    Als er zur NSA-Affäre befragt wurde sagte er, dass Deutschland immer noch unter Besatzungsrecht steht und die Regierung nichts dafür tut, dass das beendet wird.

    Im Gegenteil, die Bundesregierung lässt sich von Washington alles gefallen und die Regierungsparteien schieben sich nur gegenseitig die Schuld wegen der millionenfachen Ausspähung zu.
    Es wird höchste Zeit, dass die Besatzung von Deutschland ein Ende findet.

    Wörtlich sagte er:
      "Ich muss ihnen mal ganz ernsthaft sagen, dass das Besatzungsstatut immer noch gilt. Wir haben nicht das Jahr 1945, wir haben das Jahr 2013. Könnte man nicht das mal aufheben und die Besatzung Deutschlands beenden? Ich finde es höchste Zeit und ein paar mutige Schritte müssen gegangen werden. Mich stört auch, dass unsere Bundeskanzlerin nichts macht. Die müsste doch eigentlich täglich mit Obama telefonieren und versuchen zu klären, um dann der Bevölkerung zu sagen, das wird so und so und dann und dann beendet. Aber nichts hört man. Nur gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen, wenn man so will, vier Parteien die daran beteiligt waren, nämlich Union, SPD, FDP und Grüne. Und ausserdem bin ich davon überzeugt, da gehts doch nicht nur um Terroristen, sondern die werden auch fleissig Wirtschaftsspionage betrieben haben."

    Hier das Video mit dem Interview:

     
    Nun kann man von Gregor Gysi halten was man will, wo er Recht hat, hat er Recht.

    Denn auch Wolfgang Schäuble sagte beim European Banking Congress 2011: "... wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen!“
    Video (hier)

    ... und Siegmar Gabriel im Bundestag: "Wir haben gar keine Bundesregierung. Frau Merkel ist Geschäftsführerin einer neuen Nichtregierungsorganisation (NGO) in Deutschland."
    Video (hier)

    Es gibt nur unsicheres, verschämtes Lachen auf allen Seiten.


    Nachtrag: 18.08.2013 - zum Thema traf heute eine Email von Werner May ein
    Werner May kämpft seit langer Zeit vor den unterschiedlichsten Gerichten und mit den unterschiedlichsten Behörden um eine verbindliche Auskunft zur rechtlichen Lage des gesamten Verwaltungskonstrukts der Bundesrepublik Deutschland. Ein äußerst interessantes Thema...

    Hier die Email:

    Oberlandesgericht kneift.
    Selbst auf eine einfache Frage gibt das OLG Rostock keine Antwort. „Ist der Bescheid der Generalstaatsanwaltschaft Rostock rechtskräftig oder nicht?“

    Die 3 Richter überspringen diese Frage und verhandeln über einen Bescheid, der noch nicht begründet ist. Sie fassen einen Beschluss der gegen internationales Recht verstößt und vergessen die „Ausfertigung" zu unterschreiben.

    Wer das nicht glaubt kann sich hier überzeugen:
    http://www.widerstand-ist-recht.de/sonstiges/reakt.html

    lb Gruß
    Werner