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Freitag, 29. September 2017

Spiegel-TV: Gericht genehmigt Sozialhilfe für EU-Ausländer


Thema: Einwanderung

Teures Urteil
Gericht genehmigt Sozialhilfe für EU-Ausländer



14.10.2015 - Wer hierzulande nicht in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, hat Anspruch auf Sozialhilfe. In der Regel betrifft das Menschen, die entweder zu krank oder zu alt sind, um zu arbeiten. Seit kurzem ist das anders - ausgelöst durch ein Urteil des Bundessozialgerichts, das kaum jemand mitbekommen hat. Die Gruppe der Sozialhilfeempfänger könnte in Zukunft sprunghaft ansteigen und die meisten Neuzugänge werden wahrscheinlich aus Bulgarien und Rumänien kommen. (13.12.2015)

Kommentare

Donald Pump
Das ist doch lächerlich!! Die haben nie in unser Sozialsystem eingezahlt und kriegen Sozialhilfe?! Naja Deutschland ist das dümmste Land auf der Welt wen wunderts

EternityFox
Wäre ich Rumäne hätte ich das selbe gemacht. Das Problem sind nicht die Menschen, die das ausnutzen, sondern die Politiker und Richter, die solche Gesetzte verabschieden und ermöglichen und immernoch frei rumlaufen dürfen.

Paul-Levin Rocke
Flüchtlinge aus kriegsgebieten sind willkommen aber keine Wirtschaftsflüchtlinge die nach 2 Jahren in Deutschland noch nicht mal ein wenig deutsch sprechen.Zum Glück werden die meisten ja abgeschoben.

Freitag, 29. Januar 2016

Das Erste - Reportage - Ware Mädchen - Prostitution unter Zwang

Thema: Menschenhandel

Ware Mädchen –
Prostitution unter Zwang

Reportage | Das Erste
Veröffentlicht am 11.01.2016

Etwa 8.000 Frauen bieten allein in Berlin ihren Körper zum Kauf an. Viele von ihnen haben keinen Pass und sprechen kein Deutsch. Es sind Frauen ohne Rechte, eingesperrt und fremdbestimmt. Junge Frauen aus Rumänien, zum Teil Minderjährige, müssen bis zu 15 Männer am Tag mit Sex bedienen, häufig ohne Schutz und ohne Auszeit bei Krankheiten. Besonders junge Mädchen aus Osteuropa werden immer häufiger Opfer skrupelloser Menschenhändler, gehalten wie Sklavinnen.


In Rumänien, wo Prostitution eigentlich verboten ist, gibt es dennoch in allen größeren Städten illegale Bordelle. In diesem Klima blüht auch der Handel mit der Ware "Mädchen".

Ohne Rechte und ohne Ausweg

Mädchen, die in bitterer Armut aufwuchsen und ein leichtes Spiel für Menschenhändler wurden. Zwangsprostitution ist ein Geschäft, das Zuhältern und gewissenlosen Händlern Jahr für Jahr Millionen sichert. Zurück bleiben entrechtete Frauen, die häufig verzweifelt nach einem Ausweg suchen.

"Loverboy-Methode" wude vielen Mädchen zum Verhängnis

Nadya Luer und Jo Goll haben über ein Jahr lang Kontakt zu Opfern von Zwangsprostitution aufgebaut. In langen und vertrauensvollen Gesprächen schildern junge Frauen, wie sie von brutalen Menschenhändlern in der Heimat in die Falle gelockt wurden. Manche mit der sogenannten "Loverboy-Methode", manche mit der Aussicht, im wohlhabenden Deutschland als Kellnerin oder Altenpflegerin arbeiten zu können. Doch diese Träume enden schon an der Grenze. Dort werden ihnen der Pass und damit die Identität genommen.

Kategorie Nachrichten & Politik
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Danke Klaus für den Link

» der Kommentar des Blogschreibers «

Gehört sowas auch zu den, von unserer Kanzlerin so hoch gepriesenen, "westlichen Werten"?
Es ist unglaublich, dass die "westliche Wertegemeinschaft" sowas zulässt: Minderjährige müssen unter Zwang "die Wünsche der Kunden ohne Tabu erfüllen."


Kommentare

optimizzo
SCHANDE. SCHANDE. SCHANDE. P F U I T E U F E L. ARMES DEUTSCHLAND. Gott schütze all die Opfer und bestrafe all die Täter und Wegsehenden. Unsere Regierung begeht vielfachen HOCHVERRAT. Deutschland ist eines der einzigen Länder, die Prostitution legalisieren und BESTEUERN! DER STAAT ALS ZUHÄLTER. Ex-Prostituierte hören auf dem Arbeitsamt schonmal: " Gehen Sie doch wieder anschaffen"... EKELHAFT. Das alles hat System. Ist gewollt. Wird mißbraucht. Man sehe die Dokus BABYSTRICH AM BUNDESTAG... Dutroux und die toten Zeugen... Jeder der ins Bordell geht unterstützt/fördert/bezahlt diese Machenschaften und ist MITSCHULDIG. Übernehmt Verantwortung. Zivilcourage. Ächtet solche "Unternehmen". Es ist allerhöchste Zeit.

Su ada
Das tut mir so leid:(( keine Worte können es rüberbringen. Bei uns im Viertel gibt's es auch einen Puff. Letztes Jahr wurde dort eine Im Zimmer umgebracht.sie hatte nicht mal Geld/ Ersparnisse damit sie in ihr Heimatland beigesetzt werden konnte. Ihre Kolleginnen schmißen das Geld zusammen. Man darf niemandem vertrauen, nicht mal der Familie dass ist mir gerade noch bewusster geworden. Hoffentlich werden diese dokus auch in den osteuropäischen Ländern ausgestrahlt um die Frauen zu warnen..

Marcel Helbig
So krass hätte ich mir das nicht vorgestellt, vielen Dank für diesen Beitrag.


Freitag, 25. Juli 2014

Montag, 13. Januar 2014

Zuwanderung aus Osteropa, profitiert die EU?

Thema: Zuwanderung

Nachdem sich seine Majestät, Horst Seehofer von Bayern, abschlägig zur Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme geäußert hat und Volker Kauder ihm auch noch zustimmte, da musste natürlich was unternommen werden.

In Brüssel wurde zwar schon zurückgerudert, trotzdem oder sicherheitshalber
erging anscheinend Befehl, dem Bayernkönig und seinem christlichen Kollegen entgegen zu wirken und die Deutschen auf Zuwanderung einzustimmen

Spiegel und t-online als regierungstreue Hofberichterstatter nahmen sich der Sache an und schlagen eine laute Trommel.
Ob der Befehl dazu von den Ferngesteuerten aus Berlin oder direkt aus der Goldman-Sachs-Europazentrale aus Brüssel kam, ist unbekannt.
Was die Leser von t-online davon halten: Am Ende dieses Beitrags.
Wieder eine eindeutige Aussage. Natürlich wieder genau entgegengesetzt des Artikels und - natürlich konnten wieder keine Kommentare abgegeben werden.

hier der Beitrag von t-online

OECD-Studie
EU profitiert besonders von Zuwanderern aus Osteuropa

11.01.2014, 18:49 Uhr | Spiegel Online | t-online

Deutschland debattiert heftig über Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien. Eine neue OECD-Studie verdeutlicht: Gerade Migranten aus Osteuropa tun der EU gut. Sie helfen, Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt zu glätten.


Der Westen braucht Zuwanderer aus dem Osten für die Wirtschaft. (Quelle: dpa)
Maria-José aus Spanien ist Anfang 20, hat einen Abschluss in Literaturwissenschaften und ist arbeitslos. Auch in ihrer neuen Heimat Deutschland hat sie kein Glück. Der gleichaltrige Pawel aus Polen dagegen ist Facharbeiter und kann sich vor Jobangeboten aus dem Nachbarland kaum retten. Die zwei fiktiven Beispiele zeigen: Ein durchschnittlicher Zuwanderer aus Osteuropa findet vergleichsweise rasch eine Beschäftigung im Westen der EU. Für Südeuropäer ist es in Nordeuropa dagegen schwieriger. So zumindest lässt sich das Ergebnis einer neuen Studie der Industriestaaten-Vereinigung OECD zusammenfassen, die "Spiegel Online" exklusiv vorliegt.

Die Untersuchung passt in die Diskussion, die derzeit in Deutschland rund um die Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien tobt. Seit Anfang des Jahres dürfen Personen aus diesen zwei EU-Ländern unbeschränkt in Deutschland arbeiten. Vor allem die CSU macht daher seit Wochen Stimmung gegen mögliche Armutszuwanderer aus Osteuropa. Das Phänomen ist nicht wirklich neu: Ähnliche Vorbehalte gab es schon, als die Schranken für Polen, Ungarn und Tschechen im Jahr 2011 fielen. Oder noch viel früher, als Stimmung gegen die angebliche Massenzuwanderung portugiesischer Zimmermänner gemacht wurde.

Doch bislang bewahrheitet sich keines der Horrorszenarien - und das trotz der schweren Krise der vergangenen Jahre. Im Gegenteil: Die Arbeitsmigration nutze Europa und trage zum Abbau von sogenannten Ungleichgewichten auf dem Kontinent bei, wie die vier OECD-Autoren Julia Jauer, Thomas Liebig, John P. Martin und Patrick Puhani feststellen. Im Klartext: Migranten helfen, die Arbeitslosigkeit in ihren Herkunftsländern zu lindern und übernehmen in ihrer neuen Heimat häufig Jobs, die sonst nicht besetzt werden könnten.

Vor allem Bürger außerhalb der Euro-Zone, also überwiegend aus den neuen oder neueren EU-Ländern, machten sich in den vergangenen Jahren auf den Weg. Deutlich mehr als solche aus südlichen Krisenländern wie Spanien, Italien oder Griechenland. So sind es vor allem Zuwanderer aus Polen, Ungarn, Tschechien, Rumänien oder Bulgarien, die dabei helfen, die Ungleichgewichte auf den europäischen Arbeitsmärkten auszugleichen.

62 Prozent der Bulgaren und Rumänen in Deutschland arbeiten

Erstaunlich ist, dass insbesondere Staatsangehörige aus dem südlichen Europa, die in ein anderes Land innerhalb der Euro-Zone ziehen, vergleichsweise selten Arbeit finden. Die Studienautoren erklären sich dies damit, dass Südeuropäer besonders oft sehr gut ausgebildet sind. Die Mehrheit dieser Migranten verfügt demnach über einen Universitätsabschluss und ist entsprechend oft überqualifiziert für einfache Tätigkeiten im Zielland. Es gibt allerdings auch einige Unterschiede innerhalb der südeuropäischen Zuwanderer: Während der Anteil der gut ausgebildeten Migranten aus Griechenland und Italien 60 Prozent und mehr beträgt, ist nur etwa ein Viertel der Migranten aus Portugal sehr gut ausgebildet.

Im Vergleich sind Migranten aus Osteuropa überdurchschnittlich oft in ihrem Zielland beschäftigt, selbst wenn sie in ihrer Heimat arbeitslos waren. Auch ausgewanderte Bulgaren und Rumänen finden den OECD-Angaben zufolge oft eine Arbeit: In Großbritannien etwa waren im Zeitraum 2011/2012 gut 76 Prozent der nach 2007 eingewanderten Rumänen und Bulgaren im Erwerbsalter (zwischen 15 und 64 Jahren) auch tatsächlich beschäftigt. In Deutschland hatten 62 Prozent der in den vergangenen fünf Jahren Zugewanderten Bulgaren und Rumänen aus dieser Altersgruppe einen Job.

Unterm Strich lässt sich aus der OECD-Studie folgern: Die Freizügigkeit bringt den Arbeitsmarkt innerhalb Europas deutlich voran, vor allem zwischen Ost und West. Innerhalb der Euro-Zone, also vor allem zwischen Nord und Süd, sind die positiven Effekte dagegen weniger stark.

Die Autoren haben die Entwicklung in Europa außerdem mit den USA verglichen, wo die Arbeitswanderung eine vergleichbare Rolle spielt. Doch inzwischen hätten sich die Verhältnisse umgekehrt: Vor der Finanzkrise, urteilen die Experten, sei die Reaktion der Beschäftigten auf Arbeitsmarktschocks in den USA mobiler gewesen als in Europa. Mit anderen Worten: US-Amerikaner waren eher bereit, sich einen neuen Job fernab der Heimat zu suchen. Seit der Finanzkrise aber seien die Europäer deutlich mobiler.
11.01.2014, 18:49 Uhr | Spiegel Online | t-online



Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers«

Jetzt bin ich doch etwas verwirrt.
Ging es bei Seehofers und Kauders Widerspruch um Zuwanderung für Arbeitskräfte oder ging es um Zuwanderung von Sozialschnorrern?.
Wenn es um Arbeitskäfte geht: Haben wir in Deutschland nicht genug gut ausgebildete Arbeitskräfte?
Geht es in Wahrheit nicht in erster Linie um gut ausgebildete, billige Arbeitskräfte?



Montag, 19. August 2013

Nach Streit: Ungarn zahlt IWF-Kredite frühzeitig zurück

so lautete die Schlagzeile am 13.08.2013 bei DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

und weiter zum Thema: Souveränität

Ungarn hat seine gesamten IWF-Kredite im Umfang von 20 Milliarden Euro vollständig und ein Jahr vor dem Plan zurückgezahlt. Premier Orban wollte den als übertrieben angesehenen Einfluss des Auslands so schnell wie möglich beenden.

Keine Schulden mehr beim IWF: Der ungarische Premier Viktor Orban ist zufrieden. (Foto: Flickr/European People’s Party – EPP)
 
Früher als geplant hat Ungarn seine gesamten Kredite zurückgezahlt, die es dem Internationalen Währungsfonds (IWF) schuldete. Im Jahr 2008 hatte das Land ein Rettungsprogramm vom IWF und der EU im Umfang von insgesamt 20 Milliarden Euro erhalten, um die Insolvenz zu vermeiden.

Die letzten Kreditrate waren eigentlich erst im dritten und vierten Quartal 2013 sowie im ersten und im dritten Quartal 2014 fällig. Doch die Ungarn konnten die letzten 2,15 Milliarden Euro bereits jetzt vollständig zurückzahlen, zitiert euractiv.com Angaben der Regierung. Dadurch sparen sie Zinskosten in Höhe von 11,7 Millionen Euro.

Zuletzt gab es wiederholt Konflikte zwischen dem IWF und der ungarischen Regierung von Premier Viktor Orban, die 2010 an die Macht gekommen war. Im Juli sagte der Chef der ungarischen Zentralbank und frühere Wirtschaftsminister, György Matolcsy, er werde das IWF-Büro in Budapest schließen. Es sei nicht länger notwendig. Der IWF solle das Land verlassen, schrieb Matolcsy an IWF-Chefin Christine Lagarde (mehr hier).

Der Einfluss des IWF auf die ungarische Politik wurde von der neuen Regierung als übertrieben angesehen. Daher beendete sie im Jahr 2010 das Rettungsprogramm von IWF und EU und bemühte sich, die finanziellen Probleme des Landes selbst zu lösen. So führte Ungarn etwa die höchste Bankensteuer in Europa ein.


Kommentar


egon sunsamu sagt:
Das kann doch den EU-Diktatoren überhaupt nicht gefallen. Sie wollen doch mit der Verschärfung der Krise erreichen, dass alle Nationalregierungen in Europa ihre Bevölkerung als Schuldensklaven vollkommen der zentralen und undemokratischen Herrschaft der EU-Kommissare ausliefern.
Die rechtskonservative bürgerliche Regierung von Orbán und die grosse Mehrheit der Ungarn wollen aber nach über 60 Jahren Sozialismus keine Entmündigung und keine Bevormundung aus Brüssel haben. Die EUdSSR muss dann ohne die tapferen Magyaren stattfinden…

Zorro sagt:
Die Ungarn sind auf dem richtigen Weg. Sie wollen sich von der Zinsknechtschaft der Wall Street-Banken befreien. Ob das gelingt oder besser, ob man sie lässt, das bleibt abzuwarten. Irgend einen Dreh werden die Euro-Polit-Marionetten schon noch finden, um Ungarn wieder zurück ins Glied zu stellen. Ich wünsche jedenfalls den Ungarn Erfolg auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft.


so hieß es schon am 15.08.13

Geld regiert die Welt

EU dreht Ungarn den Geldhahn zu


Die EU will Ungarn gegenüber ihre Macht demonstrieren. Wenn Orban nicht auf Verwarnungen reagiert, setzt die EU nun eben da an, wo es weh tut: beim Geld. Die EU-Kommission hat Fördermittel aus den Strukturfonds eingefroren. Als Grund wurden Unregelmäßigkeiten bei der Verwaltung der EU-Gelder angegeben.

So sehr Viktor Orban auch bemüht ist, Ungarns Souveränität gegenüber Brüssel zu bewahren - am Ende ist er doch auf Geld von der EU angewiesen (Foto: EU-Commission).

Das Verhältnis zwischen Brüssel und Ungarn ist alles andere als entspannt. Die EU verurteilt die Eingriffe der Orban-Regierung in die Pressefreiheit und die Justiz des Landes. Ungarn hingegen will die Souveränität nicht an die EU-Institutionen abgeben und lehnt eine Einmischung in die nationale Politik ab. Brüssel will Orban nun aber genau dort packen, wo es ihm am meisten wehtut: beim Geld. Man hat sich entschlossen EU-Fördergelder für Ungarn einzufrieren.
 
Dieser Schritt ist nicht der erste seiner Art, aber ein sehr wirkungsvoller. „Im Moment finanziert die EU 13 der 15 Programme in Ungarn, die von der Nationalen Entwicklungsagentur verwaltet werden, nicht“, zitiert Reuters Janos Lazar. Lazar ist Leiter des Büros des Ministerpräsidenten in Budapest  und seit kurzem verantwortlich für den Einsatz der EU-Mittel. Demnach riskiere Ungarn nun in diesem Jahr EU-Fördermittel in Höhe von 600 Milliarden Forint (2 Mrd. €) zu verlieren. Und alles aufgrund mangelnder Kontrolle, so Lazar.
 
Der EU-Kommission zufolge waren bei Untersuchungen zwei „erhebliche Mängel“ im Verwaltungs- und Kontrollsystem von acht Programmen gefunden worden. Deshalb habe man die weitere Auszahlung der EU-Gelder eingefroren, sagte der Sprecher der Kommission, Jonathan Todd. Im Gegensatz zu Lazar spricht er jedoch von gestoppten Zahlungen für acht Programme und nicht für 13. Und Todd zufolge wäre die tatsächliche Strafe für Ungarn nur ein Bruchteil dessen, was Lazar erwartet, so die FT. Genauere Angaben seien aber erst nach Gesprächen zwischen der Kommission und den ungarischen Behörden möglich.
 
Jedoch ist Ungarn nicht das einzige Land, in dem EU-Fördergelder versickern. Im Gegenteil, regelmäßig gibt es Probleme bei den ausgezahlten Mitteln aus den Strukturfonds und ähnlichen EU-Töpfen wie die Agrarhilfe. So standen neben Ungarn auch Rumänien und Polen Ende 2012 im Blickfeld des EU-Rechnungshofes (hier). Aber auch Griechenland und Großbritannien wurden bereits von der EU gerügt und zur Rückzahlung erhaltender EU-Gelder angehalten (mehr hier).
 
Aber anders als im Streit mit dem IWF kann Ungarn die EU-Kommission nicht einfach aus dem Land jagen. Die Rückzahlungen der Kredite an den IWF waren nicht mehr besonders hoch, so dass dies schnell von statten gehen konnte (hier). Aber die EU-Gelder sind momentan von größerer Bedeutung. Einerseits fließen sie regelmäßig und müssen nicht zurückgezahlt werden. Andererseits kann Ministerpräsident Orban angesichts der Neuwahlen im kommenden Jahr ein paar erfolgreiche Projekte gebrauchen.
 
beide Artikel:
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
(hier) und (hier)


Kommentar


52 Jahre sagt:
Da sieht man was sich die EUDSSR alles anmaßt. Droht mit Geldentzug wegen Unregelmäßigkeiten (einseitig nur gegen Ungarn) obwohl diese Unregelmäßigkeiten auch in anderen Ländern vorkommen.
Das ist Machtmissbrauch.
Da läuft was falsch – so eine EU will und braucht keiner.
Wir (Deutschland) als größter Nettozahler machen uns mitschuldig wenn wir hier tatenlos zuschauen.
Ist das der Geist von Europa? Nein, dieses EU-Europa ist am ende.

ZumVolkswirt sagt:
Da hat sich Frau Lagarde wohl bei Ihren EU Freunden über den Rausschmiss des IWF aus Ungarn ausgeheult. Das ganze Pack zum Teufel jagen . Bleiben Sie stark Herr Orban!

so-ist-es sagt:
Klar und deutlicher kann man die EU-Mafia nicht besser erkennen als an dieser Handlung. Die EU ist eine Erpresser-Organisation übelster Art.
Und willst du nicht mein Bruder sein,
dann schlag ich dir den Schädel ein.