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Montag, 27. Februar 2017

Deutschland wehrlos gegen Trumps verbale Angriffe

Thema: Deutschland

Trump zielt auf Merkel und
Deutschland ist nicht abwehrbereit


ALTerNATIVlosE InfO

Veröffentlicht am 24.02.2017
Trump zielt auf Merkel: Deutschland ist nicht abwehrbereit
Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Veröffentlicht: 28.01.17

Donald Trumps Angriff auf die wirtschaftliche Weltordnung zielt auf Deutschland. Angela Merkel ist sprachlos, weil der Angriff plötzlich als Kampf der „Nationen“ ausgetragen wird. Doch Deutschland ist völlig unvorbereitet und nicht einmal im Ansatz abwehrbereit.

Donald Trumps unheimlicher Aufstieg kommt nicht überraschend. Er ist kein Bruch mit der Geschichte des modernen Raubtierkapitalismus. Sein Auftritt auf der Weltbühne ist die logische Folge der globalen Schulden-Krise und der weltweiten Asset-Blasen sowie der sich stets weiter vertiefenden Kluft zwischen Arm und Reich.

Es ist erstaunlich, mit welcher Naivität sich die Bundesregierung eingeredet hat, der Spuk werde schon vorübergehen. Die Beobachtung des russischen Außenministers Sergej Lawrow, Deutschland und andere EU-Staaten hätten sich in den US-Wahlkampf eingemischt, ist richtig. Die Bundesregierung hat Hillary Clinton für alternativlos gehalten. Siegesgewiss haben deutsche Politiker Trump verhöhnt. Der damalige Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier nannte Trump einen „Hassprediger“. Es gab, wie so oft in der Amtszeit von Angela Merkel, keinen Plan B. Noch schlimmer: Die jahrelang beschworene „transatlantische Partnerschaft“ entpuppt sich nun als jämmerliche Partei-Loyalität. Die angebliche Freundschaft der Völker galt nicht den Amerikanern, sondern den „Parteifreunden“. Plötzlich kommen allerorten unangenehme anti-amerikanische Ressentiments zum Vorschein. Man hat den Eindruck, die Bundesregierung würde am liebsten Sanktionen gegen die USA verhängen.



Deutschland hat schlechte Karten im kommenden Handels- und Wirtschaftskrieg, in dem jeder gegen jeden kämpfen wird. Mit geschwächten oder ausgehöhlten Strukturen kann man nicht kämpfen. Die Schwächung Deutschlands wurde in den vergangenen Jahren zum Teil bewusst von außen betrieben. Zum anderen Teil hat die Bundesregierung sich dieser Entwicklung nicht entgegengestellt, sie sehenden Auges zugelassen oder in Teilen aus ideologischer Verblendung sogar selbst vorangetrieben. Als eine seiner letzten Amtshandlungen hat Sigmar Gabriel gesagt, die Deutschen und die Europäer müssten sich „warm anziehen“. Dann trat er zurück und übergab das Amt an eine Politikerin, die betont, in wenigen Monaten endgültig Abschied nehmen zu wollen. Mehr Führungsschwäche geht nicht. Dieses Land hätte Besseres verdient.

Bundeskanzlerin Angela Merkel am 27.01.2017 auf dem Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbandes Vorpommern-Greifswald. (Foto: dpa)

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Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Freya Maxima
Trump hat sich alle üblen Angriffe, Verhöhnungen notieren lassen. Frank Walter Steinmeier kann sich dann nicht aus der Schlinge retten. Gabriel hatte schnell noch das sinkende Schiff erkannt und verlassen, und düst nun in der Welt rum, unter dem Motto, wenn´s ordentlich kracht: Ich hab´ s euch ja gesagt !!! Und in Deutschland wird jetzt eine Glatze geküsst und zum Gottkanzler avanciert, da die Hexe ihren Thron nicht kampflos aufgeben will, zielt der neue SPD- Messias mit konzeptlosen Dampfreden die unmündigen Massen an der Nase herum. Kennen wir nun schon von Merkel und den Grünen.

Marleen Scholz
Ich möchte nur mal wissen wenn Herr Trump nach Hamburg kommt WIE sie Ihm gegenübertreten wollen ???!!! Diese ganze Politkaste und Medien....MIT GESENKTEN HAUPT?
Die müssten sich doch JEDE Sekunde SCHÄMEN, für unfassbare Widerlichkeiten ständig

Danke Klaus für den Link

Samstag, 25. Oktober 2014

Top-Berater Putins und Experten diskutieren Wirtschaft (Video)

Thema: Russland

Liebe Leser,
am 24.10. erhielt ich von Klaus per Email diesen, bei vineyardsaker.de erschienenen Artikel,
Ich stelle ihn unverändert hierhin.

Top-Berater Putins und Experten diskutieren Wirtschaft,
Sanktionen & die Zentralbank


23. Oktober 2014 Dagmar Henn

Liebe Freunde,

man kann die Bedeutung des Videos, das ich heute poste, nicht übertreiben. Zu einem entscheidenden Zeitpunkt der Konfrontation zwischen dem AngloZionistischen Imperium und Russland, diskutieren zwei der Spitzenberater Putins – Sergej Glasjew und Michail Chasin – offen und sehr klar über die “ökonomische Front” dieses globalen Krieges. Beide Männer sind Spitzenökonomen, beide haben ein wirklich ungeheures Wissen aus erster Hand über den wirklichen Zustand des russischen Staates und der russischen Wirtschaft, und beide haben “Putins Ohr” (sie – nicht Dugin – sind seine engen Berater). Zudem, und das ist nicht zu vernachlässigen, gehören beide, Chasin und Glasjew, fest zum Lager der “eurasischen Souveränisten” und werden daher von der 5.Kolonne der “atlantischen Integrationisten” gehasst.

Noch etwas: gestern (A.d.Ü – kommt erst noch auf Deutsch) habe ich ein Manifest Strelkows veröffentlicht, den ich als das “herausragende Symbol und Sprachrohr für das Lager der “eurasischen Souveränisten” bezeichnete. Das ist zutreffend, soweit es um die russische Bevölkerung geht. Aber Strelkow hat keinen Zugang zu den höheren Kreisen der Macht und er hat keine Kenntnis der inneren Politik des Kreml. Strelkow hat das Potential, eine wichtige Rolle zu spielen, weil die wirkliche Machtbasis Putins und der “europäischen Souveränisten” das ist, was wir die “russische Straße” nennen könnten – die Menschen Russlands (im Gegensatz zur Basis der atlantischen Integrationisten, die die russische liberale Geldelite sind). Aber Strelkow wird nie Teil eines Zugs sein, um die Kontrolle über die russische Zentralbank zurückzuerlangen oder um die Zinssätze zu ändern, die russischen Unternehmen abverlangt werden. Chasin und ganz besonders Glasjew aber schon.

Meine Absicht mit dieser Veröffentlichung ist, Euch, meinen Lesern, einen Zugang “hinter den Kulissen” oder “nicht für das westliche Publikum” zu geben, und einen Einblick in den sehr wirklichen Krieg, der innerhalb Russlands stattfindet. Zu einer Zeit, da so viele vermeintlich pro-russische Blogger ein rohes und primitives “sollte, könnte, würde”-Modell präsentieren, mit den heroischen guten Jungs auf der einen Seite und auf der anderen die Schurken und Verräter, möchte ich es Euch möglich machen, die extreme Komplexität und Intensität dieses internen Krieges wahrzunehmen, der in Russland um die Zukunft Russlands geführt wird. Wenn Ihr das einmal getan habt, dann beginnt der anscheinend im Zick-Zack verlaufende Kurs russischer Politik in Novorossija anfangen, Sinn zu machen, und Ihr werdet im Stande sein, die wirklichen russischen Patrioten (jene, die darum kämpfen, Russland von der AngloZionistischen Vorherrschaft zu befreien) von den falschen zu unterscheiden (jenen, die immer einen Weg finden, erstere zu kritisieren, aber niemals selbst etwas nützliches tun).

Entschuldigt bitte die lange Einleitung, aber ich finde es so aufregend, diese wichtigen Dokumente endlich mit Euch teilen zu können, dass ich erklären wollte, warum ich sie für so wichtig halte.

Noch einige technische Punkte:

1) Es gibt eine hässliche kleine Gruppe da draussen, die versucht, dieses Video aus “Gründen des Copyrights” von YouTube zu entfernen. Ich rate Euch dringend, es so schnell wie möglich downzuloaden. Firefox-Nutzer können das mit den Erweiterungen “MP4 downloader”, “DownloadHelper” und “DownThemAll”. Bitte fühlt Euch frei, es überall wieder zu posten, wo Ihr wollt (vielleicht RuTube?)

2) Aufgrund “öffentlicher Forderungen” und weil dies ein wichtiges Dokument ist, habe ich das volle Transkript hier zur Verfügung gestellt. (A.d.Ü – die deutsche Version existiert noch nicht als Transkript, man kann sie sich aber von YouTube per c&p ziehen)

Okay, das ist es jetzt. Auf zum Video. Viel Vergnügen!

Der Saker
Quelle: http://www.vineyardsaker.de/uncategorized/top-berater-putins-und-experten-diskutieren-wirtschaft-sanktionen-die-zentralbank/


Montag, 21. Juli 2014

Energie-Krieg: Amerikaner wollen Russen Markt in Europa abjagen

Thema: Ukraine

MH17 - ein Kollateralschaden

Im Krieg der Worte und Sanktionen gegen Russland geht es den Amerikanern vor allem um eines: Sie wollen den Russen den lukrativen europäischen Markt abjagen. Um Putin als Wettbewerber auszuschalten, soll der russische Präsident international isoliert werden. Der Abschuss von Flug MH17 kommt der US-Strategie ebenso entgegen wie die heillose Zerstrittenheit in der EU.

Der Fracking-Boom in den USA, der durch die Obama-Administration als Mittel zur Energie-Autarkie der USA und als Wachstumsstimulanz für die marode US-Wirtschaft bewusst initiiert worden ist, steht der sonstigen Green Growth Lyrik diametral entgegen. Insbesondere hat die Erdgasförderung mittels Fracking die Erdgaspreise in den USA purzeln lassen. Das ist auch eine der Ursachen für die vergleichsweise niedrige Inflationsrate, da eben die Energiekosten ein wichtiger Faktor für die US-Wirtschaft darstellen.

Damit kann sich die US-Wirtschaft, die insgesamt eine niedrige Energieineffizienz im Vergleich zu Europa ausweist, ihre Energieverschwendung wie bisher leisten. Allerdings geht dies wahrscheinlich auf Kosten der nachhaltigen, ökologischen Sicherheit des Landes, da Fracking mit erheblichen Problemen bei der derzeit eingesetzten Fördertechnologie verbunden ist. In den USA träumt man derzeit davon, zu einem der großen Erdgas-Exporteure weltweit aufzusteigen. Allerdings gilt auch in Erdgasmarkt nicht Says Gesetz („supply creates ist own demand“).

Der Erdgasmarkt ist nämlich durch langfristige Verträge und Verteilnetze weitgehend verteilt. Newcomer wie die USA müssen also in einen Verdrängungswettbewerb mit Incumbents wie Russland und den Ländern im Nahen Osten treten, um sich neue ausländische Absatzmärkte zu erschließen. Die derzeitige Krise in der Ukraine, die Russland zum Paria der Weltwirtschaft gestempelt hat, ist – ob von den USA gewollt oder ungewollt sei dahingestellt – ein Geschenk des Himmels, um diese Kundenbeziehungen aufzubrechen. Ein weiterer, großer neuer Anbieter im Markt ist im Nahen Osten Katar. Sollte der Iran seinen Konflikt wegen des Atomprogramms mit den USA beilegen können, käme ein zusätzlicher Anbieter von Erdgas auf den Markt. All das dürfte die Erdgaspreise in der Zukunft tendenziell zusätzlich purzeln lassen. Voraussetzung wäre allerdings, dass ein freier Markt herrscht.

Die von den USA von der EU und vor allem von Deutschland geforderten Sanktionen gegen Russland dürften ein zentraler Schlüssel im Rahmen dieser Strategie sein. Gazprom, Putin und die Blockade der Gasversorgung Europas sind jedenfalls perfekt geeignet, um einem Szenario der Substitution von russischem Erdgas durch andere Versorgungsquellen Vorschub zu leisten. Die G7 – nachdem Russland bereits aus dem bisherigen G8-Gipfel entfernt worden ist – streben jedenfalls eine Unabhängigkeit von der russischen Energieversorgung Europas an.

Ob es zu einer tragfähigen Lösung mittelfristig kommen wird, steht allerdings in den Sternen.

Fracking in Europa

Von Rumänien bis Portugal wird von den großen Energiekonzernen des Westens die Exploration von potentiellen Fördergebieten in Europa vorangetrieben.

Auch in Deutschland ist dieser Prozess in vollem Gange. Von NRW bis Niedersachen, von Mecklenburg-Vorpommern bis Brandenburg - überall werden Probebohrungen massiv vorangetrieben. Trotz gegenteiliger Äußerungen sind die Energiekonzerne intensiv darum bemüht, die wichtigen Politiker von der Ungefährlichkeit des Fracking zu überzeugen.

In Ostdeutschland ist dabei eine kanadische Explorationsfirma CEP federführend. Die CEP Central European Petroleum GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Im Juli vergangenen Jahres teilte sie eine erste Schätzung über die vermutliche Höhe der durch Fracking in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mittels verwertbaren Erdgasreserven mit:

„Two-thirds of the windfall would come from Mecklenburg-Western Pomerania state, where Chancellor Angela Merkel’s election district is located, and the rest from Brandenburg’s Lower Lusatia region. Both are among Germany’s poorest states.“

Es trifft sich hervorragend, dass im Wahlkreis der Bundeskanzlerin ein großer Teil der Vorkommen vermutet wird. Da wie auch in der Lausitz ist die relative Armut der Bevölkerung vergleichsweise groß und damit der Wunsch nach gut bezahlten Jobs und einem kleinen Wirtschaftswunder besonders ausgeprägt. Das Wohlwollen der Kanzlerin und der brandenburgischen Landesregierung dürfte CEP sicher sein.

In Usedom ist man dagegen weitaus weniger über das Erdgasgeschenk erfreut. Dort lebt man recht gut vom Ostsee-Tourismus und fürchtet die Umweltschäden durch Fracking.

Wer steckt aber hinter CEP? „Central European Petroleum Ltd. wurde 2006 in Alberta, Kanada, registriert. Ihre 100-prozentige Tochtergesellschaft CEP Central European Petroleum GmbH wurde 2008 in Berlin eingetragen. Gegenwärtig hält CEP 14.800 Quadratkilometer Aufsuchungserlaubnisfelder entlang bekannter Trends von Erdöl- und Erdgasvorkommen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

Wer steckt aber hinter Central Petroleum Ltd in Alberta? Hier herrscht Intransparenz. Reuters meldete jedoch, dass einer der Investoren Goldman Sachs sei. So schließt sich der Kreis.

Warum wurde die Firma in den USA im Jahr 2006 gegründet?

Den Schlüssel hierzu könnte CETA liefern: Das „Comprehensive Economic and Trade Agreement“ (CETA) ist ein zwischen der EU-Kommission und Kanada ausgehandeltes Handelsabkommen. Dies beinhaltet auch ein umstrittenes Investitionsschutzabkommen. Danach können kanadische Firmen gegen die Bundesrepublik Deutschland auf Schadensersatz Klagen in Milliardenhöhe einreichen, wenn ihnen Gewinnmöglichkeiten wie beispielsweise die Ausbeutung der Erdgasvorkommen in Deutschland durch Gesetze in Deutschland verwehrt würde.

Kein Wunder also, dass Attac eine Kampagne gegen die CETA-Ratifizierung durch das EU-Parlament (EP)  initiiert hat. Der Erfolg der Kampagne ist fraglich. Angeblich soll das Parlament bereits einen analogen Entwurf für ein Investitionsschutzabkommen im Eilverfahren im Rahmen der TTIP-Verhandlungen verabschiedet haben. Der Zeitpunkt ist günstig. Im Zuge der EU-Wahlen schaut niemand genau hin, welche Entscheidungen abseits der Öffentlichkeit fallen.

Damit wären aber die Weichen für Fracking in der EU und insbesondere auch in Deutschland gestellt. Die Große Koalition wird auf die immensen Kosten verweisen, die eine politische Verweigerung einer Förderlizenz für ausländische Erdgasfördergesellschaften auf den deutschen Staat verursachen würde. CETA und TTIP machen es möglich.

Konkrete Gefahr für Niedersachsen

Das Thema ist mitnichten theoretischer Art: In Niedersachsen hat sich ExxonMobil bereits weitgehende Rechte gesichert. Unter CETA könnte Fracking für den Konzern zum Milliardengeschäft werden – auch wenn eine Bürgerinitiative die Bohrarbeiten noch verhindert. Der NDR berichtete im Herbst 2013:
Das Bohrfeld von ExxonMobil in Bötersen bei Rotenburg-Wümme (Niedersachsen), aufgenommen am 06.10.2012. Auf der Suche nach Erdgas setzt das Unternehmen hier die umstrittene Frackingmethode ein. Mit den neuen Freihandelsabkommen könnte dieses Feld zum Milliardengeschäft für ExxonMobil werden – auch, wenn die Bürger den Bau verhindern. (Foto: dpa)
ExxonMobil will ein altes Erdgasfeld bei Bötersen im Landkreis Rotenburg (Wümme) ausschöpfen. Da die Förderung dort zuletzt nur noch mäßigen Erfolg brachte, kündigte der Energieriese vor zwei Jahren an, durch Fracking noch tiefer unter der Oberfläche neue Vorkommen erschließen zu wollen. Eine Bürgerinitiative will das aus Angst vor giftigen Chemikalien im Grundwasser verhindern. Doch die Aussichten sind schlecht. Exxon hat die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren fast vollständig. Die Zusage des Landesbergamts gilt als sicher und könnte bereits 2014 erfolgen.
Warum haben die Deutschen Anteile an Gazprom verkauft?
Da überrascht es schon, dass er in diesem Jahr Winterhall seine Erdgasspeicher und Gasnetze an Gazprom verkauft hat. Auch bei North Stream ist Winterhall zusammen mit BASF und E.ON Ruhrgas beteiligt gewesen. Der Hauptanteilseigner ist der russische Gazprom-Konzern.

Bei den Erdgasspeichern gibt es eine einleuchtende Erklärung. Die Erdgasspeicher sind undicht oder drohen undicht zu werden. Das wissen natürlich die Betreiber wie Wintershall besser als Gazprom. Sie planten bereits 2007, einen gigantischen Erdgasspeicher in Mecklenburg-Vorpommern zu errichten. Wenn aber diese Speicher unsicher sind, dann kommen gewaltige Sanierungskosten auf die Firmen zu. Das Problem ist von Asse bekannt.

Auch für den Ausstieg aus North Stream und der Beteiligungen aus russischen Erdgasfeldern hätte man in diesem Fall eine plausible Erklärung. Wenn man zukünftig von dort kein Erdgas mehr beziehen will, sind alle diese Investitionen wertlos. Dem bestehenden Erdgasnetz in Deutschland droht das gleiche Schicksal, denn aufgrund der zahllosen Förderstätten – siehe USA – wird das Erdgas dort per Lkw und Schiene transportiert. Die Mengen sind zu gering, um teure Pipelines zu errichten. Dass das nicht immer ohne Kollateralschäden abgeht, zeigen die Unfälle in den USA und Kanada. Warren Buffett hat wohl rechtzeitig davon Wind bekommen und entsprechend in eine große Eisenbahngesellschaft investiert. Die Reparatur der Verkehrswege in Deutschland erscheint plötzlich auch in einem ganz anderen Licht. Neben Megalinern müssen wohl zukünftig auch große Mengen von Tanklastern von und zu den einzelnen Förderstellen fahren können.

Während also Gazprom unter tätiger Mithilfe von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder versucht, den Erdgasmarkt in Deutschland unter seine Kontrolle via Northstream zu bekommen, sind die bisherigen deutschen Partner aus den Partnerschaften ausgestiegen und planen neue Koalitionen mit westlichen und nahöstlichen Partnern. Die hoffen auf die Unterstützung der jetzigen Kanzlerin Angela Merkel. CEP lässt grüßen.

Offenbar leisten die Spitzenpolitiker von SPD und CDU intensiv Schützenhilfe, damit die Energieversorgung Deutschland in ausländischen Händen bleibt. Man könnte dafür am Ende ja möglicherweise reich belohnt werden.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


» der Kommentar des Blogschreibers «

Aber genau darum geht der ganze Ukraine-Konflikt doch nur: der Neid der USA auf die Energielieferung Russlands an Europa, wo sie doch so hoch verschuldet sind und jeden Cent gebrauchen können.
Ganz nebenbei beanspruchen die machtgeilen Geldsäcke unter ihnen die alleinige Weltherrschaft.
Wenn die Sanktionen jetzt auch noch einen Bumerangeffekt auslösen und die BRICS-Länder den Dollar nicht mehr als Zahlungsmittel für Energielieferungen akzeptieren, ja dann aber gute Nacht Petrodollar und Geldsäcke!
Darum geht es doch auch im Syrienkonflikt, um die Energielieferung an Europa. Aber da sind nicht die USA die Antreiber sondern Saudi-Arabien und Katar.


Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
In Sachen Fracking betrügen die USA die ganze Welt, vor Allem aber ihre eigenen Leute! http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/schiefergas-in-amerika-das-fracking-wunder-bleibt-aus-12753461.html Was dahinter steckt, braucht hier wohl nicht näher erläutert zu werden.
Auch das Wasser wird knapp! http://www.zeit.de/1950/02/amerika-hat-nicht-genug-wasser
Doch Energiemangel muss nicht – wie von den Amis geplant – zwangsläufig zu Gewalt führen. Es gibt eine Alternative zu Öl, Gas und Kohle – welche den exzessiven US-Verbrauch zwar nicht sofort kompensieren wird, der man sich aber stellen, sie fördern und ausbauen sollte. http://kaltefusion.at/fuhrt-energiemangel-zu-gewalt
Ich meine aber, den USA geht es nicht in erster Linie um Energie: Sie wollen die alleinige Weltherrschaft!

khaproperty sagt:
Nichts gegen TTIP – solange die aktuellen deutschen Rechtsstandards eingehalten werden.
Unsere großartigen Politiker dürfen sich halt nicht immer wieder über den Tisch ziehen lassen – was ihre schwerwiegende Inkompetenz in nicht nur wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Fragen belegt.
Das gilt natürlich um so mehr für die demokratisch unlegitimierten Funktionäre in Brüssel.
Übrigens:
die deutschen KKW-Betreiber konnten ein Urteil in Deutschland über Schadenersatz in Milliardenhöhe gegen die Regierung Merkel – also uns alle – erstreiten, weil diese ohne Rechtsgrundlage die KKW (nach Fukushima) abschaltete. Dazu kommen die zig Milliarden-Beihilfen an die Industrie wegen eines selbst schadenzeugenden EEG.
All das – und noch mehr – schmerzt uns schon sehr.

Arno Emm sagt:
Die Energiestrategie des Fracking wird nur aufgehen, wenn ein garantiert hoher Gaspreis die Förderung effizient macht. Sobald ein unabhängiger Anbieter, wie z.B. Russland den Preis um ca. 30% unterbietet, ist jeder Euro in diese Strategie fehlinvestiert.
Die USA wollen also mit ihrem Dogma den Rest der Welt zwingen, ihren Energiebedarf mit US-beherrschtem Fracking-Gas zu decken.
Daraus kann man zwingend schließen, dass Russland als einzige ernstzunehmende Gegenmacht der USA und gleichzeitig größter Energieexporteur der Welt als Großmacht eleminiert werden muss, wenn dieser US-Plan gelingen soll. Europa sollte sich im eigenen Überlebens-Interesse von solchen paranoiden Vorstellungen und Plänen deutlich distanzieren.

bauagent sagt:
Dank Internet wachen im Westen immer mehr Menschen auf und enttarnen die Lügen und Korruptionen, die hier die Demokratie schon lange abgelöst haben.
Summiert man alle zur Verfügung stehenden Informationen zum MH 17 Absturz wird sonnenklar, dass der ukrainische Geheimdienst als Unterabteilung des CIA die Hände im Spiel hat.
Die bisher enttarnten Lügen, vom angeblichen Video eines BUK Systems der Separatisten, bis hin zu Audio-Aufnahmen eines Gesprächs, dass als älter als das Absturzdatum eindeutig entlarvt wurde, immer sind es faschistiode Regierungsteilnehmer der ungewählten ukrainischen Regierung, die von den eigenen Aktionen ablenken wollen.
Diesmal werden sie m.E. nicht davonkommen. Die Flugschreiber und die Leichen sind sicher verwahrt um international kontrolliert zu werden.

Pascal sagt:
Das Fracking ist eine alte Technologie aus den 1970er Jahren und ein Netto-Energieverlierer, d.h. diese Technologie benötigt mehr Energie beim Fördern der Kohlenwasserstoffe aus dem Erdreich als am Ende durch die Erdöl-Produkte verfügbar ist. Fracking ist daher ein Geldspiel entgegen den thermodynamischen Realität, das nur so lange realisierbar sein wird, wie das betrügerische westliche Finanzsystem und die allgemeine globale Netto-Energiesituation dies möglich machen.
Die regierungsamtlichen US-amerikanischen Projektionen zu den zukünftigen Fracking-Fördervolumina in den USA sind absolut unrealistische Luftnummern, die bereits in der nahen Zukunft wie Blasen zerplatzen werden. Das Fracking wird deshalb die industriellle Zivilisation nicht vor ihrem bereits eingesetzten Zerfall retten können, möglicher Weise wird es aber von der satanischen westlichen Elite zur absichtsvollen Zerstörung der Umwelt eingesetzt, um die elitären Agenda21-Pläne zur Vertreibung der Bevölkerung vom Land und ihre Konzentration in Großstädten zu beschleunigen.

Frank Grossmann sagt:
Da muß man mal ein wenig Klarheit reinbringen.
Die USA können/wollen kein Erdgas nach Europa bringen. Das Frackinggas befindet sich in der Ukraine. Genauer gesagt in der Gegend von Donetsk. Man will also die Leitungen von Gasprom benutzen um die Russen auszuhebeln mit ukrainischen Erdgas.
Die USA haben zwei Probleme, das eine heißt Russland und das andere heißt China. Diese spielen mit den USA das alte deutsche Spiel Namens Zwickmühle. Machts Du hier einen Zug mache ich im ostchinesischen Meer einen anderen Zug. Frei nach Clausewitz, der in den USA an den Militärakademien, immer noch hoch verehrt wird heißt das Motto “getrennt marschieren – vereint schlagen”. Jetzt geht es erst einmal Russland an den Kragen, bevor man sich dann den Chinesen widmen kann. Abwarten?


Samstag, 8. Februar 2014

Ohrfeige für Merkel: USA lehnen Klitschko für die Ukraine ab

Thema: „Fuck the EU!“
oder: wie in den USA wirklich über die EU gedacht wird
und: wie schnell die bundesdeutschen Hofberichterstatter abwiegeln

Die Amerikaner sind offenbar intensiv damit beschäftigt, eine neue Regierung für die Ukraine aufzustellen. Die Russen wollen dagegen ihren Mann Janukowitsch an der Macht halten. Für die EU, die den Deal mit Kiew verbockt hatte, haben die Amerikaner nur noch Verachtung übrig. Daher wollen sie auch Merkels Mann, den Boxer Klitschko, nicht an der Macht sehen.


Damenwahl: Die US-Sonderbeauftragte für Europa, Victoria Nuland, will Vitali Klitschko nicht als stellvertretenden Minister- präsidenten der Ukraine. Sie setzt auf Arseni Jazenjuk, den ehemaligen Wirtschaftsminister (zweiter von links).(Foto: dpa)
ie US-Beauftragte für die Neuordnung der Ukraine, Victoria Nuland, hat in einem offenbar vom russischen Geheimdienst abgehörten Telefonat mit dem US-Botschafter in Kiew, Geoffrey Pyatt, die Ernennung des ehemaligen Boxweltmeisters Vitali Klitschko zum stellvertretenden Ministerpräsidenten der Ukraine abgelehnt. Klitschko, der die Unterstützung von Angela Merkel und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier genießt, fehle die politische Erfahrung. Er solle zuerst seine „Hausaufgaben“ machen, bevor er für ein Amt in der Ukraine in Frage komme. Damit fahren die Amerikaner der EU direkt in die Parade. Brüssel setzt, auf Empfehlung der Bundesregierung, mangels Alternativen auf Klitschko.

Doch die USA halten den Oppositionsführer Arseni Jazenjuk für besser geeignet, die US-Interessen zu vertreten. Er war immerhin schon einmal Wirtschaftsminister und könnte daher den amerikanischen Konzernen zu lukrativen Deals verhelfen.

Die EU spielt in den Erwägungen der Amerikaner keine Rolle. Nuland sagte in den Gespräch: „Fuck the EU!“

Die Echtheit des Telefonats (Mitschnitt am Ende des Artikels) wurde von Außenamtssprecher Jen Psaki nicht bezweifelt. Nuland hätte sich für ihre klaren Worte bei der EU entschuldigt.

Es wird vermutet, dass der russische Geheimdienst das Telefonat abgehört und veröffentlicht hat. Das Video wurde unter dem Namen „Maidan Puppets“ veröffentlicht – eine Anspielung auf den Maidan-Platz in Kiew, wo die Proteste gegen die ukrainische Regierung abgehalten werden. Die Demonstranten werden von den Russen als Marionetten (puppets) des Westens bezeichnet.

Russen und Amerikaner liefern sich einen erbitterten Kampf um die Vorherrschaft in der Ukraine. Die Amerikaner wollen – neben den bekannten Wirtschafts-Interessen – vor allem den Russen eine Niederlage für deren Sieg in Syrien beibringen.

Die Russen wiederum betrachten die Ukraine traditioneller Weise als ihren Vorhof.

Die EU spielt in dem Machtkampf, mit dem die USA und Russland die primitivsten Souveränitätsrechte eines Staates mit Füßen treten, eine äußerst unglückliche Rolle.

Brüssel hatte mit der Ukraine über einen Deal schlecht verhandelt und das Pokerspiel von Janukowitsch nicht durchschaut: Die Russen haben einfach mehr geboten.
 
Nun reisen „Friedensengel“ wie der in den USA bereits blamierte EU-Parlamentarier Elmar Brok in die Ukraine und präsentieren sich dort als die Retter der Menschenrechte.

Die EU hätte den Menschenrechten in der Ukraine geholfen, wenn sie als Einheit aufgetreten wäre und Janukowitsch ein Paket angeboten hätte, das dieser nicht hätte ablehnen können.

Doch die EU ist keine Einheit und wird außenpolitisch nur dann wahrgenommen, wenn sie im Namen der Europäer vor den Mächtigen wie Google (hier) oder China (im Solar-Fall hier) einknickt.

Die Entscheidung für Klitschko als neuem Hoffnungsträger für die Ukraine ist wohl nur damit zu begründen, dass Merkel und Barroso außer ihm keinen Ukrainer kennen.

Statt über die NSA-Überwachung zu jammern, hätten sich die Europäer einmal selbst um professionelle Aufklärung gekümmert. Das haben die Amerikaner, unter anderem mit dem privaten Geheimdienst Stratfor schon lange gemacht – und wissen daher genau, wer ihre Interessen in der Ukraine am besten vertreten kann.

Die EU weiß nicht einmal, welches Interesse sie in Kiew verfolgen soll: Wirtschaftspläne, Menschenrechte, einen Boxer als Regierungschef?

In Brüssel und Berlin braucht sich niemand zu wundern, wenn den diplomatischen Profis für den organisierten außenpolitischen Dilettantismus nichts anderes einfällt als „Fuck the EU“.





Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Die gleiche Sache aus Sicht eines Hofberichterstatters

"F...ck die EU"

US-Diplomatin entschuldigt sich
Nach der schweren verbalen Entgleisung einer amerikanischen Top-Diplomatin gegenüber der Europäischen Union rudern die USA nun zurück - zumindest teilweise. Nach Angaben des US-Außenministeriums entschuldigte sich die Victoria Nuland bei ihren europäischen Partnern.

"F-Wort" fiel bei vertraulichem Telefonat

In einem Tonbandmitschnitt, den Unbekannte auf das Internetportal YouTube stellten, hatte die im US-Außenministerium für Europafragen zuständige Abteilungsleiterin Victoria Nuland abfällig über die Europäische Union: "Fuck the EU" gesagt.

Die Äußerung fiel in einem vertraulichen Telefongespräch Nulands vor einigen Tagen mit dem US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, in dem es über Lösungsansätze zur Beilegung der Krise in der früheren Sowjetrepublik ging.

Nuland bevorzugt Hilfe der UN

Nuland begrüßte es, dass sich auch die Vereinten Nationen in den innerukrainischen Konflikt einschalten. "Das wäre großartig." Sie "könnten helfen, diese Sache zu Ende zu bringen". Dann fielen die abfälligen Worte in Richtung Europa: "Fuck the EU."

Die Beziehungen zwischen den USA und Europa sind bereits wegen des Abhörskandals um den Geheimdienst NSA angespannt. Das "F-Wort" gilt in den USA als streng tabu. Nuland gehört zu den ranghöchsten Diplomaten Washingtons.

"Ich glaube nicht, dass Klitschko in die Regierung soll"

Das US-Außenministerium zweifelte nicht an der Echtheit des Mitschnitts. "Ich sage nicht, dass dies nicht authentisch ist. Ich meine, dabei sollten wir es belassen", sagte Psaki.

Zugleich kritisierte Nuland die Rolle des ukrainischen Oppositionspolitikers und Ex-Boxweltmeisters Vitali Klitschko. "Ich glaube nicht, dass Klitschko in die Regierung soll. Ich glaube, das ist nicht notwendig. Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist."

Nuland hielt sich am Donnerstag in Kiew auf, wo sie mit dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch sprach. Dieser deutete neue Zugeständnisse in Richtung Opposition an.

... und natürlich, wie so oft bei t-online:
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aber bei DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers«

Kaum wird einmal was ehrlich geäußert, schon sind die Hofberichterstatter zur Stelle um zu beruhigen und auszubügeln.
Jetzt sollen die Russen schuld sein, weil sie das Gespräch abgehört und dann veröffentlicht haben. Beweise? Fehlanzeige!
Abhören dürfen anscheinend nur die Geheimdienste der USA, wenn es unseren Staats-Medien nach geht.

Werte Nachrichtenredakteure, so langsam macht ihr euch wirklich lächerlich! mit eurem Duckmäusertum gegenüber den Regierungsdarstellern von BRD und USA.

Ja, ja, Ihr sollt nur positiv berichten?
Ist das denn nicht positiv, dass auch andere abhören können, nicht nur die NSA?

Wenn ich mir vorstelle, bei den nächsten amerikanischen Wahlen tauchen Leute aus der Ukraine in den USA auf und wollen bestimmen, wer der nächste US-Präsident wird ...
Warum eigentlich nicht? Machen die Amis doch auch überall.
...und der ganz besondere Gag:
Die USA beschweren sich darüber, daß “Private Telefongespräche” abgehört werden.


Henriette sagt:
Ist es nicht vielmehr so, dass darüber weder die USA noch die EU zu entscheiden haben? Unfaßbar!!!

cashca sagt:
Natürlich hat normalerweise mach Recht und Gesetz niemand über einen souveränen staat zu entscheiden. Doch was interessiert das Gesetz von gestern?
Für die USA und auch die EU gilt, Recht ist was uns nützt.
Recht ist, was unseren Interessen dient.
Und wenn das auch einen Einmarsch erfordert, dann wir er durchgeführt.
USA will an Russlands Grenzen ran, und vieles mehr.

Hans Schreiner sagt:
Vielleicht habe ich da was verpasst, aber ist die Ukraine nicht ein souveräner Staat?
Und da lese ich die USA und die EU stellen sich Regierungen für die Ukraine zusammen!
Also, liebe EU, so wie in Griechenland und Italien einfach eine Mario(netten)-Regierung einsetzen geht nicht.
Leute zwecks Volksverhetzung in fremde Länder schicken wie die USA ihre abgehalfterten Politclowns oder die EU diesen Eurokraten ist eine Unverschämtheit.
Die hätten in MEINEM Land niemals öffentliche Auftritte gehabt!
Das mindeste wäre gewesen, daß ich sie zu unerwünschten Personen erklärt, und samt Klitschko ausgewiesen hätte!
Hat sich auf dem Maidan oder sonstwo auch nur EIN russischer Politiker sehen lassen?
Wenn die Ukrainer klug sind, dann orientieren sie sich nach Osten, denn da gibts was. Die Schuldenbarone EU und USA haben ausser ihrer “Freiheit” nichts zu bieten.
Und wie DIESE “Freiheit” aussieht wissen wir! Aber die Ukrainer (noch) nicht.

Trecker sagt:
Was der Artikel vergessen hat zu erwähnen: Arseni Jazenjuk, den die USA gerne installieren wollen, hat sich schon 2008 dafür eingesetzt, die Ukraine in die NATO zu bringen.
Das zeigt, dass die USA also tatsächlich eine Militärbasis in der Ukraine wollen, die wohl nicht gegen den Iran, sondern gegen Russland gerichtet ist.

bate77 sagt:
Hab ich was verpasst? Die US stellt eine ReGIERung für ein souveränes Land auf?!

Sigi sagt:
Ja, Sie haben was verpaßt. Die USA stellt die Regierungen für die meisten Länder der Welt auf, zumindest die sich nicht wehren können. Und das sind fast alle außer vielleicht Russland und China.

cashca sagt:
Das hat der Dilletantestadel EU ja wieder mal gut hingekriegt.
Was nun Frau Merkel?
Auch in der Ukraine wird nur unterstützt, wer die Interessen der USA vertritt, das hat Merkel in ihrem Übereifer wohl übersehen. Der Schuss ging wohl daneben.
Klitschko bekam seine Klatsche und Merkel hat wohl auch ihre Schuldigkeit bald getan.
Die EU hat die Revolution angefeuert, sie am Laufen gehalten, aber die USA sagt , wo es lang geht. Sie hat gute Dienste , die Vorarbeit für den obersten Herren der Welt geleistet.
Na ja, man bedankt sich hoffentlich dafür.
Hat die EU wirklich geglaubt, sie könnte über die Macht in der Ukraine entscheiden und einen windigen Boxer und treuen Diener als Staatschef installieren?

SKährs sagt:
Die USA hat (wie immer) nur eines im Sinn mit der Ukraine – die geostrategische Position weiter in Europa zu stärken. Noch mehr Einfluss zu gewinnen!

Keine Ahnung wen man hier noch mehr ächten solle, die USA mit ihren hegemonialen Polizeistaat, welcher weiter und weiter auf nahezu allen Rechten sämtlicher Bürger, insbeondere der EU herumtrampelt. Diese EU und ihre Vasallentruppe in Brüssel lenkt und dirigiert nach belieben. Oder Rußland selbst mit seiner Oligarchenstruktur, welche die Reichtümer des Landes in einer absoluten Schwächephase des Landes über Nacht herausgestohlen hat.

Beide treiben ein dreckiges Spiel auf Kosten der Menschen in den Ländern selbst. Verachtenswert. Aber Realität. Desto mehr man sich ein Bild davon zeichnet, desto mehr beginnt man zu resignieren ab dieser Weltenlenker und ihrer Machtpyramide. Ein großer Haufen astreiner Psychophaten und Pathokraten, welche sich Elite schimpft.