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Montag, 13. November 2023

Presseclub - 12.11.2023 - Ringen um die Asylpolitik: Kann der Kurswechsel gelingen?

Presseclub - 12.11.2023 - Ringen um die Asylpolitik: Kann der Kurswechsel gelingen?
So. 12. November 2023, 12.03 - 13.00 Uhr

Ringen um die Asylpolitik: Kann der Kurswechsel gelingen?


Die Gäste von links
  • Dinah Riese
    Redakteurin für Migration und Integration, taz.die tageszeitung
  • Ulrich Reitz
    Chefkorrespondent, FOCUS online
  • Gilda Sahebi
    Freie Journalistin
  • Gordon Repinski
    Stellvertretender Chefredakteur, The Pioneer
Moderation
Jörg Schönenborn
Jörg Schönenborn ist seit 2014 Programmdirektor des WDR. Er ist zudem Koordinator Fernsehfilm in der ARD. Er ist Mitglied bei der Lobbyorganisation Atlantikbrücke

Bilder: Screenshots. Text+Logo: ARD

Kürzere Asylverfahren, schnellere Abschiebungen, mehr Kontrollen an den Grenzen. Das sind nur drei von mehreren Maßnahmen, die die Ministerpräsidenten beschlossen und mit dem Bund vereinbart haben. Es soll ein Kurswechsel in der Asylpolitik sein. Nun wird innerhalb der Ampel und in der Opposition diskutiert, ob diese Beschlüsse zielführend sind, um die Flüchtlingszahlen zu senken. Nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen mit hohen Ergebnissen für die AfD glaubten viele in den Parteien der Mitte, dass es so mit der Migrationspolitik nicht weitergehen könne, wolle man nicht noch mehr Stimmen an die Populisten verlieren. Der Kanzler forderte plötzlich schnellere Abschiebungen in großem Stil. Die Maßnahmen sollen unter anderem die Ampelparteien stärken und den Abwärtstrend in den Umfragen aufhalten. Doch reichen die gefassten Beschlüsse aus und gelingt damit ein Kurswechsel in der Asylpolitik? Sind sie praktisch und juristisch überhaupt durchsetzbar oder nur reine Symbolpolitik? Und: Sind Geflüchtete überhaupt das Problem oder haben wir eher ein Problem der sozialen Infrastruktur?

Über die Umsetzung der Pläne herrscht Uneinigkeit

Die Asylverfahren deutlich schneller - in 6 Monaten - durchzuziehen, könnte schon an der chronischen Unterbesetzung der Ausländerbehörden scheitern. Und ob Flüchtlinge 36 Monate statt 18 Monate weniger Geld als das Existenzminimum bekommen dürfen, damit muss sich eventuell noch das Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Einer der Vorschläge ist vor allem umstritten: CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst hatte initiiert, Asylverfahren in Drittstaaten durchzuführen. Dafür konnte er zunächst sogar den grünen Ministerpräsidenten Kretschmann gewinnen. Nun gibt es für diesen Vorschlag einen Prüfauftrag an die Bundesregierung. Gegenwind gab es direkt im Anschluss. Manche Abgeordnete der Grünen finden, der Prüfauftrag sei ein Skandal und nicht mit den Werten des Grundgesetzes vereinbar. Es gelte das Nichtzurückweisungsgebot im Völkerrecht. Auch Nancy Faeser hält den Plan für illusorisch. Großbritannien hat allerdings schon ein Abkommen mit Ruanda geschlossen und Italien hat gerade mit Albanien vereinbart, dort Asylverfahren durchzuführen. Ob diese Deals juristisch haltbar sind, ist noch nicht klar. Ein Gericht in Großbritannien entscheidet über das Abkommen mit Ruanda in der kommenden Woche, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte den Deal im Sommer 2022 erst mal gestoppt. In Deutschland ist der politische Streit um die richtige Asylpolitik weiterhin in vollem Gange. Die Union – insbesondere CDU-Chef Friedrich Merz - ist mit den Beschlüssen unzufrieden und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will sogar das Recht auf Asyl im Grundgesetz einschränken.

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» der Kommentar des Blogschreibers «

Ich weiß nicht, wie lange ich mir diese Heuchelsendung noch antue.
Wer die Sendung nicht gesehen hat, hat nichts verpasst, wer sie trotzdem sehen möchte, unterhalb der Kommentare ist das Video.

729 Kommentare + 166 Antworten = 895 Beiträge, davon 13 gesperrt

Der neue Trick der Redaktion um nicht mehr so viele gesperrte Beiträge zu haben: sie werden gar nicht mehr gezählt. Die Lücken in der Zählung wurden aber immer noch nicht beseitigt. Es sind wirklich nur 729 Kommentare und nicht 828!


Kommentar 32:
Nele schreibt am 12.11.2023, 09:41 Uhr:
Wie immer am Sonntagmorgen steht jetzt der Kirchgang an und wie immer freuen wir uns im Anschluss auf den Presseclub. Die Debatte um die Migrationspolitik hat auch uns berührt. Die Ausländerfeindlichkeit, angeheizt durch die AfD und auch durch die Genossen um Sarah Wagenknecht, bestürzt uns täglich. Wir sind gespannt, was die Journalistenrunde heute dazu zu sagen hat. Der Braten und das Bier - heute gönnen wir uns ein 10l Fässchen - werden uns in unserer guten Stube bei dieser Diskussion wie immer munden. Der Fernseher europäischen Fabrikats ist startklar. Das Grundgesetz und das große Lehrbuch über Völkerrecht liegen bereit. Besonders gespannt sind wir auf Dinah Riese, die hoffentlich klare Worte hinsichtlich des braunen nationalistischen Sumpfes der AfD findet.
    Heinz Becker, geschrieben am 12.11.2023, 10:43 Uhr:
    Wissen sie Näheres darüber seit wann die AfD und Sarah Wagenknecht die muslimischen Judenhasser beeinflussen? Vielleicht schon seit vorchristlicher Zeit oder erst seit ihrer Ankunft in Deutschland? Was hat eigentlich die Grünen zu ihrem Farbwechsel von hellgrün zu olivgrün veranlasst, von "Keine Waffen in Kriegsgebiete" vor der Wahl zum genauen Gegenteil nach der Wahl? Bei ihrem beeindruckenden Wissen über die AfD, müssten sie das von den Grünen doch auf jeden Fall wissen.

Kommentar 442:
Udo Zindler schreibt am 12.11.2023, 12:45 Uhr:
Gordon Repinski : (Arbeitsmöglichkeiten für Zuwanderer: ]Man, man, man. Da kommen Analphabeten und Ungelernte und vor allen Dingen Menschen, die die deutsche Sprache nicht sprechen. 1. Wer soll denen deutsch beibringen? 2. Wer soll die ausbilden? 3. Wo sollen die arbeiten? => Wenn ich auf jemanden treffe, der mich nicht versteht und den ich nicht verstehe, dann haue ich da ab. Was soll ich denn sonst machen?
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 12.11.2023, 14:27 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Mitglied werden bei den Grünen. Da gibt es sogar Aufstiegsmöglichkeiten.

Kommentar 454:
Franz-Josef schreibt am 12.11.2023, 12:48 Uhr:
Man sollte mal davon ausgehen, dass alles von der Politik gewollt ist und man daher bestehende Gesetze (GG) mißachtet. Angefangen mit Fr. Merkel und die illegale Grenzöffnung 2015.

    Heinz Becker, geschrieben am 12.11.2023, 14:14 Uhr: - - ZENSIERT - -
    "von der Politik gewollt" vielleicht. Glaubwürdiger erscheint mir allerdings, dass gehorsamst Befehle von jenseits des Atlantiks ausgeführt werden, um den eignenen, gut dotierten, Posten innerhalb der Hierarchie nicht zu gefährden.




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Donnerstag, 27. Februar 2020

Herbert Kickls sensationelle Rede in Berlin!


FPÖ TV
eingestellt am am 29.01.2020

Im Rahmen seines Berlin-Aufenthaltes besuchte Herbert Kickl eine spannende Abendveranstaltung zum Thema "Europa ohne Grenzen?“. In seiner Rede sprach Herbert Kickl über die Herausforderungen in der Asylpolitik und wie er ihnen als Innenminister begegnet ist. Eine wirklich sehenswerte Rede, die man nicht verpassen sollte!

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

Ronny F.
Kickl ein wortgewaltiger Mann, der die Probleme erkannt hat und sie anspricht. Kein Gelaber und inhaltsleere Reden, wie wir sie sonst so erleben. Kickl könnten wir gut in der BRD brauchen. Seine Rede ist motivierend und läd’ ein mitzumachen. Chapeau Herr Kickl!

Kassmina
Bitte diesen Mann klonen und gegen unsere Marionetten und Schauspieler ersetzen. Dafür würde ich mein gesamtes Erspartes opfern.

Noch freier Österreicher
2015 war geplant, nix anderes!
Kikl hat alles richtig angesprochen.
Nur mit Hofer und dessen Anbiederung an die ÖVP und dem Verurteilen der Identitären ohne Grund, wirds nichts werden.
Kickl wäre viel besser als Chef.

Montag, 25. Juni 2018

Presseclub 24.6.2018 - Mehr Grenzschutz und eine neue Asylpolitik – letzte Rettung für Europa und Merkel?

So. 24. Juni 2018, 12.03 - 13.00 Uhr

Mehr Grenzschutz und eine neue Asylpolitik –
letzte Rettung für Europa und Merkel?


Bilder: Screenshots

Moderation
Sonia Seymour Mikich
Chefredakteurin des WDR Fernsehen
Mitglied bei Atlantik-Brücke e. V. 

Es sind entscheidende Tage für Europa - und für Angela Merkel. Kurz vor dem großen Reform-Gipfel in Brüssel ringen Europas Staats- und Regierungschefs um eine neue, gemeinsame Asylpolitik. Obwohl die Zahl der Flüchtlinge nach Europa stetig abnimmt, ist der politische Druck so hoch wie lange nicht.

Vor drei Jahren begann die Flucht Hunderttausender Menschen aus Syrien, Afghanistan und Afrika nach Europa. Seitdem hat die Frage von Migration und Asyl Europa so tief gespalten wie selten zuvor. Im Süden fühlen sich Italien und Griechenland überfordert; im Osten verweigern Ungarn und Polen jede Hilfe und auch in vielen anderen Ländern sind populistische Parteien auf dem Vormarsch. Statt Willkommenskultur herrscht die Angst vor Identitäts- und Wohlstandsverlust. In Deutschland übt die CSU maximalen Druck auf Kanzlerin Merkel aus: Innenminister Seehofer droht mit einem nationalen Alleingang und damit verbunden mit einem möglichen Bruch von Union und Bundesregierung.

Bringt der EU-Gipfel in Brüssel eine Lösung?

Am Sonntag treffen sich in Brüssel die EU-Staaten zu einem „Sondergipfel“, um zu beraten, wie eine Reform des Dublin-Abkommens aussehen könnte. Das Ziel: Europas Grenzen sollen dichter geschlossen und Asylanträge sollen europaweit behandelt werden. Kommissionspräsident Juncker schlägt zudem vor: Flüchtlinge, die nicht in dem europäischen Land bleiben, das für sie zuständig ist, sollen härter bestraft und einfacher zurückgebracht werden können.

Die Fluchtursachen aber bleiben: Noch immer machen sich Tausende von Menschen auf den lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer Richtung Europa.

Wie könnte eine neue europäische Asylpolitik aussehen? Wie groß sind die politischen Zerwürfnisse innerhalb des Kontinents? Und wieso kocht diese Debatte gerade jetzt hoch?

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Linktipps

BAMF. Schlüsselzahlen Asyl

Deutsche Welle. Migration: Angela Merkel pokert hoch im Asylstreit

Süddeutsche Zeitung. Asylstreit: "Wir müssen gerüstet sein"

Süddeutsche Zeitung. UNHCR: Zahl der Flüchtenden steigt auf Rekordniveau

Spiegel online. Seehofer zur Asylpolitik: "Ich habe die Europäische Union wachgeküsst"

tagesschau.de. Asylstreit in der Union: "Europa könnte schweren Schaden nehmen"

tagesschau.de. Wie funktioniert das Dublin-System?

Welt. Asylstreit: Deutsche sind sich uneins über die Zukunft Merkels

Zeit online. Asylstreit: Doch, Merkels Plan kann klappen

Zeit online. Migrationspolitik: Schädliche Hilfen

Kommentare

Gerwin Schrüfer
Immer mehr europäische Länder reagieren mit strikteren Regeln auf den anhaltenden Zustrom von Wirtschaftsflüchtlingrn aus Afrika und dem Nahen Osten. Nun hat auch Frankreich sein Asylgesetz verschärft. Der rechten Opposition geht dies nicht weit genug. Signal für Europa ? Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland: ,, Selbst das Frankreich des linksliberalen Macron sieht inzwischen ein, dass die Merkel'sche Willkommenspolitik ins Chaos führt. Die jetzt in Paris beschlossenen Asylrechtsverschärfungen werden alleine nicht ausreichen, um die Probleme nachhaltig zu lösen. Erkennbar ist jedoch, dass selbst dei engsten Verbündeten Merkels in Europa-trotz anderslautender Lippenbekenntnisse- zunehmend von ihrer Politik der grenzenlosen Masseneinwanderung abweichen."

Klaus Winkler
Man sollte aufhören, den Leuten Sand in die Augen zu streuen. Selbst eine gerechte europaweite Verteilung von Migranten würde nur kurzzeitig Linderung schaffen, da die Gesamtzahl der Migranten in Warteposition selbst die Kapazitäten von Europa weit übersteigt. Es gibt kein Recht darauf sich auf Grund schlechter Verhältnisse im Herkunftsland nach Europa/Dt. aufzumachen. Jedes Volk ist in erster Linie für sein eigenes Wohl zuständig und wir sind keineswegs haftbar für das was in Ländern falsch läuft. Frau Merkel will diese Realität nicht sehen und sollte daher schleunigst zurücktreten.

Lisa
Frau Merkel hat 2015 im Alleingang entschieden,weder die Bevölkerung noch andere Länder in Europa wurden miteinbezogen,sie hat Deutschland und Europa geschadet und sich nicht an geltendes Recht gehalten.Hoffentlich bleibt die CSU bei ihrer Haltung in der Flüchtlingsfrage.

Kommentar: Prof. Dr. Eckhard Rückl
Merkels Asylpolitik ist gescheitert: In Deutschland und für Europa! Was in drei Jahren nicht zustande gekommen ist, wird in nur noch 1 Woche nicht gehen. Inhaltlich nicht und weil Merkels Versuch, Europa in dieser Sache ihre Vorstellung zu oktroyieren, schon in 2016 massiv abgelehnt worden ist. Diese Ablehnung nimmt - Gott sei's gedankt! - mit den "bösen" Rechten und Populisten in Italien kräftig zu. Deshalb muß es bis zu einer hocheffektiven Kontrolle aller europäischen Außengrenzen, über welche die EU-Politiker auch schon seit 2 Jahren schwadronieren, harte Asyl-Kontrollen an Deutschlands Außengrenzen geben. Letztendlich muß der Asylartikel 16a, der ohnehin nur ein "Schönwetterartikel" ist und inzwischen zu einem, Deutschlands massiv und nachhaltig schadenden, Moloch mutiert ist, soweit reduziert werden, daß Asylanträge nur noch in deutschen Botschaften oder Konsulaten o. ä. beantragt werden können. Das Klagerecht ist abzuschaffen und Zulassungen nur noch nach dem Gnadenrecht.

Peter Meyer
Wer bring etwas durcheinander? In Berlin wird Deutschland Politik gemacht in Brüssel Europa- Politik. Merkel und Seehofer sind Deutschland Politiker und auf die deutsche Verfassung vereidigt. Das Europarlament ist in Brüssel und für die Europäischen Belange zuständig. Das UNHCR ist für Flüchtlinge außerhalb Europa`s zuständig. Brüssel und das Europa Parlament sind für die Flüchtlinge zuständig die nach Europa kommen oder in Europa sind. Seehofer, delegiert vom deutschen Parlament, ist für Flüchtlinge die in Deutschland sind oder rein wollen. Wieso soll Seehofer Euro-Politik machen? Er ist Bundespolitiker kein Europolitiker.

Molke HP
ist schone erstaunlich welches Kurzzeit-Gedächnis Presse und "wichtige" Leute in unserem Land haben. Haben schnell mal vergessen dass unsere werte Kanzlerin die Leistungen für die Flüchtlingslager gekürzt hatte. Haben sie vergessen dass in Afrika die EU die einige Staaten erpresst hat die EU Landwirtschaftserzeugnisse ins Land zu lassen andernfalls würden diese Länder keine Waren in die EU liefern dürfen. Somit wurden die Landwirtschaften in diesen Ländern zerstört und das ist ein Teil der Leute die nun hier sind. Oder dass die EU-Trawler die Küstengebiete vor Afrika leer fischt. Weiter die ganzen Krieg welche von teilen der EU insbesondere UK FR und DE unterstütz wurden und damit Flüchtlinge generriert wurden. Alles schon vergessen werte Journalisten und Staatsrelevante Leute in der BRD. Genauso wie der Jemen von den Saudis kleingebomt wird mit hilfe der von der BRD gelieferten Waffen. Aber dafür kann ja Frau Merkel nicht den sie schwebt über den Dingen.

Karl Heinz
Seit mindestens dem Beginn des Krieges in Syrien, ist das Mittelmeer der wahrscheinlich bestkontrollierte Bereich dieser Welt. Sämtliche Kriegsbeteilgten überwachen dort jede Bewegung. Nach meiner Überzeugung konnte und kann der Weg jedes einzelnen Flüchtlings, egal welche Route er von wo aus nahm, lückenlos überwacht werden und die nötigen Passfotos zur Hilfe bei der Identifizierung der Flüchtlinge, hätten schon auf ihrem Weg geknipst werden können. Aus diesem Grunde stimmt auch das Argument von Regierungspolitikern absolut nicht, dass die Flüchtlinge in 2015 „plötzlich“ an der ungarischen Grenze standen. Die waren monatlang auf dem Weg und waren jederzeit für jeden sichtbar, der sie hätte sehen wollen. Aber unsere Politiker wollten sie nicht sehen und haben die Lage der Flüchtlinge nicht nur an ihren Ausgangspunkten bewusst und vorsätzlich eskalieren lassen, sondern auch an den Grenzen von Südeuropa. Und Fluchtursachenbeseitigung findet bisher immer noch nicht statt.

Margit Oppermann
Ein Volk (Deutschland) das bisher immer die gleichen Parteien gewählt habt, sich die immer gleichen Lügen seit Ende der 90 iger Jahre angehört haben. Also von Politik und teilweise auch von Medien. Der braucht sich doch nicht wundern, dass man mittlerweile vor so vielen Dingen und Problemen von Europa stehen, sodass trotz einer Armada von Politikern und vorallem solche die sich dafür halten, zu keiner Sinnvollen Lösung mehr zu kommen ist! Möglicherweise liegt es inzwischen an der unüberschaubaren Menge an Institutionen, von denen keiner mehr genau weiß für was die eigentlich sinnvoll sind. Es werden Gesetzte verabschiedet, von denen die Politik weiß das diese dem Grundgesetz wiedersprechen! Es werden bestehende Gesetze bezüglich der Asylpolitik gar nicht mehr angewendet. Eine Behörde prüft nur 1 Prozent der Asylanträge der Rest wird durchgewunken. So was würde man eigentlich nur einer BANANENREPUBLIK zutrauen. Aber ich glaube da sind wir schon lange angekommen!

Robert Engelhard
Warum diskutiert der PC nicht über die Äußerungen von Politikern aus Italien und Österreich? Das sich beide Länder von Merkel NICHT kaufen lassen. Wörtlich: Die ital. Regierung ist für Italiener da und nicht für ausländische Politiker. Jo, das sitzt! Jetzt kann Merkel nur noch Spanien und Griechenland kaufen. Aber ob das Seehofer zufrieden stellt? Diese Kanzlerin würde alles tun um im Kanzleramt zu bleiben. Hoffentlich hat die Farce bald ein Ende.

Thomas Enssle
Wann werden die Macher der ARD und des Ersten sich daran erinnern, dass sie einen öffentlich-rechtlichen Auftrag haben? Die andauernd einseitige, realitätsverzerrende Darstellung der Problematik durch den Presseclub ist auch nichts anderes als billige Zensur.

Fred B.
Merkel ist am Ende, da Italien und Österreich "ihr" Geld nicht wollen. Die EUrokraten sind am Ende, die Geld der Deutschen hin und herschieben wie Waggons. Dieser Euro ist am Ende, den Draghi zu einer Witzwährung gemacht um Milliarden von Schulden auf dt. Kosten zu senken.

HaJo Richter
EU-Recht vor nationalen Recht? Ich bin immer wieder entsetzt mit welcher Selbstverständlichkeit das festgestellt wird; auch wieder in dieser Sendung. Ich kann mich nicht erinnern der Aufgabe der eigenen Legislative zugestimmt zu haben.

H. Wieprecht
Alles was die Journalisten hier zum Ausdruck bringen, ist reines Wunschdenken. So lange es keine Europäischen Lösungen gibt, muss es halt staatliche Lösungen geben. So lange Flüchtlinge bestimmen können, wo sie aufgenommen werden, werden sie wohl zwangsläufig in Deutschland landen.

    Blum
    Sie irren grundsätzlich, es gibt keine "europäische Lösung" und es wird auch keine geben, da EUROPA nicht gleich EU ist.

sigi e
Zur angeblichen humanitären Katastrophe 2015 in Ungarn aufgrund dessen die deutsche Grenze für alle Menschen geöffnet wurde. Kleine Anfrage an die Bundesregierung ( Bundesdrucksachen 19/771 und 19/1085 ) Zitat(...) Die Deutsche Botschaft Budapest berichtet kontinuierlich. Die Berichte der Botschaft erfolgen fernmündlich, mündlich und schriftlich im Rahmen der diplomatischen Korrespondenz an das Auswärtige Amt sowie die verschiedenen beteiligten Ministerien, Behörden und das Bundeskanzleramt. 3. Sind diese Berichte jemals zu der Auffassung gelangt, dass Ungarn mit der Zahl der Flüchtlinge nicht fertig wird? Falls ja, wann? Es gab keine Berichte der Deutschen Botschaft Budapest, die zu dieser Auffassung gelangt sind.(...) Warum werden solche Informationen nicht mal im linksgrünen Staatsfunk thematisiert.

Montag, 18. Juni 2018

Absolut sehenswerte Bundespressekonferenz vom 11. Juni 2018

Thema: Pressekonferenz



Tilo Jung
Am 11.06.2018 veröffentlicht

Themen: Fall Skripal, Abschiebung des mutmaßlichen Mörders von Susanna F. aus dem Nordirak, Asylpolitik, neue Regierung Italiens, G7-Gipfel in Kanada, Verteidigungsfähigkeit Europas und Verteidigungsetat Deutschlands, Foto eines offiziellen Fotografens der Bundesregierung vom G7-Gipfel, Interview mit der Bundeskanzlerin in der Fernsehsendung „Anne Will“, Strafzölle der USA auf Stahl und Aluminium aus der EU, Verweigerung der Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen durch Italien, Masterplan Migration, Gespräch des Bundesverkehrsministers mit dem Daimler-Vorstandsvorsitzenden, Medienberichte über massenhafte Vernichtung neuwertiger Waren durch einen großen Internetversandhändler

Naive Fragen zu: Auslieferung/Abschiebung des Mörders von Susanna (ab 3:59 min)
  • Der Fall verwirrt mich. Könnten Sie bitte aus Sicht des Auswärtigen Amts beschreiben, wie der Mann zurück nach Deutschland gekommen ist? (ab 10:51 min)
  • aber die Polizei ist in Deutschland zuständig, nicht im Ausland. Deshalb müssen Sie da ja irgendwas beizutragen haben oder beigetragen haben...
  • wie kann die Bundespolizei im Ausland zuständig sein?
  • wer war mit den kurdischen Sicherheitskräften in Kontakt? Wer hat den Abschiebungsdeal eingefädelt? - ist das der Job der Bundespolizei?
  • Wann hat Frau Merkel von der Maßnahme erfahren? Von der Aktion von Herrn Romann (ab 22:30 min)
  • also im Nachhinein?
  • hat sie sich auch über die Rechtmäßigkeit der Maßnahme informiert?
  • Lernfrage: Wie viele Menschen wurden aus ihrem eigenen Land abgeschoben nach Deutschland im letzten Jahr? ist das jetzt ein Präsedenzfall? (ab 25:45 min)
  • Herr Seibert, haben Sie in der letzten halbe Stunde mitgenommen, dass wir uns fragen ob die irakische bzw kurdische Seite richtig gehandelt hat? Es geht um die Bundesregierung. Sind Sie der Meinung, dass Sie hier richtig und legitim gehandelt hat? (ab 35:00 min)
  • Sie selbst möchten auch nicht sagen, dass es rechtsstaatlich gelaufen ist? Menschenrettung auf dem Mittelmeer (ab 1:11:00 min)
  • wie unterstützt die Bundesregierung die deutschen NGOs auf dem Mittelmeer? "Jugend rettet", die Organisation die die Sea Watch betreibt, war ja schon zu Gast im Kanzleramt... (ab 1:13:20 min)
  • plant die Bundesregierung die deutschen NGOs bei ihren Problemen zu helfen? Wenn ja, wie?
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Kategorie Nachrichten & Politik
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» der Kommentar des Blogschreibers «

Eine riesiger Eiertanz! Man kann den Eindruck gewinnen, dass jede Abteilung, jedes Ministerium macht was es will.
"Deutschland ist ein Rechtstaat!" Dieser von Politikern gerne rausposaunte Spruch darf nach dieser Pressekonferenz doch stark angezweifelt werden.
So oft wie hier "das weiß ich nicht", "dazu kann ich Ihnen keine Auskunft geben" gesagt wurde, habe ich nicht erwartet.
Wenn das zu den "westlichen Werten" gehört, was hier abgelaufen ist und worüber gesprochen wurde, wenn man dann noch die Gesetzesbrüche der westlichen Regierungen dazurechnet, dann muss man staunen wie dehnbar die "Westlichen Werte" sind. Diese Mannschaft passt ausgezeichnet zur Kanzlerin. Gibt es einen Wettbewerb, wer die hohlsten Sprüche absondert? Dann liegen die Regierungssprecher, die Bundeskanzlerin und ihre Vasallen gleichauf.


Kommentare

Knut Essigsud mit Dill
Super Teamarbeit von allen fragenden Journalisten! Das ging ja mal richtig zur Sache! :D
Naiak Ethril
Meiner Meinung nach waren Herr Dimroth und Herr Plate immer besonders kompetente und gut vorbereitete Sprecher. Mit Frau Petermann hingegen hat sich das BMI echt keinen Gefallen getan

Timo Heinrich
Wie pervers war diese BPK denn? Frau Adebahr verwies nur ans BMI, Herr Seibert ist nur noch genervt und checkt nicht mal, dass keiner im Saal bestreitet froh zu sein, dass der Mörder gefasst wurde, Frau Petermann guckt nur in die Runde wie ein Reh im Scheinwerferlicht und hofft , dass jemand anderes für sie antwortet und Herr Kall kennt sich nur mit deutschem Recht aus. Das merkt ja selbst ein blinder Gehörloser, dass sich alle Regierungssprecher, bei den Fragen, nur noch unwohl gefühlt haben.

Bat Man
Der Chef der Bundespolizei hat gute Kontakte zu lokalen Warlords im Nord-Irak?

Cydia Frosch
Meine Fresse, was für ein Affentheater. Wir wissen nicht wann wir was erfahren haben und außerdem wissen wir auch nichts davon und wollen es auch nicht wissen. Ihr müsst doch alle entlassen werden.

Herkules
Man gewinnt den Eindruck, dass die Polizeibehörden nicht unter der Kontrolle irgendeines Ministeriums stehen, sondern vollkommen unabhängig und ohne nähere Kenntnis der Rechtslage agieren. Das ist sehr bedenklich!

Sonntag, 4. Dezember 2016

Prof. Dr. Schachtschneider das blutige Ende für Europas Völker

Thema: Eurorettung

Erzwingung eines Europäischen Staats -
Regieren gegen das Grundgesetz?


Veröffentlicht am 13.04.2016
Die Masseneinwanderung, die wir in Deutschland seit September 2015 erleben, passt absolut nicht mit der rechtsgültigen Gesetzeslage überein. In Deutschland gibt es das Asylrecht. Sauber formuliert ist es im Grundgesetz verankert. Die Entscheidungsträger in der aktuellen Einwanderungspolitik berufen sich bei ihren Taten darauf. Doch passen Taten und Gesetz überhaupt zusammen?

„Keinesfalls“ meint Karl-Albrecht Schachtschneider. Denn eine Begründung mit und aus dem existierenden Recht hat er bisher noch gar nicht wahrnehmen können. Für ihn ist die Auslegung der derzeitigen Asylpolitik der Bundesregierung nur ein zarter Hauch aus dem Gesetzestext, welcher hinzukommend noch wahnwitzig interpretiert werde. Denn es sei vor allem so, dass die Gesetze, die bestimmte Schutzrechte begründen – auch das Asylrecht – massiv umgangen werden.

Denn im deutschen Asylrecht heißt es explizit, dass Asyl nicht in Anspruch nehmen kann, wer aus einem Land der Europäischen Union oder einem sicheren Drittstaat, wie zum Beispiel der Schweiz, einreist. Darüber hinaus gibt es noch ein weiteres Schutzrecht, nämlich das des „Flüchtlings“. Wird einem Einwanderer der Flüchtlingsstatus anerkannt, so genießt dieser das sogenannte „kleine Asylrecht“, das heißt er darf nicht abgeschoben werden. Karl-Albrecht Schachtschneider weist explizit darauf hin, dass durch das kleine Asylrecht kein Einreiserecht begründet wird. Wenn jemand eingereist ist, stellt sich die Frage, ob legal oder illegal. Bei illegaler Einreise stellt sich die Frage, ob der Flüchtlingsstatus überhaupt anerkannt werden muss.

Diese Frage wird im Asylgesetz geregelt. Dort heißt es, daß niemand einreisen darf, der nicht über irgendeinen Einreisetitel verfügt, Staatsbürger oder Unionsbürger ist. Von den bisher weit über einer Million eingereisten Einwandern seit August 2015 sei kein einziger nach gültigen Recht eingereist, so Karl-Albrecht Schachtschneider.

Der Soziologe Jost Bauch spricht bei der aktuellen demographischen Entwicklung von der Bildung einer Multiminoritätengesellschaft bis zu einem gezielten Ethnosuizid der Deutschen. Die Deutschen – schon vor mehreren Jahrzehnten von Experten warnend prognostiziert – sind auf dem Weg zum selbstgewählten Volkstod. Die Zukunft der Enkelgeneration wird gerade verspielt. Es ist absehbar, dass spätestens um 2090 herum die Deutschen im eigenen Land ihre Mehrheit verlieren und zu einer Minderheit neben anderen werden.

Berücksichtigt man die Tatsache, dass die deutsche Minorität eher alt, die eingewanderten Minoritäten eher jung sein werden, so dürfte klar sein, dass eingewanderte Minoritäten ihren Anspruch auf Dominanz geltend machen werden. Verteilungskämpfe zwischen den verschiedenen ethnischen und kulturellen Gruppierungen sind unausweichlich, wobei die "altdeutsche" Fraktion in diesen Verteilungskämpfen schlechte Karten hat. Verstärkt wird diese Entwicklung durch unterschiedlichen Religionen – einer schwachen und sich aufgebenden christlichen bei den Einheimischen auf der einen und einem aufstrebenden Islam bei den Einwandern auf der anderen Seite.

Jost Bauch schließt vor dem Hintergrund der Dynamik des Prozesses und des kompletten Scheiterns der "Multikulti-Gesellschaft" und der Integrationsillusionen auch bürgerkriegsähnliche Entwicklungen nicht aus.

http://www.kaschachtschneider.de

Publikationen:
Karl Albrecht Schachtschneider/Jost Bauch Einwanderung oder Souveränität: Deutschland am Scheideweg
Karl Albrecht Schachtschneider, Erinnerungen ans Recht
Karl Albrecht Schachtschneider, Die Souveränität Deutschlands: souverän ist, wer frei ist Jost Bauch, Der Niedergang: Deutschland in der globalisierten Welt. Schriften wieder den Zeitgeist.
Jost Bauch/Harald Seubert, Deutschland und Europa in einer veränderten Welt (Weikersheimer Dokumentation)
http://quer-denken.tv/index.php/bibli...
http://quer-denken.tv/index.php/bibli...
http://quer-denken.tv/index.php/beitr...

Kategorie Praktische Tipps & Styling
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Samstag, 28. Mai 2016

Merkel ohne Unterstützung in der Flüchtlingskrise von G7 Staaten

Thema: Flüchtlingskrise

G7-Staaten verweigern Merkel Unterstützung in der Flüchtlingskrise

USA, Japan und Kanada haben die Aufnahme von Asylsuchenden abgelehnt. Finanzhilfen wurden ebenfalls ausgeschlossen. Über den Krieg als wichtigste Fluchtursache wurde am G7-Gipfel in Japan erst gar nicht gesprochen.

In der Asylkrise kann die Kanzlerin Angela Merkel (CDU) von den USA, Kanada und Japan keine Hilfe erwarten. Ein entsprechendes Engagement wurde von den großen Staaten verworfen, berichten die "Deutschen Wirtschafts Nachrichten".

Die G7-Staaten seien sich einig, "dass wir alles tun müssen, um Fluchtursachen zu bekämpfen", sagte Merkel. "Ich erwarte nicht ganz konkrete Zahlen", äußerte sie am Donnerstag im japanischen Ise-Shima vorsichtig. Es sei international aber etwas in Gang gekommen, fügte sie unter Verweis auf den UN-Nothilfegipfel Anfang der Woche in Istanbul hinzu. Doch habe der Nothilfegipfel gar keine konkreten Ergebnisse hervorgebracht, kritisiert DWN.

Auch EU-Ratspräsident Donald Tusk forderte die internationale Gemeinschaft zu Gipfelbeginn auf, sich solidarisch zu zeigen und anzuerkennen, dass es sich um eine weltweite Krise handle. Die G7-Staaten müssten die Hilfe für Flüchtlinge und für die Aufnahmeländer wie die Türkei, den Libanon und Jordanien erhöhen.

Die Kriege in Syrien dem Irak, Afghanistan und Libyen - die wichtigsten Fluchtursachen - wurden auf dem Gipfel nicht zwingend im Zusammenhang mit den Flüchtlingsbewegungen in Richtung Europa gesehen, so DWN.

Weiters heißt es, dass die mächtigsten Staaten der Welt nicht in der Lage sein sollten mit den Söldner-Milizen im Nahen-Osten fertig zu werden könne lediglich mit mangelndem Willen der G7-Staaten erklärt werden.

Umso befremdlicher sei der Umstand, dass gerade Russland, das als einziges Land Erfolgsergebnisse auf diesem Gebiet vorzuweisen habe, vom Gipfel ausgeschlossen werde. Der Ausschluss Russlands wurde von Seiten der Kanzlerin erneut bestätigt. Merkel kündigte auch an, dass die Sanktionen gegen Russland aufrecht erhalten bleiben sollen.

Anstatt seine Rolle als internationaler Brückenbauer wahrzunehmen, würden sich die G7-Staaten noch in Territorialstreitigkeiten im Ost- und Südchinesischen Meer einmischen, so DWN weiter. Man sei sich einig, dass hier internationale Interventionen legitim seien, rechtfertigt Merkel den Vorstoß. Das Schiedsgericht in Den Haag soll bis Juni über die Ansprüche Chinas im Ost- und Südchinesischen Meer entscheiden.

Es kann bereits angenommen werden, dass Peking das Urteil nicht akzeptieren wird: "Die G7 soll sich mit ihren eigenen Problemen beschäftigen, anstatt sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen", so die Sprecherin des Außenministeriums in Peking. (dk)

Mit freundlicher Genehmigung von Epoch Times.de



Blamage für Merkel:
West-Mächte lehnen Aufnahme von Flüchtlingen ab

Abfuhr für Bundeskanzlerin Merkel beim G7: Die USA, Japan und Kanada haben die weitere Aufnahme von Flüchtlingen abgelehnt. Finanzhilfen wurden ebenfalls ausgeschlossen. Über den Krieg als wichtigste Fluchtursache wurde erst gar nicht gesprochen.

Quelle und weiterlesen Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Sonntag, 18. Oktober 2015

Presseclub - So. 18.10.15 - wie stark ist der Widerstand gegen die Flüchtlingspolitik?

Thema: Flüchtlingspolitik


"Von Junge Union bis Pegida –
wie stark ist der Widerstand gegen die Flüchtlingspolitik?"

Presseclub - So. 18.10.15, 12.00 - 13.00 Uhr

Zu Gast:
  • Nadine Lindner (Deutschlandradio)
  • Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung)
  • Eva Quadbeck (Rheinische Post)
  • Ulrich Reitz (Focus)

  • Es ist der erste Jahrestag des islamfeindlichen Bündnisses: Am Montag, 19. Oktober 2015, will Pegida zehntausende Demonstranten in der Dresdner Innenstadt mobilisieren. Die Bewegung protestiert vor allem gegen die Asylpolitik Deutschlands, die gestiegenen Flüchtlingszahlen haben ihr Auftrieb gegeben. Doch gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik mehrt sich Kritik auch von anderer Seite: Zahlreiche CDU-Mitglieder in regionalen und überregionalen Ämtern, darunter viele von der Jungen Union, schickten einen warnenden Brief an ihre Vorsitzende Angela Merkel. Und Mitglieder der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag kritisierten in einer Sitzung diese Woche offen die Politik der Kanzlerin.

    Kommentare

    Elisabeth Bohn
    Es wird die Meinungsfreiheit ständig bemüht, wenn es gegen Iran, Türkei oder Afghanistan geht, wenn aber die Meinungsfreiheit in den deutschen Medien gemeint ist, geht man merkwürdig bigott damit um. Da soll jetzt Namenspflicht unliebsame Meinungen fern halten. Nicht Hetze, egal von welcher Seite, nicht Unflätigkeit oder Hassreden, egal von welcher Seite, nicht extreme und fanatische Äußerungen, sondern Meinungen die tabu sind, werden blockiert. Es darf nicht mehr diskutiert werden, was Fremdenhass ist, wo er anfängt und wie man ihn erkennt und von anderen Feindseligkeiten unterscheiden werden kann. Es sollte hier um Meinungen und deren Freiheit gehen, nicht um die Identifikation von Personen. Nur die Form muss gewahrt sein, der Tonfall, die Wortwahl, Art und Weise des Ausdrucks. Das kann man mit Moderation leisten. Demokratie als Chance.

    Müller
    Deutsche Hybris. Deutschland hat schon fertig bevor der ganze Flüchtlingsstrom einsetzte.: Unbezahlbare ESM Bürgschaften, Wohnungsnot, Altersarmut, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Kindermangel, Überschuldung der Kommunen, VW, DFB, NSA , Nullzinsen, EEG, Steuertricks der Konzerne, knallroter Dispo, Reallohnverlust der letzten 20 Jahre, kaputte Schulen , kaputte Straßen, abgebaute Polizei, No-Go Areas , Krankenhauskeime, abgezockte Lebensversicherte

    Sören Häberle
    Herr Prantl, "Wir" haben 2.3 Billionen Schulden!!!!! Wissen Sie überhaupt wieviel Euronen an Zinsleistungen in der momentanen Null-Zinsphase zu "erwirtschaften" sind, von Tilgung ganz zu schweigen??? Spenden Sie Ihren "Presseclub-Unkostenbeitrag" einer Tafel, wieviele Flüchtlinge haben Sie auf "Ihre" Kosten bei sich aufgenommen???? ICH KANN DIESES "WIR SIND EIN REICHES LAND" NICHT MEHR HÖREN!!

    Daniel
    Für den Zustrom von Flüchtlingen gibt es keine alternative (merkel) und genau diese alternativlosigkeit spaltet, wir in Deutschland können nicht alle Flüchtlinge aufnehmen das ist so. Unsere Kanzlerin hat den Boden für jede Realität verloren. Und genau das irritiert und bringt die Menschen auf die Strasse. Es wird keine Politik für Deutschland, deutsche gemacht sondern für alle anderen. Ängste die bereits Realität sind (Wohnungen, Kindergarten, Krankenversicherung.....). Wie soll da das souveräne Volk handeln? Politiker sind von uns gewählt haben aber sich von ihrem Auftrag weit entfernt, nämlich die Interessen der Bürger zu vertreten.

    Christian W.
    Der Protest gegen die angeordnete Masseneinwanderung, hat eine breite Basis in der Bevölkerung. Die Versuche, diesen Protest in die Nähe eines anscheinend gestörten Messerstechers zu rücken, ist infam, und nicht zielführend. Der Protest hat seinen Ursprung in einer Politik, die die Interessen der hier lebenden Menschen, missachtet. Es gäbe viele gute Argumente, die die Damen und Herren in der heutigen Runde, an ihre Grenzen bringen würden. Es ist nur niemand eingeladen, der sie äußert.

    Mike v Dyke
    Dass es leider ohne Heuchelei in den Debatten nicht abgeht, beweist die heutige leider wieder einmal eindrucksvoll. Heribert Prantl ist zu intelligent und zu gut informiert, als dass ich ihm seine Empörung gegen die Mini Guillotine ernsthaft abkaufen würde im Sinne einer Äußerung pro Humanität und gegen die thematisierte Radikalisierung. Denn diese Art Geschmacklosigkeiten ist keinesfalls neu, wie Hugo Müller-Vogg auf Tichys Einblick zutreffend schildert. Neu ist nur die öffentliche Erregung darüber. Man wundert sich. Denn als der durchgeknallte Schlingensief seine Tötungsphantasien in Richtung Kohl äußerte, gab es diese Empörungswelle weit weniger hörbar. Und als sich eine fast identische Inszenierung wie die der Pegida gegen Gabriels TTip Kuschelkurses die Unehre gab, da war es kaum der Rede wert. Wenn sich also jetzt die Damen und Herren der Runde darüber so echauffieren, dann wirkt das einfach nur seltsam.

    Wolfgang Schäfer
    Die Anzahl der Flüchtling ist nicht das Problem. Die Anzahl der Muslime ist das Problem vor dem sich die Bevölkerung fürchtet.

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