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Montag, 24. September 2018

Erinnern wir uns noch an diese Zeit ...

Thema: Deutschland

... als man noch stolz sein durfte auf dieses Land?
als man noch nicht beschimpft wurde, wenn man nur eine Nationalfahne trug?

Du bist Deutschland

hieß die Aktion, die 8 Tage nach der Wahl 2005 startete.


allycatz
Am 06.03.2007 veröffentlicht

Original television ad.
The background music title is the "Forrest Gump Theme" by Alan Silvestri.

Kategorie Nachrichten & Politik

„Du bist Deutschland“ war eine kontrovers diskutierte Social-Marketing-Kampagne, die auf positives Denken und auf ein neues deutsches Nationalgefühl zielte. Sie wurde im Rahmen der Initiative Partner für Innovation von 25 Medienunternehmen ins Leben gerufen und von Bertelsmann koordiniert.
Bitte weiterlesen bei Wikipedia

Freitag, 24. August 2018

Donald Trump äußert sich zu den Anschuldigungen seines Ex-Anwalts

Thema: Donald Trump

«Das Geld kam von mir, nicht von der Kampagne»

Der US-Präsident hat sich zu den Anschuldigungen seines Ex-Anwalts geäussert – mit einem fragwürdigen Argument.

Donald Trump hat am Mittwoch in einem Interview mit dem TV-Sender Fox News und auf Twitter Stellung zu den Anschuldigungen seines ehemaligen Anwalts Michael Cohen genommen. Cohen hatte am Vortag vor einem Gericht in New York unter Eid ausgesagt, er habe «auf Anweisung» von Trump im Wahlkampf 2016 illegale Schweigegeldzahlungen an frühere Geliebte getätigt und Gesetze der Wahlkampffinanzierung gebrochen.

Die brisanteste Aussage tätigte der US-Präsident auf Fox News. Zuerst sagte Trump, er habe von den Zahlungen «erst später» erfahren – was bedeuten würde, Cohen könnte unmöglich auf Anweisung von Trump gehandelt haben. Dann behauptete der US-Präsident, die Schweigegeldzahlungen stellten «nicht einmal» einen Gesetzesverstoss dar, denn: «Die Zahlungen kamen nicht von der Kampagne, sie kamen von mir.» Als er von den Zahlungen hörte, sei seine «erste Frage» gewesen, ob sie von der Kampagne kamen, «weil das ein wenig riskant gewesen wäre».

Tatsächlich sind Schweigegeldzahlungen als solche nicht illegal. Die US-Justiz argumentiert aber, dass es sich bei den Zahlungen an die beiden Frauen kurz vor der Präsidentschaftswahl de facto um Wahlkampfausgaben gehandelt habe, die als solche hätten deklariert werden müssen. Mit anderen Worten: Wären es deklarierte Zahlungen «von der Kampagne» gewesen, wäre das juristisch wohl kein Problem. Sie sind juristisch fraglich, gerade eben weil sie ausserhalb der Kampagne getätigt wurden.
Offensichtlich lehnt der Präsident diese Lesart ab.
EXCLUSIVE: President @realDonaldTrump on if he knew about the Cohen payments. See more from his interview with @ainsleyearhardt tomorrow 6-9amET. pic.twitter.com/HPJPslOG6X– FOX & friends (@foxandfriends) August 22, 2018
Trump hatte in der Vergangenheit bestritten, überhaupt von den Zahlungen seines Anwalts an die Frauen gewusst zu haben. Später räumte sein Anwalt Rudy Giuliani völlig überraschend ein, Trump habe davon gewusst und Cohen das Geld zurückerstattet.

Vor dem Interview hatte Trump seinen Ex-Anwalt auf Twitter der Falschaussage bezichtigt. Cohen habe «Geschichten erfunden», um mit der Staatsanwaltschaft eine strafmindernde Vereinbarung in seinem Verfahren um Finanzbetrug auszuhandeln, so Trump. Der US-Präsident warf seinem früheren Anwalt vor, er sei vor der Justiz «eingeknickt» – das Wort «Justiz» setzte der Präsident demonstrativ an Anführungszeichen.
I feel very badly for Paul Manafort and his wonderful family. »Justice took a 12 year old tax case, among other things, applied tremendous pressure on him and, unlike Michael Cohen, he refused to »break - make up stories in order to get a »deal. Such respect for a brave man!– Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 22. August 2018
Positiv äusserte er sich über seinen früheren Wahlkampfmanager Paul Manafort, der am Vortag vor Gericht wegen Finanz- und Steuerbetrugs schuldig gesprochen worden war. «Solch ein Respekt für einen tapferen Mann», schrieb der Präsident über Manafort.

Trump stellte sich eindeutig an die Seite des Straftäters: Dieser sei vor Gericht hart geblieben, obwohl die Justiz «enormen Druck» auf ihn ausgeübt habe. «Paul Manafort und seine wunderbare Familie tun mir sehr leid», schrieb Trump. Der Präsident erneuerte seinen Vorwurf, dass es sich bei der Angelegenheit um eine «Hexenjagd» handle.

Das Jury-Urteil gegen Manafort war der erste Schuldspruch im Zusammenhang mit den Untersuchungen von FBI-Sonderermittler Robert Mueller, die Trump immer wieder als politisch motivierte «Hexenjagd» zu diskreditieren versucht. Manafort muss mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen. In der Vergangenheit wollte Trump nicht ausschliessen, dass er seinen früheren Wahlkampfmanager begnadigen könnte.
If anyone is looking for a good lawyer, I would strongly suggest that you don't retain the services of Michael Cohen!– Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 22. August 2018
Trumps Sprecherin Sarah Sanders erklärte in Washington, der Präsident sei «überhaupt nicht besorgt» über Cohens Anschuldigungen. «Er weiss, dass er nichts Falsches getan hat», sagte sie. Es habe keine Zusammenarbeit im Wahlkampf zwischen Trumps Team und Russland gegeben. «Wir werden uns jetzt weiter auf die Dinge konzentrieren, die den Amerikanern wichtig sind», sagte Sanders.

Cohen bereit Mueller «alles zu erzählen, was er weiss»

Cohen räumte am Dienstag vor einem Bundesrichter in Manhattan seine Schuld in acht Anklagepunkten ein, darunter Steuerbetrug und Verletzung der Gesetze zur Wahlkampffinanzierung. Der Anwalt gab zu, an zwei Frauen, die nach eigenen Angaben Sex-Affären mit Trump hatten, Schweigegeld in Höhe von 130'000 und 150'000 Dollar gezahlt zu haben.

In einer aufsehenerregenden Wende liess Cohen dabei durchblicken, dass der damalige Präsidentschaftskandidat Trump die illegale Wahlkampffinanzierung veranlasst habe: Die Zahlungen an die Frauen, bei denen es sich mutmasslich um die Pornodarstellerin Stormy Daniels und das frühere «Playboy»-Model Karen McDougal handelt, seien auf Aufforderung «eines Kandidaten» erfolgt mit der «Intention, die Wahl zu beeinflussen», sagte der sichtlich niedergeschlagene Cohen.

Cohens Anwalt Lanny Davis erklärte später: «Das ist Michael, der sein Versprechen erfüllt – seine Familie und sein Land voranzustellen und die Wahrheit über Donald Trump zu erzählen.» Cohen habe «unter Eid erklärt, dass Donald Trump ihn angewiesen hat, ein Verbrechen zu begehen, in dem er zwei Frauen mit dem Hauptziel bezahlte, eine Wahl zu beeinflussen». «Wenn diese Zahlungen ein Verbrechen von Michael Cohen waren, warum sollten sie dann kein Verbrechen von Donald Trump sein?» Davis droht im Fernsehen damit, dass sein Klient gern bereit sei, Sonderermittler Mueller «alles zu erzählen, was er weiss».

«Ich bin sehr traurig darüber»

Vor einem Bundesgericht in Alexandria bei Washington wurde am Dienstag zeitgleich Ex-Wahlkampfchef Manafort in acht Punkten wegen Steuer- und Bankenbetrugs schuldig gesprochen. In den übrigen zehn Anklagepunkten erzielten die Geschworenen keine Einigung. Im Verfahren ging es nicht um Vorwürfe gegen Manafort hinsichtlich seiner Tätigkeit als Trumps Wahlkampfmanager 2016 oder um den von Mueller untersuchten Vorwurf illegaler Absprachen von Trumps Wahlkampfteam mit Moskau.

Trump äusserte bereits nach dem Schuldspruch Bedauern: «Ich bin sehr traurig darüber», sagte der Präsident. Es habe aber «nichts mit geheimen Absprachen zu tun», fügte er hinzu. Der Schuldspruch sei Teil einer «Hexenjagd» gegen ihn. Manafort sei «ein guter Mann», sagte Trump. Zugleich versuchte er sich von seinem Ex-Wahlkampfchef zu distanzieren: Manafort habe «für viele, viele Leute gearbeitet». (mch/fal/afp)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Donnerstag, 8. Juni 2017

Stopp Air Base Ramstein :: Newsletter 04_2017

Einladung zur Aktions- und Planungskonferenz der Kampagne Stopp Air Base Ramstein

Am 17. Juni 2017 | von 11:00 bis 17:30 Uhr
im Saalbau Bockenheim
Schwälmer Straße 28 | 60486 Frankfurt am Main
Wir bitten um Anmeldung unter:
info@ramstein-kampagne.eu

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
warum solltest Du zu dieser Aktionskonferenz fahren? Bei der großen Veranstaltung am Freitagabend in Kaiserslautern sind prominente Rednerinnen und Redner zu gast, tolle Künstlerinnen und Künstler haben für das Friedensfest am Samstag zugesagt, es wird wieder eine beeindruckende Menschenkette geben, das Camp wird größer als jemals zuvor …
Halt und Stopp!
Bisher sind das alles tolle Ideen und vieles ist schon vorbereitet worden – besonders durch die sechs intensiv arbeitenden Arbeitsgruppen der Kampagne –, aber:
- nichts steht vollständig,
- nichts ist abschließend durchgeplant,
- viele offene Fragen sind in der Vorbereitung aufgetaucht,
- Neues hat sich entwickelt.
Und vielleicht weißt Du auch noch nicht alles, hast offene Fragen oder bist Dir noch nicht sicher, wo Du wie mitmachen willst und kannst.
Und noch einmal Stopp!
Wie werben wir viel mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer im ganzen Land, schaffen eine noch breitere Unterstützung und organisieren die Anfahrten aus dem ganzen Land? Erste Busse sind bestellt, aber es sind noch nicht genug. Wo können noch weitere Busse organisiert werden? Auch hier gibt es noch viel zu besprechen und zu diskutieren.
Vielleicht habt Ihr ja neue Ideen, die unsere Aktionen noch erfolgreicher, noch effektiver und unsere friedenspolitischen Forderungen noch sichtbarer machen.
Gründe genug, um nach Frankfurt zu kommen, um anzupacken, mit zu planen und zu entwickeln. Denn die Stopp Air Base Ramstein Aktionen sind auch immer der Versuch, eine möglichst umfassende, partizipatorische und demokratische Vorbereitung hinzubekommen.
Nicht einfach, aber eine interessante Herausforderung. Diese geht aber nur mit Dir!
Das alles in einer nicht einfachen Zeit. Die Bilder vom NATO-Kriegsgipfel in Brüssel sprechen eine so eindeutige kriegerische Sprache, dass es einem schon manchmal die Worte verschlägt. Damit ist nicht nur Trump gemeint, der den Militarismus der NATO massiv vorantreibt, sondern besonders auch „unsere“ Regierung.
Auch darüber wollen wir in Frankfurt bei der Aktionskonferenz sprechen.
Die Aktionskonferenz ist also der letzte Feinschliff für ein hochinteressantes Aktionswochenende vom 8.-10. September.
Damit die Aktionen von Stopp Air Base Ramstein 2017 das werden, von dem wir alle träumen, brauchen wir Dich und Dich. Damit es besonders gut wird, dazu wird hoffentlich auch die Aktionskonferenz beitragen.
Deshalb unsere Bitte an alle: Kommt am 17.06.2017 von 11-17.30 Uhr nach Frankfurt/Main zur Aktionskonferenz. Helft mit! Diskutiert mit! Packt mit an!
Wir hoffen, viele von Euch begrüßen zu können.
Friedliche Grüße,
für den KoordinierungskreisReiner Braun und Pascal Luig

Programm der Aktions- und Planungskonferenz:
11:00
Eröffnung und Begrüßung - Horst Trapp
Moderation: Gunda Weidmüller und Pascal Luig
11:15
Wo stehen wir und wohin wollen wir? - Reiner Braun
11:45
Diskussion
12:30
Kurze Vorstellung der Arbeitsgruppen durch die AG-LeiterInnen:
AG 1 · Kommunikation und mediale Arbeit

AG 2 · Friedenscamp
AG 3 · Vernetzung und Neugründung lokaler Stopp Ramstein Initiativen

AG 4 · Inhaltliche Debatten: „Von deutschem Boden geht Krieg aus“, NATO

AG 5 · Internationaler Kongress

AG 6 · Kultur
13:00
Mittagspause
13:45
Tagung der Arbeitsgruppen
15:15
Berichte aus den Arbeitsgruppen
und Diskussion
Moderation:
Renate Wanie und Peter Jüriens
17:00
Vereinbarungen und Beschlüsse
Schlusswort
17:30
Ende
Die lokale Initiative Berlin protestiert auf dem Kirchentag gegen den Drohnenkönig Obama
Ende Mai tummelten sich in Berlin die Massen. Die evangelische Kirche veranstaltete vom 24. bis zum 28. Mai den „deutschen evangelischen Kirchentag“ dieses Jahr in Berlin und Wittenberg. Im Programm standen eine Vielzahl  von Vorträgen und Podiumsdiskussionen, Konzerten und natürlich Gottesdiensten, die sich auch mit politischen Themen und der wertvollen Arbeit der Kirche für den Frieden beschäftigten. Zu einem der „Highlights“ zählte das Treffen des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitagmorgen vor dem Brandenburger Tor. Tausende Menschen versammelten sich in der Innenstadt, um den Friedensnobelpreisträger Obama einmal live zu erleben. In seinem Gespräch mit der deutschen Kanzlerin redete er über die Rolle der Religion und wurde explizit auf die zivilen Drohnenopfer angesprochen. Deren Tod sei traurig, allerdings müsse man sie für den Kampf gegen den Terrorismus in Kauf nehmen, um die westlichen Länder vor Anschlägen wie in Paris zu schützen. Er habe als Präsident keine andere Wahl gehabt, als Drohnen einzusetzen. Die Lokale Berliner Initiative von „Stopp Air Base Ramstein“ sieht das anders und hält Obamas Friedensnobelpreis auf Grund seiner Kriegsführung und dem steigenden Einsatz von Kampfdrohnen für ungerechtfertigt. Deswegen machte sich eine Gruppe von AktivistInnen am Freitagmorgen auf den Weg in die Innenstadt, um Flyer und Zeitungen zu verteilen und so für die Aktionswoche „Stopp Air Base Ramstein“ zu werben. Außerdem hatten sie Protestplakate bei sich, die deutlich machten, dass Drohnenkrieg und Friedensnobelpreis nicht zusammen passen.

Hier findet Ihr Fotos von der Aktion.
Einladung zur Veranstaltung: Zerstören Drohnenkriege das Völkerrecht oder besiegt das Völkerrecht den Drohnenkrieg?

Die Drohnenangriffe sind juristisch umstritten, um die Airbase Ramstein gibt es seit Jahren immer wieder  auch juristische Auseinandersetzung. Was bedeuten die Drohnenangriffe für das Völkerrecht, für den Gewaltverzicht der UN-Charta und für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.
Können Gerichte helfen, die Drohneneinsätze zu beenden. Hat die Bundesregierung die Möglichkeit, die Airbase zu schließen?
Fragen, die in den aktuellen Diskussionen und in den politischen Auseinandersetzungen eine wichtige Rolle spielen.
Antworten und Einschätzungen aus friedenspolitischer und friedensjuristischer Sicht gibt der Rechtsanwalt Otto Jäckel, Vorsitzender der IALANA und seit Jahren in den juristischen Auseiandersetzung um Drohnen und Airbase engagiert.
Die Veranstaltung heißt „Zerstören Drohnenkriege das Völkerrecht oder besiegt das Völkerrecht den Drohnenkrieg?“ und wird von der Pfälzer Initiative „Entrüstet Euch“ organisiert.

Wann: 9. Juni | 18-20 Uhr
Wo: „Alte Eintracht“ | Unionsstraße 2 | 67657 Kaiserslautern
Mehr unter: http://www.ramstein-kampagne.eu/event/besiegt-das-voelkerrecht-den-drohnenkrieg
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Fast 12.000 Menschen haben den Aufruf der Kampagne Stopp Air Base Ramstein unterzeichnet!
Knapp 12.000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift zum Ausdruck gebracht, dass sie den Drohnenkrieg nicht wollen und fordern vom Deutschen Bundestag und von der Bundesregierung, "den USA die Nutzung von Ramstein als Basis zur Drohnenkriegsführung zu verbieten und die Satelliten-Relaisstation zu schließen, zugleich selbst auf die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr zu verzichten und die Einführung von Kampfrobotern im Militär zu ächten, sowie die illegalen Ausspähpraktiken der NSA in Zusammenarbeit mit dem BND, wofür Ramstein ein Kristallisationspunkt ist, zu beenden."

Wenn auch Du den Aufruf unterschreiben willst, dann klicke hier:
Aufruf unterschreiben →
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Aktionsbüro Ramstein-Kampagne 2017

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
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Mittwoch, 27. Juli 2016

Pressemitteilung: Koordinierungskreis der Kampagne Stopp Ramstein vereinbart nach der beeindruckenden Menschenkette die Fortsetzung der Aktione

Pressemitteilung:
Koordinierungskreis der Kampagne vereinbart nach der beeindruckenden Menschenkette die Fortsetzung der Aktionen

Der Koordinierungskreis der Kampagne Stopp Ramstein traf sich in Frankfurt zur Auswertung der Menschenkette, des Camps und der inhaltlichen Veranstaltungen vom 10.-12.06.2016.

Es wurde eine ausgesprochen positive Bilanz – der beeindruckenden, bislang größten Aktion der Friedensbewegung in Ramstein und der größte Protest, der bisher in einem westlichen Land gegen den Drohnenkrieg stattgefunden hat – gezogen.

Hervorgehoben wurde besonders:
  • Die Veränderung des politischen Klimas in der Region durch die vielfältigen Aktionen. Die Friedensbewegung ist vor Ort präsent und beeinflusst die öffentliche Debatte zunehmend, besonders mit den Argumenten gegen den Drohnenkrieg.
  • Die quantitativ großen Aktionen, die Menschenkette mit ca. 5000 Menschen, eingebettet in eine inhaltliche Debatte über Friedenssicherung und Abrüstung, über Konversion und zivile Konfliktbearbeitung. Ramstein 2016 war antimilitaristische Aufklärung pur.
  • Die nachdrückliche Forderung an die Bundesregierung, die Nutzung der Satelliten-Relaisstation auf der Air Base Ramstein für den völkerrechtswidrigen US-Drohnen-Krieg sofort zu unterbinden.
  • Die immer wieder erhobene Forderung an die Bunderegierung, das Stationierungsabkommen zu kündigen und damit den weltweiten Drohneneinsatz von deutschem Boden aus zu beenden und die US Basis langfristig zu schließen. Der Schlüssel zur Beendigung der völkerrechtswidrigen Kriege von deutschem Boden aus liegt in Berlin bei der Bundesregierung. Diese Aussage durchzog wie ein roter Faden die Aktionen in Ramstein.

  • Betont wurde die solidarische Zusammenarbeit der unterschiedlichen Kräfte der Friedensbewegung, sowohl national als auch international. Bisher noch abseits stehende Menschen und Organisationen sollen verstärkt gewonnen werden.
Der Koordinierungskreis vereinbarte die Auswertung auf einem 2. Treffen fortzusetzen. Es bestand Einigkeit, dass die Aktionen mit einem Höhepunkt 2017 fortgesetzt werden sollen und dezentrale Aktivitäten in den einzelnen Städten vorbereitet werden. Zukünftig soll noch intensiver an konstruktiven Konzepten zur Überwindung von Rüstung und Militär, wie beispielsweise Konversion und zivile Konfliktbearbeitung, gearbeitet werden und diese allgemeinverständlich vermittelt werden.

Vereinbart wird die Einladung zur großen „Planungskonferenz Ramstein 2017“ am 26.11.2016 in Frankfurt/M. Dort sollen die Aktivitäten für das Jahr 2017 vereinbart werden.

Ein Auswertungspapier der Aktionen vom 10.-12.06. kann in Kürze auf den Webseiten der Kampagne Stopp Ramstein (www.ramstein-kampagne.eu) und des Bundesausschusses Friedensratschlag (http://www.friedensratschlag.de) heruntergeladen werden.

Der Koordinierungskreis begrüßt die bundesweite Demonstration der Dachverbände der Friedensbewegung am 8.10.2016 in Berlin.

Weitere Informationen: Reiner Braun (0172 2317475), Pascal Luig (0177 7872145), Horst Trapp (069 24249950)


Aktionsbüro Ramstein-Kampagne
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Tel.: 030 20 65 48 57
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Montag, 24. November 2014

AVAAZ: Hat Avaaz diese Kampagne gewonnen?

Liebe Avaazerinnen und Avaazer,

in letzter Zeit haben wir mehr als nur ein paar Kampagnen gewonnen. Wir haben RIESIGE Erfolge erzielt.

Und zwar handelt es sich nicht um Kleinigkeiten, sondern um große, weltbewegende Ereignisse: sei es im Klimaschutz, bei Monsanto, unseren Ozeanen, dem Internet, der Demokratie und mehr! Auf der Welt ereignen sich viele deprimierende Dinge. Doch wenn Sie herunterscrollen, sehen Sie, was die Zukunft bereithalten könnte, wenn wir alle zusammenhalten...


Nach unserer Klima-Demo: echte Fortschritte im Klimaschutz!! In Europa, den USA und China!

Progress on climate change
Eine unserer 2.600 Klima-Demos!
Beim EU-Gipfel in Brüssel haben wir kürzlich dringende, ambitionierte Klimaschutzversprechen gefordert. Ich war ernüchtert, als Insider mir sagten, dass Europa „nie im Leben” der Öl- und Kohleindustrie die Stirn bieten und CO2-Senkungen von „mindestens” 40% bis 2030 fordern würde. Doch wir haben nicht locker gelassen und dann ist es tatsächlich passiert!

So haben wir „nie im Leben” in einen großen Kampagnenerfolg verwandelt:
  • Wir haben die größte Klima-Demo aller Zeiten auf die Beine gestellt. Ganze 675.000 Menschen sind in 162 Ländern auf die Straße gegangen!
  • Wir haben den UN-Generalsekretär, 18 Kabinettsminister und zahlreiche Politiker dazu gebracht, an der Demo teilzunehmen.
  • Wir haben dem französischen Präsidenten Hollande und Politikern aus aller Welt eine Petition mit 2,2 Millionen Unterschriften für 100% erneuerbare Energien überreicht.
  • Wir haben Treffen mit den Klima- und Energieministern aus Frankreich, Deutschland, Brasilien und dem Vereinigten Königreich abgehalten.
  • Mit einer Anzeigenkampagne haben wir Druck auf Polen ausgeübt, wo man sich beim Klimaschutz bislang quer stellte. Die Anzeige wurde von den größten Zeitungen und TV-Sendern in Polen aufgegriffen. Außerdem haben Avaaz-Mitglieder aus Polen ihre Politiker angerufen.
  • Kurz vor der Entscheidung haben wir Meinungsumfragen in Deutschland, Frankreich, Polen und dem Vereinigten Königreich in Auftrag gegeben.
Die weltweite Klima-Demo hat das Blatt gewendet
30.000 Demonstranten in Melbourne
Die weltweite Klima-Demo hat das Blatt gewendet. Unzählige Politiker haben sie in ihren Reden bei der UNO erwähnt. Zwar haben Hunderte von Organisationen zu den Demos und dem Erfolg in Europa beigetragen, doch wir haben eine entscheidende Rolle gespielt. Der Nachrichtensender BBC sagte: „Bei den Demos sind, teils wegen der organisatorischen Leistung der Online-Gemeinschaft Avaaz, mehr Menschen auf die Straßen gegangen, als je zuvor." Und Umweltministerin Hendricks sagte: „Ich möchte mich bei den Millionen von Menschen bedanken, die sich Avaaz angeschlossen haben… Ohne öffentliche Unterstützung ist es unmöglich, den Klimawandel zu stoppen."

US-Präsident Obama reagierte ebenfalls auf die Demos, und zwar mit den Worten: „Unsere Bürgerinnen und Bürger demonstrieren. Wir können nicht so tun, als ob wir sie nicht hören.” Der Erfolg in Europa hat Impulse gesetzt und im Anschluss traf sich Obama diese Woche mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Obama versprach dort angemessene CO2-Senkungen und auch China sagte zum ersten Mal Emissionssenkungen zu! Endlich kommt die Sache in Fahrt — es wird höchste Zeit…

Wer hat noch weniger Herz als die Kohle- und Öl-Lobby? Richtig, Monsanto! Auch an dieser Front hat unsere Gemeinschaft zu einem großen Erfolg beigetragen.


Monsantos Mega-Fabrik aufgehalten!!

Monsantos Mega-Fabrik aufgehalten!!
Protest gegen Monsantos Saatgutfabrik
Monsanto wollte eine riesige neue Saatgutfabrik in Argentinien errichten und so seine Macht über die weltweite Lebensmittelkette ausbauen. Doch Avaaz-Mitglieder haben eine Protestbewegung vor Ort unterstützt und so dazu beigetragen, dass die größte Gensaat-Fabrik Lateinamerikas dieses Jahr nicht gebaut wird.

Monsanto ist ein 60 Milliarden Dollar schwerer Konzern, der üble Spielchen treibt. So sind wir ihm in die Quere gekommen:
  • Wir haben eine Million Unterschriften für eine Petition gesammelt und Entscheidungsträgern Tausende von Emails gesendet.
  • In Zusammenarbeit mit Top-Anwälten haben wir eine juristische Analyse verfasst, aus der hervorgeht, dass Monsantos Umweltverträglichkeitsprüfung illegal war. Das Dokument sorgte für einen Medienwirbel.
  • Mit einer Umfrage haben wir gezeigt, dass zwei Drittel der Ortseinwohner gegen die Fabrik sind.
  • Wir haben Ortseinwohnern den Rücken gestärkt und ihnen geholfen, eine Erfolgsstrategie auszuarbeiten.
Die Leiterin der Bürgerbewegung vor Ort, Celina Molina, sagte: „Nachdem mehr als eine Million Avaaz-Mitglieder den Einwohnern von Malvinas Argentinas zur Seite gestanden haben, haben wir einen wichtigen Erfolg im Kampf gegen Monsanto verzeichnet! Sei es beim Zugriff auf Dokumente, die uns zuvor von den Behörden verweigert wurden, oder mit einer ausschlaggebenden Meinungsumfrage - Avaaz hat stark dazu beigetragen, den Bau der größten Gensaatfabrik in unserem Ort zu verhindern."


Weitere große Erfolge für unsere Ozeane, das Internet und die Demokratie

Großer Erfolg bei der Rettung unserer Ozeane
Offene Abstimmungen in Brasilien
„Nichts zu verstecken" - Protest in Brasília

Mehrere Tausend Avaaz-Mitglieder unterstützen unser kleines Team mit monatlichen Spenden. Dank ihrer Großzügigkeit können wir zahlreiche Themen auf einmal angehen. Hier sind ein paar weitere Erfolge, die wir in den letzten Wochen erzielt haben:

Das größte Meeresschutzgebiet der Welt ist geschaffen worden! - Um dieses wichtige Reservat zu unterstützen, haben über eine Million von uns einen Appell an die US-Regierung gerichtet. Wir haben außerdem eine Meinungsumfrage in Hawaii in Auftrag gegeben und noch viel mehr unternommen. Am Ende hat Präsident Obama den großen Fischerei-Lobbies die Stirn geboten und ein Schutzgebiet im Pazifik eingerichtet, das fast so groß ist wie Südafrika!

Netzneutralität in Europa und den USA geschützt! - 1,1 Millionen von uns haben beim EU-Parlament darauf gedrängt, dass unser freies und offenes Internet geschützt wird und starke Regeln zur Netzneutralität bestehen. Große Telekommunikationsfirmen haben sich zur Wehr gesetzt, doch wir konnten dennoch zum Erfolg beitragen! In den USA ist Präsident Obama gerade diesem Beispiel gefolgt und hat sich für den Schutz der Netzneutralität ausgesprochen. Bei Telekommunikationsfirmen sorgte er damit für Verblüffung.

Keine geheimen Abstimmungen im brasilianischen Kongress! - Nach monatelanger Kampagnenarbeit - mit Anrufen, Protesten, Medienberichten und vielen weiteren Aktionen - haben die mittlerweile 7 Millionen Avaaz-Mitglieder in Brasilien den Kongress dazu gebracht, seine dubiosen geheimen Abstimmungen fast gänzlich abzuschaffen. Dies ist ein Riesenerfolg für eine der größten Demokratien dieser Welt.

Und es kommt noch so einiges...

Diese Erfolge haben wir bereits erzielt, doch manche Kampagnen ziehen sich über Monate oder Jahre hin. Viele weitere Erfolgsgeschichten sind also noch in Arbeit. Hier finden Sie ein paar aktuelle Fortschrittsberichte:

Und es kommt noch so einiges...
ABP: Keine Investitionen in die Besetzung
  • Freiwillige gegen Ebola - Über 2.500 qualifizierte Avaaz-Mitglieder haben sich bereiterklärt, ihr Leben zu riskieren, um in Westafrika gegen das tödliche Ebola-Virus anzukämpfen. Sie beweisen damit unfassbar viel Mut und Mitmenschlichkeit.
  • Spendensammlung für Ebola - Unsere Gemeinschaft hat 2,2 Millionen Dollar für Hilfsorganisationen vor Ort gesammelt!
  • Rettet die Bienen - Wir haben unsere Petition mit 3,4 Millionen Unterschriften an einen Regierungsausschuss in den USA überreicht, der momentan überprüft, ob bienengefährdende Pestizide verboten werden sollen.
  • Palästina - Nach dem jüngsten Konflikt im Gaza-Streifen haben wir alles in Bewegung gesetzt, um große Rentenfonds und Konzerne unter Druck zu setzen: Sie sollen ihre Investitionen aus Unternehmen zurückziehen, die Israels militärische Besetzung und den illegalen Siedlungsbau in Palästina unterstützen. Wir könnten schon bald Erfolge sehen - dies wäre im derzeitigen Konflikt bahnbrechend und würde neue Hoffnung auf Frieden wecken.

Ich bin gerade von einem Treffen des Avaaz-Teams zurückgekommen. Bei einigen von uns (auch bei mir :-) sind die Tränen geflossen: Es ist solch eine Freude, im Dienst dieser Gemeinschaft zu stehen und zu erleben, was wir gemeinsam alles auf der Welt bewirken können.

Die Klima-Demos, die Freiwilligen-Kampagne für Ebola und all die großzügigen Spenden beweisen, dass Avaaz-Mitglieder bereit sind, sich noch stärker für unsere Gemeinschaft einzusetzen. Und aus jedem Schritt, den wir gehen, schöpfen wir mehr Kraft.

Es herrscht viel Angst und Unwissen auf der Welt. Doch gemeinsam sorgen wir immer wieder für Hoffnung, Liebe und kluge Erfolgsstrategien, um etwas zu verändern. Das Potenzial ist enorm und wir stehen nur an der Spitze des Eisbergs. Unsere Gemeinschaft ist ein Hoffnungsträger, in den wir Zeit und Energie investieren sollten - denn so eine Bewegung ist etwas ganz besonderes und die Welt braucht uns mehr denn je.

Mit unglaublich viel Liebe und Respekt für diese Bewegung,

Ricken mit Nell, Pascal, Marie, Laila, Andrea und dem ganzen Avaaz-Team.




Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 40 Millionen Mitgliedern,
das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.


Um Avaaz zu kontaktieren, antworten Sie bitte nicht auf diese E-Mail.Benutzen Sie stattdessen das Formular www.avaaz.org/de/contact?ftr oder rufen Sie uns an, unter: +1 1-888-922-8229 (USA).

Montag, 24. März 2014

Recht auf Wasser: Wütende Proteste gegen Arroganz der EU-Kommission

Thema: Privatisierung

Die Bürger-Initiative „Right2Water“ ist erbost: Knapp zwei Millionen Menschen haben eine Petition unterschrieben, der zufolge Wasser zum Menschenrecht erklärt werden sollte. Die EU blockt jedoch ab. Offenbar taktiert die Kommission wegen dem Freihandelsabkommen TTIP: Der Verkauf ihrer Wasserbetriebe käme manch einer verschuldeten Kommunen gerade recht.


Die EU-Bürokratie weigert sich, das Anliegen der Petition “Recht auf Wasser” ernst zu nehmen. Obwohl Millionen Bürger unterschrieben hatten, hatte die EU nicht mehr zu sagen als: Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Engagement. (Foto: consilium)
Die europäische Bürgerinitiative „Right2Water“ ist erbost: Die EU-Kommission ignoriert den ausdrücklichen politischen Wunsch von 1,9 Millionen Bürgern. Sie hatten sich in einer Petition dafür ausgesprochen, das Recht auf Wasser als Menschenrecht zu verankern.

Doch die EU zeigt den Bürgern die kalte Schulter.

Die Initiatoren der Kampagne „Right2Water“ sehen sich durch die Kommission getäuscht. Die deutsche Koordinatorin der Initiative, Clivia Conrad, ihr Unverständnis dafür, sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten, dass Brüssel die Verantwortung an die Nationalstaaten abschiebe – um sich den Konflikt zu ersparen.

„Die EU beruft sich immer dann auf das Prinzip der Subsidiarität, wenn es ihr politisch in den Kram passt“, sagte Conrad, Bundesvorstand von Verdi und Leiterin der Bundesfachgruppe Wasserwirtschaft. „Wasser ist keine Ware und deshalb haben Marktregeln dort auch nichts verloren“, so Conrad weiter.

„Der Reaktion der EU-Kommission ist wenig ambitioniert darin, den Erwartungen von 1,9 Millionen Menschen gerecht zu werden“, sagt Jan Willem Goudriaan, Vize-Präsident der Bürgerinitiative „Right2Water“. „Ich bedauere, dass es keine Gesetzesvorschlag für die Anerkennung des Menschenrechts auf Wasser gibt“, so Goudriaan weiter.

Mit Hinblick auf das geplante Freihandelsabkommen TTIP vermeidet es die Kommission, eine klare Stellungnahme zur Privatisierung von Wasser vorzunehmen.

„Ja, die Kommission sagt, dass sie uns unterstützt und behauptet, dass sie die Wasser Ressourcen nicht privatisieren wird. Aber warum schreibt sie das nicht in einen Gesetzestext? Wenn sie wirklich so unterstützend wäre, warum macht sie es nicht Schwarz auf Weiß?“, sagte Pablo Sanchez, der Sprecher der Initiative „Right2Water“, auf Anfrage der Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Sven Giegold, EU-Abgeordneter der Grünen, befürchtet, dass das Verhalten der EU-Kommission den Bürgern jede Hoffnung auf eine echte europäische Demokratie nimmt (mehr hier).

„Der Umgang mit dieser ersten erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative ist ein Schlag ins Gesicht der Bürger“, so Giegold.

Die EU-Kommission verweigert jede Gesetzesinitiative und erklärt das Volksbegehren mit ihrer Stellungnahme für erledigt.

„Wir werden keine Gesetzgebung vorschlagen, die die Mitgliedstaaten verpflichtet zu sagen, dass Wasser ein Menschenrecht ist“, sagte ein Mitarbeiter der Kommission auf der Pressekonferenz.

Die EU-Kommission betonte, dass sie auch bei einer erfolgreichen Bürger-Initiative -also mehr als einer Million Unterschriften aus mindestens sieben verschiedenen Mitgliedsstaaten - nicht zu einer Änderung der Gesetze verpflichtet. Sie muss dann lediglich eine öffentliche Stellungnahme zu dem Volksbegehren machen. Damit ist die Initiative für die EU-Kommission offiziell beendet.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Sven Kesch sagt:
“Geradezu wie Hohn wirkt es, wenn in einer EU-Broschüre zu lesen ist: “Der Lissabon-Vetrag garantiert Ihnen mehr Demokratie, mehr Offenheit (…) und mit dem Instrument der Bürgeriniative ein direktes Mitspracherecht bei europäischen Angelegenheiten. Damit können Sie erstmals direkt an derGesetzgebung in der EU mitwirken”, verspricht die EU.
Es ist jedoch ein pseudo-demokraisches Instrumentarium, das für die Büger einen enormen zeitlichen Aufwand und gewaltige Kosten erfordert jedoch keine rechtsverbindlichen Verpflichtungen nach sich zieht. Die Vorschläge müssen überdies in Einklang mit den “Werten” der EU, wie Demokratie Gleichheit und den Kompetenbereichen der EU stehen. Eine Menge Stolperstene müssten also zur Seite geräumt werden – nur dann wird sich die EU-Kommission überhaupt mit der sogenannten. Bürerinitiative beschäftigen. Die demokratisch nicht legitimierte Kommission ist es auch, die alleine darüber entscheidet, ob Vorschläge weiter verfolgt weden oder die teure und komplizierte “Bürgerinitave” (bisher kam nur eine zustande) in einem Brüsseler Reisswolf landet.
Bei einer totalen Überfrachtung mit EU-typischen bürokratischen Vorgaben, die es dem Bürger schier unmöglich machen, seiner Stimme Gehör zu verschaffen, kommt dieses “Mitspracherecht” einer weiteren Verhöhnung der Brger gleich.”

Zitiert aus: “EU -Kurs halten bsi zum Untergang Europas.”
Die EU pfeifft auf die Bürger – sie interessiert nur Macht, Märkte und Selbsterhalt.
http://www.iYOUeu.at

Schüler sagt:
” verschuldete Wasserversorgung ” ?
Es gibt immer konstruierte Gründe, die GRUNDVERSORGUNG der Bevölkerung in die Hände von Ausbeutern zu geben. Frankreich entledigt sich gerade der Unternehmen VEOLIA und SUEZ – ein teurer und umweltschädlicher, korrupter Ausflug war das -

nasowas sagt:
in Südtirol gabs auch wütende proteste wegen Rentenvorauszahlungen in Millionenhöhe für Politiker.

http://www.youtube.com/watch?v=1gixk-X6ZNg und http://www.youtube.com/watch?v=1gixk-X6ZNg

Ausserdem hat das Referendum in Venedig zur loslösung von Italien bis jetzt 50.30% erreicht.

http://blog.plebiscito.eu/news/plebiscito-eu-il-5030-ha-votato-il-referendum-di-indipendenza-del-veneto-ad-un-giorno-dalla-chiusura-delle-urne/

Normverbraucher sagt:
Die Überheblichkeit dieser nicht legitimierten Organisation überschreitet so langsam die Schmerzgrenze. Die Mitglieder sind anscheint der Meinung, das Ihre Entscheidungen sie nicht betreffen werden. Es wird jedoch der Zeitpunkt kommen, da wird ihnen selbst das Kapital nichts mehr nutzen, das sie sich unrechtmäßig angeeignet haben.

Diese Minderheit solltet bedenken, das Ihre kurzfristigen (durch Macht und Gier) gelenkten Interessen mittel- bis langfristige Auswirkungen auf das Kollektiv haben.
Ihr Wahnsinnigen, warum tragt Ihr keine Verantwortung für die Zukunft des Volkes? Habt Ihr keine Nachkommen?

**Interessanter Bericht

Die Elite hat ein großes Interesse daran, das derzeitige Modell am Leben zu erhalten – auch wenn es zum Scheitern verurteilt ist. Genau das wird das Problem nur verschlimmern. Während einige zwar auf den Untergang hinweisen und das System ändern wollen, um eben diesen zu vermeiden, werden Eliten und deren Unterstützer auf die lange Flugbahn des Systems hinweisen, um nichts zu ändern, heißt es im Bericht.

http://www.huffingtonpost.de/2014/03/17/nasastudie-warum-unsere-zivilisation-untergeht_n_4979069.html