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Dienstag, 27. Oktober 2020

Die Warnung über die schleichende Erosion des Rechtstaats

Die Warnung über die schleichende Erosion des Rechtstaats Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier bei der Teleakademie des SWR



02.11.2020 Video getauscht, das Video von der ARD - Seite machte Probleme beim Seitenaufbau
16.08.2020 ∙ Tele-Akademie ∙ SWR Fernsehen

Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier: Die Warnung - Über die schleichende Erosion des Rechtsstaats - Vor dem Gesetz sind alle gleich. Doch was geschieht, wenn geltendes Recht nicht mehr für jeden gilt und nicht ausnahmslos greift? Wenn gefällte Urteile nicht vollzogen werden? Wenn sich Parallelgesellschaften bilden, die Gesetze nicht respektieren? Wenn der Staat auf neue Entwicklungen nicht angemessen reagiert, und wenn die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit verloren geht?


Montag, 21. September 2020

Presseclub - 20.09.2020 - Schon wieder ein Skandal - Wie treu stehen deutsche Polizisten zum Rechtsstaat?


So. 20. September 2020, 12.03 - 13.00 Uhr

Schon wieder ein Skandal -
Wie treu stehen deutsche Polizisten zum Rechtsstaat?


Moderation:
Jörg Schönenborn
WDR Programmdirektor
Mitglied Atlantikbrücke e.V.
Bilder: Screenshots

Ein Polizeiskandal erschüttert die Republik, weit über Nordrhein-Westfalen hinaus. Das Entsetzen ist groß über rechtsextreme Chats bei einer Dienstgruppe in Mülheim an der Ruhr. Hakenkreuze und rassistische Mord-Fantasien fanden die Ermittler auf sichergestellten Handys und Computern - NRW-Innenminister Herbert Reul verspricht, den Fall schonungslos aufzuklären, 30 Beamte sind bereits suspendiert. Der Präsident des Bundeskriminalamtes Holger Münch warnt vor einem Vertrauensverlust für die Polizeibehörden. Denn der Polizeiskandal in Hessen ist noch immer nicht aufgeklärt – im Juli wurde von einem Wiesbadener Polizeicomputer aus Morddrohungen an Politikerinnen und andere Personen des öffentlichen Lebens verschickt. Hessens Polizeipräsident musste im Zuge des Skandals zurücktreten.

Wie umgehen mit rechtsextremer Hetze bei Polizei, Bundeswehr oder Verfassungsschutz?

Brauchen wir eine bundesweite Studie zu rassistischen Vorurteilen bei Polizisten? Bundesinnenminister Horst Seehofer lehnt das offenbar trotz des jüngsten Skandals weiter ab – nun erwägen die SPD-geführten Bundesländer eine eigene Untersuchung in Auftrag zu geben. Ist der neue Skandal ein Zeichen für fest sitzende Vorurteile in deutschen Behörden? Ist er nur die Spitze eines Eisbergs oder geht es um unrühmliche Einzelfälle? Brauchen wir andere Frühwarnsysteme oder spezielle Anti-Rassismus-Schulungen? Und welche Rolle spielt ein falsch verstandener Gemeinschaftsgeist, der – wie offenbar im Fall der Mülheimer Polizeigruppe – verhindert, dass Fehlverhalten offen angesprochen und gemeldet wird? Oder sind extreme Meinungen von Beamten und Amtsträgern lediglich ein Abbild gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen?

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Kommentare

Kommentar 286:
Stefan Wein schreibt am 20.09.2020, 10:12 Uhr :
Unter Skandal verstehe ich etwas anderes als das Aufdecken von Fehlentwicklungen durch dafür eingerichtete Kontrolle. Ich halte Gerhard Schröder für den größten Skandal der Bundesrepublik seit Bestehen. Aber der ist a. D. und wird nun als Putins "bester Mann" achselzuckend hingenommen. Nun aber sind auch aktive SPD-Leute als Putin-Lobbyisten im Spiel wie Schwesig. Wieder gibt es keinen Aufschrei der Medien wie schon bei Giffey (Plagiate) oder Oppermann (Edathy-Lüge) bis hin zu Wowereit oder Beck beim Verbrennen von Milliarden. Offenbar schützt sie ihr Parteibuch. Und mit unserem Wirecard- und cum-ex-Minister geht man ebenfalls mit Samthandschuhen um. Die echten Skandale bleiben unthematisiert und mit Empörung über vermeintliche Skandale zugedeckt.
Kommentar 938:
Leyla Reyhani schreibt am 20.09.2020, 14:50 Uhr :
Rassismus ist unser Alltag. Bei der Polizei Rassismus: Polizei untersucht die Polizei, um zu klären? Nein! Hier ist einige unabhängige Untersuchungskommission notwendig. Ich wünsche mir, dass die Presse diese Themen offen, ohne Angst redet. Wenn die Polizei Angst hat, vor der Untersuchungen: diese Angst erschüttert mich und zeigt wieder: Rassismus wird wieder bagatellisiert, verharmlost. Niemand stellt die Frage: Welche rassistische Handlungen durch diese Polizisten stattgefunden, wie die Menschen unter diese Polizisten gelitten: Alles muss endlich Mal untersucht werden: Allein die Polizisten suspendieren genug nicht!
    Antwort von Elsa Z. , geschrieben am 20.09.2020, 14:59 Uhr :
    Menschen haben unter diesen paar Polizisten gelitten? Menschen leiden überhaupt unter der hiesigen Polizei? Liebe Frau Reyhani, umgekehrt wird ein Schuh draus, könnten Sie ja wissen, oder gibt es in ihrer Verwandschaft ein paar kriminelle Leute, die nicht sanft genug angefasst worden sind?

Kommentar 937:
Kathrin_1 schreibt am 20.09.2020, 14:49 Uhr :
Wenn ALLE Polizisten und die Angestellten mal Dienst nach Vorschriften machen würden, würden die Medien sich aber umschauen. Armes Deutschland!
Kommentar 931:
Dirk schreibt am 20.09.2020, 14:46 Uhr :
Inwieweit besteht der „Rechtsstaat“ seit dem laut der ZDF-Doku „Polizei in Not – Überlastet u. Kaputtgespart“ absichtlich unkontrolliertem Einlass Mio. v.a. islamischer Sozial(- u. Justiz)flüchtlinge überhaupt noch? Ein ehem. Grenzschützer in „Journalistenwatch“, 28.11.2017:„Ein Staat definiert sich über Staatsgebiet, Staatsvolk u. seine Staatsgrenze. Wenn ich nicht bereit bin, diese Grenze mit der Waffe verteidigen, dann habe ich auch keinen Staat.“ Zu einem bestimmten Fall (13 UF 32/17 v. 14.02.2017) urteilte das OLG Koblenz:„Zwar hat sich der Betroffene durch seine unerlaubte Einreise in die Bundesrepublik nach §§95 Abs.1 Nr.3, 14 Abs.1 Nr.1, 2 AufenthG strafbar gemacht…Die rechtsstaatliche Ordnung in d. BRD ist in diesem Bereich jedoch seit rund 1½ Jahren außer Kraft gesetzt u. die illegale Einreise ins Bundesgebiet wird momentan de facto nicht mehr strafrechtlich verfolgt.“ Angela Merkel, 29.9.2015:„Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom d. Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da.“
    Antwort von B.Tester , geschrieben am 20.09.2020, 14:52 Uhr :
    Die Merkel kann doch keiner mehr sehen oder hören, Merkel gehört ausgemustert.

Kommentar 781:
Walter Risan schreibt am 20.09.2020, 12:57 Uhr :
Heutiger Polizeialltag Berlin 21.4.2020 Verfolgungsjagd ( Clan-Mitglieder)mit der Polizei und ein Auflauf der Familie in der Klinik. Innerhalb kurzer Zeit versammelten sich vor und in der Rettungsstelle an der Dieffenbachstraße bis zu 60 Angehörige des Clans. Das Krankenhaus-Personal rief die Polizei.Mehrere Clan-Mitglieder, die mit ihren Autos dorthin unterwegs waren, ignorierten eine Geschwindigkeitskontrolle der Verkehrspolizei.Laut Polizei näherte er(Porsche) sich mit weit mehr als 100 km/h. Als ein Polizist mit Haltekelle auf die Fahrbahn trat,um ihn zu stoppen, hielt der Wagen auf diesen zu. Der Polizist rettete sich mit einem Sprung zur Seite(wurde leicht verletzt). Die Beamten fuhren noch kurz hinterher, brachen dann aber die Verfolgung ab. Wenig später näherte sich nach Angaben der Polizei ein VW mit 86 km/h. Der Verkehrspolizist trat erneut auf die Straße und gab ein Haltezeichen. Der Fahrer (Clan-Mitglied) gab er aber Gas, wechselte die Fahrspur und hielt auf den Beamten zu
Kommentar 770:
R. Möller schreibt am 20.09.2020, 12:55 Uhr :
Ein Rat an alle Polizisten: Ihr dürft nur noch gegen Deutsche ohne Migrationshintergrund, die konservativ und für Recht und Ordnung sind, vorgehen. Die andere Klientel, samt Antifa, und die, die die Grünen wählen werden, müsst Ihr gewähren lassen, egal was sie so verbrechen. Wenn Ihr Euch daran haltet, werdet Ihr keine Probleme mit der Politik und den Medien bekommen, Ihr seit dann fein raus.
Kommentar 753:
S.Seegert schreibt am 20.09.2020, 12:52 Uhr :
Ist es nicht vielfach so, das unsere Polizisten erst im Dienst "radikalisiert" werden, mit "rassistischen" Tendenzen - wenn man schon wieder den selben "Flüchtling" / der gar nicht hier sein dürfte - 6x am Tag festgenommen hat - es aber keinerlei Konsequenzen gibt ? Diese nach Entlassung eine halbe Stunde wieder am selben Platz steht, und weiter Drogen verkauft ?
Kommentar 454:
Karl Heinz schreibt am 20.09.2020, 12:08 Uhr :
Wenn man bedenkt, dass schon 1949, im 1. deutschen Bundestag ca 200 echte alte Nazis als MdB saßen, die allesamt mit den Parteibüchern von CDU/CSU und FDP dorthinein gewählt worden sind, dann braucht es noch ganz andere Studien. Denn diese echten alten Nazis sind ja nicht nur bis zu herausragenden Ämtern wie Bundeskanzler, Bundespräsident, Ministerpräsident, Minister, Staatssekretär uvam gelangt, sondern hatten auch maßgeblichen Einfluss auf ihre Parteimitglieder und damit auf den Parteinachwuchs. Eine Studie dazu würde möglicherweise an den Tag bringen, dass wir in den Anfangsjahrzehnten der BRD von echten alten Nazis regiert wurden und anderenfalls Menschen wie Seehofer niemals in die Politik gefunden hätten. Das wäre natürlich blamabel ohne gleichen. Auch internationale.

Freitag, 11. September 2020

Corona-Untersuchungsausschuss - Michael Fritsch und Heiko Schöning

ACU2020.org A20-Kriminalkommissar Michael Fritsch - Heiko Schöning Hausdurchsuchung nach Freiheitsrede - Unterdrückung des Grundrechts der Freien Rede durch hochgestellte Personen


Auf Antrag des Polizeipräsidenten wurde eine Durchsuchung der Privaträume von Michael Fritsch verübt, der eine freie Rede privat um das Thema Corona in Dortmund am 9. August gehalten hatte.

Diese klare und bewegende Rede ist über eine Million Male bereits angesehen worden und sagt viel über den aktuellen Zustand im Lande aus. Beim Ansehen dieser Rede kann man sich auch ein eigenes Bild über den Redner machen (https://youtu.be/Sz7c8YC_wAg)

Der Redner ist Kriminalhauptkommissar und wurde am Tag darauf einerseits vom Dienst suspendiert. Anderseits wurden Gerüchte gestreut, er sei ein Spitzel. Damit nicht genug: Am 21.08.2020 hat im Disziplinarverfahren der Polizeidirektion Hannover gegen Kriminalhauptkommissar Michael Fritsch das Verwaltungsgericht Hannover mit Beschluss 18 E 441/20 die vollständige Durchsuchung seiner Privatsphäre angeordnet. Genauer laut im Original vorliegenden Beschluss: Die Durchsuchung seiner Wohnräume und Nebenräume, seiner Telefone und Computer, seiner privaten Emails und Social Media-Accounts und sonstigen Daten. Begründung, wörtliches Zitat: „ Der von der Antragsstellerin gegenüber dem Antragsgegner gehegte Verdacht, er habe die Überzeugung eines „Reichsbürgers“ und dokumentiere das auch nach außen, ergäbe im Fall der Erweislichkeit ein schwerwiegendes Dienstvergehen“. Jeder beurteile selbst die Rede von Michael Fritsch: https://youtu.be/Sz7c8YC_wAg

Bei der Durchsuchung ging die Polizei bewaffnet vor und davon aus, dass ein gefährlicher Hund im Haushalt sei; tatsächlich gibt es im Haushalt von Michael Fritsch keinen Hund.

Die Lebensgefährtin wurde durch einen Polizeibeamten blutig am Arm verletzt. Zudem wurde sie psychisch traumatisiert durch das verstörende Staatsvorgehen während der Hausdurchsuchung. Beides ist ärztlich eindeutig festgestellt worden. Die ÄRZTE-FÜR-AUFKLÄRUNG kümmern sich persönlich um beide Menschen.

Anmerkung: Im Durchsuchungsbefehl stand als Begründung dieser seine (und die seiner Lebensgefährtin und die seines Geschäftspartners!!) Grundrechte verletzenden staatlichen Gewaltmaßnahme, daß die (im übrigen erfolgreiche!) ANTRAGSTELLUNG eines ANTRAG AUF AUSSTELLUNG EINES STAATSANGEHÖRIGKEITSAUSWEISES einen "Verdacht" gegen den Kriminalbeamten rechtfertige...

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ACU 2020 International
Außerparlamentarischer Corona Untersuchungsausschuss

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Mittwoch, 2. September 2020

Ex-Bundesrichter Papier rügt deutsche Asylpolitik: "Mitgefühl ersetzt kein Recht"

"Die Warnung" - Wie der Rechtstaat ausgehölt wird
Bitteres Fazit zur deutschen Flüchtlingspolitik

In seinem Buch "Die Warnung" rechnet Hans-Jürgen Papier, Ex-Präsident des Bundesverfassungsgerichts, mit der deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik ab. Merkels Grenz-Entscheidung 2015 stuft er als "Rechtsbruch" ein. Bis heute seien die Reaktionen der Bundesregierung und anderer Staaten auf den Flüchtlingszustrom "von politischer Willkür" geprägt. Papier beklagt die "Kapitulation des Rechtsstaats" – und fordert ein radikales Umdenken.
[...]
„Politische Willkür“, „erschüttertes Vertrauen in die Demokratie“ – starker Tobak, doch Papier wird noch deutlicher, noch konkreter. Er greift Kanzlerin Merkel direkt an. Merkels Grenz-Entscheidung 2015: "Das war ein Rechtsbruch"
Hier weiterlesen ...
Erhältlich bei z.B.
Bücher.de
oder auch im örtlichen Buchladen

Sonntag, 31. März 2019

Deutschland ist ein Rechtstaat sagt man ,,,

... aber viele Behörden wissen das anscheinend nicht.

Am 1. Mai 2008 trat das deutsche Gesetz zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation, kurz Verbraucherinformationsgesetz in Kraft, die letzte Änderung am 1. September 2012. Näheres findet man hier bei Wikipedia.

Wie die "Westfalenpost" am 30.03.2019 in einem Artikel schreibt, hat sich ein Verbraucher mit den Fragen:
- Wie ordentlich ist der Lidl an meiner Ecke geführt?
- Wie sauber der Imbissstand?
im niedersächsischen Königslutter an die zuständige Behörde für Lebensmittelkontrollen im Landkreis Helmstedt gewandt. Doch für die Herausgabe der amtlichen Untersuchungsergebnisse verlangte die Behörde von ihm eine Gebühr von 1.757 Euro für den Discounter und 1.092,50 Euro für den Kiosk. Das Amt begründet dies mit der „Komplexität Ihres Anliegens“ und einem Bearbeitungsaufwand von „wohl mindestens 24 bzw. 15 Stunden“.

In einem anderen Fall interessierte sich eine Frau dafür, ob zwei Cafés und eine Bäckerei im nordrheinwestfälischen Velbert hygienisch einwandfrei arbeiten. Die Behörde verweigerte die Aussage jedoch und behauptete, die Fragende sei gar nicht an „Sinn und Zweck der Auskunftserteilung“ interessiert.

Um dieser Behördenpraxis etwas entgegen zu setzen, die Verbraucher zu unterstützen und für mehr Transparenz zu sorgen, hat Foodwatch zusammen mit der gemeinnützigen Plattform FragDenStaat.de zu Jahresbeginn das Onlineportal „Topf Secret" gegründet. Über die Webseite kann jeder eine Online-Anfrage zu Hygienekontrollen über Restaurants oder Lebensmittelbetriebe stellen. Die Anfrage wird dann automatisch per E-Mail an die zuständige Behörde geschickt.

Die Frage: "Wie sauber ist mein Lieblingsrestaurant?" wurde von Verbrauchern über „Topf Secret" schon 20.000 mal zu Lebensmittelkontrollen gestellt. Manche Ämter verweigern die Auskunft.

„Mehrere Behörden versuchen, die Herausgabe von Ergebnissen der Lebensmittelkontrollén zu verhindern, obwohl sie per Gesetz zur Antwort verpflichtet sind“, sagte der Foodwatch-Experte Oliver Huizinga der WP-Redaktion. Das sei ein „Angriff auf Informationsrechte“. Und nicht nur das: Statt einen Einblick in die Akten zu geben, drohten sogar „einige Ämter den Fragenden mit Kosten, schüchtern sie ein“.

Mithilfe dieser Plattform können alle Konsumenten ihre Rechte nach dem Verbraucherinfornationsgesetz (V IG) besser nutzen. Denn jeder Bürger hat das Recht, alle amtlichen Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen der vergangenen fünf Jahre einzusehen. Und diese können informativ sein: Denn seit Jahren wird knapp jeder vierte Betrieb, der von den Behörden kontrolliert Wird, beanstandet doch der Name nur selten bekannt gegeben.

Das Angebot von Foodwatch kommt entsprechend gut an: 13.000 Verbraucher haben innerhalb von knapp drei Monaten schon 20.000 Anfragen gestellt. Für die Überwachungsämter ist das Prozedere jedoch neu. Nicht alle reagieren kooperativ. So verlangte beispielsweise das zuständige Amt in Hamburg-Harburg von einem Verbraucher eine Kopie des Personalausweises, um den Antrag bearbeiten zu können, berichtet Foodwatch.

Doch Foodwatch-Experte Huizinga stellt klar: „Die Menschen haben ein Recht auf Informationen zur Lebensmittelüberwachung.“ Bürger müssten sich nicht ausweisen, könnten Anträge formlos, per Telefon oder E-Mail stellen, müssten ihr Infonnationsbegehren auch nicht begründen. Dass Behörden auch anders agierten, hätten zum Beispiel Karlsruhe, Ulm oder München gezeigt, so Huizinga. Schon wenige Stunden nachdem „Topf Secret“ online gestellt war, hatte das Ordnungs- und Gewerbeamt eine Anfrage zu einer McDonald’s-Filiale in München-Pasing beantwortet. Das Ergebnis: keine Beanstandungen.

Quelle: Westfalenpost 30.03.2019

Montag, 2. April 2018

Zensur in Deutschland? Unmöglich - wir sind doch ein Rechtstaat

Thema: Zensur

Die Zensur in Deutschland

Ich erinnere mich noch gut an das Gejammer deutscher Journalisten bei ihren Berichten zu den Olympischen Spielen in Peking. In nahezu jedem Beitrag wurde sich über die chinesische Zensur des Internets beklagt.

"Nein - sowas gibt es bei uns nicht - bei uns wird nicht zensiert, bei uns herrscht Meinungsfreiheit. Wir sind doch ein Rechtstaat" wurden sie nicht müde zu betonen.

Und nun? nur ein paar Jahre später?

Deutschland übertrifft so manch anderen Staat in Sachen Zensur. Es wird alles zensiert, was nicht dem Mainstream folgt, alles, was nicht politisch korrekter Vorgabe folgt wird gesperrt.
Erstaunlicherweise darf sogar gegen die USA geschimpft werden - wenn es gegen Trump geht. Dann ist es auch nicht "antiamerikanisch". Sobald man gegen Trump wettert, ist es freie Meinungsäußerung. Spricht man über die fast 50 Mio. Essenmarkenemfänger, die vielen Millionen Obdachlosen, dann ist man amerikafeindlich.
Gegen Putin, AfD und Linke versteht sich von selber: Freie Meinungsäußerung.
Schimpft aber jemand gegen "Flüchtlinge", dann ist er ein Nazi, ein Rechter, ein Ausländerhasser.
- Big Brother ist watching Me! -

Hat man eine Internetadresse mit Goggle verkürzt und Google ist der Meinung, der Link würde ihre Nutzungsbedingungen verletzen, und sei es nur ein harmloses Bildchen zum 1. April, wie bei "Dies und Das" (am oberen Rand zu erreichen) dann erscheint dies:
"https://goo.gl/xxxxxx – this goo.gl shortlink has been disabled. It was found to be violating our Terms of Service."
Wir sehen gloreichen Zeiten entgegen

Als ich um 1970 den Film "1984" sah, hätte ich niemals geglaubt, dass ich noch erleben werde, dass das gezeigte Szenario Realität wird, so dermaßen übertrieben erschien es mir.
Damals konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass es jemals eine Regierung geben wird, die aus, ein halbes Jahr lang um Rollen schachernde, Schauspielern besteht,
Auch nicht, dass diese Rollen von "Big Sister" ohne jedes Casting vergeben werden.
Ebenso unvorstellbar erschien mir, dass es 40 Jahre später "Juristen" geben könnte, die nach ihrer Rolle als Innenminister nahtlos in die Rolle des Finanzministers schlüpfen und danach sogar noch das Amt des Bundestagspräsidenten ausüben können.
Überhaupt scheint es derartig viele Universalgenies gleichzeitig noch nie gegeben zu haben.

Der Gipfel aber ist, dass eine Ärztin, erst nach erfolgloser Zeit als Familienministerin, dann als Arbeitsministerin schließlich als Verteidigungsministerin Deutschland in der Welt lächerlich machen darf. Es passt in die Zeit in der man auf der einen Seite als Ärztin das Leben der Mitmenschen erhalten und als oberste Kriegsherrin den Feinden das Leben schwermachen, wenn nicht gar vernichten, soll. In diesem Zeitraum bekam ja auch der schlimmste Drohnenkiller den Friedensnobelpreis.
Da hat sich das Nobelpreiskommitee wohl an Gorge Orwell orientiert. Wie hieß es noch in "1984" passend dazu? "Krieg ist Frieden."

Geradezu erschütternd ist, dass dieses Ensemble sich an den überbezahlten Trögen der Macht tummelt, den Lobbyisten Folge leistet, ihren Auftraggebern auf's Wort gehorcht, zwischenzeitlich aber nach gut dotierten Jobs in der Wirtschaft umsieht, die sie ohne Zwischenstation auf der politischen Bühne nie erhalten würden.

Trotzdem frage ich mich, warum die meisten "leicht Austauschbaren" immer so überheblich sind.



Passend dazu habe ich bei „Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten“ einen Artikel über den Beginn der Überwachung des Autos gefunden.

Es geht um das ab 1. April 2018 für neuzugelassene Fahrzeuge vorgeschriebene, automatische Notrufsystem „eCall“.

„eCall“ ist ein System, dass bei einem schweren Unfall automatisch von sogenannten Crash-Sensoren und vom Airbag ausgelöst wird. Die nächstgelegene Einsatzleitstelle wird darauhin per Satellit informiert und die startet den anschließenden Rettungseinsatz.

Soweit die Theorie.

Laut Verordnung wird das bordeigene Gerät im Fahrzeuginneren fest eingebaut und ist nicht abschaltbar. Mitunter soll eine „Tonverbindung zwischen dem Fahrzeug und dem Drittanbieter hergestellt“ werden. Die Sensorik des Autos wird dabei einbezogen, sodass Daten zum Unfallgeschehen automatisiert übertragen werden. Dazu gehören der Kraftstoff sowie die Anzahl angeschnallter Insassen. Die Programmierung und die Funktionsweise dieses Computers lässt sich bisher nicht nachvollziehen.

Es wird also eine technische Plattform geschaffen, die zur nahezu vollständigen und lückenlosen Erstellung von Bewegungsprofilen, Kontakterfassungen bezüglich Personen, Ereignissen und Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Erfahrung zeigt, wenn etwas technisch möglich ist, hat es bisher auch immer Gründe gegeben, es zu nutzen. Denkbar ist natürlich auch das Abhören vertraulicher Gespräche. Damit wird ein zentrales Element des Grundrechts auf Pressefreiheit, nämlich der Quellenschutz, ausgehebelt. Es braucht demnach unbedingt datenschutzrechtliche Regelungen zur Verwendung der Daten des eCall-Systems durch Zusatzdienste.

Berufsgruppen wie Anwälte, Ärzte, Journalisten oder Menschenrechtler, können dann im Auto nicht mehr offen sprechen. Aber auch für alle anderen ist dies ein Risiko für die Privats- und Intimsphäre. Eigene Telefone können ausgeschaltet oder im Büro gelassen werden. Ein Auto mit fest verbauter SIM-Karte wird hingegen vom privaten Raum zur möglichen Überwachungszone.

Datenschützer hatten während der Gesetzgebungsphase den möglichen Missbrauch der durch „eCall“ übermittelten Daten kritisiert. Das EU-Parlament hatte daraufhin festgelegt, dass nur die – oben genannten – relevanten Unfalldaten übermittelt werden dürfen. Außerdem müssen die Autohersteller gewährleisten, dass alle im Zuge des Unfalls gespeicherten Daten vollständig und dauerhaft gelöscht werden. Darüber hinaus dürfen die Daten Dritten nicht zur Verfügung gestellt werden.

Na dann, - wer’s glaubt …

PS: Sobald zum erstenmal ein "Gedankenpolizist" die Bühne betritt, wissen wir mehr,
Der untersteht dann garantiert keiner Länder- sondern einer Bundesbehörde, wenn nicht gar "Europa".
Eine gute Beschreibung des "eCall-System-Problems" finden Sie bei: Netzpolitik.org

Sonntag, 10. April 2016

Justiz in Deutschland - Beispiel für einen Rechtstaat?

Thema: Justiz in Deutschland
Man kann kaum glauben, was sich so alles "im Namen des Volkes" abspielt.

Liebe Leser,
heute erreichte mich diese Email aus Baden-Württemberg:

09.04.2016
von adikretschmann@web.de
Betreff: Zur Kenntnisnahme

Guten Tag,
es war ein purer Zufall, der mich zu Ihnen führte. Ich möchte Ihnen meinen Fall anvertrauen, damit Sie sich auch ein Bild von einen wahren Leben machen können. Es geht natürlich um eine Rechtsangelegenheit, die mittlerweile alle Instanzzüge ausschöpfte. Wenn man es so haben möchte, dann sprechen wir tatsächlich über einen Vorfall, in dem skandalöse Facetten der hiesigen Justiz allzu deutlich offenbart wurden.

Mag schon sein, dass man solche Umstände mittlerweile als selbstverständlich hinnehmen muss, jedoch weigere ich mich das zu verstehen. Es liegt mir fern, mich einer Charakterlosigkeit zu unterwerfen.
Aussagen von juristischen Personen, die in meiner Angelegenheit für Klarheit sorgen, stehen genauso zur Ansicht. Zur Kenntnisnahme dient zudem die Korrespondenz zwischen meiner Person und dem Justizministerium BW.
Es ist zwar inhaltlich ein emotionelles Schreiben, das vielleicht einen Bericht entspricht, jedoch Phasenweise wird der Sachverhalt auch etwas konkreter dargestellt. Das Antwort schreiben besagt eigentlich den Zustand, dem wir, die zu unrecht Verfolgten, ausnahmslos willkürlich ausgesetzt sind. Zudem bezeichne ich das Antwortschreiben als "Realität" fern.
Ich habe schlafende Hunde geweckt, ohne dass ich es vorhatte. Es heißt, ich solle ausnahmslos alles hinnehmen, da mein Fall sowieso niemals Publik gemacht wird. Ich überlasse es Ihnen zu beurteilen, ob ich nur eine Person bin, die einfach nur Dissident ist, oder jemand, der für sein Recht alles tun muss, weil man ihm das so beigebracht habe.

Ich habe die demokratische Ordnung auf eine ganz kranke Weise kennen gelernt. Jedoch als Steigerung bezeichne ich die Schweigsamkeit und die Ignoranz, wenn es um Tatsachen geht.

Zugegeben, meine Korrespondenz an das Justizministerium BW beinhaltet mehrere Seiten, jedoch besagt es weitem nicht auch den wahren, den unhaltbaren Zustand, in dem sich meine Familie gegenwärtig befindet, sondern ich spreche für unzählige Andere, die ein ähnliches Schicksal erleiden müssen.
Trotz offenkundiger Rechtsbeugung, habe ich keine Möglichkeit etwas dagegen auszurichten. Wenn aber in unserem Rechtssystem derartig gravierende Missstände herrschen, wäre es krank zu behaupten, dass in der politische Szene situierte Verhältnisse den Ablauf bestimmen. Ob Sie mir, wie auch anderen weiterhelfen können, die Antwort liegt bei Ihnen. Für eine weitere Publikation, welcher Art auch immer, oder Veröffentlichung, wäre ich Ihnen sehr verbunden. Falls meine E-Mail eine behördliche, oder eine System-gebundene Stelle erreicht, dann sollten sich die teils Charakterlosen, oder die Ahnungslosen, Gedanken darüber machen, wem Sie tatsächlich dienen und was Sie tatsächlich anrichten.

Mit freundliche Grüßen
Adi Kretschmann

Nachfolgend drei Briefe:
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