|
Sendung am 25. November 2015 | 22:45 Uhr Das verflixte 10. Jahr - Wieviel Autorität hat Angela Merkel noch? |
Die Gäste im Studio
| Bilder: Screenshots |
|
|
Seit zehn Jahren ist Bundeskanzlerin Angela Merkel im Amt und scheint nun mehr in Bedrängnis denn je. In der Flüchtlingskrise bekommt sie deutlichen Gegenwind aus den eigenen Reihen. Ihre Beliebtheit sinkt, aber auch ihre Autorität wird infrage gestellt. So gelingt es ausgerechnet Kontrahent und CSU-Chef Horst Seehofer, die Kanzlerin auf offener Bühne zu düpieren. Muss Merkel nun kontern und lässt sich ihr Autoritätsverlust so aufhalten? Rächt sich Merkels Flüchtlingspolitik oder hat die Kanzlerin doch mehr Weitsicht, als man ihr momentan zutraut? Link zur Sendungsseite: (hier) Link zum Anne-Will-Blog: (hier) |
|
» der Kommentar des Blogschreibers «
Eine erbärmliche Sendung! Thema total verfehlt! Gewollt oder nur geduldet? 60-Minuten Geschwafel über Flüchtlinge, Obergrenzen und alles Mögliche, nur nicht über Frau Merkel. Erst am Ende der Sendung erinnerte Frau Will an das Thema. Blamabel! - von der Anne-Will-Blogmoderation wird man bei geringeren Abschweifungen vom Thema schon ermahnt oder auch zensiert - |
Einige Kommentare aus dem Blog
Jo Heim schrieb
Frau Merkel ist meiner Auffassung nach nicht mehr zurechnungsfähig. Ihre sture Haltung ist angesichts der massenhaften Zuströme und der damit drohenden und wachsenden Gefahr ist nicht mehr nachvollziehbar.
Es scheint, als ob die Kanzlerin nicht rational wie ein verantwortungsvoller Staatsmann,, sondern irrational handelt. Es liegt der Verdacht nahe, dass ihre eigene "Ossi"-Vergangenheit ihr nun zum Hindernis wird. Sie identifiziert sich zu sehr mit anderen Völkern, als mit ihrem eigenen.
Könnte es sein, dass sie ihre Vergangenheit nicht überwunden hat? Dass sie zu sehr sich in die Köpfe der vor einem Zaun stehenden Menschen hinein denkt? Kommen Ihr vielleicht die Bilder des ehemaligen eingesperrten Ostdeutschen hinter der Mauer wieder in den Kopf, der doch so gerne in den Westen will, diese aber nicht überwinden kann? Vieles deutet darauf hin, dass Frau Merkel von diesen alten Emotionen geplagt wird und entsprechend falsch handelt. Darum halte ich sie für unzurechnungsfähig. Sie kann unser Volk nicht mehr richtig und ausreichend verantwortungsvoll führen. Bester Beweis hierfür ist auch, dass sie in dieser Sache als Staatsmann gegen geltendes Recht verstossen hat. Auch handelt sie undemokratisch innerhalb Europas, denn die Mehrheit Europas ist gegen ihre Politik. Dennoch möchte sie diese in einer diktatorischen Form den anderen überstülpen, anstatt sich den Mehrheitswillen zu beugen.
Sie muss nun die Verantwortung für falsches Handeln übernehmen!
franzi schrieb
Abgesehen vom akt.Thema berührt die meisten der IS. Wie kann man zur IS-Bestie werden? Die entmenschlichten IS-Kämpfer sind doch auch alle als Menschen mit positiven Anlagen geboren worden. Heiner Geißler (CDU), ein Mann mit sehr großer Lebenserfahrung schrieb dazu am 23.11. im "Berliner Kurier":
"Wie kann es sein, dass der IS, trotz grauenhafter Morde und Exzesse, Zulauf bekommt von jungen Menschen aus Europa, Afrika, Asien? Viele von ihnen kommen wieder in ihre Heimatländer zurück... . Selbst wenn der IS und seine Terroristen militärisch erledigt sind, werden die radikalen Ideen in den Köpfen und der Hass in den Herzen dieser jungen Menschen nicht verschwunden sein.....Ihr Hass richte sich gegen die..europäischen und amerikanischen Multis, die sich die Luft aneignen, die wir einatmen, die Erde, auf der wir stehen, das Wasser, das wir trinken, sogar unsere Gedanken. Die Armut und Jugendarbeitslosigkeit von über 80 Prozent im Elendsgürtel von Bangladesch, Pakistan, Afghanistan, Iran, Irak, Jemen, Jordanien, Ägypten bis nach Algerien und Marokko bereitet den Islamisten den Boden.Die jungen Menschen haben keine Perspektive für ihr „irdisches Leben“ und hören daher leicht auf Heilsversprechen, die ihnen das Paradies verheißen, vor allem wenn sie für die islamischen Ideen ihr Leben opfern.Eine Politik,die sich als unfähig erweist, den Prozess der Globalisierung human zu gestalten, und vor den Finanzmärkten in die Knie geht, ist mitverantwortlich für Hass und Terror"
Robert Kroiß schrieb
Die Sendung nur ein Streit darum, wer sich am „Futtertrog“ besser bewährt. Wenn Merkel sagt: „wir schaffen das“; dazu „müssen wir..“ verkündet, dann wird dies als „großartige Leistung“ bewertet. Sagt Wagenknecht: „dazu müsste man..“, dann wird dies als „Utopie“ bewertet! Jetzt hat aber weder die Eine, noch die andere in der aktuellen Situation etwas geschafft! Sondern beide sagen: „dazu müssen wir..“! Nachdem aber Merkel an der Macht ist, hat Wagenknecht gar nicht die Möglichkeit zu beweisen, dass ihr „dazu müssen wir..“ versucht und sich notfalls auch als „falsch“ herausstellt! Wenn z.B. Sanktionen gegen bestimmte Länder, Mächtige angeblich einen „Erfolg“ zeitigen, dann stellt sich mir die Frage, weshalb man z. B. gerade beim IS nicht dieselben Mittel – den Geldfluss, den wirtschaftlichen Ölverkauf sanktioniert– anwendet?! Sondern als „nicht Erfolg versprechend“ einfach mal abbügelt?! Nur weil dieser Vorschlag von „links“ kommt?! Warum –wenn man an der Macht ist– versucht man nicht auch hier „Rezepte“ derer, die nicht an der Macht sind?! Merkel hat doch in ihrer Amtszeit mehrfach –auch gegen Parteiwiderstände- die Vorschläge und Positionen anderer Parteien übernommen und umgesetzt?! Also gar nicht agiert und damit die Richtlinien der Politik bestimmt, sondern nur –auf entsprechende Umstände- reagiert?! Und der Ruf nach Merkels Sturz hat nicht das geringste mit Sachpolitik, Pragmatismus zu tun. In der Sachpolitik änderte dies nichts. Es käme nur ein anderes „Leittier“ an den „Futtertrog“!
Reiner T. schrieb
was bitte hat denn Frau Merkel in den letzten 10 Jaren zustande gebracht?
Zur Sendung: sehr schwach.
Nachtrag am 28.11.2015 um 16:30
eine "journalistische Kostbarkeit"
S.47 Westcoast schrieb am 26.11.2015 21:08 Uhr:
Guten Tag Gläubiger,
ich weiß ihren gutgemeinten Ratschlag wirklich zu schätzen, aber da beißen sie bei mir wirklich auf Granit. Und mit dem neoliberalen Gedankengut, wie sie es nennen, bin ich bisher ganz gut durchs Leben gekommen und möchte ganz sicher keine Veränderung, auch wenn ich zu den unteren 20% in diesem Land gehöre.
Aber lieber ein Bettler im neoliberalen Kapitalismus, wie ein König im Sozialismus.
Sorry, aber in dieser Frage bin ich wirklich beratungsresistent.
Viele Grüße
Westcoast
Alle Kommentare (hier)
Pressestimmen
Panorama Wagenknecht bei Will
"Demokratie nimmt durch Merkels Politik Schaden"
Anne Will wollte eigentlich über Angela Merkels Kanzlerschaft diskutieren, es ging aber dann doch um die Flüchtlingsfrage und Obergrenzen der Zuwanderung. Und die Runde schweifte noch weiter ab.
DIE WELT
TV-Kritik:
Anne Will Alle lieben Angela Merkel
Ist die Bundeskanzlerin im zehnten Jahr ihrer Amtszeit in der Krise? Nicht wirklich, meint die Runde: alles fein, alles ruhig. Und dann leistet sich der FDP-Chef Christian Lindner mit Blick auf die Juden in Deutschland einen unfassbaren Fauxpas.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Den Kommentar vom Regierungsorgan muss sich jeder Interessierte selber ansehen
Hier der Link: Zentrale der Nato-Pressestellen

