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Freitag, 27. November 2015

Anne Will - 25.11.2015 - Wieviel Autorität hat Angela Merkel noch?


Sendung am 25. November 2015 | 22:45 Uhr
Das verflixte 10. Jahr - Wieviel Autorität hat Angela Merkel noch?
Die Gäste im Studio
Bilder: Screenshots
  • Klaus von Dohnanyi Ehemaliger Erster Bürgermeister von Hamburg (SPD)
  • Christian Lindner Vorsitzender der FDP
  • Annegret Kramp-Karrenbauer Ministerpräsidentin des Saarlandes (CDU)
  • Sahra Wagenknecht Fraktionsvorsitzende der Linken
Seit zehn Jahren ist Bundeskanzlerin Angela Merkel im Amt und scheint nun mehr in Bedrängnis denn je. In der Flüchtlingskrise bekommt sie deutlichen Gegenwind aus den eigenen Reihen. Ihre Beliebtheit sinkt, aber auch ihre Autorität wird infrage gestellt. So gelingt es ausgerechnet Kontrahent und CSU-Chef Horst Seehofer, die Kanzlerin auf offener Bühne zu düpieren. Muss Merkel nun kontern und lässt sich ihr Autoritätsverlust so aufhalten? Rächt sich Merkels Flüchtlingspolitik oder hat die Kanzlerin doch mehr Weitsicht, als man ihr momentan zutraut?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)


» der Kommentar des Blogschreibers «

Eine erbärmliche Sendung! Thema total verfehlt! Gewollt oder nur geduldet?
60-Minuten Geschwafel über Flüchtlinge, Obergrenzen und alles Mögliche, nur nicht über Frau Merkel. Erst am Ende der Sendung erinnerte Frau Will an das Thema. Blamabel!

- von der Anne-Will-Blogmoderation wird man bei geringeren Abschweifungen vom Thema schon ermahnt oder auch zensiert -

Einige Kommentare aus dem Blog

Jo Heim schrieb
Frau Merkel ist meiner Auffassung nach nicht mehr zurechnungsfähig. Ihre sture Haltung ist angesichts der massenhaften Zuströme und der damit drohenden und wachsenden Gefahr ist nicht mehr nachvollziehbar.
Es scheint, als ob die Kanzlerin nicht rational wie ein verantwortungsvoller Staatsmann,, sondern irrational handelt. Es liegt der Verdacht nahe, dass ihre eigene "Ossi"-Vergangenheit ihr nun zum Hindernis wird. Sie identifiziert sich zu sehr mit anderen Völkern, als mit ihrem eigenen.
Könnte es sein, dass sie ihre Vergangenheit nicht überwunden hat? Dass sie zu sehr sich in die Köpfe der vor einem Zaun stehenden Menschen hinein denkt? Kommen Ihr vielleicht die Bilder des ehemaligen eingesperrten Ostdeutschen hinter der Mauer wieder in den Kopf, der doch so gerne in den Westen will, diese aber nicht überwinden kann? Vieles deutet darauf hin, dass Frau Merkel von diesen alten Emotionen geplagt wird und entsprechend falsch handelt. Darum halte ich sie für unzurechnungsfähig. Sie kann unser Volk nicht mehr richtig und ausreichend verantwortungsvoll führen. Bester Beweis hierfür ist auch, dass sie in dieser Sache als Staatsmann gegen geltendes Recht verstossen hat. Auch handelt sie undemokratisch innerhalb Europas, denn die Mehrheit Europas ist gegen ihre Politik. Dennoch möchte sie diese in einer diktatorischen Form den anderen überstülpen, anstatt sich den Mehrheitswillen zu beugen.
Sie muss nun die Verantwortung für falsches Handeln übernehmen!

franzi schrieb
Abgesehen vom akt.Thema berührt die meisten der IS. Wie kann man zur IS-Bestie werden? Die entmenschlichten IS-Kämpfer sind doch auch alle als Menschen mit positiven Anlagen geboren worden. Heiner Geißler (CDU), ein Mann mit sehr großer Lebenserfahrung schrieb dazu am 23.11. im "Berliner Kurier":
"Wie kann es sein, dass der IS, trotz grauenhafter Morde und Exzesse, Zulauf bekommt von jungen Menschen aus Europa, Afrika, Asien? Viele von ihnen kommen wieder in ihre Heimatländer zurück... . Selbst wenn der IS und seine Terroristen militärisch erledigt sind, werden die radikalen Ideen in den Köpfen und der Hass in den Herzen dieser jungen Menschen nicht verschwunden sein.....Ihr Hass richte sich gegen die..europäischen und amerikanischen Multis, die sich die Luft aneignen, die wir einatmen, die Erde, auf der wir stehen, das Wasser, das wir trinken, sogar unsere Gedanken. Die Armut und Jugendarbeitslosigkeit von über 80 Prozent im Elendsgürtel von Bangladesch, Pakistan, Afghanistan, Iran, Irak, Jemen, Jordanien, Ägypten bis nach Algerien und Marokko bereitet den Islamisten den Boden.Die jungen Menschen haben keine Perspektive für ihr „irdisches Leben“ und hören daher leicht auf Heilsversprechen, die ihnen das Paradies verheißen, vor allem wenn sie für die islamischen Ideen ihr Leben opfern.Eine Politik,die sich als unfähig erweist, den Prozess der Globalisierung human zu gestalten, und vor den Finanzmärkten in die Knie geht, ist mitverantwortlich für Hass und Terror"

Robert Kroiß schrieb
Die Sendung nur ein Streit darum, wer sich am „Futtertrog“ besser bewährt. Wenn Merkel sagt: „wir schaffen das“; dazu „müssen wir..“ verkündet, dann wird dies als „großartige Leistung“ bewertet. Sagt Wagenknecht: „dazu müsste man..“, dann wird dies als „Utopie“ bewertet! Jetzt hat aber weder die Eine, noch die andere in der aktuellen Situation etwas geschafft! Sondern beide sagen: „dazu müssen wir..“! Nachdem aber Merkel an der Macht ist, hat Wagenknecht gar nicht die Möglichkeit zu beweisen, dass ihr „dazu müssen wir..“ versucht und sich notfalls auch als „falsch“ herausstellt! Wenn z.B. Sanktionen gegen bestimmte Länder, Mächtige angeblich einen „Erfolg“ zeitigen, dann stellt sich mir die Frage, weshalb man z. B. gerade beim IS nicht dieselben Mittel – den Geldfluss, den wirtschaftlichen Ölverkauf sanktioniert– anwendet?! Sondern als „nicht Erfolg versprechend“ einfach mal abbügelt?! Nur weil dieser Vorschlag von „links“ kommt?! Warum –wenn man an der Macht ist– versucht man nicht auch hier „Rezepte“ derer, die nicht an der Macht sind?! Merkel hat doch in ihrer Amtszeit mehrfach –auch gegen Parteiwiderstände- die Vorschläge und Positionen anderer Parteien übernommen und umgesetzt?! Also gar nicht agiert und damit die Richtlinien der Politik bestimmt, sondern nur –auf entsprechende Umstände- reagiert?! Und der Ruf nach Merkels Sturz hat nicht das geringste mit Sachpolitik, Pragmatismus zu tun. In der Sachpolitik änderte dies nichts. Es käme nur ein anderes „Leittier“ an den „Futtertrog“!

Reiner T. schrieb
was bitte hat denn Frau Merkel in den letzten 10 Jaren zustande gebracht?
  • Altersarmut
  • Rentenarmut
  • unbezahlbare Stromkosten
  • unbezahlbare Mieten
  • Einkommen die zum Leben nicht reichen
  • Minijobs ohne Ende
  • alle EU-Gesetze gebrochen
  • Leiharbeit
  • Selbständige die aufstocken müssen
  • Milllionen Arbeitslose
  • Millionen Hartz 4 Empfänger
  • Hunderttausende Illegale Einwanderer und viels mehr...
  • Frau Merkel,es reicht, gehen sie.
    Zur Sendung: sehr schwach.

    Nachtrag am 28.11.2015 um 16:30
    eine "journalistische Kostbarkeit"
    S.47 Westcoast schrieb am 26.11.2015 21:08 Uhr:
    Guten Tag Gläubiger,
    ich weiß ihren gutgemeinten Ratschlag wirklich zu schätzen, aber da beißen sie bei mir wirklich auf Granit. Und mit dem neoliberalen Gedankengut, wie sie es nennen, bin ich bisher ganz gut durchs Leben gekommen und möchte ganz sicher keine Veränderung, auch wenn ich zu den unteren 20% in diesem Land gehöre.
    Aber lieber ein Bettler im neoliberalen Kapitalismus, wie ein König im Sozialismus.
    Sorry, aber in dieser Frage bin ich wirklich beratungsresistent.
    Viele Grüße
    Westcoast


    Alle Kommentare (hier)

    Pressestimmen

    Panorama Wagenknecht bei Will
    "Demokratie nimmt durch Merkels Politik Schaden"
    Anne Will wollte eigentlich über Angela Merkels Kanzlerschaft diskutieren, es ging aber dann doch um die Flüchtlingsfrage und Obergrenzen der Zuwanderung. Und die Runde schweifte noch weiter ab.
    DIE WELT

    TV-Kritik:
    Anne Will Alle lieben Angela Merkel
    Ist die Bundeskanzlerin im zehnten Jahr ihrer Amtszeit in der Krise? Nicht wirklich, meint die Runde: alles fein, alles ruhig. Und dann leistet sich der FDP-Chef Christian Lindner mit Blick auf die Juden in Deutschland einen unfassbaren Fauxpas.
    Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Den Kommentar vom Regierungsorgan muss sich jeder Interessierte selber ansehen
    Hier der Link: Zentrale der Nato-Pressestellen

    Mittwoch, 3. Juni 2015

    Anne Will - 03.06.2015 - G7 Gipfel im Schloss - Teuer, exklusiv, überflüssig?


    Sendung am 3. Juni 2015 | 22:45 Uhr
    G7-Gipfel im Schloss - Teuer, exklusiv, überflüssig?
    Die Gäste im Studio
    © Will Media Fotograf Wolfgang Borrs/Marijan Murat
    • Katrin Göring-Eckardt Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag
    • Oskar Lafontaine Fraktionsvorsitzender der Linken im saarländischen Landtag
    • Edmund Stoiber Ehemaliger bayerischer Ministerpräsident
    • Klaus von Dohnanyi Ehemaliger Erster Bürgermeister von Hamburg (SPD)
    Am Sonntag kommen die Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industriestaaten auf Schloss Elmau in Bayern zusammen. Neben Fragen der Weltwirtschaft, der Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik stehen auch Klima- und Meeresumweltschutz auf der politischen Tagesordnung. Der Bund der Steuerzahler schätzt die Kosten für den G7-Gipfel auf bis zu 360 Millionen Euro. In der bayerischen Idylle herrscht Ausnahmezustand: Die Sicherheitsvorkehrungen laufen auf Hochtouren, bereits am Donnerstag werden Tausende Protestierende auf der G7-Demonstration in München erwartet. Der Tagungsort selbst ist gegen die Gipfelgegner abgeschottet. Verträgt der "Club der Reichen" keine Kritik? Wie demokratisch und transparent ist dieses exklusive Forum der Mächtigen? Und wem dient der Gipfel überhaupt - nur den Reichen oder auch den Ärmsten?

    Link zur Sendungsseite: (hier)
    Link zum Anne-Will-Blog: (hier)


    Kommentare aus dem Blog

    Nr. 1 von Nichtbürger
    2. Juni 2015 um 14:10
    So funktioniert die Show.
    Ein “Kaffekränzchen” für 400 Millinen Euro.
    Für die Selbstgefälligkeit.
    Ganz demokratisch hinter Panzerglas, also kritikresident und fern des Souveräns plaudern die ganz “Wichtigen” über Unserer Schicksal.
    Auf Lösungen irgendwelcher Probleme darf man nicht hoffen.
    Allein an Griechenland basteln die Experten und Macher schon fast 7 Jahre erfolglos.
    Andere Probleme werden in die ferne Zukunft verschoben.
    Wollen diese “7” tatsächlich das Klima (zu spät), die Meere (schon verseucht durch Abfall plus Fukushima) oder gar die Weltwirtschaft retten?
    Ein schöner Traum, den soooo mächtig sind die Mächtigen nicht.
    Es bleibt ein sehr teueres Kaffeekränzchen, wozu WIR ausgeladen sind und legedlich die Rechnung bezahlen dürfen.
    Erwartungen an diese elitäre Runde? Kaum!

    Nr. 3 von Herbst
    2. Juni 2015 um 14:59
    Interessante Fragestellungen:
    „Verträgt der “Club der Reichen” keine Kritik?“ Warum sollte er es tun? Er hat doch die Macht!!! „Wie demokratisch und transparent ist dieses exklusive Forum der Mächtigen?“ Die Antworten geben sie doch selbst, indem sie sich hinter Zäunen verbarrikadieren und sich wie im Zoo bewachen lassen – nur muss in diesem Fall das Volk (Stimmvieh’) vor verschlossenen Türen verharren!!!
    „Und wem dient der Gipfel überhaupt – nur den Reichen oder auch den Ärmsten?“ Ich befürchte, diese Sendung wird keine ehrliche Antwort auf diese Frage gestatten!!!
    Gruß Herbst

    Nr. 4 von Artur von Blasewitz
    2. Juni 2015 um 15:19
    Monatelang haben wir, die treuesten Anhänger dieser kleinen, feinen politischen Bildungsveranstaltung, auf die hochkompetenten Stellungnahmen der “Initiative neue soziale Marktwirtschaft” verzichten müssen!
    Aber nun wird ja alles wieder gut!
    Schon morgen wird der Nestor der deutschen Neoliberalen, Herr Klaus von Dohnayi, einst Kurator der o.a. mildtätigen Wertegemeinschaft und wohlgelittener Stammgast bei Frau Will, sich die Ehre geben und uns an seinen umfangreichen Kenntnissen teilhaben lassen.
    Böswillige Naturen behaupten steif und fest, der distinguierte Herr sei Mitglied in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands – “SPD”, Er selbst wird solche Zweifel an seiner Rechtschaffenheit sofort und mit seinen sach- und fachkundigen Einlassungen zerstreuen.
    p.s.
    Wer den uneigennützigen Bildungsauftrag der genannten Initiative … ( noch ) nicht kennt, mag sein Wissen unter “INSM” bei Wikipedia vervollständigen!

    Nr. 12 von Bart
    2. Juni 2015 um 17:48
    Man kann nur hoffen, dass die G7-Demo am Donnerstag in München ein Erfolg wird und sich einige Zehntausend Menschen unter dem Motto “TTIP stoppen! Klima retten! Armut bekämpfen!” zu einem friedlichen und kreativen Protest versammeln werden. Womöglich werden ja gerichtlich auch noch ein Protest-Camp und die einstweilen verbotene Sternmarsch-Demo ab Garmisch-Partenkirchen durchgesetzt. Wer gestern Abend die BR-Doku gesehen hat, weiß ja auch, mit welchen perfiden Mitteln da obrigkeitsstaatlich gegen das Demonstrationsrecht und die Versammlungsfreiheit vorgegangen wurde. Interessant werden dürfte auch der sog. Alternativgipfel mit Jean Ziegler und weiteren international hochkarätigen Referenten, der ab morgen stattfinden wird. So wichtig der virtuelle Widerspruch (z. B. über Online-Petitionen gegen TTIP, CETA & Co.) auch ist, das allein reicht nicht.

    Nr. 13 von Peter Fischer
    2. Juni 2015 um 18:33
    Mit welchem Recht verwandeln die Staats und Regierungschefs der G7 einen Teil von Deutschland in ein Sperrgebiet? Mich interessiert es gar nicht, ob ein Obama um seine Sicherheit besorgt ist. Wenn die VSA nicht die halbe Welt in ein einziges Kriegsgebiet verwandelt hätte und fast die andere Hälfte ebenfalls sich daran beteiligen würde, wenn endlich mal Politik für die Bürger und nicht gegen sie gemacht werden würde, dann müsste auch keiner dort Angst haben. Zumindest nicht in diesem Ausmaß. Dann würde es auch keine Demonstrationen gegen sie geben. aber die Politik hat schon längst jegliches Augenmaß für die Sorgen und Nöte der Menschen im Land verloren. Wenn ich mir auf You Tube anschaue, wie Frau Merkel in Dresden öffentlich ausgebuht wurde, dann frage ich mich ernsthaft was in dieser Frau so vor sich gehen muss, dass sie noch immer nicht bemerken will, wie das Volk tatsächlich ihre Arbeit einschätzt. Wie wäre es, wenn mal wieder ein Pflichttag in der Woche eingeführt werden würde, an dem sich auch eine Bundeskanzlerin den Fragen der Bürger direkt stellen muss? Nicht per E-Mail und nicht durch Vertretungen, die dem Fraktionszwang unterliegen. Nein, Sie selbst und in jeder Woche an einem anderen Ort in Deutschland. Dann bekäme das Wort Volksvertreter wieder einen Sinn!

    Nr. 15 von Silke Sibelius
    2. Juni 2015 um 18:36
    Dem Kommentar von “Nichtbürger” kann ich mich nur anschließen und ergänzen:
    Der G7-Gipfel ohne Russland ist ein Witz und eine Provokation. Europa ohne Russland geht gar nicht.
    Dann frage ich mich folgendes: Es kommen da ja die Regierungschefs von Demokratien zusammen, die ihr Volk nach bestem Wissen und Gewissen vertreten. Warum überträgt man dann nicht mal so ein Treffen auf Phoenix. Das wäre für mich gelebte Demokratie. Warum dürfen wir Bürger, denn um uns geht es ja, nicht wissen, was da besprochen wird?
    Außerdem bin ich dafür, dass für so ein Treffen ein bestimmter Ort für alle Zeiten festgelegt wird, wo immer getagt wird. So dass nur ein Minimum an Kosten entsteht und Bürger in ihrem Alltag nicht beeinträchtigt und belastet werden.
    Weniger wichtige TOPs könnte man ja vorher in Videokonferenzen abhandeln.
    Schließlich hat sich bisher ja meistens herausgestellt, dass das Ergebnis in keinem Verhältnis zum Aufwand steht.

    Nr. 29 von Reini
    2. Juni 2015 um 23:33
    Stoiber und Dohnanyi….Neoliberale erster Güte…das muss man sich wirklich nicht geben. G7 zeigt doch wie tief unsere Demokratie bereits gesunken ist! Man muss sich vom Volk abschotten…man drängt die Bürger an den Rand und setzt so ziemlich alle Bürgerrechte außer Kraft. Ja…sie wissen warum sie sich abschotten….sie beuten nämlich ihre Bürger aus!! Die Schere zwischen Arm und Reich wird durch die jetzige Politik immer weiter auseinandergehen! Sie wollen TTIP durchboxen und scheren sich einen Dreck um die Rechte der Bürger.
    G7 und FIFA…gibt es da einen Unterschied?? Die Politik lässt zu, dass Lobbyisten Gesetze verfassen! Das VOLK hat keinen Lobbyisten, weil das Volk leider nicht genügend Geld aufbringen kann. Die EU kann lediglich ein 10 Millionen Volk privatisieren und ausbeuten….natürlich muss man sich mit solch einer Politik von den Menschen abschotten!

    Nr. 69 von Ernst
    3. Juni 2015 um 16:08
    360 Millionen Euro für ein zweitägiges Treffen der Mächtigen in Saus und Braus aber für Schulen, Kinderbetreuung und Gemeinschaftsaufgaben ist kein Geld da! Wer es jetzt noch nicht gemerkt hat, worum es den “demokratischen” Herrschern dieser Welt geht, ob Kanzler oder Präsidenten, der wird es wohl nie merken. Was hat sich eigentlich seit der Zeit der Könige und Zaren geändert? – Der Hofstaat ist immer größer geworden, verschlingt immer mehr Geld und die Kriege sind immer brutaler. Ich fürchte wir werden noch mal 1.000 Jahre brauchen, um zu erkennen, dass wir so etwas nicht brauchen.

    Nr. 110 von Gerd 49
    3. Juni 2015 um 22:30
    Diese Damen und Herren müssen gewaltige Angst vorm normalen Volk haben. Es wird doch sogar das Schengenabkommen, einer der größten Vorteile der EU, für diesen Gipfel und das Treffen danach ausgesetzt.
    Den Zuschuss, den das Land Bayern an Schlossherr Dietmar Müller-Elmau für die Renovierung des Hotels bezahlt, bezifferte Bayerns Staatskanzleichef Marcel Huber (CSU) auf drei Millionen Euro. (5-Sterne Hotel auf Staatskosten renovierungsbedürftig?)
    Der G7-Gipfel am 7./8. Juni kostet die deutschen Steuerzahler offiziell 130 Millionen Euro erfuhr man auch noch von ihm.
    «Nach unseren Berechnungen, die wir jetzt über einen längeren Zeitraum hin durchgeführt haben, sind das etwa 360 Millionen Euro», sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler in Bayern, Rolf von Hohenhau, dem ARD-Magazin «Fakt», «das ist natürlich viel mehr, als uns offiziell mitgeteilt wurde.»
    Und wie passend – da gibt es anschließend noch ein ´Treffen vom 10.-14. Juni in Telfs/Oesterreich. Mit gleich hohem Sicherheitsstandard. Wer darf das wohl bezahlen obwohl es offiziell als private Zusammenkunft gilt?
    Quelle: Schaumburger Zeitung und DWN
    Das Widerlichste daran ist: ausgerechnet diejenigen, die an beiden Veranstaltungen teilnehmen sind für die Flüchtlingsströme verantwortlich.

    und natürlich wurde wieder zensiert

    Nr. 66 von Till Eulenspiegel (Robert Kroiß)
    3. Juni 2015 um 16:21
    Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
    „Über allen Gipfeln ist Ruh´“
    Über bayrischen Gipfeln ist Ruh´
    in allen Winkeln spürest Du
    kaum einen Hauch
    so ist´s bei G7-Treffen Brauch
    Gott mit dir, du Land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland
    Du selbst und dein Volk allerdings wird „rechtlich“ verbannt
    wenn sich die wahren Herrscher am Luxus erfreuen
    um mit leeren Worten all die Bedenken zerstreuen
    wollen, welchen den Völkern ob dieses feudalen Gebaren
    zu denken gibt und dies schon seit vielen Jahren
    wenn für eine Handvoll Menschen Millionen ausgegeben
    werden, für einen Platz, an welchem sie dann nur reden
    Dunkle Limousinen, gepanzertes Glas
    Männer mit Waffen, Anzug nach Maß
    Menschenmassen von dem Treffpunkt verbannt
    denn die Heilsbringer kommen wieder ins Land
    Ein Riesenaufgebot an Polizei
    ist selbstverständlich stets dabei
    gut versteckt lauern Scharfschützen
    um bei Bedarf ihre Waffen zu nützen
    Zäune überall und tiefe Gräben
    um zu schützen der Heilsbringer Leben
    die aus aller Welt sind eingeflogen
    wer wird hier verarscht und ständig belogen
    Fortsetzung folgt

    Nr. 67 von Till Eulenspiegel (Robert Kroiß)
    3. Juni 2015 um 16:22
    Der Kommentar wartet auf Freischaltung.
    Fortsetzung:
    Weshalb nur werden die so streng bewacht
    ich hatte bei Heilsbringern immer gedacht
    und so auch deren Botschaft vernommen
    dass sie ihren Völkern nur wohlgesonnen

    Dies alles nur weil man sich trifft
    und die Probleme der Welt bespricht
    Probleme, die wir nicht hätten
    wenn sie statt reden endlich was täten

    Wenn sie mit markigen Worten
    Versprechen liefern allerorten
    und dass sie Diener ihrer Völker wären
    bewacht jedoch wie Koryphäen

    Vor wem und was werden die nun geschützt
    wenn sich doch alles auf ihre Versprechen stützt
    fürchten sie etwa der Völker Dankbarkeit
    bei all dem Prunk und dieser Herrlichkeit

    Wie schizophren und paradox
    muss man sie schützen wie Fort Knox
    obwohl sie doch nur Gutes bringen
    um welches sie in ihren Treffen ringen

    betreffend Freiheit, Wohlstand und Gerechtigkeit
    an der sich künftig die gesamte Menschheit erfreut
    weil sie Millionen dafür ausgegeben haben
    sich zu treffen, zu reden und im Luxus zu laben

    So werden die bayrischen Berge
    zum Treffpunkt der sieben Zwerge
    mit der mächtigsten Frau dieser Welt
    wir zahlen, wir liefern, was sie bestellt

    Schneewitchen hat sich längst emanzipiert
    und für das Wohl ihrer Zwerge Personal engagiert
    was kostet die Welt, was kostet Elmau
    the Show must go on, ganz ohne Radau
    © Robert Kroiß

    wird fortgesetzt . . .