Donnerstag, 14. Juli 2016

Mehr Geld für's Marionettentheater

Thema: Gage im Bundestag wird erhöht

Erhöhung der Bezüge
Angela Merkel und ihre Minister bekommen mehr Geld

Nicht nur die Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen bekommen mehr Geld. Auch die Bezüge für Kanzlerin Angela Merkel und der Mitglieder der Bundesregierung steigen.

Ein Regierungsentwurf sieht vor, dass die Bezüge gemäß der Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst rückwirkend zum März um 2,2 Prozent und noch einmal um 2,35 Prozent ab Februar 2017 steigen, wie die Zeitung "Berliner Kurier" berichtet. Eine entsprechende Entscheidung wolle das Kabinett an diesem Mittwoch auf den Weg bringen.

Bis zum Jahr 2012 hätten die Minister und Parlamentarischen Staatssekretäre in mehreren Anpassungsrunden auf ein Lohnplus verzichtet. Das Innenministerium habe die nun geplante Erhöhung für das Kabinett bestätigt.

Nach Zahlen des Innenministeriums steige das Amtsgehalt der Bundeskanzlerin damit in zwei Schritten inklusive Ortszuschlag um 830 Euro auf 18.820 Euro im Monat. Minister (verheiratet, ohne berücksichtigungsfähige Kinder, Ehegatte nicht im öffentlichen Dienst) erhalten demnach künftig 15.280 Euro, was einem monatlichen Plus von 672 Euro entspreche.

Seit dem 1. Juli seien zudem erstmals in einem automatischen Verfahren die Bezüge für Bundestagsabgeordnete auf 9328 Euro im Monat (plus 245 Euro) gestiegen, wie die Bundestagsverwaltung nach Angaben des "Berliner Kuriers" mitteilte.

Quelle: t-online.de

» der Kommentar des Blogschreibers «

Ist es nicht großzügig? Da bekommt die Kanzlerin mal eben nur 830 € mehr im Monat. Manch ein Rentenbezieher, der 45 Jahre ohne Unterbrechung in die Sozialversicherung eingezahlt hat, bekommt nicht mal 830 € Rente im Monat.
Danke Kanzlerin, dass die Erhöhung für Sie und Ihr Ensemble nicht noch höher ausfällt.
Wer war das noch mal, der Ihre üppige Versorgung und die noch üppigeren Pensionen erarbeiten muss? Die Konzernchefs und die Bankmanager? Die US-Regierung vielleicht oder sonst jemand von der anderen Seite des Atlantiks, der eure Fäden zieht, oder doch der kleine Arbeiter, der bald nicht mehr weiss, wie er noch über die Runden kommen soll, den ihr aber immer wieder zum Narren haltet?

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