Dienstag, 26. November 2019

Deutsches Gold in den USA - so unerreichbar wie auf dem Mond?

USA verbieten Bundesbank Zugang zu deutschen Goldreserven
Merkel-Sprecher lässt das kalt


Noch immer lagern 1.236 Tonnen Gold der Bundesbank im Wert von circa 50 Milliarden Euro bei der Fed in New York. Die Bundesbank bemüht sich seit Jahren um die Erlaubnis, eine Inventur ihres Goldes in New York vornehmen zu können. Bis heute vergeblich.

Die venezolanische Regierung wollte Anfang November 2018 14 Tonnen Gold im Wert von einer halben Milliarde Euro aus London abziehen, um sie vor US-Sanktionen in Sicherheit zu bringen. Doch die Verwahrerin des Goldes, die Bank of England, weigerte sich nach Druck aus den USA, dieses herauszugeben.

Was heißt das für den Status der über 1.000 Tonnen Gold, die die New Yorker Fed für die Bundesbank verwahrt – wenn die Bank von England, schon auf einfachen Druck aus Washington, ihre Reputation als Goldverwahrerin beschädigt und verwahrtes Gold einfach nicht mehr an den Eigentümer herausgibt?

In New York lagern noch immer deutsche Goldreserven im Wert von 50 Milliarden Euro. Mit einem kleinen Schönheitsfehler: Die Bundesbank hat, trotz mehrmaliger Bitten, bis heute von den USA keinen Zugang zu der Lagerstelle ihres eigenen Goldes bekommen und kann daher auch keine Inspektion ihres Goldbestandes in New York vornehmen.

Der Bundesrechnungshof bezeichnet die Tatsache, dass die Bundesbank noch nie eine Inventur ihres Goldes in New York vorgenommen hat, weil sie die Lagerräume nicht betreten darf, in einem Gutachten als "rechtswidrig".

Ebenso moniert der Rechnungshof, dass die New Yorker Fed keinerlei Haftung für das Gold der Bundesbank übernimmt. Sollte sich irgendwann herausstellen, dass es ganz oder teilweise fehlt, hätte die Bundesrepublik einfach Pech gehabt.

RT Deutsch wollte von den Regierungssprechern wissen, was die Bundesregierung unternehmen will, um diesen vom Bundesrechnungshof festgestellten "rechtswidrigen Zustand" zu beenden. Die Antworten sprechen für sich:



Quelle: RT-Deutsch

Aktuelles über die deutschen Goldreserven können sie hier lesen Capital.de

Montag, 25. November 2019

change.org - "Julian Assange geht uns alle an" ; "Julian Assange und ein Mord auf Raten"; aus: Peds Ansichten


Thilo Hahn hat gerade ein Update zur Petition Verhindert die Auslieferung von Julian Assange an die USA! veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:
Neuigkeit zur Petition

"Julian Assange geht uns alle an" ; "Julian Assange und ein Mord auf Raten"; aus: Peds Ansichten

Julian Assange geht uns alle an

Veröffentlicht am 23. November 2019 von Ped (https://peds-ansichten.de/2019/11/assange-unterstuetzung/

Gegen das Totschweigen eines Journalisten durch die Meinungsmacht.

Es ist ein erwiesenermaßen wenig probates Mittel, zu hoffen, dass die Leitmedien das Thema des politisch verfolgten Julian Assange auf die Tagesordnung setzen. Was völlig unzureichend...

Vollständiges Update lesen

Presseclub - 25.11.2019 - CDU-Machtkampf vertagt – Wer regiert künftig die Republik?


So. 24. November 2019, 12.03 - 13.00 Uhr

CDU-Machtkampf vertagt –
Wer regiert künftig die Republik?


Moderation:
Jörg Schönenborn
WDR Programmdirektor
Mitglied Atlantikbrücke e.V.
Bilder: Screenshots


Das Motto des CDU-Parteitags in Leipzig wirkt selbstbewusst: „Deutschlands starke Mitte“. Tatsächlich befindet sich die CDU in einer schweren Krise. Die Jahre in der GroKo haben die Partei inhaltlich und personell ausgezehrt. Die Christdemokraten treffen sich in Leipzig, um sich für die Nach-Merkel-Ära neu zu positionieren. Friedrich Merz, der Kontrahent von AKK bei der K-Frage, gibt sich nach heftigen Attacken auf die Regierung und auf das CDU-Spitzenpersonal nun konstruktiv. Auch wenn der Streit um die Kanzlerschaft in der Union vertagt ist, bleibt die Frage: Wie kann es Annegret Kramp-Karrenbauer gelingen, den Spalt in ihrer Partei zwischen Merkel-Anhängern und dem konservativen Flügel zu überwinden? Zudem muss die Partei auch klären: Für welche Werte und Ziele tritt die CDU ein? Was versteht sie unter „konservativ“?

Wie gewinnen die Parteien Glaubwürdigkeit zurück?

Die jüngsten Landtagswahlen in Ostdeutschland bedeuten für die CDU wie für die SPD eine Zäsur. Wie stabil die Stärke der Grünen unter ihrem unverbraucht wirkenden und harmonisch auftretenden Spitzenduo ist, bleibt abzuwarten. Klar ist: Es gibt keine klassischen Volksparteien mehr. Die Sozialdemokraten kämpfen um ihre Existenz. Die Jahre in der GroKo haben der SPD schwer zugesetzt: Ob Schwarz-Rot nach der Entscheidung der SPD-Mitglieder über ihr neues Führungsduo noch Bestand hat, ist unsicher. Nach einer aktuellen Studie hat nur ein Fünftel der Wähler die Hoffnung, dass Neuwahlen zu einer starken, handlungsfähigen Regierung führen. Zugleich ist ein alarmierender Vertrauensschwund der Bevölkerung gegenüber der Bundesregierung festzustellen. Wie können die Parteien in dieser Situation Vertrauen und Glaubwürdigkeit zurückgewinnen?

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512 Kommentare, davon 120 gesperrt, min. 3 gelöscht und 2 Testkommentare
wieviele angebl. "Trollkommentare" es waren, habe ich nicht erfasst

Heinz Becker schreibt am 24.11.2019, 11:39 Uhr :
Die Neuen werden die Alten sein, die diese Republik regieren. Die Farbe der Partei spielt keine Rolle. Ihrer Größe nach geordnet sind das: - Liz Mohn (Bertelsmann) - ARD - Friede Springer (Springer Verlag) - ProSiebenSat.1 - Hubert Burda Media Holding - Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck - Bauer Media Group - ZDF - Weltbild - Funke Medien Gruppe. Die Parteien bieten die für das Volk sichtbare Marionette an, damit die Wähler glauben, ihre Wahl habe was bewirkt und in Deutschland herrsche eine Demokratie und keine Parteiendiktatur. Danach geht es nur noch um die Postenverteilung. Jeder versucht einen Posten zu ergattern, bei dem er die größten Chancen auf einen lukrativen Nebenjob hat. Alles sehr traurig - aber wahr.

    Antwort von D. E. Satinoscri , am 24.11.2019, 11:46 Uhr :
    @ Heinz Becker: Wie wahr! Wie wahr! Sie haben es auf den Punkt gebracht!

    Antwort von Franziska Weber , am 24.11.2019, 11:56 Uhr :
    ... und eine dieser Zeitungen bietet schon 100 € an, wenn man eine Kündigung rückgängig macht!
    Antwort von Renate Meile , am 24.11.2019, 12:12 Uhr :
    @Heinz: Ob vor oder nach Hugenberg, das System bleibt sich gleich.

Jörg W. Schill, Hamburg schreibt am 24.11.2019, 10:29 Uhr :
Ein kleiner Ratschlag: Wenn hier immer wieder geäussert wird, dass hier die Meinungsfreiheit beschnitten würde, gebe ich den Ratschlag: Äussern Sie Ihre Meinung im Sinne und in der Tradition der "Christlich-Abendländischen Diskussionskultur". Die sieht Verunglimpfungen und Beschimpfungen nämlich nicht vor.

    Antwort von Sobeck , am 24.11.2019, 10:40 Uhr :
    Sie meinen doch sicher die Verunglimpfungen, Beschimpfungen, Ausgrenzung, Diffamierung bis zur körperlichen Attacke gegen AfDler?!

    Antwort von Heinz Becker, am 24.11.2019, 10:45 : Uhr -nicht eingestellt-
    Ein herzliches Dankeschön dem selbsternannten Forensprecher für diesen gutgemeinten Ratschlag

Franz Helme schreibt am 24.11.2019, 14:59 Uhr :
Das Narrative ist falsch, Hr.Schönenborn: Die CDU war nie, ist nicht „Mitte“! Was soll das überhaupt sein, daß was d.„Mainstream“,d.PC definiert? Es gibt da verschiedene Ebenen, Sozial-, Wirtschaftspolitik etc, die Union ist in allem konservativ, bis reaktionär, deutlich neoliberal, wirtschaftsfreundlich (d.h gesteuert von Lobbyisten, s.aktuell zb. CumEx, da hat einer der Hauptakteure des Steuerbetrugs von über 10Mrd€ sich selbst die Gesetze geschrieben und gar Steuerfahnder ausgebildet – das nennt man eigentl.: Korruption!) Gleiches i.d.Sozial-&Arbeitspolitik für die oberen 10%, die SPD ist seit Agenda 2010 auch nicht mehr die „Mitte“, wer sich so auf die Seite des Kapitals schlägt, den größten Teil der Bevölkerung verrät (Rente, Niedriglohn, Vermögensverluste, Konkurrenzprinzip statt Solidarität) ist nicht Links, sondern RECHTS! Die Medien haben es in einer unnachahmlichen Gehirnwäsche hingekriegt, daß „wir“ statt dessen glauben, d.CDU sei nach links gerückt, statt d.SPD nach rechts!

Margit Böhm Mannheim schreibt am 24.11.2019, 14:52 Uhr :
Man wird sich "freuen" können, was die Politik als nächstes vor hat, um von den wirklich wichtigen Themen EFFEKTIV abzulenken.
Andreas Hahner schreibt am 24.11.2019, 14:27 Uhr :
Sehr interessante Sendung - " ... wir reden mal über die CDU und sind dann ganz schnell bei der SPD die natürlich alles Schuld ist und über die man kopfschüttelnd lachen kann !" So sieht "seriöser Journalismus" im 21.Jahrhundert also aus - wirklich interessant. Danke dafür.

T. Knopp schreibt am 24.11.2019, 14:22 Uhr :
Man weiß eigentlich nicht mehr, wen man noch wählen soll von den Altparteien, man hat den Eindruck, dass dort nur noch die Devise herrscht, möglichst alles unter Verschluss zu halten, damit die Lage nicht eskaliert und ein wirkliches Handeln kaum noch möglich ist. Sie haben sich gut eingerichtet in ihrem schönen Wolkenkuckucksheim und ergehen sich nur noch in Publikums- oder Konkurrenz- beschimpfung. Das einzige was ihnen noch hilft, ist die Trägheit und Gutmütigkeit des altdeutschen Bürgers
Christiane F. schreibt am 24.11.2019, 14:02 Uhr :
Wenn Friedrich Merz als Kanzlerkandidat gewählt werden würde, würde ich als langjähriger CDU-Wähler die Partei wieder wählen.
Klaus van Wahnen schreibt am 24.11.2019, 13:51 Uhr :
Ich denke der politische Diskurs wird zunehmen durch Künstliche Intelligenz und amerikanische Medien bestimmt.

    Antwort von Ellen von Sobeck , am 24.11.2019, 14:06 Uhr :
    Künstliche Intelligenz...?? Wie wäre es denn dann mal mit einer Bundesregierung a-la WAHLOMAT...?
    Antwort von André , am 24.11.2019, 14:06 Uhr :
    Ja die durch die CIA ca.27.000 Medienschaffende gesichert haben um ihre sicht der dinge zu verbreiten

Jürgen Szepanski schreibt am 24.11.2019, 13:03 Uhr :
Das Bild der "Journalisten" im Presseclub vor Augen fällt mir ein, dass die Zeitungsverlage demnächst mit einem Millionen-Budget aus Steuermitteln subventioniert werden. Dass wir eine Staatspresse haben, ist damit Fakt. Wie lange wollen wir uns das noch anschauen?
Christiane Friedrichs schreibt am 24.11.2019, 12:55 Uhr :
Solange die Grenze offen ist und Jeder ohne Ausweispapiere der das Zauberwort Asyl sagt in unsere Sozialsysteme einreisen darf, und solange es fast keine Abschiebungen für abgelehnte Asylbewerber gibt, solange werden CDU und SPD weiter ihre Wähler verlieren.
Boelitz schreibt am 24.11.2019, 10:28 Uhr :
Bei aller Kritik muss man festhalten, dass AKK in einem Punkt unbedingt recht hat: wir brauchen eine andere / neue Außenpolitik. Das was Herr Maas derzeit abliefert bleibt unbeachtet und ist wirkungslos. Wenn man nur mal auf die sogen. Nonverbalen des türkischen Außenministers im gestrigen Gespräch mit Maas achtet, wird deutlich wie ungehört seine Forderungen bleiben, obwohl diese bezüglich des inhaftierten Anwalts der Deutschen Botschaft absolut zu recht angebracht sind. Hätte die Türkei das mit Frankreich gemacht, wäre ein Beben die Folge gewesen. Daran sieht man, welche Bedeutung deutscher Außenpolitik und ihrem Vertreter in manchen Ländern beibemessen wird. In solchen Fällen ist ein mit angebrachter Diktion diplomatisches In- den- Senkel- stellen angebracht und kein Protest- Gehauche.
Elisabeth Meyer schreibt am 24.11.2019, 10:09 Uhr :
Was ist paradox? Paradox ist der Glaube der CDU, die ordentlichen Bürger der nicht vorhandenen Mitte von anderen Parteien "abholen zu können", während die Wünsche der Lobbyisten Vorrang haben (Immobilienhaie, Großkonzerne). Paradox ist auch, wenn tausende für die Pressefreiheit demonstrieren, während im Gästebuch des Presseclubs der ARD die Meinungsfreiheit der "Kunden" beschnitten wird. Eine Belehrung des Admin wäre ganz sicher angebracht.
Michael Sander schreibt am 24.11.2019, 10:08 Uhr :
Die CDU ist keine Volkspartei mehr. Sie hat sich von vielen ehemaligen Wähler/Wählerinnen verabschiedet. Führungspersönlichkeiten sind nicht in Sicht.

Sonntag, 24. November 2019

Die 'Korrektur' der Klimadaten - GISS, Norfolk Island


Einfach Klicken, das Video hat kein Vorspannfoto


Horst Lüning
veröffentlicht am 22.11.2019

Auf der Norfolk Insel im Südwest-Pazifik, 800km nördlich von Neuseeland und 1.400km östlich von Australien, werden seit 1915 Temperaturen gemessen. Die #Originaldaten sind beim australischen Bureau of Meterology und auch im Goddard Institute in New York City abrufbar. Es gibt im #GISS-System '#justierte', '#gesäuberte' und '#homogenisierte' Daten, die ganz andere Tendenzen im Temperaturverlauf zeigen. Zeigen die Rohdaten einen ziemlich konstanten Temperaturverlauf über 100 Jahre, so sind die 'adjusted, cleaned und homogenized' Daten auf einen deutlich ansteigenden Verlauf getrimmt. Besonders interessant ist, dass bis 1975 die Temperaturen abgesenkt sind und danach angehoben wurden. Zur Erinnerung: Norfolk Island liegt mitten im Pazifik. Da gibt es keine benachbarten Messstellen, die eine Mittelung, Justierung oder Anpassung erforderlich machen.

Besonders zu erwähnen ist, dass der Großteil der Klimaforschung diese 'korrigierten' Daten verwendet.

Energiewende von unten ► https://youtu.be/JVkWp5E07Js
Climategate ► https://youtu.be/jW0cCNa3DVk
Prof. Muller Biodiversity ► https://youtu.be/GEgFmzBjq_4
Prof. Muller zu Klima Rohdaten ► https://youtu.be/8BQpciw8suk
Nobel Laureate in Physics ► https://youtu.be/SXxHfb66ZgM
Dr. Richard Keen Temperatures ► https://youtu.be/Gmc5w2I-FCA
Temperaturen in Deutschland ► https://youtu.be/_Xn0E9h-w6w
Eisbrecher ► https://electroverse.net/we-had-expec...
Climate Warriors ► https://www.fleetmon.com/maritime-new...
Kitzbühl Schnee der vergangenen 122 Jahre ► https://youtu.be/XIxk4LiG2ik
Bipolare Klimaschaukel Dr. Puls ► https://youtu.be/h2HZZEqr76Q
MIT Wissenschaftler über CO2-Geldfluss ► https://youtu.be/Bkar4jn3JWw
Australia Bureau of Meterology ► http://www.bom.gov.au/climate/data/st...

Kategorie Bildung

Kommentare

Why_C GamingHD
Klima ist mittlerweile wirklich zu einer Ersatzreligion verkommen und der Klimawandel ist der neue Gott der Gläubigen.
Man wird es auch diesen Winter wieder sehen können, schneit es zu viel Klimawandel, schneit es zu wenig Klimawandel

Uwe S. aus W. am Rh.
"Der Dumme lebt von der Arbeit und der Intelligente vom Dummen" . Genau deshalb werden sich gerade hierzulande noch genügend finden lassen, die auf ihre "Klimarettung" nicht verzichten wollen.

Floety12 Jenny
1975 stand noch die kommende Eiszeit ganz groß auf der Agenda der wahrscheinlich selben Komplizen.

BananenRepublikDeutschland
das Traurige ist, dass auch promovierte Wissenschaftler wie Lesch, Rahmstorf & Konsorten diese Lügen verbreiten. Ich habe nichts gegen Kommerz und Lobbyismus, aber in der Wissenschaft hat das nichts zu suchen!


Dr. Daniel Stelter - Das Märchen vom reichen Land oder wie die Politik uns ruiniert


SeeGespräche
eingestellt am 17.03.2019

Das Märchen vom reichen Land oder wie die Politik uns ruiniert
Wir leben in Deutschland in der scheinbar besten aller Welten, doch schon bald werden wir feststellen, dass wir nicht das reiche Land sind. Ungedeckte Versprechen, unnötige Lasten, verfallende Infrastruktur – wenn wir weitermachen wie bisher, wird nicht nur unsere Wirtschaftskraft in den kommenden Jahren rapide sinken, sondern nachfolgende Generationen werden die finanziellen Lasten nicht stemmen können.

In seinem neuen Buch zeigt Daniel Stelter, einer der klarsten und profiliertesten Denker in Sachen Ökonomie: Wenn wir weitermachen wie bisher, wird nicht nur unsere Wirtschaftskraft in den kommenden Jahren rapide sinken, sondern nachfolgende Generationen werden die finanziellen Lasten, die uns heutige Politiker aufbürden, nicht stemmen können. Es droht der volkswirtschaftliche Kollaps. Doch der Bestsellerautor entlarvt nicht nur das Märchen vom »reichen Land« als eben solches, er zeigt auch konkrete Wege auf, wie wir dem Albtraumszenario entgehen können.

Dr. Daniel Stelter (* 29. Mai 1964 in Berlin) ist ein deutscher Makroökonom und Strategieberater. Als Autor zahlreicher Expertenbeiträge und Sachbücher liefert er einen unverstellten Blick auf die wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen unserer Zeit. Laut FAZ zählt er zu den 100 einflussreichsten Ökonomen Deutschlands.

Kategorie Nachrichten & Politik

Samstag, 23. November 2019

Deutschland Was Geht? - Ein Tag im Europaparlament mit einem MEP

Ein Tag im Europaparlament mit NICO SEMSROTT
Interviewt von Hazel Brunner


Hazel & Thomas
eingestellt am 17.11.2019

Hazel und Thomas besuchen Nico Semsrott im Europaparlament Brüssel, begleiten ihn zu einer Abstimmung, bekommen ein Social-Media-Coaching und treffen bekannte Gesichter.

Schmauki Heaven Produktion
Produktion - Thomas Spitzer
Produktion - Hazel Brugger
Kategorie Film & Animation

„Ibiza“-Verdächtige in Haft: Persönliche Rache und Geldgier als Motive für Falle gegen Strache


Von Reinhard Werner 21. November 2019

Entpuppen sich die vermeintlichen Retter der Demokratie am Ende als banale Erpresser? Offenbar stehen persönliche Motive und Kokainsucht hinter dem ominösen „Ibiza-Video“. Im Hinblick auf ein mögliches politisches Comeback Straches könnte dies ein Game-Changer sein.

Vor allem deutsche Medien wie der „Spiegel“ und die „Süddeutsche“, die am Wochenende vor den EU-Wahlen im Mai dieses Jahres eine gekürzte Fassung des „Ibiza-Videos“ präsentiert und so den Rücktritt des damaligen österreichischen Vizekanzlers und FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache veranlasst hatten, feierten sich damals selbst dafür, auf diese Weise die liberale Demokratie erfolgreich gegen den Rechtspopulismus behauptet zu haben.

Auch wenn die Aufnahmen zwei Jahre alt, in einer nicht authentischen Situation entstanden waren und nichts von den Maßnahmen, über die Strache zusammen mit seinem Gastgeber Johann Gudenus im Video laut nachgedacht hatte, in seiner Zeit in der Regierung je auch nur annähernd in Angriff genommen wurde: Der Druck auf die gesamte Partei wurde unerträglich, sie und ihr Chef waren diskreditiert. Und als Bonus dafür, den charismatischen langjährigen Freiheitlichen-Chef zu Fall gebracht zu haben, war wenige Tage später sogar die gesamte türkis-blaue Regierung Geschichte.

Dass unbekannte Täter hier immerhin mit hoher krimineller Energie eine Falle organisiert und mit einer Vorgehensweise, die an schlechte Agentenfilme erinnerte, ein demokratisch legitimiertes Regierungsmitglied ins Visier genommen hatten, wollte damals kaum jemand hören. Wer darauf hinwies, galt als schlechter Verlierer. Allenfalls einzelne Beobachter wie die „Framing-Expertin“ Elisabeth Wehling mahnten, Strache könne es gelingen, die Falle von Ibiza zu einem Angriff auf Österreich und eine demokratisch gewählte Regierung umzudeuten.

Festgenommene sollen Fake-Oligarchennichte rekrutiert haben

Immerhin hatte Strache bereits eine Woche nach der Enthüllung ohne eigene Bemühungen ausreichend Vorzugsstimmen erhalten, um ein EU-Mandat zu erlangen. Er nahm es nicht an, um der Partei nicht zu schaden. Diese sollte ihm dies nicht danken und drängte später ihn und seine Frau Philippa, die in den Nationalrat gewählt wurde, sogar aus der FPÖ.

Nun ist ein halbes Jahr seit der Ibiza-Affäre vergangen, und für drei mutmaßliche Schlüsselfiguren hinter den Aufnahmen klickten Anfang der Woche die Handschellen. Der Zeitung „Österreich“ und das Blog „EU-Infothek“ hatten umfangreich in der Sache recherchiert und die Tageszeitung dokumentierte jüngst die Haftanordnung, die jüngst gegen drei der Verdächtigen erging.

Zwei der Festgenommenen hätten in Salzburg gewohnt, einer davon sei ein 39-jähriger Österreicher mit bosnischen Wurzeln, ein anderer ein 52-jähriger Serbe. Sie sollen eng mit einem in Wien ansässigen Anwalt, der als Hauptdrahtzieher gilt und geständig ist, und dessen Kompagnon an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt gewesen sein. Die beiden in Salzburg wohnhaften Tatverdächtigen sollen unter anderem die vermeintliche „Oligarchennichte“ rekrutiert und eingeschult sowie Urkunden gefälscht haben.

V-Männer des BVT unter den Verdächtigen?

In Wien und Salzburg soll es am Dienstag (19.11.) auch zu Hausdurchsuchungen im Umfeld des tatverdächtigen Detektivs gekommen sein. Dieser war auch bei den Treffen zwischen Gudenus und der vermeintlichen Oligarchennichte als deren Begleiter mit von der Partie gewesen.

Die Recherchen der oben genannten Medien halfen auch, ein Bild vom mutmaßlichen Täterkreis zu erlangen. Demnach seien die meisten Fäden bezüglich der Planung und Produktion des Videos bei einem Sicherheitsunternehmen zusammengelaufen, das der Detektiv betrieb. Dieser beschäftigte auch frühere Nachrichtendienstler und Ex-Offiziere serbischer Spezialeinheiten aus dem Balkankrieg.

Eine besonders pikante Note gibt dem Ganzen, dass „Österreich“ zufolge mehrere Tatverdächtige auch als V-Leute der österreichischen Exekutive tätig gewesen sein dürften, darunter auch für die Verfassungsschutz-Einrichtung, das BVT. Das Innenministerium hat dies bestritten. Dass in diesem Zusammenhang auch Druck auf die Medien des Verlagshauses Fellner ausgeübt worden sein soll, ließ die Optik diesbezüglich jedoch als wenig günstig erscheinen.

Obwohl sich FPÖ-Innenminister Herbert Kickl infolge seiner vielfach energischen Interventionen gegenüber möglichen tiefen Strukturen im BVT keiner überragenden Beliebtheit erfreute und das Aus von Türkis-Blau dort mit Genugtuung quittiert worden sein dürfte, gibt es jedoch keine belastbaren Hinweise darauf, dass auch BVT-Kreise in die „Ibiza“-Falle involviert gewesen wären.

Persönliche Kränkung als Motiv

Ebenso wenig war jedoch die „Rettung der liberalen Demokratie vor dem Rechtspopulismus“ das entscheidende Motiv hinter der Tat. Vielmehr steckten offenbar Rachegelüste infolge persönlicher Zurückweisungen aufseiten einer Luxus-Immobilienmaklerin und schlichte Geldnot hinter dem Tatentschluss.

„Es war blanker Hass. Die Luxus-Immobilienmaklerin M. tobte, nachdem sie zuerst von Johann Gudenus und später auch von Heinz-Christian Strache abserviert worden ist“, zitiert „Österreich“ einen Insider, der ebenfalls häufig in teuren Wiener Lokalen und bei Clubbings verkehrt hatte, wo auch die Ibiza-Drahtzieher regelmäßig anzutreffen waren.

Zudem habe die Gruppe rund um den Wiener Anwalt M., Detektiv H. und Straches Bodyguard, der diesen zuletzt mit Spesenvorwürfen belastete, weit über ihre Verhältnisse gelebt – möglicherweise auch deshalb, weil dort „in größeren Mengen Kokain gekauft und konsumiert worden sei“. Auch deshalb wollte man bereits im Jahr 2015 Medien eine Haarlocke von HC Strache zum Kauf anbieten, die man zuvor mit Kokainspuren präpariert hätte. Bei Razzien im Umfeld des Anwalts M. war vor einigen Wochen Medienberichten zufolge tatsächlich Kokain gefunden worden, was den Verdacht stützt, es könnte in den Bezug habenden Kreisen ein diesbezügliches Drogenproblem geben.

Als dieses Vorhaben fehlschlug, sollte das zwei Jahre später produzierte Ibiza-Video den zweiten Anlauf darstellen. Wie „Österreich“ schreibt, gehen die Ermittler in der Causa Ibiza offenbar davon aus, dass die Hersteller des Videos Geldforderungen an Strache stellen wollten. Demnach soll der involvierte Detektiv einen Komplizen aufgefordert haben, „mindestens 400.000 Euro“ für das gesamte Material zu verlangen.

„Kampf gegen rechts“-Narrativ sollte Nachforschungen verhindern

Der Komplize soll Strache tatsächlich aufgesucht und ihm angeboten haben, „weitere, bislang nicht veröffentlichte Passagen“ des Ibiza-Videos für eine unbestimmte Summe verkaufen zu wollen. Er gab an, Detektiv H. sei im Besitz dieses Materials.

Erst die deutschen Medien zeigten sich jedoch am Ende bereit, den Produzenten dieses abzunehmen. Dass die Urheber das politische Motiv der „Rettung der Demokratie“ vorspannten, geschah dem „Österreich“-Informanten zufolge in der Erwartung, dass niemand mehr Fragen zur Entstehungsgeschichte und zu den Produzenten stellen würde.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit gegen die Gruppe auf der Basis von zwölf Paragrafen des StGB, die von Gründung einer kriminellen Vereinigung über schwere Erpressung, Urkundenfälschung, Drogenhandel und Verstößen gegen das Waffengesetz bis hin zur Geldwäsche reichen.

Je mehr über die Hintergründe der Ibiza-Falle bekannt wird, umso mehr zeichnet sich ab, dass die Vorwürfe, die HC Strache sich gefallen lassen muss, im Vergleich dazu eher von geringem Gewicht sind: Neben den unüberlegten Äußerungen, zu denen er sich im Ibiza-Video hinreißen ließ, bleibt allenfalls jener, sich in seinen Jahren als Junggeselle als Nachtschwärmer in Wiener Bars mit den falschen Leuten abgegeben zu haben.

Solidaritätseffekt mit Strache könnte sich verstärken

Viele Österreicher könnten nun zu dem Schluss gelangen, dass es jedem unbedarften Bürger widerfahren könnte, ins Visier organisierter, zwielichtiger Personengruppen zu gelangen, die es aus sinisteren Gründen darauf abgesehen haben könnten, ihre Mitmenschen zu diskreditieren oder zu erpressen. Dass die FPÖ, als dies ihren langjährigen Parteichef HC Strache getroffen hatte, keine Solidarität mit ihm zeigte, könnten ihr nun auch über die eigenen Mitglieder hinaus einige Bürger übelnehmen.

Für Strache könnte das Ganze zum entscheidenden Game-Changer werden. Nach seinem Rücktritt als Parteichef und Vizekanzler hatte er sich bereits in einigen Videos selbstkritisch zu Wort gemeldet. Dass ein Fehlverhalten als Junggeselle ihn sein Amt als Vizekanzler einer – erfolgreichen und beliebten – Regierungskoalition gekostet hatte, kann er nicht mehr ändern.

Als Ehemann und frischgebackener Familienvater, aber auch als aus Fehlern und Enttäuschungen gereifter Staatsmann, der immer noch das Vertrauen vieler Österreicher genießt, könnte er jedoch bereits im kommenden Jahr den Aufbau eines neuen politischen Projekts in Angriff nehmen. Ein Wandel dieser Art würde vielen Bürgern Respekt abnötigen.

Auch dürfte vielen Österreichern der Gedanke zuwider sein, dass Kriminelle und deutsche Medien ein Mitspracherecht darüber haben sollen, ob eine gewählte österreichische Regierung im Amt bleiben darf oder nicht. Auch dies könnte einem möglichen Strache-Projekt nützen. Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Freitag, 22. November 2019

Vera F. Birkenbihl über Männer und Frauen Teil 2


Genial : Vera F. Birkenbihl - Männer - Frauen
2 Mehr als der sogenannte Unterschied Teil 2 von 2



maikplath
eingestellt am 03.02.2013
ist aber 2019 aktueller denn je

Vera F. Birkenbihl über Männer und Frauen und 2 mehr als der Unterschied

Genial : Vera F. Birkenbihl - Männer - Frauen
2 Mehr als der sogenannte Unterschied Teil 1 von 2

Teil 2 ab 12:00 Uhr


maikplath
eingestellt am 03.02.2013
ist aber 2019 aktueller denn je

Wie es dazu kam, dass alle Welt glaubt, Männer und Frauen seien gleich, und weshalb das nicht stimmt! Hier stellt die Referentin die eigentümlichen Wege dar, welche zu der absurden Behauptung führten, eigentlich seien Männer und Frauen (Jungen und Mädchen) gleich. Nach Milliarden von Jahren einer getrennt erfolgten Entwicklung (grundlegende Asymmetrie) und Millionen von Jahren mit einer zwangsläufig sehr unterschiedlichen Basis-Motivation wurden 1928 zwei Werke publiziert, die alles, was man wusste, in Frage stellten. Eines begründete den Behaviorismus (Umwelt ist alles), das zweite schien zu beweisen, dass jede Kultur völlig anders geartete Männer / Frauen heranziehen kann (Kultur-Relativismus). Als dann in den Siebzigern ein gewisser Dr. John Money behauptete, alle Kinder seien bis Ende des zweiten Lebensjahres neutral, und könnten zu Jungen ODER Mädchen erzogen werden, stand die absurde Tatsache fest. Wir müssen wissen, wie es dazu kam, um zu begreifen, wie wir echte Gender-Chancengleichheit schaffen, statt das sogenannte Gender Mainstreaming anzustreben und noch eine Generation von Knaben zu Opfern zu machen.

Kategorie Musik

Donnerstag, 21. November 2019

USA betrachten Israels Siedlungsbau als legal


Die US-Regierung sieht im israelischen Siedlungsbau im Westjordanland keinen Verstoss gegen internationales Recht mehr – und erntet Kritik.

Die US-Regierung vollzieht eine weitere Kehrtwende in der Nahost-Politik - sie sieht im israelischen Siedlungsbau im Westjordanland keinen Verstoss gegen internationales Recht mehr.

US-Aussenminister Mike Pompeo sagte am Montag in Washington, der Bau von israelischen Siedlungen im Westjordanland «ist nicht per se unvereinbar mit internationalem Recht». Es habe den Friedensprozess im Nahen Osten nicht vorangebracht, die Siedlungen für illegal zu erklären. Der Schritt reiht sich ein in eine Serie einseitig proisraelischer Entscheidungen der Regierung von US-Präsident Donald Trump.

Pompeo sagte, die US-Position in dieser Frage habe sich in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach geändert. Nach eingehender Prüfung der Rechtspositionen sei man zu dem Schluss gekommen, dass es den Friedensprozess nicht vorangebracht habe, die Siedlungen illegal zu nennen. «Es wird niemals eine gerichtliche Lösung des Konflikts geben. Argumente, wer völkerrechtlich Recht hat und wer nicht, bringen keinen Frieden», sagte Pompeo. Möglich sei nur eine politische Lösung.

Lob von Netanyahu, Schelte von Palästinensern

Israel begrüsste den Kurswechsel. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sprach von der Korrektur einer «historischen Fehlentscheidung». Die Palästinenserführung warf Israel dagegen vor, mit den Siedlungen palästinensisches Land zu stehlen und das Recht auf Bewegungsfreiheit der Palästinenser einzuschränken. Nabil Abu Rudeineh, Sprecher von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, sagte, die US-Regierung trage «die volle Verantwortung für jegliche Auswirkungen dieses gefährlichen Schritts».

Die US-Botschaft in Jerusalem rief US-Bürger zu erhöhter Vorsicht in Jerusalem und den Palästinensergebieten auf. Regierungsmitarbeitern wurden Reisen ins gesamte Westjordanland und Besuche in der Jerusalemer Altstadt sowie ihrer direkten Umgebung untersagt.

Die EU wird sich dem US-Kurswechsel in der Nahost-Politik nicht anschliessen. «Die Position der Europäischen Union zur israelischen Siedlungspolitik in den besetzten Palästinensergebieten ist klar und bleibt unverändert», teilte die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini am Abend in Brüssel mit. Die EU rufe Israel auf, sämtliche Siedlungsaktivitäten im Einklang mit seinen internationalen Verpflichtungen als Besatzungsmacht zu unterbinden.

Israel hatte 1967 während des Sechstagekriegs unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Dort leben heute mehr als 600'000 israelische Siedler in mehr als 200 Siedlungen. Die Palästinenser sehen beide Gebiete als Teil eines künftigen unabhängigen Staates.

Umstrittene Siedlungspolitik

Die Siedlungspolitik Israels ist hoch umstritten. Der Uno-Sicherheitsrat hatte Israel im Dezember 2016 zu einem vollständigen Siedlungsstopp in den besetzten Palästinensergebieten einschliesslich Ost-Jerusalems aufgefordert. Siedlungen wurden in der Resolution 2334 als Verstoss gegen internationales Recht und als grosses Hindernis für einen Frieden in Nahost bezeichnet. Auch die Amerikaner lehnten die Erweiterung israelischer Siedlungen in diesen Gebieten bislang ab.

Der Siedlungsbau ging jedoch weiter. Israel genehmigte nach Angaben der Friedensorganisation Peace Now allein im Oktober den Bau von 2342 Siedlerwohnungen im besetzten Westjordanland. Seit Jahresbeginn sei der Bau von insgesamt 8337 Wohnungen in israelischen Siedlungen gebilligt worden - deutlich mehr als im Vorjahr.

Mit der rechtlichen Kehrtwende der Amerikaner bekommt Israel nun kraftvolle Unterstützung für die eigene Siedlungspolitik. Die Trump-Regierung hat in den vergangenen Jahren bereits eine ganze Reihe einseitig proisraelischer Entscheidungen getroffen: Sie erkannte den israelischen Anspruch auf die besetzten Golanhöhen ebenso an wie Jerusalem als Israels Hauptstadt. Sie verlegte die US-Botschaft auch dorthin.

Die Palästinenser beanspruchen den Ostteil der Stadt als Hauptstadt des von ihnen angestrebten eigenen Staates. Die Palästinenser werfen der US-Regierung vor, vor allem die Interessen Israels zu vertreten. Deshalb lehnen sie inzwischen den Vereinigten Staaten als Vermittler im Nahost-Konflikt ab.

Politische Krise in Israel

Trumps Regierung setzt sich mit ihrer Nahost-Politik konsequent vom Kurs internationaler Partner ab. Die Entscheidung fällt nun in innenpolitisch besonders bewegte Zeiten für Israel und spielt Netanyahu in die Hände, der schwer unter Druck steht.

Israel steckt in einer politischen Krise: Nachdem Netanyahu nach der Parlamentswahl im September mit dem Versuch scheiterte, eine neue Regierung zu bilden, läuft an diesem Mittwoch die Frist zur Regierungsbildung für Ex-Militärchef Benny Gantz ab. Sollte Gantz ebenfalls scheitern, droht die dritte Wahl innerhalb eines Jahres.

Pompeo beteuerte, der Zeitpunkt der Verkündung habe keinerlei Zusammenhang mit innenpolitischen Vorgängen in Israel. Ausweichend reagierte er auf die Frage, wann die USA ihren seit langem angekündigten Nahost-Friedensplan präsentieren werden. Die Vision der US-Regierung werde vorgestellt, «wenn die Zeit reif ist». Zunächst müsse in Israel der Regierungsbildungsprozess abgeschlossen sein. (sda)

Mit freundlicher Genehmigun von 20min.ch

Richard David Precht: „Bildung versus Wissen“



PARADOX Conference

PAЯADOX — Stuttgarter Dialog über Wirtschaft und Gesellschaft.

PAЯADOX nimmt eine Gegenwart ins Visier, deren Leitbegriffe wie Wachstum, Wohlstand oder Fortschritt widersprüchlich (paradox) geworden sind. Anstatt diese Widersprüchlichkeit zu verdrängen, wird sie als zentrales Phänomen unserer Zeit betrachtet. Ein solcher Perspektivenwechsel ist keine intellektuelle Spielerei, sondern verändert die Praxis grundlegend: Widersprüchlichkeit wird nicht länger als etwas Schicksalhaftes begriffen, sondern selbst ins Bewusstsein gerückt und somit zu etwas Gestaltbarem. So kommen Möglichkeiten in den Blick, die man vorher nicht als solche erkennen konnte. Widersprüche erscheinen nicht bloß als Einschränkung, sondern als Ansporn, um Neues zu schaffen.

PAЯADOX ist ein Treffpunkt freier Geister, die sich abseits (para) der herrschenden Ansichten (doxa) bewegen.

PAЯADOX ist ein Format von agora42 und Intuity Media Lab GmbH; von Frank Augustin, Wolfram Bernhardt (agora42) und Markus Turber (Intuity).

Kategorie Bildung


Mittwoch, 20. November 2019

Kein Ende der Verbraucherabzocke in Sicht

Diesmal trifft es wieder die Stromkunden

Wie ich der Tageszeitung am 18.11.2019 entnehmen konnte hat Verivox, ein Vergleichsportal, ermittelt, dass in NRW von 108 Grundversorgern bereits 28 angekündigt haben, ihre Strom-Tarife für private Kunden zum 1. Januar 2020 um 5,9% zu erhöhen.
Das bedeutet für eine Familie mit einem Durchschnittsverbrauch von 4.000 Kilowattstunden, dass sie sich auf Mehrkosten von 72 Euro im Jahr einstellen muss.

Aber nicht nur in NRW wird der Strompreis erhöht, bundesweit ist das so. In diesen Tagen werden noch Viele eine Überraschung erlebt haben, denn die Frist für eine Ankündigung zum Jahreswechsel lief am 20.11. ab.

Und was ist mal wieder der Grund für die Erhöhung?

Die alte Leier.
Gestiegene Netzgebühren, gestiegene EEG-Umlage mit der der Ausbau der "erneuerbaren Energien" finanziert wird.
Die EEG-Umlage steigt zum Jahresende um rund fünf Prozent auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde und hat einen Anteil von rund 22% am Strompreis, ein weiteres Viertel entfällt auf die Netzgebühren.

Alleine in NRW sind von den bereits bekannten Preiserhöhungen mehr als 430.000 Haushalte betroffen, schätzt man bei Verivox.
Nach deren Angaben haben in Deutschland bislang 177 Versorger Erhöhungen angekündigt, wobei Konkurrent Check24 auf 186 angekündigte oder seit August vorgenommene Erhöhungen mit einem durchschnittlichen Anstieg um 5,3 Prozent kommt.

Was kann man dagegen tun?

Wie Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher sagt, hält er die Preiserhöhungen wieder einmal für überzogen:
„Umlagen und Netzgebühren mögen gestiegen sein aber nicht so, dass sich solche Erhöhungen begründen lassen“,
sagte Peters. Er rät Stromkunden, ihre Marktmacht zu nutzen und zu wechseln
„aber auch nicht zum allerbilligsten Anbieter“.
Grundsätzlich werde noch viel zu wenig gewechselt, meint der Verbraucherschützer. Bei Preiserhöhungen gebe es ein Sonderkündigungsrecht.

Quelle: WP vom 18.11.2019

Anne Will - 17.11.2019 - Zwischen Konjunkturflaute und Klimaschutz - wie sicher ist Deutschlands Wohlstand?


Sendung am 17. November 2019 | 21:45 Uhr
Zwischen Konjunkturflaute und Klimaschutz -
wie sicher ist Deutschlands Wohlstand?


Die Gäste im Studio

  • Christian Lindner (FDP)
    Parteivorsitzender und Fraktionsvorsitzender im Bundestag
  • Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen)
    Parteivorsitzende
  • Markus Söder (CSU)
    Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern
  • Claudia Kemfert
    Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit
  • Publikumsgast
  • Jan Christian Lorenzen
    Betreiber von Bürgerwindparks in Schafflund, Schleswig-Holstein
  • Fotos: Screenshots

    Abschied vom Aufschwung: Führende Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für dieses Jahr deutlich weniger Wachstum als für 2018. Wie sinnvoll ist das Festhalten an der „schwarzen Null“ in Zeiten des Struktur- und Klimawandels? Ist Klimaschutz das beste Konjunkturprogramm? Gelingt es, durch mehr Investitionen Deutschlands Wohlstand zu sichern?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Anne-Will-Blog

    Pressestimmen

    WEB.de
    Anne Will: Schwarz-grüne Schmeicheleien
    Deutschland ist knapp an einer Rezession vorbei geschrammt. Das Wirtschaftswachstum betrug im vergangenen Quartal 0,1 Prozent. Die nächste Krise scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, aber noch kann die Politik gegensteuern. Wie genau das geschehen soll, darüber gingen bei Anne Will die Meinungen weit auseinander.

    Salzgitter-Zeitung.de
    Anne Will konfus: Lindner philosophiert über „Geisterstrom“
    „Anne Will“: Als eine Politikerin DAS über die AfD sagt, fangen alle an zu klatschen
    Bei Anne Will sollte es um den deutschen Wohlstand gehen. Stattdessen gab es einen verstörenden Schnelldurchlauf der Energiedebatte.

    SpiegelOnline.de
    "Anne Will" zu Konjunktur und Klima
    "Die windstille Nacht ist ein gewisses Problem"
    Es ging bei "Anne Will" um Geisterstrom und Dunkelflauten - und um die Frage, wie sicher der deutsche Wohlstand noch ist. Wer den Streit schlichtete? Ausgerechnet Markus Söder.

    Kommentare

    Seite 49
    M. Naumann schrieb am 17.11.2019 15:58 Uhr:
    Bitte, welcher dieser Gäste liest denn die Meinungen die hier recht klar und deutlich geäußert werden? Ich vermute nicht einer! Diese abgehobenen Parteibuchrepräsentanten interessieren sich doch nicht für Volkes Meinungen, nur für Volkes Geld zur persönlichen Reichtums-anhäufung. Allein ein Herr Eichel, einst Finanzminister, klagt offen u. medial wirksam um höhere Pension. Dem waren 11.000€ p.m. schlicht zu wenig, verlangte 16.000 pro MONAT Minimum. Ein Rentner, der einzahlen musste u. 45 Jahre die Wirtschaft am Laufen hielt - anders als Politiker Eichel u. Co. - bekommt heute im Schnitt 1.000€ p.m.- das ist Sozialstaat, den alle so loben. Pensionäre kassieren ohne jede Sozialabgabe das Dreifache als Mindestpension - wer zahlt denn das? Politiker schon mal nicht. Wir müssen 709 Mäuler stopfen, fast so viele wir für die ganze EU, die aus 27 Ländern besteht! Verhältnismäßigkeit ist keine Stärke Deutschlands, abkassieren aber sehr wohl!

      Helen Martin schrieb am 17.11.2019 16:20 Uhr:
      B R A V I S S I M O !!!

    Seite 130
    Uli Brechtel schrieb am 17.11.2019 23:34 Uhr:
    Also ich fasse kurz zusammen: Die deutsche (europäische) Politik zerstört den Industriestandort Deutschland bzw. ihren wichtigsten Wirtschaftszweig die Automobilindustrie! Gleichzeitig will die deutsche Politik aus der fossilen Energiegewinnung aussteigen (wg. dem antropogenen CO2 von 0,001572%)! Für eine CO2 Einsparung darf allerdings nicht die atomare Energiegewinnung genutzt werden, denn dieser Ausstieg ist auch beschlossen (Schweden hatte den Atomkraftausstieg auch beschlossen bis die E-Mobilität kam, und bauen jetzt wg. erhöhtem Strombedarf wieder 10 Kernkraftwerke)! Aber wir Deutschen "schaffen das" sagt die Physikerin an der politischen Spitze.,Es gibt nur ein Problem: Die Physik! Die Leistungsdichte von regenerativen Energien ist 133 mal geringer als z.B. die Atomkraft, von dem erzeugten Flatterstrom der Schattenkraftwerke benötigt, ganz zu schweigen. Übrigens, Windkraftanlagen verursachen Infraschall, und der macht Menschen krank, tötet Mio. v. Tieren und zerstört Wälder!

      Marie schrieb am 17.11.2019 23:45 Uhr:
      Was Sie hier "kurz zusammenfassen", ist Unsinn. Wo haben Sie diesen Unsinn abgeschrieben? Bei den "Experten" der AfD? Sieht jedenfalls ganz danach aus.

      Zilli M. schrieb am 18.11.2019 00:00 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Danke Marie, dass sie die AfD erwähnen. Die brauchen selber keine Werbung zu machen, das erledigen Leute wie sie zuverlässig.
      Kommt Putin auch noch?

      Luigi M.1 schrieb am 18.11.2019 11:08 Uhr:
      Immerhin sind bei der AfD Experten und Akademiker welche keine Externen anheuern müssen.

      renatem schrieb am 18.11.2019 03:43 Uhr:
      dieser ganze ökostromwahn ist ist völlig krank und offensichtlich in den köpfen von personen entstanden die davon absolut keine ahnung haben.
      kühnast/grüne ehemalige umweltministerin ist verantwortlich für den irrsinn der biogasanlagen - wie krank im kopf muss man eigentlich sein jahr für jahr millionen tonnen an nahrungsmittel für die erzeugung von strom zu vernichten und gleichzeitig darüber zu berichten, dass millionen von migranten wegen hungersnot unterwegs sind. und wenn wir dann den ersten blackout im land haben, dann holen wir uns aus den nachbarländern ihren akw-strom, erzeugt in maroden kraftwerken entlang der deutschen grenze (z.b. frankreich belgien!??) und was die windkraftanlagen betrifft - die auswirkungen auf umwelt und naturschutz muss ich hier wohl nicht wiederholen. aber grüne und spd sind natürlich unsere größten 'umweltschützer'! lasst unsere streng kontrollierten akw's am netz und schon ist das energie- und co2 problem vom tisch und der strompreis bezahlbar.

      Unreg1951 schrieb am 18.11.2019 09:27 Uhr:
      Herr Brechtel, das stimmt, was Sie schreiben. Lassen Sie sich nicht verunsichern.

    Seite 142
    JanRos schrieb am 18.11.2019 11:06 Uhr:
    Glückwunsch.
    Die Sendung hat es geschafft, 2/3 der Zuschauer der ARD zu vertreiben. Man könnte auch sagen, 6 Millionen Zuschauer schalten vor Graus um, bevor sie das ehemalige "Flaggschiff der Politshows" noch gucken. Quelle? Die ARD selbst.
    MfG.
    https://www.daserste.de/programm/quotendetail.asp

    Seite 149
    sebastian schrieb am 18.11.2019 15:22 Uhr:
    Ende des Jahres geht der zweite Block des Kernkraftwerkes Phillipsburg in Baden-Würtemberg vom Netz. Nun braucht man Strom aus dem Ausland, denn die Windräder liefern nicht wie gewünscht. Man rechnet mit einer enormen Verteuerung des Preises im Großhandel, man kalkuliert mit bis zu 70%. Die dortige Industrie ist schon auf Abwanderung eingestellt.

    Seite 153
    Haselbauer Markus schrieb am 18.11.2019 20:10 Uhr:
    Unser weltweiter Klimwandel ist natürlichen Ursprungs und Temperatur Wetter & Co haben vielleicht etwas mit Schulschwänzerin Gretas manipulierter Bibel aber niemals etwas mit CO2 zu schaffen. Weltweit gibt es kein nachvollziehbares Experiment oder Modell das diese Theorie untermauert. Das verteufeln des Diesel hat wirtschaftliche Gründe um Gewinne zu maximieren.. Umweltschutz durch E PKW ist lächerlich -))
    *****Durch Mobiltät Typ E wird unsere Umwelt massiv geschädigt *****
    Die Ökoblinanz ist hier verherrend. Silizium wächst nicht im Garten

      Helmut Krüger schrieb am 18.11.2019 20:49 Uhr:
      "Weltweit gibt es kein nachvollziehbares Experiment oder Modell das diese Theorie untermauert."
      Pardon, ein Mensch muss schon mit einem Höchstmaß selektiver Wahrnehmung ausgestattet sein, um all das auszublenden.
      Die Belege für den zusätzlich vom Menschen verursachten Klimawandel sind längst erbracht worden, seinerzeit in einem wissenschaftlich geführten Dialog ohne Beanstandungen.
      Die Anzweiflungen begannen erst, als es um die daraus resultierenden Konsequenzen ging, vorher freilich nicht. Mithin um etwas Nachgelagertes, was für die Anzweifelnden allerdings die allererste Priorität hat. Nicht um Wissenschaft geht es, sondern um vorgeschobene Wissenschaftlichkeit, um Maßnahmen zu verhindern. Das ist die Quintessenz.
      Heinz Becker schrieb am 18.11.2019 22:47 Uhr:
      Sehr geehrter Herr Krüger,
      ein Link zu den von ihnen erwähnten Nachweisen würde reichen.
      Andernfalls ist es eine unbewiesene Behauptung ohne jeden Wert.

      Helmut Krüger schrieb am 19.11.2019 05:24 Uhr:
      Es gibt keinen Link, nur die Beobachtung derer, denen die ganze Entwicklung schon seinerzeit wichtig war. Und der Schluss, dass die ersten Veröffentlichungen der Leugner der zusätzl. vom Menschen verursachten Klimawandels zeitlich deutlich danach liegen.
      Wollen Sie eine wissenschaftliche Untersuchung haben, dass Menschen, die Regenschirme und Regenbekleidung vergessen haben oder dies nicht für nötig hielten, bei eintretendem Regen vergleichsweise stärker nass werden als diejenigen, die von Regenschirm und Regenbekleidung Gebrauch machen?

      Heinz Becker schrieb am 19.11.2019 11:22 Uhr:
      Ihr Regenschirmvergleich ist genauso wertlos wie ein "vom Menschen verursachter Klimawandel" ohne jeden Nachweis.

    Seite 155
    Prof.Dr.Recker schrieb am 19.11.2019 00:23 Uhr:
    als Antwort an Berthold Süter, 18.11.2019 21:48 Uhr
    Ich gebe Ihnen Recht: die dt. Medienlandschaft hat versagt, aber nur weil die Kritiker der Theorie des menschengemachten Klimawandels nicht gehört werden. Kennen Sie eine einzige Sendung außer Phönix-Runde im Jahre 2008 die renommierte Klimawissenschaftler wie z.B.: von EIKE zur Diskussion eingeladen haben. Es gibt keine! Und das aus gutem Grund.
    Diese kritischen Wissenschaftler würden folgendes Fragen:
    • In welcher Kurve sieht man die Korrelation zwischen CO2 und Temperatur über die letzten Tausenden von Jahren?
    • Welche Glocke in unserer Atmosphäre sorgt für den Treibhauseffekt (die Atmosphäre ist kein Gewächshaus)?
    • Welches Experiment hat bewiesen, das der Anstieg von CO2 den fraglichen Treibhauseffekt verstärkt?
    • Warum ist der CO2 Anteil von aktuell 400 ppm so problematisch, wenn vor ca. 900tsd. Jahren der CO2 Anteil bei 1300 ppm lag (unter 100 ppm ist ein Leben auf der Erde schwer möglich)?
    • Rechtfertigt ein dt. antropogener CO2 Anteil von 0,00047% 256Mrd Euro Klimaschutzkosten?

    • Sunset schrieb am 19.11.2019 08:40 Uhr:
      Danke!

      Gerd Schumann schrieb am 19.11.2019 10:43 Uhr:
      Danke, endlich mal ein kompetenter sachlicher Forenbeitrag.

    Seite 160
    Hans Holte schrieb am 19.11.2019 11:54 Uhr:
    Das einzig Brauchbare aus der Sendung war:
    Ich kann blind jede Initiative gegen Windkraft unterschreiben.
    Es gibt schlicht keinen Platz mehr und ordentliche Abstände müssen sein. Könnte man bei Wahlen Minuspunkte verteilen, würden die Grünen alle bekommen. Ich muss mich aber in der repräsentativen Demokratie für eine Partei zu 100% entscheiden, egal wie viel Übereinstimmung ich zum Programm dieser Partei habe. Ich bin für Umweltschutz aber durch Übertreibungen werden daraus Argumente für die AfD, was sich regelmäßig im Wahl-O-Mat widergespiegelt. Ich folge auch nicht der Argumentation der AfD aber beim Vergleich der Überzeichnungen ist die AfD das kleinere Übel. Man kann inzwischen AfD-Wähler werden ohne einen Gedanken an Migration zu verlieren.
    Die Diskussion über den Erhalt des Wohlstands macht wenig Sinn, wenn der Wohlstand mit Schröders besten Niedriglohnsektor und Demontage der Rente längst verloren ist. Von Etablierten brauche ich auch keine Versprechen, ich habe ja die Erfahrungen.

      Hildegard Hanses schrieb am 19.11.2019, 14:02 Uhr - - - ZENSIERT - - -
      Werter Hans Holte,
      das sehe ich genauso. Ich habe jahrelang nach Umweltschutz gehandelt. Ich habe CDU gewählt und auch etwas mit den Grünen sympathisiert. Ein ganz klein Wenig habe ich klaglos durch meine Arbeit über mehr als fünf Jahrzehnte mitgeholfen Deutschland aufzubauen und zu dem zu machen was es vor kurzem noch war, darauf bin ich stolz. Jetzt wo ich sehe, dass alles von Leuten, die in den vorhandenen Wohlstand hineingeboren wurden und selber nichts beigesteuert haben, einer phantomhaften Ideologie geopfert wird, habe ich für mich die Reißleine gezogen. Ich kenne noch die Partei- und Wahlprogramme der CDU von vor 2009 und sehe kaum einen Unterschied zur heutigen AfD. Es ist nur noch erschreckend, dass die Ideologen der Klimasekte in dieser Kanzlerin eine gelernte FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda als Unterstützerin haben, die per "Richtlinienkompetenz" aktiv an der Zerstörung dieses ehemals schönen Landes mitarbeitet.

    Hildegard Hanses schrieb am 19.11.2019, 16:19 Uhr - - - ZENSIERT - - -
    @Redaktion Warum erscheint mein Beitrag von 14:02 Uhr, Seite 160 nicht? Nun habe ich zum erstenmal hier geschrieben und werde sofort zensiert. Zum Thema gehört es doch. Haben sie Probleme mit der Wahrheit oder steht was drin, was von "ganz oben" verboten ist freizugeben? Oder muss was gegen die AfD, Trump oder gegen Putin rein, wie bei einigen anderen, damit sie es veröffentlichen