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Samstag, 4. Dezember 2021

Oskar Lafontaine: Stoppt die Spaltung der Gesellschaft - Brutale Ausgrenzung der Ungeimpften

Oskar Lafontaine: Stoppt die Spaltung der Gesellschaft - Brutale Ausgrenzung der Ungeimpften

Linksfraktion Saar

Oskar Lafontaine am 29. November 2021 im Saarländischen Landtag zur Corona-Politik, 2G, Solidarität und Impfdruck. "Der Minderheitenschutz ist unverzichtbarer Bestandteil unserer demokratischen Gesellschaft, und die von den Befürwortern der Durchimpfung viel beschworene Solidarität verlangt, die Sorgen der Ungeimpften etwa um ihre Gesundheit, ihre Kinder oder ihren Arbeitsplatz ernst zu nehmen."

Kommentare

BillyKen03
Bravo Herr Lafontaine. Danke für die Worte. Es ist unfassbar wie einseitig, sturr und total fanatisch die Lage eskaliert ist.
Franz Schober
Großartige Worte Herr Lafontaine. Man kann den Wert solcher Reden gar nicht hoch genug einschätzen.
Jeferson
Grossartige Rede gespickt mit mit gesundem Menschenverstand und Intelligenz.
Marc Klotz
Wir brauchen mehr Politiker/Menschen wie Sie
das würde viel unnötiges Leid ersparen. Weiter so 👍
Michael Gorges
Solche ehrlichen Worte sollten endlich mehr öffentlich gemacht werden! Nur hört man in den Medien nichts davon schade !

Freitag, 3. November 2017

Billige Tricks im Bundestag - AfD ausgrenzen wo es nur geht

Thema: AfD im Parlament

Billige Tricks im Bundestag!

Seit 1848 ist es in deutschen Parlamenten Tradition, dess die konstituierende Sitzung vom ältesten Mitglied der Versammlung eröffnet wird.
Als die Regierungsparteien merkten, dass diesmal ein Mitglied der AfD das sein würde, änderten sie kurzerhand die Geschäftsordnung so, dass nicht mehr der älteste Abgeordnete sondern der mit der längsten Dienstzeit die erste Sitzung eröffnen würde.
Nur einmal wurde zwischenzeitlich die Regel gebrochen: 1933 durch Hermann Göring, weil er politische Gegener ausgrenzen wollte und jetzt wieder, 84 Jahre später, durch die Regierung Merkel, wohl aus dem gleichen Grund. Ob sich die Regierungsparteien durch diese billige Trickserei bei den nächsten Wahlen mehr Stimmen versprechen?.


Sergeant Meinungsfrei
Am 29.10.2017 veröffentlicht

Quellenangabe

http://www.zeit.de/politik/deutschlan...

Nicht das der Posten wirklich wichtig ist aber trotzdem zeigt das Verhalten auf was wirklich passiert.
Kategorie Nachrichten & Politik
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Kommentare

Detlef Klatt
Jetzt muß die AfD liefern, Gnadenlos die Machenschaften der Regierung öffentlich machen.

ro slow
Alles gut und richtig so . Je öfter die Altparteien genau so agieren , desto öfter hat die AfD die Möglichkeit ihnen die Maske vom Gesicht zu zerren. Auch der letzte Idiot wird bemerken welches falsche Gesindel er gewählt hat. Bleibt nur zu hoffen , dass es recht bald Neuwahlen gibt . Die Gesichter möchte ich dann sehen und auch die Berichterstattungen nach der Wahl.

Sebastian Schmitz
Meiner Meinung nach, machen die Altparteien sich nur lächerlich. Sie provozieren und manipulieren die AFD, wo sie nur können. Und geht die Sache nach hinten los, heisst es nur noch "Kuchen", und der dumme Michel (87%)freut sich, und glaubt im Parlament läuft alles gut.
Das wird nicht das letzte mal gewesen sein, dass die Altparteien versuchen die AFD zu zerschlagen, und ich könnte mir vorstellen, dass das Thema AFD wahrscheinlich öfters in den Parteien besprochen wird, anstatt sich um innerpolitischer Angelegenheiten zu kümmern.

Happy K
Die Altparteien werden so schnell nicht nachlassen mit ihren Angriffen und ablehnender Haltung gegenüber der AfD. Da kann ein Vorschlag noch so vernünftig sein. Kommt Dieser von der AfD, wird er abgelehnt. Momentan ist für die Altparteien oder auch Kartellparteien viel wichtiger die Schwampel Koalition irgendwie zustande zu bringen. Was der Bürger davon hält, ist den Herrschaften wie bisher völlig egal. Dass diese Koalition kommt ist aber so gut wie sicher, denn wenn es Neuwahlen geben würde, sähen die Parteien noch schlechter aus als jetzt. Das bisherige Verhalten der Politiker lässt ahnen wie inkompetent die Bundesrepublik weiter verwaltet werden soll.
Eine Regierung wird das nach meiner persönlichen Einschätzung jedenfalls nicht.

Anette Schöppler
Den etablierten Parteien geht der Arsch auf Grundeis, sie werden versuchen, die AfD zu diskreditieren. Es bleibt zu hoffen, daß das Volk dies durchschaut, und sie sich damit selber schaden.


Dienstag, 11. November 2014

Noch nie waren in Deutschland so viele Erwerbslose von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen

Thema: Arbeitsmarkt

Deutschland schummelt bei den Zahlen zur Langzeit-Arbeitslosigkeit

Deutsche Wirtschafts Nachrichten, Joachim Jahnke
Trotz statistischer Tricks ist es nicht gelungen, die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Deutschland abzubauen. Schlimmer noch: In keinem europäischen Land ist die soziale Ausgrenzung von Arbeitslosen größer als hier: 86 % der Erwerbslosen in Deutschland waren 2013 von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenn.
Lesen Sie (hier) weiter und schauen Sie die Grafiken.

Wie passen dazu die hohlen Politikersprüche, die "tigerente" als Kommentar bei DWN humorvoll beschreibt und was wohl die Meisten von uns ebenso empfinden?

Ich fasse zusammen, was ich immer wieder gehört und gelesen habe:

  • Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist robust
  • Deutschland kommt gut durch die Krise
  • Der Aufschwung schlägt sich auch am Arbeitmarkt nieder
  • Die Menschen konsumieren in Erwartung von kräftigen Lohnerhöhungen mehr als früher
  • Der deutschen Wirtschaft geht es gut
  • den Deutschen geht es gut
  • Deutschland profitiert am meisten vom €
  • Die Krise ist vorbei
  • Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt stetig
  • Vollbeschäftigung ist keine Vision mehr
  • Es gibt ein Jobwunder
  • Die Erwerbstätigkeit ist so hoch wie nie zuvor

  • Dass Deutschland nach Litauen den größten Niedriglohnsektor in der EU hat und Hartz-IV zum Leben nicht reicht, sind Details, die nur von Menschen erwähnt werden, die den Standort Deutschland schlechtreden wollen.

    Arbeitslose gibt es nicht, und wenn doch: selber schuld ...



    Montag, 22. Juli 2013

    Berlin: Ein Zeichen gegen Rassismus

    change.org
    In Berlin soll ein Asylbewerberheim entstehen. Jetzt schüren Neonazis Ängste und Hass in der Bevölkerung. Wir wollen ein Zeichen gegen Rassismus setzen: Wir sind gegen Neonazis und wir sind viele. Wir heißen Asylbewerber willkommen!

    Gerd,
    wir wollen zeigen, dass Marzahn-Hellersdorf bunt ist, wir wollen uns mit den Flüchtlingen solidarisieren, sie willkommen heißen und sie unterstützen.
    Wir Menschen aus Marzahn-Hellersdorf, die hier aufgewachsen sind, hier arbeiten, studieren oder wohnen, möchten uns klar von der manipulativen, auf falschen Behauptungen basierenden hetzerischen und rassistischen Stimmungsmache, wie sie von der „Bürgerinitiative Marzahn Hellersdorf“ betrieben wird, abgrenzen.

    Wir wollen Solidarität zeigen mit Menschen, die vorverurteilt und kriminalisiert werden; mit Menschen, die Chaos und Krieg entrinnen konnten und in ihren vermeintlich sicheren Fluchtorten Anfeindung und Hass ausgesetzt sind. 

    Wir wissen, dass die Asylbewerber und Flüchtlinge auf Hilfe und Toleranz angewiesen sind, von der Politik, aber auch von den Bürgern selbst und stellen uns daher klar gegen gedankenlose Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung.
    Mit dieser Petition wollen wir ein Zeichen setzten und es uns zur Aufgabe machen, den ankommenden Asylbewerbern ein menschenwürdiges Leben zu bieten, denn das haben sie nach all ihren leidvollen Erfahrungen verdient.

    Wir setzen uns dafür ein, dass auch der Bezirk Marzahn-Hellersdorf sich verantwortungsvoll der Aufgabe stellt, seinen Teil, wie alle anderen Bezirke Berlins auch, zur Aufnahme der aktuellen Flüchtlingsströme beizutragen. Wir geben den Asylbewerbern die Chance, sich zu integrieren. Wir machen das, was sich gehört: Wir nehmen die Flüchtlinge als Menschen wahr, nicht als potentielle Kriminelle oder Bedrohung oder Last.

    Wir glauben, dass wir zu einem guten Miteinander in Hellersdorf beitragen können. Wir wollen wirklich helfen. Ein Zeichen setzen für eine offene, tolerante und solidarische Gesellschaft und für einen Bezirk, der sich bewusst mit seinen durchaus schwierigen Herausforderungen auseinandersetzt und mit allen Bürgern versucht eine menschenfreundliche Lösung zu finden. Daher sind Hass, Anfeindungen und Ausgrenzung keine adäquaten Lösungen. Vielmehr wollen wir versuchen den jetzigen Anwohnern, als auch den ankommenden Flüchtlingen ein friedliches und angstfreies Leben in Marzahn-Hellersdorf zu ermöglichen. Wir setzen auf Kommunikation und Vermittlung und sind ausdrücklich dazu bereit dies zu unterstützen und aktiv zu helfen.

    Wir wollen dem Alltagsrassismus und Rechtpopulismus in unserem Bezirk die Stirn bieten und zeigen, dass es Menschen gibt, die hinter den AsybewerberInnen stehen, die bereit sind sich zu solidarisieren, zu unterstützen und zu helfen.
    Vielen Dank für Eure Hilfe!

    Peter Koch* via Change.org

    *P.S.: Peter Koch ist ein anonymer Name zum Schutz meiner Person. Ich lebe in Berlin. Meine Freundin kommt aus der Straße, in der das Heim entstehen soll. Wir stehen beide fest zu dem Heim.