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Sonntag, 13. Mai 2018

Rundfunkbeitrag? „Nein, danke!“

Thema: Zwangsgebühr

Rundfunkbeitrag? „Nein, danke!“
Beitragsverweigerer erzählen von Haft, Zwang und Befreiung


Der Fehlende Part
Am 11.05.2018 veröffentlicht

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein Urgestein der Bundesrepublik und die 17,50 Euro sind heute eine feste Größe in jedem deutschen Haushalt. Mit der Beitragsumstellung von der geräteabhängigen Gebühr hin zum Beitrag für jede Wohnung hat sich auch die Zahl der Vollstreckungsersuchen zwischen 2013 und 2016 verdoppelt. Das bedeutet, immer mehr Menschen zahlen nicht.

Jasmin Kosubek hat sich mit drei Beitragsverweigerern, oder wie sie selbst sagen „aktiven Nichtzahlern“, im MDR-Sendegebiet getroffen. Darunter Sieglinde Baumert, die 2016 sogar 61 Tage in Haft verbracht hat. Sie ausstehenden Forderungen betrugen 190 Euro. Auch Rita Wachs, Rentnerin, verweigerte die Zahlung zunächst aus Unwissenheit, denn sie hielt die Post vom Beitragsservice für Werbung. Als Rentnerin möchte Rita über ihre Finanzen selbst bestimmen; „Ich schaue nicht und ich bezahle nicht, und schon gar nicht mit Zwang.“ André Lindebaum ist Jurist, beschäftigt sich beruflich aber nicht mit dem Thema Rundfunkgebühren. Er ist überzeugter Nichtzahler und hat bereits vor über zehn Jahren seine Geräte abgegeben. Lindebaum räumt zwar ein, dass es einen gewissen Anspruch an journalistischem Inhalt geben muss, aber fügt hinzu „so wie es jetzt geht, geht es definitiv nicht.“

Folge Jasmin auf Twitter: https://twitter.com/jasminkosubek

Kategorie Nachrichten & Politik
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Freitag, 29. Januar 2016

Das Erste - Reportage - Ware Mädchen - Prostitution unter Zwang

Thema: Menschenhandel

Ware Mädchen –
Prostitution unter Zwang

Reportage | Das Erste
Veröffentlicht am 11.01.2016

Etwa 8.000 Frauen bieten allein in Berlin ihren Körper zum Kauf an. Viele von ihnen haben keinen Pass und sprechen kein Deutsch. Es sind Frauen ohne Rechte, eingesperrt und fremdbestimmt. Junge Frauen aus Rumänien, zum Teil Minderjährige, müssen bis zu 15 Männer am Tag mit Sex bedienen, häufig ohne Schutz und ohne Auszeit bei Krankheiten. Besonders junge Mädchen aus Osteuropa werden immer häufiger Opfer skrupelloser Menschenhändler, gehalten wie Sklavinnen.


In Rumänien, wo Prostitution eigentlich verboten ist, gibt es dennoch in allen größeren Städten illegale Bordelle. In diesem Klima blüht auch der Handel mit der Ware "Mädchen".

Ohne Rechte und ohne Ausweg

Mädchen, die in bitterer Armut aufwuchsen und ein leichtes Spiel für Menschenhändler wurden. Zwangsprostitution ist ein Geschäft, das Zuhältern und gewissenlosen Händlern Jahr für Jahr Millionen sichert. Zurück bleiben entrechtete Frauen, die häufig verzweifelt nach einem Ausweg suchen.

"Loverboy-Methode" wude vielen Mädchen zum Verhängnis

Nadya Luer und Jo Goll haben über ein Jahr lang Kontakt zu Opfern von Zwangsprostitution aufgebaut. In langen und vertrauensvollen Gesprächen schildern junge Frauen, wie sie von brutalen Menschenhändlern in der Heimat in die Falle gelockt wurden. Manche mit der sogenannten "Loverboy-Methode", manche mit der Aussicht, im wohlhabenden Deutschland als Kellnerin oder Altenpflegerin arbeiten zu können. Doch diese Träume enden schon an der Grenze. Dort werden ihnen der Pass und damit die Identität genommen.

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Danke Klaus für den Link

» der Kommentar des Blogschreibers «

Gehört sowas auch zu den, von unserer Kanzlerin so hoch gepriesenen, "westlichen Werten"?
Es ist unglaublich, dass die "westliche Wertegemeinschaft" sowas zulässt: Minderjährige müssen unter Zwang "die Wünsche der Kunden ohne Tabu erfüllen."


Kommentare

optimizzo
SCHANDE. SCHANDE. SCHANDE. P F U I T E U F E L. ARMES DEUTSCHLAND. Gott schütze all die Opfer und bestrafe all die Täter und Wegsehenden. Unsere Regierung begeht vielfachen HOCHVERRAT. Deutschland ist eines der einzigen Länder, die Prostitution legalisieren und BESTEUERN! DER STAAT ALS ZUHÄLTER. Ex-Prostituierte hören auf dem Arbeitsamt schonmal: " Gehen Sie doch wieder anschaffen"... EKELHAFT. Das alles hat System. Ist gewollt. Wird mißbraucht. Man sehe die Dokus BABYSTRICH AM BUNDESTAG... Dutroux und die toten Zeugen... Jeder der ins Bordell geht unterstützt/fördert/bezahlt diese Machenschaften und ist MITSCHULDIG. Übernehmt Verantwortung. Zivilcourage. Ächtet solche "Unternehmen". Es ist allerhöchste Zeit.

Su ada
Das tut mir so leid:(( keine Worte können es rüberbringen. Bei uns im Viertel gibt's es auch einen Puff. Letztes Jahr wurde dort eine Im Zimmer umgebracht.sie hatte nicht mal Geld/ Ersparnisse damit sie in ihr Heimatland beigesetzt werden konnte. Ihre Kolleginnen schmißen das Geld zusammen. Man darf niemandem vertrauen, nicht mal der Familie dass ist mir gerade noch bewusster geworden. Hoffentlich werden diese dokus auch in den osteuropäischen Ländern ausgestrahlt um die Frauen zu warnen..

Marcel Helbig
So krass hätte ich mir das nicht vorgestellt, vielen Dank für diesen Beitrag.