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Dienstag, 5. Juli 2016

Umfrage: Fast zwei Drittel gegen NATO-Einsatz in Osteuropa

Thema: NATO-Einsatz

Deutschland-Umfrage:
Fast zwei Drittel gegen NATO-Einsatz in Osteuropa

Die Deutschen wollen keine zusätzlichen Truppen in Osteuropa, weder NATO-Truppen noch Bundeswehrkräfte. Dies zeigen aktuelle Befragungen. Zwar wiederholen NATO und Verteidigungsministerium gebetsmühlenartig, dass Polen und die baltischen Staaten besser geschützt werden müssen. Die Menschen dort haben jedoch ganz andere Probleme.

Frank-Walter Steinmeier hatte kürzlich die Pläne der NATO kritisiert, mehr Truppen in Osteuropa zu stationieren. Damit hat der Außenminister den größten Teil der Bevölkerung hinter sich: Fast zwei Drittel teilen die Kritik am „Säbelrasseln“ der NATO.
Die Aussage von Steinmeier lautete:
    „Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen. Wer glaubt, mit symbolischen Panzerparaden an der Ostgrenze des Bündnisses mehr Sicherheit zu schaffen, der irrt.“
Dem stimmen 64 Prozent der 2054 Befragten zu, nur 16 Prozent lehnen diese Aussage ab.

Nur neun Prozent unterstützen die Pläne der Bundesregierung, tausende Soldaten ins Baltikum zu schicken, um „Russland abzuschrecken“. Damit bestätigt die aktuelle Umfrage von YouGov auch die Tendenz in älteren Befragungen.

Trotz Ukraine-Krise verspüren die Deutschen keinerlei Lust auf militärische Abenteuer. Als der ARD-Deutschlandtrend im April 2014 fragte, ob die deutsche Bundeswehr sich mit Flugzeugen an einer „stärkeren Sicherung des Luftraums der NATO-Länder in Osteuropa“ beteiligen sollte, antworteten 61 Prozent klar mit „Nein“. Auch ein allgemeines NATO-Engagement – also ohne Bundeswehr – lehnten mit 53 Prozent die meisten ab.

Heute, zwei Jahre später, ergibt sich trotz hartnäckiger NATO-Propaganda von angeblichen Bedrohungen durch die Russen kein anderes Bild: Laut ZDF-Politbarometer sprechen sich sogar leicht mehr, nämlich 56 Prozent, gegen eine „Truppenverstärkung der NATO zum Schutz der östlichen Mitgliedsländer“ aus.



Ähnlich deutlich liegen die Deutschen, wenn es um neue NATO-Mitglieder in Osteuropa geht. Nur ein Viertel der Deutschen wollen die Ukraine in dem Militärbündnis sehen. Ganze 57 Prozent der Befragten lehnen einen solchen Schritt klar ab, fand Emnid im Auftrag des Focus heraus. Dabei zeigte sich außenpolitisch übrigens eine klare Rot-Rot-Grüne Koalition: Unter den Linken und den Grünen lehnen gegenwärtig drei Viertel eine NATO-Mitgliedschaft des Landes ab, bei den Sozialdemokraten waren es 65 Prozent. Selbst unter Unionswählern sprach sich fast die Hälfte ausdrücklich dagegen aus. Möglicherweise ahnt die deutsche Bevölkerung, dass es keinen Grund gibt, irgendjemanden in Osteuropa zu schützen. Im Baltikum, dort wo deutsche Soldaten neuerdings gegen die russische Gefahr kämpfen sollen, hat man ganz andere Probleme. Auf die Frage nach den größten Problemen Litauens gibt die Bevölkerung aktuell folgende Antworten:
  • 94 Prozent: Niedrige Löhne und fehlende soziale Garantien und Beschäftigung
  • 82 Prozent: Niedrige Geburtenraten und die allgemeine demographische Lage
  • 76 Prozent: Korruption
  • 76 Prozent: Probleme im lettischen Gesundheitssystem
  • 58 Prozent: Kriminalität
  • 49 Prozent: Integrationsprobleme
  • 48 Prozent: Russland
Dass dieses letzte „Problem“ überhaupt existiert, sahen allerdings 43 Prozent der Letten ausdrücklich nicht. Konsequenterweise halten die Letten mehrheitlich auch nicht neues Militär oder zusätzliche Soldaten für notwendig. Auf die Frage, was man unternehmen müsse, um „die Sicherheit und den Schutz des Landes“ zu garantieren, antworteten 93 Prozent: Den Wohlstand in der Bevölkerung verbessern.
Quelle: RT-Deutsch



Gegen Säbelrasseln
Klare Mehrheit:
Deutsche lehnen Nato-Politik gegen Russland ab

Die Deutschen lehnen laut einer Umfrage die gegen Russland gerichtete Politik der Nato ab. Sie teilen die Einschätzung von Bundesaußenminister Steinmeier, dass das „Säbelrasseln“ in Richtung Moskau nicht zielführend ist. Russlands Präsident Putin sieht die Entwicklung gelassen: Man werde sich nicht in eine konfrontative Haltung drängen lassen.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Mittwoch, 11. März 2015

Natomanöver im Baltikum mitten in der Ukrainekrise

Thema: Provokation

"3000 US-Soldaten bei Manöver im Baltikum"
schreibt N24
Kampfpanzer Abrams M1A1
Foto: gemeinfrei
Das Säbelrasseln der Großmächte wird lauter: Die USA zeigen immer mehr Präsenz in osteuropäischen Regionen. Jetzt sollen 3000 US-Soldaten an einem Manöver mit baltischen Nato-Partnern teilnehmen.

Mitten in der Ukraine-Krise verlegen die USA 3000 Soldaten für Manöver ins Baltikum. Fast 750 Fahrzeuge sowie militärische Ausrüstung seien bereits per Schiff in der lettischen Hauptstadt Riga eingetroffen, teilte das Pentagon mit. Die 90-tägigen Militärübungen finden demnach im Rahmen der "Operation Atlantic Resolve" ("Atlantische Entschlossenheit") statt, die den NATO-Verbündeten in Lettland, Litauen und Estland die Solidarität der westlichen Allianz demonstrieren soll.

Die USA und die Europäische Union werfen Russland vor, den Kampf der Separatisten im Osten der Ukraine zu unterstützen. Moskau weist dies zurück. Doch die baltischen Staaten befürchten, dass ihnen ein ähnliches Schicksal drohen könnte. Wie die Ukraine wurden Litauen, Lettland und Estland im Zuge des Zusammenbruchs der Sowjetunion Anfang der 90er Jahre unabhängig.

Zuvor war bereits bekannt geworden, dass die USA den drei Baltenstaaten rund hundert Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und andere Rüstungsgüter übergeben hatten. Die Lieferung solle Russlands Präsident Wladimir Putin "unsere Entschlossenheit zeigen, dass wir zusammenstehen", sagte US-Generalmajor John R. O'Connor bei der Übergabe der Rüstungsgüter im Hafen von Lettlands Hauptstadt Riga.

Zu der Lieferung an Lettland, Litauen und Estland gehören Panzer vom Typ Abrams, Kampffahrzeuge vom Typ Bradley, weitere gepanzerte Fahrzeuge (Humvees) und andere Ausrüstungsgüter. Sie würden dem Baltikum überlassen, "so lange dies zur Abschreckung der russischen Aggression erforderlich ist", sagte O'Connor.

Die drei früheren Sowjetrepubliken sind seit 2004 in der Nato – auf sich allein gestellt hätten sie Russland militärisch nicht viel entgegenzusetzen. Moskaus Annexion der Krim und Unterstützung der prorussischen Rebellen in der Ostukraine haben dem Baltikum die eigene Verletzlichkeit vor Augen geführt. Russische Militärmanöver in der Region haben die Sorge noch verstärkt.

Auch russische Schiffe wurden gesichtet

Im Schwarzen Meer sind vor einem am Montag beginnenden Nato-Seemanöver mit deutscher Beteiligung auch russische Schiffe und Flugzeuge gesichtet worden. Diese hätten allerdings "alle internationalen Regeln" eingehalten, sagte US-Konteradmiral Brad Williamson nach einem Bericht der bulgarischen Nachrichtenagentur BTA. "Sie (die Russen) befolgen ihre Pläne, wir unsere", teilte Williamson an Bord des US-Kreuzers "Vicksburg" im bulgarischen Schwarzmeer-Hafen Warna mit. Das Nato-Manöver sei bereits im vergangenen Jahr geplant worden, betonte Williamson.

Seit der Annexion der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim und dem Krieg in der Ostukraine wertet Russland Besuche von Schiffen der Nato im Schwarzen Meer zunehmend als Provokation. Moskau protestiert zudem gegen die Pläne der USA, 300 Militärausbilder in die Westukraine zu schicken. Die militärischen Drohgebärden des Westens und die in den USA diskutierten Waffenlieferungen für die Ukraine seien eine Gefahr für den Friedensprozess, warnt der Kreml.

Die Lage in der Ukraine stand auch bei Gesprächen zwischen US-Präsident Barack Obama und EU-Ratspräsident Donald Tusk im Weißen Haus auf der Tagesordnung.
Quelle: N24

Link aus dem Kommentar
Gute Recherche, sollte man sich ansehen!


» der Kommentar des Blogschreibers «
Ergänzung 11.03.2015 | 09:15 Uhr
  • Wenn die russische Armee im eigenen Land ein Manöver abhält dann ist das eine Provokation!
  • Wenn die Nato mitten in einer Krise gleichzeitig drei Manöver nahe der russischen Grenze abhält, dann ist das normal!
  • Wenn die Russen eine Militärparade auf eigenen Gebiet durchführen dann ist das eine Provokation!
  • Wenn die Nato im Baltikum eine Militärparade, allerdings nur mit US-Flaggen durchführt, dann ist das normal!
Wo leben wir hier eigentlich? Was sind das für gefährliche Spinner die so argumentieren?


Donnerstag, 5. März 2015

Kampf-Panzer für Polen - Deutschland liefert

Thema: Kalter Krieg
Gegen Russland:
Deutschland liefert Kampf-Panzer nach Polen

Die von der Nato als neue Bedrohung ausgegebene Orientierung gegen Russland führt dazu, dass Deutschland Kampfpanzer nach Polen liefern und gleichzeitig seine eigene Truppe aufstocken wird. Die USA erwarten, dass alle Nato-Staaten zwei Prozent des BIP in Waffen investieren - und haben Großbritannien gerüffelt, weil der britische Haushalt von dieser Vorgabe abweicht.
Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
Einer der Wenigen, die Wahrheiten scheinbar noch problemlos öffentlich äußern dürfen, ist Dr. Andreas v. Bülow. https://www.youtube.com/watch?v=O4wixHbLUNU
Doch der Westen fühlt sich “von Russland” bedroht!
Aus einer Umfrage v. „Gallup International“, das 70.000 Menschen aus 65 Ländern darüber befragte, welches Land sie für die größte globale Bedrohung halten, geht jedoch hervor, dass es mit großem Vorsprung die USA sind … und die Russland „keine Bedrohung für die Weltbevölkerung darstellt“!
http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/reden-ist-silber/meinung/oliver-stone-atomkrieg-ist-nicht-ausgeschlossen-michail-gorbatschow-usa-ist-fieber-der-welt.html
Sollte sich die EU und USA-Führung dieses Ergebnis nicht besser einmal näher betrachten?

Lisa sagt:
Die Polen können gut Panzer bestellen. Bezahlen tut das der deutsche Steuerzahler, versteckt in EU Fördermitteln. Für alle interessierten Leser in dem nachfolgenden Video kann man sehen, welche Gelder fließen und wie Beratungsfirmen bereits heute Werbung dafür machen, wie man sich ein Stück am Kuchen abschneiden kann.
https://www.youtube.com/watch?v=FE82CpgXXSU
http://www.roedl.de/themen/Foerdermittel-Polen/Zuschuesse-im-neuen-EU-Haushalt-fuer-2014-2020

mauli1953 sagt:
Die einzige Bedrohung die wir in Europa haben ist die NATO.Die NATO sollte ein Bündnis des Friedens sein! Doch in Wirklichkeit agiert es nur mehr für die Interessen
der USA! Und wenn ich schon lese, die Polen füllen sich von Russland bedroht, wird mir schlecht. Sie füllen sich deswegen bedroht, weil sie den Amis hinten rein spazieren! Und das sich Europa von den USA vorschreiben lassen muss die Militärausgaben zu erhöhen, und Washington wacht darüber ist einfach eine Frechheit!. Sind wir von den Transatlantiker der Fußabstreicher? Europa sollte sich von den USA distanzieren und ihre eigene Wege gehen. Ein Wirtschaftsbündnis mir Euro Asien und BRICS Länder abschließen.

khaproperty sagt:
Die Reanimierung der eigentlich bereits – nach der Beendigung des kalten Krieges – zwecklosen Nato scheint systematisch betrieben zu werden.
Die USA sind als bedeutendstes Mitglied offenbar stark daran interessiert. Problematisch dabei ist für alle Mitglieder – auch für die USA, daher die Forderung an die anderen -, daß hiermit neue große Ausgaben verbunden sind, die in den Haushalten immer stärker fehlen werden.
Dies gilt besonders angesichts der globalen 2008-Krise sowie der Eurokrise. Beide sind weder bewältigt noch beendet. Sie dauern weiter an und werden alle Beteiligten auch künftig sehr viel mehr Geld kosten, als bislang kalkuliert. Der bislang über die Katastrophe der zwei Krisen gelegte Teppich beginnt bereits Feuer zu fangen.

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
„Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte wegen der “neuen Sicherheitslage” vergangene Woche eine Stärkung der Panzer-Truppe angekündigt.“ Um sie nun Polen zur Verfügung zu stellen?
Verweigerte die Bundesregierung deshalb die von Litauen angeblich so dringend benötigte Panzerlieferung? Sind diese Panzer für Polen wichtiger, weil sie die Felder der sich nun “massiv/demokratisch” in der Ukraine ausbreitenden Großkonzerne, die wohl v. Monsanto angeführt werden, schützen „müssen“, da Poroschenko dazu nicht in der Lage ist?
http://www.rtdeutsch.com/13273/international/privatisierung-ueber-alles-wie-agrarmultis-den-fruchtbaren-boden-der-ukraine-aufkaufen/
Oder sitzt man hier einfach nur Gerüchten auf? http://www.ferme.de/Freiheit/Nur-Geruechte

Steuerzahler sagt:
Es ist mir vollkommen egal, was die USA erwarten.
Während bei uns Sanktionen für Russland verhängt werden, machen die Amis das Geschäft und ihren Krieg sollen wir vielleicht auch noch führen.
Nein Danke!
Schon immer, wenn Großmächte pleite gingen, haben sie versucht, mittels Kriegsführung aus ihrer finanziellen Misere zu kommen. Die USA sind noch gescheiter, sie versuchen uns in einen Krieg mit Russland zu drängen. Wie intelligent sind eigentlich unsere Politiker?

Bruder Theodor sagt:
Rußland besitzt die größte Panzerschmiede der Welt. Rußland stellt dieses Jahr einen neuen Kampfpanzer in Dienst, den T-99 o. auch Armata. Von dem sollen bis 2020 2.300 Stück produziert sein. Das sind 1,27 Panzer pro Tag = 460 im Jahr. Ein weiteres neues russisches Panzerprojekt ist der T-14. Panzer sind Verbundwaffen, bzw. Waffensysteme, die nur im Verbund weniger verwundbar sind. Zwischen Polen u. Rußland liegt Weißrußland. Nur zur Erinnerung, es gibt – bis auf die 210 km lange Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad, Ex-Königsberg/Ostpreußen – keine Grenze zw. Polen u. Rußland. Wenn Panzer nach Polen gehen, u. Tusk sagt, Polen fühlt sich bedroht, ist die Äußerung Tusks zu vermuten eine Lüge, denn Polen ist Aufmarschgebiet, um, gem. US-Plan, Truppen in die Ukraine zu schicken.
Nika sagt:
Es gab mal eine Regierung in Polen, die hätte das nicht gemacht. Leider ist sie 2010 in einem Flugzeug abgestürzt…..
https://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugabsturz_bei_Smolensk

Samstag, 19. April 2014

Nato schickt weitere Marine-Schiffe ins Baltikum

Thema: Ukraine-Krise

Die Nato zieht fünf weitere Schiffe in der Ostsee zusammen. Man wolle dadurch „Solidarität mit den Bündnispartnern demonstrieren“, so ein Nato-Sprecher. Die Truppen-Verlegung kommt trotz eines gemeinsamen Beschlusses der Ukraine-Konferenz zur Deeskalation.

Die Nato schickt fünf Marine-Schiffe in die Ostsee. Als Grund werden die Krise in der Ukraine und die wachsende Unsicherheit der baltischen Staaten genannt. Das Nato-Marinekommando sagte am Donnerstag, man schicke vier Minenräumer und ein Begleitschiff in die Ostsee. Dabei handelt es sich um Schiffe aus Belgien, den Niederlanden, Norwegen und Estland.

Man wolle die angespannte Lage nicht weiter eskalieren, sondern durch die Truppenverlegung vielmehr „Solidarität mit den Bündnispartnern demonstrieren“, zitiert Voice of America einen Nato-Sprecher.

Durch die Verlegung der Marine-Schiffe verstärkt die Nato ihre Truppenpräsenz an der Ostgrenze weiter. Zuvor hatte das Militärbündnis bereits Kampfjets und Schiffe in den baltischen Staaten zusammen gezogen (mehr hier).

Die Verlegung kommt insofern überraschend, da sich die USA, Russland, die EU und die Ukraine am Donnerstag in Genf darauf verständigten, die angespannte Lage in der Ukraine zu deeskalieren (hier). In einer gemeinsamen Erklärung riefen die Teilnehmer der Konferenz zu einem Ende der Gewalt auf. Darüber hinaus forderten sie die Entwaffnung aller „illegal bewaffneten Gruppen“ sowie die Freigabe aller besetzten Gebäude.

Pro-russische Separatisten halten ungeachtet der Beschlüsse der internationalen Ukraine-Konferenz in der Ostukraine weiter zahlreiche Regierungsgebäude besetzt. Es seien zusätzliche Garantien für die eigene Sicherheit nötig, erklärten sie am Freitag.

„Werden wir die Gebäude verlassen, so dass sie uns einfach festnehmen können? Ich glaube nicht“, sagte einer der Separatisten in Slawjansk. In Luhansk erklärte ein Besetzer, es habe sich nichts geändert: „Wir bleiben.“

In Donezk erklärten die Separatisten, sie zögen erst ab, wenn auch die Unterstützer der neuen Regierung in Kiew ihr Lager auf dem dortigen Unabhängigkeitsplatz aufgegeben hätten.

„Wir warten ab, was sie tun, bevor wir hier Entscheidungen fällen“, sagte einer ihrer Anführer, Alexander Sachartschenko, der Nachrichtenagentur Reuters. Die auf dem Unabhängigkeitsplatz Maidan ausharrenden ukrainischen Nationalisten erklärten, sie wollten dort bis zur Präsidentenwahl am 25. Mai bleiben.

Ungeachtet der Genfer Vereinbarung zur Deeskalation setzt auch die Regierung in Kiew ihre Militäraktion gegen pro-russische Separatisten fort.

„Die Anti-Terror-Operation läuft weiter. Wie lange sie andauern wird hängt davon ab, wie lange Terroristen in unserem Land bleiben“, sagte die Sprecherin der Staatssicherheit, Marina Ostapenko, am Freitag vor Journalisten in Kiew.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers «

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=22VfEe1RkH8

time sagt:
“Man wolle die angespannte Lage nicht weiter eskalieren, sondern durch die Truppenverlegung vielmehr „Solidarität mit den Bündnispartnern demonstrieren“, zitiert Voice of America einen Nato-Sprecher.”
Und welcher der Bündnispartner ist denn nun eigentlich effektiv bedroht?
Annehmen? Es könnte sein? Vielleicht?
Mit diesen Floskeln tarnt der einzige nimmersatte Hegemon seine Gier auf das Hab und Gut der ganzen Welt.
Hören Sie mal, was Frau Krone-Schmalz, langjährige Korrespondentin in Moskau,
im Interview sagt:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=22VfEe1RkH8

Selbstdenker sagt:
Ich hoffe, dass nun nicht auch noch diese Frau Ashton von der EU im Schwarzen Meer das Kommando übernimmt, dann wird es “schwarz” in ganz Europa.

Sogar n-tv erlaubt sich eine “dezente Kritik”:
“Die Außenbeauftragte der Europäischen Union ist ein Totalausfall. Catherine Ashton ist mit ihrer Aufgabe völlig überfordert. Eine Überraschung ist das nicht: Die Britin ist eine Wahl der Inkompetenz.”

http://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Ashton-Sinnbild-des-EU-Dilettantismus-article12663941.html

Selbstdenker sagt:
Dr. Paul Craig Roberts: Ist Belgien Teil eines ausgeklügelten Plans der USA? http://www.goldseiten.de/artikel/203731–Dr.-Paul-Craig-Roberts~-Ist-Belgien-Teil-eines-ausgekluegelten-Plans-der-USA.html

OOTIS sagt:
Paul Craig Roberts:
“Eine dieser beiden Entwicklungen ist wahrscheinlich: entweder wird der US-Dollar (als Welt-Reservewährung) abgeschafft und sein Kurs wird zusammenbrechen, was Washingtons Supermacht-Status beendet und Washingtons Bedrohung des Weltfriedens,
oder Washington wird seine Marionetten in einen militärischen Konflikt mit Russland und China führen. Das Ergebnis eines solchen Krieges wäre um ein Vielfaches verheerender als der Zusammenbruch des US-Dollars.”

http://antikrieg.com/aktuell/2014_04_10_nahtdas.htm

Selbstdenker sagt:
Ich hab` da mal `ne Frage: Wo versickern denn die Milliarden, die in die Ukraine gepumpt werden. Wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann ist ja die Ukraine kein EU-Land… http://menschenzeitung.de/?p=22571

Cuibono sagt:
Ich bin der festen Überzeugung, die NATO bzw ein kleine dahinterstehende Elite, will um jeden Preis den Krieg gegen Russland erzwingen. Russland hat viele Selbstschutz- Maßnahmen, die das Westgeldsystem bedrohen, in Gang gesetzt.

Immer gabs in der Geschichte in der End-Zusammenbruchsphase einer Währung pünktlich Krieg, warum soll es diesmal anders sein?

Vor allem, weil nicht irgendwas, sondern das ganze Kreditgeldschöpf-System per se zusammenzubrechen droht. Und man einen Systemreset nicht billig haben kann, weil diesmal die Fallhöhe so groß ist, daß es alle Staaten, alle Zocker, alle Zentralbanken und alle Sparer mit reinreißt.

Selbstdenker sagt:
Die Menschen in Deutschland lächzen nach authentischen Informationen und Wahrheit. Sie haben in Verbindung mit der sog. “Ukraine-Krise” die Lügen- und Propagandamaschinerie dieser “BRD” durchschaut und entlarvt.
Noch wurden die Lügen ihren “Machern und Verbreitern” so schnell um die Ohren gehauen, wie in dieser Zeit.
Für die (unter amerikanischen Befehl stehenden) Lügenmedien natürlich kein Grund nun endlich aufzugeben. Nein, es wird weiter verdreht und gelogen, dass es einem nur so erschaudert.
Aber die Petition “Russia Today auf Deutsch” ist immerhin schon recht erfogreich geworden, und das soll nur ein Anfang sein:
http://german.ruvr.ru/news/2014_04_18/Mehr-als-16-500-Menschen-wollen-TV-Sender-Russia-Today-auf-Deutsch-7892/

QuoVadis sagt:
“Das darf nicht sein”.
Man kann gar nicht oft genug verlinken, was diese Dame über “entlarvende Automatismen” in der Berichterstattung zum Ukraine-Konflikt zu sagen hat.
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/media/zapp7411.html