Dienstag, 29. November 2016

Carsten Maschmeyer sieht sich als Opfer im Anlagebetrug

Thema: Abzocke

Der Unternehmer und Investor Carsten Maschmeyer hat vor dem Cum-Ex-Untersuchungsausschuss des Bundestags zu umstrittenen Aktiengeschäften ausgesagt.

Quelle und weiterlesen: Deutsche Wirtschafts Nachrichten am 25.11.16 15:24 Uhr

Damit es nur nicht in Vergessenheit gerät:

Der Drückerkönig und die Politik:
Die schillernde Karriere des Carsten Maschmeyer


Hochgeladen am 29.03.2011

Er kennt sie alle -- die Großen und Mächtigen in diesem Land. Bundespräsident Christian Wulff macht Urlaub in seiner Villa auf Mallorca, Altbundeskanzler Gerhard Schröder nennt ihn einen "Freund" und Familienministerin Köhler lässt sich von seinem Unternehmen beraten: Dass ausgerechnet der Gründer des umstrittenen Finanzdienstleisters AWD, Carsten Maschmeyer, ein enger Freund der Spitzen unserer Gesellschaft ist, macht seine Opfer fassungslos. Der AWD hatte vielen Kleinanlegern, die ihren Lebensabend finanziell absichern wollten, sogenannte Schrottimmobilien und Geschlossene Fonds verkauft, die längst nicht das brachten, was versprochen worden war. So klagen ungezählte Anleger über den Verlust ihrer gesamten Ersparnisse. Der Reporter Christoph Lütgert von der Redaktion Panorama hat die AWD-Opfer besucht. Lütgert versuchte herauszufinden, warum ein Mensch wie Carsten Maschmeyer eine solch hohe Anziehungskraft auf Politiker ausübt, die sogenannte "Hannover-Clique" ist bereits zum feststehenden Begriff geworden. Mehrere Politiker bzw. Ex-Politiker äußern sich zu ihrem Verhältnis zu Maschmeyer -- nur der AWD-Gründer selber weigert sich monatelang, ein Interview zu geben. Dann begegnet Panorama-Reporter Lütgert dem AWD-Gründer Carsten Maschmeyer in Frankfurt auf einer Finanzmesse.

Kategorie Nachrichten & Politik
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