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Freitag, 6. September 2013

Gustl Mollath erfolgreich mit Verfassungsbeschwerde

Thema: Justizopfer
Der sieben Jahre gegen seinen Willen in der Psychiatrie untergebrachte Gustl Mollath hat nun mit seiner Verfassungsbeschwerde Erfolg gehabt. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied, dass die Urteile des Landgerichts Bayreuth und des Oberlandesgerichts Bamberg unzureichend begründet gewesen seien und zudem die Freiheitsrechte Mollaths verletzten.

Der seit Jahren in der Psychiatrie sitzende Gustl Mollath verlässt das Bezirkskrankenhaus in Bayreuth mit seiner selbstgezogenen Topfpflanze. (Quelle: dpa)

Der 56 Jahre alte Mollath ist zwar inzwischen auf freiem Fuß. Dennoch sei die nachträgliche verfassungsrechtliche Überprüfung der Beschlüsse wichtig, erläuterte das Bundesverfassungsgericht. Sie seien schließlich Grundlage eines "tiefgreifenden Eingriffs" in das Freiheitsrecht Mollaths.

"Leichtfertigkeit" und "stupender Starrsinn"

In einer ersten Reaktion übte Mollaths Anwalt scharfe Kritik an der bayerischen Justiz sowie an Ministerin Beate Merk (CSU). Die Richter in Bayern hätten Mollath mit "unverantwortlicher Leichtfertigkeit" in der Psychiatrie untergebracht und trotz neuer Erkenntnisse mit "stupendem Starrsinn an ihren Fehlentscheidungen festgehalten", sagte Rechtsanwalt Michael Kleine-Cosack.

Das jetzige Urteil sei auch eine "Ohrfeige" für Merk, sagte der Anwalt: Die Politikerin habe zu lange an den unhaltbaren Unterbringungsentscheidungen festgehalten. Sie habe verfassungsblind und inhuman Menschenrechtsverstöße der bayerischen Justiz ignoriert.

Mangelhafte Arbeit der Gerichte

Die Karlsruher Richter warfen ihren beteiligten Kollegen in Bayern vor, ihre Würdigungen nicht eingehend genug abgefasst, sondern sich mit knappen, allgemeinen Wendungen begnügt zu haben. "Die in den Beschlüssen aufgeführten Gründe genügten nicht, um die Anordnung der Unterbringung des Beschwerdeführers zu rechtfertigen."

Mollath war 2006 wegen Angriffen auf seine Ex-Frau in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Er hatte die Taten jedoch stets bestritten. In dem Verfahren hatte er auch über Schwarzgeldgeschäfte seiner bei der HypoVereinsbank als Bankberaterin arbeitenden Frau in Millionenhöhe berichtet, was das Gericht als paranoid bewertete. Inzwischen steht fest, dass die Aussagen im Kern stimmten.

2011 hatte dann das Landgericht Bayreuth die Verlängerung der Unterbringung mit der Begründung angeordnet, es sei zu erwarten, dass Mollath in Freiheit weitere Straftaten begehen werde. Das Oberlandesgericht Bamberg schloss sich dieser Einschätzung an.
 
Karlsruhe rügte nun, dass beide Gerichte keine Gründe dafür genannt hätten, warum Mollath weiterhin gefährlich sei. Zudem hätten sie Umstände, die Mollath entlasten, nicht berücksichtigt.
Mollath war im August diesen Jahres aufgrund einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Nürnberg auf freien Fuß gesetzt worden. Auslöser waren Zweifel an einem für die Unterbringung mitentscheidenden Attest.
05.09.2013, 13:39 Uhr | AFP, dpa


Kommentare


Moralo

Eine mehr als deftige Klatsche für die beteiligten Gerichte - und nicht nur diese, sondern auch den politisch Verantwortlichen. Die Wahlen kommen! Und Lob fürs BVG, funktioniert ja doch noch.


poet-man

.... und WO bitte bleiben die Gerichtsverfahren gegen jene Mitglieder der Justiz, die diese Ungerechtigkeiten verbrochen haben ???? Die wird es wahrscheinlich nie geben, weil die Sperren jemanden ein und gehen dann ihrerseits am Freitag ins Wochenende. Ende im Gelände


Michael_1

habe mich seit einiger Zeit mit diesem Fall befasst und frage mich, ob so etwas überall in Deutschland passieren kann oder ist das ein Spezi-Problem, also verursacht durch den bayrischen Filz


ZAOJB

Beschämend ist das ganze schon. Herr Mollath sagt die Wahrheit und wird unschuldig weggesperrt. Die Nales führt sich im Bundestag auf wie, naja ganz sauber war die sowieso noch nie, eine Geistesabwesende und darf sich frei bewegen. Nur gut das die einen Fahrer hat. Stellt euch vor, die bekommt solche Anfälle auf der Straße.
Darum, sperrt die weg.


Mittwoch, 7. August 2013

Gustl Mollath wieder in Freiheit

Thema: Einer der größten Justizskandale in Bayern

Zwei Buchstaben retten Gustl Mollath schreibt t-online:
und
Sieben Jahre wurde Gustl Mollath gegen seinen Willen in der Psychiatrie festgehalten. Nach einer spektakulären Wende in der Justizposse ist der 56-Jährige nun frei. Zu verdanken hat Mollath dies zwei kleinen Buchstaben.


Gustl Mollath wieder in Freiheit - mit einer selbstgezüchteten Dattel-Orange (Quelle: dpa)
Das Strafverfahren gegen Mollath wird wieder aufgenommen. Das hat das Oberlandesgericht Nürnberg (OLG) beschlossen. Mit der Anordnung der Wiederaufnahme sei das Urteil gegen den mutmaßlich gemeingefährlichen Nürnberger aus dem Jahr 2006 nicht mehr rechtskräftig. Damit entfalle auch die Grundlage für dessen Unterbringung. Mollaths Verteidiger Gerhard Strate sieht "den Rechtsstaat in Bayern wiederhergestellt".

Attest als "unechte Urkunde"

Mit dieser Entscheidung hob der 1. Strafsenat eine Entscheidung des Landgerichts Regensburg auf. Dieses hatte am 24. Juli 2013 die Wiederaufnahmeanträge von Staatsanwaltschaft und Verteidigung als unzulässig verworfen. Gleichzeitig ordnete der Nürnberger OLG-Senat eine neue Hauptverhandlung an und verwies das Verfahren an eine andere Kammer des Landgerichts Regensburg.
Das OLG stützte sich auf ein ärztliches Attest, mit dem Mollaths inzwischen geschiedene Frau die tätlichen Angriffe ihres Manns belegen wollte. Dieses Attest sei als "unechte Urkunde" zu werten, urteilte das OLG. Demnach stammte das Attest zwar von einem approbierten Arzt. Es habe aber nur den Namen der Praxisinhaberin genannt, so dass der Eindruck entstanden sei, es handle sich in dem Befund um deren Meinung.

Buchstaben waren im Original nicht zu erkennen

Chronologie: Der Fall Mollath (Quelle: dpa)Der unterzeichnende Arzt, der Sohn ihrer Hausärztin, der als Weiterbildungsassistent in der Praxis beschäftigt war, habe zwar "i.V." für in Vertretung geschrieben. Dies aber so klein, dass es im Original nicht zu erkennen gewesen sei. Wegen der Bedeutung des Attests seien Auswirkungen für das Urteil des Jahres 2006 nicht auszuschließen.
Der Fall Mollath hatte über Bayern hinaus für heftige Empörung gesorgt, Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) war zeitweise politisch schwer unter Druck geraten. Ende 2012 hatte sie dann selbst einen Wiederaufnahmeantrag wegen möglicher Befangenheit eines Richters angeordnet.

Ude: "Justizalptraum beendet"

Merk erklärte nach dem jüngsten Urteil: "Die Justiz hat nun Gelegenheit, in einem weiteren öffentlichen Verfahren zu klären, ob Herr Mollath zu recht untergebracht ist oder nicht - und damit auch die Zweifel, die viele Menschen an dieser Entscheidung haben." Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung des Gerichts. Jetzt müsse ein faires und objektives Wiederaufnahmeverfahren gewährleistet werden, sagte er.
Der bayerische SPD-Spitzenkandidat Christian Ude betonte: "Damit wird ein langjähriger bayerischer Justizalptraum beendet, der das Ansehen der Justiz beschädigt und viel Unbehagen und Misstrauen aufgetürmt hatte."

Mollath wittert ein Komplott

Mollath war 2006 in die Psychiatrie eingewiesen worden, weil er seine Frau geschlagen und die Reifen Dutzender Autos zerstochen haben soll.

Der 56-Jährige bestreitet die Vorwürfe und sieht sich als Justizopfer. Außerdem glaubt er, dass der ganze Fall ein Komplott gegen ihn ist, nachdem er Schwarzgeldgeschäfte seiner als Bankberaterin bei der HypoVereinsbank tätigen Frau in Millionenhöhe aufgedeckt und sie angezeigt habe. Gerade diese Ausführungen trugen zu seiner Einweisung bei: unter dem Vorwurf, einer paranoiden Gedankenwelt zu folgen. Inzwischen steht fest, dass die Aussagen Gustl Mollaths im Kern stimmen.
Quelle: dpa, AFP


Kommentare


Mollaths Verteidiger Gerhard Strate sieht "den Rechtsstaat in Bayern wiederhergestellt"

Werter Herr Verteidiger, das wäre aber sehr einfach! Man hat ein Bauernopfer gefunden um "Gesichter zu wahren", mehr ist das nicht!

Und Herr Ude, so schnell wird kein "langjähriger bayerischer Justizalptraum beendet". Das Ansehen der Justiz ist immer noch beschädigt und viel Unbehagen und Misstrauen gibt es immer noch in der Bevölkerung.
Der ganze verlogene Misthaufen stinkt immer noch zu Himmel, und die Verantwortlichen laufen immer noch frei rum. Da muss aufgeräumt werden!
Die Spezl, die sich auf Kosten eines Wehrlosen bereichert und schadfrei gehalten haben gehören in die Psychiatrie, die sind gemeingefährlich!

Wann trifft es den Nächsten?
Es könnte ja auch mal wieder ein Steuerfahnder sein. So wie die vorgehen, kann es jeden treffen.

Ist es in Bayern tatsächlich so, dass man straffrei ganze Politiker-Familien vom Steuerzahler bezahlen lassen kann und dafür nur CSU-Mitglied und in der Landesregierung sein muss?

Darf man in Bayern im betrunkenen Zustand einen Menschen totfahren und wird dann trotzdem noch Verkehrsminister?

Dass die Bayern eine seltsame Art zur Auslegung der Gesetze haben ist nicht neu und spätestens seit 1924 bekannt, als ein wegen eines Putsches zu fünf Jahren Festungshaft verurteilter Österreicher bereits nach achteinhalb Monaten entlassen wurde. Hitler habe sich durch "rein vaterländischen Geist und edelsten selbstlosen Willen ausgezeichnet",so das Gericht bei seiner Rechtsbeugung des Republikschutzgesetzes, das in § 9 die Ausweisung straffällig gewordener Ausländer bindend vorsah.

Wenn der bayerische Innenminister sagt: „Wenn das Landgericht eine andere Rechtsaufassung als die bayerische Landesregierung hat, dann müssen doch die Gesetze geändert werden", so höhrt sich das schon wie Berlusconi an.

Wenn man aber für die angeblichen Straftaten eines Herrn Mollath schon sieben Jahre in die Psychiatrie kommt, wie lange müssten dann die gesamte bayerische Landesregierung und die Spezl aus ihrem Umfeld einsitzen?

Herr Mollath ist wohl kein CSU Mitglied?

Ich bin mal gespannt, ob die Richter so dreist sind, die Entschädigung dem Steuerzahler überlassen und seine Frau kommt ungeschoren davon. In Bayern scheint nichts unmöglich zu sein.

Ach Frau Beate Merk, in der Psychiatrie ist ein Platz frei geworden ...

Lesen Sie (hier), was in Deutschlands anderem Freistaat so abgeht ...
Rechtsbeugung scheint eine Spezialität unserer Freistaaten zu sein, besonders weil immer auch Insider betroffen sind. Gar nicht auszudenken was war, als es noch kein Internet gab und diese Damen und Herren machen konnten was sie wollten ohne kontrolliert werden zu können. Wieviele mögen damals wohl für ihr Stillschweigen beide Hände aufgehalten haben?



Barthagame schrieb:
@Kassandra, selbst wenn er seine Alte verkloppt hätte und Reifen zerstochen hätte, dafür geht man doch normalerweise nicht in Klapse, noch nicht mal in den Bau, sondern kriegt eine Geldstrafe, oder?! Und so was nennt sich Rechtsstaat. Wenn das in Russland passiert wäre, wäre die Jaucheeimer nicht groß genug, die man hätte ausgießen wollen.


Franzhermann schrieb:
Wir kennen ja nicht die Details im Fall Mollath, eine objektive Bewertung ist daher nicht möglich. Doch der Umstand, lediglich aufgrund eines Gutachtens jahrelang in der "Klapse" weggesperrt werden zu können, sollte zu denken geben. Gruselig, sich vorzustellen, aufgrund von Intrigen -von welcher Seite auch immer- sich plötzlich in der Psychiatrie wiederzufinden. Und nicht mehr rauszukommen...


cz284 schrieb:
Diese zwei Buchstaben sind wohl eher das Feigenblatt der bayerischen Justiz. Die Öffentlichkeit war's, die den Druck gemacht hat!


Incredible schrieb:
Die Verantwortlichen dürfen nicht ungeschoren davonkommen, man tut jetzt wieder so, als sei alles in Ordnung!!! Auch die Aussagen von Mollaths Exfrau und deren Verflechtung mit schwarzen Finanzgeschäften müssen geprüft werden, und zwar eindringlich!! Man hört gar nichts mehr von dieser Dame. Hier werden hoffentlich einige das Flattern bekommen! Ich bin mal gespannt, ob die Justiz die Stirn hat, evtl. berechtigte Schadensersatzzahlungen an Mollath dem Steuerzahler aufzubürden.


Montag, 5. August 2013

Generalbundesanwalt ergreift Partei für Gustl Mollath

Thema: Deutsche Justiz

Die Chancen von Gustl Mollath auf eine baldige Freilassung stehen gut. Denn kurz vor der Entscheidung in Karlsruhe hat nun auch Generalbundesanwalt Range der bayerischen Justiz schwere Fehler bescheinigt.



Gustl Mollath kann nach sieben Jahren in der Psychiatrie nun auf eine baldige Freilassung hoffen. (Screenshot)
Gustl Mollath sitzt seit sieben Jahren gegen seinen Willen in der forensischen Psychiatrie.

Nun erhält er Unterstützung von Generalbundesanwalt Harald Range, der den Unterbringungsbeschluss des Oberlandesgerichtes (OLG) Bamberg für „unzureichend“ erklärt hat.

In einer Stellungnahme an das Bundesverfassungsgericht sagt Range, das OLG habe „nicht ausreichend belegt und konkretisiert“, warum von Mollath angeblich weiter Gefahr ausgehe.
So sei etwa der Umstand, dass Mollath eine Therapie und die Einnahme von Medikamenten ablehne, noch kein Beleg für seine anhaltende Gefährlichkeit, zitiert die SZ aus der 25-seitigen Stellungnahme des Generalbundesanwalts.

Mollath, der Schwarzgeldvorwürfe gegen die Hypo-Vereinsbank erhoben hatte, sitzt seit 2006 in der Psychiatrie. Im schuldunfähigen Zustand soll er seine Ehefrau verprügelt und die Autoreifen von Widersachern zerstochen haben. Seine Unterbringung wurde jährlich vom Landgericht Bayreuth und am 26. August 2011 auch vom OLG Bamberg bestätigt. Gegen diese Entscheidungen hat nun auch der Generalbundesanwalt erhebliche Einwände geäußert.

In Karlsruhe steht das Bundesverfassungsgericht kurz vor einer Entscheidung über Mollaths Verfassungsbeschwerde gegen seine Zwangseinweisung in die Psychiatrie. „Dass der Generalbundesanwalt die Verfassungsbeschwerde ebenfalls als begründet ansieht, spricht für sich“, sagte sein Anwalt Michael Kleine-Cosack. Mollath werde seit sieben Jahren von den Gerichten in seinen Freiheitsrechten verletzt.

Das bayerische Justizministerium hingegen bestreitet auch weiterhin eine Verletzung von Freiheitsrechten. Und auch der Generalbundesanwalt habe diese Frage gerade nicht beantwortet, sondern vielmehr erklärt, das müsse erst noch durch die zuständigen Fachgerichte geschehen.

Im Juni wurde bekannt, dass in München eine Medizin-Professorin von der Polizei ausspioniert und gestellt wurde, weil sie sich auf Twitter nachdenklich zum Fall Gustl Mollath geäußert hatte (mehr hier).

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentar


Siggi40.de sagt:

„Es existiert in Deutschland eine grundrechtsverachtende Parallelwelt, eine Unterwelt“, schreibt Herr Prantl von der Süddeutschen. Das kommt der Sache schon ziemlich nahe!

Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim:
“Hinter die Kulissen zu schauen heißt zu erkennen: Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes. Das System ist undemokratisch und korrupt, es missbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos”.

Buchautor und Journalist Jürgen Roth:
“Politiker haben massive Interessensverflechtungen mit der Organisierten Kriminalität und unterbinden oder blockieren gezielte Ermittlungen”.

Die Alternative: “Wenn Du Frieden willst, bereite Dich zum Krieg vor” (ein lateinisches Sprichwort). Wer Wind sät wird Sturm ernten. Das große Zittern vor dem Bumerang-Effekt!
“Der Baum der Freiheit muss von Zeit zu Zeit mit dem Blut der Patrioten und der Tyrannen begossen werden. Dies ist der Freiheit natürlicher Dünger”. Thomas Jefferson (1743-1826), einer der Gründerväter der USA

Mahatma Gandhi: “Ziviler Ungehorsam wird zur heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat”.

Berthold Brecht: “Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht”.

“Nicht wer zuerst die Waffen ergreift ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt”. Niccolò Machiavelli
Die Politik fürchtet den bewaffneten, rechtstreuen Bürger mehr als die Organisierte Kriminalität.

Prof. Dr. K.A. Schachtschneider: “Es wird Zeit zum Widerstand”
“Jeder Deutsche hat das Recht und sogar die sittliche Pflicht, diese Ordnung zu verteidigen gegen den, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen.”

Der Schutz von straffällig gewordenen Justizbeamten genießt in diesem Lande schon wieder einmal allerhöchste Priorität. Das höchste aller Verfassungsorgane – nämlich wir – also das Volk – von dem laut Verfassung – alle – Macht auszugehen hat – wird kurzerhand zum rechtlosen Niemand erklärt, der in der juristischen Praxis der Bundesrepublik Deutschland über – keinerlei einklagbare Rechte mehr verfügt.

Albert Einstein: „Die Welt ist nicht gefährlich wegen denen, die Böses tun, sondern wegen denen, die tatenlos dabei zusehen“.

+++ Das kann man ändern. Und zwar schneller, als es diesem Pack lieb ist +++

Für das nächste Nürnberger Militärtribunal benötigen wir nicht unbedingt die Unterstützung der Alliierten (unserer Besatzer), wo dieses Pack höchstens noch zwischen Kugel oder Strick entscheiden kann.
Auch muss ein solches Tribunal nicht unbedingt in Nürnberg stattfinden. Genauso gut kann es jede Straßenecke sein, jede Ampelkreuzung, im Pkw, in der Wohnung, in der Garage, am Arbeitsplatz, bzw. auf dem Weg dahin, im Urlaub, beim Wochenendausflug … usw.



demokratischer_beobachter sagt:

Natürlich geht von diesem Mann eine Gefahr aus…
allerdings nicht für Euch oder mich, sondern für die bayrische Landesregierung
und den dortigen Sumpf !!!



Alex sagt:

Einige Antworten hier sind schon sehr erstaunlich. Man stellt richtigerweise fest, daß wir täglich von der Politik massiv belogen und betrogen werden. Aber gleichzeitig glaubt man diesem Lügenpack auch die Geschichten, welche sie für den Zeitraum vor 1945 dem Volk ebenfalls auftischen!

Der Deutsche ist verloren, wenn er nicht die Lügen über diese Zeit vor 1945 erkennt. “Unsere” Regierung belügt uns nämlich seit 1945 bis heute und ein Fall Mollath wäre im Zeitraum 1933 bis 1945 NICHT möglich gewesen!

1938 wurde das Waffengesetz für das Volk stark gelockert. Jeder Deutsche, welcher sich nicht als Staatsfeind zu erkennen gegeben hatte, konnte sich problemlos bewaffnen.
Die damalige Regierung musste vor dem bewaffneten Volk keine Angst haben und musste nicht in gepanzerten Limousinen sich dem entwaffneten Volk zeigen. Ein offenes Cabrio und besonders langsame Fahrweise genügten der Sicherheit vollauf. Ansonsten hätte beim Händeschütteln und Blumenüberreichen vielleicht ein Arm abgerissen werden können.

Das Desaster, welches die Regierungen vor 1933 hinterließen, wurde plangemäß und termingerecht beseitigt. Nach nur 4 Jahren standen bereits 6 Millionen Arbeitslose wieder in Lohn und Brot und das Land erblühte und das Volk war glücklich. Selbst im Ausland wurde dies mit ungläubigem Erstaunen zur Kenntnis genommen.

1945 hat man die Gefängnisse geöffnet und gemeine kriminelle Verbrecher freigelassen und in höchste politische Ämter gehievt. Konrad Adenauer war wegen Griffs in die Kölner Stadtkasse verurteilt gewesen und war deshalb als erster Bundeskanzler besonders qualifiziert.

Es dürfte wohl einleuchtend sein, dass ein solches korruptes Lumpenpack immer weitere Lumpen nach sich zieht. Und deshalb haben die Lumpen Mollath weggesperrt.

Eines Tages werdet Ihr Heulen, wenn Ihr erkannt habt, wie sehr Ihr Euren Eltern, Großeltern und Urgroßeltern Unrecht angetan habt!

Das Gegenteil von dem, was die Lumpen Euch erzählen, kommt der Wahrheit schon sehr nahe.



Renate Schmitt sagt:

Nur 55.000 Einwohner von Banana Republica Doofland haben die Petition bisher unterschrieben. Wieviel Eingeborene gibt es tatsächlich? Wer interessiert sich für ein Einzelschicksal? Wenige. Armes Land, armes Volk, Hauptsache das bayrische Bier schmeckt gut und die CSU gewinnt wieder, gelle? Ich kann nur noch Abscheu für die Mehrzahl dieser “Kreaturen” empfinden, die nur von der Wand bis zur Tapete denken. Aber Hauptsache, das C für Chaos, pardon “christlich” steckt im Parteinamen…

Pfui Teufel!!! Alle Beteiligten hier in diesem Prozess, die Recht gebeugt und gelogen haben, was nachweislich der Fall ist, sind für mich der letzte Abschaum, die Bezeichnung “Mensch” haben sie nicht verdient!



Herle King sagt:

Endlich! Ich warte schon seit Monaten darauf,
das DWN mal den Fall Mollath bearbeitet.
Ich denke, das ist derzeit ungeheuerlichste Justiz-Skandal
- dieser Fall zeigt, in was für einem erbärmlichen Zustand
die Rechtsstaatlichkeit hier in Schland angekommen ist!

Der Fall Mollath
- In den Mühlen der Justiz Frontal 21 ZDF 30.07.13
http://www.youtube.com/watch?v=8SbLuKiC030

https://www.openpetition.de/petition/online/freiheit-fuer-gustl-mollath
Der hessischer Steuerfahnder Schmenger, der von Vorgesetzten gemobbt wurde, und ebenfalls der Zwangspsychiatrie ausgesetzt war, über die Methoden und Hintergründe solcher Verfahren sowie auch spezielle Details über zum Fall Gustl Mollath:

stoersender.tv exklusiv: neuer HVB-Skandal
- Rudolf Schmenger im Interview – Episode 9
http://www.youtube.com/watch?v=jMoHQy-CPwI


ps
Wann kommt in den DWN etwas über
Ralph Boes oder Inge Hannemann !?
Ralph Boes: Öffentliche Verbrennung der
Eingliederungsvereinbarung des Jobcenters Berlin-Wedding
http://www.youtube.com/watch?v=Gd6ZOB-51H0



Freitag, 2. August 2013

Mittlerweile psychiatrisiert die HypoVereinsBank ihre eigenen Kunden

Thema: stoersender.tv 

diese Email kam heute, am 01.08.2013 um 18:35 Uhr

startnext.de

Update im Projektblog von "stoersender.tv mit Dieter Hildebrandt"

Hallo Gerd,
der Starter Stefan Hanitzsch vom Projekt stoersender.tv mit Dieter Hildebrandt hat einen neuen Blog-Eintrag erstellt:

Mittlerweile psychiatrisiert die HypoVereinsBank ihre eigenen Kunden



Beitrag ansehen

Die Realität kennt keine Hemmungen. Kein Drehbuchautor würde so etwas schreiben, und wenn er es doch täte, hieße es: Übertreibung, zu viel Phantasie, Verschwörungstheorie.
Bekanntlich ist das Pendant zu Verschwörungstheorie die Zufallstheorie, nach der alles stets rein zufällig geschieht.
Ganz zufällig ist der Herr Mollath seit 7 Jahren in der forensischen Psychiatrie weggesperrt, obwohl seine Vorwürfe gegenüber seiner Ex-Frau und der HypoVereinsBank sich vor Jahren bereits als wahr erwiesen.

Ganz zufällig werden Steuerfahnder wie Rudolf Schmenger für verrückt erklärt, wenn sie das machen, wofür sie als Staatsdiener bezahlt und vereidigt werden: Nach Steuerdiebstahl fahnden. http://rudolf-schmenger.de/

In der neuesten Episode von stoersender.tv erzählt Rudolf Schmenger exklusiv von einem neuen, dreisten, verbrecherischen Fall, in dem nun zufällig just jener Kunde der HVB für verrückt erklärt werden soll, der dabei ist, eine hohe Summe zu erstreiten.

HD-Version für Förderer: http://www.stoersender.tv/Sendungen.html

SD-Version auf YouTube: http://youtu.be/jMoHQy-CPwI

Wer in München lebt oder in der Nähe, sollte
 am Freitag, 2.8.13 16-18 Uhr zur Demo am Justizpalast
http://wp1132115.server-he.de/images/Anhang/mollath2.pdf

kommen, um gegen den krassen Machtmissbrauch im ”Einzelfall" Mollath protestieren. Wegen Mollath, aber auch wegen der Flut von Einzelfällen, die "immer die gleiche Geschichte" erzählen, weiß Schmenger, der mittlerweile "täglich" neue erfährt.

Wir wollen den Rechtsstaat zurückhaben!

Mittwoch, 12. Juni 2013

Deutschland ein Überwachungsstaat - oder Stasi 2.0?

Polizei-Aktion gegen Ärztin, die sich kritisch zum Fall Mollath äußert
Überwachungsstaat Deutschland


Gustl Mollath bei der Wiederaufnahme des Verfahrens am 10. Juni. Der Fall scheint den Behörden so unangenehm, dass sie das Recht auf freie Meinungs-Äußerung beschneiden wollen.
In München wurde eine Medizin-Professorin von der Polizei ausspioniert und gestellt, weil sie sich auf Twitter nachdenklich zum Fall Gustl Mollath geäußert hatte. Der Fall zeigt: Das Recht auf freie Meinungsäußerung wird auch hierzulande mit Füssen getreten. Der Polizeistaat ist endgültig in Deutschland angekommen. Dies ist eine äußerst gefährliche Entwicklung.

In München ist die Medizin-Professorin Ursula Gresser ins Visier der Polizei geraten.

Der Grund für den Konflikt der unbescholtenen Medizinerin mit der Staatsgewalt ist atemberaubend: Sie hat sich auf Twitter kritisch zum Fall Gustl Mollath geäußert.

Gustl Ferdinand Mollath wurde zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen, weil ihn das Landgericht Nürnberg-Fürth im Jahr 2006 für gemeingefährlich erklärte. Mollath soll seine damalige Frau misshandelt und die Reifen mehrerer Dutzend Autos zerstochen haben. Mollath selbst sieht sich als Opfer seiner Exfrau und der Justiz, weil er Schwarzgeldgeschäfte in Millionenhöhe aufgedeckt habe.

Anlass ist das Wiederaufnahme-Verfahren im Fall Gustl Mollath (mehr auf Wikipedia). Vor Gericht rechnete Mollath am Montag mit den Behörden ab.

Der Fall beschäftigt eine breite Öffentlichkeit. Dies vermutlich weniger wegen der Details, die für die Außenstehenden schwer zu durchschauen sind, sondern wegen der einschneidenden Maßnahme der Zwangs-Psychiatrisierung.

Richard Gutjahr berichtet auf seinem Blog über den Hintergrund der Ärztin:

    Ursula Gresser ist seit 1992 Mitglied der CSU sowie aktives Mitglied in der Frauenunion. Als Sachverständige schreibt sie medizinische Gutachten u.a. für das Amts- und Landgericht München. Bei Twitter ist sie seit 3 Jahren angemeldet. Aktiv twittert sie aber erst seit der Berichterstattung über Gustl Mollath.

    Der Fall Mollath kam Gressser von Anfang an suspekt vor. Alles, was sie im Internet über das Verhalten Mollaths gelesen habe, hält sie für an den Haaren herbeigezogen. „Wenn man diese Kriterien auf andere Menschen anwenden sollte”, sagt sie, „dann müsste man halb Sauerlach abholen”. Und die Rolle der CSU? „Gerechtigkeit ist keine Frage einer Partei”.

So beschäftigt sich Ursula Gresser auch öffentlich mit dem Fall Mollath.

Ein simpler Tweet brachte Professor Gresser jedoch in Schwierigkeiten. Der Text:
    „Wann Mollath freikommt? Diese Frage könnte man Frau Merk am Mo. 10.06.13 um 19 Uhr im Landgasthof Hofolding stellen.”

Thema der Veranstaltung, auf die sich Gresser bezog:
    Facebook & Co. – sicher surfen in sozialen Netzwerken, mit Staatsministerin Dr. Beate Merk.
Dieser Tweet hatte jedoch ungeahnte Konsequenzen für die Professorin. Denn am Montagmittag erhielt die Ärztin Besuch von zwei Beamten der Polizei-Inspektion Ottobrunn. Die Beamten sagten, das Sicherheitspersonal der Justizministerin habe Bedenken in Bezug auf Frau Gresser angemeldet.

Die bayrische Justizministerin hatte sich besonders deutlich hinter das Gericht gestellt und die Kritiker in einer Landtagsrede ziemlich derb abgebürstet (Video hier).

Das Verbrechen: Die Frau Professor hatte einen Tweet abgesetzt, der sie verdächtig macht. Richard Gutjahr beschreibt auf seinem Blog mit schwarzem Humor, wie ahnungslos die Polizisten waren.
Aber der Vorfall ist tiefschwarz und gar nicht lustig.

Ursula Gresser hatte den Fehler begangen, den Namen Mollath in einem Tweet fallen zu lassen. Schon der Name reicht offenbar, um die Nervosität der Politik und Polizei so auf die Höhe zu treiben, dass sie eine Professorin als Sicherheitsrisiko einstufen. Die Veranstaltung der Justizministerin Merk war öffentlich, doch die Justizministerin fürchtete wohl zahlreiche ungebetene Gäste und unangenehme Fragen. Gresser bot den Beamten entsprechend an, den Tweet zu löschen.
Der Fall zeigt, dass wir uns in Deutschland nicht über die Amerikaner zu wundern brauchen. Offenkundig ist auch hierzulande der Überwachungsstaat schon so aktiv, dass selbst ein einfaches Wort auf Twitter die Staatsgewalt in Unruhe versetzt.

Ein Wort, ein Satz reichen – und nervöse Politiker hetzen den Bürgern die Polizei an den Hals.

Der Fall zeigt, dass es mit der Meinungsfreiheit in Deutschland noch schlechter bestellt ist, als dies von Pessimisten angenommen wurde.

Offenbar werden auch hierzulande bereits erhebliche Mittel dazu verwendet, unbescholtenen Staatsbürgern im Internet nachzuspionieren.

Es handelt sich hier um einen besonders schweren Fall des Übergriffs der Staatsgewalt, weil Frau Gresser von ihrem verfassungsmäßig garantierten Recht auf die freie Meinung Gebrauch gemacht hat.
Schon in den vergangenen Monaten waren ähnliche Fälle des unverhältnismäßigen Einsatzes von polizeistaatlichen Methoden bekanntgeworden (etwa hier gegenüber einer Bloggerin aus Dortmund – hier).
Eine weitere Methode ist die der Rufschädigung, wie sie das Umwelt-Bundesamt einigen Klima-Skeptikern angedeihen ließ, weil diese eine andere Meinung haben als das Amt (hier).

Der Münchner Fall ist noch eine Nuance schärfer, weil der Tweet eine gewisse politische Bedeutung hatte. Offenbar haben hunderte Polizisten in Bayern nichts Wichtigeres zu tun haben, als auf Twitter den Bürgern hinterherzuspionieren und deren Aussagen auf politische Zulässigkeit hin überprüfen.
Die Häufung der Aktionen zeigt jedoch vor allem, dass Staatsbeamte und Politiker offenbar eine Strategie verfolgen, im Internet Angst und Schrecken zu verbreiten. Bürger sollen durch solche Aktionen eingeschüchtert werden. Jeder soll sich zweimal überlegen, bevor er etwas Kritisches postet. Die Äußerung der freien Meinung gehört nicht mehr zu den selbstverständlichen Grundrechten, sondern wird von einem durch und durch moralisch verkommenen Staatsapparat als Bedrohung angesehen und bekämpft.

Der Fall Mollath ist schon eine mysteriöse Geschichte.

Der polizeistaatliche Zugriff auf Dr. Ursula Gresser gibt dem Fall eine zusätzliche Dimension: Es soll den Bürgern unter fadenscheinigem Vorwand verboten werden, eine von der offiziellen Doktrin abweichende Meinung zu haben.

Der Überwachungs-Irrsinn ist in Deutschland angekommen: Jeder Bürger ist ein potentieller Terrorist. Als solche sollen sich die Bürger fühlen, so will man sich die Bürger untertan machen.
Diese Entwicklung fordert Widerstand heraus.

Der beste Widerstand manifestiert sich nun in besonders eifrigem Twittern, Bloggen und Schreiben. Denn tatsächlich haben die Verfolger mehr Angst als ihre Opfer: Der Staat weiß genau, dass er im Grunde keine Chance hat, all die Meinungsäußerungen im Internet zu kontrollieren. Daher will man die politische Meinungsäußerung im Keim ersticken.

Je mehr Leute schweigen, umso ruhiger geht es bei den Überwachern zu.
Umgekehrt aber gilt auch: Je mehr Leute sich melden, desto sportlicher können die Bürger den Apparat auf Trab bringen.

Die Geschichte hat gezeigt: Trotz aller Repression haben immer die Bürger den längeren Atem.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

t- online dazu am 12.06.2013

CSU-Mitglied Ursula Gresser hat wegen einer Nachricht im Netzwerk Twitter Besuch von der Polizei bekommen. Gresser macht sich im Fall des bayerischen Psychiatrie-Insassen Gustl Mollath für den Mann stark und wies in einem Tweet auf eine Veranstaltung mit Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) am Montag hin: "Wann Mollath freikommt? Diese Frage könnte man Frau Merk am Mo. 10.06.13 um 19 Uhr im Landgasthof Hofolding stellen", heißt es in dem mittlerweile gelöschten Beitrag. Für die Polizei Grund genug, Gresser zwei Beamten in Zivil zu schicken.

Wie die Professorin und Ärztin am Dienstag sagte, erklärten ihr die Polizisten, es gebe Bedenken wegen der Sicherheit der Veranstaltung. Das sei ein Versuch gewesen, sie einzuschüchtern und von einem Besuch abzuhalten. "Das war wie der Besuch von Marsmännchen. Da war ich platt." Zuvor hatte der Journalist und Blogger Richard Gutjahr den Fall in seinem Blog dokumentiert. Das Justizministerium teilte am Dienstagvormittag mit, man prüfe den Vorgang noch.

Der Fall Mollath war bei der Veranstaltung übrigens kein Thema. Die selbst bei Twitter aktive Ministerin sprach unter dem Motto "Facebook & Co. - sicher surfen in sozialen Netzwerken, mit Staatsministerin Dr. Beate Merk". Der Untersuchungsausschuss im bayerischen Landtag wollte Mollath am Dienstagnachmittag vernehmen.

meine Meinung dazu

Ich wusste es, man kann doch nicht die bestens ausgebildeten Mitarbeiter der "Firma" so einfach aufs Altenteil schicken. Hier also sind sie aktiv. Und immer noch im erlernten Beruf. Mit Sicherheit - beide Erichs wären stolz auf euch!

Kommentare auf der DWN Seite:

Peppermint Bach und die D- Mark sagt:

Mich interessiert doch sehr die Meinung der Polizei, weil die benutzt, genutzt und ausgenutzt wird. Und warum, lassen es sich solche kompetenten Menschen, die jeden Tag die Sorgen und Nöte der Menschen sehen, ausschicken eine mutige Frau zu disziplinieren?

Hier, geht es um die Menschenwürde aller Beteiligten.

Es geht um die Menschenwürde des Herrn Mollath!

Es geht um die Menschenwürde der Polizisten, die hier ausgeschickt wurden, und es geht um die Menschenwürde der Frau Professor Gresser!

Es ist unglaublich, unser Grundgesetz existiert nur noch auf dem Papier, wenn ein Politiker mit dem Finger schnippst und der Bürger und die Bevölkerung wird in Pression versetzt. Wer hat das veranlasst? Das ist die Hauptfrage, hier muß abgeklärt werden, wer das zu verantworten hat.

Einen Staat, wie unser Deutschland zu schützen und zu retten, sollte die allervornehmste Aufgabe für uns alle Bürger sein. Und ohne Volk, gibt es auch keinen Staat. Da können Befehle noch und nöcher ausgegeben werden. Unser Staat, ist kein Marionettenstaat. Er wird nur dazu gemacht. Wir müssen alle mit der Bequemlichkeit ringen. Wir müssen alle mit unserem Gewissen ringen. So jedenfalls, geht es nicht!

Das, was hier um die Affäre Mollath zu vertuschen geschieht, ist das Gegenteil von dem, was man in einem Rechtsstaat erfahren darf.

Dasein sagt:

Jedem Staatsdiener und Politiker sollte es zur Auflage gemacht werden die Erklärung der Menschenrechte auswendig zu lernen.

Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
http://www.un.org/depts/german/grunddok/ar217a3.html

Dasein sagt:
Bitte diesen Link nehmen, da er anzeigt wieviele unterschriften noch fehlen DWN:
https://www.openpetition.de/petition/online/freiheit-fuer-gustl-mollath