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Samstag, 4. Dezember 2021

Oskar Lafontaine: Stoppt die Spaltung der Gesellschaft - Brutale Ausgrenzung der Ungeimpften

Oskar Lafontaine: Stoppt die Spaltung der Gesellschaft - Brutale Ausgrenzung der Ungeimpften

Linksfraktion Saar

Oskar Lafontaine am 29. November 2021 im Saarländischen Landtag zur Corona-Politik, 2G, Solidarität und Impfdruck. "Der Minderheitenschutz ist unverzichtbarer Bestandteil unserer demokratischen Gesellschaft, und die von den Befürwortern der Durchimpfung viel beschworene Solidarität verlangt, die Sorgen der Ungeimpften etwa um ihre Gesundheit, ihre Kinder oder ihren Arbeitsplatz ernst zu nehmen."

Kommentare

BillyKen03
Bravo Herr Lafontaine. Danke für die Worte. Es ist unfassbar wie einseitig, sturr und total fanatisch die Lage eskaliert ist.
Franz Schober
Großartige Worte Herr Lafontaine. Man kann den Wert solcher Reden gar nicht hoch genug einschätzen.
Jeferson
Grossartige Rede gespickt mit mit gesundem Menschenverstand und Intelligenz.
Marc Klotz
Wir brauchen mehr Politiker/Menschen wie Sie
das würde viel unnötiges Leid ersparen. Weiter so 👍
Michael Gorges
Solche ehrlichen Worte sollten endlich mehr öffentlich gemacht werden! Nur hört man in den Medien nichts davon schade !

Dienstag, 15. Oktober 2019

Abgang eines Massenmörders

John Robert Bolton (* 20. November 1948 in Baltimore, Maryland) ist ein US-amerikanischer Politiker und Diplomat. Vom 9. April 2018 bis zu seinem Rücktritt am 10. September 2019 war er Nationaler Sicherheitsberater für Präsident Donald Trump.

Bolton gilt als einer der Architekten des Irakkriegs 2003 und war von August 2005 bis Dezember 2006 Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen. Bolton wird oft als Neokonservativer beschrieben, obwohl er diese Bezeichnung ablehnt.
Wikipedia
2015 schrieb der US-Sicherheitsberater John Bolton in der „New York Times“: „Bombardiert den Iran, um Irans Bomben zu stoppen!“ Wenn es allein nach ihm ginge, hätten die USA wohl schon vier Kriege angefangen, soll Donald Trump gewitzelt haben. Iran, Nordkorea, Venezuela, welches Land noch? Jetzt hat Trump ihn gefeuert. Das ist ein Lichtblick. Dieser Massenmörder sieht in „Militärschlägen“ das Mittel, um die Interessen der USA in aller Welt durchzusetzen.
Die Medien nennen ihn aber nicht Massenmörder, sondern „Sicherheitsberater“, oder bewundernd „Hardliner“ oder „Falke“. Auch Wörter wie „Militärschlag“ und „Krieg“ verharmlosen das, was wirklich passiert: Tausende, Hunderttausende, ja Millionen werden ermordet. Zuletzt soll Trump den „Militärschlag“ gegen den Iran gestoppt haben, weil die Militärs mit 140 Toten gerechnet hätten. Ob es dabei geblieben wäre? Wie viele Menschen müssen ermordet werden, damit wir von Massenmord sprechen?
Man muss immer wieder daran erinnern: Die US-Politik ermordet auch ohne Bomben täglich Menschen. Allein in Venezuela sind laut den US-Ökonomen Jeffrey Sachs und Mark Weisbrot innerhalb eines Jahres 40.000 durch die von den USA betriebenen Sanktionen ums Leben gekommen, weil die notwendigen Medikamente fehlten – das sind Tag für Tag 110 Menschenleben.
Die USA sind schon eine mörderische „hemmungslose Schurken-Supermacht” (Robert Kagan).

Quelle: Oskar Lafontaine via facebook
Danke Ralf und Fritz für das Zusenden

Mittwoch, 21. Juni 2017

EU und Europa driften immer weiter auseinander

Thema: Nach dem Kaltem Krieg

Grafik: public Domain
EU und Europa driften immer weiter auseinander

EU und Europa driften immer weiter auseinander. Da hilft auch das habituelle Gleichsetzen in selbsternannten Qualitätsmedien nicht.

Dass der EU-Systembüttel Macron die Wahl nach einer hysterischen Angstkampagne gewann, wird nur alles verschärfen. Das Siechtum Europas wird verlängert, die nationenzerstörerische Politik Brüssels sieht sich bestätigt. Der Knall zum Ende des Vielvölkerstaatsexperiments wird umso schrecklicher.

Die Franzosen sind halt keine Briten, unsere Nachbarn, denen eine freiheitlich-souveräne Tradition in den Genen liegt.

Von Blogger, vorm. Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog

Demokratie und die Durchsetzung der Interessen der Mehrheit

Oskar Lafontaine:
"Demokratie heißt eine Gesellschaft, in der sich die Interessen der Mehrheit durchsetzen. Wenn du glaubst, die Interessen der Mehrheit setzen sich in Deutschland durch, dann kannst du auch daran glauben wir haben eine Demokratie. Wenn ich an Leiharbeit, an Mindestlohn, an Niedriglohnsektor denke, an viel zu niedrige Renten, an Zerstörung der Rentenformel, die Arbeitslosenversicherung, die Gesundheitsversicherung, dann kann ich nicht sagen: Die Interessen der Mehrheit setzen sich durch. Wir sind ein parlamentarisches System, in dem sich zuerst die Interessen der oberen 10 Prozent durchsetzen. Das sieht man bei der Erbschaftssteuer, bei der gesamten Steuer. Es ist also ein Märchen zu sagen, in Deutschland setzen sich die Interessen der Mehrheit durch." "Ist eine Demokratie, in der man nicht sagen darf, dass sie keine wirkliche Demokratie ist, wirklich eine wirkliche Demokratie?"
Erich Fried

Von Blogger, vorm. Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

Montag, 8. Februar 2016

Anne-Will 07.92.2016 - Merkel im Umfragetief - Kriegt sie noch die Kurve?

Thema: Talkshow Anne-Will

Kanzlerinnen-Talk bei Anne Will
Ursula von der Leyen singt Loblied auf Merkel

Kanzlerinnen-Talk bei Anne Will: Engagiert nahm die Talkmasterin Angela Merkel und ihre Flüchtlingspolitik ins Visier. "Merkel im Umfragetief - Kriegt sie noch die Kurve?" lautete das Thema des Abends. In der Runde herrschte überraschend oft Einigkeit. Dass dies für die Zuschauer zeitweise anstrengend wurde, dafür sorgte eine fast ungebremst schwadronierende Ursula von der Leyen.

Die Bundeskanzlerin muss derzeit einiges einstecken: Ihre Umfragewerte befinden sich im Sinkflug. 81 Prozent der Deutschen glauben dem jüngsten ARD-Deutschlandtrend zufolge nicht, dass die Regierung die Flüchtlingskrise im Griff hat. Im Vorfeld des nächsten EU-Gipfels am 18. und 19. Februar steht Angela Merkel mehr und mehr unter Druck, Erfolge zu liefern.

Merkel unter Erfolgsdruck

Am heutigen Montag will sie die Türkei drängen, ihre Grenzen zur EU stärker abzuriegeln. Denn ein Stopp der Überfahrten über die Ägäis würde die Flüchtlingszahlen hierzulande deutlich reduzieren. Andernfalls droht der Kurs der deutschen Regierungschefin zu scheitern. Top-Nachrichten

Die Ausgangsfrage "Wie bedroht ist Merkels Macht?" war in der ersten Viertelstunde des Talks geklärt: "Stern"-Journalist Hans-Ulrich Jörges bekräftigte, Merkel werde weder gestürzt werden noch selbst zurücktreten. Und Publizist Peter Schneider lieferte gleich eine einfache Begründung dazu: Kanzler(innen) würden zurücktreten, wenn ihre Partei das wolle - und Merkels Partei habe niemand anderen.

Ministerin würgt Oskar Lafontaine ab

Dass Merkels Plan aufgeht, daran hielt vor allem Ursula von der Leyen fest. Die Bundesverteidigungsministerin sang das Loblied der Kanzlerin ("Wir haben doch schon so viel geschafft") und nahm sich dazu mit Abstand die meiste Redezeit in der Runde. Von der Gastgeberin ließ sich die stellvertretende CDU-Vorsitzende kaum bremsen und plauderte an kritischen Fragen der Gastgeberin - etwa warum Merkel dann aber von den Bürgern ein so schlechtes Zeugnis ausgestellt bekäme - einfach munter vorbei. "Merkel hält in Europa den Laden zusammen", behauptete sie. Oskar Lafontaine - zu Beginn des Talks ungewöhnlich zurückhaltend - konterte, der Kanzlerin sei es von Anfang an nicht gelungen, eine europäische Zusammenarbeit in der Flüchtlingsfrage zu koordinieren: "Frau Merkel hat zu oft allein entschieden, und das rächt sich jetzt!" Von der Ministerin wurde er umgehend wortreich abgewürgt.

Beinahe ebenso gern und lange wie von der Leyen meldete sich "Stern"-Mann Jörges zu Wort. Auch er sprang für Merkel in die Bresche ("Ich bin von der Richtigkeit ihrer Politik zu 100 Prozent überzeugt"), beklagte aber, die Bundesregierung habe ihre Politik im Land schlecht, genauer: zu abstrakt vermittelt. Außerdem habe der Bundestag dieser gar nicht zugestimmt - das sei "demokratisch unhaltbar". Von der Leyen ließ das so nicht stehen: Über die Asylpakete sei intensiv debattiert worden, betonte die CDU-Politikerin. Dass über wichtige Details wie die Aussetzung des Familiennachzugs für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge noch immer Unklarheit herrscht, verschwieg sie.

Bei Obergrenze ist nur der Begriff problematisch

Das heikle Thema "Obergrenze für Flüchtlinge" nahm die Runde zwar auf, drehte sich damit aber im Kreis. Autor Schneider argumentierte, Obergrenzen dürften kein Tabu sein. Immerhin 40 bis 50 Prozent der Flüchtlinge hätten keinen Asylanspruch, Deutschland würde sie jedoch nicht wieder los, da die Herkunftsländer sich weigerten, sie zurückzunehmen. Jörges sah das ähnlich: Deutschland werde Obergrenzen bekommen, allerdings in Form von Kontingenten. Problematisch sei nur der Begriff, ein Limit aber unausweichlich: "Wenn die Zahl der Flüchtlinge nicht eingedämmt wird, fliegt uns die Gesellschaft um die Ohren."

Dem widersprach nicht einmal von der Leyen. Sie plädierte dafür, nicht nur eine "dumpfe Zahl" festzulegen, sondern Kontingente zu schaffen, für eine "organisierte und geordnete Zuwanderung" - ein ziemlich frommer Wunsch angesichts der bisherigen Konflikte innerhalb Europas bei der Flüchtlingsaufnahme.

Schneider warnt vor drohendem Rechtsruck

Peter Schneider versuchte kurz, die Moderation zu übernehmen und die Diskussion auf den zunehmenden Rechtspopulismus in Europa zu lenken. Wenn ehemals liberale Einwanderungsländer wie etwa Dänemark, Schweden und Holland derzeit massive Rechtsbewegungen registrierten, wie könne man glauben, das käme nicht auch auf die Bundesrepublik zu, gab er zu bedenken. Anne Will spielte den Ball schnell von der Leyen zu. Von der Ministerin kam daraufhin eine ihrer wenigen klaren Aussagen an diesem Abend: Sie forderte, die AfD zu enttarnen, indem man sie nach ihren konkreten Plänen fragte.

Noch einmal legte sich die CDU-Frau mit Oskar Lafontaine an, als der streitbare Linke sich einen Exkurs von den US-Rohstoff-Kriegen und Freihandelsabkommen bis hin zu Waffenexporten erlaubte. Von der Leyen empörte sich: "Würden Sie Jesiden ins Gesicht sagen, die vor dem IS ins Sindschar-Gebirge geflohen sind: 'Ihr werdet hier abgeschlachtet, weil das ein Rohstoffkrieg der USA ist?" Lafontaine blieb entspannt.
Streiter versöhnen sich

Doch den Abend krönte ein Versöhnungswunder: Nach einem Einspieler mit Bildern aus dem von Bomben zerstörten Syrien und von der Syrien-Geberkonferenz am vergangenen Donnerstag erklärte Lafontaine, mit der Hälfte des US-Militärbudgets ließe sich das Flüchtlingsproblem sofort lösen. Ansonsten müsse man vernünftige Kontingente festlegen und damit die Fluchtwege der bedrohten Menschen sichern, verlangte der Saarländer - und von der Leyen stimmte ihm zu. Dann könne er ja "beruhigt nach Hause gehen", witzelte Lafontaine.

Zum Ende ihrer Sendung fühlte aber Anne Will der Verteidigungsministerin noch einmal auf den Zahn: Was aber, wenn sich Europa in der Flüchtlingsfrage nicht einigt? "Das kann sich jeder ausmalen", versuchte sich von der Leyen herauszuwinden, um sich nicht zu eventuellen Grenzschließungen äußern zu müssen. Die Talkmasterin schloss dann mit einer zumindest für die Kanzlerin guten Nachricht: In Mainz und anderen Städten sind die Rosenmontagszüge wegen eines heranziehenden Sturms abgesagt worden. Dort fahren also keine Motivwagen, die Angela Merkel aufs Korn nehmen.

Quelle: t-online.de
Und wie immer, wenn keine politisch korrekten Antworten zu erwarten sind:
Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion und in unserem Blog, der sich speziell mit der Kommentarfunktion befasst.

Pressestimmen

Flüchtlings-Chaos als der perfekte Plan
Die deutsche Flüchtlingspolitik ist voller Widersprüche. Doch bei Hans-Ulrich Jörges trifft die Bundesregierung noch auf Verständnis. Der Journalist verkaufte gestern bei Anne Will die Orientierungslosigkeit des Kabinetts als ausgetüftelten Plan.
FAZ

Jörges bei Will: "Merkel wird nicht gestürzt und sie geht auch nicht freiwillig"
Die große Mehrheit der Deutschen ist unzufrieden mit der Regierung – wegen der Flüchtlinge. Die Kanzlerin gerät bei den Bürgern zunehmend in die Kritik. Und wird bei „Anne Will“ von allen Seiten auffallend verteidigt.
Focus

Mittwoch, 4. November 2015

Maybrit Illner 29.10.2015 - Welche Verantwortung hat der Westen? Ausschnitte der Sendung

Thema: Syrien

Wenn wir das Wort "Demokratie" hören, schauen wir in den Himmel nach Bomben des Westens

Aktham Suliman und Oskar Lafontaine beschuldigen USA, in Anwesenheit des US-Generals Ben Hodges, der Kriegstreiberei im Nahen Osten.


Quelle ZDF "maybrit illner": https://www.youtube.com
Kategorie Nachrichten & Politik
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Kommentare

Aradion1001
Zur Hölle mit der Demokratie der Amerikaner und ihrem Scheiß "Regime change"! Wenn es ein "Regime change" dringend stattfinden sollte, denn in Washington und sein SAUdische Hure Riad. Diese Cowboys sollen sich um ihre eigenen Dreck kümmern, nämlich die hohe Kriminalitätsrate, Rassenwahn, Bandenkriege und haufen von unterschiedlichen Terrorzellen, die noch im Wilden Westen Phantasien leben.

ekop Poke
Die Antwort des Generals auf Lafontaine seine Argumente.....!
Betretenes Schweigen!

FSPilot
Dieser US-General redet doch nur Schwachsinn. Und Russland als eine Regionalmacht zu bezeichnen zeigt doch nur, wie dumm und naiv die Regierung der Amerikaner ist. Russsland ist bis zu den Zähnen mit Nuklearwaffen gewappnet und verfügt über Atom U-Boote etc. Die könnten die USA in Minuten in das Mittelalter zurück bomben!

Pyromania Arts Foundation
Zum Glück war, nebst LaFontaine, auch dieser wache Geist ein Teil des Talks und haben das Niveau der Sendung gerettet .. oder vielmehr erst Niveau geschaffen!!!

Danke Klaus für den Link

Mittwoch, 3. Juni 2015

Anne Will - 03.06.2015 - G7 Gipfel im Schloss - Teuer, exklusiv, überflüssig?


Sendung am 3. Juni 2015 | 22:45 Uhr
G7-Gipfel im Schloss - Teuer, exklusiv, überflüssig?
Die Gäste im Studio
© Will Media Fotograf Wolfgang Borrs/Marijan Murat
  • Katrin Göring-Eckardt Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag
  • Oskar Lafontaine Fraktionsvorsitzender der Linken im saarländischen Landtag
  • Edmund Stoiber Ehemaliger bayerischer Ministerpräsident
  • Klaus von Dohnanyi Ehemaliger Erster Bürgermeister von Hamburg (SPD)
Am Sonntag kommen die Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industriestaaten auf Schloss Elmau in Bayern zusammen. Neben Fragen der Weltwirtschaft, der Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik stehen auch Klima- und Meeresumweltschutz auf der politischen Tagesordnung. Der Bund der Steuerzahler schätzt die Kosten für den G7-Gipfel auf bis zu 360 Millionen Euro. In der bayerischen Idylle herrscht Ausnahmezustand: Die Sicherheitsvorkehrungen laufen auf Hochtouren, bereits am Donnerstag werden Tausende Protestierende auf der G7-Demonstration in München erwartet. Der Tagungsort selbst ist gegen die Gipfelgegner abgeschottet. Verträgt der "Club der Reichen" keine Kritik? Wie demokratisch und transparent ist dieses exklusive Forum der Mächtigen? Und wem dient der Gipfel überhaupt - nur den Reichen oder auch den Ärmsten?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)


Kommentare aus dem Blog

Nr. 1 von Nichtbürger
2. Juni 2015 um 14:10
So funktioniert die Show.
Ein “Kaffekränzchen” für 400 Millinen Euro.
Für die Selbstgefälligkeit.
Ganz demokratisch hinter Panzerglas, also kritikresident und fern des Souveräns plaudern die ganz “Wichtigen” über Unserer Schicksal.
Auf Lösungen irgendwelcher Probleme darf man nicht hoffen.
Allein an Griechenland basteln die Experten und Macher schon fast 7 Jahre erfolglos.
Andere Probleme werden in die ferne Zukunft verschoben.
Wollen diese “7” tatsächlich das Klima (zu spät), die Meere (schon verseucht durch Abfall plus Fukushima) oder gar die Weltwirtschaft retten?
Ein schöner Traum, den soooo mächtig sind die Mächtigen nicht.
Es bleibt ein sehr teueres Kaffeekränzchen, wozu WIR ausgeladen sind und legedlich die Rechnung bezahlen dürfen.
Erwartungen an diese elitäre Runde? Kaum!

Nr. 3 von Herbst
2. Juni 2015 um 14:59
Interessante Fragestellungen:
„Verträgt der “Club der Reichen” keine Kritik?“ Warum sollte er es tun? Er hat doch die Macht!!! „Wie demokratisch und transparent ist dieses exklusive Forum der Mächtigen?“ Die Antworten geben sie doch selbst, indem sie sich hinter Zäunen verbarrikadieren und sich wie im Zoo bewachen lassen – nur muss in diesem Fall das Volk (Stimmvieh’) vor verschlossenen Türen verharren!!!
„Und wem dient der Gipfel überhaupt – nur den Reichen oder auch den Ärmsten?“ Ich befürchte, diese Sendung wird keine ehrliche Antwort auf diese Frage gestatten!!!
Gruß Herbst

Nr. 4 von Artur von Blasewitz
2. Juni 2015 um 15:19
Monatelang haben wir, die treuesten Anhänger dieser kleinen, feinen politischen Bildungsveranstaltung, auf die hochkompetenten Stellungnahmen der “Initiative neue soziale Marktwirtschaft” verzichten müssen!
Aber nun wird ja alles wieder gut!
Schon morgen wird der Nestor der deutschen Neoliberalen, Herr Klaus von Dohnayi, einst Kurator der o.a. mildtätigen Wertegemeinschaft und wohlgelittener Stammgast bei Frau Will, sich die Ehre geben und uns an seinen umfangreichen Kenntnissen teilhaben lassen.
Böswillige Naturen behaupten steif und fest, der distinguierte Herr sei Mitglied in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands – “SPD”, Er selbst wird solche Zweifel an seiner Rechtschaffenheit sofort und mit seinen sach- und fachkundigen Einlassungen zerstreuen.
p.s.
Wer den uneigennützigen Bildungsauftrag der genannten Initiative … ( noch ) nicht kennt, mag sein Wissen unter “INSM” bei Wikipedia vervollständigen!

Nr. 12 von Bart
2. Juni 2015 um 17:48
Man kann nur hoffen, dass die G7-Demo am Donnerstag in München ein Erfolg wird und sich einige Zehntausend Menschen unter dem Motto “TTIP stoppen! Klima retten! Armut bekämpfen!” zu einem friedlichen und kreativen Protest versammeln werden. Womöglich werden ja gerichtlich auch noch ein Protest-Camp und die einstweilen verbotene Sternmarsch-Demo ab Garmisch-Partenkirchen durchgesetzt. Wer gestern Abend die BR-Doku gesehen hat, weiß ja auch, mit welchen perfiden Mitteln da obrigkeitsstaatlich gegen das Demonstrationsrecht und die Versammlungsfreiheit vorgegangen wurde. Interessant werden dürfte auch der sog. Alternativgipfel mit Jean Ziegler und weiteren international hochkarätigen Referenten, der ab morgen stattfinden wird. So wichtig der virtuelle Widerspruch (z. B. über Online-Petitionen gegen TTIP, CETA & Co.) auch ist, das allein reicht nicht.

Nr. 13 von Peter Fischer
2. Juni 2015 um 18:33
Mit welchem Recht verwandeln die Staats und Regierungschefs der G7 einen Teil von Deutschland in ein Sperrgebiet? Mich interessiert es gar nicht, ob ein Obama um seine Sicherheit besorgt ist. Wenn die VSA nicht die halbe Welt in ein einziges Kriegsgebiet verwandelt hätte und fast die andere Hälfte ebenfalls sich daran beteiligen würde, wenn endlich mal Politik für die Bürger und nicht gegen sie gemacht werden würde, dann müsste auch keiner dort Angst haben. Zumindest nicht in diesem Ausmaß. Dann würde es auch keine Demonstrationen gegen sie geben. aber die Politik hat schon längst jegliches Augenmaß für die Sorgen und Nöte der Menschen im Land verloren. Wenn ich mir auf You Tube anschaue, wie Frau Merkel in Dresden öffentlich ausgebuht wurde, dann frage ich mich ernsthaft was in dieser Frau so vor sich gehen muss, dass sie noch immer nicht bemerken will, wie das Volk tatsächlich ihre Arbeit einschätzt. Wie wäre es, wenn mal wieder ein Pflichttag in der Woche eingeführt werden würde, an dem sich auch eine Bundeskanzlerin den Fragen der Bürger direkt stellen muss? Nicht per E-Mail und nicht durch Vertretungen, die dem Fraktionszwang unterliegen. Nein, Sie selbst und in jeder Woche an einem anderen Ort in Deutschland. Dann bekäme das Wort Volksvertreter wieder einen Sinn!

Nr. 15 von Silke Sibelius
2. Juni 2015 um 18:36
Dem Kommentar von “Nichtbürger” kann ich mich nur anschließen und ergänzen:
Der G7-Gipfel ohne Russland ist ein Witz und eine Provokation. Europa ohne Russland geht gar nicht.
Dann frage ich mich folgendes: Es kommen da ja die Regierungschefs von Demokratien zusammen, die ihr Volk nach bestem Wissen und Gewissen vertreten. Warum überträgt man dann nicht mal so ein Treffen auf Phoenix. Das wäre für mich gelebte Demokratie. Warum dürfen wir Bürger, denn um uns geht es ja, nicht wissen, was da besprochen wird?
Außerdem bin ich dafür, dass für so ein Treffen ein bestimmter Ort für alle Zeiten festgelegt wird, wo immer getagt wird. So dass nur ein Minimum an Kosten entsteht und Bürger in ihrem Alltag nicht beeinträchtigt und belastet werden.
Weniger wichtige TOPs könnte man ja vorher in Videokonferenzen abhandeln.
Schließlich hat sich bisher ja meistens herausgestellt, dass das Ergebnis in keinem Verhältnis zum Aufwand steht.

Nr. 29 von Reini
2. Juni 2015 um 23:33
Stoiber und Dohnanyi….Neoliberale erster Güte…das muss man sich wirklich nicht geben. G7 zeigt doch wie tief unsere Demokratie bereits gesunken ist! Man muss sich vom Volk abschotten…man drängt die Bürger an den Rand und setzt so ziemlich alle Bürgerrechte außer Kraft. Ja…sie wissen warum sie sich abschotten….sie beuten nämlich ihre Bürger aus!! Die Schere zwischen Arm und Reich wird durch die jetzige Politik immer weiter auseinandergehen! Sie wollen TTIP durchboxen und scheren sich einen Dreck um die Rechte der Bürger.
G7 und FIFA…gibt es da einen Unterschied?? Die Politik lässt zu, dass Lobbyisten Gesetze verfassen! Das VOLK hat keinen Lobbyisten, weil das Volk leider nicht genügend Geld aufbringen kann. Die EU kann lediglich ein 10 Millionen Volk privatisieren und ausbeuten….natürlich muss man sich mit solch einer Politik von den Menschen abschotten!

Nr. 69 von Ernst
3. Juni 2015 um 16:08
360 Millionen Euro für ein zweitägiges Treffen der Mächtigen in Saus und Braus aber für Schulen, Kinderbetreuung und Gemeinschaftsaufgaben ist kein Geld da! Wer es jetzt noch nicht gemerkt hat, worum es den “demokratischen” Herrschern dieser Welt geht, ob Kanzler oder Präsidenten, der wird es wohl nie merken. Was hat sich eigentlich seit der Zeit der Könige und Zaren geändert? – Der Hofstaat ist immer größer geworden, verschlingt immer mehr Geld und die Kriege sind immer brutaler. Ich fürchte wir werden noch mal 1.000 Jahre brauchen, um zu erkennen, dass wir so etwas nicht brauchen.

Nr. 110 von Gerd 49
3. Juni 2015 um 22:30
Diese Damen und Herren müssen gewaltige Angst vorm normalen Volk haben. Es wird doch sogar das Schengenabkommen, einer der größten Vorteile der EU, für diesen Gipfel und das Treffen danach ausgesetzt.
Den Zuschuss, den das Land Bayern an Schlossherr Dietmar Müller-Elmau für die Renovierung des Hotels bezahlt, bezifferte Bayerns Staatskanzleichef Marcel Huber (CSU) auf drei Millionen Euro. (5-Sterne Hotel auf Staatskosten renovierungsbedürftig?)
Der G7-Gipfel am 7./8. Juni kostet die deutschen Steuerzahler offiziell 130 Millionen Euro erfuhr man auch noch von ihm.
«Nach unseren Berechnungen, die wir jetzt über einen längeren Zeitraum hin durchgeführt haben, sind das etwa 360 Millionen Euro», sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler in Bayern, Rolf von Hohenhau, dem ARD-Magazin «Fakt», «das ist natürlich viel mehr, als uns offiziell mitgeteilt wurde.»
Und wie passend – da gibt es anschließend noch ein ´Treffen vom 10.-14. Juni in Telfs/Oesterreich. Mit gleich hohem Sicherheitsstandard. Wer darf das wohl bezahlen obwohl es offiziell als private Zusammenkunft gilt?
Quelle: Schaumburger Zeitung und DWN
Das Widerlichste daran ist: ausgerechnet diejenigen, die an beiden Veranstaltungen teilnehmen sind für die Flüchtlingsströme verantwortlich.

und natürlich wurde wieder zensiert

Nr. 66 von Till Eulenspiegel (Robert Kroiß)
3. Juni 2015 um 16:21
Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
„Über allen Gipfeln ist Ruh´“
Über bayrischen Gipfeln ist Ruh´
in allen Winkeln spürest Du
kaum einen Hauch
so ist´s bei G7-Treffen Brauch
Gott mit dir, du Land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland
Du selbst und dein Volk allerdings wird „rechtlich“ verbannt
wenn sich die wahren Herrscher am Luxus erfreuen
um mit leeren Worten all die Bedenken zerstreuen
wollen, welchen den Völkern ob dieses feudalen Gebaren
zu denken gibt und dies schon seit vielen Jahren
wenn für eine Handvoll Menschen Millionen ausgegeben
werden, für einen Platz, an welchem sie dann nur reden
Dunkle Limousinen, gepanzertes Glas
Männer mit Waffen, Anzug nach Maß
Menschenmassen von dem Treffpunkt verbannt
denn die Heilsbringer kommen wieder ins Land
Ein Riesenaufgebot an Polizei
ist selbstverständlich stets dabei
gut versteckt lauern Scharfschützen
um bei Bedarf ihre Waffen zu nützen
Zäune überall und tiefe Gräben
um zu schützen der Heilsbringer Leben
die aus aller Welt sind eingeflogen
wer wird hier verarscht und ständig belogen
Fortsetzung folgt

Nr. 67 von Till Eulenspiegel (Robert Kroiß)
3. Juni 2015 um 16:22
Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
Fortsetzung:
Weshalb nur werden die so streng bewacht
ich hatte bei Heilsbringern immer gedacht
und so auch deren Botschaft vernommen
dass sie ihren Völkern nur wohlgesonnen

Dies alles nur weil man sich trifft
und die Probleme der Welt bespricht
Probleme, die wir nicht hätten
wenn sie statt reden endlich was täten

Wenn sie mit markigen Worten
Versprechen liefern allerorten
und dass sie Diener ihrer Völker wären
bewacht jedoch wie Koryphäen

Vor wem und was werden die nun geschützt
wenn sich doch alles auf ihre Versprechen stützt
fürchten sie etwa der Völker Dankbarkeit
bei all dem Prunk und dieser Herrlichkeit

Wie schizophren und paradox
muss man sie schützen wie Fort Knox
obwohl sie doch nur Gutes bringen
um welches sie in ihren Treffen ringen

betreffend Freiheit, Wohlstand und Gerechtigkeit
an der sich künftig die gesamte Menschheit erfreut
weil sie Millionen dafür ausgegeben haben
sich zu treffen, zu reden und im Luxus zu laben

So werden die bayrischen Berge
zum Treffpunkt der sieben Zwerge
mit der mächtigsten Frau dieser Welt
wir zahlen, wir liefern, was sie bestellt

Schneewitchen hat sich längst emanzipiert
und für das Wohl ihrer Zwerge Personal engagiert
was kostet die Welt, was kostet Elmau
the Show must go on, ganz ohne Radau
© Robert Kroiß

wird fortgesetzt . . .