Posts mit dem Label Wertegemeinschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wertegemeinschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 24. April 2019

Die westliche Wertegemeinschaft demonstriert ihr Werteverständnis

Thema: Wikileaks

Wikileaks-Informantin
Chelsea Manning bleibt in Haft

Ein US-Bundesgericht wies die Berufung der 31-Jährigen zurück. Sie soll in Beugehaft bleiben, bis sie gegen Julian Assange aussagt

Die ehemalige Wikileaks-Informantin Chelsea Manning bleibt in Haft. Ein US-Bundesgericht wies am Montag die Berufung der 31-Jährigen gegen ihre Beugehaft zurück.

Mit der Massnahme soll sie zur Aussage im Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange gezwungen werden. Das Bundesberufungsgericht im Bundesstaat Virginia erklärte, es habe «keinen Fehler» in der Beugehaft-Anordnung der untergeordneten Instanz gefunden.

Die Transgender-Frau – früher als Bradley Manning bekannt – befindet sich seit dem 8. März im Gefängnis. Sie weigert sich, vor einem Geschworenengremium über Assange auszusagen. Sie hatte Assange für seine Enthüllungsplattform in den Jahren 2010 und 2011 hunderttausende geheime Regierungsdokumente und -videos unter anderem zu den US-Militäreinsätzen in Afghanistan und im Irak zugespielt.

Von Obama begnadigt

Manning hatte vor ihrer Geschlechtsumwandlung in der US-Armee gedient. 2010 wurde sie festgenommen und im August 2013 wegen Spionage zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt. Durch einen Gnadenerlass des früheren US-Präsidenten Barack Obama kam Manning dann 2017 vorzeitig frei, bevor sie im vergangenen Monat erneut festgenommen wurde.

Assange wurde am vergangenen 11. April nach siebenjährigem Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London festgenommen. Die US-Regierung hat einen Auslieferungsantrag gestellt, gegen den der Wikileaks-Gründer ankämpfen will. Die Entscheidung über den Auslieferungsantrag könnte sich jahrelang hinziehen. (anf/chk/sda)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Es ging unter anderem um dieses Video:



Freitag, 20. April 2018

Syrien - Die "Weißhelme" als Zeugen der Wertegemeinschaft

Thema: Syrien

"Bestie Assad":
Die "Weißhelme" als Zeugen der Wertegemeinschaft


RT Deutsch
Am 18.04.2018 veröffentlicht
Noch ehe die OPCW-Inspektoren ihre Untersuchungen vor Ort aufnehmen konnten, wurde umgehend Assad für den Giftgasangriff im syrischen Duma verantwortlich gemacht.

Völkerrechtswidrige Luftangriffe der USA, Frankreichs und Großbritannien waren die Antwort. Wie zuletzt im Fall der Vergiftung des ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter, scheint für die westliche Wertegemeinschaft auch in der Causa Duma, die Frage nach dem Qui Bono, dem vermeintlichen Motiv Assads bei der unmittelbaren Schuldzuweisung keine Rolle zu spielen.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

Kategorie Nachrichten & Politik
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Kommentare

Redled
Guter und sachlicher Beitrag. Übrigens haben 86% der Deutschen, auch nach der kürzlich angezettelten Russlandhetze keine Angst von den Russen. Die Menschen durchschauen langsam die Methoden der Hardliner und Kriegshetzer.

Sabrina Ahnsen
#RT Deutsch,
stellt logische fragen erhält aber keine Antwort!
#bundesregierung#heuchler

Gerhard Müller
Wer am lautesten schreit, hat am wenigsten Recht! Doch Lügen haben kurze Beine! Bezahlte Handlanger, die für's lügen geschmiert werden, haben eine lange Tradition. RT macht seinen Job gut!

voenigs
Wenn man sich die Statements der Vertreter der Bundesregierung so anhört, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die entweder völlig verlogen oder völlig verblödet sind! Evtl. auch eine Mischung aus beidem!?

Sonntag, 24. Juli 2016

Westliche Wertegemeinschaft? auch die Nato?

Thema: Wertegemeinschaft

Todesstrafe in Deutschland -
Seibert bei der Bundes-Presse-Konferenz und mehr


Die Türkei kann kein EU Mitglied werden, da es die Todesstrafe nicht nicht will, doch wir haben sie durch den Lissabonvertrag und die Bundesregierung beruft sich auf diese Strafe, die mit der EU unvereinbar sei. Peinliche Fragen zum Rechtsbruch und eine besondere Überraschung erklärt das größte Rätsel Europas, worüber alle Europäer und die ganze Welt den Kopf schüttelt. Weis unsere Bundesregierung tatsächlich nicht, dass wir die Todesstrafe wieder haben? Oder darf das keiner wissen, da sie nur gegen Aufständische "angewendet" werden soll, gemäß US-Drohnenvorbild

Veröffentlicht am 18.07.2016
Kategorie Menschen & Blogs
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Kommentare

mukundalini
das ist aber eine sehr gute Aufklärung, spannend ist der 2. Teil ab 11:50 Super Daumen hoch!

Roland Sievers
"Wir sind hier mit der ausdrücklichen Erlaubnis des deutschen Volkes!" Diese "ausdrückliche Erlaubnis" möchte ich gern mal sehen... Als Deutscher brauche ich keine amerikanischen Atombomben auf deutschem Staatsgebiet. Ich brauche auch keine stationierten Besatzungstruppen. 

    Asuna Lissievor
    mit dem Deutschen Volk ist Merkel gemeint, die deutsch aussieht und US Politik betreibt
    Susanne Rydvald
    Merkel liebt es für alle Wachthund zu spielen so dass ein jeder artig Platz nehmen und mit dem Schwanz wedeln kann.

ted k
29:40 "Kanzlerin den Amtseid ernst nimmt". Der sogenannte Amtseid ist rechtlich nicht bindend und nicht mehr als eine Floskel für Idioten! Labert weiter......

Donnerstag, 23. Juli 2015

Wie Ungarn, ein Mitglied der "Wertegemeinschaft" mit den Flüchtlingen umgeht

Thema: Ungarn

Epoch Times
Zaun, Zeltlager, Straftatbestand
Flüchtlinge: Das sind Ungarns drei rigorose Maßnahmen gegen Migrantenströme

Ungarn hat mit dem Bau seines umstrittenen Grenzzauns zu Serbien begonnen
Foto: Arpad Kurucz / Getty Images
Angesichts der Flut von illegalen Einwanderern, die über die ungarisch-serbische Grenze drängen, greift Ungarn zu rigorosen Maßnahmen: Nicht nur ein 175 Kilometer langer Zaun soll gebaut werden. Ungarn will außerdem Flüchtlingsunterkünfte aus Städten in Randgebiete verbannen, berichtete die FAZ, und illegale Einwanderung soll zum Straftatbestand werden. Die staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI berichtete von Ungarns Plänen bezüglich der Migrationsströme.

Zeltlager statt Heime in Städten

Die Haltung der Regierung sei klar: Das Kabinett wolle Flüchtlings-Unterkünfte aus bewohnten Gebieten weg haben, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums am Donnerstag. Stattdessen will Ungarn nun Übergangsunterkünfte als Zeltlager einrichten, sagte der Stabschef von Ministerpräsident Viktor Orban, Janos Lazar. Eines der Lager werde an der Grenze zu Serbien eingerichtet werden. Dann werde die örtliche Bevölkerung „nicht gestört durch die Massen an Flüchtlingen“. Ungarn hat nur knapp 10 Millionen Einwohner.

In diesem Jahr seien 81.333 illegale Migranten nach Ungarn gekommen, davon mehr als 80.000 über Serbien, teilten ungarische Behörden mit. Dem Uno-Flüchtlingshilfswerk zufolge wollen allerdings in der Regel 80 Prozent der in Ungarn ankommenden Migranten nicht dort bleiben, sondern in Westeuropa Asyl beantragen. Ungarn ist für die meisten von ihnen nur eine Durchreisestation nach Deutschland und Österreich. Weil das Land Serbien, Mazedonien und Griecheland als sichere Drittstaaten betrachtet, will die Regierung in Budapest alle Flüchtlinge dorthin abschieben, die aus Deutschland und Österreich nach Ungarn ausgewiesen werden, so Lazar.

Illegale Einwanderung soll Straftat werden

Überdies will Budapest die bisher als Ordnungswidrigkeit geltende illegale Einwanderung zur Straftat erklären, berichtete das Handelsblatt. Der Entwurf zur Änderung des Strafgesetzbuchs soll im Herbst dem Parlament vorgelegt werden. Angesichts der großen Mehrheit der Regierungspartei Fidesz dürfte der Vorschlag durchkommen.

Zaun soll 21 Millionen Euro kosten

Anfang der Woche begannen ungarische Soldaten mit dem Bau des umstrittenen Zauns an der Grenze zu Serbien. 900 Soldaten wurden dafür abkommandiert auch Strafgefangene wirken am Bau der Befestigungsanlage mit die nur eine „vorübergehende“ sein soll. Das erste 150 Meter lange Teilstück entstehe nahe der Ortschaft Morahalom rund 180 Kilometer südlich der Hauptstadt, teilten das Innen- und das Verteidigungsministerium mit. Bis zum 30. November soll der gesamte Zaun mit einer Länge von 175 Kilometern fertig sein.

Die EU und Menschenrechtsorganisationen kritisieren den vier Meter hohen Grenzzaun, der Einwanderer daran hindern soll, über die grüne Grenze nach Ungarn zu gelangen. Allein in diesem Jahr kamen mehr als doppelt soviele Personen wie im Vorjahr nach Ungarn, die meisten über Serbien. (rf)

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de

Mittwoch, 27. Mai 2015

Anne Will: Wann kommt eine Sendung zur Pressefreiheit in der Ukraine

Thema: Ukraine und die Pressefreiheit

Sehr geehrte Frau Will, der Mord an Boris Nemzow war Ihnen am 04.03.2015 eine Sendung wert:
Mord an Boris Nemzow - Wie gefährlich ist Opposition gegen Putin?

wegen der Ausgewogenheit erwarten wir jetzt eine Sendung zum Thema:

Pressefreiheit in der Ukraine
wie gefährdet sind Journalisten mit anderer als der Staatsmeinung?
oder
Ist dies die Ukraine, die glaubt sie gehöre zur "westlichen Wertegemeinschaft"?

Eigentlich sollte jeder gemerkt haben dass reihenweise Journalisten und Politiker, die als Gegner des Nazi-Regimes betrachtet werden, umgebracht werden.
Es ist lebensgefährlich in der Ukraine eine andere Meinung zu haben, als die offizielle anti-russische und ultra-nationale.

Der Oppositionsjournalist und Autor Oles Buzina wurde in der Nähe seines Hauses in Kiew am 16.04.2015 ermordet. Die Polizei glaubt, es war ein Mordauftrag.

Der ehemalige ukrainische Parlamentarier und Antimaidan-Aktivist, Oleg Kalaschnikow wurde am 15.04.2015 in seinem Haus in Kiew am Mittwoch tot aufgefunden. Die Polizei sagt, "sein Tod wurde durch einen Schuss verursacht."
Wie man bei Zeit-online lesen kann, hat sich eine nationalistische Gruppierung zu den Attentaten bekannt und gedroht, weitere "antiukrainische" Menschen zu töten.
  • Am 29. Januar wurde der ehemalige Vorsitzende der Kharkov-Region, Aleksey Kolesnik, aufgehängt gefunden.
  • Am 24. Februar starb das ehemalige Mitglied der Partei der Regionen, Stanislav Melnik, an Schusswunden. Auch sein Tod war angeblich ein "Selbstmord".
  • Am 25. Februar, nur wenige Stunden nach seinem Gerichtsverfahren, wurde der Bürgermeister von Melitopol, Sergey Valter, erhängt gefunden, ohne einen Abschiedsbrief zu hinterlassen.
  • Am 26. Februar wurde der Vizechef der Polizei, Aleksandr Bordyuga, der als Valters Anwalt agierte, tot in seiner Garage gefunden.
  • Am 26. Februar wurde der ehemalige Parlamentarier und Vorsitzende der Regierung der Zaporozhye-Region mit Schusswunden an seinem Hals tot aufgefunden. Wird auch als "Selbstmord" eingestuft.
  • Am 28. Februar fiel das ehemalige Mitglied der Partei der Regionen, Mikhail Chechetov, aus dem 17. Stock seiner Wohnung in Kiew.
  • Am 24. März fiel der Staatsanwalt Sergey Melnichuk aus dem Fenster seiner Wohnung im 9. Stock in Odessa.
Presse- und Meinungsfreiheit gibt es in der Ukraine nicht mehr. Jeder der eine andere Meinung als die offizielle, faschistische Staatsmeinung äussert, wird als "pro-russischer Terrorist" bezeichnet und umgebracht. Ist das die Art von Demokratie und sind das die "westlichen Werte" wie sie Bild, Spiegel und Zeit gern hätten?

Sind Ihnen diese Geschehnisse keine eigene Sendung wert Frau Will?
Dürfen Sie nur Sendungen gegen Putin machen?



Sonntag, 29. März 2015

Die CIA - Was bisher keiner wusste - Eine ARTE Dokumentation

Thema: die westliche "Wertegemeinschaft"

Die CIA - Was bisher keiner wusste - Neue Akten von 2015

Wer immer noch glaubt, die Freunde unserer Regierungsdarsteller seien die Guten, wer ihre Sprüche wie: "we want Peace, we want Freedom" ernst nimmt und zum Inhalt der westlichen Wertegemeinschaft zählt, der sollte nach Anschauen dieses Videos seine gesamte Einstellung noch einmal gründlich überdenken.



Ist es nicht peinlich, wie die "mächtigste Frau der Welt" mit ihrem gesamten Marionettenensemble von Politikerdarstellern genau diesen Übeltätern in den Allerwertesten kriecht?
Man kann sich nur schämen, zur gleichen Lebensform wie solche Verbrecher zu gehören die uns normale Menschen mit ihrem Gefasel von "westlicher Wertegemeinschaft" auch noch verhöhnen.

Samstag, 3. Januar 2015

Deutschland 1930er Jahre - Kiew 2015 - Naziaufmärsche mit Fackelzug

Thema: Wertegemeinschaft

Während die Bundeskanzlerin uns in ihrer Neujahrsansprache auffordert, nicht bei Pegida mitzumachen, marschieren Tausende in Kiew und in anderen Orten der Ukraine zur Ehre des Kriegsverbrechers und NAZI-Führers Bandera.
Wem es noch eines Beweises bedurfte, dass die Ukraine ein faschistischer Staat ist, der möge sich das Video und die Fotos ansehen.
Was berichten die deutschen Medien darüber? Nichts!



Am Beginn des Videos ein Ausschnitt aus dem in den USA produzierten Films "Hitler - The Rise of Evil" (Hitler - Der Aufstieg des Bösen)


Grab auf dem Waldfriedhof in München
Fotos: EvgenyFeldman

Was schwafelt die Kanzlerin andauernd von einer "christlich jüdischen Wertegemeinschaft" und von westlichen Werten, wenn sie diese NAZI-Bande in die EU aufnehmen will!

Und für ihre Hofberichterstatter gibt es ja gar keine Nazis in der Ukraine wie uns immer wieder von den Natopresse- stellen ARD und ZDF versichert wird, schon mal gar nicht in der Regierung.

Wielange wollen die uns eigentlich noch so verarschen?





Selbst die BBC berichtet kritscher über die Nazis in der Ukraine als die Deutschen Medien: https://www.youtube.com/watch?v=wnUdc2fD9pg

Kurze Geschichte des Nazi-Kriegsverbrechers Stepan Bandera:
https://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2014/06/12/kurze-geschichte-des-ukrainischen-bandera-nazismus-teil-1/

Dieser Beitrag enstand mit Hilfe von Klaus

Sonntag, 7. Dezember 2014

Zum zweiten Advent: Weihnachten im Donbass

Thema: westliche Werte

Das Verhalten der christlich-jüdischen Wertegemeinschaft


Zwei Vermittler der christlich-jüdischen Werte ...


das sind aber nur die politischen Schwätzer, hier die harte Realität:


Kiews Blockade – Die Schlinge zieht sich zu
Von Mark Bartalmai
Es schneit in Donezk jetzt beinahe jeden Tag. Und es ist eiskalt draußen. Doch was an den Menschen in dieser Stadt hochkriecht, ist nicht so sehr die Kälte. Es ist dieses eine Gefühl, das sie mehr und mehr ergreift in diesen Tagen. Es ist Angst. Der Donbass steht vor einer humanitären Katastrophe ungeahnten Ausmaßes. Der Wahnsinn nimmt kein Ende und die nächste Runde wird eingeläutet.

Es sind Menschen, wie der Vater eines 17-Jährigen, der den Beschuss des Schulsportplatzes überlebt hat, die beinahe verzweifeln an der Situation. Als Witwer mit 5 Kindern und einem Job als Taxifahrer besteht die Zukunft nur aus einem einzigen Kontrast – Schwarz. Es sind die Bewohner von Makeevka, Gorlovka, Donezk und vielen anderen Orten, die vor den Trümmern ihrer Häuser stehen und vor ihren Toten. Die fortgesetzte systematische Zerstörung der Infrastruktur und der Wohn- und Lebensbereiche der Zivilbevölkerung, das tägliche Sterben sind zu einer grausamen Normalität geworden im Donbass. Es sind die einfachen Menschen, die seit Monaten gezwungen sind, immer neue Wege für ihr Überleben zu finden. Und sie finden sie. “Ja, wir werden hungern, aber wir weichen keinen Zentimeter.”


Kein Geld, kein Leben

Als wäre all dies nicht genug, zieht Kiew die Schlinge nun immer enger. Mit dem vorsätzlich herbeigeführten Zusammenbruch des Banken- und Geldsystems im Donbass seit dem 28.11.2014 liefert die ukrainische Seite die Bevölkerung in den umkämpften Gebieten nun einer weiteren Bedrohung aus. Zu den seit Monaten nicht mehr gezahlten Renten und Löhnen kommt nun, dass die Menschen selbst auf das Geld nicht mehr zugreifen können, was sie möglicherweise noch als Ersparnisse auf Bankkonten hatten.
Es ist schlicht aktuell nicht möglich, an Geld zu gelangen. Es ist ein weiterer Akt der Ignoranz gegenüber der im April in Genf vereinbarten Anbahnung eines Dialogs zwischen Kiew und dem Südosten. Es ist die bewusste Herbeiführung einer humanitären Katastrophe. Der Krieg wird immer offener nicht nur gegen die Volkswehr, sondern auch gegen die einfache und friedliche Bevölkerung geführt – gegen ältere Leute und Kinder.


Strom, Wasser und Wärme als Waffe

Tage ohne Wasser oder Wärme in den Wohnungen gehören in Donezk zum Alltag. Das Katz-und-Maus-Spiel beginnt immer wieder von Neuem. Die ukrainische Armee bombardiert neben zivilen Zielen auch gezielt Wasser- und Abwasserwerke sowie Zuleitungen und Wärme- und Stromkraftwerke, um den ohnehin harten Winter zu einem zusätzlichen Killer mutieren zu lassen. Reparaturteams der DNR und LNR wiederum versuche – teilweise unter Einsatz ihres Lebens selbst unter andauerndem Beschuss – die Schäden schnellstmöglich zu beheben. Kiews Energieministerium verschärfte nun die Gangart und hat angeordnet, die Arbeit seiner 252 Staatsbetriebe und –einrichtungen in der Zone der Kampfhandlungen in der Donbass-Region zum 28. November einzustellen. Das teilte das Ministerium am Donnerstag auf seiner Internetseite mit.Damit nicht genug: Die Betriebsleiter wurden beauftragt, Vorschläge zur Evakuierung ihrer Betriebe samt Mitarbeitern, Vermögenswerten und Dokumenten „aus der Zone der Sonderoperation in Gebiete zu unterbreiten, die unter Kontrolle der Kiewer Behörden sind“.


Krankenhäuser werden ehrenamtlich betrieben

De facto dürfte eine medizinische Versorgung Kranker und Verletzter im Donbass nicht mehr erfolgen – es werden keine Löhne und Gehälter für das medizinische Personal bezahlt, geschweige denn, dass Medikamente gekauft werden. Einerseits gibt es keine ausreichenden Medikamentenbestände mehr im Donbass – allein die mittlerweile permanenten russischen Hilfskonvois bringen dringend benötigte Medizin – andererseits können ggf. vorhandene Medikamente wegen fehlenden Geldes nicht gekauft werden. Und doch existiert medizinische Hilfe, arbeiten die Krankenhäuser am Limit. Zu verdanken ist das einzig und allein dem Willen der Ärzte und Schwestern, die jeden Tag zur Arbeit gehen. Die tun, was sie können, um zu helfen, auch ohne Aussicht auf Bezahlung. Die ihr Volk einfach nicht im Stich lassen. Es ist die Stärke ihrer Herzen und ihre Verbundenheit miteinander, die sie das tun lässt.

Dass immer noch Güter und Lebensmittel aus anderen Regionen der Ukraine in den Donbass geliefert wurden, soll nach Ansicht der ukrainischen Machthaber nun auch der Vergangenheit angehören. Es verdichten sich die Hinweise auf eine totale Blockade aller Ein- und Ausfahrtstraßen in und aus dem Donbass in Richtung West- und Zentralukraine. Kiew zieht die Schlinge zu und separiert den Donbass damit faktisch selbst. Dass die Städte trotzdem weiterhin bombardiert werden, wenn doch augenscheinlich die Abtrennung vom Rest der Ukraine mit allen Mittel eigenhändig betrieben wird, mag nur auf den ersten Blick verwundern. Es geht nicht um die Menschen, es geht um das Land. Das würde Kiew nur ungern hergeben. Der Donbass soll Teil der Ukraine bleiben – aber am liebsten leer. Ethnisch gesäubert.

Doch diese Rechnung wird nicht aufgehen. Sie wird nicht aufgehen, weil hier Menschen (über)leben, die sagen:
“Ja, wir werden hungern. Ja, wir werden frieren. Und ja, wir werden sterben – aber wir weichen keinen Zentimeter.” Und die, die das sagen tragen keine Uniformen und Waffen. Es sind die einfachen Menschen des Donbass. Und sie sind nicht zu unterschätzen in ihrem Überlebenswillen.

Über Mark Bartalmai

MARK BARTALMAI | UNABHÄNGIGER DEUTSCHER JOURNALIST Follow me into the truth | Swimming against the mainstream media Meine "Waffen" sind Kameras, Stifte und Tastaturen. Ich bin: Peacekeeper, "Informant", medialer Gegenpol zum Mainstream, Mensch mit Hang zur Menschlichkeit, Hassverachter, Anti-Propagandist, Fotograf, Berichterstatter, Wahrheitsliebender, im Besitz von Idealen, Willen, Überzeugung und Motivation jenseits von Ideologien, augestattet mit Schwächen und Stärken, Blickwinkelveränderer (auch und gerade bei sich selbst) ohne opportunistisch zu werden, Entwickeln ohne zu verbiegen Aktuell berichte ich aus dem Südosten der Ukraine, speziell aus dem Gebiet in und um Donezk.
Quellw: http://kaceo.info/2014/12/06/kiews-blockade-die-schlinge-zieht-sich-zu/



Dinge, die die Welt nicht sehen möchte:
Faschismus in der Ukraine



Ohne Worte
Schwarz - Rot - Grün
ihre deutschen Unterstützer


Quelle:
http://remembers.tv/durfen-wir-vorstellen-2/

mehr dazu:
http://varjag-2007.livejournal.com/7258378.html





Beitrag erstellt mit Hilfe von Klaus